Prophezeiung der Apokalypse

Eine Expedition von dem Garten Eden zu dem Neuen Jerusalem:
Ein Gottes Wegweiser für die Menschheit

Die Welt-Kuckucksuhr

Gottes Plan für das Universum und die Erde

 

Hier nehme ich ein hilfreiches Bild aus dem Alltag,
das alles zusammenfasst, was hierzu zu sagen ist.
Und ich stelle die Frage:

Sind die Aussichten, die Apokalypse zu überleben, für primitive Gesellschaften größer als für unsere moderne Gesellschaft, die so abhängig von der Energiewirtschaft ist?

 

Abschnittsverweise für dieses Kapitel:

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Wir sind nun am Ende des ersten Buchs angelangt und hoffentlich bereits um einiges klüger geworden. Insbesondere hoffe ich, dass dieses Buch denjenigen eine Hilfe war, die nie zuvor einen Blick in die Bibel geworfen hatten.

Als deutschstämmiger Feinmechaniker habe ich gelernt, Uhren und viele Arten von Instrumenten anzufertigen. Die Uhr ist ja ein Gebrauchsgegenstand, auf den wir häufig am Tag einen Blick werfen. Die Tageszeit zu wissen hilft uns, unser Leben einzuteilen und zu planen. Will man aber gleich 7000 Jahre Menschheitsgeschichte in einer einzigen Uhr darstellen, steht man vor einer großen Aufgabe! Es gilt ja nicht nur, eine Vielzahl verschiedener Epochen und Hauptfiguren zu berücksichtigen, sondern es müssen darüber hinaus verschiedene Ebenen dargestellt werden. So habe ich – mich meines technischen Verständnisses bedienend – es unternommen, unsere Vergangenheit und Zukunft in einer aus Elementen verschiedener Bereiche zusammengesetzten Welt-Kuckucksuhr darzustellen. Diese „Kuckucksuhr“ hat zwei Zifferblätter und Zeiger, die von einer Reihe „chronologischer Zahnräder“ bewegt werden.

Ich habe diese Uhr geschaffen, um mit ihrer Hilfe sowohl die Geschichte der Menschheit darzustellen als auch die des Reiches der Dämonen zu beschreiben, mit besonderem Augenmerk auf Satan. Beide habe ich mit einem Zeiger versehen, der auf einen bestimmten Augenblick in der Zeit hinweist. Auf diese Weise lässt sich der gesamte Ablauf der 7.000 Jahre aus beiden Blickwinkeln ablesen. Wenn Sie bei der Bibellektüre diese Uhr im Auge behalten, wird so das, was Sie lesen, interessanter für Sie werden, weil Sie leicht erkennen können, auf welche Zeit sich der jeweilige Bibelvers bezieht. Der Verlauf der Zeit und die Daten, mittels derer wir ihn kenntlich machen, ist für unser Leben von entscheidender Bedeutung. Das ist auch der Grund dafür, dass die Menschen überall auf der Welt besondere Tage in ihrem Leben wie Geburtstage, Hochzeitstage, andere Jahrestage und verschiedenste Gedenktage mit kulturellem Hintergrund feierlich begehen. In ihren jeweiligen Trauerzeremonien heben die verschiedenen Kulturen beim Tod geliebter oder geachteter Menschen den Übergang von der Zeit zur Ewigkeit hervor, den dieses Ereignis darstellt.

Gott hat sozusagen einen „Eisenbahnfahrplan“ erstellt, damit die Bibel für uns einen Sinn ergibt. Die Apokalypse ist die 13. Bahnstation, und wir bewegen uns mit großer Geschwindigkeit auf sie zu, ob es uns gefällt oder nicht. Wer wissen möchte, was geschieht und wann es im Verlauf der sieben Jahre der Apokalypse eintritt, der muss das zweite Buch lesen, Das Geheimnis des 17. Tammus. Wie der vorliegende Band ist es frei im Internet zugänglich und kann kostenlos heruntergeladen werden.

Die nahe bevorstehende Apokalypse kann eine schon ziemlich große Angst einflößen, Jesus aber gibt uns Mut. Er sagte: „Ich werde bei euch sein bis an das Ende aller Tage und in Ewigkeit.“ Die Lösung besteht darin, dass wir unser Leben in die liebende Hand unseres Schöpfers legen. Auf Ihn können wir vertrauen. In seiner barmherzigen Fürsorge wird, was immer uns zustoßen mag, einem ganz bestimmten Zweck dienen, wenn sich dieser uns auch nicht unmittelbar erschließt. Auch wenn wir es nicht gleich einsehen: Zeiten der Heimsuchung kann ebenso wie gute Tage für uns und unsere Mitmenschen ein Segen sein.

Wir dürfen das große Bild des Lebens nicht aus dem Blick verlieren. Der Mensch hat zwei Geburtstage. Auf den ersten hatten wir keinerlei Einfluss. Was aber den zweiten anbetrifft, so haben wir eindeutig die Möglichkeit, eine Wahl zu treffen. In diesem Sinne sage ich: Ich hoffe, Ihnen allen persönlich zu begegnen, wenn wir auf der He-Seite eintreffen. Gemeinsam werden wir dort das Universum erforschen, und zwar mit unseren neuen, wunderschönen „Schmetterlingsflügeln“. Bis dahin indessen: lesen Sie das zweite Buch. Legen Sie aber einen Sicherheitsgurt an, bevor Sie loslegen! Ich kann Ihnen versichern, dass die Lektüre ebenso schwierig wie verblüffend sein wird. Das war mir keineswegs klar, als ich mit diesem Projekt begann – Gott ist um so Vieles größer als ich oder diese Bücher. Es scheint, als wäre da immer noch etwas anderes.

Allgemeine Erläuterungen zur Welt-Kuckucksuhr

Ich verwende in meinen beiden Büchern eine Reihe von sinnbildlichen Begriffen. Dieser Methode habe ich mich bedient, um das sehr komplizierte Gefüge der biblischen Offenbarung hinsichtlich Gottes Plan für die Erde und die Menschheit zu vereinfachen. Das Bild von der Welt-Kuckucksuhr verwende ich, um einen Bezug von der Erde zum Universum herzustellen und die Ergebnisse meiner Forschungen zu veranschaulichen.

So wie die ineinander gesteckten Holzeier, die man in Spielzeugläden findet und die ich zum Vergleich herangezogen habe, verschieden groß sind, so weist auch die Uhr Räder oder Zyklen verschiedener Größe auf, die exakt miteinander verzahnt sind und auf einander einwirken. Selbst innerhalb des kleinsten eines solchen Satzes von Eiern finden wir die Vorstellung von einem aus zwei Schienen bestehendem Bahngleis, von den Gen-Strängen der DNS, vom himmlischen Binär-Code des Verhältnisses 7:5, vom brennenden Tunnel und dem für die Passagiere von der Eisenbahngesellschaft zusammengestellten Plan (einiges habe ich teils dem Alten, teils dem Neuen Testament entnommen, alles aber aus dem Rosetta-Stein abgeleitet). Wir haben auch manches über die hebräischen Feiertage gelernt, besonders über das Geheimnis des Monats Tammus, mit dessen Hilfe es möglich war, die Daten der Apokalypse zu ermitteln, die in meinem nächsten Buch noch ausführlicher behandelt werden.

Jetzt kommen wir zu dem schicksalhaften Punkt, an dem christliche und hebräische Gelehrte sich doch noch finden könnten, wenn sie denn in der Lage wären, ihre Uhren aufeinander abzustimmen. Schauen wir uns die Welt-Kuckucksuhr an, wie sie sich von außerhalb der materiellen Zeit-Wirklichkeit der Daleth-Dimension darstellt.

Gott existiert unberührt von der Zeit, wie wir sie kennen. Es hat Ihn immer gegeben, und es wird Ihn in Zukunft immer geben: Er existiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Wir jedoch, die wir auf der Erde leben, sind gänzlich der Zeit unterworfen. Sie dient uns als Wegmarkierung, anhand derer wir den Ablauf der Geschichte und das Voranschreiten der Zivilisation messen können. Für die Menschen ist das Vergangene endgültig und irreversibel. Unsere Zukunft können wir nicht erkennen, da sie sich der Wahrnehmung durch unsere fünf Sinne entzieht; darum ist die Voraussage der Zukunft und die Vorbereitung auf sie so enorm wichtig für unsere Existenz. Wir investieren eine Menge Energie in unsere Bildung und in die Sicherung unserer Zukunft. Die Uhr beherrscht unser Dasein, und unsere häufigste Klage gilt dem Zeitmangel.

Ich habe das, was ich als Welt-Kuckucksuhr bezeichne, entworfen, um darin diesen ersten Band zusammenzufassen, der – aus unserer Sicht von Raum und Zeit – relativ ausführlich die Ereignisse voraussagt, die bald im Himmel und auf der Erde eintreffen werden. Die große Zahl die Vergangenheit betreffender und deshalb durch die geschichtlichen Ereignisse inzwischen erfüllter biblischer Weissagungen sollte uns darauf vertrauen lassen, dass auch das, was für die Zukunft prophezeit ist, sich tatsächlich erfüllt. Sie sollte uns anspornen, uns auf die nächste Stunde von Gottes Uhr vorzubereiten.

Wenn hier auch eine Zusammenfassung gegeben werden soll, so findet man möglicherweise doch nicht jede der in diesem Band erscheinenden Vorstellungen darin erwähnt. Zum Teil liegt dies daran, dass unsere Forschungen nie zu Ende sein werden. Es handelt sich um ein immer währendes „work in progress“. Trotz all unserer Bemühungen um konsequente und aktuelle Darstellung haben wir wahrscheinlich eine Reihe von Wörtern, Zahlen und Begriffen vergessen.

Die Apokalypse ist ein Buch für sich. Wegen ihrer grundlegenden Rolle in Gottes Plan für die Menschheit gibt es so unendlich viele Übereinstimmungen, Erklärungen und Bibelauslegungen, die auf sie Bezug nehmen, dass wir sie in meinen beiden Büchern auch nicht annähernd alle erwähnen können. Deshalb haben wir eine Internet-Seite eingerichtet.

Das zweite Buch, Das Geheimnis des 17. Tammus, unterscheidet sich insofern grundlegend von Band I, als es die Leser in die Forschungsmethoden einführt, welche zu den Ergebnissen geführt haben, auf die sich der im vorliegenden Buch präsentierte Überblick stützt.

In diesem zweiten Band befasse ich mich eingehend mit den Schlüsselereignissen der Apokalypse und auch mit meiner Vorgehensweise bei ihrer Datierung. Sollten Sie den Band noch nicht gekauft haben, so können Sie Ihre Neugier sicher noch etwas anstacheln durch einen Besuch auf unserer Internet-Seite. Dort finden Sie sowohl den Text des Buches als auch Antworten auf Fragen, die andere Leser schon dazu gestellt haben. Darüber hinaus bietet die Internet-Seite eine interne Suchmaschine, die es ermöglicht, schnell Hinweise zu bestimmten Themen und Begriffen zu finden, die Sie noch einmal überprüfen möchten.

Die Uhrzeiger

Die Zeiger der Welt-Kuckucksuhr zeigen auf zwei verschiedenen Zeitlinien, die gleichzeitig im Blick sind. Der kleine Zeiger lenkt die Aufmerksamkeit auf die Zeit, die Gott Satans Reich auf Erden zugemessen hat, und zwar aus Sicht der He-Dimension. Sie beginnt mit der Erschaffung Adams und Evas im Jahr 4068 v. Chr. nach unserer Zeitrechnung. Und sie endet 3018 n. Chr. damit, dass Satan in den Feuersee geworfen wird.

Der große Zeiger bezeichnet den Ablauf der Zeit auf Erden, so wie er sich uns aus unserer endlichen Perspektive (Daleth) darstellt. Sie nimmt ihren Anfang mit der Vertreibung Adams und Evas aus dem Garten Eden 4004 v. Chr. nach hebräischer Zeitrechnung und endet im Jahr 3018 nach unserer Zeitrechnung. Das zehnte Zeitalter (10 = Jod) weist auf die Zeit hin, zu der Gott und Seine Heiligen auf einer neu erschaffenen Erde und in einem neuen Himmel wohnen werden (He = „Ewigkeit“ oder „die andere Seite“).

Die alten Hebräer schrieben von rechts nach links und nicht von links nach rechts, wie wir. Und auch die Zeiger dieser Uhr rücken gegen den üblichen Uhrzeigersinn vor. Beide Uhrzeiger auf meinem Schaubild weisen auf die Periode der Apokalypse (2008-2015) und melden somit der Welt, wann der Kuckuck erscheinen wird. In jenem Augenblick wird Satans Macht zerstört und damit auch das gesamte jetzige Weltgefüge.

Immer wieder erlebt man, dass in den Medien jemand verkündet, für die Welt seien es nur noch so und so viele Minuten bis Mitternacht, womit ihre völlige Zerstörung gemeint ist. Selbst jetzt, in dieser Minute, sind Atomwaffen auf Amerika gerichtet und Massenvernichtungswaffen breiten sich ständig weiter und in immer kleinere Länder hin aus, die sich unter der Herrschaft verderbter Diktatoren und extremer islamischer Splittergruppen befinden.

Die Bibelprophezeiung spendet uns Trost, indem sie uns versichert, dass Gott über alles wacht. Die Erde wird nicht gänzlich vernichtet werden, sondern sich von der apokalyptischen Verheerung erholen. Einige wenige Menschen werden alles überstehen, um danach in einem neuen Zeitalter ungeahnter Segnungen zu leben. Ihnen werden sich Millionen menschlicher Wesen zugesellen, die bei der Rückkunft Jesu zum ewigen Leben wiedererweckt werden. Jesus, der in bescheidenen Verhältnissen geboren wurde, wird jetzt in kosmischem Glanz erscheinen. Auf einem weißen Pferd sitzend wird er vom Himmel herab steigen, um von einem wieder errichteten Vierten Tempel in Jerusalem aus die Welt zu regieren.

Das Zifferblatt

Das Zifferblatt der Welt-Kuckucksuhr weist zwei Kreise auf, welche die beiden Skalen darstellen, und zwar eine innerhalb der anderen. Der äußere Kreis entspricht dem Siebener-System (Daleth), der innere stellt das Fünfer-System dar (He), (siehe auch die Erläuterungen zu dem Verhältnis 7:5 und meiner Entdeckung des Rosetta-Steins im Kapitel 7 des nächsten Bandes). Die beiden Kreise vermitteln einen Gesamtblick auf die Geschichte der Menschheit mit ihrer Vergangenheit und Zukunft.

Auf dem inneren Kreis, der die Zeit der Herrschaft Satans über die Erde versinnbildlicht, sind fünf (5) Zahlen abgebildet. Die äußere Kreislinie weist sieben (7) Zahlen auf. Sie stellt die Geschichte und die Weissagungen für die Menschheit unter der betrügerischen und lasterhaften Herrschaft Satans in der Zeit-Dimension (Daleth) dar.

Zusammen symbolisieren diese Zahlen (7+5) zwölf (12) Zeitalter des Gerichts über die Menschen und Satan, so wie die Heilige Schrift sie prophezeit. Die Zeiteinteilung auf der Skala beginnt im Jahr 4068 v. Chr. (auf der linken Seite der Skala) und endet 3018 n. Chr. (auf der rechten Seite der Skala).

Weiter vorn in diesem Buch habe ich das Bild vom Eisenbahngleis mit seinen zwei parallel laufenden Schienen vorgestellt. Eine der Schienen steht für das Alte Testament, also die Gottesoffenbarungen der Urzeit, die der Welt durch Israel gegeben sind. Die andere Schiene stellt das Neue Testament dar, Gottes letzte schriftlich festgehaltene Offenbarung für die Menschheit, die von führenden Gelehrten nur wenige Jahre nach Jesu Tod und Wiederauferstehung niedergeschrieben wurde. Zusammen enthüllen sie Gottes Absicht für diese Welt.

Im Bild vom Eisenbahngleis stellt der Zug das Menschengeschlecht dar, das auf diesen Schienen insgesamt siebentausend Jahre unterwegs ist. Die Bahnstrecke der Geschichte der Menschheit ist immer wieder von bedeutenden Ereignissen unterbrochen worden, die ich als Bahnstationen bezeichne. Es gibt ihrer vierzehn (14); man kann sie in der 7.000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte dargestellt finden.

Zwölf (12) dieser Ereignisse stehen für wichtige Gottesurteile, die bereits über die Menschen verhängt worden sind. Bei jedem einzelnen Richtspruch hat Gott das System überprüft und notwendige Korrekturen unternommen, damit die Menschheit bis zum Ende weiterfahren könne. Es gab auch zahlreiche geringfügigere Bestrafungen oder Richtsprüche. Wann immer die Ordnung in der menschlichen Zivilisation in Gefahr war, stattete Gott einem Volk oder einer Gruppe von Völkern einen Besuch mit für sie schmerzhaften Lektionen (den Urteilssprüchen) ab, um die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich zu lenken und Seinen Plan nicht fehl schlagen zu lassen, damit schließlich so viele Menschen wie nur irgend möglich mit Ihm das segensreiche ewige Leben teilen könnten. Bedauerlicherweise kamen diese größeren Zurechtweisungen mitunter auch in der Gestalt von Kriegen daher (Sajin, das heißt „Schwert“ oder „Krieg“) oder sogar in Form völliger Zerstörung einer Kultur.

Gegen Ende des Eisenbahngleises langen wir an Station 13 an, einem brennenden Tunnel, der die Apokalypse verkörpert. Durch sie müssen wir alle hindurch, um in den Genuss der Segnungen von Gottes künftigem neuem Zeitalter zu gelangen. Dieser Tunnel stellt den 13. Richtspruch dar. Auf dem Zifferblatt der Uhr befindet er sich an der Stelle, an der sich der große und der kleine Zeiger treffen. Die Zahl Dreizehn (13) bedeutet „Auflehnung/Verderbtheit“. Ein jeder muss zu der ihm bestimmten Zeit diesen Tunnel passieren.

Die Chronologie des Zifferblatts

In dem Bemühen, die parallel verlaufende Geschichte der Menschheit und Satans aus dem Blickwinkel der Ewigkeit darzustellen, habe ich mich des Zahlensystems des hebräischen Alphabets bedient, um die einzelnen historischen Zeitalter zu markieren. Ich habe diese Perioden der Geschichte auf dem Zifferblatt der Uhr verzeichnet. Die fünf in großen Ziffern geschriebenen Zahlen (6-10) stellen die spirituellen Zeitalter (Waw, Sajin, Cheth, Teth, Jod) der Geschichte der Menschheit auf der Erde dar. Diese Perioden sind von Zeit zu Zeit in ihrem Ablauf von Gott unterbrochen worden, damit Er in dieser Dimension eine Korrektur gemäß Seinem ewigen Plan vornehmen konnte.

Das Zifferblatt einer gewöhnlichen Uhr weist 12 Zahlen auf, welche die Stunden des Tages bezeichnen. Auf der Welt-Kuckucksuhr befinden sich nur fünf Zahlen, weil sich hinter den aus den hebräischen Buchstaben umgerechneten Zahlen, die die Stunden angeben, meist Tausende von Jahren verbergen, so dass nur fünf Zahlen für uns von Bedeutung sind. Die übrigen sind für uns Menschen unsichtbar. Wir wissen nichts über diese Zeitalter der Ewigkeit, und auch die Bibel gibt uns keine Auskunft über sie. Sie enthält ein paar Hinweise auf Geschehnisse in einer sehr fernen Zukunft, aber es gibt keinen Grund, warum wir Vermutungen über Dinge anstellen sollten, über die Gott schweigt:

...sondern wie geschrieben steht: „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben“ (1. Korinther 2:9 UELB)

Unsere Vorstellungen überschlagen sich, wenn wir versuchen, uns ein Bild von der Zukunft zu machen. Man lese nur die einschlägigen Science-Fiction-Bücher oder schaue sich neuere Filme an, die zu diesem Thema entstanden sind. Gott aber sagt uns, dass Seine künftige neue Erde über alle menschliche Vorstellung hinaus wunderbar sein wird. Ich werde nun einen Überblick über die Bedeutung dieser verschiedenen spirituellen Zeitalter in der Reihenfolge ihres Erscheinens auf dem Zifferblatt geben.

Das sechste Zeitalter (6 = Waw)

Der hebräische Tag beginnt mit der „sechsten Stunde“ bei Sonnenuntergang. Entsprechend fängt Gottes Plan für die Erde mit dem sechsten Zeitalter an (6 = Waw, was auf „Verbindung“ hindeutet). Es besteht eine Beziehung zwischen dem vor unserer Zeit liegenden Teil der Ewigkeit und der Zeit, in der wir heute leben (4 = Daleth, „diese Welt in dieser Zeit“). Darauf findet man auf der linken Seite der Welt-Kuckucksuhr einen Hinweis.

Um mit der Durchsetzung seines grandiosen Plans für die Menschheit zu beginnen, schuf Gott die Welt mit ihren Meeren und Ländern voller Tiere. Ebenda erschuf er auch einen Mann und eine Frau, Adam und Eva (im Jahr 4018 v.Chr. = 4068 nach unserem Kalender):

Und es ward also. Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Und es ward Abend und es ward Morgen: der sechste Tag. (1. Moses 1:31 ULEB)

Danach unterbrach Gott eine Weile seine schöpferische Tätigkeit. Die Bibel sagt dazu:

Und Gott hatte am siebten Tage sein Werk vollendet, {Eig. vollendete... sein Werk} das er gemacht hatte; und er ruhte am siebten Tage von all seinem Werk, das er gemacht hatte. (1. Mose 2:2 ULEB)

Gott suchte täglich den Paradiesgarten auf, um den Mann, den er erschaffen hatte, zu unterweisen. Ich wünschte, ich hätte dabei sein können!

Adam und Eva lebten von 4068 v.Chr. bis 4004 v.Chr. im Garten Eden. Die gegenständliche Welt (die auf Daleth beruhende Siebenerdimension), welche Zeugung und Tod unterworfen ist, existierte als Garten Eden parallel zu der auf He 5 basierenden Fünferdimension. Nachdem Adam und Eva aus dem Garten vertrieben worden waren, wurde die Fünferdimension unsichtbar, und der Garten Eden verschwand von der Erde. Die He-Dimension indessen tritt wieder in Erscheinung, wenn die Stadt Gottes, das himmlische Jerusalem, eintausend Jahre lang, nämlich von 2018 n.Chr. bis 3018 n.Chr., wie ein Satellit die Erde umkreisen wird.

Als Folge der Sünde von Adam und Eva endete das sechste Zeitalter (6 = Waw = „verbinden). Eine neue Zeit, die siebte (7 = Sajin, bedeutet „Schwert/Streit“) brach an, und zwar sowohl für die Menschen als auch für den Teufel. Sajin entspricht einer gefallenen Welt, unserer physischen Welt, welche die Bibel „Fleisch“ nennt und im Gegensatz zur geistigen Komponente der sterblichen Menschheit steht.

Wir wissen nicht, in welchem Jahr das Universum entstand. Die Bibel schweigt darüber, wann Satan seinen Aufstand unternahm, wann er aus seiner hohen Position entfernt wurde und wann Gott damit begann, die Aussöhnung Seines Universums zu planen. Deshalb ist es nicht möglich, das Anfangsdatum des sechsten Zeitalters anzugeben.

Die Bibel vermeldet ausdrücklich, dass Satan bereits ehe der Mensch erschaffen wurde im Himmel einen Aufstand anzettelte. Ich habe mich oft gefragt, wie Satan es anstellte, so viele Engel dazu zu bewegen, ihm zu folgen. Die Bibel weist darauf hin, dass Millionen Engel sich gegen Gott erhoben. Dieser massive Widerstand ist immer noch nicht vorbei. Ich behaupte, dass selbst in grauer Vorzeit Gott für die Engelwesen unsichtbar war. Das Sprechen und Kommunizieren mit dem scheinbar leeren Thron eines nicht erkennbaren Herrn muss schwierig gewesen sein und verlangte völliges Vertrauen und absoluten Gehorsam. So wie der Himmel heutzutage den meisten Sterblichen leer erscheint, so erging es wohl auch den Engeln. Gott war nicht unmittelbar wahrzunehmen. Auch Seine Befehle erteilte Er indirekt, mittels der drei Cherubim, die Seinen Thron umgaben: ein Cherub auf jeder Seite und einen über diesem schwebend und ihn überdachend. Israels Bundeslade zeigte die verbliebenen getreuen Cherubim auf jeder Seite des ansonsten leeren Throns, doch der dritte Cherub, der ihn oben überspannte, war verschwunden.

Der fehlende dritte Engel war Luzifer, der „Morgenstern“ oder „Sohn der Morgenröte“ (Jesaja 14:12-15, Hesekiel 28:14). Wörtlich heißt es bei Jesaja Hejlel ben Schachar, was mit „Venus, Sohn der Morgendämmerung“ oder „Morgenstern“ übersetzt wird.

Seinem Ursprung nach stehet der Name Hejlel anstelle des erwarteten Hillel im Sinne von „Lobpreis“. Das ungewöhnliche Hejlel (heb. llyh) klingt an das Wort hejlil (heb. lylyh) an, was „heulen“ bedeutet, vielleicht um den Sturz des Lichtengels anzudeuten. Jedenfalls durchdrang der Lichtschein der Macht Gottes auch Satan, der mit lateinischen Namen Luzifer, Lichtträger, heißt.

Gott ist Licht, und die Wissenschaft lehrt uns, dass Licht Energie ist. An anderer Stelle haben wir bereits darauf hingewiesen im Zusammenhang mit dem Regenbogen über Gottes Thron. Die Bezeichnung Heilel ben Schachar vermittelte somit ursprünglich dem übrigen himmlischen Königreich den herrlichen Lobpreis des Allmächtigen, der jedoch durch den Sturz des Lichtengels geschmälert wurde.

Hochmut schlich sich in das Bewusstsein des „Morgensterns“. Als höchster Cherub in der vermeintlichen Abwesenheit Gottes über Seinem Thron schwebend, begann er, den anderen Engeln anzudeuten, die Macht des Throns, die durch ihn hervortrat, sei seine eigene. In einem irrwitzigen Versuch, sich selbst auf dem Thron zu etablieren, um eigene Befehle zu erteilen, statt sich der Stimme des Unsichtbaren zu fügen, wurde aus dem herrlichen Morgenstern „Satan“, der Widersacher.

Satan behauptete dreist, die unsichtbare Gottheit sei nun durch ihn in Erscheinung getreten, somit sei er selbst Gott. Gott seinerseits fand sich inmitten der Anbetung eines Götzen um seinen heiligen Thron herum wieder, wie Moses das Volk Israel im rebellischen Tanz um das goldene Kalb erlebte, als er vom Berg Sinai zurückkehrte. Und so erlebte der ewige Schöpfer seinen vollkommensten und mächtigsten Engel in offener Auflehnung gegen seine Heiligkeit und Autorität. Respektlos besudelte er Gottes heiligen Namen mit einer lärmenden Arroganz, die selbstgefällig auch andere Engel in die Irre führen sollte. Wo eben noch Ordnung und Harmonie geherrscht hatten, brach nun allenthalben Aufruhr und Gewalt aus; die gesamte Schöpfung versank in Tumult und Chaos.

Unerschüttert gewann Gott wieder die Kontrolle über die Regierung zurück, indem Er die abtrünnigen Engel aus Seiner Gegenwart entfernte. Alle, die Seinen Namen missbraucht oder Seine Befehle verweigert hatte, fanden sich plötzlich außerhalb des Himmels wieder, strafversetzt in weiter entfernte Regionen innerhalb der He-Dimension. Diese aufrührerischen Engel hatten ihre Treueprüfung gegenüber Gott nicht bestanden, hatten angesichts der hohen Anforderungen an Treue und Dienstbereitschaft aus Liebe kläglich versagt. Sie fielen aus Seiner Gnade, weil sie ihrem Schöpfer und Herr nicht blind vertrauten. Also fielen sie auch aus dem dritten Himmel der göttlichen Gegenwart hinab in den zweiten Himmel der He-Dimension, welche die Daleth-Welt umgibt. Sie sollten hinfort ausschließlich mit Sondererlaubnis jemals wieder in Seine Gegenwart eintreten dürfen – und zwar nur dann, wenn Gott sie zur Prüfung und Heimsuchung der Menschen brauchen sollte. So sollten sie trotz allem an seinen Gesamtplan für die Menschheit mitwirkten müssen.

Schließlich würde es nötig werden, Satan und seine Mitverschwörer auf Dauer von ihren Aufgaben zu entbinden. Damit diese frei werdenden Stellen wieder besetzt werden konnten, würde Gott neue Wesen hervorbringen: die Menschen. Gott wollte diese an einem einzigen Ort zusammensperren: auf der Erde; doch wollte er Satan gestatten, diese Menschen mit dem Bösen zu infizieren, um für sie so die Notwendigkeit der Selbstüberwindung zu schaffen, wodurch geistige Wesen mit einem unbestechlichen, rechtschaffenen Charakter ausgestattet würden, im Besitz eines freien Willens und mit der Möglichkeit, sich frei zu entscheiden.

Gott erkannte, dass dieser Versuch, Treue und Gehorsam in Abwesenheit Seiner sichtbaren Präsenz einzufordern, sehr deutlich das wahre Herz seiner erschaffenen Wesen erkennen ließe. Er musste feststellen, dass Er nur sich selbst vertrauen durfte, wenn Er Seine Macht und vollkommene Liebe jemandem zuteil werden lassen wollte, den er Sein Kind zu nennen wünschte. Es war außerdem klar, dass die Fehlerrate unter den vollkommen geschaffenen Engeln so zu hoch war. Seine Macht und Herrschaft verlangte null Prozent Ausfall. Gott musste einen Weg finden, bestimmte Wesen ähnlich vollkommen zu machen wie Er selbst, Wesen, die sich nicht durch zu enge Vertrautheit mit dem Göttlichen oder durch eigene Machtausübung verderben ließen.

Gott wünschte und etablierte ein System, aus dem moralisch unbestechliche Wesen hervorgehen sollten, welche die Güte und Kraft Seiner Liebe nicht zugunsten selbstsüchtiger Vorteile und Höherstufungen ausnutzen würden. Damit meine ich natürlich den erfolgten Aufstand der Engel, was ja die ersten drei göttlichen Gebote zur Folge hatten. Gott schrieb sie später höchst persönlich auf zwei Steintafeln, die dann als die Zehn Gebote in die Weltgeschichte eingingen.

Diese drei Gebote sind die grundlegenden Gesetze, welche bestimmen, wie erschaffene Wesen einem heiligen Gott gegenübertreten müssen. Die Zahl Drei weist auf eine Beförderung auf eine höhere Position hin (siehe auch Kapitel 9, Abschnitt „Die Verfassung einer neuen Weltordnung“). Sie wird für alle Zeit im Bewusstsein der Heiligen eingeschrieben sein.

Wie wollte Gott alle diese weitreichenden Ziele durchsetzen? Er schmiedete einen Plan, um zu korrigieren, was in Seinem Universum fehlgeschlagen war. Allmählich begriff ich, weshalb Gott die Daleth-Dimension von Zeit und Raum erschuf. Sie war als eine noch zu errichtende Bühne gedacht, auf der Er als sichtbarer Mittler zum Segen der Engel und der sterblichen Wesen aus Fleisch und Blut wirken wollte. Ja, und der andere entscheidende Grund für die Errichtung eines materiellen Universums bestand darin, den Menschen die Chance der Wiedergeburt zu eröffnen, von welcher im Beispiel vom Schmetterling (Kapitel 6) die Rede ist.

Indem Gott selber sichtbar wurde, konnte er sich nun leibhaftig, in vollkommener Liebe jedem Individuum zu erkennen geben, das jemals geboren würde. In Wahrheit ist Gott nämlich kein strenger, finsterer und von ferne amtender, rücksichtsloser Richter in schwarzer Robe hinter hohem Richtertisch. Diese Vorstellung wird seinem wahren Charakter nicht gerecht. Die Menschen sollen nun erfahren, dass Gott Mittler aus Fleisch und Blut, ja reine Liebe ist. Sie sollen wissen, welche Art Liebe das ist, dass wir nicht irgendwelche winzig kleine verlorene Tierchen in einem riesigen Ameisenhaufen sind.

Gott möchte, dass wir auf unserer irdischen Reise auch erfahren, dass jeder und jede von uns eine Persönlichkeit ist. Jedes wahre Gotteskind wird den Freunden in der Daleth-Dimension über seine ureigenen Erfahrungen berichten können, so auch von den Begegnungen mit dem Schöpfer, der sich auf unsere Ebene des Kummers und der Sorge herabließ. Dies, lieber Leser, ist die großartigste Geschichte, die je erzählt wurde, und dies ist auch die frohe Botschaft, die wir unseren Freunden bringen müssen.

Viele Theologen glauben, dass Satan aufbegehrte, als er von Gottes Plan erfuhr, Adam als Seinen Erben zu erschaffen. Ich denke jedoch, das Geheimnis von Gott in Menschengestalt, erschienen in der Daleth-Dimension, war selbst Satan verborgen geblieben. Dessen Ahnungslosigkeit trat klar zutage, als der Teufel Jesus in der Wildnis versuchte. Satan stieg mit ihm auf eine Bergspitze und zeigte Jesus den Reichtum und die Macht all jener Königreiche, die ihm unterstanden. „Dies alles will ich dir geben, wenn du das Knie vor mir beugst“, sagte er.

Das war nun ein wirklich törichtes Ansinnen, wenn man bedenkt, dass wegen des Sündenfalls von Adam die Königreiche der Welt überhaupt erst von dem, der da jetzt vor Satan stand, an diesen abgetreten worden waren. Irgendwie täuschte der hinfällige Menschenkörper Jesu den Versucher darüber hinweg, dass er es hier mit dem Schöpfer selbst zu tun hatte. Der Teufel erkannte nicht, dass der Sterbliche hier vor ihm gleichzeitig der Schöpfergott des Universums war. Es scheint fast so, als habe die menschliche Sterblichkeit Jesu Satan blind dafür gemacht, dass er in ihm den Richter erkannte, der ihn vor langer Zeit aus dem Thronsaal geworfen hatte. Vielleicht war er aber auch der Ansicht, dass Jesus nicht ahnte, wer er war. Es hätte nur eines Wortes von Jesus bedurft, um Satan in eine formlose Masse aus Energie zu verwandeln. Doch Gott geht weder so zu Werk, noch hat Er dafür den Zeitpunkt schon bestimmt.

In den meisten Kirchen werden diese Wahrheiten nicht gelehrt, weil man irrtümlich einem Dogma anhängt, wonach die Qualen der Hölle „für immer und ewig“ dauern werden. Diese Vorstellung steht im Gegensatz zum Sinn und zur inneren Natur der Daleth-Dimension, die endlich ist und im Jahr Tav (= 400) aufhört zu sein. Also gibt es kein „für immer und ewig“ hinsichtlich der Daleth-Dimension, sondern nur für die He-Sphäre.

Alle bösen Engel, Dämonen und gefallenen Geschöpfe wie die Nephilim, die in der Unterwelt in Ketten liegen, werden samt und sonder von den Sieben Donnern der Offenbarung ausgelöscht. Ihre Lebensspanne wird enden, weil sie nicht länger dazu benötigt werden, zum Zweck der moralischen Immunisierung die Heiligen mit der Sünde zu infizieren. Bringt man HANS mit Daniels und Johannes’ Prophezeiungen zur Deckung, ergibt sich daraus als Zeitpunkt für deren Erfüllung das Jahr 2015.

Zu dieser Zeit wird die vorher bereits verhängte Exekution als Urteil gegen sie vollstreckt, und die Gefallenen werden in den Feuersee geworfen. Satan ausgenommen, werden diese heimtückischen Geistwesen nirgendwo mehr im Universum existieren, wenn die Apokalypse stattgefunden hat, mit welcher die tausendjährige Herrschaft des göttlichen Königreichs auf der stofflichen Erde ihren Anfang nimmt.

Wir finden dieses Prinzip der Immunisierung auch in der Natur am Werk. Unser Körper aus Fleisch und Blut verfügt über ein ihm innewohnendes Immunsystem. Wenn Bakterien, Toxine, Parasiten und Viren unseren Körper anzugreifen versuchen, erkennt unser Immunsystem diese Störenfriede und geht zum Gegenangriff über. Im Laufe der Zeit baut unser Körper allmählich eine Immunität gegenüber solchen fremden Organismen auf.

Hierin zeigt sich eine vollkommene Parallele zur spirituellen Sphäre. Die Menschheit muss während der Herrschaft Satans dem Bösen ausgesetzt werden, weil Gott bewährte Verwalter braucht, welche künftig den Neuen Himmel und die Neue Erde schützen. Er wird jene, die Ihm auf Erden gehorchen, im Himmel mit den höchsten Aufgaben betrauen. Erlöste Männer und Frauen, die dem Bösen ausgeliefert waren und gelernt haben, es zu hassen, werden alles in ihrer Macht Stehende tun, um eine weitere Rebellion gegen Gott zu verhindern.

Wenn Gottes Regierung auf der Erde wieder errichtet ist, wird ein Kind geboren werden. Eine neue und göttliche Zivilisation wird die höchsten Leistungen vollbringen, zu denen die Menschheit auf Erden überhaupt imstande ist. Das „verlorene Paradies“ von Eden wird wahrhaftig dem Planeten zurückgegeben, wenn sich die Daleth (4)-Dimension mit der He (5)-Dimension vereint und daraus das Teth-Zeitalter (4+5=9) hervorgeht.

Während der Teth-Zeit kann das Böse nicht länger seinen verderblichen Einfluss ausüben, da die auferstandenen Heiligen nicht mehr mittels spiritueller Irreführung geprüft werden müssen. Diese Überwinder werden an die Stelle der gestürzten Engelhierarchie des Himmels treten. Im Verlauf der tausendjährigen Gottesherrschaft wird die Schwäche des Fleisches beim Rest der Menschheit noch genug geprüft werden, und auch sie werden am Ende der Tage ein letztes Mal die verderbliche Macht Satans erfahren müssen. Dabei wird es sich um den strengsten Test ihrer Loyalität handeln, der über ihre Zukunft in der Ewigkeit entscheidet. Auf diese Weise will Gott sicherstellen, dass Er auf immer und ewig niemals wieder entehrt werden kann. Die reine Liebe zum Herrn wird das Universum regieren, und auf diesem Fundament fußend wird Gott ein noch größeres All erschaffen.

Um mein Bild von der Uhr besser verstehen zu können, rate ich Ihnen, über den archäologischen Fund einer vergoldeten Bronzescheibe nachzulesen, die in Nebra bei Erfurt gefunden wurde. Sie ist als „Himmelsscheibe“ bekannt geworden. Weitere Beiträge zum Thema: www.apocalypse2008-2015.com/articles_index.html im Internet.

Das siebte Zeitalter (7 = Sajin)

Der äußere Kreis auf dem Zifferblatt stellt den Zeitraum von sechstausend Jahren dar, nämlich von 4004 v. Chr. bis 2008 nach Chr. Es ist dies die unselige Zeit der Unterwerfung der Menschheit unter die Herrschaft Satans. Die Zahl Sieben (Sajin, „Schwert/Zwist“) ist ein Hinweis darauf, dass Gott auch in dieser Zeit des Streits und des Kriegs immer noch Seiner Schöpfung vorsteht.

Gott ist in diesem ganzen Zeitalter stark mit der Welt beschäftigt. Er hat viele Male in die Angelegenheiten der Menschen eingegriffen. Die Bibel berichtet von der Welt Noahs (Genesis 6), von Sodom und Gomorra (Genesis 19) und von alten Völkern wie den Kanaanitern (Numeri 13). Auch Zivilisationen, die erst später auftauchten oder weit entfernt vom Nahen Osten lebten wie zum Beispiel die Azteken, hatten unter verheerenden Gottesgerichten zu leiden, die der Schöpfer immer wieder sandte, um das Böse im Zaum zu halten.

Satan erwies sich während der 6.000 Jahre seiner irdischen Herrschaft als sehr aktiv am Geschehen beteiligt. Er hat sich vor allem der Menschen bedient, um Einfluss auf die Welt und ihre Anführer zu nehmen. Er hat alles versucht, um Gottes Gesetze zu sabotieren, die Entwicklung der menschlichen Kultur zu hintertreiben und die Belange der Menschen negativ zu prägen. Es hat nie eine wahrhaft gottgefällige Zivilisation auf der Erde gegeben.

Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung sagte der Prophet Daniel voraus, dass im Verlauf der Menschheitsgeschichte vier Machtsysteme in der Welt herrschen würden (Daniel 2). Das letzte dieser Königreiche hat bereits begonnen, Gestalt anzunehmen. Hat es erst seinen Höhepunkt erreicht, so wird es sogar die Existenz Gottes leugnen und sich vorsätzlich Seinem Anspruch auf die Herrschaft widersetzen. Gott hat jedoch Seinen Kindern das Geschenk des Heiligen Geistes gemacht, damit er uns helfe, diese schweren Zeiten zu bewältigen. Durch Seinen Geist werden sowohl der Sohn wie der Vater in uns wohnen. Sie werden uns nie verlassen trotz aller Heimsuchungen, denen wir in diesem Zeitalter der Sünde ausgesetzt sind (s. Johannes 14:16-31).

Das achte Zeitalter (8 = Cheth)

Das achte Zeitalter umfasst die sieben Jahre der Apokalypse (2008 – 2015). Die Zahl Acht (8) entspricht dem Buchstaben Cheth mit der Bedeutung „eingezäunt“ oder „Neuanfang“. Während dieses kurzen, aber höchst bedeutungsvollen Zeitalters wird Satans Herrschaft über die Menschheit jäh enden.

Der große Zeiger an der Weltkuckucksuhr bezieht sich auf die erste Bedeutung von Cheth, nämlich „eingezäunt“. Er stellt den menschlichen Blickwinkel des Geschehens dar. Während der Apokalypse fällt das Weltgefüge dem Gottesurteil anheim, und die uns vertraute Zivilisation findet ihr Ende. Auf die zweite Bedeutung von Cheth, nämlich den „Neuanfang“, weist der kleine Zeiger an der Weltkuckucksuhr. Er zeigt die Ereignisse aus der Sicht Gottes auf.

Satan wird aus dem Himmel verbannt, und nach dreijährigem Aufenthalt auf der Erde im Abgrund in Ketten gelegt. Im Himmel wird man verkünden, dass das Königreich Gottes begonnen habe – also ein Neubeginn (Cheth). Wie an anderer Stelle beschrieben, wird ein neues Kind, „das Reich Gottes“, geboren, während Satans Reich verbrannt wird, so wie man es mit der unerwünschten Plazenta zu tun pflegte.

Das neunte Zeitalter (9 = Teth)

Auf das achte Zeitalter wird unmittelbar das neunte folgen (9 = Teth, das bedeutet „neues Leben“ oder „neue Zivilisation“). Auf Erden wie auch im Himmel wird eine neue Weltregierung ausgerufen. Auf diese Weise wird allen Engeln und zugleich der Menschheit deutlich gemacht, dass Gottes Gesetze sehr wohl ihren vorgesehenen Zweck erfüllen können.

Die Herrschaft von Gottes Königreich über die sterblichen Erdbewohner wird tausend Jahre andauern (2018 – 3018 n. Chr.). Am Ende des neunten Zeitalters wird Satan aus seinem Gefängnis entlassen, um die Menschen noch ein letztes Mal für kurze Zeit auf die Probe zu stellen. Er wird jene menschlichen Geschöpfe auswählen, die unter idealen Bedingungen lebten und sich dennoch nicht Gottes Willen unterwerfen wollten. Im Verlauf dieses Ausleseverfahrens führt Satan noch einmal alle Völker in Versuchung. Da er der Urheber von Lug und Trug ist, wird der Erfolg nicht ausbleiben. Eine große Anzahl von Menschen wird nicht gelernt haben, dem Bösen zu widerstehen; sie werden es vorziehen, sich gegen Gott aufzulehnen, wie es die Menschen schon seit Urzeiten pflegen.

Gott wird Satans verderblichem Einfluss auf die Menschen ein Ende setzen, indem Er ihn auf ewig in den Feuersee wirft. Danach erfolgt das Jüngste Gericht vor dem großen weißen Thron, an dem alle noch verbliebenen Konflikte zwischen Gott und den Menschen gelöst werden (Offenbarung 20:7-15). Mit diesem abschließenden Gericht wird Gott die Dimension der Zeit aufheben, indem Er sie in die Ewigkeit eines neuen, reinen Universums überführt, das Er für das nächste Zeitalter geschaffen hat.

Das zehnte Zeitalter (10 = Jod)

Das zehnte Zeitalter (10 = Jod, das bedeutet „Hand“ oder „auf einer höheren Handlungsebene“) weist auf einen bestimmten Ort in Gottes Plan hin, wo Gott und Seine Heiligen zusammen auf der neu geschaffenen Erde und im neuen Himmel leben:

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr. (Offenbarung 21:1 UELB)

Das Wort Meer bezieht sich hier nicht auf Gewässer. Der letzte Teil des Verses weist darauf hin, dass es nicht länger eine der Endlichkeit unterworfene Dimension geben wird, weil die Ewigkeit wieder eingesetzt hat (40 = Mem, das bedeutet „wie Wasser von unbegrenzter Ausdehnung“ oder Daleth „in dieser Welt und Zeit mit Sinngehalt“). Gott wird wieder Seine aktive Rolle in der Schöpfung einnehmen, aber dieses Mal werden wir es sein, die Seine Größe schauen. Wir werden zu unserer Unterhaltung keines Kinos oder Fernsehens bedürfen, denn wir werden in den ersten Reihen sitzen dürfen, wenn Gott seine herrliche Macht entfaltet und neue Galaxien und Welten erschafft. Diese neue Dimension wird nicht unseren physikalischen Gesetzen von Zeit, Energie (1. Hauptsatz der Thermodynamik) und Entropie (2. Hauptsatz der Thermodynamik) unterworfen sein.

Jeder Mensch, der in ein einzigartiges, individuelles Abbild von Jesus Christus verwandelt worden ist, wird in der himmlischen Dimension ein Amt bekleiden dürfen, nämlich überall dort, wo nach der Vernichtung Satans und seiner gefallenen Engel Plätze frei geworden sind. Die Geschichtsbücher, die von menschlichem Leiden, Schmerzen, Unglück, Krankheit und Tod berichten, werden für immer geschlossen. Gott wird Tod und Hölle in den Feuersee werfen. Was früher war, wird vergessen sein. Nur unser neu erworbenes „Immunsystem“ gegen das Böse wird bleiben; es wird hinfort die neue Schöpfung vor allen unerwünschten „Bazillen“ des Übels schützen. Wir werden endlich die Erfüllung von Gottes Plan erleben können.

Dieses Zeitalter wird in alle Ewigkeit andauern, da es nicht wie die vorangegangenen dem Einfluss des Bösen ausgesetzt ist, sondern statt dessen umhüllt ist von Gottes Liebe und Gnade. Die alte, abgenutzte Erde wird zusammen mit allem auf ihr befindlichen Leben zerstört. Es wird eine neue Erde geben, und diese wird in einer anderen Dimension weiterbestehen. Jenes neue Universum wird von Lebensformen durchdrungen sein, die weder Tod noch Verfall unterworfen sind. Gottes Plan wird vollendet sein.

Der innere Kreis: die 5 Strafgerichte über Satan

Der kleinere Kreis auf dem Zifferblatt der Welt-Kuckucksuhr stellt Satans Treiben auf der Erde in der Zeit von 4068 v. Chr. bis 3018 n. Chr. aus himmlischer Perspektive dar. Er weist an seinem Rand fünf (5 = He, „die andere Seite“) Zahlen auf. Sie stehen für fünfmaliges gewichtiges Eingreifen Gottes, mittels dessen Er Satans fortwährende Rebellion auf den ihm von Gott zugestandenen Umfang begrenzt. Es ist Satans Ziel, alles zu zerstören, der Plan des Schöpfers jedoch sieht eine andere Entwicklung vor: Der Mensch soll angesichts aller Versuchungen wie sündige Lust, Habgier, Machtmissbrauch usw. lernen, sich frei für das Gute zu entscheiden.

Satan ist gezwungen, die Daleth-Dimension mit den sterblichen Menschen zu teilen, weil Gott stärker und mächtiger ist als der von Ihm geschaffene Aufrührer. Satan kann nur durch Zerstörung, Missbrauch und Verschwendung von Energie etwas „erschaffen“. Er verkörpert eher den Mangel von allem als die Quelle von allem. Daher vermag er das Schicksal der Menschen nur dann zu beherrschen und sie vom ewigen Heil abzubringen, wenn er sie zu Lug und Trug, Unterdrückung, Verrat, Meuterei und gottloser Selbstsicherheit verleiten kann. Seine Macht bezieht er aus Tod und Angst, denn jegliche Angst hat ihren Ursprung in der Angst vor dem Tod (Hebräer 2:14-16). Die Kapitel 2 und 3 enthalten eine detailliertere Schilderung Satans.

Satan arbeitet Leben und Glauben entgegen; der Menschennatur stellt sich sein Handeln jedoch anders dar. Als der frühere Engel des Lichts verführt er die Menschen häufig mit scheinbaren „Wohltaten“ wie zum Beispiel Heilung, Spiritualität, Macht, Befriedigung der Sinne, Wohlstand und Erkenntnis aus Sicht der Ideologie der materiellen Welt; dies alles aber sind Fallstricke, welche die Menschen in der Abhängigkeit von ihren fleischlichen Bedürfnissen halten und so die Zerstörung des Geistes bewirken. Der Feind wird nicht eher ruhen, bis er so viele Menschen wie nur möglich vernichtet hat. Aber schlußendlich kann er nicht obsiegen. Gott duldet sein Treiben lediglich innerhalb des in sich begrenzten 6000-jährigen Sajin- und Cheth-Zeitalters (von 4004 v. Chr. bis 2015 n. Chr.). Seine Machenschaften führen auch nicht immer zum Erfolg, muss er doch gegen gottesfürchtige Menschen ankämpfen, die so genannten Heiligen; sie stehen unter Gottes Schutz, damit sie dereinst mithelfen können, den göttlichen Plan zu erfüllen.

Erstes Gericht über Satan: das Waw-Zeitalter (vor 4068 v. Chr.)

Das erste Strafgericht über Satan bestand darin, dass dieser aus seinem Amt als Erzengel im dritten Himmel des Thrones Gottes entlassen wurde. Als Engel bleibt er ebenso wie die anderen gefallenen Engel oder Dämonen immerhin noch in dem Bereich, den die Bibel als den zweiten Himmel der He-Dimension bezeichnet. All diese Wesen fungieren auf einer höheren Energiestufe, als es in der Daleth-Dimension möglich ist. Nach der irdischen Vorstellung von Zeit und Materie behalten Satan und seine Verbündeten ihre außergewöhnliche Beschaffenheit bei, so dass sie den Sterblichen als übernatürlich mächtige Götter erscheinen.

Die Bibel nennt Satan den „Gott dieser Weltzeit“, seine Macht und seine Befugnisse jedoch müssen sich nach Gottes Gesetzen und Willen richten. Deshalb ist Satans Macht nicht unbegrenzt. Er ist jedoch äußerst geschickt darin, Wege zum Umgehen der bestehenden Ordnung zu finden. Die Menschen stehen im Widerstreit zwischen beiden Seiten und sind leider nicht besonders klug oder weise darin geworden. Sie sind den Kräften und Lockungen von Gut und Böse mehr oder minder ausgeliefert, kämpfen in einer vom Wettbewerb geprägten Welt ums nackte Überleben, was sie für gewöhnlich zu sehr in Atem hält, als dass sie sich auf ihren geistlichen Auftrag von Gott besinnen – das heißt, sich inmitten all der Konflikte um ihr Seelenheil kümmern – könnten.

Das erste Ereignis (es ist auf der linken Seite der Weltenuhr dargestellt) gehört dem sechsten Zeitalter (Waw) an, das vor dem Beginn der Menschheitsgeschichte lag. Schon bald danach, etwa 4004 v. Chr., durchkreuzte Satan Gottes Plan. In Gestalt einer wunderschönen, aufrecht wandelnden Schlange näherte er sich Eva, welche auch flugs dessen Tod bringender Mixtur aus Wahrheit und Lüge Glauben schenkte. Satans List lockte sowohl Adam als auch Eva auf den schlüpfrigen Pfad der Sünde, indem er sie entgegen Gottes ausdrücklichem Verbot von der Frucht des Baumes der Erkenntnis essen hieß.

Infolge dieser falschen Entscheidung geriet die gesamte Menschheit unter Satans Kontrolle. Das dem Menschen angeborene, unbescholtene auf Gott gerichtet Sein verwandelte sich in eine schändliche ichbezogene Haltung. Als Folge des Todesurteils, das die Erbsünde über ihn brachte, ist alles Sinnen und Trachten des Menschen nunmehr vom niedrigen Selbsterhaltungstrieb bestimmt. Die Erbsünde hat den Menschen der engen Verbundenheit mit Gott und der lebenserhaltenden Energie aus der ewigen He-Dimension beraubt.

Eine weitere Folge der Erbsünde war die Vertreibung Adams und Evas aus dem Garten Eden, einer Insel der He-Dimension, wie in Kapitel 4 erläutert. Nur durch Gottes Barmherzigkeit wurden sie davor bewahrt, auch vom Baum des Lebens zu essen. Hätten sie das getan, so bin ich sicher, dass der Mensch gleich Satan verdammt wäre, ohne jegliche Hoffnung auf Erlösung oder Transformation. Ist es nicht möglich, einen Menschen von seiner sündigen Natur zu erlösen, so muss er bis in alle Ewigkeit außerhalb des Reiches Gottes ein sinnloses Dasein in finsterer Leere fristen.

Weil Gott jedoch uns sterblichen Söhne und Töchter seiner Schöpfung überaus liebt, erhalten wir eine zweite Chance, uns der tödlichen Bande der Daleth-Dimension, nämlich der Zeit und des Todes, zu entledigen, um in die He-Dimension des ewigen Lebens bei Jesus einzutreten (Kolosser 1:13-23). Wir müssen gläubig die Flucht vor dem Tod aufgeben, ihn vielmehr bereitwillig annehmen, mit aufrichtiger Reue, die uns dazu verpflichtet, Gott zu dienen. Wenn wir umkehren und Gott um Hilfe bitten, wird Er uns vergeben und uns Seinen Geist schicken, auf dass er in uns wohne. So können wir auf den rechten Weg zurück gelangen, der uns zu jener innigen Gemeinschaft mit unserem Schöpfer führt, die auch Adam und Eva einst pflegten.

Diese Gnade Gottes in Gestalt des Messias ist eine der größten Wahrheiten der Bibel. Als Kinder Adams und Evas haben wir Gott niemals gesehen. Wir haben nie persönlich oder unmittelbar mit Ihm gesprochen, noch waren wir je im Paradies. Statt dessen müssen wir an Gott glauben, ohne Ihn sehen zu können. Ungeachtet all dessen, was Satan kaputt gemacht hat, gilt Gottes Verheißung nach wie vor für jeden, der bereit ist, im Glauben darauf zu bauen – egal, was früher war. Selbst nach Tausenden von Jahren des Bösen, des Leidens und der geistigen Verwirrung, bei allem Verrat und aller teuflisch gewirkten Zerstörung bleibt in Gottes Plan für die Menschheit immer noch die Tür für unser Heil offen.

Seitdem die Menschheit Gottes Weisung übertrat, müssen alle Menschen unter der Herrschaft Satans leben, der zum Gott dieses Zeitalters, symbolisiert durch Sajin und Cheth, wurde. Adams verwerfliche Preisgabe seines Rechts, über die Erde zu herrschen, machte ihn zum Urheber der Sterblichkeit. Da er Satans Beispiel folgte, war er nicht länger der König, der die Herrschaft über die Erde inne hatte, vielmehr wurde er zum Sklaven seiner Begierden.

Gott versprach Eva für die Zukunft einen „Spross“, der Satans Haupt zerschmettern sollte. Satan wusste nicht, zu welchem Zeitpunkt der Geschichte der Angekündigte kommen würde, deshalb hat er ständig neue Pläne entwickelt, um dieses Ereignis zu verhindern. Als Eva Kain, ihren Erstgeborenen, zur Welt brachte, glaubte sie, er sei der verheißene Erlöser. Doch schon bald wurde klar, dass Kain kein sehr gehorsames Kind war und sich kaum für eine so hohe Aufgabe eignete. Ihr zweiter Sohn, Abel, war ein gottesfürchtiges Kind; Gott war ihm wohl gesonnen. Daraus entstand eine gewisse Eifersucht bei Kain, und Satan nutzte die Gelegenheit. Er stachelte Kain an, Abel zu töten, der ja vielleicht der versprochene Erlöser war.

Womöglich glaubte Satan damals, er habe mit Abels Tod Gottes Vorhaben vereitelt. Dies könnte zumindest teilweise erklären, warum die Zivilisation der Zeit vor der Sintflut so schnell entartete: in der trügerischen Hoffnung, zu der ihn seine ersten Erfolge verleiteten, setzte Satan alle seine zerstörerischen Strategien ein. Er hatte keine Ahnung, dass Gott sein aufsässiges, schändliches Verhalten dazu benutzen würde, die ganze Menschheit bis sechstausend Jahre nach Eden mit dem Bösen zu vergiften. Gottes Ziel ist es, Milliarden von im Geiste reinen Kindern zu erhalten. Darum muss Er jeden Einzelnen von uns auf die Probe stellen, indem er uns das Böse auf eine solche Weise erfahren lässt, dass wir es sofort erkennen und aus tiefstem Herzen von uns weisen. Ohne diesen Immunisierungsprozess ist es dem Menschen unmöglich, zurück in die He-Dimension zu gelangen und des ewigen Lebens teilhaftig zu werden.

Satans Rolle beim Niedergang der Menschheit offenbart seine ausgesprochene Verachtung gegenüber der Schöpfung Gottes. Satans Rechtsanspruch, über die Völker zu regieren, erreicht in der Apokalypse zugleich seinen Höhepunkt und sein Ende. Die göttliche Verheißung für den siegreichen Nachkommen Adams und Evas findet im Antichrist sein teuflisches Pendant.

Während der Apokalypse wird Satan seine vernichtendste militärische Niederlage durch die Hand seines früheren Mit-Erzengels Michael erleben, der im Namen von Jesus (heb. yvw[ Jeschua) den Rebellen entgegentritt. Nach der Schlacht von Armageddon, die seinen größten Fehlschlag in der Daleth-Dimension darstellt, wird Satan in Ketten gelegt und in das finsterste Verlies geworfen, auf dass die Prüfungen der Völker und auch der Individuen ein Ende finden. Gottes Plan für die Menschheit tritt in eine neues Epoche, das Teth-Zeitalter, ein, wo die Menschen nur noch gegen ihre angeborene Selbstsucht und ihre fleischlichen Begierden ankämpfen müssen.

Im Teth-Zeitalter können die sterblichen Menschen nicht länger ihre Sünden auf den Einfluss des von außen auf sie einwirkenden Bösen schieben, dem sie sich bisher nicht entziehen konnten. Rechtfertigungen sozialer Art, wie der Hinweis darauf, man sei halt in ein übles Umfeld hineingeboren oder verwirrt durch den Einfluss vieler verschiedener Religionen, haben dann nicht länger Bestand. Denn das Königreich Gottes wird ebenso klar erkennbar sein wird wie die rechtschaffenen Heiligen. Es wird keine miteinander im Wettstreit liegenden Götter oder Religionen mehr geben. Die Heiligen von früher und von heute, die dieses Zeitalter des Bösen und unseren Erzfeind durch ihren Glauben an das Blut des Messias überstanden haben, werden auferstehen als Priesterkönige unter dem König der Könige. Sie werden mit ihrer Herrschaft den sterblichen Bürgern des neuen Zeitalters dienen, die durch die tägliche Gemeinschaft mit einem liebenden Gott im Geiste wachsen und gedeihen.

Zweites Gericht über Satan: das Sajin-Zeitalter (2288 v. Chr.)

Das zweite Gottesurteil über den Widersacher erfolgt 1.715 Jahre nach dem ersten, nämlich um 2288 v. Chr., zur Zeit der Sintflut. Aus Satans Sicht war es der Tag des Jüngsten Gerichts, ein großer Tag. Zur Zeit der ersten menschlichen Zivilisation war es Satan gelungen, viele seiner Engel dazu zu bewegen, ihm in seinem schändlichen Versuch zu folgen, Gottes Schöpfung gänzlich zu sabotieren. Die Bibel weiß zu berichten, dass sich Engel mit Menschen paarten.

In der grauen Urzeit des nahenden Waw-Zeitalters beobachtete Satan, wie Gott den Planeten, auf dem wir leben, schuf. Er sah, wie aus Milliarden von Genen Leben entstand, gleich einem Haus, das aus Ziegelsteinen errichtet wird. Jeder dieser „Ziegelsteine“ besitzt einen Intelligenz-Code, der in ihn eingebaut ist. Alle biologischen Organismen werden aus Genen gebildet, aus denen lebende Zellen erwachsen, sobald ihnen durch die unsichtbare Kraft des göttlichen Atems die Fähigkeit dazu eingehaucht wird. Diese Gene wirken einzeln und vereint, je nach den Funktionen, für die sie bestimmt sind und die erforderlich sind, Leben fortzupflanzen und innerhalb der ursprünglichen Umgebung der Schöpfung zu erhalten. Wir wohnen auf einer von Leben erfüllten Erde und nicht auf irgend einem Felsbrocken, bar jeglichen intelligenten Plans, der vermeintlich aus dem Nichts des Weltalls gekommen ist, wie uns Satans Lüge von der Evolution glauben machen möchte.

Über die Jahrhunderte hinweg hat Satan immer wieder Sabotagepläne gegen Gott geschmiedet. Eine Taktik, die er dabei konsequent verfolgt hat, besteht in die Zerstörung unserer physischen Umgebung, damit sie unbewohnbar werde für ein Leben in Rechtschaffenheit, ja für jegliches Leben überhaupt. Er hat das umfangreiche Wissen, das er erlangte, als er Gott bei der Erschaffung der Welt zuschaute, benutzt, um möglichst viele Engel in der himmlischen He-Dimension davon zu überzeugen, ihm zu folgen. Sie sollen ihn in seinem listigen Plan unterstützen, die Herrschaft und den Thron Gottes an sich zu reißen. Satans ganzes Streben gilt der Zerstörung der bestehenden Ordnung im Universum, insbesondere allen Lebens auf diesem Planeten Erde, weil er hofft, auf solche Weise Gott zu besiegen.

Nachdem Gott Satan angekündigt hatte, dass ein „Spross“ Evas seine Stelle einnehmen würde, machte sich dieser sofort ans Werk, die menschliche Saat zu verderben. Er führte Engel aus der He-Dimension bei den Töchtern Adams und Evas ein. Durch irgendeine abartige Sexualität fanden diese Engel einen Weg zur Fortpflanzung. Mit Hilfe dieser Manipulation der natürlichen menschlichen Gene brachten sie Nachkommen hervor, die „Nephilim“ oder Riesen genannt wurden. Diese übermenschlichen Wesen schienen ohne Gewissen geboren (oder vielleicht geklont?); sie waren durch und durch böse.

Die „Tage Noahs“ – die letzten Tage vor der Sintflut – scheinen wirklich die Hölle auf Erden gewesen zu sein. Jede göttliche Ordnung versagte und mit ihr jegliches zivilisatorische Gesetz, das zu Adams Lebzeiten noch gegolten hatte. Auf den Straßen herrschten Gewalt und Terror, eine Situation, die wir auch heute nur allzu gut kennen – lediglich in noch viel schlimmerem Maße.

Henoch wurde in die siebte Generation nach Adam geboren. Er gehörte zur Gruppe der Gottesfürchtigen jener Zivilisation. Er lebte mit der kleinen Zahl von Gleichgesinnten als das „Salz der Redlichkeit“ inmitten einer verderbten Generation. Ihre Rolle zu jener Zeit ist derjenigen vergleichbar, in der sich heute die wenigen Christen und Juden fühlen, die wirklich an die Bibel glauben und nach ihr zu leben trachten. Vor der Zeit der Sintflut bestand die Bibel aus einer Sammlung von Gottesoffenbarungen, die auch die Geschichte Adams mit Gott und die seiner frühen Nachkommen, in der Reihenfolge ihres Erscheinens, berichtete. Sie kündete von dem Geschehen im Garten Eden und vom Beginn der Reise des Menschen durch das Sajin-Zeitalter der Beschwernisse. Sie war in der hebräischen Ursprache abgefasst, die bis zur Sintflut von allen Menschen gesprochen wurde. Bis zum Turmbau zu Babel, der Jahre später beginnen sollte, gab es keinerlei Sprachverwirrung.

Henoch prophezeite, dass Gott mit einer heiligen Schar Zehntausender von Engeln kommen werde, um über die Erde zu richten und dem Bösen ein Ende zu setzen. Wir wissen heute, dass das, was Henoch voraussah, für unsere Zeit bestimmt war und nicht für seine. Als Gott beschloss, etwas zu unternehmen, das heißt, in die Angelegenheiten der ersten Zivilisation einzugreifen, tat Er dies zum Schutz Seiner Schöpfung. Er beschloss, die gesamte Erde mittels einer gewaltigen Flut zu zerstören, weil die meisten Menschen, ebenso wie die Tiere, in ihrer genetischen Anlage geschädigt worden waren. Es hatte gerade einmal einiger weniger Generationen des Vermischens und Verquickens von Genen bedurft, bis fast alles in Mitleidenschaft gezogen war. Diese Situation erinnert mich an den irrsinnigen Drang der modernen Welt, genetisch manipulierte Organismen auf unsere Umwelt loszulassen, die ohnehin schon reichlich durch unsere gefräßige Ausbeutung ihrer natürlichen Rohstoffquellen belastet ist.

Als Gott Noah den Auftrag gab, ein U-Boot-ähnliches Schiff zu bauen, das genügend genetisch unversehrte Menschen und Tiere durch die Sintflut bringen könnte, um Seine Schöpfung wieder herzustellen, plante Er bereits 120 Jahre im Voraus. Er wusste schon vorher, wann die richtige Zeit gekommen sein würde. Die Arche war von ungewöhnlicher Bauart, die sie nur für eine gewaltige Flut mit riesigen Tsunami-Wellen geeignet sein ließ. Sie war Noah vom Himmel vorgegeben und wurde Meilen weit von jeglichem Meer entfernt hergestellt. Auf diese Weise wurde schon die Konstruktion selbst von Noahs Arche über 120 Jahre hin zum lebenden Zeugnis und zur Warnung, dass Gott jener Zivilisation ein Ende bereiten würde. Auf diese Art bewahrte Er unverdorbenes menschliches „Saatgut“, so dass der versprochene Erlöser, der zweite Adam, zur rechten Zeit kommen könne, um die ganze Menschheit zu erretten und auch die Tierwelt wiederherzustellen.

Diese merkwürdigen Geschöpfe sind keine meiner Einbildung entsprungenen Fantasiegebilde sondern gelehrte Zeugnisse, die uns die alten Kulturen liefern. Solche uralten Kunstwerke spiegeln wissenschaftliche Gegebenheiten, die sich heute in unseren Laboratorien beliebig wiederholen lassen. Die Medien berichten inzwischen nicht mehr von derartigen geheimen genetischen Verirrungen, weil dergleichen in der Öffentlichkeit soviel Angst und Empörung auslöst, dass in Amerika ein entsprechendes Verbot verhängt wurde – womit allerdings nicht gesagt ist, dass damit dieser Art von fehlgeleiteter Forschung Einhalt geboten wäre, insbesondere nicht in ausländischen Laboratorien.

Infolge dämonisch inspirierter „Schöpfungsversuche“ und unangemessenen Umgangs mit den Bausteinen des Lebens waren viele Tiere genetisch verändert worden. In den zahlreichen Zeugnissen antiker Kunst und Baukunst, die uns in Gestalt von Kunstdenkmälern und Ruinen aus den alten Kulturen vorliegen, sind ihre schändlichen Bemühungen noch gut zu erkennen. Wir finden in vielfältiger Form dargestellte Fabelwesen. Antike Statuen, Wand- und Höhlenmalereien zeugen von fantastischen Kreaturen, die sich aus Teilen verschiedenartigster Tiere wie Fische, Rinder, Pferde, Adler und Löwen zusammensetzen. Von jenen Kulturen sind uns Mythen überliefert, die unter anderen von Nixen, Minotauren und Zentauren, von Greifen und Sphinxen erzählen. Einige dieser Bilder mögen ihren Ursprung in Visionen von gefallenen bzw. tugendhaften Engeln haben. Ich bin allerdings der festen Überzeugung, dass sie auch über Genmanipulation in vergangenen Zeiten berichten (nachzulesen in Hesekiel, Kapitel 1, wo von seltsamen Engelwesen die Rede ist).

Ich habe schon Bilder von zweiköpfigen Schafen gesehen. Vor fünfzehn Jahren gab es da eines, dem an seinem Hinterteil, an der Stelle, an der sich der Schwanz befinden sollte, ein zweiter Kopf wuchs. Das Fernsehen hat Kinder gezeigt, die ohne Arme und Beine geboren waren. Im amerikanischen Kongress hat eine Debatte darüber stattgefunden, ob es erlaubt sein solle, genetisch gezielt produzierte Organe und Anhänge von „Labor-Farmen“ zu beziehen, in denen ein Fötus bis zu einer bestimmten Entwicklungsstufe heranwachsen würde, um dann in seine einzelnen Organe zerlegt Ersatzteile für Menschen zu liefern, die eine Transplantation benötigen.

Während noch die Grundfrage, ob „diese Föten bei der derzeitigen Gesetzeslage als menschliche Wesen zu betrachten“ seien, diskutiert wird, fährt die Wissenschaft bereits munter mit ihren gegen jede Moral verstoßenden Experimenten fort. Um Rechtsgrundsätze aufstellen zu können, die auf das Herstellen von Organen mittels Biotechnik zum Zwecke der Transplantation anwendbar sind, hat man zum Vergleich den Rechtsstatus des Fötus in der amerikanischen Abtreibungsdebatte herangezogen! Genmanipulierte oder unterentwickelte Föten gelten im letzteren Fall nicht als menschliche Wesen und haben deshalb kein Recht auf Leben!

Wir leben zwar nicht zur Zeit Noahs, ich hoffe aber, dass Sie dennoch verstehen, was ich sagen will. Viele der alten griechischen, römischen und germanischen Mythen erzählen von übernatürlichen Wesen, die halb Mensch, halb Tier waren. Sie wurden mitunter als Götter verehrt, so dass man annehmen muss, dass sie einer höheren Ebene angehörten als die sterblichen Menschen. Diese Götter und Halbgötter waren ständig in Kämpfe und Kriege gegeneinander verwickelt – eine typische Situation im Leben unter der Herrschaft Satans.

Wir sind nicht weit davon entfernt, Opfer unserer eigenen Geschöpfe zu werden. Die klassische Geschichte von Frankenstein sollte uns zur Warnung dienen, dass unsere Fehlschöpfungen uns bald über den Kopf wachsen – unseren dreimal klugen „Schöpfer“-Kopf! Ich gründe meine Ausführungen keineswegs auf die neuesten einschlägigen Hollywood-Filme. Vielmehr stelle ich fest, was in der Fachliteratur, die ich lese, zum Besten gegeben wird. Da wimmelt es nur so von Klügeleien und Tüfteleien, von neuartigen Experimenten und Entwicklungen im Bereich Biotechnik.

Nachdem Noah den Bau der Arche beendet hatte, verfrachtete Gott Tiere, die sich gemäß den Schöpfungsgesetzen noch in genetisch einwandfreiem Zustand befanden, ins rettende Schiff. Diese Tiere kamen paarweise an, jeweils ein männliches und ein weibliches Exemplar, und wurden auf die Arche geführt. Gott verschloss die Türen seines eigens entworfenen Bootes und führte es hinüber in eine andere Zeitperiode, in der das ursprüngliche Leben bewahrt werden und die zweite Zivilisation beginnen konnte.

Hätte Gott nicht eingegriffen, so hätte Satan sagen können: „Ich habe gesiegt, ich bin mächtiger als Gott! Er kann nicht einmal Seine eigene Schöpfung beschützen!“ Auf diese und viel andere Weisen hätte er Gott verspottet und auf dem Weg zur Hölle über Ihn gelacht.

Hatte Gott die ganze Zeit über keine Ahnung von diesen verbotenen Aktionen gehabt? Hatte es Ihn überrascht, wie schnell der Mensch sich diesem Aufstand anschloss? Wir lesen in der Bibel, dass es Gott grämte, dass Er den Menschen mit so viel Gewaltbereitschaft und mit so viel zur Zerstörung nutzbarem Wissen ausgestattet hatte. Hätte Er die Menschheit damals sich selbst überlassen, so hätte sie sich, wie heute, in die Lage gebracht, sich selbst und gleichzeitig die ganze Schöpfung zu vernichten. Nach der Sintflut verwirrte Gott die Sprache der Nachkommen der Überlebenden, um ihren technischen Fortschritt zu verlangsamen. Sein Plan ging auf, denn es dauerte über tausend Jahre, bis die Menschen wieder entdeckten, wie Eisen gewonnen wird – ein Verfahren das bereits Adam bekannt war.

Schauen wir uns jedoch die Sintflut aus Satans Perspektive an. Denken Sie einmal darüber nach: Er musste mit ansehen, wie alle seine Pläne zunichte und seine Armeen von Nephilim und Teufeln zerschlagen wurden. Die am tiefsten gefallenen Engel wurden zusammengetrieben und in Ketten in einem unterirdischen Gefängnis gefangen gehalten, auf dass sie niemals wieder frei auf der Erde herumwandern könnten (nachzulesen in 2. Petrus Kapitel 2). So musste auch Satan nach der Sintflut ganz von vorn beginnen. Er musste neue Strategien entwickeln, mit Hilfe derer er Gott die Stirn bieten und Seinen Plan für die Menschheit durcheinander bringen konnte. Man kann in diesem Buch einiges über die Geschichte Satans nachlesen, aber auch darüber, was ihn noch erwartet.

Unsere gegenwärtige Zivilisation hat es versäumt, die wichtigen Lehren aus diesen Erfahrungen der Antike zu ziehen. Deshalb müssen wir alle die schon seit langem vorausgesagte Apokalypse durchleiden. Wie schon zu Zeiten Noahs haben auch unsere heutigen Wissenschaftler gelernt, Gottes Schöpfung durch Genmanipulation zu verändern. Die moderne Gesellschaft macht sich in diesem Sinne an jedem bekannten Gemüse oder Tier zu schaffen, sofern sie eine Profitmöglichkeit erspäht. Das Ende vom Lied wird die selbst herbeigeführte Zerstörung der Erde sein – es sei denn, Gott schreitet rechtzeitig ein, um Satans Vernichtungspläne zu unterbinden. Dieses zweite Mal stehen ihm tausend Jahre Gefangenschaft bevor, und unsere geliebte, verdorbene menschliche Zivilisation wird aufs Neue vollends zerstört.

Aufgrund eines sich exponentiell beschleunigenden Zuwachses an Wissen hat der moderne Mensch begonnen, seine gottesähnlichen Fähigkeiten zu nutzen, um aufs Geratewohl ein eigenes monströses Ökosystem zu erschaffen. Leider ist das fehlgeschlagen, er steuert geradewegs auf seine Vernichtung zu. Die menschliche Vorstellungskraft macht offenbar vor nichts halt. Die moderne Wissenschaft gibt uns die Mittel an die Hand, nach denen die alten Magier und auch Satan selbst einst suchten: die Macht über Leben und Tod – völlig unabhängig von Gott und Seinem Gesetz der Liebe.

Diese neu gewonnene Macht hat uns blind dafür gemacht, dass wir dabei sind, unser eigenes Zuhause zu zerstören. Es ist, als sägten wir den Ast ab, auf dem wir sitzen. Das ist genau im Sinne Satans. Die Engel haben die eigene Verderbnis herbeigeführt und sich gegen die Ordnung von Gottes Herrschaft aufgelehnt. Sie verließen die He-Dimension, um von menschlichen Körpern Besitz zu ergreifen. In Besitzergreifung sehen sie eine Art dämonischer Entsprechung der Auferstehung. Sie kann ausschließlich in der Daleth-Dimension geschehen, weil nach dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik, der Entropie, Energieumwandlung grundsätzlich nur von einer höheren Stufe zu einer niedrigeren hin stattfinden kann, nie aber umgekehrt.

Ebenso wie den Menschen zur Zeit Noahs hat Gott auch unserer heutigen Gesellschaft und jedem Einzelnen von uns eine Mahn- und Gnadenfrist eingeräumt, in der wir Reue üben können. Wissenschaftlern ist davon in der Regel nichts bekannt, weil sie sich weigern, die Bibel zu lesen. Ich glaube auch, dass uns die Bibel in der Zeit von 2008 bis 2015 ein eindeutig bestimmtes Zeitfenster für die Apokalypse angibt. Dieses Mal taugt kein Boot, das man bauen wollte, und demzufolge verbleibt uns auch keine Frist von 120 Jahren. Es tut mir leid, wenn diese Nachricht Ihnen ungelegen kommt, aber so stehen die Dinge nun einmal, wie's scheint.

Dieses Mal wird Gott Feuer benutzen, um unsere rebellische, selbstzufriedene Zivilisation zu vernichten. Dieses Feuer wird Seine Schöpfung von allem genetisch veränderten Tier- und Pflanzenleben reinigen. Nur so lässt sich dem Problem beikommen, denn es geht ja um Organismen mit vermischtem Erbgut. Die andere Variante wäre eine erneute Sintflut. Gott hat jedoch zugesagt, dass Er uns keine weitere schicken werde. Statt dessen wird, so hat Jesus es vorausgesagt, die Endzeit geprägt sein von häufigen Erdbeben, Tsunamis und außergewöhnlichen Witterungsverhältnissen. Ihre Gewalt und ihre Heftigkeit wird sich von Jahr zu Jahr steigern, bis sie ihren Höhepunkt erreichen, und zugleich mit der Apokalypse werden sie ihr Ende finden.

Lesen Sie mein zweites Buch, Das Geheimnis des 17. Tammus, um zu erfahren, was passiert. Sie werden lesen, wie Gott zulässt, dass Satan durch den Antichrist Armeen von Dämonen aus der He-Dimension zu aufrührerischen Völkern führt, damit sie fünf Monate lang von diesen Besitz ergreifen. Daraus wird ein Heer von „Unsterblichen“ oder „Stoßtruppen“ entstehen, die gleichzeitig sowohl in der Daleth- wie in der He-Dimension kämpfen können. Bei diesem unerwarteten Terrorakt handelt es sich sozusagen um eine Art Ausgießens des göttlichen Zorns mit höchster Zustimmung. Gott wird viele der Satan auferlegten Beschränkungen aufheben. Auf diese Weise wird er die Menschheit fühlen lassen, was es wirklich heißt, unter ihrem auserwählten Gott, dem gestürzten Luzifer, zu leben. Da wir nicht bereit sind, auf gut gemeinten Rat zu hören, werden wir wohl oder übel demnächst Lehrgeld für unseren „Lebensunterricht“ zahlen müssen, bevor Satan endlich für tausend Jahre im Abgrund der Hölle gefangen liegt.

Drittes Gericht über Satan: das Sajin-Zeitalter

Im Zahlensystem des hebräischen Alphabets bedeutet Gimel (3) „göttliche Vollkommenheit“. Die schicksalhaften Ereignisse anlässlich der zukünftigen Niederlage Satans finden auf zwei Ebenen oder in zwei Dimensionen statt. In der Daleth-Dimension ist ein scheinbarer Rückschlag durch die Kreuzigung des verheißenen Erlösers, Jesus Christus, im Jahr 33 n. Chr. zu beobachten. Satan frohlockte über die Maßen ob seines vermeintlichen Sieges, glaubte er doch, er habe das alles geschickt in die Wege geleitet. Er hatte einen Haufen religiöser Eiferer aufgehetzt und in Raserei versetzt, ja benutzte sogar ihre geachteten Anführer dazu, die Hinrichtung ihres eigenen Erlösers zu veranlassen. „Was für blinde Narren diese Juden doch sind!“, höhnte er hämisch.

Wie bereits von vielen Propheten voraus gesagt worden war, begriff Satan nichts von der Auferstehung, dem neuen Element in der Entfaltung des göttlichen Urplans. Er hatte vergessen, welch erfinderischer Problemlöser Gott ist. Satan hatte geglaubt, dass Gott den Plan, von dem Er einst den Engeln als Ersten berichtet hatte, nicht mehr ändern würde. Das war ein gewaltiger Irrtum!

Satan hatte keine Ahnung, dass Jesu Leben als Sterblicher auf Erden Teil von Gottes Plan war. Ich kann nur zu dem Schluss kommen, dass er die scheinbar vernunftwidrige Logik, die dem Tod des „zweiten Adam“ zugrunde lag, nicht durchschaute (siehe 1. Korinther 15). Satan glaubte, er habe den verheißenen „Spross“ vernichtet, nachdem es ihm nicht gelungen war, Ihn zu verführen. Obwohl er doch Tausende von Wundern vollbracht hatte, waren die Menschen nicht bereit gewesen, Jeschua als ihren König und Erlöser zu salben.

Die Bibel berichtet, dass die treuen Engel, die begierig sind, Gottes Absicht und die Bedeutung der Heiligen Schrift zu verstehen, viel erfahren können, wenn sie dem lauschen, was der Heilige Geist sterblichen Menschen zu predigen eingibt (1. Petrus 1:10-12). Gott ist allwissend. Satan ist dies keineswegs, obwohl er gern glauben möchte, er sei es. Er hat viele Fehler begangen, und daran wird sich nichts ändern, da sein Stolz ihn blind macht.

Jesus kam auf diese Erde, um für die Sünden der Menschheit zu büßen. Er ist ganz in der Abstammungslinie von König David geboren, was Ihn dazu berechtigt, als der verheißene Messias über Israel zu regieren. Als der Zweite Adam wird Er auch als König der Könige über die gesamte Erde herrschen. Somit befreit Gott den Menschen durch den Tod des GottSohnes am Kreuz aus dem Würgegriff Satans. Jesus erhob sich am dritten Tag siegreich aus dem Grab und stieg nach weiteren vierzig Tagen wieder zum Himmel auf. Offenbarung 5:1-14 weiß von einer großen Zusammenkunft im Himmel vor dem Vater zu berichten, im Verlauf derer Jesus eine Schriftrolle mit sieben Siegeln überreicht wurde.

Die Auferstehung Jesu Christi bedeutete für Satan eine schwere Niederlage in der He-Dimension. Die versiegelte Schriftrolle beurkundet den Anspruch auf die Erde gleicht einer Besitzurkunde, die beim Kauf eines Hauses ausgehändigt wird. Jesus ist nun der rechtmäßige Eigentümer der Erde mit allem Leben und mit allen Dingen, die sich auf ihr, unter ihr und über ihr befinden (siehe Offenbarung 10:1-2). Satan hat von Rechts wegen jeglichen Anspruch auf den Besitz verloren, den er Adam, dem ursprünglichen Eigner gestohlen hat. Jesus braucht nur zurück zu kommen und Seinen Regierungsanspruch geltend zu machen.

Auf Grund von Satans erfolgreicher Täuschung Adams und Evas gestattete Gott ihm fast sechstausend Jahre lang, Macht über die Erde auszuüben. Infolge ihrer Sünde wurden Adam und Eva der Todesmacht Satans unterworfen, weshalb dieser gestürzte Engel so lange ihr Herr und Gebieter wurde, bis sie erlöst würden (Hebräer 2:14). Es hat sich seit damals nicht viel geändert; ständiger Hader, Schmerz und Krieg kennzeichnen ja das Sajin-Zeitalter.

Als Folge der Sünde Adams sind alle Menschen von vorn herein dem Tode geweiht (Hebräer 9:27). Bis zu einem gewissen Grad sind wir unschuldige Opfer von Satans Hinterlist gegenüber Eva, doch sind wir auch alle Sünder aus eigenem Antrieb (Römer 3:23). Gottes Heiligkeit verlangte zur Sühne nach einem Blutzoll. Da aber Gott jeden Einzelnen von uns liebt, hat er uns die Möglichkeit gegeben, Satans eisernem Griff zu entkommen. Jesu Tod und Auferstehung stellen den von Gott erwählten Weg dar, der es den von Sünde befleckten Menschen ermöglicht, zu Heiligen zu werden. Indem die Heiligkeit des Messias zu unserer eigenen wird, erben wir das Recht, in Gottes Nähe zu leben und bei ihm angenommen zu sein. Niemals mehr müssen wir den zweiten Tod erleiden.

Mit Jesu Tod und Auferstehung begann die Erfüllung der Verheißung in Genesis 3:15. Er brach die Gewalt des Teufels über den Tod, die Todesangst, mit der Satan das Menschengeschlecht seit jeher im Banne hält (Hebräer 2,14). Die Bereitschaft, das Sühneopfer des Gottessohnes anzunehmen oder abzulehnen, stellt für jeden Menschen zugleich die Entscheidung für ewiges Leben oder Tod dar. Die allgemeine Auswirkung dieser individuellen Entscheidungen bestimmt, wer zu Gott gehört und wer zu Satan (Kolosser 1:13-14).

Aus Offenbarung 20 wissen wir, dass alle Menschen, die je gelebt haben, dereinst vor Gottes Großem Weißem Thron stehen werden, damit über sie gerichtet werde. Diejenigen, deren Name im Buch des Lebens geschrieben steht, werden neben dem Gottessohn als Mitbesitzer in der versiegelten Schriftrolle verzeichnet, in der die Teilhabe an der Erde verbrieft ist. Wir sind zwar als Leibeigene geboren, unter dem Joch der Daleth-Dimension von Gottes Schöpfung. Nichtsdestoweniger können wir dank Jesus, der den Preis für die Sühne mit seinem kostbaren Blut bezahlt hat, als Nachkommenschaft in die He-Dimension aufgenommen werden.

Wenn wir uns zu Gott bekehren und unsere Sünden bereuen, befreien uns Jesu Opfertod und Auferstehung von der Sklaverei der Sünde. Mit unserem eigenen Sterben jedoch erleiden wir im mystischen Sinne den Kreuzestod mit. Das Vertrauen auf Gottes Verheißung ermöglicht uns dereinst, an der ersten Auferstehung teilzuhaben, denn der Heilige Geist wird kommen, um in uns zu wohnen. So wie Er einst wiedererweckt wurde, werden wir nun verwandelt. Durch den Glauben an Gottes Barmherzigkeit und Seinen Einfluss auf unser Leben werden wir gemäß dem Plan, der vor der Erschaffung der Welt erstellt wurde zu Erben des ewigen Königtums. Was könnte dem Menschen Besseres widerfahren?

Deshalb ermahnt uns die Bibel, uns von nichts und niemandem an der Umkehr zu Gott hindern zu lassen. Die Bibel lehrt uns, dass familiäre Banden äußerst wichtig sind, dass aber weder Vater noch Mutter, weder Partner noch Kind uns davon abhalten sollte, das Erbe unseres Messias Jeschua anzutreten. Nur wenn wir Christus über alle andere stellen, sind wir würdig, an Seinem Reich Teil zu haben. Er will, dass Seine Kinder völlig gefeit sind gegen die spirituellen Mächte der Finsternis und gegen das Böse, das aus den „Mächten des Äthers“ auf uns einwirkt, jenen Mächten, die Satan persönlich befehligt (Epheser 2:2). Man kann nicht gleichzeitig in Verbundenheit mit Gott leben und Umgang mit dem Teufel pflegen. Gott hat uns in Seiner Gnade Seine geschriebene Bibel und den Heiligen Geist gegeben, von denen wir Rat und Kraft erhalten, das Böse zu überwinden und Gottes Königreich zu erben.

Viertes Gericht über Satan: das Cheth-Zeitalter (2008-2015 n. Chr.)

Das vierte Gottesgericht trifft Satan während der Zeit der Apokalypse (2008-2015) auf der Erde (4 = Daleth, „diese Welt in dieser Zeit“) und gleichzeitig im Himmel (5 = He, „die andere Seite“). Michael, der mächtigste Engel im Universum, wird mit seiner Heerschar einen siegreichen Kampf gegen alle gottlosen Engel, Dämonen und andere unbekannte Geister im Himmel und auf der Erde führen. Sie werden jegliches Übel an zahllosen Orten tilgen, um so alles bereit zu machen für die Verkündung der Ankunft des Königreichs Gottes in der He-Dimension. Es wird nach der Apokalypse auf die Erde kommen (Offenbarung 12:7-10; 11-15).

Wir stellen fest, dass sich die himmlische Apokalypse im 7. Abschnitt der Großen Apokalypse auf Erden ereignet, die am 21. Dezember 2012 beendet ist. Das deckt sich mit der Voraussage des aztekischen Kalenders über das Ende der Welt nach über fünftausend Jahren. Und es wird auch durch den ebenso alten chinesischen Tierkreis-Kalender bestätigt, wie bereits an anderer Stelle beschrieben.

In der 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse verliert Satan in der dunklen 7. Periode den Zutritt zum Himmel. Satan und seinen Dämonen wird nie wieder Einlass in den Himmel gewährt werden, weil ihre Existenz ausgelöscht ist, nachdem sie in den Feuersee geworfen wurden. Nach der Apokalypse wird Gott keine Verwendung mehr für ihr aufrührerisches Gebaren haben. Da sie nicht vertrauenswürdig sind, können gefallene Engel nur indirekt zur Erfüllung von Gottes Plan eingesetzt werden, nämlich als „Infektionsquelle“, die aber den Menschen zur Immunität gegenüber dem Bösen verhelfen kann. Unsere schmerzliche menschliche Erfahrung mit dem Bösen lässt jeden bußfertigen Menschen mit der ihm angeborenen Abwehr gegen die verschlagenen Lügen und Machenschaften des Teufels reagieren.

Da sie nun nicht länger von Nutzen sind, werden die gefallenen Engel ausgelöscht. Satans Aufgabe jedoch wird noch eine Weile weiterbestehen – aus dem einzigen Grund, dass Gott es so von Anbeginn vorgesehen hat. Tatsächlich wird sich Satans zerstörerischer Zorn gegen die Erde und ihre Bewohner noch verstärken, nachdem er aus dem Himmel vertrieben wurde. Er ist während der irdischen Apokalypse der vorherbestimmte Urteilsvollstrecker an der unbußfertigen Menschheit. Nachdem er sein Werk verrichtet hat, wird er in Ketten gelegt und tausend Jahre allein in einem tiefen Abgrund gefangen gehalten (Offenbarung 20:3).

Fünftes Gericht über Satan: das Teth-Zeitalter (2018-3018)

Am Ende der tausendjährigen Herrschaft Christi auf Erden (3018 n. Chr.) wird Satan aus seinem Gefängnis im Abgrund entlassen. Unverändert in seinem wahnwitzigen Hass, wird er sich in einem Widerstand, der keinerlei Reue erkennen lässt, ein letztes Mal gewaltsam gegen Gott auflehnen. Er wird Unruhe in das friedliche Zusammenleben der Völker tragen und sie zu einem Aufstand gegen die bestehende göttliche Ordnung aufstacheln. Doch seine Horden werden geschlagen. Er wird dann für immer in den Feuersee geworfen, womit endgültig jeglicher gottlose Einfluss auf der Erde und im Himmel beseitigt ist. Niemand wird sich danach je wieder an Satan erinnern (Offenbarung 20:10).

Kapitel 9 schildert die letzten Jahre der Daleth-Dimension. Eine abschließende Frage gilt es dazu noch zu beantworten: Warum begehren die Völker am Ende von tausend Jahren des Friedens und wunderbarer Segnungen unter der Herrschaft von Gottes Königreich auf Erden auf? - Wir können in diesem Fall die Ursache schließlich nicht in einer korrupten Regierung vermuten!

Im Rückblick auf die 6000-jährige Geschichte des Sajin-Zeitalters könnten die Menschen vielleicht sagen, es sei Satan mit seinem schlechten Einfluss gewesen, der für all die Probleme auf der Welt verantwortlich war. Aber während der tausend Jahre, in denen Friede auf der Erde herrscht, wird Satan in Ketten in der Hölle liegen, fern von jeglicher Möglichkeit, auf das Geschehen auf Erden einzuwirken. Was wird also wirklich der Grund sein? Welchen Vorwand könnte es dafür geben, sich erneut gegen einen liebenden Gott zu erheben, der die Menschen tausend Jahre lang überreich gesegnet hat?

Die einzig mögliche Antwort heißt: der Hang zur Sünde. Sie ist eine Grundeigenschaft des Menschen. Die Sünde wird immer nach einer Gelegenheit suchen, sich selbst zu offenbaren. Deshalb muss sich erst die menschliche Natur ändern, ehe die immerwährenden Probleme der Gesellschaft gelöst werden können. Und dazu sind die Menschen aus eigener Kraft nicht in der Lage. Wir müssen uns Gott im Glauben unterwerfen, damit unser Wesen in reine, auf ewig vertrauenswürdige Liebe im Sinne Gottes verwandelt werden kann. Nur unter solchen Bedingungen können Sünde und Rebellion ausgeschlossen werden.

Die Heiligen, die im himmlischen Jerusalem wohnen, haben alles darüber in ihrem früheren sterblichen Leben erfahren – sozusagen im Raupenstadium nach dem Vergleich mit dem Schmetterling (Kapitel 6). Am Ende des Millenniums wird uns diese Lektion aufs Neue erteilt. Sie ist die wichtigste, die es zu lernen gilt, die erste und die letzte.

Die wahre Eigenart der Sünde ist es, sich Gottes Ordnung zu widersetzen. Das Herz des Menschen ist von Natur aus „ein trotzig und verzagt Ding; wer kann es ergründen?“ (Jeremia 17:9). Und am meisten trotzt es uns selbst. Es ist dies etwas tief in uns Angelegtes, das in unserem äußerlichen Verhalten oft nicht offenbar wird – insbesondere in einem Klima sozialer und kultureller Gerechtigkeit. Man bedenke nur, wie viele Pfarrkinder schon in der Gosse gelandet sind!

Satan wird am Ende des Millenniums für eine kurze Weile frei gelassen. Er wirkt wie ein Abfallmagnet; wo immer in einem Menschen noch innerer Stolz oder heimliche Sünde wohnt, wird sich dieser sofort von Satans Ausstrahlung und seinen Ränken angezogen fühlen. Die Heiligen, die das Universum regieren, müssen ihre letzte Lektion lernen, nämlich wie man den Unterschied im Herzen erkennen kann und dass man unerbittlich hart sein muss gegenüber jeglichem Charakter, der nicht die Perfektion Gottes erreicht – wie schmerzhaft diese Lektion auch sein mag.

In dem letzten, erstaunlich massiven Aufstand gegen Gott werden sie eine neue Entwicklung auf der Erde miterleben. Nach 1.000 Jahren des Friedens und der Segnungen wird diese jähe und leidenschaftliche Rebellion für sie höchst überraschend kommen. Mit Bestürzung werden sie unter den Rebellen gute Freunde wiedererkennen, die einst an der irdisch-vergänglichen Führerschaft beteiligt waren. Es wird rund herum ein echtes Déjà-vu-Erlebnis aus dem Sajin-Zeitalter sein.

Bei Satans letztem, völlig aussichtslosem „Hurra“ werden die Heiligen nun voll und ganz verstehen, wie sehr Luzifers erster Aufstand den Schöpfer traf. Es wird nicht den leisesten Zweifel daran geben, dass Gottes Plan für den Menschen den einzigen und besten Weg darstellte, spirituell zur Fülle der göttlichen Liebe heran zu reifen. Sie werden keinen Zweifel hegen, dass die schrecklichen Leiden und Prüfungen, welche die Menschheit 6.000 Jahre lang – insbesondere während der Apokalypse – ertragen musste, die weiseste und gütigste Erziehungsmethode verkörperten, deren Gott sich zur Entfaltung seines Reichs im Sinne der Rechtschaffenheit bedienen konnte.

Nun können Gottvater und Gottsohn den erlösten Gotteskindern die volle Verantwortung übertragen, da auch die Neuen Himmel und die Neue Erde geschaffen werden. Es wird dort keinerlei Sünde mehr geben, und Gott wird niemals wieder entehrt. Diese neue Schöpfung wird auf ewig bestehen können, denn ohne Sünde gibt es auch keine Zerstörung und keinen Tod!

Sobald wir diese entscheidende Lektion gelernt haben, wird alles im Lichte der Ewigkeit auf eine höhere Ebene (Jod) gehoben, da es nun geschützt ist durch ein vereintes spirituelles Ganzes, das gegen jegliche künftige Verirrung, die dem vollkommenen Wesen Gottes zuwider läuft, immunisiert ist. Rebellionen und das daraus sich ergebende Unheil werden endgültig der Vergangenheit angehören,

Rufen Sie jetzt Jesus Christus an und erbitten sie seine Vergebung; dann können Sie:

Und der Geist und die Braut sagen:Komm! Und wer es hört, spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme; wer da will, nehme das Wasser des Lebens umsonst. (Offenbarung 22:17 UELB)

Die Welt-Kuckucksuhr endet in der He-Dimension, wenn die Ewigkeit wieder einzusetzen scheint, weil ja die Daleth-Dimension nicht mehr existiert. Zu diesem Zeitpunkt wird Gottes Plan für Satan und diese Erde abgeschlossen sein. Es wird dann kein Grund mehr bestehen für ein Weiterbestehen der Daleth-Dimension.

Der äußere Kreis: Die sieben Strafgerichte über die Menschheit

Sieben Zahlen erscheinen am Rand des äußeren Kreises auf der Welt-Kuckucksuhr. Sie zeigen sieben Perioden des Gerichts über diese Welt dar, welche in dieser Zeit-Dimension (Daleth) vollstreckt werden. Die Strafgerichte sind aus dem Blickwinkel der Menschheitsgeschichte dargestellt:

  1. Adams und Evas Vertreibung aus dem Garten Eden (4004 v. Chr.)


    Das erste Urteil wurde gefällt, als Adam und Eva sündigten und gezwungen wurden, den herrlichen Garten Eden zu verlassen. Sie mussten dann außerhalb von Eden leben und einen kargen Boden bearbeiten, dem nur mit mühseligster Arbeit eine Ernte abzuringen war. Das war der Anfang der ersten Zivilisation; sie bestand 1.715 Jahre. Adam und Eva waren hochintelligente Menschen, die vom besten Lehrmeister, den die Welt je zu bieten hatte, ausgebildet wurden: Gott selbst. So erhielten sie das Rüstzeug, bereits in den ersten Jahrhunderten des Bestehens der Menschheit Städte zu bauen, Hartmetall wie zum Beispiel Eisen und kunstgerecht ausgefeilte Werkzeuge und Musikinstrumente herzustellen. Unter Adams Leitung entwickelten sich sehr schnell höhere Technologien. Er war ein hervorragender Wissenschafter und mit dem höchsten IQ ausgestattet, über den je ein Mensch verfügt hat. Darüber hinaus war er 64 Jahre lang vom Schöpfer selbst unterwiesen worden.

    Die Lehre von der Evolution möchte uns glauben machen, dass die ersten Menschen primitive, unzivilisierte Höhlenbewohner waren, die vor Millionen von Jahren lebten. Mag es auch glaubhaft sein, dass manche Menschen nach der Sintflut in Höhlen lebten, so ist diese Tatsache doch noch kein Beweis für Primitivität. Eine fehlerhafte Prämisse führt immer zu einem falschen Schluss. Höhlen können – unter bestimmten Umweltbedingungen – schnelle, praktische und bequeme Zuflucht bieten.

    Ein weiteres großes Problem der Evolutionstheorie entspringt den verschiedenen irrigen Annahmen, es habe eine Gleichförmigkeit in der Entwicklung stattgefunden. Ihre Verfechter gehen davon aus, dass zu früheren Zeiten Klima, Umwelt und Strahlungseinwirkung mit denen der jüngeren Vergangenheit identisch waren. Vor dem Hintergrund dieser nicht belegten Prämissen können die wissenschaftlichen Datierungsmethoden im besten Falle fragwürdig sein. Eingehendes Studium der Bibel bringt den Irrtum zu Tage und liefert uns einen 7.000-Jahre-Plan der Menschheitsgeschichte, der uns auch in die Lage setzt, die Daten der Apokalypse zu ermitteln.

    Natürlich sind der Menschheit dadurch, dass die Sintflut die erste Zivilisation vollständig zerstört hat, umfangreiches Wissen und zahlreiche technische Fertigkeiten verloren gegangen, die sie seit der Schöpfung im Zuge jahrhunderter langer praktischer Anwendung gesammelt hatte. Da keine schriftlichen Berichte aus der Zeit vor der Sintflut erhalten geblieben und die Sachkundigen auf dem Gebiet der fortgeschrittenen Technologie in der Sintflut umgekommen waren, musste die Menschheit noch einmal ganz von vorn anfangen. Sie brauchte Tausende von Jahren, um wieder auf den Stand zu gelangen, der uns mit dem Sprengstoff spielen lässt, den die Gentechnik birgt.

  2. Die Sintflut (2288 v. Chr.)


    Das zweite Urteil kam in Gestalt der Sintflut, die die Welt zerstörte. Gott war schwer gekränkt, als der Mensch sich an Seiner Schöpfung zu schaffen machte und Seine Naturgesetze mit Hilfe der Gentechnik zu manipulieren begann. Es gab auch eine Art sexueller Kontakte, insbesondere zwischen Engelwesen und irdischen Frauen, die die Vernichtung jener ganzen Welt erforderlich machte.

    Nichts blieb von den menschlichen Errungenschaften jener ersten 1.715 Jahre erhalten. Die Menschen hatten eine derart hohe Entwicklungsstufe erreicht, dass nichts mehr sie daran hindern konnte, den Planeten zu zerstören. Wir wissen dies aus den Darstellungen und Berichten der Bibel. Unmittelbar nach der Sintflut wurde in Auflehnung gegen Gott der erste Stadtstaat gegründet (der Turm zu Babel, der später als die Stadt Babylon fortbestehen sollte). Sie bildeten unter der Führung eines Heldenkönigs (Nimrod) ein Gemeinwesen und fingen an, gerade noch einmal die gleichen Dinge zu tun, von denen sie in Geschichten über die Zeit vor der Sintflut gehört hatten. Gottes Reaktion darauf fasst die Bibel folgendermaßen zusammen: „Nun wird ihnen nichts mehr verwehrt werden können von allem, was sie sich vorgenommen haben zu tun (Genesis 11:1-9 LB/87).

In der Welt vor der Sintflut war ein großer Teil des Tierreiches zu genetisch verdorbenen Gräuelwesen entartet, wie uns die mythischen Geschichten von Nixen und anderen halb menschlichen, halb tierischen Wesen berichten, welche die Sintflut überlebt haben. Diese Verirrungen aus alter Zeit gleichen sehr all dem, was sich heute in der vereinigten multinationalen Wissenschaft abspielt.

Die in Amerika erzeugten pflanzlichen und tierischen Nahrungsmittel sind heutzutage zu fast 95 Prozent genetisch verändert, und es existiert von Seiten der Regierung wenig bis gar keine Kontrolle. Solche „Frankenstein-Lebensmittel“ werden gar in andere Länder verkauft. Als Folge dieser Entwicklung erleben wir weltweit das explosionsartige Entstehen unbekannter neuer Organismen. Aus ihnen gehen neue Viren hervor, die merkwürdige Krankheiten ausbrechen lassen wie den Rinderwahnsinn, SARS und eine Vogelgrippe, die Millionen von Euro verschlingt.

Keine der Gesundheitsorganisationen der Welt scheint den Verdacht zu hegen, dass die für diese Tiere aus Amerika importierten Futtermittel komplexe chemisch und biologisch veränderte Wirkstoffe enthielten. Dieses verdorbene Futter aber war schuld am Ausbruch all der unerklärlichen Krankheiten. Inzwischen wird auch bekannt, dass überall auf der Welt, wohin gentechnisch veränderte Tiernahrung verkauft wurde, ganze Hirsch- und Vogelpopulationen infiziert sind. Es hat einzelne Regierungen Milliarden von Euro gekostet, die infizierten Tiere zu vernichten. Die Krankheiten indes fordern inzwischen auch zunehmend Menschenleben.

Viele weitere solcher Viren werden in nächster Zukunft auftauchen, und zwar in dem Maße, wie internationale Riesenkonzerne die Natur immer weiter manipulieren, um möglichst hohen Profit zu erzielen, ohne sich im Geringsten dafür zu interessieren, ob die Bevölkerung das überhaupt haben will, um dessen Herstellung die Nahrungsmittel-Multis sich so intensiv bemühen. Individuelle und kollektive Habgier werden zur Zunahme von Seuchen und Hungersnöten führen, die dann ausbrechen, wenn das von der Chemie abhängende Geschäft mit genetisch manipulierten landwirtschaftlichen Erzeugnissen in sich zusammenbricht und nichts weiter übriglässt als unfruchtbar gewordenen Boden und den Ertrag verwilderter Pflanzen.

Kürzlich erschien in dem Magazin Popular Science unter dem Titel „Life Built to Order“ (in etwa: „Leben aus der Retorte“ A.d.Ü.) ein Artikel von Michael Stroh, den ich Ihnen dringend zu lesen empfehle. Darin zitiert er Sarah Goforth wie folgt:

Leben und Science Fiction

Künstlich erschaffenes Leben ist das Dauerthema der Science Fiction. Was macht es so unwiderstehlich?

Seit der Veröffentlichung von Mary Shelleys „Frankenstein“ im Jahr 1818 beschäftigen sich die Science-Fiction-Autoren mit den Folgen und Begleiterscheinungen vom Menschen erschaffenen (oder durcheinander gebrachten) Lebens. Was dabei herauskommt, variiert von Verstümmelung im Stil von Blade Runner bis hin zu Welten, die von amorpher, klebriger grauer Zellmasse bewohnt sind. Aus allen ergibt sich jedoch ein gemeinsames Fazit: Wenn wir an der natürlichen Ordnung herumbasteln, geht immer irgend etwas schief.

Michael Crichtons Jurassic Park ist eigentlich der unternehmerische Traum von einem Vergnügungspark, endet aber im Entfesseln einer Horde blutdürstiger Fleischfresser. In Stanley Kubricks „2001: Odyssee im Weltraum dreht es sich um einen Computer, der erschaffen wurde, den Menschen im Weltraum überleben zu helfen, der sie aber statt dessen selbst vernichtet.

Hinter jeder abartigen Lebensform scheint ein Mensch im Laborkittel mit einer sentimentalen Sympathie für die Bestie zu stecken. Tatsächlich ist menschliche Unzulänglichkeit oft die Ursache von Szenarien außer Kontrolle geratenen Lebens. In Greg Bears 2001 erschienener Kurzgeschichte „Blood Music“ verheimlicht der Protagonist seinen Vorgesetzten in einer großen Biotechnologie-Firma ein zur Erschaffung „intelligenter Zellen“ bestimmtes Projekt. Als sie es herausfinden und das Labor schließen, riskiert er sein Leben, um seine Schöpfung zu retten, indem er die Zelle in seinen Unterarm injiziert. (Überraschung! Chaos bricht aus).

Ich glaube, Gott wird nicht erlauben, dass die Entwicklung noch einmal so weit geht wie zu Noahs Zeiten, aber der Mensch ist doch schon gefährlich nahe daran, diesen Punkt noch in unserer jetzigen Generation zu erreichen. Das Ende unserer Zivilisation wird nicht durch eine große Flut herbeigeführt, sondern am Ende der Apokalypse von Feuer aus dem Himmel (Asteroiden) und Erdbeben (lesen Sie hierzu den Abschnitt „Weshalb eine Apokalypse“ Kapitel 7 dieses Bandes).

  1. Zerstörung des Ersten Tempels (588 v. Chr.)


    Das dritte Urteil kam, als Gottes Haus, der Tempel in Jerusalem, zerstört wurde. Als David Gott gefragt hatte, ob er Ihm ein Haus bauen solle, hatte Gott geantwortet, dass dies Davids Sohn Salomo überlassen sein solle. Salomo errichtete dann den Tempel, und er erstrahlte im Glanz Gottes (2. Chronik 7:13).

    Gott wohnte darin und war mit den Menschen verbunden wie zu der Zeit, da Adam und Eva im Garten Eden wandelten. Zwischen der Zeit des Paradieses und des Tempels sprach Gott zu den Erzvätern, das sind hauptsächlich Abraham, Isaak und Jakob. Hunderte von Jahren später führte Moses Israel aus Ägypten in die Wüste Sinai, wo Gott den Stamm Levi an Stelle des erstgeborenen Sohns der Familie zu Seinen Priestern erwählte.

    Die Menschen hatten Gott um einen Mittler gebeten, und Gott entsprach ihrem Wunsch (Exodus 20:18-26; Exodus 28:1-2; 30). Von da an sprach Er mit Seinem auserwählten Volk meist durch einen dazu bestellten Priester. Dieser trug den Brustschutz der Rechtsprechung, der Gottes Antwort auf die Fragen und Wünsche der Menschen anzeigte. Gottes Heiligkeit verlangte ein Blutopfer, das auch dargebracht wurde, wann immer ein Priester sich im Auftrag einer Person oder eines Volkes Gott näherte. Später berief Gott ausgewählte Personen zu Seinen Richtern, damit sie die Israeliten von ihren Sünden lossprächen und von der Unterdrückung durch ihre Feinde befreiten, unter der sie als Strafe für ihre Sünden litten.

    Da der Mensch sündig ist, kann er sich Gott nur mit dem Blut eines Opfers bedeckt nähern. Seit der ersten Sünde im Garten Eden wurden Haustiere (die zur Sünde nicht fähig sind) geopfert. Die Tieropfer waren bereits ein Hinweis auf Gottes höchstes Opfer – nämlich Seines Sohnes – das den Menschen wieder mit Ihm verband, indem es die freie Gemeinschaft und den direkten Gedankenaustausch mit ihnen wiederherstellte. Jesus war mit Seiner Mission erfolgreich; das wird bei Seinem Tod durch das Aufreißen des Schleiers zum Allerheiligsten im Tempel symbolisiert (Matthäus 27:51).

    Wenn ein Priester des alten Israel mit dem HERRN sprach, so bediente er sich dazu der alten hebräischen Sprache, die aus der Zeit vor der Sintflut erhalten geblieben war. Es war eine schöne, dynamische Sprache, die Gott Adam gelehrt hatte. Sie wies sowohl in ihrem linguistischen als auch in ihrem numerischen Aufbau vielfältige Bedeutungsebenen auf – vergleichbar mit einer umfangreichen Palette möglicher Bedeutungen.

    Sünde und Unglaube jedoch ließen Israels Beziehung zu Gott immer mehr veröden, bis sie schließlich völlig abbrach. Der HERR ermahnte Sein Volk wiederholt zur Umkehr, aber vergebens. Schließlich nahm Er ihnen energisch jede verbliebene Chance weg und ließ zu, dass Sein Tempel, Seine Wohnung bei den Menschen, zerstört wurde.

    Die Hälfte der Israeliten kam bei dem Angriff auf den Tempel ums Leben. Die Verbliebenen wurden gezwungen, tausend Meilen weit in ein fremdes Land zu ziehen, wo sie als Sklaven lebten und arbeiteten. Siebzig Jahre später (518 v. Chr.) hieß Gott in Seiner Gnade den persischen König Cyrus einem Teil des jüdischen Volkes die Rückkehr zu erlauben und sie mit dem Wiederaufbau beginnen zu lassen.

    Der Zerstörung des Ersten Tempels kommt in der hebräischen Philosophie eine tief reichende Bedeutung zu. Die himmlische Dimension (He) und die irdische Dimension (Daleth) wurden voneinander getrennt. Dadurch verschwand der Gebrauch des Hebräischen, dieser außergewöhnlichen Ursprache, die einst zum Gespräch mit Gott von Angesicht zu Angesicht gedient hatte, fast völlig. Andere Sprachen wurden statt ihrer zur Alltagssprache, wie zum Beispiel das Aramäische, das die Juden in der Gefangenschaft gelernt hatten. Es wurde später an Bedeutung vom Griechischen übertroffen, der Sprache der weltlichen Lehre und Kultur.

    Da Gott schwieg, lag ein Schatten über der Wahrheit, das Gotteswissen war abhanden gekommen. Das Zahlensystem des hebräischen Alphabets hat einige Wesenszüge von Gottes ursprünglicher Sprache bewahrt, aber auch Glanz dieses Alphabets verblasste, so, als würde man ein großes Orchester mit einem Streichquartett vertauschen. Heute sind nur noch schattenhafte Konturen, gleich denen eines Röntgenbilds, vom Zahlensystem des hebräischen Alphabets erhalten. Ich habe seine Funktionsstruktur beim Aufstellen meiner Tabellen entdeckt, aus denen ich später das Räderwerk der Welt-Kuckucksuhr entwickelte.

    Von einigen Ausnahmen, wie zum Beispiel Esra, abgesehen sprach Gott nicht länger durch Priester. Selbst noch vor der Zerstörung des Ersten Tempels hatte Er sich dazu der Propheten als Mittler bedient. Als der Stamm Juda aus dem Exil zurückkehrte, fuhr Er fort, diese Vermittler (Propheten) einzusetzen, um mit Seinem Volk zu reden. Die Aufzeichnungen über Seine den Sterblichen gemachten Weissagungen wurden zum geschriebenen Wort Gottes, dem Alten Testament. Viele dieser prophetischen Botschaften verhießen, dass ein Erlöser aus der himmlischen Fünferdimension kommen werde, der die Kluft überbrücken solle, welche die Menschheit von einem heiligen Gott trennte (Jesaja 59:1-8).

    Etwa sechshundert Jahre nach der Zerstörung des ersten Tempels bot Gott sich selbst in der Person seines Sohnes als diese Brücke der Versöhnung dar. Nur ein in die Siebenerdimension geborener Retter aus der Fünferdimension konnte die Distanz zwischen Gott und Seinem Volk überwinden. Die Menschheit bedarf der spirituellen Versöhnung und der Wiedergeburt in der Fünferdimension, denn die fleischliche Dimension (Sajin) des von Zeugung und Tod geprägten Zeitalters wird eines Tages ihr unvermeidliches Ende erreicht haben. Als der Engel Maria besuchte, offenbarte er ihr, ihr Sohn werde „von der anderen Seite“ kommen, und so wurde Gott als Mensch geboren (Daleth).

  2. Jesu Tod am Kreuz (33 n. Chr.)


  3. Die Vorstellung, Gott könne gerichtet werden, mag Sie überraschen. Aber als Schöpfer trägt Er die Verantwortung für alles Bestehende. Nichts existiert ohne Seinen Willen. Alles besteht, weil Er wollte, dass es bestehe.

    In Römer 6:23 heißt es „der Sünde Sold ist der Tod“ (LB/87). Jesus war ohne Sünde, nahm jedoch alle Sünden der Menschheit auf sich. Er war in der Lage zu zahlen, was das Gesetz verlangte, und für uns alle zu büßen, weil Er in Menschengestalt gekommen war und nicht als Engel. Gefallene Engel sind von der Errettung ausgeschlossen, denn sie sind unfähig zur Reue und nicht nach dem Bilde Gottes geschaffen.

    Genauso wenig könnte ein Engel den geeigneten Mittler zwischen Gott und Mensch abgeben. Es ist erforderlich, dass ein Mittler von einer irdischen Mutter geboren wird, um Gegenstand der Verführung durch das Böse sein zu können, das ja der materiellen Welt so eigen ist. Vorausschauend erkannte Gott unser berechtigtes Bedürfnis, Ihn zu erblicken. Ich bin mir gewiss, damit handelte er auch zum Wohle der Engel.

    Als Jesus als der verheißene Messias auf die Erde kam, wurde Er von den Seinen zurückgewiesen und gekreuzigt, so wie es geweissagt war. Das ist das einzige Ereignis von höchster Bedeutung in der gesamten Zeitdimension (4 = Daleth, „diese Welt in dieser Zeit“). Das ganze Universum dreht sich um diesen Plan zur Erlösung der Menschheit, die durch Jesu Opfertod und Seine nachfolgende Auferstehung ermöglicht wurde.

    Die Wiederauferstehung beweist auch die vielfältigen Facetten der Gottheit. Gott ist nicht nur unsichtbare und unsagbar erhabene Kraft. Jesu Leben und Lehren offenbarte den Vater. Er ist wirklich und antwortet treulich auf Gebet. Als Jesus starb, erlitt er tatsächlich den Tod: Er ging nicht einfach nur woanders hin und kam drei Tage später wieder zurück. Sein Leib war erstorben, und von einem toten Körper bleibt nur Staub (siehe Jakobus 2,26). Jesus konnte nicht aus eigener Kraft wieder auferstanden sein. Abgesehen von Jesus lebt und herrscht ewig der Vater von Seinem Thron im dritten Himmel aus. Er ist es, der Jesus zur körperlichen Auferstehung verhalf, indem er den Fleisch gewordenen Leib des Sohns in den herrlichen Körper der He-Dimension verwandelte (siehe 1. Korinther 15).

    Nach den Berichten der Evangelien sahen Hunderte von Zeugen Jesus, nachdem er von den Toten auferstanden war. Vertreter der religiösen wie der römischen Obrigkeit folterten viele dieser Zeugen; dennoch weigerten sie sich, zu leugnen, was sie gesehen hatten oder ihrem neu gefundenen Glauben abzuschwören. In dem Versuch, zu unterdrücken, was in Jerusalem verkündet wurde, richteten die Römer scharenweise Menschen hin.

    Cäsar machte geltend, er sei Gott, und er würde keinesfalls die Behauptung zulassen, jemand anderes sei größer und mächtiger als er. Trotz seiner Bemühungen jedoch wurde das Blut der Märtyrer zum Keimboden für das Christentum, dessen Saat überall im römischen Reich aufging. Cäsars Anspruch auf Göttlichkeit ist inzwischen vergessen und verhallt, Jesu Name aber kennt man auf der ganzen Welt. Er steht für Macht und Reinheit.

  4. Das fünfte Urteil: die Zerstörung des Zweiten Tempels (70 n. Chr.)


    Da Gottes Volk Seinen Sohn nicht annahm, obgleich Er so viele Weissagungen erfüllt hatte, wurde der Zweite Tempel im Juli/August (am 9. Aw) des Jahres 70 n. Chr. vom römischen General Titus dem Erdboden gleich gemacht. Gott verstreute Sein Volk aufs Neue, dieses Mal aber zogen die Juden in allen Richtungen in die Welt hinaus. Nachdem es Seinen eigenen Sohn zurückgewiesen hatte, sah Gott keinen Grund mehr, das jüdische Volk als heilige, von den anderen gesonderte Nation zu beschützen. An der Aufgabe, Gottes Weissagungen schriftlich festzuhalten und zu bewahren, beteiligten sich nun auch die Nichtjuden, und die heutigen Gläubigen messen die Zeit auf ihre eigene Weise: v. Chr. / n. Chr. bzw. AD. Wir verbreiten die Weissagungen Gottes, indem wir die Bibel in vielen Sprachen drucken.

  5. Das sechste Urteil: die Apokalypse (2008 bis 2015 n. Chr.)


    Das sechste Urteil wird die Apokalypse sein. Wie unmittelbar vor der Sintflut, so nähert sich die Menschheit auch heute einem Stadium technischer Entwicklung, das Millionen von Menschen veranlassen wird, ihren Schöpfer unverhohlen zu schmähen. Mögen auch Tausende von Büchern von Seiner Existenz künden, so wird doch die heutige Gesellschaft immer verderbter und gewalttätiger: deshalb wird Gott die Tür zu den Menschen wieder verschließen und ihnen Seinen Schutz verweigern, Satan aber gestatten, zu treiben, was er will (siehe Kapitel 7 sowie Das Geheimnis des 17. Tammus).

    Während der Apokalypse wird Israel, das einzige demokratische Land im Nahen Osten, zum Zündfunken werden, der das Pulverfass zur Explosion bringt. Israel wird infolge teuflischen Hasses auf das jüdische Volk furchtbar verfolgt werden, bis sein Name völlig ausgelöscht zu sein scheint. Zu diesem Zeitpunkt werden die verbliebenen Juden laut um Erlösung flehen und Jeschua (Jesus) als ihren Messias anerkennen. Dann wird Christus zur Erde zurückkehren. Er wird dieses gottlose Weltsystem mit solcher Gewalt und unter Verbreitung von soviel Schrecken zerstören, dass man nie wieder etwas von ihm hören oder sehen wird. Die überlebenden Israeliten werden aus all den Ländern, in die sie versprengt worden sind, zusammenkommen und in ihr Land zurück gehen. Sie sollen nie wieder von dort vertrieben werden.

    Wegen des dann herrschenden Treibstoffmangels kann der normale Schiffsverkehr nicht stattfinden. So werden die verbliebenen Israeliten auf Segelschiffen in ihr Gelobtes Land zurückkehren müssen. Gott wird genügend Zeit eingeplant haben, damit alle Seine Kinder von überall auf der Welt zwischen 2016 und 2018 in Israel sein können. Der Ansturm solcher Menschenmassen wird rege Tätigkeit auslösen, Buden werden aufgestellt und Zeltstädte errichtet werden, um das Laubhüttenfest und das erste Jubeljahr in Gegenwart des Königs der Könige zu feiern.

    Satans Experiment wird beendet und seine Herrschaft vernichtet sein, zusammen mit dem gottlosen Machtgefüge bestehend aus den Staaten der Europäischen Union, Amerika, Russland, China und allen islamischen Nationen. Die Erde wird von einer verderbten Gesellschaft befreit und eine neue Regierung eingesetzt zur Vorbereitung einer Ära des Heils und der Gnade (siehe Kapitel 9).

  6. Das Gericht vor dem Großen Weißen Thron (3018 n. Chr.)


    Tausend Jahre nach der Apokalypse wird Gott alle Menschen, die je gelebt haben, auferwecken, damit sie vor dem letzten Gericht, dem Gericht des Großen Weißen Throns, erscheinen. Alle Menschen, die Lebenden wie die Toten, werden gerichtet (Offenbarung 20:5; 11-15). Damit endet die irdische Geschichte.

    Danach wird die Erde zusammen mit all den anderen Planeten in das Sonnensystem stürzen, und es wird etwas entstehen, das einem sich ausbreitenden Feuersee gleicht (2. Petrus 3:10-13; Off. 21:1). Die Erretteten werden in eine neue Galaxis versetzt, in der Gott in Harmonie mit der dann verwandelten Menschheit in einer der Erde gleichenden Umwelt lebt. In diesem neuen System wird nie ein Aufstand stattfinden, Gott wird niemals entehrt. Die Heiligen werden über die neue Zivilisation regieren, die der Zeit-Dimension nicht unterworfen ist.

Die Zeichnungen um das Zifferblatt

Kuckucksuhren sind mit bestimmten charakteristischen Merkmalen ausgestattet, an denen sich Ort und Zeit ihrer Herstellung ablesen lassen. Viele Uhren sind mit Sonnen, Monden und Sternen verziert. Meine Welt-Kuckucksuhr bewegt sich zwischen zwei Polen: der bereits vergangenen Ewigkeit auf der einen und der noch bevorstehenden auf der anderen Seite. Dazwischen befindet sich die Zeit-Dimension von Daleth. Alle anderen Elemente, die um die Daleth-Dimension herum angeordnet sind, verkörpern die Bedeutung und Absicht von Gottes Plan für die Menschheit.

Die Sonne

Die Sonne mit dem Symbol des hebräischen Buchstabens Aleph krönt das obere Ende der Welt-Kuckucksuhr. Das Aleph steht für den ewigen Gott, den Herrscher über das Universum, die Sonne hingegen für die unmittelbare Gegenwart von Gottes ewigem Licht. Das wahre Licht entströmt dieser Quelle und beleuchtet jedes Zeitalter der Geschichte. Nichts ist dem Zufall überlassen, alles ist im Voraus geplant unter Berücksichtigung des freien Willens, der dem Menschen zugestanden ist und den er nutzt. Im Zentrum der Sonne befindet sich ein Quadrat, das Zeichen für Beth (2 = „Haus“), das nur durch den Willen von Aleph bestehen kann.

Kürzlich kam mich ein Freund, ein Mathematiker seines Zeichens, in meinem Weinberg besuchen. Es scheint so, als habe der Herr geplant, mich eine weitere kleine Perle entdecken zu lassen. Mein Mathematiker-Freund sagte mir, dass in der höheren Mathematik das Symbol für Alpha benutzt wird, um das Unendliche darzustellen. Sofort rückte wieder HANS (Hebrew Alphabet Number System) das Zahlensystem des hebräischen Alphabets mit einer weiteren phantastischen Lektion ins Blickfeld, welche Wahrheiten über Gott, ausgedrückt in mathematischen Symbolen, darlegte. Aus biblischer Sicht ist die unsichtbare Gottheit (Aleph = Alpha) unendlich bzw. stammt „von der anderen Seite“. In der Person von Jesus Christus wurde die unsichtbare Gottheit für uns in der materiellen Daleth-Dimension sichtbar, obgleich sie weiterhin unendlich in ihren Ausmaßen und ewig in ihrem Wesen als Gott bleibt, wenn man sie aus der Perspektive der He-Dimension betrachtet. Dies ist ein großes Mysterium.

Die Ecken des Quadrats

Auf der oberen Spitze des quadratischen Zifferblatts, direkt unterhalb der Sonne, steht das hebräische Wort He. So heißt der fünfte Buchstabe des hebräischen Alphabets, welcher der Zahl Fünf (5) entspricht. He bedeutet „Fenster“, „Ewigkeit“ oder „die andere Seite“ und weist auf die spirituelle Welt der ewigen himmlischen Dimension hin.

An der unteren Spitze des Quadrats finden wir das hebräische Wort Daleth, den vierten Buchstaben des hebräischen Alphabets, der der Zahl vier (4) entspricht. Daleth bedeutet „Tür“, „Schöpfung“ oder „diese Welt in dieser Zeit“.

In dem rechten und dem linken Eckwinkel des Quadrats befinden sich die griechischen Buchstaben Alpha und Omega, die zusammen „Jesus Christus“ bedeuten. Er umspannt die gesamte Zeit-Dimension, vom einen Ende zum anderen. Er ist der Allmächtige, der Anfang und das Ende all dessen, was besteht und bestehen wird (Offenbarung 1:8).

Diese vier Ecken bestimmen unseren Ort in dieser Welt (Offenbarung 7:1). Jedes der anderen Sinnbilder – das Bahngleis, das Ei im Ei, die Entdeckung des Rosetta-Steins, die Geburt von Säugling und Plazenta, das Zahlensystem des hebräischen Alphabets und der Spiegel – jedes von ihnen vermittelt einen anderen Einblick in eine sehr vielschichtige Schöpfung.

Die vier Ecken finden sich auch symbolhaft in der Struktur der Satellitenstadt Jerusalem wieder, denn sie ist wie eine gigantische Pyramide aufgebaut über einer Grundfläche von 1.800 Meilen im Quadrat. Die Daleth-Dimension und der Menschheit und Satans gemeinsame Geschichte sind in dieser mit enthalten. Die Welt-Kuckucksuhr veranschaulicht uns das Ganze aus zwei verschiedenen Perspektiven. Im Blick von oben auf die Uhr erkennt man die quadratische Grundfläche der Pyramide. Schaut man auf das Zifferblatt, so erhält man deren Aufriss: die Grundlinie in der Verbindung von Alpha und Omega und den Schlussstein in der Sonne, dem Aleph und He, an der Spitze.

Kurzum, Jesus Christus repräsentiert die vier Ecken der Grundfläche der Pyramide. Er ist der Schöpfer des Universums, das sich in der Raum-Zeit–Dimension Daleth ausdrückt. Oben sitzt der Schlussstein der Mini-Pyramide (He), Sinnbild der Rolle Jesu als Schöpfer, Herrscher und Erhalter des Universums (Kolosser 1:16-17).

Betrachten wir das alles nun noch einmal unter Anwendung der Daumenregel 1 + 4 = 5, so gewinnen wir noch weitere Erkenntnisse. Der Schlussstein ist mit allen vier Seiten der Pyramide verbunden, die sich von der Grundfläche der Schlussstein-Pyramide nach unten erstrecken. Es gibt in der Daleth-He-Dimension zwei Seiten für Satan und zwei für die Menschheit. Dieses Gebilde (der Satellitenstadt) wird auf ewig ein Zeugnis ablegen von den Lehren aus 7.000 Jahren Menschheitsgeschichte und die Heiligen, die dort wohnen, an ihre Vergangenheit und an Gottes Plan für die Menschheit erinnern.

Die Pyramide im Hintergrund

Das auf der Spitze stehende Viereck im Zifferblatt der Welt-Kuckucksuhr bildet die quadratische Basis einer Pyramide und steht für das Neue Jerusalem, in welchem Gottes Plan für die Menschheit seine höchste Ausprägung erreicht. Es gibt eine ganze Reihe von Bibelstellen, die die Pyramide als Bild nehmen (siehe Jesaja 28:16; Psalm 118:22; 1. Samuel 2:8; Hiob 38:4-6 und Offenbarung 21:9-27).

Rund um unseren Globus gibt es viele Orte, an denen Pyramiden stehen, und es mag sein, dass diese das alte Wissen um Gottes Plan seitens Noahs Nachkommenschaft widerspiegeln – ein Wissen, das sie mit sich nahmen, als sie nach dem Zwischenfall beim Turmbau zu Babel über den Erdball hin zerstreut wurden. Es finden sich nahe dem Äquator Pyramiden in gleichmäßigem Abstand zueinander; infolgedessen gibt es fast in jedem Land welche. Selbst in den USA wurden kürzlich Berge mit vielen Tunnels im Innern entdeckt, die noch nicht ausgiebig erforscht sind. Da die Wissenschaft mehr über die ägyptischen Pyramiden weiß, werde ich mich auf diese und insbesondere auf die Große Pyramide des Königs Cheops in Giza konzentrieren.

Über die Pyramiden sind zahlreiche Bücher verfasst worden, doch will ich mich hier nur auf ein einziges Werk beschränken. In der Tat könnten so viele Vergleiche angestellt werden, dass ich zu dem Thema ein weiteres Buch schreiben müsste. Doch will ich hier lediglich einige Geheimnisse veranschaulichen, die mich geradewegs zu meiner Welt-Kuckucksuhr führen. Sie stellen greifbare Rätsel aus der Antike dar, Zeugnisse der Vorzeit jenseits menschlichen Erinnerungsvermögens und der aufgezeichneten Geschichte.

Ich datiere den Bau der Cheopspyramide in die Zeit vor der Sintflut (2288 v.Chr.). Ich glaube, dass sie sozusagen ein in Stein gehauenes Buch abgibt, um Wahrheiten und eine Botschaft von der anderen Seite der Sintflut zu übermitteln. Bei den später errichteten Pyramiden handelt es sich um ein bloßes Nachäffen früherer Werke, die keine bezeichnenden mathematischen Signaturen tragen. Es hat den Anschein, als hätten ihre Erbauer lediglich die äußeren Maße der Cheopspyramide übernommen und das Bauwerk mit einigen Änderungen kopiert. Für mich liegt es auf der Hand, dass diese nachgekommenen Baumeister nichts von den zugrundeliegenden Botschaften ahnten – geschweige denn von der komplexen Sinngebung der Abmessungen. Die jüngeren Pyramiden waren nichts weiter als kolossale Grabmale für die Wohlhabenden und Mächtigen.

Als um die Königskammer der Cheopspyramide herum gegraben wurde, entdeckte man Fundamentsteine mit eingelassenen Eisenbändern, die sie mit den benachbarten Steinen verbanden. Gemäß der konventionellen Geschichtsschreibung wurde das Eisen erst um 1200 v. Chr. benutzt, wohingegen die Entstehung der Großen Pyramide normalerweise um das Jahr 2600 v.Chr. datiert wird. Das Auftreten von Eisen ist ein Geheimnis, es sei denn, man glaubt dem biblischen Bericht, demzufolge Eisen geschmolzen und geschmiedet wurde, nachdem Adam im Jahr 4004 aus dem Garten Eden vertrieben worden war (siehe Genesis 4:22). Wie es scheint, ging das technische Wissen um die Bearbeitung von Eisen in der Sintflut mit unter. Die Cheopspyramide ist möglicherweise das einzige monumentale Zeugnis der vorsintflutlichen Kultur. Sie überbringt uns heute eine Botschaft, die in ihren Steinen eingelagert ist und alle Zeiten überdauern wird.

Von den Sieben Weltwundern der alten Welt steht die Große Pyramide von Giza der Rangfolge nach an erster Stelle. Möglicherweise kommt das Wort „Pyramide“ von „Papyrus“, wobei es zu einer Koppelung von griechisch „pyr“, für „Feuer“, mit ägyptisch „met“, „10“ oder „Maß“ bedeutend, gekommen sein kann . Der Namensteil „ten“ verbindet sich mit meiner Abgleichung von Jod in HANS, was ebenfalls für „10“ steht, wenngleich auf einer höheren Ebene.

Werfen wir zunächst noch einen Blick auf das Diagramm der Welt-Kuckucksuhr. Denken wir sie uns als den metaphysischen vierkantigen Grundriss der Großen Pyramide. Das Zifferblatt der Uhr bezeichnet 7000 Jahre Menschheitsgeschichte, eingeschlossen im Zirkel der Zeitdimension. Außerhalb des Kreises der Erdenzeit existiert eine Unendlichkeit, die weder mittels einer Uhr gemessen, noch mit dem menschlichen Verstand begriffen werden kann. Selbst das Verständnisvermögen der brillantesten Köpfe ist endlich und begrenzt, was die ewigen Wirklichkeiten angeht, solange sie ihnen nicht enthüllt werden. Der Kreis steht auch stellvertretend für unseren Globus als eine von der Ewigkeit umgebene Sphäre, und es ist an den Wissenschaftlern, mit einer plausiblen Erklärung dafür aufzuwarten, warum das so ist, was es damit auf sich hat und aus welchem Grund es sie gibt. Bitter sehen Sie das eingelegte Bild am Ende.

Beim Erwägen von Ewigkeitsaspekten können wir uns nur über Analogien verständigen – unabhängig davon, welchen Bildungsstand jemand hat. Einige, die in höherer Mathematik oder Physik bewandert sind, können sich symbolischer Formeln bei dem Versuch bedienen, die Bausteine unseres Universums zu konzipieren. Doch auch ihnen gelingt es nicht, ein Gesamtbild wiederzugeben, was auch Albert Einstein auf der Suche nach seiner universellen Feldtheorie widerfuhr. Unsere Zivilisation wurde auf die beiden Schienen Wissenschaft und Religion gestellt. Gemeinsam bilden sie das Gleis und die Gesamtheit dessen, was wir uns vorstellen können.

In Wahrheit kann das Geheimnis des fehlenden Bindeglieds im menschlichen Verständnis des Universums nur unmittelbar durch Gott enthüllt werden, der durch Seinen Geist von jenseits des Zirkels zu uns kommt. Vermittels Seines Worts kann uns Offenbarung werden über Geschichte und spirituelle Gesetze oder Wahrheiten. Zuweilen entdecken wir Aspekte Seines Plans in der Gestalt Seiner Schöpfung durch Kenntnisse, die wir Wissenschaft nennen – vorausgesetzt, man wurde nicht in den krausen Theorien von Satans Lügen unterwiesen, wie sie nur allzu oft unsere Bildungseinrichtungen beherrschen.

Den wirklichen Daseinszweck der Pyramide herauszufinden, ist eine Aufgabe, vor der das Denken fast kapituliert. Noch nicht einmal die technischen Voraussetzungen für ihren Bau sind bereits einwandfrei geklärt. Nachdem ich in der Bibel einen Rosetta-Stein entdeckt habe, begreife ich im Zusammenhang mit der Großen Pyramide eine Reihe von Geheimnissen, welche die vielen Bücher, die über dieses Thema geschrieben worden sind, auf wertvolle Weise bereichern würden. Wie allgemein bekannt ist, schließt die Große Pyramide in seine baulichen Ausmaße Überlegungen zum ewigen Leben ein. Die altägyptischen Glaubenshaltungen gegenüber der Ewigkeit finden sich im Totenbuch, welches Vorstellungen über ein Geist- und Sonnensystem, das den Daleth-He-Dimensionen, welche HANS lehrt, nicht unähnlich ist. Die meisten diesbezüglichen Auffassungen werden auch in der Bibel erwähnt, die über jenes Zeitalter ebenfalls Aussagen macht.

Ähnlich wie im Falle von HANS sind in die Baustruktur der Großen Pyramide Informationen über astronomische Daten geflossen, so dass es mich nicht überrascht, so viele Parallelen zwischen den beiden feststellen zu können. Die Große Pyramide ist in der Tat ein zweites Zeugnis für die Stichhaltigkeit meiner Theorien über die Datierungen der Apokalypse. Das Wissen, das sich in der Großen Pyramide widerspiegelt, hat unsere neuzeitliche Kultur enorm beeinflusst, weil sie am Beginn der Wissenschaften steht.

Ganz klar tritt die hoch entwickelte Maurer- und Steinmetzkunst selbst zutage. Sie übertrifft sogar die der berühmten europäischen Kathedralen und auch die der Inkafestung von Sacsahuaman bei der Stadt Cuzco in Peru, Südamerika, deren Steinwälle 18 Meter hoch und 800 Meter lang sind. Einige Steine im Innern der Pyramide wiegen mehr als 100 Tonnen, außerdem wurde sie ohne die Hilfe von Mörtel errichtet. Selbst unter Einsatz unserer modernen Maschinen versuche man einmal, einen 100 Tonnen schweren, bearbeiteten Granitblock von einem 800 Meter entfernten Steinbruch zum Bauplatz auf einem Höhenzug zwischen zwei Berggipfeln in ca. 2450 Metern Höhe zu befördern, wie im Falle von Machu Picchu, der alten Ruinenstadt der Inka, geschehen – oder eben auf die Spitze der Großen Pyramide in Ägypten zu hieven!

Als Symbol taucht die Große Pyramide in vielen Kulturen auf. Sogar in den USA ziert sie den One-Dollar-Schein innerhalb des britischen Großsiegels. An seiner Spitze befindet sich das alles sehende Auge. An der Grundlinie des Großsiegels ist das Datum 1776 in römischen Zahlen: MDCCLXXVI vermerkt. Das lateinische Motto „novus ordo seculorum“ besagt übersetzt in etwa „neue Ordnung der Zeiten“, und „annuit coeptis“: „er hat über unsere Unternehmungen gelächelt“. Auf der Rückseite des Dollar-Scheins finden sich viele kleine Einzelheiten in 13er Gruppierungen. Der Gebrauch der 13 deutet auf mehr hin als nur auf die Anzahl der (13) britischen Kolonien in den Vereinigten Staaten. Forschen Sie anhand des HANS-Datenblatts der Bedeutung der 13 als biblisches Symbol nach.

Als ich die Basis der Kuckucksuhr innerhalb eines kugelförmigen Körpers platzierte, um unsere Erde in der Daleth-Dimension der materiellen Zeit darzustellen, entdeckte ich viele weitere Entsprechungen, welche die angestrebten Ziele in meinen beiden Büchern unterstützen. Ich werde über diese Vorstellungen noch ein weiteres Buch schreiben müssen, da sie nicht in den Rahmen dieser zwei Werke passen und im übrigen mein Verleger der Meinung ist, dass es nun an der Zeit sei, die Druckpressen anlaufen zu lassen.

Als Hinweis bedenken Sie nur, dass viele mathematischen Zahlen wie z. B. auch Pi und die Eulersche Zahl e in der Struktur der Großen Pyramide vorkommen. Ich konnte auch feststellen, dass mein Pyramiden-Diagramm aus der Kuckucksuhr unterhalb des Äquators zu liegen kommt, wenn in eine Kugel eingebaut. Das erklärt, warum der Winkel an der Spitze der Pyramide kleiner als 90 Grad ist. Wenn wir den mittleren Winkel für die größeren ägyptischen Pyramiden nehmen, erhalten wir den Winkel der Neigung der Erdachse gegenüber (einer senkrechten auf) der Ekliptik. Diese Neigung ist für die vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter verantwortlich. Wenn es diese Jahreszeiten nicht gäbe oder wenn die Dauer von Tag und Nacht nicht exakt 24 Stunden betrüge, dann wäre ein Leben, wie wir es kennen, auf der Erde nicht möglich. Eingemeißelt in der Pyramide entdeckte ich auch das Rosetta-Stein-Prinzip der Bibel, nämlich wieder das 7:5-Verhältnis.

Die folgenden Zahlen und Verh ältnisse sind in der Großen Pyramide verewigt:

π = Pi 3,1415926 (Kreiszahlen)

e ≈ 2,7182818, die Euler-Zahl (Wachstumszahl)

φ = ( 5 +1)/2 1,6180339 (Goldene Zahlen)

γ 0,5772156 (Gamma-Zahlen)

i = (-1) (Imagin ä re Zahlen)

1 = Einheit (Einheitszahlen)

0 = Null (Nullwert-Zahlen)

1. Definitionsgleichung der Gamma-Funktion

2. Goldene Gamma-Gleichung

3. Definitionsgleichung für das (Riemann’sche) Integral

4. Definitionsgleichung für die Euler’sche Zahl „e“

5. Definitionsgleichung des Differentialquotienten.

Bitte beachten Sie, dass die Gamma-Funktion und die Gleichung für e von Euler (1707-1783) entdeckt worden sind. Die Goldene Gamma-Gleichung enthält alle sieben Königszahlen und außerdem einen Grenzwertprozeß. Sie wurde im Februar 1977 durch Robert McCollum entdeckt.

Erwähnenswert ist ferner, dass die Große Pyramide genau ins Zentrum der irdischen Landmassen gebaut wurde. Wie konnte zur damaligen Zeit ihr Architekt das wissen? Es gibt zahlreiche Parallelen zwischen HANS und der Großen Pyramide. So wiederholt sich zum Beispiel bei der Königsgrabkammer das Drama des zweiten Todes. Lesen Sie hierzu meine Schmetterlingsgeschichte, in der dargelegt ist, weshalb die Menschen zwei Geburtstage haben.

Die Königsgrabkammer liegt im inneren Zentrum der Großen Pyramide. Der einzige Einrichtungsgegenstand dort ist ein offener Steinsarg oder Sarkophag aus rotem Granit, innen und außen poliert, mit umlaufender Wandung, die bis zu ca. 15 cm dick ist. Es wurde kein Sargdeckel gefunden; zum Wegtragen wäre er zu schwer gewesen. Der Sarkophag muss bereits während des Baus der Kammer an Ort und Stelle gebracht worden sein, da er zu groß ist, als dass er in einem nachträglichen Transport durch die Türen und Gänge gepasst hätte. Der Steinsarg war nicht dazu bestimmt, einen Körper aufzunehmen, sondern dazu, die Auferstehung zu versinnbildlichen – genau wie die leere Gruft Jesu.

Die Bibel prophezeit für die Zeit der tausend Jahre, die der Apokalypse folgen, einen Altar für den HERRN mitten in Ägypten (siehe Jesaja 19:19). Der HERR ist der Schöpfer, und es besteht die Möglichkeit, dass die Große Pyramide Ihm zu Ehren errichtet wurde. Vielleicht befindet sich unter den wiederauferstandenen Heiligen auch der Erbauer der Großen Pyramide, der dann die in ihr eingebauten Botschaften im Detail erklären könnte.

Die Bibel verweist darauf, dass Jesus Christus sowohl das Fundament als auch der Schlussstein des göttlichen Königreichs ist, welches sich in der Pyramidengestalt des Neuen Jerusalem spiegelt. Die Pyramide hat fünf (5) Seiten. Das weist darauf hin, dass sie der He-Dimension angehört, wodurch wir aufgerufen sind, ihren zahlreichen verborgenen Vorstellungen, die sich normalerweise nicht innerhalb der Daleth-Dimension enthüllen lassen, nachzuspüren. Schlagen Sie unter Offenbarung 21:9-27 nach! Die Bibel widmet ein ganzes Kapitel der Beschreibung des pyramidalen Neuen Jerusalem. Sie erwähnt Straßen aus durchsichtigem Gold, transparent wie ein Diamant, der aus glasklarem Kohlenstoff besteht. Kohlenstoff in seinem Naturzustand ist schwarzer Ruß, doch verwandelt er sich unter Hitze und Druck in den härtesten Stein, der sich auf der Erde finden lässt, und in diesem Zustand ist er lichtdurchlässig. Der Bibelhinweis auf „durchsichtiges Gold“ deutet auf einen physikalischen Lichtleiter, der auf der Erde noch nicht erfunden worden ist.

Während der tausendjährigen Teth-Ära, wird die He-Dimension mit der Daleth-Dimension vereint, weil auf Erden das Königreich Gottes regiert. In jenem fernen Zeitalter werden wir viel mehr über die mathematischen Beweise der Großen Pyramide, die den Plan Gottes für alle Nationen erkennbar enthüllt, begreifen.

Gott ist Licht, und alles um Ihn herum ist Licht. Lesen Sie bei den Zeugen nach, die für uns in der Bibel versammelt sind! Das ist eine wissenschaftliche Tatsache. Wenn man nicht dort lebt, wo das Licht ist, dann wird dort, wie uns die Naturgesetze lehren, Finsternis herrschen, was die Abwesenheit von Licht und Energie bedeutet, die unsere Augen befähigen, spirituelle Phänomene zu erkennen. Jedes Kind kennt dieses Prinzip. Es testet das Dunkel der Nacht, indem es das elektrische Licht einschaltet oder Kerzen entzündet. Hierbei handelt es sich um grundlegende physikalische Gesetze. Wenn Sie heute Gott ignorieren, können Sie nicht erwarten, dass Sie einst nach Ihrem zweiten Geburtstag in Seinem lichtdurchfluteten Palast wieder erwachen.

Die Bibel ist das einzige Lehrbuch, das die auf beiden Ebenen und sogar auf der neuen zukünftigen Ebene von Jod wirksamen Mechanismen Seiner Schöpfung erklärt. Mit unserem zweiten Geburtstag ließ uns Gott, den physikalischen Bedingungen der Daleth-Welt entsprechend, die Wahl. Ein verantwortlich handelnder Gott wird Sich Selbst nur mit solchen Wesen umgeben, die Ihn achten und schon von ihrem Wesen her seine Werte teilen, ohne sie korrumpieren zu können. Er weiß, dass der einzige Weg, in alle Ewigkeit zu leben, der ist, so zu sein wie Er, und Er wird die Kräfte, die dem ewigen Leben eigen sind, nicht jenen verleihen, die sie missbrauchen könnten.

Wenn Sie für immer leben wollen, so müssen Ihre Handlungen dem Wesen Gottes entsprechen, der für alle Zeit da ist, oder es wird Sie dort nicht geben. Es ist, wie wenn man sich um einen neuen Job bewirbt. Alles, was Sie bereits im Leben vollbracht haben, ist Ihrem potentiell neuen Arbeitgeber bekannt. Sie legen ihm einen Bericht vor, in dem zusammengefasst ist, wer Sie sind und was Sie beruflich bereits geleistet haben. Es ist nicht ungewöhnlich, wenn der neue Arbeitgeber Ihre Angaben nachprüft. Er will beurteilen können, ob Sie qualifiziert sind und muss Ihnen Gründe dafür nennen, wenn Sie abgelehnt werden. Das hat nichts mit Ihnen persönlich zu tun. Es handelt sich einfach um ein Prozedere, nach dem ein Personalchef verfahren muss, weil das Unternehmen, für welches er tätig ist, es so von ihm erwartet.

Wenn Sie schon einmal für eine Firma gearbeitet haben, dann wissen Sie, wovon ich spreche. Als ehemaliger Wissenschaftler und Erfinder habe ich mich entschieden, dort zu sein wo das Licht ist, bei Gott. Ich freue mich auf meinen zweiten Geburtstag, wenn ich einem schönem Schmetterling mit Flügeln gleichen werde. Ich wünsche mir, Gottes Jod-Schöpfung zu entdecken, weil ich gerne alles erforsche, und ich möchte auch weiterhin lernen, weil mir das Freude bereitet. Wenn ich bei Gott sein darf, werden alle meine Sehnsüchte gestillt und der Sinn meiner Existenz in alle Ewigkeit erfüllt sein.

Der Halbmond

Unterhalb des quadratischen Zifferblatts der Uhr ist ein Halbmond abgebildet. Er verkörpert die dunkle Seite der Erde. Er verfügt über kein anderes Licht als das von der Sonne, das er reflektiert. Somit versinnbildlicht er Satans Herrschaft über die Erde. Der Teufel und seine Halbmond-Religion werden ihr gemeinsames Ende im achten Zeitalter (Cheth) auf der dunklen Seite des Universums finden; der Mensch hingegen wird bis in das neunte Zeitalter (Teth) fortbestehen, wo die Sonne der Gerechtigkeit ewig leuchtet.

Auf die Zeit achten

Es ist für jegliche zivilisierte Gesellschaft wichtig, dass sie mit der Zeit Schritt hält. 1981 wagten sich der australische Goldsucher Dan Leahy und sein Bruder mit einer Grubenausrüstung und einer Videokamera ins Innere Neu-Guineas. Sie entdeckten dort an entlegenen Stellen des Dschungels Eingeborenenstämme, die noch auf der Entwicklungsstufe der Steinzeit lebten.

Zur Zeit ihres ersten Kontaktes mit der Außenwelt waren diese Eingeborenen davon überzeugt, sie seien die einzigen Menschen auf der Erde. Sie kannten weder Metall noch hatten sie je Kunstfasern in Händen gehalten. Sie lebten in einem warmen Klima, wo Ackerbau und Viehzucht sich erübrigten und es unnötig war, Geräte dafür zu entwickeln. Da sie nicht schreiben konnten, waren sie nicht in der Lage, Wissen über ihre Vergangenheit in schriftlichen Zeugnissen weiterzugeben. Sie kannten auch keine Methoden, die Zeit zu messen.

Nach dieser ersten Begegnung mit den Goldsuchern, die ihnen große Angst einjagte, begannen die Eingeborenen, Gesicht und Haare der weißen Männer zu betasten, wobei sie neugierig, wenngleich ängstlich, deren Fotoausrüstung anstarrten. Sie schauten zum ersten Mal in einen Spiegel und blickten in ihr eigenes Gesicht. Die Forscher, die sicher gewesen waren, dass die Steinzeit schon vor 500,000 Jahren ihr Ende gefunden hatte, waren erschüttert bei ihrer Entdeckung, dass es doch immer noch Menschen gab, die auf solche Weise lebten.

Wir halten uns enorm viel darauf zugute, wie fortschrittlich und gebildet wir sind, aber wir haben uns zu einer gottlosen Gesellschaft entwickelt. In unseren Schulen wird gelehrt, dass unsere Ahnen vor Millionen von Jahren zugleich auch die Vorfahren von Affen waren. Es erstaunt mich, dass noch immer so viele hoch gebildete Leute an das Märchen von der Evolution glauben – trotz der jüngsten Entdeckungen auf dem Gebiet der Genetik und der Physik, auf Grund deren diese ganze Theorie heute überholt ist.

Wer wird das Ende unserer Zivilisation auf diesem Planeten überleben, um unseren Kindern zu erzählen was mit unserer Welt geschah?

Wenn gewaltige Erdbeben die Kraftwerke rund um den Globus zerstören (wie es die Bibel prophezeit), überleben dann primitive Dschungel-Bewohner in armen, abgelegenen Regionen unseres Planeten uns alle? Bevölkern sie die Erde wieder neu und bilden sie die Keimzelle einer neuen Zivilisation?

Welche Rolle werden Sie in der grandiosen Zukunft unseres Planeten spielen?

Life Built to Order, by Michael Stroh, Popular Science, web site: popsci.com, February 2005.

Pyramid Prophecies, Max Toth, Destiny Books, One Park Street, Rochester, Vermont 05767, www.InnerTraditions.com

"First Contact," Papua New Guinea Series, by Bob Connolly and Robin Anderson (Filmakers Library, New York, NY), 1983.

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