Prophezeiung der Apokalypse

Eine Expedition von dem Garten Eden zu dem Neuen Jerusalem:
Ein Gottes Wegweiser für die Menschheit

Ein Rückblick auf die Reise und ihre Fortsetzung

Datierung der Apokalypse mit Hilfe einer Tasse Kaffee?

 

Warum sollte jemand mein zweites Buch kaufen?
Was hat es mit dem Geheimnis des 17. Tammus auf sich?
Was verleiht dem biblischen Rosetta-Stein seine große Bedeutung?
Warum wurde die Daleth-Dimension erschaffen?

Das Zahlensystem des hebräischen Alphabets (in der Folge
„HANS“ genannt = Abkürzung für Hebrew Alphabet Number System) gibt uns Aufschluß über die künftigen neuen Zeitalter

 

Abschnittsverweise für dieses Kapitel:

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Ein kurzer Überblick über die Kapitel

In Die Prophezeiung der Apokalypse haben wir Gottes 7.000-Jahre-Plan für die Menschheit vor den Lesern ausgebreitet, der uns – völlig entgegen aller Wahrscheinlichkeit – von Alters her erhalten geblieben ist. Ich wünsche mir, daß diejenigen, die bislang keinerlei Zugang zur Bibel gefunden haben und nun beginnen, sich mit ihr zu befassen, dabei all die verschiedenen Überlegungen im Blick haben, die hier vorgestellt werden. Der erste Band hat Ihnen hoffentlich eine Vorstellung davon vermittelt, warum wir auf dieser Erde sind.

Als ich mir darüber Gedanken machte, wie ich dem Leser einige der zahlreichen verschiedenen Zugänge zur biblischen Wahrheit vermitteln könnte, erschien mir dies als eine nahezu unlösbare Aufgabe. Ich habe mich wissenschaftlicher Beobachtungen als Richtschnur bedient, um Klarheit darüber zu erlangen, was tatsächlich wichtig ist bei der Suche nach Gottes Antworten auf unsere menschlichen Grundfragen.

Inzwischen sind Sie vertraut mit dem Bild der russischen Babuschka-Püppchen – die hölzernen Eier, die uns lehren, daß jegliche Wahrheit in einem anderen Maßstab ihre Entsprechung findet. Bei näherer Betrachtung der 7.000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte enthüllen sich uns Übereinstimmungen zwischen dem Wirken Satans in der Vergangenheit und den vor uns liegenden Ereignissen der 7 Jahre der Apokalypse. Natürlich konzentriert sich unser Interesse vor allem auf die Datierung der betreffenden Geschehnisse, und genau das bewog mich dazu, die auf dem Prinzip von Zahnrädern und Zeitzyklen basierende Welt-Kuckucksuhr zu entwerfen. Die zeitliche Reihenfolge, die dabei zu Tage trat, gleicht einem System von Bahngleisen mit 14 Stationen. Die Verbindung dieser beiden Vorstellungen beziehungsweise Ansatzpunkte ergab schließlich eine 7.000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte, die sich mit der 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse deckt. Mein nächstes Buch, Das Geheimnis des 17. Tammus, beantwortet ausführlich die Fragen, die das Wann, Was und Wo der apokalyptischen Ereignisse betreffen.

Im 2. Kapitel des vorliegenden Bandes haben wir Kenntnis von den Weissagungen Gottes erhalten sowie eine allgemeine Erläuterung zum Aufbau der Bibel als Buch und zu ihrem Inhalt. Wir finden darin Hauptakteure, die ihre Geschichten wie Theaterstücke auf einer Bühne darstellen. Die Bibel beginnt mit Gottes Erschaffung des Universums, unseres Planeten und all dessen, was sich in ihnen und auf ihnen befindet. Diese Grundidee widerspricht der Auffassung vieler Wissenschaftler. Die Welt ist voller Religionen, die völlig unterschiedliche Vorstellungen über unseren Ursprung und den Sinn des Lebens vertreten und damit zugleich auch von vielen Gottheiten künden, die es anzubeten gelte. Das vorliegende Buch ist eine Schatztruhe, die viele Perlen birgt. In dem Maße, wie sich Ihre Kenntnisse über diese Perlen vertiefen, wird es Ihnen wahrscheinlich gelingen, weitere davon im Meer der Bibel finden und sich an ihnen zu erfreuen.

Wir haben herausgefunden, daß Gott ein Mysterium ist, insofern als etwas zwar als Dreiheit existieren aber als Einheit wirken kann. Mit dem Zahlensystem des hebräischen Alphabets wurde ein Instrument eingesetzt, das uns helfen soll, ein Stückchen von der Unendlichkeit zu verstehen. Es ermöglicht uns, die Daleth-Dimension des Daseins „in dieser Welt in dieser Zeit“ besser zu begreifen. Unsere stoffliche Wirklichkeit wird sodann der He-Dimension der „anderen Seite“ gegenüber gestellt, das heißt der spirituellen Welt, die zu definieren oder analysieren unsere fünf Sinne uns nicht erlauben. Wir haben die Prinzipien der Naturwissenschaften dahingehend erweitert, daß unser Vorstellungsvermögen in der Lage ist, diese spirituellen Wirklichkeiten zu begreifen.

Im Zentrum unseres Interesses steht natürlich die Frage nach dem Warum unseres Seins auf dieser Erde. Sie findet ihre Antwort im vergangenen und künftigen Erscheinen des Messias Jeschua, besser bekannt als Jesus Christus, der uns aus der Sajin-Ära der Tränen, der Pein, der Krankheit und des Todes heraus in ein zukünftiges neues Zeitalter geleiten wird. Jesu Tod und Auferstehung ermöglicht es uns, in Erfüllung unserer gegenwärtigen vergänglichen Existenz auf Erden das ewige Leben zu erben. Dieser wunderbare Plan offenbart sich uns erst dann, wenn wir begreifen, wie alles seinen Anfang nahm.

Das 4. Kapitel gibt uns eine weitere Antwort auf die Frage, warum ein göttlicher Mittler in Menschengestalt auf die Welt kam. Wir erfahren darin etwas über die erste Zivilisation auf Erden, die mit der Sintflut zu Ende ging. Moderne Wissenschaftler sind auf dem Gebiet der Geologie sehr gewieft; sie verwerfen indessen die offenkundigen Hinweise auf die Sintflut, weil diese nicht mit ihrer Evolutionsgläubigkeit in Einklang steht. Wie viele Religionen auf der Welt finden auch solche Wissenschaftler immer wieder Anhänger, die bereit sind, sich dem Wissen über Gott, den Schöpfer, zu verweigern. Statt dessen sind sie gezwungen, Mythen und Märchen erfinden, um ihre selbst erdachten Theorien attraktiv erscheinen zu lassen. Sie sind deshalb erfolgreich, weil der Mensch ein geistiges Wesen ist, das von Natur aus etwas braucht, woran es glauben kann.

In Kapitel 5 ist die Rede von einem Spiegel, der uns einen Teil dessen zeigt, was in He – „auf der anderen Seite“ – existiert oder in der hebräischen Zahl 5 angelegt ist. In jenem Bereich des biblischen Prophetie-Teleskops mit Vorhersagen, deren Erfüllung noch in weiter Ferne liegt, ist zu erkennen, daß die Verheißungen, die Gott Abraham in Seinem Bund gegeben hat, erfüllt werden, und zwar durch das Erscheinen der fünf Gruppen erlöster Menschen, die auf „die andere Seite“ (He) hinüber gelangen, wo sie auf ewig in den neuen Himmeln und auf der neuen Erde leben werden. Da unsere Teilhabe an dieser Zukunft an einige Bedingungen geknüpft ist, haben wir – um Näheres zu erfahren – das Thema weiter verfolgt, nämlich im Kapitel mit der Nummer 6, hebräisch: Waw, was „verbunden“ bedeutet.

Das 6. Kapitel erzählt die Geschichte vom Schmetterling, aus der ersichtlich wird, daß wir zwei Geburtstage haben. Ein Teil der Menschheit wird den zweiten Tod erleiden, ein Schicksal über welches wir selbst entscheiden können. Mit dem zweiten Tod wird der Mensch in die äußere Finsternis verbannt, in die zu gelangen sich niemand wünscht. Deshalb sollte ein Jeder die Geschichte von den drei hebräischen W's lesen, die weit mehr beinhalten als eine Internet-Adresse, findet sich doch in ihnen die Bedeutung jener geheimnisvollen Zahl 666 erklärt. Diese Sechsen stellen die Verbindung zu einem anderen Informationssystem her, in dem hoffentlich auch Ihr Name mit entsprechender Zahl für Ihren neuen Namen im „Buch des Jüngsten Tages“ vor dem Großen Weißen Thron aufgeführt ist. Es handelt sich um das „Buch des Lebens“. Sind Sie in diesem Buch erwähnt, dann befinden Sie sich auf dem Weg in eine wunderbare Ewigkeit. Falls nicht, dann sollten Sie besser Kapitel 6 noch einmal lesen.

Schließlich langen wir im 7. Kapitel bei der Apokalypse an, dem Thema, dessentwegen Sie dieses Buch ja gekauft haben. Sie finden hoffentlich, daß es sein Geld wert ist! Es enthält sowohl gute Nachrichten als auch schlechte, an Ihnen allein jedoch liegt es, zu entscheiden, welche Konsequenz Sie daraus ziehen wollen. Wohnen Sie zum Beispiel – wie in einem Artikel über die Möglichkeit nuklearen Terrorismus’ in der Ausgabe des Magazins Popular Science vom Februar 2005 veranschaulicht – in der Stadt New York oder gar auf ihrer dem Wind abgekehrten Seite und erscheinen Ihnen meine Daten auch nur mit 50-prozentiger Wahrscheinlichkeit als richtig, so beschließen Sie vielleicht, von dort weg zu ziehen. Die „Schrift an der Wand“ in Form weiterer, künftiger wissenschaftlicher Artikel wird uns mehr über die vom Terrorismus ausgehende Bedrohung der westlichen Welt sagen, die in dem Maße wächst, wie das Datum der Apokalypse näher rückt.

Kapitel 7 macht uns auch mit den drei Hauptfiguren bekannt, die während des apokalyptischen Endzeit-Geschehens eine Rolle spielen. Der Rosetta-Stein in Gestalt des Verhältnisses 7:5 wird dort ebenso erwähnt wie mein Gleichnis vom Hausbau. Diese beiden Konzepte werden später noch eingehend erläutert, und zwar im meinem zweiten Buch, Das Geheimnis des 17. Tammus, da mein Verlag fand, der Inhalt der beiden Bücher sprenge den Rahmen eines einzigen Bandes. Und dort sitzen schließlich die Fachleute. Die beiden Bücher indessen sind genau so eng miteinander verbunden wie die Welt des Daleth mit der He-Dimension. Sie gehören zusammen und ergänzen einander.

Wenn wir nun noch einmal durch das biblische Teleskop blicken, sehen wir – in Kapitel 8 – einen großen Berg. Er steht für etwas Wichtiges, das der Menschheit in ihrer künftigen Geschichte bevorsteht. Es geschieht vieles darin. So kommt zum Beispiel Jesus Christus auf einem weißen Pferd geritten, und wir hören die himmlischen Posaunen, deren Schall eines der bedeutendsten Ereignisse aller Zeiten, nämlich die erste Auferstehung der Heiligen verkündet. Dieses Kapitel erläutert, was uns aus der Bibel über den für die He-Dimension verheißenen Leib bekannt ist, der allen wiedererstandenen Heiligen zuteil wird. Dazu gehört auch das Was, das Warum und das Wie seines abweichenden Verhaltens gegenüber unserem fleischlichen Körper. Dieses Kapitel bereitet Sie auf die neue Weltordnung vor, und es ist es wert, ein zweites Mal gelesen zu werden, denn es bietet reichlich Grund zur Hoffnung. Abgesehen davon werden Sie seinen aufschlußreichen Inhalt im Lehrstoff keiner Universität und keines Seminars finden!

Das 9. Kapitel handelt von einem neuen Leben, was ein wirklich außergewöhnliches Phänomen darstellt. Ich gebe freimütig zu, daß ich unsere gegenwärtige Welt jederzeit für dieses neue Leben aufgeben würde. Es ist zu phantastisch, als daß man es sich es sich auch nur vorstellen könnte. Aber andererseits, wenn ich mir nur die Struktur einer einzigen Zelle anschaue, werde ich von Ehrfurcht ergriffen angesichts dessen, was Gott alles auf so kleinem Raum untergebracht hat. Und auch die Größe meines Gottes erfüllt mich mit Ehrfurcht, sowie die Tatsache, daß Er sogar mich Sein Kind heißt. Ich kann die Geburt des Königreichs Gottes kaum erwarten, das einzig Schlimme ist jedoch, daß uns zuerst noch die Apokalypse bevorsteht. Sie stellt den Geburtsvorgang mitsamt der Plazenta (Satans Herrschaft) dar, die verbrannt wird. Die Plazenta ist alles andere als ansehnlich, so daß man sie möglichst bald loswerden möchte. Was verfault ist, muß herausgeschnitten werden, damit es keine Gefahr für den gesunden Körper darstellt. Dieses Prinzip habe ich schmerzlich in meinem eigenen Leben erfahren.

Mein Buch schließt mit der bildlichen Darstellung der Welt-Kuckucksuhr. Sie besitzt eine ganze Reihe von ungewöhnlichen Eigenschaften, die Ihnen Anlaß zum Nachdenken sein sollen. Ich garantiere Ihnen, daß Sie Ihre Ansichten ändern, wenn Sie die Reise durch dieses Werk fortsetzen, weil Sie dann nämlich mit entscheidendem Wissen ausgestattet werden, das an keiner Universität, in keinem Seminar vermittelt wird. In der Tat ist es so, daß die meisten Theologen die größten Schwierigkeiten damit haben, Neues über die Bibel und den Gott, der ihr Seinsgrund ist, zu lernen. Sie verlieren sofort das Interesse, wenn sie die Jahreszahlen 2008-2015 sehen.

Sie sind nicht meiner Meinung? Schauen Sie sich doch nur an, wie diese Leute reagieren, wenn man ihnen sagt, daß man an ein Zahlensystem glaubt, das Angaben über den Zeitpunkt der Apokalypse enthält. Es sträubt sich alles in ihnen und sie reagieren mit heftigster Erregung und Verdammung des Gehörten, bevor sie auch nur eine Sekunde dem lauschen, was Sie oder mein Buch zu sagen haben. Der Gedanke, man könne ein mit hoher Wahrscheinlichkeit zutreffendes Datum für die Apokalypse angeben, wird unverzüglich als Ketzerei eingestuft, und Sie könnten schon allein deshalb als Ketzer angesehen werden, weil sie ihm Ihre Aufmerksamkeit schenken. Man vergißt offenbar, daß die Bibel selbst uns dazu ermutigt, „alle Dinge zu prüfen und das Gute zu behalten“ (1. Thessalonicher 5,21). Wie aber kann man etwas prüfen, wenn man es nicht näher betrachten darf?

Ich empfehle Ihnen dringend die Lektüre meines nächsten Buches, Das Geheimnis des 17. Tammus. Sie können es kostenfrei im Internet finden oder in zahlreichen Buchläden kaufen oder bestellen. Dieses zweite Buch ist um vieles besser. Erstens habe ich inzwischen ein bißchen mehr über die Kunst des Schreibens gelernt. Ich hatte mich nie zuvor damit beschäftigt, die Übung jedoch hilft. Zudem wuchs über dem Schreiben mein Verständnis geradezu wellenartig, weshalb das Buch auch umfangreicher geworden ist.

Mein zweites Buch bietet weitere Vergleiche und Bilder, die ich dazu benutzt habe, Sie auch über den neuesten Stand der Wissenschaft zu informieren. Es wird Sie in ihrem Glauben festigen, so daß Sie dagegen gefeit sind, irgend einer spirituellen Richtung, woher sie auch kommen mag, zu folgen: angefangen beim neuerdings wachsenden Zulauf zu allerlei Religionsgemeinschaften bis hin zu Absolutheitsansprüchen und sonstigen pseudo-theologischen Erscheinungen und Aktivitäten zahlreicher Geheimzirkel. Sie können selbst die Wahrheit aus der Bibel ans Licht bringen und ihre lebensspendenden Worte auf Ihre persönliche Lage anwenden. Sind die gelehrten Experten auch eher in der Lage, einen Sachverhalt darzustellen und technische Details sowie interessantes Hintergrundwissen zu ermitteln, so besitzen Sie doch vermutlich ein weniger klares Verständnis der Bibel als Sie es nach Lektüre meiner Bücher haben werden. Tatsächlich sträuben sich die meisten Gelehrten sehr gegen jeglichen Angriff auf ihre persönliche Überzeugung. An unseren heutigen Hochschulen nehmen oft mit zunehmendem vermitteltem Wissen die Zweifel an der Bibel zu.

Datierung der Apokalypse mit Hilfe einer Tasse Kaffee?

Ein Gleichnis aus Das Geheimnis des 17. Tammus

Bevor wir zum Ende dieses Buchs über Gottes 7.000-Jahres-Plan für die Menschheit kommen, möchte ich Ihnen eine Vorstellung davon vermitteln, wie einfach es ist, die Daten der Apokalypse zu ermitteln. Sie bedürfen weder einer Ausbildung an einem Seminar noch irgendwelcher Hochschulabschlüsse, um zu verstehen, was Gott uns in seinem Buch mitteilt. Ich hoffe, die vorangegangenen zehn Kapitel haben Ihnen einiges an Wissen über die Bibel und über das, was es mit dem Leben auf sich hat, vermittelt.

Da ich in diesem Buch angekündigt habe, eine siebenjährige Apokalypse stehe uns bevor, fühle ich mich verpflichtet, hier nun dazu eine etwas umfassendere Erläuterung zu geben, auch wenn ich zu demselben Zweck einen kompletten weiteren Band verfaßt habe – Das Geheimnis des 17. Tammus. Wir werden zum besseren Verständnis von Gott unser Vorstellungsvermögen etwas erweitern müssen. Sollte mir das hier nicht gelingen, so drängt mich der Heilige Geist in mir, der Erläuterung dessen, was Gott ist, noch ein weiteres Kapitel (12) zu widmen.

Ohne Gott zu verstehen, kann man auch in der Apokalypse keinen Sinn erkennen. Gott zu erklären ist dem Menschen unmöglich, dabei spielt es nicht die geringste Rolle, wie viele Titel einer hat. HANS (das hebräische Zahlensystem!) aber kann uns zu neuen Einsichten und neuen Blickwinkeln verhelfen. Er gleicht einem Spiegelbild, das uns ungefähr erkennen läßt, wer Gott ist und warum Er überhaupt die Kuckucksuhr der Daleth-Dimension erschaffen hat und auch, warum sie abläuft, um nie wieder aufgezogen zu werden. Wenn das Gewicht, das an der die Zahnräder der Uhr antreibenden Kette hängt, den Kuckucksruf zur Ankündigung der Apokalypse ausgelöst hat, und wenn der Lauf der Kette danach an seinem Ende angelangt ist, kommt alles zum Stillstand. Das ist die Bestimmung von Daleth.

Nachdem mir erst durch das Zahlensystem des hebräischen Alphabets klar geworden war, daß die Bibelprophezeiung sozusagen auf zwei Bahngleisen basiert, wurde ich immer wieder von neuen Entdeckungen überrascht. Tatsächlich haben sich diese mehr als ein Jahr lang – über die ganze Zeit des Entstehens meiner beiden Bücher hin – fortgesetzt. Der zweite Band gibt eine detaillierte Schilderung meiner Hauptentdeckung, nämlich des biblischen Rosetta-Steins, mit dessen Hilfe sich viele neue Erkenntnisse über die Heilige Schrift gewinnen und die Daten der Apokalypse aus Daniels 70-Wochen Prophezeiung erschließen lassen, was den Gelehrten in vielen Jahrhunderten nicht gelungen ist. Wie die bekannte Kuriosität des Eies im Ei, enthüllt mein zweites Buch vieles über die 7 Jahre der Apokalypse, wenn man es mit 7.000 Jahren menschlicher Geschichte abgleicht. Es finden sich darin aber noch viele weitere Analogien, die einen weitaus genaueren Einblick in Gottes großen Plan für die Menschheit gewähren.

Taucht man ein in das Meer der Bibel und legt die darin entdeckten Perlen Freunden und theologischen Experten zur Begutachtung vor, so erweisen sich einige davon als größer und kostbarer als andere. Der Wert einer Perle wird von denen festgestellt, die mit der Materie vertraut sind. Dadurch, daß Sie meine Bücher lesen und meine Forschungsmethoden kennen lernen, werden auch Sie nach und nach zum Experten. Und ich garantiere Ihnen, daß Ihr Wissen und Ihr Sachverstand schließlich das gleiche Niveau erreichen, das Sie in einer Bibelschule oder durch irgend ein anderes theologisches Fachstudium erlangen könnten. Und, was noch wichtiger ist, dank Ihres vermehrten Glaubens und der dadurch zunehmenden Gottesgnade wird auch Ihr Verständnis von Gott wachsen, etwas was die Seminare heutzutage oft gänzlich vermissen lassen.

Im Folgenden gebe ich Ihnen einen ersten Einblick – ein ganz besonderes, wertvolles Juwel aus meinem zweiten Buch – in die Vorgehensweise, die mich die Daten der Schlüsselereignisse der Apokalypse in den Jahren von 2008 bis 2015 finden ließ. Die Wenigsten von uns sind Theologen, deshalb bediene ich mich in meinen Büchern einfacher Bilder, die wohl für jeden leichter zu begreifen sind als theologische Abhandlungen voller komplizierter, fremdartiger Ausdrücke. Vergessen Sie nicht: mitunter ist es nicht ganz leicht, die Bibel zu verstehen. Im vorliegenden ersten Band weise ich auf Kapitel und Abschnitte im zweiten Buch, Das Geheimnis des 17. Tammus, hin, in denen weitere wissenswerte Einzelheiten über verwandte Themen zu finden sind. Ich gebe dort eine ausführliche Erläuterung darüber, warum, wann und wo die Apokalypse stattfindet.

Rufen Sie sich noch einmal den soeben dargestellten Vergleich mit den Perlen ins Gedächtnis. Experten beurteilen den Wert ihres Fundes erst, nachdem sie alle Perlen nach Größe, Qualität und Schönheit sortiert haben. Erst dann denken sie darüber nach, wozu sie die Perlen verwenden werden – vielleicht um ein wunderschönes Armband für einen geliebten Menschen daraus anfertigen zu lassen. Wenn Sie auf das eine oder andere unbekannte Detail stoßen, das Ihr Interesse weckt, dann können Sie unter www.apocalypse2008-2015.com unsere Internet-Seite besuchen und dort nach weiteren Informationen zu diesem Thema suchen.

Nun präsentiere ich Ihnen ein Bild, das uns allen vertraut ist: eine Tasse Kaffee. Stellen Sie sich auf einem Tisch zwei Becher vor, die völlig gleich aussehen, aber verschiedene Mengen Kaffee enthalten. Der eine ist halb voll mit Kaffee, der mit einem Teelöffel Zucker gesüßt ist, der andere hingegen ist bis an den Rand gefüllt und enthält zwei Löffel Zucker. In beiden Fällen ist der Kaffee gleich süß. Die Zahl der Löffel Zucker steht in diesem Bild für die Anzahl der Zeitzyklen und -zahnräder. Sie haben in Kapitel 10 etwas über die Weltkuckucksuhr gelesen. Das Geheimnis des 17. Tammus beschreibt, wie die „Zahnräder“ des Uhrwerks die Zeiger auf dem Zifferblatt der Geschichte bewegen.

Ähnlich wie bei den zwei Tassen Kaffee, die äußerlich gleich erscheinen, aber verschiedene Mengen Kaffee und Zucker enthalten, nämlich einen oder zwei Teelöffel, verhält es sich mit dem 7:5-Verhältnis des Rosetta-Steines, eben der Differenz zwischen dem Siebnersystem unserer Zeit und dem Fünfersystem der Ewigkeit. Mit anderen Worten entspricht im Rosetta-Stein-Verhältnis 7:5 die Zahl 7 der halb gefüllten Kaffeetasse, beziehungsweise einer Zeitperiode. Da im Zahlensystem des hebräischen Alphabets die 7 (und nicht die 6) in der Mitte von 12 liegt, ergibt die Gleichung 7 + 5 = 12 die volle Tasse Kaffee, was zwei Zyklen entspricht.

Daniels Weissagungen betreffen 70 Wochen, die sich analog zu diesen beiden Tassen Kaffee verhalten. Eine Einheit davon (eine halbe Tasse Kaffee) enthält einen Löffel Zucker, der einem Zeitzyklus entspricht, die zweite gleicht zwar der ersten, es befinden sich aber zwei Löffel Zucker darin. Wenn wir von einem gegebenen Zeitpunkt in der Geschichte ausgehend das in der Zukunft liegende Datum eines prophezeiten Ereignisses bestimmen wollen, müssen wir, um richtig zu messen, wissen, welches die dafür notwendige Maßeinheit ist. Somit hat Daniel beides vorausgesagt, das was Gott tun wird und wann Er es geschehen läßt.

Erinnern wir uns noch einmal: Gottes Plan läuft auf einem aus zwei Schienen bestehenden Bahngleis ab. Die beiden Schienen verkörpern die wiederholt erscheinende Dualität in Gottes Plan für die Menschheit. Zum Beispiel setzt sich die Bibel aus zwei Testamenten zusammen, dem „Alten“ und dem „Neuen“, und die Uhr der biblischen Prophetie verfügt über zwei Uhrwerke – das auf die 7 gegründete Daleth-System und das auf der 5 basierende He-System. Wir können die beiden Systeme getrennt betrachten, feststellen, wie jedes mit mathematischer Präzision seiner eigenen Logik folgend funktioniert, aber das ist noch nicht alles. Sie greifen auch an bestimmten Punkten ineinander, und genau an diesen Stellen werden aus den in der He-Dimension erscheinenden prophetischen Ereignissen geschichtliche Tatsachen, das heißt, sie finden in der Gegenwart unserer Daleth-Welt statt.

Das Prinzip „zwei-in-einem“ erweist sich auch in der Geschichte vom Schmetterling (Kapitel 6), die deutlich macht, daß der Mensch zwei Geburtstage hat. Die Raupe erscheint als eine ziemlich unansehnliche, wurmartige Kreatur, die stirbt und sich in einem Kokon vollständig auflöst, um dann als wunderschöner Schmetterling wiedergeboren zu werden, mit Flügeln, die ihn in den blauen Himmel über einer Wiese voller süß duftender Blumen tragen.

Tatsächlich haben die meisten Lebewesen in der Natur zwei Geburtstage. Jede Pflanze, vom kleinsten Grashalm bis zum größten Baum, entsteht aus einem Samenkorn, das in die Erde gesetzt wird, wo es stirbt: der Same löst sich auf und verschwindet und bringt einen Sproß hervor, der sich zu einer neuen Pflanze entwickelt, die wiederum Saatgut trägt. Alle in der Daleth-Dimension existierenden Lebensformen sterben. Sie erfahren den Tod als Teil des natürlichen Lebenszyklus, der in Gang gehalten wird durch das Lebensprinzip des ständigen Wechsels (Gut und Böse, Leben und Tod), das diesem System eigen ist. Daher können wir sogar in einem Samenkorn die Dualität erkennen, ebenso wie die beiden Zeitsysteme (das auf die 7 gegründete und das auf der 5 basierende), die beiden Geburtstage des Menschen oder die beiden Kaffeetassen, die zwar gleich aussehen, von denen aber die eine ganz, die andere nur zur Hälfte gefüllt ist, und die dementsprechend einen oder zwei Löffel Zucker enthalten. Wenn wir diese Zusammenhänge verstehen, gewinnen wir auch Klarheit über das Datum der Apokalypse.

Da Daniel das Erscheinen eines Messias ankündigt, der sterben (“nicht mehr sein”), und dennoch auch als König herrschen wird, wissen wir aus beiden Prophetien, daß Er ein sterblicher Mensch sein und ebenfalls zwei Geburtstage haben muß. Und da die meisten Bibelforscher der zweiten Schiene des Gleises keine Beachtung schenken, glauben viele jüdische Gelehrte, es erschienen zwei verschiedene Personen, um die messianischen Prophezeiungen zu erfüllen: eine, die leiden wird (Messias Ben-Joseph) und eine andere (Messias Ben-David), die als siegreicher König daher kommt. Betrachtet man jedoch beide „Schienen“ der Bibel aus der Perspektive von HANS, so wird klar, daß all diese biblischen Weissagungen eine einzige Person meinen – Jeschua/Jesus, der im frühen ersten nachchristlichen Jahrhundert lebte.

Das Ungewöhnliche an Daniels Prophezeiungen über den Messias scheint darin zu liegen, daß er Ihn als eine Person beschreibt, die „den Sünden ein Ende setzen“ wird. Da nur Gott Sünden vergeben kann, muß folglich der verheißene Erlöser Gott selbst sein, der aus der He-Dimension (5, “die andere Seite“) in unsere physische Welt, die ich als die Daleth-Dimension bezeichne (4, „in dieser Zeit in dieser Welt“), kommt. Wird Gott aber in der Daleth-Dimension geboren, so muß Er auch bereit sein zu sterben. Davon gibt es keinerlei Ausnahmen. Das ist das Gesetz Seines natürlichen Universums, wie eine Uhr, die Er einmal aufgezogen hat und die seither, sich selbst überlassen, abläuft.

In der Bibel steht zu lesen, daß Jesus gehorsam war bis in den Tod. Selbst als sterblichem Menschen wäre es Ihm möglich gewesen, sich nicht als Opfer darzubieten. Er hätte nicht sterben müssen, da Er nicht gesündigt hatte. Dennoch wählte und erlitt Er, aus Liebe zu uns, einen grausamen und gewaltsamen Tod. Dies geschah, weil es keinen anderen Ausweg gab. Und obgleich Er bei Seinem eigenen Tod unter der Trennung von Seinem Vater litt, hat Jesus versprochen, niemals diejenigen, die Ihm dienen, zu verlassen, wenn sie den Tod erleiden.

Jesus allein konnte dank dem Mysterium seiner vorirdischen Existenz als Schöpfer allen Lebens gleichzeitig in beiden Dimensionen geboren werden; denn Er war in Seinem Wesen ganz Gott und ganz Mensch. Da Jesus ein sündenfreies Leben führte, brauchte Er auch nicht mit dem Tod zu büßen. Vielmehr nahm Er ihn freiwillig auf sich – und zwar stellvertretend für jeden, der bereit ist, voll Vertrauen an diese Gnade zu glauben. Die Tatsache, daß Jeschua/Jesus ganz Gott war, geboren aus dem allmächtigen und reinen Heiligen Geist, gab Ihm die Macht, dem Tod, mit dem die Sünde bestraft wird, durch die Auferstehung zu entkommen. Darum wird Er auch als der Zweite Adam bezeichnet – der Mensch, der den Zugang zur He-Dimension für uns alle, die wir willens sind, in Ihm wiedergeboren zu werden, zurück gewinnt.

Eine Geburt folgt immer erst auf eine notwendige Frist der Schwangerschaft, während deren der Fötus im Schoß wächst, ohne daß man ihn sehen könnte. Der Fötus ist mit dem Inneren der Gebärmutter durch die Plazenta verbunden, und auch diese tritt bei der Geburt zutage; man entledigt sich ihrer, da sie für das weitere Wachsen des Säuglings bis hin zur Reife nicht länger vonnöten ist. In Geburt, Tod und Auferstehung des Messias erkennen wir in einem einzigen Wesen die gesamte Geschichte und den Plan Gottes für die Menschheit, so wie sich das Muster auf dem hölzernen Ei exakt in entsprechend verkleinerter Form auf dem jeweils nächsten Ei im Ei wiederholt.

Jesus ist der Einzige, der jemals von der anderen Seite zu uns gekommen ist. Er hat Seinen Jüngern vieles über das nächste Lebensstadium enthüllt, wovon mein Gleichnis vom Schmetterling uns ein Bild vermittelt. Das Mysterium des Systems der zwei Geburtstage (zwei Stadien) von Gottes Absicht für das menschliche Leben zeigt sich auf vielfache Art überall in der natürlichen Biosphäre. Selbst der bescheidenste Same lehrt uns, daß auf den irdischen Tod eine Wiederauferstehung folgen muß.

Im Laufe der Apokalypse muß jeder Mensch auf Erden die Geburtsschmerzen des kommenden Königreichs Gottes erdulden. Die Nachricht von der Heraufkunft dieses Königreiches wird uns durch die Auferstehung der Heiligen nach Beendigung der Apokalypse übermittelt. Nach dem Durchleiden der Geburtswehen, die Gottes Zorn über die Menschen bringt, entledigt man sich der Plazenta, dieser aufmüpfigen unter Satans Herrschaft stehenden Welt der Ungerechtigkeit und des Bösen, und verbrennt sie, weil sie nicht länger zur geistigen Reifung des Menschen benötigt wird. Ich werde später noch näher auf das Thema Geburtstage eingehen, zuerst einmal müssen Sie jedoch erfahren, wann die Apokalypse einsetzt und worum es sich bei ihr in Wahrheit handelt.

Kehren wir also zurück zu unseren Kaffeetassen und zu der Frage, wie sich die Apokalypse datieren läßt. Daniel benutzte das Maß von einem Zyklus (einem Teelöffel Zucker), um uns wissen zu lassen, daß, wenn die Zeit erfüllt wäre, eine bestimmte Person kommen würde, und auch kam, ein Zeitpunkt, der sich errechnet, indem man von Daniels Weissagung ausgehend vorwärts bis zu Jesu Erscheinen (Seinem ersten Geburtstag) im Jahr 29 n. Chr. in die Zukunft zählt.

Daniels Prophetie über die 70 Wochen

In diesem Zusammenhang ist der Gebrauch des Wortes “bis” in der Prophezeiung interessant: „bis ein Gesalbter, ein Fürst, kommt“ (Daniel 9:25). Die 70. Woche meint die sieben Jahre der Amtszeit Jesu. Wie der gesamte Plan Gottes, so ist auch Jesu Wirken auf Erden (die 70. Woche) zwiefältig; es ruht auf zwei Schienen. Im vorliegenden Fall sind das die beiden Erfüllungen der Prophetie. Die erste Schiene verkörpert Sein Erscheinen zu Beginn Seines Wirkens in Menschengestalt als leidender Diener im Jahr 29 n. Chr. Die zweite steht für Sein zweites Erscheinen (Seine zweite Geburt) an nicht bekanntem Tag und zu unbekannter Stunde am Ende Seines zweiten Amtswaltens – der 7 Jahre der Apokalypse, die die zweite und sie vollendende Erfüllung der 70-Wochen-Prophezeiung darstellt. (Zum Zeitpunkt, da dies geschrieben wird, gehört die Apokalypse 2008-2015 immer noch der Zukunft an).

Auf diese Dualität gibt uns bereits Johannes der Täufer einen Hinweis: durch seine Bezugnahme auf ein durch die Taufe mit dem Heiligen Geist versinnbildlichtes Amt und ein zweites durch die Feuertaufe verkörpertes, von dem ich annehme, daß es sich auf das Jüngste Gericht bezieht ( siehe Matthäus 3:11-12). Es ist wichtig festzustellen, daß – nach der Zeitrechnung des Siebner-Systems – mit Jesu erstem Erscheinen die 70. Woche beginnt und Seine zweite Ankunft am Ende der 70. Woche stattfindet, dieses Mal nach dem Fünfer-System berechnet.

Es handelt sich demnach bei der 70. Woche um eine biblische Prophezeiung, die in zweierlei Weise erfüllt wird, in Geschehnissen, die in der Menschheitsgeschichte als Parallele erscheinen wie die zwei Schienen des Bahngleises: das Geschehnis, das die auf der 7 basierende Seite betrifft, fand von 29 bis 33 n. Chr. als eine unentbehrliche Vorankündigung und gleichzeitig als Einlösung des ersten Stadiums des Israel von Gott gegebenen Versprechens statt. Das zweite, die auf die 5 gegründete Seite betreffende, ist von gleicher Art und wird in der Zeit vom 21. Dezember 2008 bis zum 21. Dezember 2015 vollendet sein. Jesu Wiederkunft im Anschluß an die Apokalypse wird die verheißene vollständige Wiederherstellung Israels ermöglichen und vollenden. Sie wird also die Zeit „in der alles wiederhergestellt wird“, einläuten (s. Apostelgeschichte 3:21).

Wenn wir auf diese Weise rechnen, stellen Sie sich bitte eine Zeitlinie vor. Wir haben den Vorteil, auf die Geschichte zurückblicken und uns von einem Punkt in der Vergangenheit aus in beide Richtungen bewegen zu können. Im vorliegenden Fall gehen wir von der Erscheinung Jesu in der Daleth-Dimension aus, da es mit der 70. Woche Daniels im Zusammenhang steht. Logischerweise zählen wir also von Jesu Wiederkunft ausgehend rückwärts in Schritten von halb gefüllten Tassen, die nur einen Teelöffel Zucker enthalten. Dieser Löffel Zucker entspricht den 490 Jahren bis zur Zeit Daniels. Auf gleiche Weise rechnen wir nun vom Ende des Planes Gottes 3017/3018 ausgehend in vollen Tassen mit je zwei Löffeln Zucker rückwärts, um das ungefähre Datum für das Ende der Apokalypse und den Zeitpunkt Seines zweiten Erscheinens zu finden.

Mit anderen Worten erhielt Daniel die Botschaft, er solle, ausgehend vom Dekret, Jerusalem wieder aufzubauen, 69 Wochen weiter zählen. Um die Maßeinheit zu ermitteln, derer er sich dabei bediente, brauchen wir nur in der Geschichte zurück zu blicken. Da wir etliche Vorteile haben, nämlich Tausende von Jahren nach ihm zu leben, das Geschenk von Jesu Leben auf Erden erhalten zu haben und zudem über das Neue Testament zu verfügen, fällt es uns nicht schwer, das Datum des in der 70-Wochen-Prophezeiung angekündigten ersten Erscheinens des Messias zu errechnen. Legen wir die halb gefüllten Kaffeetassen zugrunde, so ergibt sich für die Siebnerperiode ein Zeitraum von 7 x 70 = 490 Jahren, wobei es sich bei den letzten sieben Jahren dieses Zeitraums um Daniels auf der 7 basierenden 70. Woche handelt. Wir denken uns also vom Beginn der 70. Woche, als Jesus von Johannes getauft wurde und Sein öffentliches Amt antrat (Sein Erscheinen im Jahr 29 n. Chr.), um 483 Jahre (die 69 Wochen von Daniel 9:24) zurück und sind damit bei dem Jahr, von dem ausgehend wir laut Daniels Prophetie in die Zukunft zählen sollen. Das war die Zeit (454 v. Chr.), da ein freundlicher persischer König den Israeliten erlaubte, in ihr Land zurückzukehren und Jerusalem nach Wunsch aufzubauen, weshalb er in der jüdischen Geschichte den Ruf eines freundlichen Menschen genießt (siehe Feststellung 1 im 9. Kapitel des Bandes Das Geheimnis des 17. Tammus).

Nun gilt es herauszufinden, wie viele Jahre einer ganz gefüllten Kaffeetasse entsprechen. Da eine Phase bzw. Einheit (ein Löffel Zucker) für 490 minus 7 Jahre, das heißt für 483 Jahre steht, stellen zwei Einheiten (2 Löffel Zucker) die doppelte Anzahl von Jahren dar, nämlich 966. Merke: wir vernachlässigen die 7 Jahre der 70. Woche, weil wir nur „bis“ zum jeweiligen Erscheinen des Messias mit der zweifachen Erfüllung der Prophezeiung rechnen. Um das Ende der „gleitenden“ 70. Woche des Siebnersystems zu ermitteln, muß man 2 x 483 Jahre in der Zeit zurück gehen (zuzüglich eines Umrechnungsfaktors, denn das Millennium bedient sich astronomischer oder kosmischer Jahre bei der Zeitberechnung, wohingegen Daniel seiner ursprünglichen Prophetie biblische oder babylonische Jahre von 360 Tagen zugrunde legte). Wie aber soll es uns gelingen, den Endpunkt zu finden, von dem aus man in der Zählung zurück gehen muß?

Daniel gibt uns die Antwort darauf. In der Geschichte der Kirche haben immer wieder Gelehrte festgestellt, daß es zwischen der Schöpfungswoche und Gottes Gesamtplan für die Menschheit einen Zusammenhang gibt. Sich an dem Prinzip „tausend Jahre sind wie ein Tag“ orientierend, sind sie zu dem Schluß gelangt, daß Gott von Anbeginn an 6.000 Jahre für das Dasein der Menschheit unter Satans Herrschaft vorgesehen hat, denen tausend Jahre (ein Jahrtausend-Sabbat) im Königreich Gottes auf Erden folgen sollen, ein Zeitalter der Gnade und des Friedens. Meine Forschungen bestätigen dies durch die Entdeckung des Fünfersystems von jeweils 50 Jahre umfassenden Jubelwochen.

Daniel lebte um das Jahr 518 herum, das etwa in der Mitte meiner 7.000-Jahre-Tafel der Menschheitsgeschichte erscheint. Ein Engel sagte zu ihm: Von nun bis zum Ende wird es ‚eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit währen’. Im auf die 5 gegründeten System der He-Dimension entspricht „eine Zeit“ 1.000 Jahren, somit drückt diese Prophezeiung aus, daß 3.500 Jahre bis zum Ende der Geschichte der Menschheit – 3017/3018 n. Chr. – vergehen werden. Ich erkläre später noch genauer, wie ich auf dieses Datum gestoßen bin und inwiefern das alles mit dem bereits erwähnten Verhältnis 7:5 zusammenhängt. Dieses Verhältnis ist es, was die Datierung der Apokalypse ermöglicht, denn 7+5=12, und das entspricht einer vollen Tasse, die die gesamten 7.000 Jahre der Menschheitsgeschichte in sich einschließt (s.a. Kapitel 9, Feststellung 2 in Das Geheimnis des 17. Tammus). Ich habe weiter oben schon aufgezeigt, daß die gleitende 70. Woche in die parallel verlaufende 50. Woche des Fünfersystems fallen muß – also irgendwann zwischen 1968 und 2018.

Zwei Zyklen von je 483 Jahren stehen somit für die „5“ der Relation 7:5, die ihrerseits in der oben aufgestellten Gleichung der Kaffeemenge einer vollen Tasse entspricht. Gehen wir vom Ende der Daleth-Dimension bis in unsere Zeit zurück, so erhalten wir das uns noch unbekannte Abschlußdatum der Apokalypse, das zeitlich vor dem Tag der zweiten Geburt der Heiligen, nämlich ihrer Auferstehung, liegt und mit Jesu zweitem Erscheinen in der Daleth-Dimension zusammenfällt. Als ich so vorging, gelangte ich zum 21. Dezember 2015; das heißt also, daß Jesu Wiederkunft auf irgendeinen Tag und irgendeine Stunde nach dem 21. Dezember 2015, beziehungsweise nach dem Ende der Apokalypse, trifft.

Zur gleichen Zeit wird die erste Auferstehung der Heiligen, das heißt, deren Wiedergeburt in der He-Dimension, stattfinden. Es wird dies ein Geburtsdatum von gewaltiger Bedeutung sein für Millionen auferstandener Heiliger, die die Wiederkunft des Herrn gemeinsam feiern, gerade so, wie eine große, weitverzweigte Familie sich an der fröhlichen Feier einer seit langem erwarteten Hochzeit erfreut. Mein zweites Buch wird Ihnen 12 einfache Beweise liefern, mit deren Hilfe jeder sich von der Richtigkeit dieser Daten überzeugen kann; denn sie fügen sich alle zusammen in ein System, das ich nicht hätte erfinden können, selbst wenn ich es gewollt hätte.

Diese gleichzeitig stattfindenden Geschehnisse gehen vom Großen Tag des Herrn aus, der in der 70. Woche von Daniels Prophezeiung seine Entsprechung findet, so wie es sich durch die Berechnung anhand der vollen Kaffeetassen ergibt. Das Ereignis dieser zweiten Geburtstage – desjenigen von Jesus im Jahr 33 n. Chr. und desjenigen Seiner Brüder anno 2015 – war ursprünglich der Anlaß für die Erschaffung der Daleth-Dimension. Der Rest der Daleth-Dimension wird irgendwann auf die Müllhalde wandern, um später im Recycling-Verfahren wieder verwandt zu werden. Die Grundfrequenzen der sieben Regenbogenfarben werden sich dann vereinigen, wie Petrus in seinen Briefen andeutet (Verschmelzung der „Elemente“, 2. Petrus 3:10-11). Die aufsässigen Nationen unter den Völkern, ihr Anführer Satan und seine gestürzten Engel werden damit auch ihr Ende finden.

Dabei ist besonders die Feststellung interessant, daß wir als Sterbliche zwei Geburtstage erleben: einen in der Daleth-Dimension und den anderen in der He-Dimension, also der „anderen Seite“. Zugegeben, es könnte sich auch um eine andere Dimension handeln, das haben wir noch nicht ganz herausgefunden, aber konzentrieren wir uns hier auf Jesus. Er kommt aus dem Jenseits, und vielleicht können wir, wenn wir das Ganze aus Seinem Blickwinkel betrachten, besser verstehen, was es mit diesem zweiten Geburtstag auf sich hat.

Der unsichtbare Gott wird sichtbar:

Zeitenwende vor Christus / 1 nach Christus

Die Bibel lehrt, daß Gott der Schöpfer unsichtbares, unerreichbares Licht ist. Keiner hat Ihn je erblickt, nicht einmal die um Seinen Thron versammelten Engel. Nach der ersten Rebellion im Urhimmel und der darauf folgenden Vertreibung Satans aus Gottes Thronsaal setzte Gott einen neuen Plan für das Universum in Kraft, um das, was fehlgeschlagen war, in Ordnung zu bringen, wie in meinen Büchern beschrieben. Gott setzte Seine schöpferische Kraft ein. Im Grunde beschloß der unsichtbare Gott, sichtbar zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, bediente Er sich der Daleth-Dimension („diese Welt in dieser Zeit = 4). Um in die Daleth-Dimension einzutreten, mußte das Göttliche sterblich werden, so wie es der irdischen Natur von biologischem Leben und Tod entspricht. Daher beschloß Gott, als Menschenkind zu erscheinen. Durch diese erste Geburt als Sterblicher wurde der ewige unsichtbare Gott in diesem der Daleth-Dimension angehörenden Teil des Energie-Spektrums des sichtbaren Lichtes innerhalb der Regenbogenfarben sowohl sichtbar als auch verwundbar. Ich werde darauf im Folgenden noch näher eingehen.

Wir werden erfahren, daß die natürlichen Eigenschaften der Daleth-Dimension einem besonderen Zweck dienen. In ihr können die sterblichen Menschen wiedergeboren werden (siehe die Schmetterlingsgeschichte in Kapitel 6) und die Chance erhalten, ihre Eignung für jene Ämter in Gottes Regierung zu beweisen, die infolge der Rebellion Satans frei werden. Denn anläßlich des von ihm angezettelten Aufstands wurde einem Drittel aller Engel die Entlassung aus ihrer Funktion angekündigt. Das ist bisher noch nicht geschehen, daher ist Satan immer noch eine Zeitlang der „Gott dieser Weltzeit“, und die Engel in seinem Gefolge sind die Gottheiten und Dämonen, die von den Nationen angebetet werden. Sie werden mit ihrem Werk, die Menschen zu verderben, fortfahren bis zum Ende der Apokalypse, wenn alle bösen Geister, außer Satan, für immer vernichtet werden. Satan wird – ohnmächtig – in den Tiefen der Hölle eingesperrt werden.

Als Jesus auf der Erde erschien, waren selbst die Engel darüber verwundert, daß Gott menschliche Charaktereigenschaften angenommen hatte und Gefühle wie Freude und Sorge empfand. Gemäß den Gesetzen der Daleth-Dimension bedeutete Jesu Geburt als menschlicher Säugling in Bethlehem, daß Er ebenfalls zwei Geburtstage haben würde. An dieser Tatsache haben sich natürlich seitdem unter den Religionsgelehrten und -lehrern eine Reihe von Auseinandersetzungen entzündet. Solange Er auf Erden weilte, zogen die Menschen alles, was Er tat und sagte, in Zweifel. Obgleich sie fast täglich Zeugen zahlloser, schier unglaublicher übernatürlicher Wundertaten geworden waren, konnten sich auch Seine nächsten Freunde nicht erklären, wieso ein ewiger Gott etwas so Rigoroses tun konnte, wie die Schwächen des sterblichen Fleisches auf sich zu nehmen, um uns gleich zu werden. Die Lehrer der eingleisigen Theologie ringen seit vielen Jahrhunderten um die Bedeutung dieses Geheimnisses, wobei sie Haarspalterei betreiben über den Sinn einiger Bibelverse. Ich höre sie auf Schritt und Tritt sagen: “Wie bitte? Der ewige Gott, der Schöpfer des Universums, der für einen jeden unsichtbares Licht war, soll beschlossen haben, im Fleisch geboren zu werden? Um sichtbar zu werden? Das soll wohl ein Scherz sein!“

Jesus bediente sich des Bildes der Vater-Sohn-Beziehung, um klar zu machen, daß der ewige Schöpfer aus der He-Dimension auf diese Weise in Seiner eigenen Person sichtbar wurde, in einem lebendigen Körper in der Daleth-Dimension dieser Welt und Zeit. Man kann Jesu Vergleich wörtlich nehmen oder bildlich sehen. Jedenfalls muss das Erfassen dieser Idee als Geschenk des Heiligen Geistes begriffen werden. Es handelt sich um ein spirituelles Prinzip, das man nach irdischen Maßstäben nicht ergründen oder begreifen kann (Matthäus 11:27) .

Vergessen Sie nicht, Jesu Jünger waren keine Thora-kundigen Theologen, aber sie wußten, daß Gott im Himmel lebt. Jesus redete von Gott als von Seinem Vater, und sie akzeptierten diese Vorstellung, ohne allzu sehr darüber nachzudenken (Matthäus 10:32). Selbst ihnen aber war es unmöglich zu begreifen, daß Gott in Gestalt Jesu unter ihnen leben sollte.

Philippus bat Ihn schließlich, ihnen den Vater zu zeigen, da Jesus dieses vertraute Bild immer wieder benutzt hatte, um ihnen das Wesen des Ewigen zu erläutern (Johannes 14:8). Jesus antwortete ihm einfach: „Wer mich sieht, der sieht den Vater!“ Schon vorher hatte Jesus Petrus eine Frage gestellt, um zu erfahren, inwieweit Seine Jünger Ihn verstanden (Matthäus 16:13-20). Oberflächlich betrachtet sah es so aus, als hätte Petrus die richtige Antwort gegeben, ein paar Wochen später jedoch brach er zusammen, als der Druck zu groß wurde, und leugnete, daß er Jesus kannte. Selbst das höchste jüdische Gericht fragte Jesus ohne Umschweife: „Bist du der Messias, der versprochene König?“ Jesu Antwort kam klar und deutlich – und eine Spur lauter: „Ich bin es“. Er wollte damit sagen, daß Er der Schöpfer des Universums sei. Die Wiedergabe des Ausspruchs „Ich bin es“ ist im Hebräischen problematisch, da er nie artikuliert wird. Er ist Inbegriff vollkommener Heiligkeit, und durfte frommen Juden nicht einmal über die Lippen kommen. Natürlich führte diese Antwort zur Bedrohung durch den Pöbel und zur rasch darauf folgenden Kreuzigung.

Nun lösten natürlich Leben und Tod dieses göttlichen Wesens in der Daleth-Dimension Diskussionen aus, die auch heute noch nicht beendet sind. Jesu Sterben ging so von Statten, wie es von vielen Propheten vorausgesagt worden war, und nach drei Tagen stand Er wieder aus dem Grab auf mit einem verwandelten, nunmehr unverwundbaren Körper. Diese Auferstehung Jesu offenbarte eine neue Geburt als neue Schöpfung, etwas, das nie zuvor im Universum geschehen war. Das Erstaunliche an der Wiederauferstehung Jesu ist die Tatsache, daß Seine Gegenwart nicht auf die He-Dimension „der anderen Seite“ beschränkt war. Sie schien multidimensional. Vierzig Tage lang wandelte Er auf Erden und redete mit Seinen Jüngern (Lukas 24:36-49). Sie berührten Seinen Körper aus Fleisch und Knochen. Er durchschritt Wände und legte innerhalb Sekunden weite Wegstrecken zurück und nahm mit Freuden Speisen zu sich. Der auferstandene Jesus lieferte vor 500 Zeugen den Beweis für eine übernatürliche Dimension höherer Ordnung, die ich als die kommenden Jahre des Teth-Zeitalters auf Erden und des Jod für die andere Seite in Gestalt des himmlischen Jerusalem bezeichne.

Die Heraufkunft der Apokalypse kündigt zugleich die verheißene bevorstehende Periode eines völlig neuen Universums an, in dem Gott selbst zusammen mit Seinen Kindern wohnt. Die Apokalypse geht nicht nur mit der Zerstörung der zweiten Zivilisation einher, sondern zieht zugleich die Geburt einer neuen nach sich. Es verhält sich ähnlich wie bei der blutigen Plazenta, die mit dem Kind zusammen geboren wird: das Böse wird, gleich der Plazenta, für immer vernichtet. Das geschieht in dem Augenblick, da das Königreichreich Gottes geboren wird, das den Anfang neuen Lebens mit sich bringt. Erläuterungen dazu – anhand meines Modells einer Welt-Kuckucksuhr – finden sich in Kapitel 10.

Somit können wir in der Apokalypse einen Geburtsvorgang sehen, bei dem die Sterblichen der Daleth-Dimension in Unsterbliche der He-Dimension des Jod-Zeitalters verwandelt werden. Jesus befindet sich bereits dort. Im Buch der Offenbarung berichtet Johannes, wie er im Himmel vor dem allerheiligsten Thron stand. Alles, was er wahrnahm, war, daß vom Thron über die Maßen strahlendes Licht, brennendes Feuer, Blitz und Donner ausgingen. Sonst nichts. Aber dann, unmittelbar davor, sah er Jesus stehen, an Seinen Wunden zu erkennen. Hier ist Er also ebenfalls wieder für einen sterblichen Zeugen sichtbar, der uns später darüber berichtet. Auch Jesus erstrahlte in einem Glanz, der uns an Seine Herrlichkeit erinnert, die sich bereits auf dem Berg der Verklärung unmittelbar vor Seiner Kreuzigung, was fünf (5) Menschen auf Erden bezeugen konnten (Matthäus 17:1-8).

Die hebräische Vorstellung von Gott, die durch Aleph in der Bedeutung der „Eine“ ausgedrückt wird, bezieht sich auch auf Sein Bestreben, die Schöpfung als unversehrte Einheit zu erhalten (Kolosser 1:17). Auf gewisse Weise wohnt der eine Gott, der reine Energie ist, unsichtbar jedem Element und jeder subatomaren Struktur inne, die wir aus der Physik kennen. Gleichzeitig behält Er jedoch Seine Einzigartigkeit bei, die sich als Teil des dreifältigen Wesens – Vater, Sohn und Heiliger Geist – manifestiert, damit wir begreifen, was zu der anderen Seite gehört. Der „Eine“ erschuf Beth (2, Haus oder Schöpfung), das sich auf die von sterblichen Menschen und Engeln bevölkerte Daleth-Dimension ausdehnte. Daleth ist indessen zeitlich begrenzt und endet mit Taw (=400). Was folgt danach, die alte Ordnung?

Die Antwort auf diese Frage lautet „Nein“. Die alte Ordnung in den himmlischen Regionen der Zeit vor Adam wurde zerstört. Aus der Beziehung von Daleth zu He läßt Gott nun ein neues Zeitalter entstehen (4+5=9, Teth), das auf die künftige Jod-Zeit hinweist (2x5=10), die „zweite Geburt“ eines neuen Himmels und einer neuen Erde mit neuen sie bewohnenden Geschöpfen. Da sie nun wertlos geworden ist, muß die alte Ordnung zusammen mit dem alten System untergehen. Sie wurde der Zeit unterworfen, als sie versagte und ihren ewigen Zweck nicht mehr erfüllte; daher besteht sie in diesem zerrütteten, aufrührerischen Zustand nur noch so lange, bis das neue Kind, das Königreich Gottes, geboren ist.

Seit Seiner Auferstehung ist Jesus Christus, den der Apostel Paulus richtig als den Zweiten Adam erkannte, ein völlig neues Wesen – er ist nicht länger aus dem Stoff von Beth geschaffen, sondern aus dem von Jod. Einzig im Zahlensystem des hebräischen Alphabets finden wir eine angemessene Analogie, anhand derer wir uns dieses Phänomen in unserem eingeschränkten, von der stofflichen Welt geprägten Vorstellungsvermögen begreiflich machen können. Unsere gegenwärtige Wirklichkeit weist nichts auf, womit man diese Erscheinung vergleichen könnte, es sei denn man betrachtete sie wie in einem matten Spiegel, so wie sie die weisen Heiligen, die der Prophezeiung zufolge in den letzten Tagen leben, nur mit Mühe verstehen können.

In Jod (10) wird Beth (2) zu 10 + 2 = 12 erhoben, was bedeutet, daß der einst unsichtbare Gott sichtbar wird – ein Gedanke, den die Engel unmöglich nachvollziehen konnten. Merke: 10 ist eine höhere Ebene des „Einen“, der durch den Umweg über das Leben in der Daleth-Dimension nun zu Jod wird, einer „ruhenden Hand“. Der hebräischen Sprache entsprechend ist die Vorstellung möglich, daß aus dem Jod wieder ein Beth erstand; es wird jedoch auf einer höheren Ebene niemals eine Daleth-Dimension erscheinen oder erneut erschaffen werden, weil der rechtschaffenen Natur der Heiligen, die nun in Jod geboren werden, schmerzhaft die immunisierenden Lektionen der Daleth-Welt eingeimpft wurden. Auf diese Art allein kann Gott jegliches erneute künftige Entstehen des Bösen, wie es der Himmel durch Luzifers Rebellion erfuhr, verhindern. Das ist der eigentliche Grund, warum die Daleth-Dimension entstand. 10 + 2 wird also 12, und das bedeutet „Vollkommenheit der Regierung“.

Die vorangegangene Regierung in der He-Dimension hat versagt, und der unsichtbare Gott wird nun sichtbar, wodurch eine bessere Regierung zustande kommen kann. Angesichts der Wunden an Seinen Händen muß Jod für Ihn Erbauung und Erholung bedeuten. Diese Wunden werden uns immerdar an Seine große Liebe erinnern, die Er über uns ausgegossen hat. Er hat einen hohen Preis für unser Leben bezahlt, damit die treu ergebenen Heiligen ewig leben können. Die Liebe allein ist das Band der Zusammengehörigkeit, das Sicherheit vor erneuter Rebellion gewährleistet. Die auferstandenen Heiligen werden Ihn auf ewig lieben, ehren und anbeten, so daß das Universum wieder funktionsfähig werden kann zum Nutzen aller Geschöpfe im Kosmos.

Neuzeitliche Verwirrung

Ich appelliere an meine jüdischen Leser: Wacht auf aus eurem 2.000-jährigen Schlaf! Jesus kommt bald zurück. Er allein kann Israel, sei es als Nation, seien es einzelne Menschen, vor der völligen Vernichtung bewahren. Die israelische Armee wird nicht in der Lage sein, eure Freiheit und Unabhängigkeit gegen das sich anbahnende Weltregime zu verteidigen. Die Bibel sagt voraus, daß in eurem Land eine tiefe politische Kluft aufgerissen werden wird: etwa die Hälfte der Einwohner werden mit dem babylonischen Weltsystem kooperieren, etliche aber werden Widerstand leisten.

Habt keine Angst, Scheinfreunde wie zum Beispiel die Regierung der USA zu verlieren. Amerika wird furchtbar geschwächt und nicht mehr in der Lage sein, euch zu beschützen oder finanziell zu unterstützen, selbst wenn es das wollte. Alle Länder werden sich gegen Juda und Jerusalem zusammenschließen, denn sie kommen, um gegen Gott zu kämpfen (Sacharja 12:2). Allein der HERR der Heerscharen bietet euch Schutz, und nur Er kann euch erretten. Tatsächlich wurde uns dieses Überleben seit jeher ermöglicht, aber wir Menschen sind nicht gern von dem unsichtbaren Ewigen, dem Einen, der Aleph heißt, abhängig.

Die Kinder Israels bemühen sich auch heute noch nicht um alles, was Gott verheißen hat, noch ist in ihren Synagogen davon die Rede, denn es sind weitere Verheißungen hinzugekommen, die Israel in dem Neuen Bund mit Jeschua/Jesus gegeben wurden. Darum überrascht es mitnichten, daß ihre Geistlichkeit ebenso schwerwiegende Fehler begeht wie die eingleisig orientierten christlichen Theologen, die die jüdischen heiligen Bücher und Überlieferungen unbeachtet lassen. Wir haben, krass gesprochen, zwei Blinde, die die übrigen Blinden der Welt anführen.

Das jüdische Volk steht nicht allein da mit seinem in Unwissenheit begründeten Widerstand. Satan hat ganze Arbeit geleistet, als er die christliche Kirche auf der Erde dazu erzog, ihm in seiner Verdrehung der biblischen Wahrheiten zu folgen. Die meisten heutigen Christen kennen die Bibel nicht, lesen dafür aber Unmengen von Büchern, in denen es um das gute Leben geht oder die falsche Lehren verbreiten, die zwar den Intellekt befriedigen, den einfachen Menschen indessen verwirren.

Wacht auch ihr auf, meine christlichen Leser! Der modernen christlichen Kirche fällt es äußerst schwer, auch nur die elementarsten das Leben und die moralischen Grundsätze betreffenden Wahrheiten und die Trugschlüsse gegeneinander abzugrenzen. Sie degeneriert immer schneller zu Rat- und Orientierungslosigkeit gekoppelt mit tiefschürfendem Unglauben hinsichtlich des zur Rettung der Menschen notwendigen Blutes Jesu, mit Tendenz zur offenen Leugnung der Bibel als Gottes unfehlbarem Wort.

So ist es kein Wunder, daß es so viele miteinander konkurrierende Lehrmeinungen gibt, die die spirituellen Wasser für den Durchschnittsmenschen verschmutzen. Schauen Sie sich nur in den Städten Amerikas in den gelben Telefonbuchseiten unter die Eintragungen „Kirchen“ an, dort werden Sie schnell den Beweis für meine Behauptung finden. Da sind viele Gemeinden angegeben die behaupten sie seien im Besitz der allein seligmachenden Wahrheit, direkt von Gott empfangen. Die anderen wiederum wollen uns klar machen, es sei unerheblich, was man glaubt, da das, was wir selbst glauben, für uns die „Wahrheit“ darstelle. Auch letztere behaupten, die Wahrheit unmittelbar von Gott zu empfangen haben. Andere ehrliche Leute werden dazu verleitet, sich einem Heiligenkult hinzugeben, und beten wunderbar geschnitzte Bilder auf goldüberzogenem Holz oder alte Ikonen an. Sie leiden unter einer gelenkten Verehrung einer neuen „Himmelskönigin“, die in Wahrheit die alte Göttin in neuem Gewande ist. Das entspricht genau der babylonischen Religion, die Gott in der Bibel verdammt. Und schließlich existieren auf der Erde auch noch all jene nicht-biblischen Religionen, deren Anhänger keine Ahnung davon haben, wer Gott ist.

Einige Moslems mögen aufrichtig in ihrer Anbetung des Schöpfers sein. Diejenigen jedoch, die andere ermorden, um die Gottheit ihrer Vorstellung zu ehren, dienen in Wahrheit Satan, der seit Anbeginn ein Zerstörer ist. Ein falscher Gott, von bösen Menschen nach ihrer eigenen Vorstellung erschaffen und mit Hilfe des in seiner Nebelhaftigkeit exemplarischen, zutiefst widersprüchlichen und ungenauen Korans, der sich mit einer falschen Aura der Heiligkeit ziert. In all diesen Fällen werden die Wahrheiten, die dieses verehrte Buch enthalten mag, von menschlichen Führern verdreht, die nur eines im Sinn haben, nämlich den guten Willen und die Quellen derjenigen auszubeuten, die ihnen als betrogene Anhängerschaft hörig sind.

Andere preisen einen Gott, der verlangt, daß die Gläubigen ihr eigenes Leben auf dem Altar der Gewalt opfern, um auf diese Weise ihren Gottesglauben zu beweisen. Diese Art von verordnetem Glauben gleicht einer Gehirnwäsche: er veranlaßt sie, pflichtgemäß so viele der von ihnen nach selbst festgelegten, nebulösen Kriterien als „Ungläubige“ eingeordneten Menschen zu ermorden wie nur möglich. In ihren Augen sind sie nichts anderes als Untermenschen, die mit Hunden auf einer Stufe stehen und deren Tod einem undefinierbaren Allah wohlgefällig ist. Eine solche Religion weiß nichts von dem liebenden Gott, der die Menschen geschaffen hat, um sie aus Seiner Zuneigung zu uns, Seiner Freundschaft und Fürsorglichkeit heraus zu segnen – selbst wenn wir es nicht verdient haben!

Ja, der Gott des Himmels wird diese dem Bösen ergebene Welt richten, doch ist allein Er befugt, das Urteil zu vollstrecken. Er hat nicht irgendwelche fehlbaren, verderbten Anhänger einer beliebigen Religion an Seiner Stelle zu Richtern über diese Welt bestellt, noch ist Er so schwach, daß Er Seine eigenen Anhänger für Sich kämpfen lassen müßte. Satan ist und bleibt ein Lügner. Niemand anderes als der Gehörnte in Verkleidung verspricht diesen irregeleiteten moslemischen Terroristen, die ihr Leben für seine Religion opfern, dass ihrer 70 Jungfrauen in einem paradiesischen Garten warten. Darauf sollten sie sich besser nicht verlassen! Die Hölle befindet sich ebenfalls auf der anderen Seite, wie die Bibel lehrt, und sie erwähnt dabei keinerlei Jungfrauen als Belohnung. Der wahre Gott wird gute Taten vergelten; die aber, die Böses getan ohne Vergebung erlangt zu haben, werden dorthin verbannt, wo die Dämonen hausen, die es ablehnten, sich Ihm zu unterwerfen und statt dessen gegen den heiligen Gott der Bibel aufbegehrten.

Man vergleiche nur einmal die Lehren des Islam und sein terroristisches oder kriegerisches Dogma mit den Lehren Jesu, der ohne Not freiwillig für jeden einzelnen Sünder gestorben ist, um Vergebung für unsere Sünden zu erlangen! Die Wahrheit besteht genau im Gegenteil dessen, was die Verfechter eines gewalttätigen Dschihad predigen: in Jesus haben wir einen Gott, der für die Menschheit Sein Leben gibt und nicht umgekehrt. Darin besteht der Unterschied zwischen Wahrheit und Trugschluß, zwischen Christentum und Islam. Auch der Krieg, der unter dem Vorwand, im Namen Christi geführt zu werden, stattfindet, ist verdammungswürdig. Ein solches „Kreuzrittertum“ ist kein Dienst an den Schöpfer, sondern an Satan, den Zerstörer. Viele sogenannte Christen, die morden, indem sie Krieg führen, sind vermutlich auch keine wahren Gläubigen.

Merke: Satan ist von Anfang an ein Lügner und Mörder (Johannes 8:44). Die Kinder Satans lassen sich leicht an ihren verlogenen, mörderischen Taten erkennen. Auch die Diener des wahren Gottes zeigen sich in ihrem Wirken. Sie handeln in Liebe, weil ihr Gott Liebe ist. Die meisten wohltätigen Organisationen auf der Welt, die bei Katastrophen sofort hilfreich einspringen, sind christlich oder gehen zumindest auf christliche Gründerschaft zurück. Es zeigt sich hier ein Gesetz von Ursache und Wirkung im Universum. Als im September 2005 bei der durch einen der schlimmsten Orkane der letzten 150 Jahre hervorgerufenen Katastrophe von New Orleans zahllose Menschen verletzt und obdachlos waren, sandte beispielsweise eine kleine ansäßige Methodistengemeinde 16.000 Freiwillige, um täglich 36.000 Menschen mit Nahrung zu versorgen. Sie erscheinen nicht in den Fernseh-Schlagzeilen, aber Gott weiß, daß ihre Hilfsbereitschaft Ausdruck ihres Glaubens an die Liebe zu Mitmenschen in Not ist.

Mein Rat lautet: Machen wir Schluß mit dem auf eingleisigem Denken beruhenden theologischen, wissenschaftlichen oder allgemeinen Zweifeln und glauben wir einfach, was Jesus schon vor 2.000 Jahren in aller Deutlichkeit dem Philippus ans Herz legte: „Wenn du mich gesehen hast, hast du den Vater gesehen.“ Mit anderen Worten heißt das: „Es gibt einen Gott“.

Wenn wir uns nun wieder der Apokalypse zuwenden, denken Sie bitte daran, daß es sich dabei wie bei einem Geburtsvorgang verhält: es ist für alle eine schwierige Zeit. Den Verlorenen stehen die Schrecken der grausamen Herrschaft Satans und der Untergang in der Glut des Feuersees bevor. Satan wird die Hölle auf Erden ausbrechen lassen, um jedes menschliche Wesen mitsamt der Schöpfung, die Gott uns zur Heimat bestimmt hat, zu vernichten. Satans Ziel ist es, Gott zu sein und angebetet zu werden. Wer den Teufel fürchtet oder verehrt, wird böse oder unheilbar verdorben wir er. Ehrt und dient man indessen Jesus, der nun der sichtbare Gott des Universums ist, so wird man heilig und gut wie Er.

Jesus starb, damit wir durch den Glauben das ewige Leben erben können. Zusätzlich zu dieser wunderbaren Gnade garantiert Er uns, daß wir nie wieder Schmerzen, Tränen und Krankheit erdulden müssen. Der Tag wird kommen, da alles, was früher war, für immer vergeht. An seiner Stelle wird es die herrlichen Wohnstätten des himmlischen Königreichs geben, Orte der Schönheit und des Glücks, die alle unsere Vorstellungskraft übertreffen. Statt sich mit Konflikten zu plagen, werden sich die Erlösten harmonischer Beziehungen zueinander erfreuen, so wie man sie sich heute nur bei wahren Freunden und liebenden Familien vorstellen kann. Es kann einem gar nichts Besseres widerfahren; seien Sie also nicht so dumm, die Gelegenheit zu verpassen, solange es Ihnen kostenlos angeboten wird. Machen Sie sich auf, zögern Sie keine weitere Minute, Sein Kind zu werden!

Es liegt an Ihnen zu entscheiden, ob Sie eine zweites Mal geboren werden und Schmetterlingsflügel für die Reise zur Wiedergeburt anlegen wollen. Noch ist es Zeit zu bereuen und an die gute Nachricht des Evangeliums zu glauben. Ich habe in meinem Leben erfahren, daß Leute morgens wie an jedem Tag zur Arbeit aufbrachen, aber nie wieder nach Hause zurückkehrten. In ihrem nächsten bewußten Augenblick werden sie dort aufwachen, wo sie sein wollten. Vielleicht in einer wunderbaren Wiese gleich einem Schmetterling, möglicherweise jedoch gefangen in der äußeren Finsternis, wo Heulen und Zähneknirschen herrscht über den großen Schmerz der verpaßten Gelegenheiten. Ich werde am Ende bei meinem Erlöser sein. Das ist entschieden die bessere Wahl. Kein Theologe wird Ihnen das mit diesen Worten sagen, damit schließe ich meine Beweisführung ab.

Durch meine Bücher teile ich meine Überlegungen in aller Offenheit mit meinen Lesern, um ihnen dabei zu helfen, in der Gnade und dem Wissen von Gott zu wachsen. Bitte erheben Sie meine Worte nicht zum Dogma und gründen Sie auch keine neue Sekte! Denken Sie einfach an das Gehörte, wenn sie Gottes Wort lesen. Aber nur im Wort Gottes finden Sie das Wissen, das Sie zur Rettung führt.

Lieben Sie Gott mit Ihrem ganzen Wesen. Ehren Sie ihn, der die Menschheit so erschaffen hat, daß sie – mit Bosheit und Niedertracht geimpft – schließlich immun dagegen wird und im Königreich Gottes nie wieder das Chaos ausbrechen wird. Es ist Gottes Absicht, das Universum zum Wohle aller zu Frieden und Gedeihen zu führen. Er wird keine Überraschungen in Gestalt von Rebellionen mehr dulden, wie sie Moses erwarteten, als er mit den Steintafeln des Bundes in den Armen vom Berg Sinai zurückkehrte und das Volk Israel um ein von seinem eigenen Bruder und Hohepriester, Aaron, gefertigtes goldenes Kalb tanzen sah.

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Kapitelübersicht:  Prophezeiung der Apokalypse

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