Prophezeiung der Apokalypse

Eine Expedition von dem Garten Eden zu dem Neuen Jerusalem:
Ein Gottes Wegweiser für die Menschheit

Kapitel 1:

Die Grundlage meiner Forschungen

 

Was haben wissenschaftliche Forschungsmethoden mit der bevorstehenden Zerstörung von New York City und der westlichen Zivilisation zu tun?
Warum schreibt ein Erfinder im Ruhestand ein Buch über die Bibel und die Apokalypse? Und warum sollte mich das überhaupt kümmern?

 

Abschnittsverweise für dieses Kapitel:

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Babuschka-Püppchen

Um biblische Wahrheit mit zukunftsgerichteter Prophetie zu verknüpfen, benutze ich ein Modell der russischen Babuschka-Püppchen. Sobald wir die größte hölzerne Figur öffnen, finden wir darin eine gleichartige kleinere, und wenn wir diese aufmachen, kommt ein noch kleineres Püppchen zum Vorschein. Jedes Figürchen gleicht dem anderen aufs Haar und unterscheidet sich nur in der Größe von ihm.

Auch das Erkennen der Wahrheit geht in Schritten vor sich. Um die ineinander verschachtelten kleineren Figuren zu verstehen, müssen wir erst eine Weile die große Figur studieren.

Babushka Eier

Die große Ei-Figur

Der erste Teil dieses Buches befaßt sich damit, was Gott mit dem Universum im Sinn hat und welchen Daseinszweck er der Menschheit zuweist, so wie es die Bibel offenbart. In diesen Kapiteln hebe ich Bibelpassagen hervor, in denen wichtige Schöpfungskonzepte erklärt sind, wie zum Beispiel, warum wir auf diesem Planeten existieren, wohin wir nach dem Tod gehen und welches Leben uns erwartet, wenn wir auf der „anderen Seite“ angelangt sind. Wir müssen lernen, unser Leben aus der Sicht Gottes zu verstehen, ehe wir auch nur annähernd begreifen können, weshalb es zur Apokalypse kommen wird. Diese biblischen Einblicke bedeuten Hoffnung für eine Menschheit, die sich in Weltkonflikten verfangen hat.

Die Art und Weise, wie die verschieden großen Eier ineinander verschachtelt sind, veranschaulicht ebenfalls eine hübsche Anordnungsregel.

Ich nenne sie die hebräische Daumenregel. Eine menschliche Hand hat vier Finger und einen Daumen. Der Daumen steht für das große Ei, die vier Finger für die vier kleineren Eier, die darin verpackt sind. Die folgende Skizze erklärt dies noch deutlicher:

1 + 4 =5

Die kleineren Ei-Figuren

In meinem zweiten Buch liegt der Schwerpunkt auf den Ereignissen während der siebenjährigen Apokalypse, wie sie in der Heiligen Schrift geschildert wird. Die Menschheit lebt im Hier und Jetzt – Daleth, doch durch Gott gelangt etwas von der „anderen Seite - He“ (vom Himmel) in die Welt. Unsere gegenwärtige Zivilisation wird mit der Apokalypse ihr Ende finden.

Im zweiten Buch mischen sich Verse vom erleuchteten Wort Gottes mit anderen Funden, die ich gemacht habe. Diese Entdeckungen werden mit der Heiligen Schrift verglichen, um zu prüfen, ob sie einander entsprechen, so wie die russische Babuschka-Figur der nächst kleineren in ihrem Innern entspricht.

Im Laufe meinen Untersuchungen habe ich vier Zeittafeln gefunden, welche deckungsgleiche Schemata von Zeitspannen (historische und prophetische Zeitalter), von Ereignissen und Daten enthalten, die miteinander verbunden sind.

Unter Verwendung obiger vier Tabellen erkannte ich zwei Zeitstränge, von denen jeder einzelne die Menschheitsgeschichte offenbart. Der eine Zeitstrang ist vom Blickwinkel Gottes im Himmel aus zu verstehen, der andere gibt die Sichtweise des vergänglichen Menschen auf Erden wieder. Da ich von Beruf Uhrmacher bin, beschloß ich, diese Zeitstränge grafisch am Beispiel einer Uhr darzustellen.

Die Welt-Kuckucksuhr

Um zu zeigen, wie die beiden Gesichtspunkte – derjenige Gottes vom Himmel her und der des Menschen von der Erde aus – übereinstimmen, konstruierte ich eine "Weltuhr", die die gesamte Weltgeschichte vom historischen und prophetischen Standpunkt her beleuchtet. Die Welt-Kuckucksuhr veranschaulicht die zwei Spieler auf der Weltbühne: Satan und die Menschheit. Ihr Zusammenspiel im Weltgeschehen wird mit zwei verschieden Zifferblättern und zwei Zeigern dargestellt. Der kürzere Zeiger (Stundenzeiger) zeigt die Geschichte aus Satans Perspektive, der längere (Minutenzeiger) aus der menschlichen Perspektive. Die Welt-Kuckucksuhr wird in Kapitel 10 eingehend erläutert. Ich bringe die Analogie jedoch hier schon herein, um einen Überblick über das Buch zu geben. Am Schluss werden wir dann alles auf einen Nenner bringen.

Das Zifferblatt zeigt zwischen den zwei Kreisen oder Skalen fünf große Zahlen. Jede Zahl bezeichnet einen speziellen Zeitabschnitt aus dem Blickwinkel der Ewigkeit betrachtet. Wir leben in der Zeitdimension. Die Zeit wird an einem bestimmten Punkt enden und das Universum in die Ewigkeit zurückkehren. Die gesamte Menschheitsgeschichte spielt sich in der gegenwärtigen Zeitdimension ab.

Wie wir feststellen werden, besteht der Zweck der Apokalypse nicht vorrangig in der Zerstörung dieser Welt. Vielmehr dient sie dem Ziel eines gewaltsamen Übergangs vom Kulminationspunkt unseres gegenwärtigen verderbten Zeitalters hin zu Gottes neuem Zeitalter des Friedens, der Liebe und der Rechtschaffenheit und in Einklang mit Seinem großen Plan, den es schon gab, ehe die Erde überhaupt geschaffen wurde und der erste Mensch erschien.

Die Apokalypse antwortet mit Gewalt auf den nahezu universellen Widerstand unserer Zivilisation, die vom trügerischen Reich Satans verblendet und versklavt ist, so dass sie des Segens verlustig gehen, den Gott für alle Menschen geplant hat, indem er sein Reich unter den Völkern aufrichtet. Der unsinnige Widerstand der Menschen gegen Gottes Herrschaft entspringt den satanischen Lügen, die der Erzfeind der Menschheit in die Herzen der Menschen gesät hat, damit sie in Ketten der Angst und des Todes gefangen bleiben. Dieser gefallene Engel hat die Welt an sich versklavt, um unseren Planeten und alle seine Bewohner total zu zerstören. Er ist der wahre Feind der Völkerfamilie und der menschlichen Kulturen, nicht irgendein Mensch.

Während ich diese Weltuhr anfertigte, kam mir ein erstaunlicher Gedanke, der einen neuen Weg wies, Daniels Prophezeiungen über das Ende der Zeiten zu deuten (siehe zweites Buch Das Geheimnis des 17. Tammus). Ich nannte diese Überlegung meinen „Rosetta-Stein“; Sie wird im zweiten Teil des Buchs detailliert entwickelt. Kurz gesagt ist diese „Rosetta-Stein“-Entdeckung darin zu sehen, daß Daniels Weissagung vom Zahlensystem des hebräischen Alphabets überlagert wird.

Das Zahlensystem des hebräischen Alphabets

Das hebräische Schriftsystem kann uns helfen, das Wesen der Prophetie zu verstehen und die Geschichtsabschnitte der menschlichen Rasse zu deuten.

Die Bibel steckt voller Ziffern. Doch die Zahlen in der Heiligen Schrift geben nicht schlicht mathematische Einheiten wieder; sie enthüllen auch tiefere Bedeutungen und vermitteln verborgene Absichten. Das hebräische Schrift- und Zahlensystem ergänzt, so man beide nebeneinander legt, die historischen Belege der Bibel. In der hebräischen Ursprache hat jeder Buchstabe des Alphabets drei Dimensionen:

  1. Es sind schlicht und einfach normale Buchstaben, aus denen Wörter geformt werden, mit denen sich Sätze bilden lassen.
  2. Zudem ist jeder Buchstabe Träger einer ganz bestimmten, ihm zugedachten Bedeutung.
  3. Drittens ist jedem Buchstaben ein mathematischer Wert beigeordnet.

Keine andere Schriftsprache verfügt über dieses Muster

In diesem Buch möchte ich lediglich jene Teile des hebräischen Buchstabensystems verwenden, die zur Datierung der Apokalypse beitragen. Es würde den Rahmen dieser Schrift sprengen, das ganze hebräische Schriftsystem erklären zu wollen.

Nachstehend ein Dutzend hebräische Buchstaben mit den ihnen entsprechenden Ziffern und Bedeutungen. Sie dienten dem Entwurf meiner Hypothese zur Datierung der Apokalypse.

Im Anhang finden Sie mehr Informationen über das Zahlensystem des hebräischen Alphabets, hier nur eine Auswahl mit den wichtigsten Buchstaben und Bedeutungen:

Jeder Buchstabe des hebräischen Alphabets ist an eine bestimmte Ziffer gebunden und drückt eine spezielle, ihm eigene Bedeutung aus. Nachstehend ein paar Beispiele dafür:

d Daleth = Vier

Der hebräische Buchstabe Daleth hat den Zahlenwert vier (4) und steht auch für „Tür“ (hebr. Daleth). So vermittelt er den Gedanken der „Erschaffung“ oder der „Jetztzeit“. Er bezeichnet die physikalische Seite des Menschen und der Erde, die endlich, sterblich und veränderlich ist.

Unsere Welt ist in vieler Hinsicht in Vierergruppen unterteilt: Unsere physischen Körper gehen aus vier grundlegenden DNA-Kodes hervor. Es gibt vier Himmelsrichtungen (Nord, Süd, Ost und West). Wir haben vier Jahreszeiten (Frühling, Sommer, Herbst und Winter). Die Menschheit wird allgemein in vier Farbgruppierungen eingeteilt (Rot, Gelb, Schwarz und Weiß). Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Belege für Vierheiten.

Vierzig (40) ist eine höhere Stufe von vier (4). Die Zahl ist mit dem hebräischen Buchstaben Mem, der sich auf eine Zustandsform des Wassers (Majim) bezieht, verbunden. Das hieroglyphische Zeichen für Wasser ist eine Wellenlinie, aus der unser Buchstabe m hervorgegangen ist.

Die Zahl 40 („Wasser“) ist die Vier („das Diesseits“) plus eine weitere Dimension: Absicht. Wir mühen uns durch dieses Leben, als schwämmen wir in einem riesigen Ozean. Geben wir den Kampf auf, ertrinken wir, was gleichbedeutend wäre mit dem Ende unseres Erdenlebens. Wir können entweder weiter im Diesseits (4) existieren oder uns auf „die andere Seite“ (5) begeben, wo alle Kämpfe enden.

Die Bibel sagt: „Und wie den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht...“ (Hebräer 9:27 LB/84). Unsere einzige Hoffnung ist, daß jemand von „der anderen Seite“ zu uns kommt und uns wie ein Angler den Fisch an den Haken nimmt (Waw) und an Land zieht. Glück für uns, daß Gott diesen Angler bestellt hat: Jesus Christus.

Am Beginn der Sintflut regnete es 40 Tage lang. Das Volk Israel zog 40 Jahre durch die Wüste. Die Israeliten kamen 40 Tage lang auf dem Berg Sinai zusammen. Jesus ging 40 Tage lang in die Wüste umher, um sich vom Teufel versuchen zu lassen. Alle diese Erfahrungen stellen Kämpfe im Diesseits dar, denen aber eine ewige Absicht innewohnte.

Die Zahl vierhundert (400) steht für die äußere Begrenzung unserer irdischen Existenz oder das Ende der gegenwärtigen Welt. Die Hebräer verbrachten 400 Jahre in ägyptischer Sklaverei, ehe sie ins geheimnisvolle Land der Verheißung kamen. Alle Drangsal, die der Mensch auf dieser Erde erdulden muß, findet eines Tages ihr Ende. Die Apokalypse wird die gegenwärtige Zivilisation auf dieser Erde zu ihrem Abschluß bringen. Gegen Ende der Bibel (Offenbarung 21:5; Lutherbibel) sagt Gott: „Siehe, ich mache alles neu!“

h He = Fünf

Der fünfte Buchstabe des hebräischen Alphabets ist He und steht für „Fenster“, „Ewigkeit“ oder „die andere Seite“. Damit ist der Himmel gemeint, die spirituelle, unsterbliche Seite des Menschen. Der Buchstabe kann auch das Leben nach dem Tod, das Gelobte Land, die Ewigkeit bezeichnen. Ferner sind damit Geschöpfe gemeint, die nicht auf der Erde zu Hause sind - einschließlich gerechter Engel wie Michael und Gabriel und der gefallenen, rebellischen Engel (Dämonen) wie Luzifer (umbenannt in Satan) oder Legion. Es gibt eine Unzahl von Geistwesen, deren Identität und Bestimmung uns unbekannt ist.

Wenn wir durch ein Fenster blicken, können wir weiter unten auf der Straße Dinge wahrnehmen. Als Gott Jakob begegnete, ließ Er ihn die Dimensionen verbindende Leiter hinauf durch das Zeitfenster sehen, damit er auf seiner Reise nicht verzagen solle. In Genesis 28:13-15 versprach Er Jakob fünf (5) Dinge:

  1. ihm das Land zu geben, auf dem er lag;
  2. bei ihm zu sein;
  3. ihn zu behüten, wohin er auch gehe;
  4. ihn wieder herzubringen in dieses Land;
  5. ihn nicht zu verlassen.

Zahlreiche Bibelstellen handeln von Ereignissen, die sich entweder auf Erden oder im Himmel bereits zugetragen haben oder noch geschehen werden. Einige Verse berichten die Erfahrungen von Menschen, die in den Himmel entrückt wurden und befohlen bekamen, zu beschreiben, was sie dort sahen. Die meisten Schilderungen sprechen von einer zukünftigen Zeit und sind mit der Apokalypse verknüpft. Da wir jedoch nie auf „der anderen Seite“ waren, fällt es uns schwer, diese Passagen gänzlich nachzuvollziehen.

Das Verhältnis „Vier zu Fünf“

Zwischen den Ziffern vier (4) und fünf (5) im Zahlensystem des hebräischen Alphabets existiert eine einzigartige Beziehung. Da wir menschlichen Wesen auf der „Vierer“-Ebene leben (dem Hier und Jetzt), jedoch mit der „Fünfer“-Ebene (dem Jenseits) in Verbindung stehen, sind wir befähigt, Entscheidungen zu fällen, welche Auswirkungen sowohl auf unser begrenztes Leben auf Erden als auch auf unser ewiges Leben im Himmel haben.

So wurden zum Beispiel die alten Kirchenväter inspiriert, in die Bibel ein Buch einzufügen, das von Thomas, dem Zwillingsbruder des Matthäus verfaßt worden war. Der Rat hatte zu entscheiden, ob dieses Buch als „fünftes Evangelium“ einzubeziehen sei. Nach dem hebräischen Zahlensystem wäre ein fünftes Evangelium fehl am Platz gewesen, es sei denn, es hätte sich inhaltlich auf „die andere Seite“ bezogen. Die alten Bischöfe, denen das Zahlensystem des hebräischen Alphabets vertraut war, entschieden, daß nur vier Evangelien in den Kanon der Heiligen Schrift aufgenommen werden sollten.

w Waw = Sechs

Der sechste Buchstabe des hebräischen Alphabets ist Waw und steht für „Haken“, „Verbindung“ oder „Bindeglied“. Wird dieser Buchstabe als Vorsilbe benutzt, hat er die Bedeutung "und". Er kann Wörter und Satzteile miteinander verbinden. Die sechs (Waw = 6) Tage der Welterschaffung „verbinden sich“ mit dem siebten Tag, der aus Gottes Gnaden nach der Erschaffung der Welt und des Menschen anbrach und bis zum heutigen Tage existiert und gefeiert wird.

Die hebräische Kultur bemißt die Tage jeweils von Sonnenuntergang bis Sonnenuntergang, demnach etwa von 6 Uhr abends bis 6 Uhr abends. Entsprechend beginnt mein zweites Kapitel mit dem „sechsten Weltzyklus“.

Über den ganzen Globus hin gibt es Hunderte verschiedene Kulturen, und jede von ihnen weiß ihre eigene Geschichte zu erzählen, woran sie glaubt und woher sie kam. Allein in Indien werden Tausende von Gottheiten verehrt, und manch eine stellt lautstark den Anspruch, die Nummer Eins in der göttlichen Hierarchie zu sein. Die Bibel sagt schlicht, daß es nur den einen Gott gibt, der Himmel und Erde erschaffen hat. Sämtliche andere sind falsche Götter und gehören dem Reich Satans an, weil sie sich mit ihm zur Meuterei hinreißen ließen und so zu seinen Spießgesellen des Bösen und der Zerstörung wurden.

Wenn wir die irrgläubigen Religionen der Welt untersuchen und bedenken, wie sehr sie diese heidnischen Gesellschaften schädigen, wird uns rasch klar, daß da eine böse Macht am Werk ist. Armut, Korruption an höchster Stelle, Morde und das Opfern von Menschen, sogar von Kindern, sind in solchen heidnischen Kulturen an der Tagesordnung. Rund um den Globus wütet ein religiös eifernder Terrorismus, der Tausende von Unschuldigen zu Opfern macht und verkündet, daß Allah so Vergeltung übt. Der Fußabdruck Satans, dieses Mörders und Lügners von Anfang an, ist unschwer zu erkennen.

Der Gott der Bibel ist der einzige, der die Liebe selbst ist und jedem, den es danach verlangt, selbstlos das ewige Leben schenkt. In Kapitel 2 werden wir die Bestimmung des Menschen ins Auge fassen und uns darüber klar werden, weshalb wir in den Kampf zwischen Gut und Böse verstrickt sind.

Die Bibel verweist darauf, daß im Jenseits ehedem, bevor die Zeitdimension einsetzte, bestimmte Geschöpfe existierten. In Kapitel 2 werfen wir einen Blick auf die Wesen, die auf der anderen Seite leben, und wie sie mit der Menschheit in einen Zusammenhang gerieten. Zukünftige weltbewegende Ereignisse bekommen erst dann einen Sinn, wenn wir sie mit den Absichten Gottes und Seinem Gesamtplan für Universum und Menschheit vergleichen.

z Sajin = Sieben

Der siebte Buchstabe des hebräischen Alphabets lautet Sayin, was „Waffe", „Streit" oder „Vervollkommnung“ bedeutet. Kapitel3 beleuchtet die 7. Epoche des Universums. Sie setzte ein, als der erste Mensch geboren wurde (etwa 4068 v.Chr.), und seine Existenz währt 6.000 Jahre lang (bis zum Jahr des Herrn 2018). Dieses Kapitel berichtet davon, auf welche Weise und weshalb die Menschheit die Dimension der Zeit mit Satan teilt. Das ewige Schicksal eines jeden Individuums hängt von den Entscheidungen ab, die es in der Zeitdimension trifft.

x Cheth = Acht

Der achte Buchstabe des hebräischen Alphabets ist Cheth, ein Wort, das je nach Kontext zwei verschiedene Auslegungen erlaubt. Es bedeutet einerseits „eingezäunt“ oder „umhegt“ und seinem anderen Sinn nach „Neubeginn“. Normalerweise bezieht sich die Bedeutung „eingezäunt“ auf Irdisches, und „Neubeginn“ deutet auf den Himmel hin („die andere Seite“). In Kapitel 7 beschreiben wir, wie Cheth zu unserem Verständnis beiträgt. Es umfaßt einen nur sehr kurzen Zeitraum: die siebenjährige Apokalypse (AD 2008 - 2015. Die Apokalypse ist untrennbar mit Gottes Gesamtplan verknüpft. Um verstehen zu können, wann und wie die Apokalypse stattfinden wird, muß man Seinen Gesamtplan verstehen.

Mein zweites Buch, Das Geheimnis des 17. Tammus, erklärt, wie das Zahlensystem des hebräischen Alphabets anzuwenden ist, um den zeitlichen Ablauf der Apokalypse vorauszusagen. Auf Grundlage meiner Untersuchung der biblischen Prophetie glaube ich, daß der Himmel zur selben Zeit wie die Erde eine Apokalypse erleiden wird. Der Große Krieg im Himmel wird eine mächtige Erschütterung des Universums, insbesondere unseres Planeten, bewirken.

Dieses kurze Zeitalter in der Prophetie ist der Brennpunkt von Gottes Bestrebungen. Die Apokalypse auf Erden und die Apokalypse im Himmel werden ein neues Universum herbeiführen, das Himmel und Erde, wie wir sie heute kennen, ersetzt. Unglaublich aber wahr: die Menschheit ist aufgerufen, an diesem aufregenden Ereignis teilzunehmen.

j Teth = Neun

Der neunte Buchstaben des hebräischen Alphabets lautet Teth, was für „neues Leben“ steht. Kapitel 5 behandelt einen weiteren langen Zeitabschnitt, der etwa 1.000 Jahre andauern wird. In ihm ist die Hoffnung der Menschheit auf ihrem Höhepunkt.

In diesem ersten Buch steht die biblischen Prophetie im Mittelpunkt meines Interesses. Die Heilige Schrift verkündet, daß es für den Menschen eine Auferstehung von den Toten geben wird, und der Glaube an ein Leben nach dem Tod ist seit Tausenden von Jahren tief in der Menschheit verwurzelt.

Die Vorstellung von der Auferstehung ist vielen Kulturen eigen. Altägyptische Gräber und Pyramiden zeugten bereits vor 5000 Jahren vom Glauben an ein Leben nach dem Tod. Dennoch kann uns nur die Bibel Antwort auf die Frage geben, was geschieht, wenn wir sterben. Der Heiligen Schrift zufolge wird es am Ende der Zeiten zwei Gruppen von Menschen geben: die einen, die das ewige Leben erhalten, und die anderen, die in einem feuerlodernden See enden.

Kapitel 9 beschreibt u.a. die neue Zivilisation, die während eines tausendjährigen goldenen Zeitalters der Menschheit auf Erden herrschen wird. Meine Entdeckungen werden viele Christen erstaunen. Sobald diese letzte Epoche in der Zeitdimension (A.D. 3018) zu Ende geht, setzt wieder die Ewigkeit ein. Die neue Zivilisation wird sodann auf eine "neue Erde" und einen "neuen Himmel" verlagert werden.

y Jod = Zehn

Der zehnte Buchstabe des hebräischen Alphabets ist Jod und steht für „Hand“, „höhere Aktivitätsstufe“ oder „Gesetz/Verantwortung".

Dieses Buch stellt die biblischen Verweisstellen auf diesen Zeitrahmen der neuen Weltordnung Gottes vor, während das zweite Buch Das Geheimnis des 17. Tammus ganz detailliert die siebenjährige Apokalypse erforscht, welche dieses gottlose Zeitalter in das verheißene göttliche verwandeln wird. Der Text enthält zwölf Belege dafür, daß meine Theorie der zeitlichen Bestimmung der Apokalypse stichhaltig ist. Er erklärt auch, in welchem Verhältnis die Zahl 666 zu Gottes Plan für das Universum und die Menschheit steht, ganz wie in der Bibel offenbart. Weiterhin wird gezeigt, wie unterschiedliche Kalender an einem gemeinsamen Punkt, der sich eindeutig mit der Heiligen Schrift deckt, zusammentreffen.

Das Bild von der Eisenbahn

Als ich das Zahlensystem des hebräischen Alphabets kennenlernte, fiel mir ein interessanter Zusammenhang zwischen dem ursprünglichen christlichen und hebräischen Glauben auf. Das Wort Gottes wurde den Hebräern offenbart, kam aber erst später mit der Erscheinung Jesu Christi zur Vollendung bzw. erfüllte sich. Das Leben Jesu ist in den Evangelien niedergeschrieben. Weitere Offenbarungen von Gott kamen durch die apostolische Kirche und wurden in den restlichen Büchern des Neuen Testamentes festgehalten.

Die alten und die neuen Offenbarungen lassen sich mit einem Eisenbahngleis vergleichen. Jede Schiene ist von der anderen unabhängig; beide funktionieren jedoch nur gemeinsam. Sie werden von Gleisrampen zusammengehalten und bilden eine solide Basis für den Zug. Wir brauchen beide Schienen, um Gottes Geheimnissen auf die Spur zu kommen.

Eine Schiene steht für das Alte Testament mit den jüdischen Traditionen und Festlichkeiten. Die zweite entspricht der Offenbarung des Neuen Testamentes bzw. dem christlichen Standpunkt. Seit Jahrhunderten laufen diese beiden Glaubensstränge parallel nebeneinander her. Viele Menschen nehmen an, daß es sich um eigenständige Religionen handelt, doch ihr wahrer Urheber ist der eine ewige Schöpfergott. Gemeinsam offenbaren sie, was Gott mit der Menschheit im Sinn hat, solange sie als harmonisches Ganzes studiert werden. Will man die beiden Stränge auseinanderhalten, ergibt sich ein unvollständiges Wahrheitsbild. So verringert sich auch die Wahrscheinlichkeit, dass man Gottes prophetische Absichten begreift, weil man sich eben nur auf das eine versteift und einen von zwei Zeugen außer Acht lässt. Sie sind durch Eisenbahnschienen miteinander verbunden und bilden einen festen Unterbau. Um Gottes Weissagungen wirklich verstehen zu können, benötigen wir beide Schienen.

Die 14 Eisenbahn Stationen

Juden und Christen bekämpfen und verfolgen einander seit Generationen, ohne zu erkennen, daß das Geleis seine Aufgabe nur dann erfüllen kann, wenn beide Schienen Seite an Seite verlaufen. Heute, in unserer modernen Welt ist es endlich an der Zeit, dieser Ignoranz ein Ende zu setzen.

Die Menschheit sitzt in der Eisenbahn der zeitlichen Dimension (Daleth). Dem Plan Gottes zufolge muß unser Zug, ehe wir am Punkt unserer endgültigen Bestimmung ankommen, einen brennenden Tunnel durchfahren. Dieser Tunnel ist die siebenjährige Apokalypse, die bereits vor Tausenden von Jahren prophezeit wurde. Die Strecke führt bergab, und die Bremsen versagen, doch Gott hat zu unserer Sicherheit für den Notfall vorgesorgt. Die Bibel nennt das „ewiges Leben“.

Gottes Verheißungen sind fest gegründet, doch müssen wir Vertrauen in die Vorkehrungen haben, die er getroffen hat. Unser Glaube stützt sich auf die Lauterkeit des Großen Konstrukteurs der Eisenbahn. Freiwillig einen brennenden Tunnel zu durchqueren, das erfordert Vertrauen. Der Glaube an Gottes Wort wird uns in der Zuversicht bestärken, daß wir auf die andere Seite gelangen.

Unsere vielgestaltige Gesellschaft hat äußerst viele verschiedene Ansichten darüber, wohin die Fahrt geht. Ich fordere Sie auf, einen Moment lang Ihren religiösen Hintergrund und Ihre Erziehung zu vergessen. Von der Spitze des Zugs aus lassen sich beide Schienen gleichzeitig erkennen. Richtet man den Blick auf den Horizont, hat es den Anschein, als würde das Schienenpaar miteinander verschmelzen. Dabei handelt es sich nur um ein Trugbild.

Ungeachtet dessen, woran wir glauben, werden wir letztlich alle doch bei unserem eigentlichen Bestimmungsort ankommen. Wenn wir gestorben sind und diese Welt verlassen haben, spielt es keine Rolle mehr, was uns voneinander getrennt hat. Wir müssen dem Konstrukteur der Eisenbahn vertrauen, der diese Route schon geplant hatte, noch ehe die Dimension der Zeit ihren Anfang nahm.

Der dreifache Test

Beim Versuch, eine Prophezeiung zu verstehen, sollten wir drei Fragen stellen.

  1. Entspricht sie anderen Verweisstellen in der Bibel?
    Damit ein Ereignis bekräftigt werden kann, bedarf es dazu mindestens zweier Zeugen oder bestätigender Verse aus der Bibel, sofern es sich um irdische Belange handelt, und fünf solcher Zeugen oder Verse, wenn es um Geschehnisse auf „der anderen Seite“ geht.
  2. Ergibt sie einen Sinn?
    Der Gott des Universums ist kein verwirrter Gott. Alles, was er tut, zeugt von Logik und Ausgewogenheit.
  3. Deckt sich die Prophezeiung mit anderen Belegstellen in der Bibel, so daß sich eine Parallele ergibt?
    Gott wiederholt wesentliche Wahrheiten mehrere Male, weil er um unsere Beschränktheiten weiß. Wenn Sie dabei sind, dieses Buch lesen, lade ich Sie ein, mit mir hinabzutauchen, um im Ozean der Bibel wertvolle Perlen zu entdecken.

Zwei deckungsgleiche Tabellen

Das Analysieren historischer Begebenheiten kann viel zum Verständnis zukünftiger Ereignisse beitragen. Damit wir uns die Apokalypse begreiflich machen können, sollten wir zunächst einen Blick auf die Vergangenheit werfen, so wie sie in Gottes Wort enthüllt wird.

Um zu diesem Verständnis beizutragen, habe ich zwei Tabellen ausgearbeitet: die 7000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte und die Tabelle der 7-jährigen Apokalypse. Bei den Tabellen kommt es zu einer Reihe von exakten Überlagerungen, Bereiche, in denen beide Tabellen ausgeprägte Entsprechungen aufweisen. Dennoch fehlten noch einige „Zahnräder“, die nachträglich eingesetzt werden mußten. Sobald wir beide Tabellen mit dem Zahlensystem des hebräischen Alphabets vergleichen, stoßen wir auf die Trennungslinie der Zeitlichkeit.

Die 7000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte

(ausführlicher im zweiten Buch, Geheimnis des 17. Tammus)

Um den zukünftigen Eintrittszeitpunkt der Apokalypse voraussagen zu können, mußte ich mich mit altertümlichen Kalendern befassen, die sich von unseren Kalendern deutlich unterscheiden. Im Bemühen darum, sie unter den gleichen Bedingungen, unter denselben Gesichtspunkten einzubeziehen, kam eine Tabelle der menschlichen Geschichte zustande. Auf diese Weise ist es einfacher, die verschiedenen kalendarischen Angaben genau miteinander zu vergleichen, um den Zeitpunkt der Apokalypse voraussagen zu können.

Die 7000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte zeigt zwölf Zeitabschnitte von je 490 Jahren auf der Grundlage des Systems der Sieben, demzufolge sich die Zahl 490 aus 7 x 70 ergibt. Ich ermittelte den Anfangszeitpunkt für die Tabelle, indem ich mit dem Jahr der Zerstörung des jüdischen Tempels (588 v.Chr.) begann und sieben Zeitabschnitte hebräischer Jahre rückwärts zählte, was uns zum Jahr 4018 führt. Rechnet man die Zeitabschnitte hebräischer Jahre in unsere Sonnenzeit um, dürfte die Erschaffung Adams um das Jahr 4068 erfolgt sein.

Nahezu alle alten Kulturen im Nahen Osten bedienten sich eines Jahreskalenders mit 360 Tagen, auf der Basis von zwölf Mondmonaten mit je dreißig Tagen. Einige Fachleute glauben, daß das alte

Sonnenjahr genau den zwölf Mondbahnen von 360 Tagen entspricht. Doch das ist seit langer Zeit nicht mehr der Fall. Viele ehemalige Kulturen schufen Methoden, ihre Mondkalender dem Sonnenjahr anzupassen. Die Moslems taten das nicht, und deshalb bleibt ihr 354-tägiger Mondkalender hinter unserem weltlichen Gregorianischen Kalender von 365,25 Tagen fortlaufend etwa elf Tage zurück, was der Grund dafür ist, daß moslemische Feste jedes Jahr ein bißchen früher zu fallen pflegen.

Der jetzige jüdische Kalender ist ebenfalls lunarer Natur, wobei jeder Monat bei Neumond anfängt (der in früheren Zeiten durch optische Beobachtung bestimmt wurde). Um die heutigen Mondzyklen an unser jetziges, 365 Tage dauerndes Sonnenjahr anzugleichen, wird innerhalb eines jeden Neunzehn-Jahre-Zykluses’ siebenmal (im 3., 6., 8., 11., 14., 17. und 19. Jahr) ein zweiter Monat (Adar II) hinzugefügt, so daß ein Jahr von Mondmonaten sich genau nach den Jahreszeiten des Sonnenjahres ausrichtet und darauf abgestimmt bleibt. (Diese Anpassung an den jüdischen Kalender erfolgt regelmäßig seit Tausenden von Jahren und ähnelt dem Schaltjahr in unserem weltlichen Kalender, wonach jedes vierte Jahr Ende Februar ein Tag hinzugefügt wird.)

Eine Anmerkung über die unterschiedlichen Kalender erscheint an dieser Stelle angebracht, da sie eine andere Sicht vermittelt als die üblicherweise in den Schulen dargebotene. Alle drei Kalender, der hebräische, der chinesische und der aztekische, begannen mit der Zählung der Jahre in der Zeit vor der Sintflut. Sie sind mehr als 5000 Jahre alt und sie alle legen 360 Tage umfassende Jahre zugrunde, wie dies auch die alten ägyptischen und mesopotamischen Kalender tun.

7000-jahre_tabelle_der_Menschheitsgeschicte

In unseren Schulen lehrt man gemeinhin, daß die Menschen der Vorzeit primitive Höhlenbewohner oder Affenmenschen waren und über keinerlei Wissen verfügten. Das Bild, das uns von ihnen gegeben wird, schildert sie als einfältige Wesen mit einem Intelligenzquotienten, der weit unter dem niedrigsten unserer Zeit festzustellenden liegt. Aber in unserer Unwissenheit versäumen wir es, bestimmte Fragen zu stellen. Wir wissen heute, daß die Erde für ihre jährliche Umrundung der Sonne 365,24 Tage benötigt. Woher rührt also der Unterschied von etwa 5,24 Tagen gegenüber den alten Kalendern? Hüten wir uns davor, anzunehmen, daß die Menschen damals nicht genug Wissen besaßen, um dieser 5,24 Tage gewahr zu werden!

Der springende Punkt ist, daß die Geschichte uns lehrt, daß die erste Zivilisation der Menschheit (vor der Sintflut) fortgeschrittener war als unsere heutige – was sich in der Mythologie und in Kunstgegenständen aus allen Teilen des Erdballs zeigt. Wenn Sie mir eine Seenixe – oder irgendein anderes Wesen, halb Mensch halb Tier, von denen so viele in den alten Kulturen dargestellt sind -- erschaffen könnten, dann würde ich Ihnen glauben, daß wir auf dem gleichen Stand sind wie jene erste Zivilisation. Wir haben es hier mit Gesetzen der Physik zu tun, die sich seit Beginn der Schöpfung nicht verändert haben, und die einzige Erklärung dafür, daß damals solche Geschöpfe lebten, kann nur darin liegen, daß die Zivilisation jener Zeit zu tieferen Kenntnissen auf dem Gebiet der Gentechnologie gelangt war, als es der modernen Wissenschaft bislang gelungen ist.

Da die Naturgesetze nach dem Grundsatz von „Ursache und Wirkung“ funktionieren, glaube ich, daß es einen wissenschaftlich nachvollziehbaren Grund für das alte solare Jahr von 360 Tagen gab. Im hebräischen, chinesischen und aztekischen Kalender liegen uns drei unabhängige Zeugnisse von verschiedenen Kontinenten und Kulturen mit völlig unterschiedlicher Sprache und Geschichte vor. Wenn zwischen diesen hinsichtlich eines Tatbestands Übereinstimmung herrscht, so sollten wir ihrem Zeugnis vertrauen, daß nämlich im Altertum eine kosmische Beziehung zwischen Sonne und Erde bestand, die sich in einem Jahresrhythmus von 360 Tagen kundtat. Die Aussagekraft eines solchen Zeugnisses zu bestreiten, wäre ein Zeichen größter Arroganz.

Die Bibel ist das einzige aus alten Zeiten stammende Buch, das uns etwas über die Zeit vor der Sintflut berichtet. Sie erwähnt, daß fremdartige Wesen (Engel) vom äußeren Weltraum zur Erde kamen und sich vermehrten, indem sie mit Menschenfrauen Nachkommen zeugten, die „Nephilim“ oder Riesen geheißen wurden. Diese Riesen waren größer als normale Menschen und flößten Angst und Schrecken ein.

Die Fremdlinge (Engel) brachten einen sehr präzisen Kalender mit, nach dessen Darstellung Erde und Sonne aus dem Weltraum an ihren Ort geschleudert wurden. Die Azteken kopierten ihn und erlangten auf diese Weise Berühmtheit dafür, im Besitz des genauesten kosmischen Kalenders gewesen zu sein, der unseren heutigen sogar noch übertraf. Wegen dieser Verbindung mit den Engeln stellten die alten Azteken in ihren religiösen Lehren und ihrem Kalender einen Bezug zu der Schlange aus dem Himmel her, die am Ende eines künftigen Zeitalters von Himmel herabkommen wird.

Nun aber zurück zu dem Gesetz von Ursache und Wirkung. Unser heutiger Jahreszyklus von 365,24 Tagen legt nahe, daß die Erde einem Ereignis unterworfen war, das ihre Umlaufgeschwindigkeit um 5,24 Tage pro Jahr verringerte. Was verursachte wohl diese Veränderung des Kalenders? Die Bibel gibt uns die Antwort. Sie spricht klar und deutlich von einer verheerenden Überschwemmung, Sintflut genannt, die im Jahre 2288 v. Chr. hereinbrach.

Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen muß zur gleichen Zeit, da “die Quellen der Tiefe aufbrachen“, auf der Erde ein gigantischer Asteroid eingeschlagen haben. Der Aufprall dieses Körpers aus dem All (die Ursache) zeitigte furchtbare Folgen auf der Erde. Ich erwähne hier nur ein paar wenige von vielen Tausenden. Wären unsere Professoren nicht von ihrer Evolutionsgläubigkeit mit Blindheit geschlagen, würden sie die meisten von ihnen erkennen.

Zuerst wurde die Erdkruste stark beschädigt, woraufhin sich die tektonischen Platten gegeneinander verschoben und die Kontinente voneinander abgetrennt wurden. Berge wurden aufgeschichtet, und es verschwanden andererseits Regionen unter dem Meeresspiegel. Die Dinosaurier starben nicht im Feuer, sie fanden im Wasser den Tod und ihre Knochen tauchen jetzt in Schlick wieder auf. Die Hochdruckatmosphäre mit einem Sauerstoffanteil von 30% (man untersuche die Lufteinschlüsse, die in Bernstein gefunden wurden, und messe ihren Sauerstoffgehalt) brach zusammen, entzündete sich mit Wasserstoff und verursachte so einen 40 Tage andauernden Regen.

Das war das erste Mal, daß Regen auf die Erde fiel, und durch ihn entstand der allererste Regenbogen. Anstelle von sanftem Dunst, der den Boden befeuchtete, gab es jetzt Regen und hin und wieder Regenbogen. Während die Menschen vorher Hunderte von Jahren gelebt hatten, wurden sie nun wegen der veränderten Atmosphäre nur noch 75 Jahre alt, denn es waren nicht nur der Luftdruck und der Sauerstoffgehalt verringert, sondern gleichzeitig hatte sich die Belastung durch die auf die Erde einwirkende Sonneneinstrahlung erhöht.

Unter den früheren atmosphärischen Bedingungen hatten die Pflanzen großzellige Stängel und Stämme entwickelt und die Tiere wiesen eine großzellige Knochenstruktur auf. Diese verschwenderische Fülle an großen Tieren und tropischen Pflanzen, die überall auf der Welt unter dem Schutzdach der bis dahin herrschenden Atmosphäre gediehen waren, existierte nun nicht länger. In jener Zeit entstanden unsere Öllager. Dann aber fiel der atmosphärische Druck auf dem Meeresspiegel und zwei Drittel des Erdballs gefror unter einer Tausende von Metern dicken Eisschicht, die sich an den Polen kondensiert hatte und sich zum Äquator hin ausbreitete. Die so entstandene, heute in Sand begrabene, gemäßigte Zone war die Geburtsstätte der zweiten Zivilisation.

Die Bibel sagt voraus, daß Gott eine weitere Apokalypse geplant hat, und die auslösenden Kräfte sind bereits im Weltall in Bewegung geraten. In naher Zukunft wird erneut ein Asteroid - mit verheerenden Folgen - auf der Erde aufschlagen. Dieser Asteroid ist bereits seit Tausenden von Jahren unterwegs. Von dieser Entdeckung handeln meine Bücher.

Der kommende Asteroid ist kleiner und wird keine Sintflut verursachen. Gott schloß einst einen Vertrag mit den Menschen, in dem Er versprach, nie wieder die Menschheit mit totaler Überflutung zu bestrafen. Beim nächsten Mal wird sein Urteil in Gestalt von Feuer über uns kommen. Das gibt uns Hoffnung, daß ein paar Menschen die Katastrophe der bevorstehenden Apokalypse überleben – in erster Linie, weil Gott es so gesagt hat.

Um eine Vorausschau auf das zeitlichen Eintreffens der künftigen Apokalypse zu geben, habe ich die Siebentausend-Jahre-Tabelle der Menschheits-Geschichte in hebräischen Jahren beibehalten, da die Zahlen verborgene Wahrheiten enthüllen, welche verloren gingen, wenn wir sie in unsere Jahre umrechneten, und dann würden sie nicht den Prophezeiungen entsprechen. Im übrigen handelt es sich bei jeglichen Datierungen, die vor die Sintflut zurückgehen, um pure Mutmaßungen, wie weiter oben festgestellt wurde.

Die siebenjährige Apokalypse

Die 7 Jahre-Tabelle enthält 12 Zeitabschnitte von je 7 Monaten, mit einer besonderen Periode von 1335 Tagen dazwischen (Daniel 12:12).

Die_zwölf_Zeitabschnitte_der_Großen_Apokalypse

Die Mini-Apokalypse geschieht zu einem Zeitpunkt, wenn das Böse überhand nimmt und der Zorn Gottes wie ein Riesenhammer zuschlägt, um es zu vernichten. Die meisten Vorhersagen über die Große Trübsal betreffen diesen letzten Abschnitt der siebenjährigen Großen Apokalypse. In meinem zweiten Buch, Das Geheimnis des 17. Tammus, erkläre ich diese Ereignisse etwas näher in ihrem biblischen Kontext. Im vorliegenden ersten Buch möchte ich Sie einfach auf dessen Existenz aufmerksam machen.

Die Abfolge der apokalyptischen Ereignisse

  1. Die Apokalypse beginnt mit der nuklearen Zerstörung von New York City (in der Offenbarung „die Stadt Babylon“ genannt).
  2. In einem Vergeltungsschlag zerstört Amerika mit Atombomben etliche islamischer Städte (die vier apokalyptischen Pferde mit ihren Reitern werden in der Offenbarung, Kapitel 6, behandelt).
  3. Infolge der Vernichtung der politischen Machtbasis im Mittleren Osten kommt der Antichrist in Europa an die Macht. Zwischen Israel und den Palästinensern wird ein siebenjähriger Friedensvertrag ausgehandelt.
  4. Im Verlauf der siebenjährigen Apokalypse fällt der Präsident der Europäischen Union (der Antichrist) einem Attentat zum Opfer.
  5. Das Abschlachten jüdischer Siedler veranlaßt die NATO-Streitkräfte dazu, Israel zu besetzen und damit das Friedensabkommen mit den Palästinensern zu brechen
  6. Die Apokalypse endet fünf Monate nach der Zerstörung des dritten Tempels.
  7. Jesus Christ kehrt wieder, um auf Erden Gottes Weltordnung zu befestigen und beginnt damit in Jerusalem mit einem erlösten Volk Israels.

Viele Menschen sind heute überzeugt, daß die Welt am Untergehen ist. Die Probleme auf Erden sind außer Kontrolle geraten und lassen sich nicht mehr beheben. Der Kuckuck an der Weltenuhr ist im Begriff, seine Anwesenheit allen deutlich zu machen.

Friedrich Weinreb, Die Symbolik der Bibelsprache (Origo-Verlag, Zürich, Schweiz, Swedenborg-Verlag Zürich, 1969)

„Jewish Calendar", Jewish Virtual Library,
(www.u-israel.org/jsource/Judaism/calendar.html).

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Kapitelübersicht:  Prophezeiung der Apokalypse

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