Prophezeiung der Apokalypse

Eine Expedition von dem Garten Eden zu dem Neuen Jerusalem:
Ein Gottes Wegweiser für die Menschheit

Der Plan und das Wesen Gottes in Jesus,
das kleinste Mikro-Ei des Universums

 

Warum gibt es einen Plan für die Menschheit?
Warum existiere ich?

Wer oder was ist Gott? Einer? Drei? Beides?

Wer war Jesus? War Er Mensch oder Gott

 

Abschnittsverweise für dieses Kapitel:

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Nachdem wir auf unserer Reise durch das Land der Bibel die Hälfte des Weges zurückgelegt haben, müssen wir uns nun darauf verständigen, wie wir uns zu maßgeblichen Fragen stellen, die dieses Buches aufwirft. Es beschäftigt sich mit der Geschichte der Menschheit und Gottes über einen Zeitraum von etwa 6.000 bereits der Vergangenheit angehörender sowie weiterer 1.000 für die Zukunft prophezeiter Jahre.

Hat diese Geschichte ein Ende, und wie wird es sich gestalten? Viele unserer Wissenschaftler sind zu dem Schluss gekommen, dass wir uns am Rande einer großen globalen Umweltkatastrophe befinden. Sie sind davon überzeugt, die Erde sei übervölkert und wir Menschen belasteten sowohl unseren biologischen als auch unseren sozialen Lebensraum über Gebühr. In den Augen vieler Sachverständiger besteht keinerlei Hoffnung, das drohende Unglück abzuwenden. Mit anderen Worten: nach ihrer Auffassung hat die Entwicklung der Menschheit ihren Höhepunkt erreicht; von nun an geht es steil bergab. Uns bleibt nur noch, Vermutungen über die Geschwindigkeit unseres Niedergangs anzustellen.

Die meisten weltlichen Voraussagen, von denen ich gehört habe, gehen nicht über einen Zeitraum von 100 Jahren hinaus. Ich gebe zu, dass die Vorstellung dessen, was auf uns zukommt, sehr deprimierend ist; denn wir wissen, dass unsere Zivilisation die Probleme nicht lösen wird, zu denen so viele verschiedene Faktoren beitragen: Überfischung, Umweltverschmutzung, Genmanipulation, Bedarf und entsprechende Produktion von fossilen Brennstoffen und deren Alternativen, globale Erwärmung und anderes mehr. An allen Enden unseres Planeten sind wir dabei, in unserer Gier das zu zerstören, was über Jahrtausende der uns ernährende Lebensraum war.

Geben Sie sich nicht der Illusion hin, die hochgebildeten Wissenschaftler im weißen Kittel in den Laboratorien machten sich auch nur im geringsten klar, dass es sich bei der Erhaltung unserer Welt um eine vornehme Aufgabe handelt. Getrieben von einer irrationalen Gier nach geradezu obszönen unternehmerischen Gewinnen, die die ganze Welt befallen hat, werden sie ihr zerstörerisches Werk fortsetzen, bis sie durch das Vermischen der Gene von Pflanzen und Tieren für ihre Forschungszwecke dem gesamten ursprünglichen Erbgut Gewalt angetan haben. Was wird passieren, wenn sich die Erdbevölkerung in den nächsten 20 Jahren verdoppelt, und in den 20 darauf folgenden noch einmal, und so weiter....?

Bereits in wenigen Jahren wird nicht mehr viel reine, ursprüngliche Erbmasse erhalten sein, die man spleißen oder zur künstlichen Veränderung von Nutzpflanzen und Tieren verwenden könnte. Schon heute stehen Bauern vor qualitativ und quantitativ immer schlechter werdenden Erträgen – bei gleichzeitig wachsenden Kosten. Es wird die Zeit kommen, da der Verzehr all dieser genetisch veränderten Nahrung sich auf breiter Basis auf die Volksgesundheit auswirkt, und wegen Mangels an ursprünglichen, unveränderten Organismen wird es keine Abhilfe geben. Denn diese werden vollständig aus den zivilisierten Regionen der Erde verschwunden und eines Tages vielleicht gänzlich ausgerottet sein. Die Lösung ist also nicht innerhalb eines geschlossenen Systems zu finden. Ein geschlossenes System liegt dann vor, wenn man die Feststellung trifft: „Ich bin, weil ich existiere“.

Unsere eingleisig denkenden Wissenschaftler (diejenigen, die göttliche Offenbarung von außerhalb unserer stofflichen Welt von Raum und Zeit leugnen) versuchen uns klarzumachen, dass ein komplexes, jeder Zelle innewohnendes, eigenes Muster sich ganz von selbst aus einer einzigen Zelle entwickelt habe. Wenn dem so wäre, dann folgte daraus logischer Weise, dass auch mein komplizierter Computer oder meine Armbanduhr sich selbst entwickelt hätten. Und nun versuche man sich eine Zelle vorzustellen, die sich selbst entworfen und ihre Struktur nach dem Zufallsprinzip entwickelt hat – ohne die Unterstützung durch die Hände und Füße Tausender intelligenter Wesen, ohne die Elektrizität und die Fabriken – die aber dennoch mit denselben Eigenschaften ausgestattet ist, wie sie dem komplizierten System eines Fernsehgerätes zu Grunde liegen oder irgend einer anderen Erfindung intelligenter und äußerst geschickter Menschen. Solche fehlerhafte Denkweise steht natürlich im Widerspruch zum 2. Hauptsatz der Thermodynamik, der wissenschaftlich beweiskräftig ist und nicht auf irgend einer Spekulation beruht.

Die institutionalisierte akademische Welt lässt innerhalb ihrer wissenschaftlichen Fachveranstaltungen keine ernsthaften Debatten über andere Theorien zu, anhand derer sich der Ursprung unseres Planeten und des Universums erklären ließe. Die uns schriftlich vorliegenden, in über 3.000 Jahren von griechischen Philosophen (eigentlich Naturwissenschaftlern) und von Religionsgelehrten angestellten Beobachtungen oder die zahlreichen Aufzeichnungen über Versuche, die uns die Gelehrten des Altertums hinterlassen haben werden von vielen unserer heutigen Wissenschaftler als wertlos abgetan. Insbesondere verwirft man jegliche Art von Werken, in denen die Bibel erwähnt wird, denn die wahre spirituelle Offenbarung lässt sich in der Daleth-Welt nicht wissenschaftlich beweisen.

Es ist ein Zeichen von Starrsinn, wenn man an unseren höheren Lehranstalten nicht das Studium der biblischen Offenbarung als Wissenschaftszweig zulässt. Damit wird ja jegliche Gottesoffenbarung als belanglos eingestuft. Zu leugnen, dass die He-Dimension existiert, bloß weil wir sie nicht in unserem Daleth-Welt-Laboratorium erforschen können, heißt die Existenz von Liebe, Leben, Tod, Magnetismus, Schwerkraft und vieler anderer mit den Fakten der Daleth-Welt nicht allein erklärbaren Gegebenheiten des Lebens leugnen. Fest steht jedenfalls, dass wir es bislang noch nicht vermocht haben, einen halbwegs vernünftigen Ersatz für die Ursprünge zu schaffen, bestenfalls so eine Art intelligenten Entwurfs von dem, was in unserem materiellen Universum zu beobachten ist.

Ehrbare Wissenschaftler, die den Fragen nach unserem Ursprung nachgehen wollen, sollten auch außerhalb unseres geschlossenen Systems nach Antworten suchen. Ich selbst habe als Wissenschaftler auf diese Weise verlässliche Erkenntnisse gewonnen, anhand derer man eine Absicht hinter unserer Existenz in einem stofflichen Universum zu erkennen vermag. Wenn Sie sich vorstellen, dass hinter allem eine Absicht steht, so finden Sie sich irgendwann mit Gott konfrontiert, der ein sehr komplexes System entworfen und erschaffen hat, das rings um uns wahrnehmbar ist, wohin auch immer unser Blick schweift und inwieweit es unsere fünf Sinne und entsprechende Hilfsmittel uns erlauben.

Als Wissenschaftler, der sich bei seinen Forschungen beider Schienen bedient, stütze ich mich zwar auf die experimentelle und angewandte Wissenschaft, vor allem aber auch auf die Lehren der Bibel. Sie ist das einzige Buch auf der Welt, das seine Behauptung belegen kann, sein Wissen und seine Weisheit von außerhalb unserer materiellen Sphäre von Zeit und Raum zu beziehen, welche ja nach „HANS“ als die Daleth-Dimension bezeichnet wird. Sie tut dies kraft ihrer Glaubwürdigkeit und ihrer Prophezeiungen, und letzteres zweifach, nämlich die bereits in der Vergangenheit erfüllten und die erst in Zukunft eintretenden.

Gewöhnlich wird die gewaltige Menge an Beweisen, die ich in meinen Büchern vorgelegt habe, prompt von eingleisig vorgehenden Wissenschaftlern, ebensolchen Theologen und anderen „Experten“ verworfen, deren Ausbildung an gottlosen Institutionen stattgefunden hat, wo die Theorie von der Makro-Evolution gelehrt wird, als handele es sich um eine Tatsache. Wer sich nie mit der tatsächlichen, systemisch integrierten, beide Schienen einbeziehenden biblischen Weltsicht auseinandersetzt, der wird keine von beiden Dimensionen je verstehen, weder die Daleth-Sphäre noch die He-Sphäre. Ihre starrsinnige Beschränktheit und ihre Auflehnung gegen Gott den Schöpfer verbieten eine aufgeschlossene Haltung.

Warum? Weil sie bei ehrlichem Nachforschen zugeben müssten, dass es Gott gibt, das heißt, sie müssten sich mit der Tatsache Seiner moralischen und spirituellen Autorität auseinandersetzen. Das Problem besteht darin, dass ihnen eher daran gelegen ist, ihren Stolz oder irgend ein anderes seelisches Bedürfnis befriedigen zu können, als in ein Wesen von derselben liebenden und rechtschaffenen Art verwandelt zu werden, wie es der Schöpfer ist.

Tatsächlich aber ist es so, dass wir alle eines Tages vor dem Angesicht des Gottes stehen werden, der sich durch Israel und die Bibel Israels offenbart, und der dann der höchste Richter sein wird. Die Schande jener Menschen wird darin bestehen, dass sie wahrscheinlich bereits von Ihm wissen. Am Jüngsten Gericht muss dereinst jeder einzelne Mensch, ob bereits tot oder noch am Leben, Ihn als seinen Schöpfer und rechtmäßigen König anerkennen. Jeder wird Sein Urteil vernehmen und damit wissen, ob er die Prüfung bestanden hat oder nicht. Die Schulzeit ist dann vorüber, und diejenigen, die ihr Examen bestanden haben, erwartet eine wunderbare Aufgabe in der Ewigkeit, die von Anfang an für sie vorgesehen war.

Ich konzentriere mich in meinen Büchern auf das, was angesichts unserer bisherigen Geschichte noch vor uns liegt. Sie bieten einen Ausblick auf eine phantastische Zukunft, die Gott für all jene bereit hält, die gewillt sind, Ihn wahrhaft zu lieben. Vor langer Zeit schon sagte die Bibel den künftigen Kollaps unseres wirtschaftlichen und politischen Weltsystems voraus, das in unseren Augen die Zivilisation darstellt. Wir erleben bereits heute die Vorzeichen großer Naturkatastrophen, aber auch vom Menschen verursachten Unheils.

Die Bibel kündigt indessen auch an, dass der größere Teil der Menschheit weiterhin den Plan des Gottes Israels und Seine Zusagen zurückweisen und versuchen wird, selbst die Probleme an die Hand zu nehmen. Die Nationen werden sich dazu einer mächtigen und repressiven Weltregierung bedienen. Sie wird auf internationalen Handel und auf eine Einheitsreligion gegründet sein, welche die Bibel als Babylon bezeichnet.

Gott wird darauf den gesamten den Zweiten Himmel umfassenden Teil der He-Dimension von allen satanischen Kräften reinigen. Danach wird Er die Austilgung aller aufrührerischen Menschen auf der Erde (in der Daleth-Dimension) folgen lassen. Der sich daran anschließende Geburtsvorgang wird gemeinhin als Apokalypse bezeichnet. Sie soll die Menschen auf die verheißene Ankunft des Königreichs Gottes auf Erden vorbereiten. Mittels dessen wird Jesus von Jerusalem aus tausend Jahre über alle Völker herrschen und ihnen Frieden, Wohlstand und spirituelle Klarheit bringen. Lesen Sie dazu noch einmal Kapitel 7.

Es wird keine „Entrückung“ für die gläubigen, aber irre geleiteten Christen geben, die sich vor Anbruch der Apokalypse in Sicherheit bringen wollen. Jesu Erscheinen in den Wolken wird irgendwann nach dem Ende Apokalypse stattfinden. Es sprechen – theologisch gesehen – eine Reihe einfacher Gründe dafür, dass viele Christen eine böse Überraschung erleben werden. Der Zweite Himmel der He-Dimension wird zu jenem Zeitpunkt vom Teufel und seinen Dämonen als deren Reich besetzt gehalten (Epheser 2:2). eingleisig denkende Christen wissen nicht, was es mit dem Himmel auf sich hat. Die spirituellen Gefechte sind als real und keineswegs als unbedeutend anzusehen, wie sich in Gabriels Verspätung wegen des dämonischen „Engelfürsten von Persien“ zeigt. In Daniel 10:13 berichtet dieser Gottesmann, dass es Gabriel schwer fiel, auf seinem Weg zur Überbringung seiner Botschaft das Reich des Äthers, das sich unter Satans Kontrolle befand, zu durchqueren. Es kostete den mächtigen Gabriel 21 Tage, zu Daniel zu gelangen, und selbst um das zu schaffen bedurfte es der Hilfe Michaels an der Spitze eines himmlischen Heeres.

Als Christen können Sie also gewiss sein: Wenn Jesus auf einem weißen Pferd den lebenden und den toten Sterblichen, die nun wieder auferstanden sind, in den Wolken entgegenkommt, werden keine bösen Engel mehr da sein, die Seine Hochzeitsfeier stören oder sprengen könnten. Der Krieg im Himmel wird dann bereits der Vergangenheit angehören (siehe Offenbarung 12:7-10). Mit dem geschriebenen Ehevertrag in der Hand, der zugleich Seinen Anspruch auf die Erde mit einschließt, hat Jesus zuvor die Himmelsstraße, die Ihn zu Seiner Braut führt, von allem Abschaum reinigen lassen (siehe Offenbarung 19:7-10). Er kann ihr erst dann entgegen kommen, wenn Michael und die himmlischen Heerscharen dieses Werk beendet haben, und eher können auch die Heiligen nicht zum Himmel aufsteigen, um den Herrn zu treffen (siehe 1Thessalonicher 4:16-17; Offenbarung 20:4).

Das heißt also, dass auch die wahren Gläubigen während der Apokalypse auf Erden leben werden. Eine Reihe von ihnen wird zu Märtyrern. Die Heimsuchungen der Apokalypse werden die Gottesfürchtigen mit einem besonderen Immunsystem gegen das Böse ausstatten, womit sie zugleich befähigt werden, in den höchsten Ämtern des Jod-Universums unter dem Ewigen Gott zu regieren, der dann in der Person Jesu Christi sichtbar geworden ist.

Die Gläubigen werden in großer Zahl die Verheerungen der Apokalypse bis zum Schluss überleben. Bei den anderen Überlebenden wird es sich um die im Grunde anständigen Menschen handeln, die von den vier (4) Todesengeln verschont wurden, die Sie in meinem zweiten Buch näher kennen lernen werden. Diese Menschen werden leben, um Gott hinfort zu dienen und um die Erde während der kommenden 1.000 Jahre des Friedens und Gedeihens zu bevölkern, die ich Teth-Zeitalter nenne. Gott wird Seine Lämmer sicher durch die Jahre der Drangsal geleiten. Das sind diejenigen, die sich während der gesamten Zeit der Apokalypse unter dem Schutz der heiligen Engel befinden, die Gott zu diesem Zweck bestellt und ausschickt, während die Gottlosen (die „Ziegen“ unter den Menschen) zu Leiden und zur Vernichtung durch den Tod bestimmt sind:

Der Herr weiß die Gottseligen aus der Versuchung zu retten, die Ungerechten aber aufzubewahren auf den Tag des Gerichts, um bestraft zu werden. (2. Petrus 2:9 UELB)

Noch bleibt Ihnen Zeit, liebe Leser, eine schwerwiegende Wahl zu treffen: Wem wollen Sie glauben? Tiere und Pflanzen können sich das natürlich nicht aussuchen, und ich hoffe doch, dass Sie sich nicht als Tier betrachten – wie es in unseren Schulen gelehrt wird. Tiere leben und bewegen sich gemäß dem himmlischen Plan zu ihrer Erschaffung und ihrem biologischen Überleben in der Umwelt, in die sie geboren sind. Natürlich verläuft ihr Leben anders als unseres. Aber gemeinsam mit ihnen müssen wir – infolge der Wahl, die Adam und Eva trafen – die Bedingungen einer unter Satans rücksichtslosem und zerstörerischen Walten gefallenen Welt ertragen, unter denen so viele Arten ausgestorben sind. Seit damals leidet unsere natürliche Umwelt unter rigoroser Ausbeutung. Tiere werden zur Arbeit eingesetzt und dabei zu Tode geschunden, oder sie werden wie lebende Rohstoffe behandelt, die man durch Massenproduktion und Genmanipulation ausbeuten kann, ohne Skrupel ob der Tatsache, dass es sich um fühlende Kreaturen handelt. Wer weiß, womöglich werden bald auch einige unter uns so behandelt, in der Annahme, wir seien nichts weiter als biologische Verwandte der Affen. Unter den Nazis gab es das bereits.

Jahrhunderte des Missbrauchs durch Tausende religiöser Eiferer von Berufs wegen haben viele weltliche Philosophen zu der Überzeugung gebracht, dass die Religion Gift sei für die Bürger einer gesunden Gesellschaft. Wäre Marx und Voltaire (um hier nur zwei der berühmten europäischen Denker zu nennen) eine Bildung im Rahmen des doppelgleisigen Systems zuteil geworden und hätten sie nicht – bloß wegen der zahlreichen Fälle von grobem Machtmissbrauch durch die Kirche – die biblische Wahrheit verworfen, so wäre vielleicht Europa nicht zweimal von Hitler, Stalin und Ihresgleichen samt Tausender gesichtsloser Henkersknechte zerstört worden. Millionen von Menschen hätten nicht auf sinnlose Weise ihr Leben lassen müssen.

Nach den Lehren der Bibel wird unser Leben bestimmt von einem Gesetz von Ursache und Wirkung, das direkt vom Thron Gottes kommt. Es nicht zu beachten heißt nur, es bestätigen, denn auch die pauschale Verwerfung des Glaubens hat Millionen von Menschen Unterdrückung und Tod durch totalitäre Wirtschafts- und Politsysteme gebracht, wie die neuere Geschichte beweist. Man wird immer wieder von Gräueln wie gewaltsame Unterdrückung und Völkermord hören, falls wir uns nicht endlich die Gründe dafür bewusst machen, nämlich dass sie stets im Namen irgend einer Ideologie eintraten.

Wer gelernt hat, logisch und systematisch zu denken, kann sich der Auseinandersetzung mit diesen wichtigen Tatsachen nicht entziehen, ohne dass er zu einer Übereinstimmung mit der Bibel fände. Der Großteil der Gebildeten von heute nimmt kaum je eine Bibel zur Hand. Und wer es doch versucht, versteht meist nur wenig vom Gelesenen. Weshalb ist das so? Das uns angeborene „geistige Auge“ bedarf der Linse des Heiligen Geistes, um den Geist zu verstehen, der sich in Seinem Wort offenbart (1 Korinther 2:6-16). Jesus hat denen Hilfe versprochen, die im Gebet in Seinem Namen darum bitten.

Wie dem auch sei, man kann das „Buch der Bücher“ nicht außer Acht lassen. Die Bibel mag als ein vielschichtiges literarisches Werk erscheinen, da bis zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung vor etwa 1.900 Jahren 40 Autoren über einen Zeitraum von mehr als 1600 Jahren an ihr arbeiteten. Aber für eine Sammlung von Büchern, die von so vielen Autoren über eine solch lange Zeit hin verfasst wurden, weist die Bibel ein erstaunliches Maß an Einheitlichkeit und Vollständigkeit in ihren Aussagen auf. Allein diese Tatsache beweist schon das Wirken eines ewig-zeitlosen Herausgebers, der das Entstehen der Heiligen Schrift von Anfang bis Ende gelenkt hat. Die Bibel ist Gottes Wort und Seine Offenbarung an die Menschheit. Wenn wir in ihr lesen oder der Verkündigung ihrer Lehren lauschen, enthüllt Er uns durch seinen Geist, was Er uns sagen will:

Uns aber hat Gott es geoffenbart durch [seinen] Geist, denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes. Denn wer von den Menschen weiß, was im Menschen ist, als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? Also weiß auch niemand, was in Gott ist, als nur der Geist Gottes. Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, auf dass wir die Dinge kennen, die uns von Gott geschenkt sind; welche wir auch verkündigen, nicht in Worten, gelehrt durch menschliche Weisheit, sondern in Worten, gelehrt durch den Geist, mitteilend geistliche Dinge durch geistliche Mittel. Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was des Geistes Gottes ist, denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt wird; der geistliche aber beurteilt alles, er selbst aber wird von niemand beurteilt. (1. Korinther 2:10-15 UELB)

Gleich dem kleineren russischen „Babuschka-Ei im Ei“ in meinem Vergleich versuchen meine Bücher zusammenzufassen, was Sie im großen Ei der Bibel entdecken werden. Seien Sie nicht überrascht, wenn Sie lesen, dass die Entstehung der Bibel von der He-Dimension, der anderen Seite, aus gelenkt wurde. Gott wollte, dass wir das in ihr enthaltene Wissen von außerhalb des geschlossenen Systems unserer Daleth-Welt beziehen. Die Bibel ist die einzige vertrauenswürdige Quelle, die klare und ehrliche Antworten auf die wichtigsten Fragen liefert.

Man könnte einen eingleisig denkenden Wissenschaftler bitten, uns ein großes Bild von unserer Existenz mit ihren vielen Problemen zu entwerfen und für uns so wichtige Fragen zu beantworten wie zum Beispiel: „Warum bin ich auf diesem Planeten? Was wird aus dieser Welt? Wird sie irgendwann zu Ende gehen?“ Jedoch seine besten und ehrlichsten Antworten werden unvollständig bleiben, ohne dass man ihm fachliche Inkompetenz vorwerfen könnte. Verlässliche Antworten können ausschließlich von außerhalb unserer materiellen Dimension von Raum und Zeit kommen und entziehen sich somit seiner Forschung. Man braucht spirituelle Hilfe, will man erkennen, wohin uns der Wahnsinn der außer Rand und Band geratenen technischen Entwicklung der Neuzeit führt.

Da ich sehe, dass unsere Gesellschaft unaufhaltsam auf die Schreckenszeit der Apokalypse zu getrieben wird, bin ich als zweigleisig denkender Wissenschaftler gezwungen, mich an das verheißene Erscheinen eines Messias, sprich Retters – nämlich Jesus Christus – zu halten als der einzigen Lösung für eine heillose Welt, die aus den Fugen geraten ist. Er ist das Mikro-Ei des Universums in meiner Metapher vom Ei im Ei. In Ihm allein finde ich die Antwort auf meine Fragen. Ihn zu erforschen stellt den einzigen mir bekannten Weg und die Chance dar, in die Mysterien des Universums einzudringen, die die Ursache für jegliches wissenschaftliche, philosophische oder theologische Problem bilden, dem wir in unserer modernen Welt begegnen.

Die He-Dimension lässt sich wissenschaftlich nicht erklären, wir brauchen einen Zeugen, der von der He-Dimension gekommen ist. Schauen wir in der Bibel nach, ob wir dort einen glaubwürdigen Augenzeugen finden, und ich werde dann mein Buch mit der folgenden letzten Frage beenden, die ich dem einzigen Zeugen stellen kann, der von der anderen Seite zu uns gekommen ist:

Wer ist Jesus Christus? Ist Er ein Mensch? Ist Er Gott? Wieso? Warum?

Die Verständigen werden verstehen

Zur Beantwortung obiger Fragen über Jesus müssen wir zunächst den Bezug zur Vorgehensweise herstellen. Der Prophet Daniel hielt seine ihm von Gott gegebenen Weissagungen 500 Jahre vor Christus schriftlich fest. Auf seine Frage: „...was wird das Letzte davon sein?“ wurde ihm bedeutet, seiner Wege zu gehen, denn die Antwort würde „verborgen und versiegelt“ bleiben „bis auf die letzte Zeit“ (Daniel 12: 8-10). In den letzten Tagen würden Verständige da sein, welche die Ereignisse und den Verlauf, den sie bis zur Großen Drangsal und zur Wiederherstellung Israels unter seinem verheißenen Messias nehmen würden, zu deuten wüßten.

Ja, Gottes Engel (vielleicht Gabriel) verkündete Daniel, in der Endzeit würden Menschen leben, die das verstehen könnten. Als ich Daniels Prophezeiungen las, wurde mir bewusst, dass die letzten Tage bereits angebrochen sind. Mit der Entwicklung der aktuellen Ereignisse wird alles, was ich in meinen Büchern geschrieben habe, zusammen mit den alten Theorien und den Prophezeiungen samt ihren verschiedenen religiösen Bezugspunkten am Prüfstein seiner Erfüllung gemessen. Es wird den forschenden Blicken aller auf seine Richtigkeit oder Fehleinschätzung hin standhalten müssen.

Unter Zuhilfenahme von HANS (the Hebrew Alphabet Number System, zu Deutsch: das Zahlensystem des hebräischen Alphabets) ist es mir gelungen, eine Reihe von Kalenderdaten anzugeben sowie bestimmte Bibelverse neu zu deuten. Nicht wenige der Erkenntnisse, die ich durch HANS gewonnen habe, vermitteln uns ein verändertes Bild der geweissagten Geschichte. Sollten Sie mein zweites Buch noch nicht erworben haben, so können Sie Das Geheimnis des 17. Tammus auch im Internet unter www.apocalypse2008-2015.com lesen. Was Sie dort finden, wird Sie dazu veranlassen, das Buch ebenfalls zu kaufen.

Die Entdeckung von HANS stieß alles um, was ich je im Religionsunterricht gelernt hatte. Es hat mich keineswegs überrascht, dass mir diese einzigartige Entdeckung noch so spät in meinem Rentenalter gelang. Wenn man so viele Geräte erfunden hat wie ich, hört der Kopf niemals auf zu arbeiten. Ein mir unbekanntes Zahlensystem des hebräischen Alphabets, das ich in einem 50 Jahre alten Buch gefunden hatte, erfüllte mich mit jener Erregung, die einen Jugendlichen bei einer neuen Entdeckung packt. Als ich indessen diese Entdeckung mit anderen teilen wollte, regte sich so manch Einer auf und wollte nichts weiter darüber hören. So schrieb ich munter drauflos, einer inneren Stimme folgend, der ich mich nicht widersetzen konnte. Zu Beginn sträubte ich mich gegen dieses Unternehmen, aber wie Sie sehen können, gab ich nach und investierte im Laufe der Zeit drei Jahre meines Lebens in diese Arbeit.

Mit HANS sieht man Gottes Plan für die Menschheit ganz aus dem Blickwinkel der Bibel mit ihren zwei Schienen, deren eine die hebräischen Schriften und die darauf basierende jüdische Kultur symbolisiert, wie sie sich zum Beispiel in ihren alljährlichen Festen und Fasttagen darstellt. Die zweite Schiene, die in Gottes prophetischem Schienenstrang der Menschheitsgeschichte ebenso unentbehrlich ist, zeigt sich in Gestalt des griechischen Neuen Testaments und der verwandten christlichen Glaubensgemeinschaften. Diese beiden Traditionen unterscheiden sich geringfügig bezüglich ihrer Sichtweise der biblischen Wahrheit. Meine Wiederentdeckung von HANS machte mir die Existenz beider Schienen bewusst und half mir, jeden scheinbaren Widerspruch hinsichtlich der jeweiligen Perspektive aufzulösen. HANS erleichtert das Erkennen ihrer Gemeinsamkeiten.

Jede Religion legt besonderen Wert darauf, eine Vorstellung davon zu vermitteln, wer Gott ist, und schreibt vor, auf welche Weise Ihm zu huldigen sei. So legt man zum Beispiel in der jüdischen Überlieferung großen Wert darauf, Gott als den Alleinigen zu beschreiben, neben dem es keinen anderen gibt. Die christliche Geistlichkeit wiederum hat im Laufe von 400 Jahren nach dem Leben Jesu auf Erden das Bild von Gott als Dreifaltigkeit entwickelt. Gottvater war für sie der HERR des Alten Testaments (Jahwe), Jesus der Gottessohn, und im Heiligen Geist erblickten sie die beständige Gegenwart Gottes in einzelnen Gläubigen und Gruppen von Gläubigen. In diesen Dreien zusammen drückt sich die Vorstellung von Gott als Drei in Einem aus.

Da die beiden Religionen einander in ihrer Definition von Gott offensichtlich widersprechen und da ihre Geschichte von erheblicher Feindschaft gegen einander gekennzeichnet ist, hätte man in HANS ein Instrument, mit Hilfe dessen man zu einer gemeinsamen Vorstellung und Anbetung des einen wahren Gottes gelangen könnte, der gemeinhin als ein und derselbe betrachtet wird, so wie Er sich in der gemeinsamen Bibel Israels, die fast ausschließlich von Israeliten geschrieben wurde, offenbart. Ich glaube, dass – wenn auch von den meisten noch unbemerkt – bereits heute die Zeit gekommen ist, da wir einander brauchen, um die uns bevorstehende Periode der Heimsuchung und Zerstörung zu überleben.

Gott bietet uns eine letzte Möglichkeit, alle abergläubische Feindschaft, allen Rassenhass und jede ethnische Voreingenommenheit fahren zu lassen. Wir müssen uns auf das konzentrieren, was vor uns liegt. Ich hoffe darauf, dass die religiös bedingten Anfeindungen schwinden, wenn wir uns bewusst machen, dass wir eigentlich Brüder im Geiste sein sollten. Gelingt uns das jetzt nicht, so wird uns die Apokalypse der Jahre 2008 – 2015 dazu zwingen. Denn Gott hat verkündet, dass Er Seine Schöpfung säubern wird, um sie bereit zu machen für die Geburt Seines Königreiches im künftigen neuen Zeitalter, das gemeinhin als Millennium gilt. In unserer eigenen Vorbereitung bemühen wir uns schon heute, mit Gottes Hilfe im Einklang mit Seinen Geboten zu leben.

HANS besitzt eine sehr einfache Grundstruktur. Darin liegt seine Schönheit. Bei jeder Abweichung von seinem Muster fragen wir uns alarmiert „Warum?“. Als ich genau dies bei meiner Lektüre der Offenbarung des Johannes tat, erhielt ich ein viel klareres Bild davon, was da geschrieben steht. Ursprünglich hatte ich vermutet, die Seiten seien vielleicht durcheinander geraten, denn die Geschichte erschien mir etwas verworren. Dabei war mir bewusst, dass ich mit meinem Problem nicht allein war, denn es gibt eine Vielzahl von Auslegungen seitens der verschiedenen Glaubensgemeinschaften. Schließlich wurde mir klar, dass Johannes auf das, was er sah, wie aus dem Mittelpunkt eines 360°-Panorama-Kinos mit einer Rundleinwand blickte.

Es bedürfte schon der Fähigkeiten eines hervorragenden Schriftstellers, um all das zu beschreiben, was er da sah. Versuchen Sie sich vorzustellen, dass Sie gleichzeitig Feuer und Unwetter, Armeen und Engel auftauchen und verschwinden sehen, und dazwischen fremdartige vielköpfige Kreaturen mit Hörnern jeglicher Art. Alles in allem gesehen hat er seine Aufgabe gut gemeistert. Sie können eine ausführliche Darstellung der Visionen Johannes, wie ich sie deute, in der Einleitung zu „Das Geheimnis des 17. Tammus“ lesen.

Aber Vorsicht! Versuchen Sie nicht, aus HANS eine Glaubenslehre zu machen oder mit seiner Hilfe mystische Geheimnisse zu entschlüsseln, um auf verborgenes Wissen zu stoßen, wie man es in der Kabbala finden mag. HANS ist nichts weiter als ein kleines Instrument in Gestalt des ABC für die hebräische Sprache, das uns zu einem etwas tieferen Verständnis dessen verhilft, was in vielfältigem literarischem und kulturellem Zusammenhang geschrieben wurde, und nichts anderes.

Als jemand, der seinen Lebensunterhalt als Tüftler und Erfinder verschiedener Instrumente für die angewandte Wissenschaft verdient hat, fand ich mich plötzlich in wissenschaftliche und religiöse Debatten verwickelt, bei denen – sehr zu meinem Leidwesen und gar Entsetzen – die wissenschaftlich eindeutigen Fakten der Bibel verdreht oder gänzlich geleugnet wurden. Andererseits wiederum hat man unwissenschaftliche Theorien, wie die von der Evolution, zu einem Glaubenssystem erhoben, das nun mit dem Anspruch auf Ausschließlichkeit in unseren Schulen gelehrt wird. HANS stellt eher ein Instrument dar, das uns zwingt, in logischen Bahnen zu denken, als ein Mittel, mögliche Konfrontationen zu vermeiden.

Es sollte sich kein Christ scheuen, unsere biblische Wahrheit mit den Mitteln der Wissenschaft zu überprüfen. Mir hat HANS Einblicke in die Bibel ermöglicht, die mir sonst verwehrt geblieben wären. Deshalb bestehe ich so hartnäckig auf der Benutzung beider Schienen des biblischen Bahngleises, das uns den Plan und das Ziel Gottes über die Zeit hin verstehen hilft. Das heißt, wir müssen beide, sowohl das Alte wie das Neue Testament heranziehen, wenn wir die biblischen Lehren oder die beiden Schienen von Wissenschaft und Bibel erforschen wollen, um Antworten auf die tieferen, Gott und das Universum betreffenden Fragen zu erhalten.

Ich hoffe, dass meine Überlegungen zum Wesen Gottes aus der Perspektive von HANS und aus wissenschaftlicher Sicht nicht als Angriff auf irgend ein bestehendes Glaubenssystem verstanden werden. Auch Wissenschaft und Religion sollten als die zwei Schienen eines gemeinsamen Bahngleises betrachtet werden. Versucht man, Gott nur mit Hilfe einer der Schienen zu verstehen, so argumentiert man theologisch – oder wissenschaftlich – eingleisig, je nachdem, auf welcher der beiden Schienen man sich bewegt. Ich bin der Überzeugung, dass Gott, der Schöpfer, Seinen Plan für die Menschheit und unseren Planeten in beide Seiten des Schienenstrangs eingebaut hat. Er hat von der anderen Sphäre (He) aus für uns ein ausgewogenes Verfahren entworfen, womit wir der Erkenntnis und der spirituellen Wahrheit aus Gnaden teilhaftig werden. Sollten Sie also in meinem Werk auf etwas stoßen, mit dem Sie nicht einverstanden sind, so besinnen Sie sich zuerst einmal auf das Bild vom Bahngleis, um festzustellen, inwieweit es Unklarheiten zu beseitigen vermag.

Der biblische Rosetta-Stein

Es ist kein Zufall, dass ich in unserer heutigen Zeit und Zivilisation einen Rosetta-Stein in der Bibel entdeckt habe. Ich glaube, dass sich damit ein Teil des Wortes Gottes erfüllt, das Daniel vor so langer Zeit empfing. Ich besitze nicht den alleinigen Anspruch auf die Vorstellung, dass Gottes Gericht nahe ist. Tatsächlich habe ich, nachdem ich den ersten Entwurf meines Buchs im Internet veröffentlicht hatte, noch von einigen Anderen gehört, die die gleichen oder ähnliche Daten ermittelt haben wie ich. Mein Werk ist insofern eigenständig, als es ein ganzes System theologischen Denkens in einen wissenschaftlichen Zusammenhang stellt. Ich habe dabei von niemandes Bemühungen um die Berechnung der Daten der Apokalypse profitiert noch von irgend einer theologischen Abhandlung über das Wesen Gottes und des Universums. Ich wurde von einem zweigleisig denkenden Professor mit Kenntnissen in Theologie und Archäologie unterstützt, Christopher Patton, in dem ich einen Mitautor und Herausgeber fand.

HANS wies mich auf die Weissagung Daniels hin, die dann zu einer Entdeckung führte, in der alles zusammengefasst ist, was die Bibel über Gottes 7.000-Jahres-Plan für die Menschheit zu sagen hat. Wir erfahren daraus, warum Gott uns erschaffen und in eine ungerechte Welt gesetzt hat, die oft von schrecklichen Übeln heimgesucht wird. Allein mit diesem Thema könnte man schon tausend Bücher füllen, die indessen heute noch nicht gedruckt sind, weil die meisten Kulturen erst noch eine Menge über die Bibel lernen müssen.

Ich fand den 7-Jahres-Plan der Apokalypse innerhalb des 7.000-Jahres-Plans. Das Hauptbindeglied zwischen beiden ist die Sintflut – sie ist es, auf die uns Jesus aufmerksam macht (vergl. Matthäus 24:37). Die einzige zuverlässige Information über die Sintflut findet sich in der Bibel. Der moderne Wissenschafts-Journalismus vertuscht meist die geologischen Spuren, die den Nachweis für die Sintflut liefern, weil man nicht will, dass wir darüber Bescheid wissen. Bei der Lektüre meiner zwei Bücher können Sie schnell feststellen, dass ich die Bibel weder aus einem anerkannten theologischen, noch aus einem weltlichen und wissenschaftlichen Blickwinkel betrachte. Ich nähere mich ihr von der praktischen und technischen Seite der angewandten Wissenschaft, aus der ich meine Erfahrung als Erfinder, Unternehmer und Geschäftsmann gewonnen habe.

Dank göttlicher Fügung weiß die Bibel die Antwort auf alle Spekulationen, und ich kann sie Ihnen in Form von leicht verständlichen Bildern aus der natürlichen Welt weitergeben. Diese Vergleiche vermitteln uns – von dem ausgehend, was wir in unserer physikalischen Welt von Materie, Energie und Zeit beobachten und messen können – Einblicke in das Wesen Gottes und das metaphysische Universum.

Natürlich hat jeder Vergleich seine Grenzen, er ist nie ganz stimmig, weil das verglichene Objekt seinem Gegenstück im Vergleichsbild niemals vollständig entspricht. Zudem ist unser Verstand darauf beschränkt, in den Kategorien der Daleth-Dimension zu denken, da er aus unserer sinnlichen Wahrnehmung gespeist wird. Wir versuchen indessen zu begreifen, was es mit der metaphysischen He-Dimension der „anderen Seite“ auf sich hat. Denn der Mensch verfügt von Geburt an auch über eine spirituelle Eigenschaft, die uns ahnen lässt, dass es hinter dem Nebel unseres materiell orientierten Verständnisses noch etwas anderes zu finden gibt. Es kann immer wieder einmal geschehen, dass die wahre Realität des Jenseits vor unserem geistigen Auge aufblitzt. Normalerweise aber müssen wir uns mit unserem mittelbaren Wissen über die He-Dimension zufrieden geben – solange, bis wir bei unserer Auferstehung in ihr geboren werden.

Sie können selbst entscheiden, wie sich meine Analogien am besten in Ihren eigenen Glauben einfügen. Mein Hauptanliegen ist es, Sie für die Vorstellung zu gewinnen, dass man viele der Wahrheiten über Gott mit den Mitteln der Wissenschaft finden kann. Will man etwas lernen, so muss man zunächst (wenigstens eine gewisse Zeit lang) jegliche Voreingenommenheit ablegen, einschließlich solcher, die auf Religion oder Erziehung basiert. Dazu bedarf es keiner besonderen Anstrengung, lediglich eines gewissen Maßes an Zeit. Die positiven Folgen für Sie könnten indessen sehr weitreichend sein – von einer besseren Altersvorsorge bis hin zu einem ewigen Leben in himmlischer Herrlichkeit. Ich persönlich habe in keinem Fall etwas zu gewinnen, somit bleibt es ganz Ihnen überlassen, wie Sie sich entscheiden. Wenn Sie außer Acht lassen wollen, was ich schreibe, so habe ich nichts dagegen. Ich habe mich einem gewissen Risiko ausgesetzt, indem ich Sie vor ganz bestimmten Daten gewarnt habe. Ob ich mit diesen nun richtig liege oder falsch, Sie werden es auf jeden Fall eines Tages mit Gott zu tun bekommen.

Wie es zur eingleisig argumentierenden Theologie kam

Im Jahr 325 versammelte sich die christliche Geistlichkeit auf Geheiß des römischen Kaisers Konstantin in Nicäa in Kleinasien (der heutigen Türkei), um den christlichen Glauben genau zu bestimmen. Konstantins Ziel war es, seinen Vielvölkerstaat unter einer einzigen religiösen Organisation zu vereinen. Unter den verschiedenen Bischöfen bestand jedoch Uneinigkeit über das Verständnis einiger Grundfragen der christlichen Lehre, wie z.B. die Frage um die Beziehung zwischen dem Vater und dem Sohn in der Gottheit. Als Folge des Konzils von Nicäa entwickelte sich die christliche Lehre eingleisig weiter und wurde bald zur offiziellen, vom Kaiser gebilligten Lehre erklärt: die Orthodoxe Kirche im Osten und die Römisch-Katholische Kirche im Westen.

Man entkleidete die frühe Kirche in aller Form des größten Teils ihrer jüdischen Elemente, und die Mehrzahl der noch verbliebenen jüdischen Gläubigen wurde ausgeschlossen. Das Konzil von Nizäa markiert einen wichtigen Wendepunkt im Verhältnis der jüdischen und christlichen Glaubensgemeinschaften zueinander. In den späten sechziger Jahren, also etwa zweihundert Jahre vor dem Konzil zu Nizäa, waren die meisten der jüdischen Einwohner Judäas als Folge ihres Aufstands gegen Rom gewaltsam aus ihrer Heimat vertrieben worden.

Die jüdischen Zeloten-Aufstände gegen Rom spalteten ihre Gemeinschaft. Selbst in den Evangelien ist von den verschiedenen religiösen und politischen Parteien wie den Pharisäern, den Sadduzäern oder den Herodianern die Rede. Infolge Jesu Wirken, des Erscheinens des Heiligen Geistes und der Predigten der Apostel glaubte etwa ein Drittel der damals 4-6 Millionen umfassenden jüdischen Bevölkerung an Jesus als dem verheißenen Messias, dem Sohne Davids. Im Gefolge der römischen Siege in den siebziger Jahren des ersten Jahrhunderts schloss man Jesus-gläubigen Juden nach und nach gewaltsam aus der Synagoge aus. Das heißt, die Rabbiner wurden zu eingleisig agierenden Eiferern, die auf diese Weise ihren Führungsanspruch im Judentum zu behaupten trachteten.

Der Ausschluss der jüdischen Anhänger Jesu aus der Gemeinschaft der Juden wurde während des vom falschen Messias Simon Bar-Kochba in den Jahren zwischen 130 und 140 n. Chr. angezettelten Aufstandes unwiderrufbar. Einer der Hauptgründer des modernen rabbinischen Judentums, Rabbi Akiba, hatte Simon zum Messias Israels erklärt. Denjenigen, die ihn nicht als ihren religiösen Führer anerkannten, wurde wegen mangelnden Patriotismus ihre Zugehörigkeit zum Judentum aberkannt. Die Römer schlugen unter der Führung von Kaiser Hadrian den Aufstand nieder, streuten überall in Jerusalem Salz aus und weihten auf dem Grund des israelitischen Tempels einen eigenen Tempel dem Gott Jupiter Olympus. Es wurde Juden fürderhin verboten, in Judäa zu wohnen. So nahm die lange, unselige Zeit der „Diaspora“ oder der Verbannung des jüdischen Volkes als Nation aus seinem verheißenen Land ihren Lauf.

Die Christen nicht-jüdischer Herkunft wollten nicht mit den rebellischen Juden in Verbindung gebracht werden. Daher lehnten sie alles ab, was nach außen hin die jüdischen Wurzeln ihres Glaubens sichtbar werden ließ, um nicht als anti-römische Unruhestifter verfolgt zu werden. Somit ist klar, dass sowohl die jüdische als auch die christliche Religion seit dem Jahr 325 n. Chr. einer eingleisig argumentierenden Theologie anhing. Leider begannen die Anhänger der beiden Religionen auch, einander zu fürchten und zu hassen. Die Juden lehrten, dass es nur einen Gott gibt, die Christen wiederum verstanden Gott als Dreifaltigkeit: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Glaubte man nicht, was die Gemeinschaft lehrte, war man zum Leiden verdammt. Es wurden sogar Menschen wegen Ketzerei verbrannt. Ich hoffe, dass ich mit meinen Versuchen, das Wesen Gottes mit Hilfe von HANS und der Vergleiche mit unserer natürlichen Welt zu erhellen, dazu beitragen kann, diese Kluft zu überwinden.

Gott offenbart Sich jenen aufrichtigen Menschen, die etwas über den Schöpfer des Universums, der auch der Urheber der Bibel ist, erfahren möchten. Man muss nur ehrliche Fragen stellen, wie zum Beispiel: „Was erwartet Gott von mir? Was erwartet uns, wenn wir sterben, auf der anderen Seite? Wie kann ein liebender Gott die Heimsuchungen der Apokalypse über die Menschen kommen lassen? Verzeiht Gott? Verdammt Er mich zur Hölle? Ist Er jüdisch oder christlich? Was hat es mit dem Gott der Moslems auf sich?“ Es stellen sich noch viele weitere Fragen, und meine Bücher regen vielleicht noch zu einigen neuen an.

Entsprechungen aus Wissenschaft und Unendlichkeit

Einer der Gründe, warum ich einfache Vergleiche aus der Wissenschaft heranziehe, ist mein Wunsch, uns das Ablegen unserer bestehenden Vorurteile zu erleichtern. Beobachtungen, die man in der natürlichen Welt anstellen kann, sind für jedermann und in allen Kulturen gleichermaßen verständlich. Schmetterlinge, zum Beispiel, gibt es in fast jedem Land. Wir haben festgestellt, dass diese Kreatur ihr Leben als wurmähnliche Raupe beginnt, die ihren farblich gut getarnten, dicken Körper nur langsam auf einem Zweig voranschiebt. Sie ist so beschaffen, dass sie auch dann noch Nahrung zu sich nimmt, wenn, sie farblich mit ihm verschmelzend, im Laub verschwindet, um der Aufmerksamkeit hungriger Vögel zu entgehen. Übersteht sie dieses Stadium erfolgreich, dann nur, um in einem Kokon oder einer Verpuppung zu sterben. Das bedeutet indessen nicht ihr Ende.

Das, was einmal eine wurmartige Kreatur war, wird als wahres Wunder der Natur mit hinreißend schönen Flügeln wiedergeboren. Es erhebt sich in die Luft und tanzt über den Blumen. Wer es nur in diesem letzten Stadium seines Lebens – ausgestattet mit so herrlichen Flügeln – sähe, würde keinerlei Anzeichen von jener Raupe darin entdecken, aus der es hervorgegangen ist. Tatsächlich ist dies nicht das einzige Beispiel für das Prinzip zweimaliger Geburt, das uns die Natur liefert. Jeglicher Same muss sterben, um Frucht zu bringen und als Pflanze wieder geboren zu werden (siehe Johannes 12:24). Im Sprießen von Gemüse, Busch und Baum manifestiert sich diese zweite Geburt.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht. (Johannes 12:24 UELB)

Bringt man diesen Schmetterlings-Vergleich mit HANS zur Deckung, so wird auf vollendete Weise veranschaulicht, was die Bibel uns über die zweimalige Geburt lehrt, die dem Menschen gewährt ist. Gott schenkt uns einen Geburtstag in der Daleth-Welt und einen zweiten in der He-Dimension. Im Lichte des bereits Gelernten wissen wir, dass im ABC des alten hebräischen Alphabets der Buchstabe Daleth unserem „D“ entspricht; er steht zugleich für die Zahl 4 und bedeutet „diese Welt in dieser Zeit“. Als Wort betrachtet heißt Daleth „Tür“. Ihm folgt das He, das dem „H“ und der Zahl 5 entspricht. Mit ihm verbunden ist die Vorstellung von „Fenster“ oder „die andere Seite“.

Anhand der beiden Buchstaben Daleth und He macht HANS deutlich, dass es zwei Dimensionen der Wirklichkeit gibt. Die erste, Daleth, ist unsere physische Welt, die wir mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen und erforschen können. Alles, was in dieser Dimension existiert, können wir berühren, sehen, hören, riechen und schmecken. Eine Reihe von Menschen empfangen und empfinden in sich darüber hinaus noch einen weiteren oder sechsten Sinn. Hier handelt es sich um die spirituelle Seite des Mensch-Seins. Nur man selbst weiß davon, denn für alle anderen ist sie unsichtbar. Man muss seine körperlichen fünf Sinne zu Hilfe nehmen, um sie zu beschreiben, aber auch dann ist es oft schwierig.

Wie ich in früheren Kapiteln mit einiger Ausführlichkeit dargestellt habe, basiert die hebräische Weltsicht auf der Voraussetzung, dass die „andere Seite“ als die wirkliche Welt des ewigen Seins zu betrachten sei, so wie sie sich in dem Buchstaben He oder einem anderen Aspekt der Zahl 5 ausdrückt. Ich will es noch einmal wiederholen: die „andere Seite“ ist die spirituelle Welt, die man sich in seiner Vorstellung so weit denken kann, dass sie den Himmel, die Engel und letztendlich Gott mit einschließt. Es ist die Wirklichkeit oder das Universum, das wir mit den Mitteln unserer fünf Sinne, und somit auch der Wissenschaft, allein nicht ergründen können. Selbst, wenn wir bloß darüber nachdenken oder philosophieren wollen, stoßen wir schon bald auf Grenzen, die zu überwinden uns in diesem Leben nicht möglich ist.

Auch die alten griechischen Philosophen dachten über diese Fragen nach. Einige entwickelten sogar die Theorie, das Universum setze sich aus kleinen Bausteinen namens Atomen zusammen, die sich in ihrer Größe nicht weiter reduzieren ließen. Diese Vorstellung bildete über Jahrhunderte hin die Grundlage für die wissenschaftliche Arbeit. Da sie selbst einen ziemlich altmodischen Physikunterricht genossen hatten, definierten meine Lehrer Atome als Teilchen. Zerlegt man ein Teilchen, so erhält man zwei kleinere. Setzte man die Teilung immer weiter fort, so langt man schließlich bei den allerkleinsten Teilchen mit Namen wie Elektron, Neutron, Positron, Neutrino und einer ganzen Reihe weiterer an.

Dann erschien Dr. Albert Einstein auf der Bildfläche, der die Wissenschaft aus einem völlig neuen Blickwinkel betrachtete. Er fand eine andere Erklärung. Anstatt aus Teilchen, ist seiner Theorie zufolge das Weltall aus Wellen- oder Energiepaketen aufgebaut, welche aus den Frequenzen bestehen, die sich in den Spektrallinien zeigen. Damit hieß es, sich von den Teilchen zu verabschieden und eine Art elektrische Energie zu begrüßen, jedoch von größerer Dimension. Das ist die andere Seite jener Medaille, von der ich bereits gesprochen habe.

Gegen Ende des zwanzigsten Jahrhunderts wurden Teilchen-Beschleuniger gebaut, riesige, Milliarden teure Anlagen von der Größe eines Fußballfeldes oder noch gigantischer. Eine davon, die ich selbst kenne und die zur Universität von Stanford gehört, gleicht einer drei Kilometer langen Kanone. Ich habe mitgeholfen, Klystrone für die Apparatur zu bauen, die als Teil des Mechanismus der Atomkanone dazu dient, die anvisierten Teilchen zu zertrümmern, um möglichst viel über ihre Eigenschaften herauszufinden.

Dieser Technik bediente man sich auch, um die Periodentafel der auf der Erde und im Universum entdeckten Elemente zu vervollständigen. Die Frequenzkennungen der meisten Elemente im Universum finden sich auch im sichtbaren Spektrum der sieben Farben des Regenbogens. Mit einem Prisma kann man diese Spektrallinien erkennen. Jede Gruppe von Linien entspricht einem Element, wie zum Beispiel Kupfer, Eisen, Sauerstoff usw.

Betätigen Sie einen Lichtschalter, und Sie haben Licht – so Sie an eine Energiequelle angeschlossen sind. Es ist allgemein bekannt, dass man sich davor hüten sollte, einen Finger oder ein Stück Metall in eine Steckdose zu stecken, denn man könnte von einem tödlichen Stromschlag getroffen werden, wenn die Spannung hoch genug ist. Die Energie wird von einer unsichtbaren Kraft, die wir elektrisches Feld nennen, durch das Kabel zum Leuchtkörper geschickt. Von dieser simplen, alltäglichen Annehmlichkeit, über die wir uns kaum einmal Gedanken machen, können wir eine Menge über das Universum lernen. Man mag sich dieses als fortlaufenden Strom verschiedener Energien vorstellen, die alle einer gemeinsamen Quelle entströmen.

Schön und gut, aber nun habe ich immer noch ein Problem: „Wie kann ich beide Seiten der Münze gleichzeitig sehen?“ Professor Einstein brachte mich als Wissenschaftler auf meiner Suche nach Gott auf die richtige Fährte. Es bereitet mir Schwierigkeiten, Ihn, nach der christlichen Definition, als Dreifaltigkeit zu verstehen. Deshalb waren mir die Schriften und Experimente Albert Einsteins, eines wahren Genies der Wissenschaft, eine große Hilfe. Er versuchte, eine Münze so auf den Tisch zu legen, dass man ihre beiden Seiten gleichzeitig sehen konnte. Mir kam die Idee, HANS zu Hilfe zu nehmen, um zu erklären, wie man die zwei Seiten einer Münze zur gleichen Zeit im Blick haben kann. Benutzt man HANS wie einen Spiegel, den man flach auf den Tisch legt, und hält man nun die Münze darüber, so kann man zugleich ihre untere und ihre obere Seite sehen. Das mag nun ein wenig wie ein Zaubertrick anmuten, ist aber viel mehr als das, wenn man sich ins Gedächtnis ruft, dass die Bibel sich selbst als Spiegel bezeichnet und dass HANS wie ein wissenschaftlicher Bibel-Spiegel wirkt (siehe Jakobus 1:22-25).

Man findet heute wunderschöne graphische Darstellungen des elektromagnetischen Spektrums, die besser erkennen lassen, wovon hier die Rede ist, als ich es mit Worten auszudrücken vermag. Auf diesen Tafeln zeigt sich in der Mitte ein kleiner Bereich, der den für unsere Augen sichtbaren Anteil darstellt. Wir benötigen spezielle Instrumente, um die unsichtbare Lichtenergie zu beiden Seiten dieses schmalen Fensters zu beobachten oder zu messen, die in höheren oder niedrigeren Frequenzen schwingt, als wir wahrnehmen können. Das volle Spektrum der elektromagnetischen Energie schließt auch solche uns vertraute Energiequellen mit ein wie einerseits die Ultraviolett-, Röntgen- und Gammastrahlung und andererseits die Infrarot- Mikro-, Radio- und Fernsehwellen und viele andere mehr. Ich habe keine Ahnung, was sie jeweils bewirken oder welche Möglichkeiten es gibt, sie in der Technik sinnvoll einzusetzen. Im äußersten Bereich, am Tafelrand des eigentlich endlosen Frequenzspektrums, finden wir als letzte Bezeichnung eine liegende Acht für „unendlich“.

Diese „faule Acht“ stellt die Grenze oder das Ende des uns bekannten stofflichen Universums von Zeit, Materie und Energie dar. In HANS entspricht die Zahl Acht dem Buchstaben Cheth, mit dem sich die Idee von etwas Eingezäuntem oder Eingeschlossenem verbindet. So gesehen, liefert sie ein sehr gutes Bild unseres materiellen Universums: ringsum eingeschlossen von der Ewigkeit. In welche Richtung wir uns auch in diesem Universum bewegen oder es mit Sonden erforschen mögen, wir stoßen immer irgendwann auf eine Grenze zur Unendlichkeit. Um was handelt es sich dabei?

HANS gibt uns die Antwort: Auf Daleth (4) folgt He (5), somit ist unsere stoffliche Welt durch die „andere Seite“ begrenzt. An ihrem Ursprung steht He – für Gott im Himmel. Üblicherweise wird der Himmel als „oben“ bezeichnet, somit befindet sich „unter“ der gewölbten Grenzlinie zur Unendlichkeit unser Planet und unser ganzes endliches Universum, das laut HANS die Daleth-Dimension darstellt. So, wie der Himmel sich „über“ der Erde spannt, so ist die Zahl 5 der 4 übergeordnet. In HANS findet die Vorstellung von Ewig in der Zahl 5 ihren Ausdruck. Hinter diesem einfachen Konzept verbergen sich einige Rätsel, für die man über Tausende von Jahren hin keine Lösung fand.

Es ist interessant festzustellen, dass die Idee von dem „einen“ Gott sich in einer Schiene des Geleises ausdrückt, nämlich jener, welche die He-Dimension der jüdischen Religion versinnbildlicht. Die Vorstellungen, nach denen es mehrere Götter oder einen dreieinigen Gott gibt, indessen, entspringen der Schiene der Daleth-Dimension. Aus menschlicher Sicht ist die Erscheinung Gottes mit Seiner jeweiligen Absicht verknüpft: Als Vater ist Er Schöpfer, als Sohn Erlöser und als Heiliger Geist wohnt Er dem Menschen inne. Deshalb brauchen wir beide Schienen, um zu verstehen, wer Gott ist. Ich habe eine treffende, einfache kleine Formel entdeckt, in der sich viele der biblischen Vorstellungen als Gleichung ausdrücken lassen:

1 + 4 = 5

Das Verständnis von Gott aus dem Blickwinkel des doppelschienigen Bahngleises lässt sich dadurch darstellen, dass man die überlieferte jüdische Vorstellung von „einem Gott“ durch die christliche Idee von Gott als „Drei in Einem“ zu insgesamt Vier (4) ergänzt. Es bedarf also einer zweiten Vorstellung von „einem Gott“, um die Formel zu vervollständigen. Wir finden sie in der Wissenschaft, aus der wir gelernt haben, dass die unendliche göttliche Energie des Alpha/Aleph selbst dem kleinsten subatomaren Teilchen eines jeden Atoms von jeglichem Element innewohnt. Zusammen genommen ergeben sie 5 (He), worin sich der unsichtbare und unendliche Gott dann den Engeln und Menschen gleichermaßen offenbart.

Die höhere Mathematik benutzt den griechischen Buchstaben Alpha (entspricht dem hebräischen Aleph), um „unendlich“ darzustellen. Einige Wissenschaftler gehen so weit zu behaupten, es existierten vier (4) weitere Alphas, und dass eines noch nicht definiert sei. Setzt man diese vier unendlichen Alphas in Beziehung zu HANS, so ergibt sich eine Möglichkeit, Theorien über das undefinierte Alpha aufzustellen; HANS lehrt uns indessen, dass dieses fünfte innerhalb der strengen Parameter der Daleth-Dimension nicht möglich ist. Das heißt, dass es nur durch den Glauben zu erklären ist. Ihre wissenschaftliche Intuition sagt ihnen allerdings, dass es zwischen dem zweiten und dem dritten Glied dieser exponentiellen Reihe von fünf Alphas noch ein weiteres geben muss. Einige Wissenschaftler tendieren sehr zu einer eingleisigen Daleth-Mentalität. Sie verstehen oder glauben nicht, dass es eine He-Welt geben könnte und bezeichnen deshalb jeden derartigen theoretischen Ansatz als „wissenschaftlichen Quatsch“. HANS kommt der Wahrheit sehr nahe mit dem Hinweis auf die Gleichung 5 = 4 + 1, in der wir die hebräische Handregel wiedererkennen, die Summe aus Gott (1) und dem materiellen Universum (4). Gott wird also als Aleph/Alpha in der He-Dimension (5 mal) ausgedrückt:

= + ? + + +

Somit trägt also der oben erwähnte mathematische Ausdruck für unendlich, den manche Wissenschaftler als Quatsch bezeichnen, dazu bei, den unsichtbaren Gott zu definieren, wie sich bestätigt, wenn man beide Schienen des Bahngleises und die hebräische Handregel-Formel 1+ 4 = 5 von HANS benutzt.

[ = + ? + + + ]

> Gott

[1+4=5]

 oder

+ [ 1+3 ] = 5 (oder Gott)

 

HANS definiert Gott (He = 5) als:

1 vom wissenschaftlichen Standpunkt:

1 gemäß der hebräischen Schiene des einen Gottes

3 gemäß der christlichen Schiene der Dreifaltigkeit: Vater, Sohn und Geist Heiliger Geist

Lassen Sie mich diese wichtige Entdeckung noch einmal erläutern; schließlich haben jüdische, christliche und moslemische Theologen Tausende von Jahren um dieses strittige Thema gerungen. Sie vermochten nicht, eine Klärung herbei zu führen, noch gelang dies der Wissenschaft. Dass es sich um ein Problem von höchster Bedeutung handelt, ist indessen unbestreitbar: seinetwegen sind immerhin Millionen von Menschen im Krieg umgekommen oder als verhasste Ketzer den Märtyrertod gestorben.

Wissenschaftler stießen auf einen seltsamen mathematischen Baustein (), allerdings verstanden sie seinen Sinn nicht, da er sich mittels Daleth-Wissens nicht definieren ließ. So verstaubte er im Ungewissen der Jahrhunderte. Einige Wissenschaftler verwarfen ihn als wissenschaftlichen Quatsch und stellten gar seine Existenz in Frage, andere verteidigten ihn und wieder andere zogen es vor, ihn einfach zu vergessen und überließen ihn somit dem Abfallhaufen wissenschaftlicher Recherche.

Inzwischen entdeckte die religiöse Führerschaft auf der anderen Schiene im Sinnbild des Bahngeleises ein herrliches Mosaikbild, in dessen Mitte allerdings ein großes Loch klaffte. Es fehlte somit ein wichtiger Teil des Gesamtbildes. Wären sie in der Lage, ihn zu finden, so könnte der unerforschliche „Gott“ besser erklärt werden. Einige leugneten die Existenz des Lochs, während andere darauf beharrten. Der Streit dauerte Tausende von Jahren an. Die religiösen Würdenträger fassten ihren Standpunkt in der Behauptung zusammen, die Menschen müssten einfach den „Glauben“ haben.

Nun ist natürlich Glaube nicht Wissenschaft; folglich besteht zwischen Letzterer und der Religion ein scheinbar unlösbarer Konflikt. Es ist unabdingbar, eine Brücke vom einen Ufer zum anderen zu schlagen, so wie auch die zwei Schienen eines Gleises der sie verbindenden Schwellen bedürfen. Hier kommt HANS ins Spiel, und wir können feststellen, dass der verworfene Baustein aus der Abteilung „Wissenschaftsgleis“ genau in die Lücke passt, die vom religiösen Teil der Schiene aus zu erkennen ist. Zum ersten Mal also ist es möglich, das unbestimmbar Erscheinende logisch zu erklären. Damit stehen Theologen und Wissenschaftler gleichermaßen vor einem alles entscheidenden Durchbruch. Sie werden eine Weile brauchen, um sich diese Vorstellung zu eigen zu machen.

Ich hoffe sehr, dass ihnen das möglichst bald gelingt; angesichts des nicht mehr sehr fern liegenden 21. Dezembers 2008 ist es unerlässlich. Wir nähern uns dem Ende der Bahnstrecke. Dies könnte Gottes letzte Offenbarung sein, bevor der Zug der menschlichen Zivilisation in den Tunnel der Apokalypse einfährt. Dank der hier beschriebenen Entdeckungen machen meine Bücher es uns erheblich leichter, Gottes Plan für die Menschheit zu verstehen. Ohne sie würden wir aus Unverständnis auf unseren Untergang lossteuern, womit ich mich auch selbst einschließe.

Als Wissenschaftler freut es mich, dass die Wissenschaft an einer religiösen Diskussion beteiligt ist. Selbst wenn sie sich wissenschaftlichen Unfugs bedient, um zu beweisen, dass Gott als nicht präzise zu bestimmende Realität existiert, so besitzt dieser „Unfug“ doch einen gewissen Wert und damit ist seine Bedeutung nicht gleich Null. Unendlich () ist das Gegenteil von Null. In ihm ist alles Bestehende eingeschlossen. Es stellt den eigentlichen Dreh- und Angelpunkt zwischen der Daleth-Welt und der He-Dimension dar:  

Daleth [4] ( ) [He]

Folglich bildet Gott(Alpha) die verbindende Brücke zwischen unserer stofflichen Existenz und der Ewigkeit. Wir benötigen beide Schienen und dazu noch HANS, um das zu verstehen. Denken Sie nur an das Sinnbild vom Spiegel, das besagt, dass alles, was wir in unserer Daleth-Welt sehen, nur das Spiegelbild einer Wirklichkeit in der He-Dimension ist. Gäbe es nichts im He, dann könnte auch nichts reflektiert werden, und folglich existierte auch nichts in der Daleth-Welt.

Die Tatsache, dass selbst die „Pseudowissenschaft“, als Spiegelung, einen mathematischen Ausdruck für das unendliche Alpha benutzt, beweist dessen Existenz und Wert. Manche betrachten es als nutzlos, andere empfinden es als sehr wertvoll. Vielleicht ist Ihnen schon einmal der Ausdruck „Schrott kaufen und Antiquitäten verkaufen“ begegnet. Das hört sich ganz sinnvoll an, denn man kann gute Geschäfte machen auf diese Weise. Vom philosophischen Standpunkt kann Unendlich nicht Null sein, was uns deutlich macht, dass Gott auf der der Lichtquanten-Theorie – wie Einstein sie nannte – entgegengesetzten Seite existiert.

Noch unglaublicher erscheint unserem Verstand die kommende Jod-Dimension (2 x 5 = 10, oder ein neues Haus [Beth = 2] für He ist Jod) der neuen Schöpfung, die in Ewigkeit im Jod-Zeitalter bestehen wird und die die Bibel als der Neue Himmel und die Neue Erde bezeichnet. Die Existenz von Mineralien, Pflanzen und Tieren in jener Welt wird uns an das erinnern, was es an Gutem in unserem Zeitalter gab, aber es wird alles von Grund auf anders beschaffen sein, damit es seine Vollkommenheit auch im Wachstum und bei allen Veränderungen bewahrt, die es in der Ewigkeit erfährt.

Das Geheimnis des Universums vor Erschaffung der Welt

Oder: Ein weiterer Blick auf den “Urknall”

HANS kann uns einigen endgültigen Antworten näher bringen, indem er etwas Ordnung in unserem Denken schafft. Gehen wir noch einmal zurück zum Beginn der Zeit und versuchen wir, uns in die Lage Gottes als des Schöpfers und Bewahrers des natürlichen Universums zu versetzen. Die Bibel lehrt, dass im Himmel eine Rebellion ausbrach. Der unsichtbare Gott säuberte Sein Haus und warf die Aufrührer hinaus, die Seine Ehre verletzt hatten.

Stellen Sie sich nun vor, wie die verbliebenen guten Engel Gott fragen: „Was wird das Nächste sein? Wie wirst Du das Problem lösen? Wir wissen alle, dass es geschehen ist, und wir möchten nicht noch einmal ein solches Durcheinander erleben“. Was werden Sie antworten? Was wäre Ihr Vorschlag, wie man Gott hier etwas unterstützen könnte? Denken Sie einmal gründlich über die Situation nach und schlagen Sie Maßnahmen vor, die so wirksam sind, dass sich niemals wieder ein derartiger Aufstand ereignen kann. Keiner soll je in Zukunft etwas Derartiges anzetteln und damit den himmlischen Frieden bedrohen. Sobald Sie mit einem einigermaßen vernünftigen Vorschlag zur Behebung des Schadens aufwarten können, lassen Sie ihn nun mit der Lösung vergleichen, welche Gott laut Bibel dafür vorsieht.

Ich meine es ernst, wenn ich Sie auffordere, das Ganze zu durchdenken. Ich möchte Ihnen nicht alles Bröckchen für Bröckchen vorkauen müssen, wie jenen, die vermutlich nicht glauben, was ich geschrieben habe. Jeder Leser ist fähig, selbständig zu entscheiden. Diese Fähigkeit wächst, wenn man anfängt nachzudenken oder wenn man über etwas Vorstellungsvermögen verfügt. Vielleicht können Sie ja sogar etwas erfinden und Geld damit verdienen, wie ich im Laufe meines Berufslebens!

Ich werde Ihnen jetzt sogar erzählen, was ich zuerst dachte. Meiner Meinung nach hätte man Satan sofort vernichten sollen – im Nichts auflösen! Das würde allen Engeln einen gehörigen Schrecken einjagen und sie fortan „in der Furcht des Herrn“ leben lassen. Nach dem Motto: „Verärgert nur ja nicht die unsichtbare Allmacht auf dem hohen Himmelsthron, oder es ist um euch geschehen!“

Wenn es nach mir ginge, hätte ich ohne Zögern einen großen Hammer samt Amboss der He-Dimension genommen und die gefallenen, aufmüpfigen Engel einen nach dem anderen darauf gelegt und auf sie eingeschlagen wie ein Schmied auf das glühende Eisen! Ja, und ich habe mir auch lebhaft die Geräusche dabei vorgestellt, nicht zu vergessen die in alle Richtungen spritzenden Eingeweide der Engel! So etwas sollte doch ein eindrucksvolles Abschreckungsmittel sein, das zumindest ein paar Zeitalter lang, wenn nicht gar für alle Ewigkeit seine Wirksamkeit behielte. Auf solche Weise bekäme jeder Engel, der mich beleidigt hätte, das, was er verdiente. Es wäre schnell und endgültig für Gerechtigkeit gesorgt. Und für alle anderen wäre die Botschaft klar: legt euch nicht mit dem unsichtbaren Gott an!

Hätte Gott jedoch solches getan, wie würden die guten Engel darauf reagiert haben, die das alles mit erleben mussten? Ich glaube, sie hätten sich voller Schrecken abgewandt und schnell versteckt, mit nur dem einen Gedanken: “Ich suche mir besser eine andere Galaxie aus, in der ich Gott nicht so nahe bin. Was passiert, wenn ich mir Seinen Zorn zuziehe? Das könnte mein Ende sein!“ So würde sich hier etwas Angst und dort ein kleiner Zweifel bei der Schar der Engel einschleichen. Das Ergebnis wäre ein einsamer Gott, der sich fragen würde: „Wo sind sie alle? Es ist so leer hier.“

Nun aber wollen wir die Dinge aus dem Blickwinkel Gottes betrachten. Man stelle sich den Schöpfer vor, wie Er überlegt: „Ich habe alles zur Vollkommenheit erschaffen, und nun schaue man sich an, was daraus geworden ist! Kann ich es ihnen übel nehmen, wenn sie mich nun nicht mehr lieben? Wieso sind Satan und seine Horde so selbstsüchtig geworden? Niemand leugnet die Tatsache selbst, aber wer hat eine Erklärung dafür, oder – noch besser – ein Mittel, dergleichen künftig zu verhindern? Wie kann ich allen deutlich machen, dass ich meine Engel liebe, ohne meine Heiligkeit und Gerechtigkeit aufs Spiel zu setzen? Es ist richtig, Respekt zu verlangen; denn ich bin das Leben, an dem jeder Teil hat. Schließlich sind sie Wesen, die ich zu meiner Freude und für meine Zwecke geschaffen habe, und es ist in meinem Sinn, dass auch sie ihr Vergnügen haben. Satan hat die Grenze überschritten, und mit ihm muss ich mich gesondert befassen. Die anderen sollen mich nicht fürchten, bloß weil ich mächtig bin und alles erschaffen kann, was ich will, oder etwas Neues anfangen kann, nur um etwas zu tun zu haben.“

Genug der Spekulation! Hier folgt Gottes Lösung des Problems, so, wie man es in der Daleth-Welt, in der wir leben, berichtet. Mit anderen Worten, erfahren Sie im Folgenden, was die Bibel uns nach meinem Verständnis darüber zu sagen hat, weshalb Gott das tat, was er tat, und was Er noch für uns bereit hält. Kurz gesagt, die Bibel offenbart, dass Gott uns liebt. Er ist indessen kein Diktator, der uns zwingt, auch Ihn zu lieben oder Ihm zu gehorchen. Zudem hat Er einen Plan, wie die Menschheit des ewigen Lebens in seiner herrlichen Gegenwart teilhaftig werden und die Eignung für die durch die Rebellion der Engel frei gewordenen Ämter erlangen kann.

Zu diesem Zweck gestaltete Gott die neuen Anwärter auf ewiges Leben als Sterbliche. Er wählte dafür einen besonderen Ort in der Daleth-Welt der Endlichkeit von Raum und Zeit, den wir Erde nennen. Dort sollten sie eine Phase des Lernens mittels Prüfungen durchleben, in der eine formbare Seele geändert und Fehler schnellstens entdeckt und beseitigt werden konnten, ohne dass das himmlische Königreich in Mitleidenschaft gezogen wurde. Tatsächlich schränkt unsere physische Beschaffenheit uns in der Möglichkeit, Schaden anzurichten, ein, wenn es auch so scheint, als könnten wir mehr Unheil verursachen, als Gott für möglich halten mochte. Seine Gedanken haben vielleicht folgendermaßen ausgesehen:

“Diese Sterblichen werden in der Daleth-Welt meine Lebensschule durchlaufen, in der sie alles über das Böse und das Gute lernen können, das Satan und seine Horde verbreiten. Ich lasse diese üblen Gesellen einmal gewähren, dass sie den Menschen alle ihre Finten und Ränke beibringen. Und wenn sie dann genug haben von der Ware des teuflischen Markenzeichens, werde ich ihnen den Heiligen Geist bescheren. Sie werden den Unterschied erkennen und nun genau wissen, was wahre Liebe und Güte bedeutet.“

„Der Vorteil bei der Daleth-Welt sind die zwei Geburtstage, die es den Sterblichen ermöglichen, zwei aufeinander folgende Stadien zu durchleben und auf diese Weise ihre Entwicklung zu vollenden. In der He-Dimension gibt es im gesamten Lebenszyklus nur einen Geburtstag. Das sehen wir an den Engeln, die in einem dem Klonen ähnlichen Verfahren erschaffen wurden. Bei ihnen gibt es nur ein Problem: wenn sie einmal zerstört sind, können sie nicht, wie zum Beispiel Roboter, geflickt, neu programmiert oder mit neuen Leitungen versehen werden. Es ist wie bei einem Keramikteller: wenn er einmal kaputt ist, kann man ihn nicht wieder reparieren. Man kann versuchen, ihn zu kitten, doch wird man immer die Klebestellen erkennen, und er wird nicht mehr stabil sein. Was einmal zerbrochen ist, bleibt für immer zerbrochen.“

„Nur Menschen kommen mit der ihnen innewohnenden Fähigkeit auf die Welt, sich innerhalb eines zwei Phasen umfassenden Lebenszyklus, der auch ein Todesstadium mit einschließt, zu verändern, womit dann auch eine Neuprogrammierung oder Korrektur möglich ist. Sie sind lernfähig und können durch den Prozess der Reue (oder Buße) mit „neuen Leitungen“ ausgestattet werden. Auf diese Weise wird eine Antenne auf den Sohn gerichtet, die es ermöglicht, ihre individuelle Persönlichkeit mit dem Heiligen Geist meiner vollkommenen Liebe in Einklang zu bringen. Sie werden zweimal geboren. Die Unfügsamen und Aufmüpfigen, die sich weigern zu bereuen und sich meiner Herrschaft zu unterwerfen, werden ein zweites Mal geboren, um gerichtet zu werden, während die anderen, die Heiligen, direkt in der himmlischen He-Dimension wiedergeboren werden, so wie es ihnen bestimmt ist. Sie erlangen nun die Befähigung, die zuvor frei gewordenen Ämter in meiner Regierung besetzen.“

Auch hier erkennen wir wieder das Prinzip der zwei Schienen. Hören wir weiter auf Gottes Gedanken:

„Bei all diesem, nämlich der Erschaffung von Heiligen, die ich dann doch in einer abgeschlossenen Umgebung halten muss, um sie zu prüfen, denke ich indessen bereits an das Endziel meines Plans. Sie können nicht aus jener eingegrenzten Daleth-Umgebung entkommen, ohne den Tod zu erleiden. Da aber der Tod ein schlimmes Erlebnis für sie darstellt, werden sie alles daransetzen zu überleben und lernen, was zu lernen notwendig ist. Ich habe ihnen einen Trieb mitgegeben, der darauf gerichtet ist, ihr Leben zu erhalten; das heißt, ich habe ihnen mein Wesen eingeprägt, welches das Leben ehrt, weil es Teil dessen ist, was ich bin.“

„Als Schöpfer des Lebens wünsche ich, dass der Tod die Menschen nach meinem Ermessen ereile, das heißt, nach dem Plan, den ich für sie aufgestellt habe und nicht eher, damit sie sich nicht meiner Schule entziehen können. Jedoch soll jeder die Freiheit besitzen, meinen Wegen und damit Mir zu folgen. Ich werde sie deshalb bei ihrer Wahl nicht beeinflussen, weil ich auf ewig vor Aufständen sicher sein will. Diejenigen, die sich freiwillig für meinen Weg der Liebe und des Gehorsams durch den Glauben entscheiden, wird mein lehrender Geist leiten und unterstützen, damit sie an Erkenntnis und Gnade wachsen, während sie sich für die Aufgaben vorbereiten, die vor ihnen liegen. Sie werden diese frei gewordenen Throne bei der ersten Auferstehung, im Zeichen des sich anbahnenden Teth-Zeitalters, besteigen.“

„Diese zukünftigen Regierungsmitglieder waren zuvor Prüfungen ausgesetzt, in denen sie mit dem Bösen konfrontiert wurden. Sie werden deshalb automatisch alles von Satan ausgehendes Böse von sich weisen. Dadurch, dass sie dem Einfluss des Teufels ausgeliefert waren, sind meine Heiligen dann immun gegen ihn und vielmehr den Gesetzen des neuen Universums zugeneigt, die sich auf ewig in ihr Wesen eingeprägt haben werden und ihre Persönlichkeit bestimmen. Dieses sich selbst regulierende System wird jegliches künftig im Neuen Himmel und auf der Neuen Erde erscheinende Böse, das meiner Heiligkeit zuwider läuft, verhindern.“

„Der Abdruck der Verderbtheit, den all das erlebte Böse und die Rebellion zurückgelassen haben, sowie jede weitere Art der Abweichung vom Guten, das sich daraus definiert, wer ICH BIN, heißt „SÜNDE“ (und deshalb heißen die Sterblichen „Sünder“). Der Maßstab, den ich als Gott setze, ist absolut und nicht verhandelbar. Wenn meine Heiligen mein Königreich regieren oder auch nur darin wohnen sollen, dann muss die Einhaltung der Regeln für den Neuen Himmel und die Neue Erde ihnen innewohnen, indem sie in jeder einzelnen Faser ihres Seins, im Wesen ihrer ewigen Persönlichkeit angelegt ist. Die Strafe für Sünde heißt Tod in der Daleth-Welt. Auf diese Weise wird es im kommenden Jod-Zeitalter keine Sünde mehr geben. Ich kenne den einzigen sicheren Weg, das ewige Leben zu erlangen, und ich möchte Sie an diesem wissen teilhaben lassen.“

„Am Beispiel des Schmetterlings zeige ich den Sterblichen, was meinem Gerechtigkeitssinn nicht zuwider läuft. Sie werden den natürlichen Gefahren von Korruption, Lüge und Betrug und vielerlei sonstigen Vergehen ausgesetzt, die ihr Bewusstsein nachhaltig prägen. Ich kann dann die erfolgreichen „Raupen“, die die wesentlichen Lektionen gelernt haben, durch die man zu guten Schmetterlingen wird, erkennen und belohnen. Die anerzogene und vollständige Abscheu vor dem Bösen muss auf diese neuen Geschöpfe (Schmetterlinge) übertragen und in ihr Wesen eingepflanzt werden, damit sie bei der Auferstehung der Heiligen für immer dort verankert werde. Dieses „Immunsystem“ wird als Schutz gegen jegliche zukünftige Rebellion dienen. Es funktioniert wie die Software gegen Computerviren, die sofort in Gang gesetzt wird, wenn irgendein fremdes bösartiges Virus entdeckt wird.“

„Im Leben nach der Auferstehung wird es kein Böses mehr geben, so dass die Freude der Heiligen durch keinerlei Schuldgefühle wegen vergangener Sünden getrübt wird; denn alle in der Daleth-Schule gemachten Fehler werden vergessen und vergeben sein. Nur die gelernten Lektionen haben Bestand. Ich werde diese nämlich, gleich einem Immunsystem, in sie einpflanzen, das nur dann aktiv wird, wenn jemand der Führung bedarf. Somit können die Heiligen selbständig und frei leben in der Gewissheit, immer das Richtige zu tun, nämlich, was sich im Einklang mit meinem Wunsch und Wesen befindet.“

„Ich muss allerdings auch etwas im Sinne der Liebe tun, damit dieser Plan umgesetzt werden kann, der ja Gefahren birgt und definitiv schmerzhaft sein wird – selbst für mich als Gott. Um den Menschen die Möglichkeit zu bieten, mich aus freien Stücken und ohne Zwang zu lieben, muss ich ihnen zeigen, dass ich die vollkommene Liebe bin. Und zwar muss ich diesen Beweis auf ihrer Ebene antreten, sonst werden sie ihn nicht akzeptieren. Es gibt nur einen einzigen Weg, dies zu tun, nämlich indem ich die Daleth-Dimension als einer der ihren erlebe und sogar dort sterbe. Ich werde ihnen meinen Tod als angemessenen Ausdruck meiner Liebe darbieten. Indem ich dieselbe Lebensschule durchlaufe wie sie, werde ich ihren Schmerz fühlen und ihr Verlangen nach den wichtigsten Dingen zur Befriedigung der körperlichen Bedürfnisse verspüren. Und schließlich werde ich auch die Schwäche eines Sohnes aus Fleisch und Blut in seiner Abhängigkeit vom Vater im Himmel erleben.“

„Wer die Prüfung besteht, wird sich zu mir hin gezogen fühlen und wird lernen, mich zu lieben, weil ich mich selbst für die Menschen hingegeben habe. Wenn sie sehen, dass ich auf meine Privilegien als Schöpfer aller Dinge verzichte, um sterblich und verwundbar zu werden, werden viele von ihnen überrascht sein, dass ich auf der gleichen Stufe mit ihnen aus irdischem Fleisch geboren werde und lebe – und sogar den Tod erleide. Für alle Ewigkeit werden die Wundmale an meinen Händen und Füßen daran erinnern, dass jeder Einzelne den Prüfungen und Versuchungen der Daleth-Welt ausgesetzt war, zugleich aber auch an dem Sieg der Auferstehung teilhaben darf.“

„Mein Tod in der Daleth-Dimension indessen wird zum Prüfstein, anhand dessen sich entscheidet, wer wirklich im Jod-Zeitalter des Neuen Himmels und der Neuen Erde mit mir leben und regieren will. Ich werde etwas vollkommen Neues erschaffen für diejenigen, welche die Prüfung bestehen, die über die Liebe zu mir Aufschluss gibt. Diejenigen, die im Glauben mit mir sterben, werden mit mir erhoben dank der „Gnade des ewigen Lebens“. Die anderen werden die „Gnade des endgültigen Todes“ erfahren, womit sie nicht mehr existent sind. Für die rebellische verlorene Seele wird das auch das Ende von Schmerz, Tränen und Hass bedeuten, denn diese Attribute der Daleth-Welt werden als Taw = 400 ihr Ende gefunden haben, so wie es in HANS angezeigt ist.“

„Wer meine Wege zugunsten seiner eigenen zurückweist, gehört zu denen, die sich weigern, zu bereuen und sich mir zu unterwerfen. Es sind diejenigen, die mein Gratisangebot verschmähen. Sie werden zur „Gnade des Todes“ verurteilt; das bedeutet, den Weg all jener zu gehen, die sich dafür entscheiden, in der Finsternis des schwarzen Lochs der Daleth-Dimension vernichtet zu werden, in dem alle Elemente zu der einen ursprünglichen Frequenz meines Wortes verschmelzen werden, mit dem ich alles erschuf. Damit wird die frühere Daleth-Welt aufgehört haben zu existieren; denn alles darin Bestehende wird sich wieder zu jener reinen, ursprünglichen Energie auflösen, die vor der Zeit bestand. Was einst war, wird vergangen sein, keine Daleth-Welt der Schmerzen und Tränen und der Verderbtheit mehr, wie in dem hebräischen Buchstaben Taw – 400 ausgedrückt. Ich werde alle Dinge neu machen.“

„Von diesem Ereignis ausgehend wird sich auch noch ein weiterer grundlegender Wandel im Jod-Universum ereignen. Ich werde nie wieder unsichtbar für meine Schöpfung sein. Alle Kreaturen werden mich mit ihren Augen sehen. Und ich werde meinen sichtbaren Körper, der eigens zu diesem Zweck und zur Errettung der Sterblichen geschaffen wird, niemals verändern. Die Wundmale an meinem Körper werden immer sichtbar bleiben, damit jeder daran erinnert werde, dass auch ich mich erniedrigt habe, um aus dem Leiden zu lernen – gerade so wie jene, die ich liebe. Mein auferstandener, ursprünglich in der Daleth-Welt geborener Körper wird sich von der He-Dimension zur neuen Jod-Sphäre erheben, das heißt in die einzige Wirklichkeit, die das Jod-Zeitalter erfüllt.“

Jod ist ein altes Symbol; es steht für die ruhende Hand auf einer höheren Ebene, und hat den Zahlenwert 10, oder Eins-Null. Es bezeichnet die Zeit des Neuen Himmels und der Neuen Erde oder das Zeitalter des Himmels auf Erden, in dem alles, was vorher bestand, neu erschaffen wird. Es sind dann keine Anzeichen oder Narben mehr zu sehen, die an Satans Rebellion im Himmel und seinen Hass auf die Heiligen erinnern; sie werden gänzlich vergessen sein. Die neuen, für die zweite Geburt verheißenen Körper werden mit mir in das neue Zeitalter eintreten und nie mehr unter Schmerz, Hunger oder Krankheit leiden. Da die Unsterblichkeit Teil ihrer Natur ist, wird der Kampf ums Überleben in dieser neuen Schöpfung auf ewig beendet sein. Das neue Universum wird sich für immer in einem Zustand des Friedens und der Ausgeglichenheit befinden, frei von Sünde oder Rebellion, das verspreche ich. Man schaue sich doch nur einmal all die Schmetterlingsflügel in der Natur genauer an, dann bekommt man eine Vorstellung davon, wie schön meine neue Schöpfung sein wird.“

Dieses, lieber Leser, ist die bedeutendste Nachricht aller Zeiten. Sie bringt das Wesentliche am Plan Gottes für die Menschheit auf den Punkt. Erzählen Sie also bitte Ihren Mitmenschen davon, und tun Sie das Ihre für Gott; Sie werden eine großartige Belohnung erhalten.

Eine andere Sicht des Gottvater-Mysteriums

Als Johannes im Zuge der Offenbarung in den Himmel befohlen wurde, damit er niederschreibe, was er zu Gesicht bekommen sollte, erlebte er sich bewusst „auf der anderen Seite“, also in der He-Dimension.

Alsbald war ich im Geiste; und siehe, ein Thron stand in dem Himmel, und auf dem Throne saß einer. Und der da saß, war von Ansehen gleich einem Jaspisstein und einem Sardis, und ein Regenbogen war rings um den Thron, von Ansehen gleich einem Smaragd. (Offenbarung 4: 2-3)

Dort gewahrte er jenseits eines herrlichen Leuchtens ein Licht, das von einem prächtigen Thron ausging. Es ließ sich nicht erkennen, um was oder wen es sich dabei handelte, doch erkannte er etwas, dessen Anblick ihm vertraut erschien – einen Regenbogen, der den Thron überspannte! Ich interpretiere diese Vision als die Gegenwart Gottes in Form einer unsichtbaren Leuchtkraft des höchsten elektromagnetischen Spektrums jenseits der Sphäre der Unendlichkeit. Tatsächlich muss die Energie wohl dem göttlichen Thron entströmen, und zwar in sämtlichen gleißenden Frequenzen eines allumfassenden Lichts, wie es unter Einsatz aller bekannter und unbekannter elektromagnetischen Frequenzen zum Ausdruck kommt – einschließlich des herrlichen Leuchtens jenes sichtbaren Lichtspektrums, das auch von Sterblichen wahrgenommen werden kann. Für mich repräsentiert die sichtbare Erscheinung des Regenbogens die Fülle und Gesamtheit der Daleth-Dimension sowie aller Elemente, die bekannt und Teil des Periodensystems der chemischen Elemente sind, zuzüglich der gesamten Kraft des elektromagnetischen Spektrums.

In der Bibel heißt es: „Niemand hat jemals Gott erblickt...“, und die passende Ergänzung dieses Satzes müsste lauten: „...noch ist jemand am Leben, der darüber berichten könnte.“ Er ist das unnahbare Licht. Wir sind in der Lage, aus fast 150 Millionen Kilometern Entfernung von unserer Erde aus die auf der Sonne herrschende Temperatur zu messen. Wir haben Raumsonden zu ihr entsandt, die bis zum Zerschmelzen Daten an die Erde zurückfunkten. Jegliches Stück Materie, das der Sonne zu nahe kommt, verdampft augenblicklich. Seine Teile zerfallen, werden von der glühenden Masse der Sonnenoberfläche aufgesogen und verschwinden in ihr, wo sie im nuklearen Hochofen des Sonneninnern dahinschmelzen.

Im Laufe der Menschheitsgeschichte hat man die Sonne immer wieder als Gott oder Göttin angesehen und dementsprechend verehrt. Angesichts dessen, was Johannes erlebte und in der Offenbarung festhielt, kann man durchaus wagen, eine menschliche Anwesenheit auf der Sonne mit der Anwesenheit eines Menschen in der Gegenwart des Herrn auf seinem Thron gleich zu setzen. Wenn wir das Postulat, demzufolge Gott das unnahbare Licht ist, in andere Worte kleiden, kann man auch sagen, dass Er Sie zuvörderst in Seine Gegenwart zitieren muss, weil Sie andernfalls augenblicklich des Todes wären, sollten Sie ungerufen vor Ihm erscheinen. So einfach ist das. Bedenken Sie bitte: ich bediene mich hier ungenauer Vergleiche. Gott ist weder die Sonne, noch lediglich eine wesenlose Energietotalität und auch nicht nur die Gesamtheit von Materie und Energie. Da Er alles aus dem Nichts erschuf, hat das Universum logischerweise seinen Ursprung in Ihm; doch ist Gott selbst viel mehr als all dieses.

Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so dass das, was man sieht, nicht aus Erscheinendem geworden ist. (Hebräer 11:3 UELB)

Die Bibel zieht zur Darstellung Gottes einen menschlich verständlichen Vergleich heran. Jesus enthüllt Ihn uns als den Vater. In früheren Zeiten repräsentierte der Vater, also das patriarchalische Prinzip, für die gesamte Sippe und das Familiengefüge den Quell der Autorität. Zahlreiche Kulturen sind auch heute noch von großer patriarchalischer Macht geprägt, was man besonders in islamischen Ländern beobachten kann. Als Jesus von Gott als dem Vater sprach, verknüpfte er das den Menschen Unbekannte mit etwas, zu dem sich jeder in Beziehung setzen kann. Ich brauche das hier nicht näher auszuführen, sondern weise lediglich darauf hin, dass im Zahlensystem des hebräischen Alphabets „Vater“ auch „Gott“ bedeutet, nämlich das unnahbare Licht, ausgedrückt im ersten Buchstaben des hebräischen Alphabets, Aleph.

Der Buchstabe Aleph ging aus einer frühen figürlichen Darstellung eines Stierkopfs hervor. In vielen alten Sprachen haben sich auf diese Weise Schriftzeichen entwickelt. Oftmals bediente man sich auch religiöser Symbole. Es ist bekannt, dass in zahlreichen alten Kulturen Stiere angebetet wurden. Auch die Bibel weiß zu berichten, dass Israel sich am Schöpfer versündigte, indem es einem goldenen Kalb huldigte, als Moses fortgegangen war, um Gott auf dem Berg Sinai zu begegnen. Sie können ferner nachlesen, was sich im 2. Buch Mose, Kapitel 32 zutrug. Unter anderem heißt es dort, dass es das Volk gelüstete, seinen Gott zu schauen. Die Menschen verhalten sich nicht immer klug, und wir alle stoßen irgendwann an unsere Grenzen. Gerade darum hat Jesus immer wieder in Bildern und Gleichnissen gesprochen; er wollte uns schwer fassbare spirituelle Wahrheiten nahe bringen (siehe dazu auch den Anhang Das Geheimnis der hebräischen Sprache).

In HANS hat Aleph auch die Bedeutung der Zahl 1. Die Nummer 1 zu sein, ist Ziel jeden Politikers, und in gewissem Maß lassen sich die meisten von uns dieser sehr menschlichen Neigung überführen. Der Grund dafür besteht darin, dass wir nach dem Ebenbild Gottes geschaffen wurden. Die Frage, wer wir sind, ruft oft einen stolzen Ehrgeiz in uns hervor, der uns treibt, zur Nummer 1 zu werden – was leider meist auf Kosten anderer geht. Eben dieses Bestreben bildete auch das Problem Satans und kostete ihn letzten Endes seinen Platz im Himmel.

Nach HANS muss Gott als Nummer 1 zur Daleth-Dimension hinzugefügt werden, damit man zur He-Dimension von 5 (4+1=5) gelangt, da das Energieniveau von Daleth-Objekten auf übernatürliche Weise gehoben werden muss und damit im Gegensatz zum 2. Hauptsatz der Thermodynamik steht – eine bare Unmöglichkeit im System der Natur. Das ist so, weil Gott, die Kraft der Eins, ebenfalls von der „anderen Seite“ kommt. Sein Aufenthaltsort ist die Ewigkeit.

Denn so spricht der Hohe und Erhabene, der in Ewigkeit wohnt, und dessen Name der Heilige ist: Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum... (Jesaja 57:15 UELB)

Daher sollten auch wir fähig sein, in den niedrigeren Regionen der Daleth-Dimension einen Zugang zur Ewigkeit zu entdecken. Und dank unserem Lehrmeister der Wissenschaften, Albert Einstein, können wir ihn auch finden. Man beachte, dass wir mit Jesaja auf den Namen eines Heiligen Alpha/Aleph treffen, der in der Ewigkeit (He) zum Hause ist, einen heiligen Ort (Jod) bewohnt und in der Daleth-Dimension verwurzelt ist. Wir erfahren den unsichtbaren Gottesgeist als die eine Schiene und den Menschengeist, den sogenannten Lebensodem, als die andere Schiene des gemeinsamen Gleises. Es handelt sich um das gesamte elektromagnetische Spektrum von Energie und Elementen – ausgedrückt in einem einzigen Vers.

Nehme ich Einsteins wissenschaftliche Aussagen in näheren Augenschein, so erschließen sie sich mir nicht alle. In der Zusammenschau erkenne ich immerhin, dass jedes vorhandene Element sich im Farbspektrum des Regenbogens wiederfindet und sämtliche Elemente, dargestellt in ihren jeweiligen typischen Mustern von Spektrallinien als ihren Signaturen, etwas Bestimmtes gemeinsam haben. Seit dem Abwurf der Atombomben im Jahre 1945 haben wir gelernt, dass durch Freisetzen gewaltiger Mengen explosiver Energie sich gewisse Elemente umbilden können. Mittels einer enormen Energiemenge, die als Nebenprodukt dieses Vorgangs freigesetzt wird, lässt sich Materie von einem höheren Energieniveau auf ein niedrigeres absenken. Wie Einsteins berühmte Gleichung E=mc besagt, entsteht Materie aus Energie. Die Folgen dieser Entdeckung sind bereits für viele Menschen tödlich geworden, und ein Ende des Schreckens ist keineswegs absehbar. Albert Einstein war sich dieser Tatsache nur zu sehr bewusst, und sie brachte ihn dazu, sich in seinen letzten Lebensjahren konsequent für den Frieden einzusetzen.

Entsprechend obiger Gleichung wird unsichtbare Energie in der Materie verschiedener Elementarstrukturen wie Kupfer, Eisen, Magnesium, Plutonium und Uran sichtbar. Während bestimmte Elemente dem augenblicklichen Stand der atomaren Technologie dienlicher sind, bilden alle Elemente des Periodensystems das Ergebnis von Gottes Schöpfungsprozess, auf der Grundlage von E=mc². Das Wissen darum, welche explosiven Resultate die Veränderung von atomaren Materiezuständen zeitigt, sagt mir: „Pfusche Gott nicht ins Handwerk!“ Es handelt sich um die nuklearphysikalische Version biochemischer Genmanipulation. Letzten Endes leitet sich alles im Universum von Seiner göttlichen Energie her.

Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so dass das, was man sieht, nicht aus Erscheinendem geworden ist. (Hebräer 1:13 UELB)

Im Hinblick auf Jesus als dem Sohn Gottes, der in der Auferstehung geboren wurde (Sein zweiter Geburtstag) konstatiert die Bibel in Kolosser 1:17: „Und Er ist vor allem, und es besteht alles in Ihm.“ In diesem Zusammenhang zeigt sich, dass der Vater nun in Gänze dem Sohn innewohnt, und der göttlichen Kraft verdankt es sich, dass das Universum („alle Dinge“) erhalten bleibt und weiterhin zusammengehalten wird. Das wiederum heißt nichts anderes, als dass in jedem Atom, Molekül oder Teilchen die göttliche Kraft wirksam ist. Ja, Sie haben richtig gehört: Im winzigsten Partikel, den wir gerade noch unter dem Elektronenmikroskop wahrnehmen können, ist ein Teil der unendlichen Kraft Gottes unsichtbar anwesend.

Wenn man diese Erhaltungsenergie auch nur von einem Atom abzieht, wird es kollabieren. Nähme Gott sie aus einer kleinen Masse heraus, könnte die nachfolgende Implosion ganz schreckliche Konsequenzen für uns alle, die wir in der Daleth-Dimension leben, nach sich ziehen. Mit anderen Worten: Gott kann jeden Augenblick beschließen, die Erhaltung des Universums zu beenden, indem Er ihm Seine Energie entzieht. In Mikromomenten würde die Daleth-Welt implodieren; die Zivilisation des Menschen wie auch das Universum würden augenblicklich und unwiderruflich „Geschichte werden“. Tatsächlich wird sich etwas in dieser Weise zutragen, wenn für Gott die Zeit gekommen und reif ist, mit dem Neuen Himmel und der Neuen Erde „alles neu zu machen“ (Offenbarung 21:22).

Zurück zu meinem Beispiel mit dem Lichtschalter an der Wand. Der Schalter ist Teil eines Netzwerks von Drähten, das an seinem einen Ende in eine Glühbirne und mit seinem anderen Ende in eine Stromquelle mündet, die viele Kilometer vom Haus entfernt dieses Netz mit elektrischer Energie versorgt. Das Wirken der Elektrizität wird nur dann wahrgenommen, wenn der Lichtschalter auf Ein oder auf Aus gestellt wird. Schlagartig wird Ihnen klar, dass sie seit je schon da war. Bedenken Sie dieses Faktum; es wird von Universitätsprofessoren kaum vermittelt, weil diese im allgemeinen nicht an eine göttliche Energie glauben. Sie stellen sich bewusst blind gegenüber dem, was die Natur klar und deutlich zum Ausdruck bringt. Selbstverständlich räumen ein paar Wissenschaftler das Zwangsläufige eines intelligenten Weltentwurfs und einer primären Ursache dafür ein, jedoch sind sie auf diesem Globus in der Minderheit. Normalerweise werden ihre Auffassungen von deren Fachkollegen niedergemacht, und außerdem bleibt es ihnen versagt, ihre Meinungen in wissenschaftlichen Publikationen der Universitäten zu veröffentlichen. Diese engstirnige Sichtweise, die keine andere gelten lässt, ist politisch bedingt und wird sich ändern, sobald es zur Apokalypse kommt. Ich finde es erstaunlich, dass Millionen Menschen ein Vermögen an Studiengebühren bezahlen, um sich von respektablen, jedoch spirituell blinden Leuten unterrichten zu lassen, und infolgedessen ihrerseits religiös gesehen unwissend bleiben.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass sich Gott, der Vater, überall im natürlichen Universum zeigt – vom kleinsten Teilchen, von der niedrigsten Frequenz bis hin zu seinen Grenzen zur Unendlichkeit. Die Existenz der Daleth-Dimension wird von Gott aufrecht erhalten. Das bedeutet, dass jeder von uns aus der Energie hervorgeht und durch sie handelt, deren Quelle letztlich der ewige Gott ist, der auf dem großen Himmelsthron sitzt, wie es aus dem Buch der Offenbarung und anderen Bibelstellen hervorgeht.

Ehe er in der Person Satans zum Rebellen wurde, erhob sich Hejlel-Ben-Schachar, auch Luzifer genannt, stolz in den Himmel, da durch ihn die göttliche Energie im Sinne des Herrn floss. Seine Trugbilder verwirrten ihn, und so begehrte er auf gegen seinen Vater, der ihn erschaffen hatte. Am Beginn der Daleth-Dimension „jauchzten“ (Hiob 38:7) einst Luzifer und die anderen Gottessöhne (Engel). Dann schenkten sie einer Lüge Glauben und verloren alles. Adam und Eva glaubten den Lügen Satans und wählten einen Erkenntnisweg, der die natürliche spirituelle Kraft von Gut und Böse in sich vereinte. Um Gut von Böse zu unterscheiden, bedürfen die Sterblichen des geschriebenen Wortes Gottes, der Bibel. Sie funktioniert wie ein Kompass, der die Kräfte des unsichtbaren Magnetismus offenbart, welcher in unserer Welt des Riechens, Schmeckens, Hörens, Sehens und Berührens gleichfalls am Wirken ist.

Die Vorstellung vom Vater bringen wir auch mit dem Begriff „Quelle“ in Verbindung. Man kann die Anwesenheit Gottes nicht unbedingt in den eigenen sterblichen Gliedern spüren oder messen, obgleich unsere körperlichen Kräfte und Triebe bisweilen kaum abzutöten sind – ganz besonders in jungen Jahren. Aus der natürlichen Materie und Energie der Daleth-Welt zusammengesetzt, fabriziert oder geformt zu sein, ist nicht dasselbe wie „wiedergeboren“ zu sein. Denken Sie daran, dass es sich um zwei Geburtstage handelt. Alle Sterblichen bedürfen einer spirituellen Neugeburt von der anderen Seite her. Jesus ist der Wegbereiter der spirituellen Wiedergeburt, der erklärte Sohn Gottes durch seine Auferstehung, welcher ihrerseits der Vater in seiner ganzen göttlichen Fülle innewohnte (Römer 1:4; Kolosser 1:19).

Das Gottsohn-Mysterium

Fahren wir nun fort in unserer Suche nach einem besseren Verständnis Gottes. Als Johannes sich im (dritten) Himmel vor dem großen Thron Gottes aufhielt, bemerkte er eine reale Person, die daneben stand. An den Nägelmalen in dessen Händen, Füßen und Hüfte erkannte er den auferstandenen Jesus. Diese fünf Narben werden auf alle Zeit für den Sohn Zeugnis ablegen, dass er in der materiellen Zeit- und Raumwelt der Daleth-Dimension lebte. Die vier Narben an Seinen Händen und Füßen sind seine spezifische, der Daleth-Dimension (4) entstammende Signatur. Man füge diesen die tödliche Wunde vom Speer, der ihm in die Seite gestoßen wurde, hinzu und erhalte so 4+1=5, was nunmehr auf der He-Ebene kennzeichnend für Seinen Opfertod ist.

Ich entsinne mich des Sachverhalts, dass, wenn auf dem Altar der Israeliten ein Lamm geopfert wurde, man dessen Füße erst fest zusammenband. Daraufhin löschte das Messer das Leben des Tiers in ähnlicher Weise aus, wie es mit der fünften Verwundung Jesu geschehen war. Hände und Füße waren ihm mit Nägeln ans Holz geschlagen, was wiederum an das nicht entzündete Brennholz auf Isaaks Rücken erinnert, als Abraham drauf und dran war, im Gehorsam gegen Gott seinen einzigen Sohn als Brandopfer darzubringen (Genesis 22). In diesem Sinne wird Jesus richtigerweise als das Lamm Gottes bezeichnet.

In der Offenbarung schreibt Johannes, dass er Jesus im Zentrum vor des Vaters Thron bemerkte, wo sich alles zuträgt. Deshalb auch seit Urzeiten die Frage: Stellt Jesus ein einzelnes Wesen dar oder ist Er Gott – nur in anderer Form, Ausstrahlung oder in körperlicher Gestalt? Es gibt einige Bibelstellen, die davon handeln, dass Gott die Menschheit, lange bevor Jesus in Bethlehem geboren wurde, in der Daleth-Welt aufgesucht hatte. Dem entnehmen wir, dass Gott nicht nur das unendliche Licht oder die in der Matrix des Universums eingebettete Energie, sondern auch eine Person ist. Natürlich erhebt sich dabei sofort die Frage: Wie definiert man eine Person?

In Genesis 18 wird zum Beispiel ausgeführt, dass Gott in Gesellschaft von zwei anderen ‚Personen’ Abraham aufsuchte. Abrahams Besucher verzehrten eilig ein geopfertes Lamm, zusammen mit weißem Käse und Milch. Sie erschienen Abraham in jeder Hinsicht wie Menschen. Dann kam Abraham dahinter, dass der HERR selbst ihm die Ehre gibt. Hingegen steht in der Bibel, dass niemand jemals Gott zu Gesicht bekommen hat (Johannes 1:18). Also stellt sich die logische Frage: In welcher Gestalt suchte Gott den Abraham auf?

Ich habe kein Problem damit, mir das vorzustellen. Er ist der Schöpfer des Universums. Er kann aus sich selbst heraus jedes Vehikel erschaffen und jegliche Energie, die erforderlich ist, es anzutreiben. Er muss es nur aussprechen, und schon ist es Wirklichkeit!

Erlauben Sie mir an dieser Stelle noch einen anderen Vergleich: Wenn ich irgendwo hinfahren will, gehe ich in meine Garage und stelle fest, welches Fahrzeug für den vorgesehenen Verwendungszweck am besten geeignet ist. Es werden Autos für viele verschiedene Aufgaben und mit einer ganzen Reihe äußerer Formen gebaut. In ähnlicher Weise wollte wohl Gott für sich eine angemessene, nicht allzu erschreckende, ja eine geradezu vertraute körperliche Hülle wählen, um damit Abraham in der Daleth-Sphäre zu begegnen. Er würde in sie hineinschlüpfen und sich auf den Weg machen. Warum sollte es für den Schöpfer schwierig sein, etwas zu unternehmen, was unserem Tun so ähnlich ist. Nur die Details unterscheiden sich hier voneinander.

Ein weiteres Exempel: Einige hundert Jahre nachdem Gott mit Abraham gesprochen hatte, erschien er inmitten eines brennenden Dornbusches, um Moses aufzusuchen. Moses hatte nie zuvor ein He-dimensionales Ausdrucksmittel wie dieses gesehen und war von seinem Anblick fasziniert! Ehe Moses Gelegenheit fand, näher zu kommen, um dieses Ereignis genauer in Augenschein zu nehmen, wurde ihm bedeutet, sich seiner Schuhe zu entledigen, da er auf heiligem Boden stehe. Nur ein kleiner Hinweis an dieser Stelle: Achten Sie auf Ereignisse, bei denen Feuer aus der He-Dimension im Spiel sind – selbst wenn es sich nur um kleine Feuer handelt! Gott erschien auch dem Propheten und Priester Ezechiel. Lesen Sie mehr darüber in Ezechiel, Kapitel 1 und 20. In diesem Falle benutzte Gott eine He-dimensionale Vorrichtung, die ungefähr so aussah wie etwas mit Rädern im Innern von Rädern. An den Radspeichen lodert Feuer, und umrahmt ist das Ganze von furchtgebietenden Engeln.

Was ich Ihnen vermitteln will, ist, dass Gott in jeder Form in Erscheinung treten kann, die er für geeignet hält. Ich bin sicher, dass Er als der Schöpfer in seiner Garage Hunderte verschiedener Fortbewegungsmittel hat. Das größte von ihnen hat uns Johannes in der Offenbarung 21:9 vorgestellt:

Komm her, ich will dir die Braut, das Weib des Lammes zeigen. Und er führte mich im Geiste hinweg auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt, Jerusalem, hernieder kommend aus dem Himmel von Gott; und sie hatte die Herrlichkeit Gottes. Ihr Lichtglanz war gleich einem sehr kostbaren Edelstein, wie ein kristallheller Jaspisstein; und sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore, und an den Toren zwölf Engel, und Namen darauf geschrieben, welche die der zwölf Stämme der Söhne Israels sind. Nach Osten drei Tore, und nach Norden drei Tore, und nach Süden drei Tore, und nach Westen drei Tore. Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundlagen, und auf denselben zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes. (Offenbarung 21:9-14 UELB)

Das neue Jerusalem! Es ist so groß wie ein Stück Land, insgesamt 2.400 Quadratkilometer, und wie eine Rakete gen Himmel gerichtet. In der Tat identifizieren wir es als eine Pyramide mit fünf (5) Seitenflächen analog der He-Dimension, und ihr Licht erstrahlt so hell wie die Sonne. Ein Fahrzeug dieser Größe lässt alles andere in unserer Vorstellung zwergenhaft erscheinen, doch schließlich ist Gott grenzenlos. Eingleisig orientierte christliche Kunstmaler stellen die himmlische Stadt oftmals als einen Kubus dar, der dem Bild eines Altars gleicht und ihn wiedergibt – mit seinem Begriffsinhalt von Blut und Sühne im Zusammenhang des Opfertods. Andere Maler geben sie als Tempel wieder, in dem man getötet werden konnte, wenn man gegen die Regeln verstieß. Wegen ihres Mangels an Wissen über die göttliche Doppelgleisigkeit überraschen mich derartige Sichtweisen gar nicht.

Zurück zu unserer letzten wichtigen Frage: Kann es sein, dass Jesus Christus vor dem göttlichen Thron das sichtbare Bild des einen Gottes ist, der ohne Jesus für Engel, Menschen, Johannes und jegliches Wesen sonst im Umkreis des Throns unsichtbar war, ist und bleibt? Als Jesus auf Erden weilte, sprach er davon, dass Er und der Vater eins seien (Johannes 17:21). Er machte Seinen Jüngern unmissverständlich klar, dass Er den Vater, die unsichtbare Gottheit, sichtbar gemacht habe (Johannes 14:8-10).

Sie sehen, wir kommen der Sache schon näher! Je mehr Ihre Erkenntnis wächst, desto besser werden Sie alles verstehen. Studieren Sie doch einmal die Evangelien aus der Perspektive des doppelschienigen Eisenbahngleises! Nun, wir haben immer noch nicht darüber gesprochen, weshalb Gott im Himmel lieber in Gestalt eines offenbar wiedererstandenen Leibs in Erscheinung tritt, der aus einem hinfälligen irdischen Körper der Daleth-Dimension hervorgegangen ist.

Historisch gesehen erscheint Jesus als ein von einer gewöhnlichen Frau, Maria, um das Jahr 1 v.Chr./n.Chr. geborener Säugling. Gemäß Lukas 1:35 kam der Heilige Geist „über Maria“, worauf sie im jungfräulichen Stand gebären konnte. Also muss der Heilige Geist bei der Empfängnis Jesu die biologische Funktion von Sperma übernommen haben. Folglich wurde Jesus auch ohne die seit Adam der Menschheit innewohnende Erbsünde oder Ursünde gezeugt und geboren.

Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden. (Lukas 1:35)

Ist Jesus identisch mit demselben unsichtbaren Gott, von dem Johannes berichtet, dass Er jetzt im Himmel sichtbar sei? Christliche Gelehrte streiten seit Jahrzehnten vehement darüber, wie das Wesen von Jesus Christus als dem im Fleisch geborenen Gott genau zu deuten sei. Die einen sagen, er sei zur Gänze menschlich und erst nach seiner Auferstehung gottgleich geworden. Andere lehren, Jesus habe vor seiner Geburt aus Maria überhaupt nicht existiert, während wieder andere die Ansicht vertreten, dass es sich bei Ihm um eine Art göttliche Essenz handele, die von einem menschlichen Körper umhüllt sei. Das immer noch verbindliche orthodoxe Glaubensbekenntnis, das im Jahr 451 beim Konzil von Chalkedon verabschiedet wurde, besagt, dass in der einen Person Christus zwei Naturen – eine göttliche und eine menschliche – ungetrennt und unvermischt enthalten sind.

Wenn wir der alten Mythologie nachspüren, stoßen wir auf zahlreiche Legenden über Götter und Menschen, die Kinder hatten, welche halb göttlich und halb menschlich, also Halbgötter waren. Diese Mythen sind ein Beleg dafür, dass Satan etwas über Gottes Vorhaben, einen göttlichen Messias zu schaffen, wusste. Satan inspirierte nicht nur heidnische Religionen mit verschiedenen Formen sogenannter Fruchtbarkeitskulte. Er versuchte auch, die Verwirklichung von Gottes Heilsplan zu hintertreiben, indem er ihn imitierte. In Kapitel 4 berichtete ich davon, wie die „Söhne Gottes“ (gefallene Engel) sich mit den „Töchtern der Menschen“ paarten. Die daraus hervorgehenden Nachkommen waren die Helden alter „großer, ruhmreicher“ Männer, die in der Bibel als „Nephilim“ bezeichnet werden. Satans Strategie bestand darin, das adamitische Erbgut zu verderben, so dass er selbst zum „Vater“ des verheißenen Messias avancieren konnte.

Es gibt Leute, die an der göttlichen Herkunft Jesu zweifeln. Immerhin wurde er als hilfloses Baby geboren und musste alles von seinen irdischen Eltern lernen, um physisch zu überleben. Diese Leute sind der Ansicht, dass Jesus als Gottessohn schon seit Kindesbeinen, als er noch auf dem Boden umherkroch, alles über die He-Dimension gewusst haben muss. Wir kennen ja die Geschichte, wie er bereits als Zwölfjähriger im Tempel von Jerusalem die Ältesten in der Thora unterrichtete. Und die Logik sagt uns, dass Er von Joseph ja wohl vor allem das Zimmermannshandwerk gelernt hat. Wie andere Kinder musste er sich berufliche Fertigkeiten aneignen, um später Seinen Lebensunterhalt zu bestreiten und eine Familie versorgen zu können. Denn Joseph, der Vater Seiner Brüder und Schwestern, würde ja einmal sterben.

Zu Jesu Zeiten hatte die große Masse der Menschen keinen Zugang zum Schrifttum. Alle Bücher oder Schriftrollen waren handgeschrieben, äußerst selten und teuer. In der alten klassischen Bildung wurde die Fähigkeit großgeschrieben, die Inhalte von Dokumenten und Reden im Gedächtnis zu bewahren. Die Römer bedienten sich dafür speziell begabter Schüler als Sendboten, die längere Mitteilungen nach nur einmaligem Hören im Sinn behalten konnten. Sie waren so etwas ähnliches wie unsere modernen Gerichtsschreiber, die alles vor Gericht Gesagte mitschreiben. Unsere Gehirne sind heutzutage zu ungeübt im Auswendiglernen. Wir sind vom geschriebenen Wort total abhängig, und neuerdings versorgt uns eine computerisierte digitale Technologie in zunehmendem Maße mit alternativen Aufzeichnungs- und Wiedergabemöglichkeiten.

Auch die Entstehung der Evangeliumstexte lässt sich im Zusammenhang der altertümlichen Praxis des Auswendiglernens erklären, also die geübte Fertigkeit der Wiedergabe aus dem Gedächtnis heraus. Es handelt sich um exquisite Texte, die so klar artikuliert sind, als habe sich jemand hierzu eines Tonbandgeräts bedient. Es verwundert nicht, dass Jesus in großem Umfang aus der Thora zitierte, und diese Angewohnheit hatte Er nicht allein. Die Schriftgelehrten und Pharisäer hielten es ebenso, denn Schriftrollen waren eine Rarität. Erinnern Sie sich an die Geschichte von Joseph und Maria, die ihren „verschwundenen“ Jesus bei den Älteren im Tempel sitzend fanden? Der Besuch der Bibliothek des Jerusalemer Tempels muss für einen 12jährigen Jungen die krönende Bildungserfahrung gewesen sein. Ich bin mir gewiss, dass Jesus viele Male wieder dorthin zurückkehrte, um alte Schreiber aufzusuchen, mit denen er sich angefreundet hatte.

Millionen Menschen sind der Auffassung, dass es sich bei Jesus um einen klugen und anständigen Mann gehandelt habe, aber keineswegs um Gott. Doch viele Prophezeiungen bescheinigen seine Göttlichkeit, insbesondere im Blick auf seinen Opfertod, den er für die ganze Menschheit am Kreuz erlitt. Die Bibel erklärt ihn als rein und geeignet, für unsere Sünden zu büßen.

Die Prophetie und das Wesen Jesu

Ich muss nun zu der Frage zurückkehren: „Wer ist Jesus wirklich?“ Ich erkenne wohl, dass es sich bei Ihm um denselben unsichtbaren Gott handelt, der historisch gesehen in der Daleth-Dimension auf der Erde sichtbar wurde. Seit seiner Auferstehung ist er im Himmel sichtbar, wo er in Bereitschaft verharrt und, bekleidet mit unsichtbarer Allmacht, auf dem großen Himmelsthron Seinen Platz einnimmt.

Alsbald war ich im Geiste; und siehe, ein Thron stand in dem Himmel, und auf dem Throne saß einer. Und der da saß, war von Ansehen gleich einem Jaspisstein und einem Sardis, und ein Regenbogen war rings um den Thron, von Ansehen gleich einem Smaragd. Und rings um den Thron waren vierundzwanzig Throne, und auf den Thronen saßen vierundzwanzig Älteste, bekleidet mit weißen Kleidern, und auf ihren Häuptern goldene Kronen.

Und aus dem Throne gehen hervor Blitze und Stimmen und Donner; und sieben Feuerfackeln brannten vor dem Throne, welche die sieben Geister Gottes sind. Und vor dem Throne wie ein gläsernes Meer, gleich Kristall; und inmitten des Thrones und um den Thron her vier lebendige Wesen, voller Augen vorn und hinten. Und das erste lebendige Wesen war gleich einem Löwen, und das zweite lebendige Wesen gleich einem Kalbe, und das dritte lebendige Wesen hatte das Angesicht eines Menschen, und das vierte lebendige Wesen war gleich einem fliegenden Adler. Und die vier lebendigen Wesen hatten, ein jedes von ihnen für sich, je sechs Flügel; ringsum und inwendig sind sie voller Augen, und sie hören Tag und Nacht nicht auf zu sagen: Heilig, heilig, heilig, Herr, Gott, Allmächtiger, der da war und der da ist und der da kommt!

Und wenn die lebendigen Wesen Herrlichkeit und Ehre und Danksagung geben werden dem, der auf dem Throne sitzt, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, so werden die vierundzwanzig Ältesten niederfallen vor dem, der auf dem Throne sitzt, und den anbeten, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und werden ihre Kronen niederwerfen vor dem Throne und sagen: Du bist würdig, o unser Herr und unser Gott, zu nehmen die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht; denn du hast alle Dinge erschaffen, und deines Willens wegen waren sie und sind sie erschaffen worden. (Offenbarung 4:2-11 UELB)

Die Bibel stellt fest, dass 500 Personen die Auferstehung Jesu bezeugten und beschworen, und Johannes berichtet darüber in der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel.

Und ich wandte mich um, die Stimme zu sehen, welche mit mir redete, und als ich mich umgewandt hatte, sah ich sieben goldene Leuchter, und inmitten der [sieben] Leuchter einen gleich dem Sohne des Menschen, angetan mit einem bis zu den Füßen reichenden Gewande, und an der Brust umgürtet mit einem goldenen Gürtel; sein Haupt aber und seine Haare weiß wie weiße Wolle, wie Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme, und seine Füße gleich glänzendem Kupfer, als glühten sie im Ofen, und seine Stimme wie das Rauschen vieler Wasser; und er hatte in seiner rechten Hand sieben Sterne, und aus seinem Munde ging hervor ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht war, wie die Sonne leuchtet in ihrer Kraft. Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot. Und er legte seine Rechte auf mich und sprach:

Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige, und ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Hades. (Offenbarung 1:12-18 UELB)

Bei auferstandenen Körper Jesu handelt es sich um eine völlig neue Schöpfung. Der Apostel Paulus spricht von Jesus als vom Zweiten Adam und beschreibt in 1. Korinther 15 den metaphysischen Leib. Auch hier erkennen wir das Prinzip der zwei Schienen. Jesus, der ewige Gott, erlangte seine Sichtbarwerdung, indem Er in der Daleth-Dimension als Mensch zur Welt kam. Jesus, der Fleisch gewordene Sohn Marias, ist die eine Schiene. Hingegen repräsentiert der Jesus, der vermittels seiner Auferstehung geboren wurde – der unsichtbare Gott, von da an in der He-Sphäre sichtbar – die andere Schiene desselben Gleises (siehe Römer 1:4). Es ist erforderlich, beide Schienen im Blick zu behalten, damit man einen gültigen Eindruck vom Wesen Jesu und von dessen Rolle in Gottes Erlösungsplan erhält.

Das Leben des Fleisch gewordenen Jesus bleibt ein großes Mysterium, das nur wenige verstehen. Nehmen wir einfach die Tatsache, dass Gott als Mensch (Jesus) sich niemals der überwältigenden Macht bediente, die ihm von der He-Seite her zu Gebote stand. Er besaß das Vorrecht, diese Macht jederzeit einzusetzen, denn Er war der ewige Gott. Indessen zog Er es demütig und bescheiden vor, misshandelt und gekreuzigt zu werden, anstatt 12 Legionen Engel abzurufen, die Seine irdischen Feinde mit Leichtigkeit besiegt hätten (siehe Matthäus 26:52-54). Er blieb seinem einmal gefassten Vorhaben treu.

Denn nicht Engeln hat er unterworfen den zukünftigen Erdkreis, von welchem wir reden; es hat aber irgendwo jemand bezeugt und gesagt: "Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, oder des Menschen Sohn, dass du auf ihn siehst? Du hast ihn ein wenig unter die Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt [und ihn gesetzt über die Werke deiner Hände]; du hast alles seinen Füßen unterworfen."

Denn indem er ihm alles unterworfen, hat er nichts gelassen, das ihm nicht unterworfen wäre; jetzt aber sehen wir ihm noch nicht alles unterworfen. Wir sehen aber Jesum, der ein wenig unter die Engel wegen des Leidens des Todes erniedrigt war, mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt, – so dass er durch Gottes Gnade für alles den Tod schmeckte. Denn es geziemte ihm, um deswillen alle Dinge und durch den alle Dinge sind, indem er viele Söhne zur Herrlichkeit brachte, den Urheber ihrer Errettung durch Leiden vollkommen zu machen. (Hebräer 2:5-10 UELB ) [meine Erklärung]

Seine Unterjochung unter die Sterblichkeit jedoch machte aus Jesus keineswegs einen gewöhnlichen Sterblichen. Er blieb auch jetzt Israels ewiger Schöpfergott. Seine göttliche Herkunft ist ebenso wenig zu leugnen wie Gottes Allgegenwart als Energie und Materie bei der Erhaltung selbst der winzigsten Partikel des Universums.

Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohne, den er gesetzt hat zum Erben aller Dinge, durch den er auch die Welten gemacht hat; welcher, der Abglanz seiner Herrlichkeit und der Abdruck seines Wesens seiend und alle Dinge durch das Wort seiner Macht tragend, nachdem er [durch sich selbst] die Reinigung der Sünden bewirkt, sich gesetzt hat zur Rechten der Majestät in der Höhe; indem er um so viel besser geworden ist als die Engel, als er einen vorzüglicheren Namen vor ihnen ererbt hat.

Denn zu welchem der Engel hat er je gesagt: "Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt"? Und wiederum: "Ich will ihm zum Vater, und er soll mir zum Sohne sein"? Wenn er aber den Erstgeborenen wiederum in den Erdkreis einführt, spricht er: "Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten". (Hebräer 1:1-6 UELB) [von mir hinzugefügte Erklärung].

Zum Zeichen der Erlösung gab sich der unsichtbare Gott zunächst in einem Daleth-Körper allen sichtbar zu erkennen. Er unterwarf sich ferner dem Programm der zwei Geburtstage und kam in der gleichen Weise wie alle Menschen zur Welt, mit allen menschlichen Empfindungen, Sehnsüchten, Sorgen, Freuden und Leiden – bis hin zum Tod.

Auch als Fleischgewordener blieb Jesus in vollem Umfang Gott, bis er eine kurze, jedoch außerordentlich tiefgreifende und vereinsamende Trennung vom Vater vollzog, die unsere Sünden erfordern, und starb einen ganz und gar menschlichen Tod (siehe Psalm 22:1; Matthäus 27:46). Nach drei Tagen erstand Er mit Hilfe von ganz oben (He) wieder auf. Der Erstgeborene, auferstanden von den Toten, wurde auf die nächste Schmetterlingsebene erhoben – so wie es all jenen verheißen ist, die Ihm vertrauen. Seither war und ist Jesus der sichtbare Gott im Himmel, der sich nun gleichermaßen den Engeln wie den Menschen offen zeigt:

Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt, der Erstling der Entschlafenen; denn da ja durch einen Menschen der Tod kam, so auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. Denn gleichwie in dem Adam alle sterben, also werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden. Ein jeder aber in seiner eigenen Ordnung: der Erstling, Christus; sodann die, welche des Christus sind bei seiner Ankunft... (1. Korinther 15:20-23 UELB)

Die Erfahrung der Vergänglichkeit, die wir heute als Menschen aus Fleisch und Blut machen, ist lediglich vorübergehend. Sie ist der sich formende Lehm, in dessen Gestalt der unsichtbare Gott in Erscheinung tritt. Wie Albert Einstein in seinen Theorien demonstrierte, ist in jedem atomaren Teilchen von Jesu Fleisch – wie auch in unserem eigenen – eine unsichtbare Energie am Walten, die in Gott ihren Ursprung hat. Das ganze Universum, einschließlich der beiden Dimensionen He und Daleth, ist auf solche Weise mit seinem Leben verwoben, dass sich nichts davon ablösen lässt. Im Teth (9)-Zeitalter sind die beiden Sphären Daleth und He auf der Erde sichtbar (4+5=9). In der Jod (10)-Ära erhebt und transformiert Gott die He (5)-Sphäre auf ein exponentiell höheres Energieniveau und baut ein neues Haus für sie (Beth=2), bezeichnet als der Neue Himmel und die Neue Erde (2x5=10).

Während Seines Erdendaseins wirkte Jesus Wunder und bediente sich hierzu derselben übernatürlichen Prinzipien, die auch anderen Sterblichen zu Gebote stehen. Er sandte 70 Jünger aus, Menschen zu heilen, Dämonen auszutreiben und „das Reich Gottes“ anzukündigen. Dabei sagte er: „Wer an mich glaubt, wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe.“ (Joh. 14:12)

Durch das Gebet kann uns von der He-Dimension Kraft zufließen. Diese besondere übernatürliche Energie muss von der höher-energetischen He-Dimension in unsere materielle Welt strömen. Nichts kann jedoch von der Daleth- in die He-Dimension fließen. Daraus kann man direkt Schlüsse über Energieflüsse und nukleare Reaktionen ziehen und eine wissenschaftliche These aufstellen.

Gleichfalls könnte man Krankheit als einen Mangel an biologischer Energie deuten, die sich durch den Verlust des natürlichen Gleichgewichts in der Daleth-Dimension verflüchtigt hat. Die göttliche Heilung kann dann erfolgen, wenn der kranken Person aus der He-Dimension zusätzliche Kraft zugeleitet wird. Das Mittel dazu besteht im Gebet, das wie ein Leiter aus Kupferdraht in elektrischem Strom wirkt. Jesus bediente sich seiner sogar, um den toten Lazarus wieder aufzurichten. Auf diese Weise schöpft die göttliche Wiederherstellung der Gesundheit aus einer Anhäufung göttlicher Energie, um das zu liefern, was nicht verfügbar ist auf der Ebene der Daleth-Welt, in der man sich auch mit guten, heilsamen medizinischen Maßnahmen, von gesünderer Ernährung bis zu Antibiotika, helfen kann.

Ich stelle mir das Gebet als eine Bittschrift vor, die von Engeln übermittelt wird, welche auf einem Energie-Band knapp oberhalb von Röntgen-Strahlen und außerhalb der Regenbogen-Frequenzen unserer materiellen Welt agieren. Ich glaube, die göttliche Heilkraft geht von den Engeln aus, die im elektromagnetischen Spektrum auf einem höheren Niveau leben, als es irgendein wissenschaftliches Instrument aufspüren kann. Zur weiteren Klärung dessen sollten Sie mein zweites Buch lesen.

Einige meiner christlichen Freunde fragen mich: „Wenn Jesus sagte: ‚mein Vater’ – bedeutet das dann, dass Er der Sohn ist? Sogar Gott sprach: ‚Hört auf meinen Sohn’. Bei anderen Gelegenheiten sprach Jesus von sich, indem er die althergebrachte messianischen Bezeichnung „Menschensohn“ wählte. Diese Bezüge scheinen selbst mir darauf hinzudeuten, dass Jesus als der Sohn Gottes zweierlei Persönlichkeiten in sich unterschied. Um auf diese Frage eine Antwort geben zu können, sollten wir in hebräischen Kategorien denken, denn Jesus wandte sich an einfache Leute, die größtenteils ungebildet waren.

Zu Jesu Zeiten gab es im jüdischen Gemeinwesen mehrere rivalisierende religiös-politische Gruppierungen. Zwei davon dominierten die oberste Behörde, das Synedrium, welches offen unter römischer Aufsicht agierte. Der priesterliche Teil der Sadduzäer glaubte nicht an ein Leben nach dem Tod und setzte sich zum großen Teil aus weltlich orientierten Hellenisten zusammen. In vielfältiger Hinsicht unterschieden sie sich kaum von zahlreichen heutigen Politikern und Wissenschaftlern, welche an die Evolution und die Reformierung des Sozialwesens durch ein regierungsseitig gesteuertes Bildungssystem glauben.

Bei der anderen großen Gliederung handelte es sich um die Pharisäer, die an das Gottesgericht und die Auferstehung glaubten und bemüht waren, ihr Leben auf die Thora und die mündlich überlieferten Gesetze (Traditionen) ihrer Väter bis zurück zu Moses einzuhalten. Beide Gruppen beriefen sich auf Jesus und stritten über Seine Aussagen, dass Er von der anderen Seite (He) komme, Gott Seinen Vater nannte, sich das Recht nahm, Sünden zu vergeben, alle Arten von Krankheiten heilte, Dämonen austrieb und im übrigen sich mit einer Ihm eigentümlichen Autorität vernehmen ließ, anstatt andere Rabbis zu zitieren.

Die großen Konflikte zwischen ihnen ergaben sich aus einer Reihe von Gründen: Erstens, weil diejenigen, die an der Macht sind, diese nicht freiwillig abgeben; zweitens, weil sie, aufgrund ihrer Ignoranz und/oder Unterordnung unter die Heilige Schrift und die Prophetie, die von Jesus gestellten Forderungen zurückwiesen. Von den messianischen Prophezeiungen machten in jenen Tagen mehrere verschiedene Interpretationen die Runde, und die jüdische religiöse Obrigkeit entschied sich (mit ein paar bekannten Ausnahmen) dafür, diejenigen Auslegungen mit Nichtachtung zu strafen, die für die Ansprüche Jesu sprachen.

Prophezeiungen, ausgehend von dem, was wir heute das Alte Testament nennen, waren damals noch nicht recht deutbar. Heute ist es uns möglich, durch ein jüdisch-prophetisches Teleskop zurückzuschauen und zwei Berge zu erblicken, so wie das Eisenbahngleis zwei Schienen hat. Der erste Berg geht die Juden an. Ihnen wurde die Prophezeiung über einen zukünftigen Messias zuteil, der als königlicher Eroberer Davids Thron der politischen Herrschaft über das dem Abraham verheißene Land wieder errichten würde. Jedermann erwartete das. Judäa schmachtete unter römischer Besatzung, und die in der Bibel verheißene Befreiung war eine hochwillkommene Botschaft, die in der Synagoge gepredigt wurde.

Dass in den Weissagungen auch von einem leidenden Messias die Rede war, wurde nicht besonders beachtet, obwohl einige ihn unter dem Namen Messias ben Joseph erwarteten. Im Großen und Ganzen wusste weder die Mehrheit der Bevölkerung noch die ausgebildeten Rechtsgelehrten der jüdischen Religion etwas von den zahlreichen Prophetien, welche des Messias Leiden und Tod zum Inhalt hatten.

Jesus bediente sich gern der rhetorischen Frage: „Habt ihr nicht gelesen...?“. Sie sehen: der Unterbau für die jüdische Ein-Schienen-Bahn wurde bereits zu Zeiten Jesu gelegt. Das ist der Grund dafür, dass die Obrigkeit als Ganzes Jesus ablehnte und ihn im Namen des gesamten jüdischen Gemeinwesens zum Tod verurteilte. Natürlich wissen wir, dass viele Zehntausende, ja vermutlich Millionen, von Juden sich kurz nach seiner Auferstehung dazu bewegen ließen, den Aussagen Jesu über Seine messianische Heilsmission Glauben zu schenken. Diese Gläubigen warteten darauf, dass Jesus zurückkehrte und in Israel das Königreich Gottes neu errichtete.

Gott oder Jesus?

Es war ohne Gottes Hilfe zur Erhellung des Verstands durch den Heiligen Geist für einen Juden unvorstellbar, dass die ursprüngliche Wahrheit, derzufolge Gott ein einziges Wesen war, nun scheinbar nicht mehr gelten sollte und Er statt dessen in zwei Wesenheiten zerfallen sollte.

Dir ist es gezeigt worden, damit du wissest, dass der HERR Gott ist, keiner sonst außer ihm. Vom Himmel her hat er dich seine Stimme hören lassen, um dich zu unterweisen; und auf der Erde hat er dich sein großes Feuer sehen lassen, und mitten aus dem Feuer hast du seine Worte gehört. (5. Mose 4:35-36 UELB)

Daran hat sich selbst nach 2000 Jahren nichts geändert. Da die herrschenden Christen die Vorstellung entwickelt haben, dass Gott sich in drei Wesenheiten gliedert, ist es für Juden wie für Muslime entsprechend schwieriger geworden, Jesus als ihren persönlichen Retter zu begreifen.

Beide Religionen glauben, dass es die Wahrheit ist, wenn Gott irgend etwas sagt, und dass es nichts daran zu deuteln gibt, weil Gott kein Lügner sein kann, der sich das einmal Gesagte später anders überlegt. Christen jedoch, die nicht auf der anderen Schiene des Gleises belehrt worden sind, können ihre Theorien nicht besser vertreten als die Pharisäer zu Zeiten Jesu, weil man sie von ihrer eingleisigen Perspektive her nicht widerlegen kann. Vergessen Sie nicht: das Dreifaltigkeitsdogma wurde erst etwa 400 Jahre, nachdem Jesu gelebt hatte, aufgestellt, als die beiden einschienigen Religionen noch fest verwurzelt waren. Zu jener Zeit waren bereits viele Juden von den Christen rücksichtslos verfolgt, ja gefoltert und umgebracht worden. Diese beiden Ein-Schienen-Systeme werden durch die Heimsuchungen und die bei der Apokalypse 2008-2015 zutage tretenden Wahrheiten demontiert.

Lassen Sie uns näher beleuchten, wie es zu dieser neuen Offenbarung (derzufolge Gott drei Wesen in einem einzigen ist) kam. Wenn Sie sich in diesem Punkt etwas hilflos fühlen, so geht das nicht nur Ihnen so, da den meisten Menschen diese Vorstellung ziemlich fremd ist. Wenn der fleischgewordene unsichtbare Gott sich einen Körper erschaffen hat, um in der Daleth-Dimension unserer materiellen Welt zu gegebener Zeit gegenwärtig sein zu können, erschien er als: „Mit Namen soll er Jesus genannt werden“. Dann erfolgt die Ankündigung in der Bibel den Zwecks Seiner Geburt betreffend: „denn Er ist es, der Sein Volk von seinen Sünden erlösen wird.“

Und sie wird einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus heißen; denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden. (Matthäus 1:21 UELB)

Jesus verlebte eine überraschend normale Kindheit. Als er heranwächst, akzeptiert niemand, dass er so anders sei, um ihn als einen Menschen ohne Sünde oder als fleischgewordenen Gott zu verehren.

...und sie sprachen: Ist dieser nicht Jesus, der Sohn Josephs, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wie sagt denn dieser: Ich bin aus dem Himmel hernieder gekommen? – Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Murret nicht untereinander. Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, dass der Vater, der mich gesandt hat, ihn ziehe; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tage. (Johannes 6:42-44 UELB)

Jesus sagte einfach nur: “In mir ist keine Sünde; sagt es mir, so ihr eine findet.” Diese Aussage ist für das menschliche Verständnis unfassbar. Sie wurde infolgedessen als Frevel empfunden und hätte eine Steinigung zur Folge gehabt, wenn Jesus nicht rechtzeitig von dannen geschritten wäre. Dann verkündete Er in der Synagoge, dass Er der Messias sein. Erneut erhob man Steine gegen ihn und rief: „Du bist ein geborener Sünder. Deine Mutter ist eine Hure, und du wurdest unehelich geboren. Es ist nur der Gutherzigkeit deines Stiefvaters zu verdanken, dass der Ruf deiner Mutter, wie auch dein eigener, geschont wurden. Du bist niemand, der es wert wäre, uns über unseren Gott zu belehren.“ In den Evangelien finden sich viele solcher Vorkommnisse erwähnt. Um festzustellen, was sich wirklich ereignete, sollten Sie die Bibel lesen.

Jesus sah sich in Seinen Bemühungen, zu lehren, zahlreichen Hindernissen gegenüber. Er musste einer ganzen Reihe falscher Vorstellungen sowie absoluter Unkenntnis der Bibel entgegentreten. Was, zum Beispiel, wollte Er vermitteln, wenn er den Ausdruck „Menschensohn“ gebrauchte? Allmählich entwickelt Jesus die Vorstellung, dass der ewige Schöpfer-Gott, welcher im dritten Himmel der He-Dimension wohnt, der Menschheit nun sichtbar als Mensch erscheint. Das ist für sich selbst genommen eine unhaltbare Behauptung und noch viel weniger mit der heutigen jüdischen Religion zu vereinbaren.

HANS hilft uns zu erkennen, dass der Ausdruck „Menschensohn“ auf die Seite der Daleth-Dimension auf der Jesus-Münze gehört, und das Wort „Gottessohn“ sich auf die He-Dimension bezieht. Es handelt sich in beiden Fällen um ein und dieselbe Person, nur ist unser Blickwinkel ein jeweils anderer.

Der eine Gott
Jesus
Menschensohn
Daleth
Jesus
Gottessohn
He -
Jod

Bei seiner Gerichtsverhandlung sprach Jesus von sich selbst einfach als von „ICH BIN“ und meinte damit den Schöpfergott, der Moses erschienen war und Israel die Zehn Gebote gebracht hatte. Dieser Ausspruch erzürnte den Hohepriester und seine Gefolgsleute so, dass das Gericht viele Verfahrensaspekte nicht berücksichtigte und am Schluss einer Art Lynchjustiz freien Lauf ließ.

Jesus stellte Sein Verhältnis zu Gott als eine Vater-Sohn-Dynamik dar, wobei Jesus auf Erden der göttliche Sohn des unsichtbaren Vaters im Himmel ist. Er wählte diese Vorgehensweise, um dem einfachen Volk, das stets die große Masse seiner Zuhörer ausmachte, die unvertraute, weltenthobene Beziehung zwischen der Daleth- und der He-Dimension näher zu bringen. Damals hätte niemand auch nur zu träumen gewagt, dass diese Entsprechung von Vater und Sohn 300 Jahre später zur geltenden Lehre von der Dreieinigkeit erhoben würde. Zu Jesu Tagen war es für das jüdische Volk nur schwer zu glauben, dass Gott beschließen sollte, in Gestalt eines sterblichen Menschenwesens aus Fleisch und Blut vor ihnen zu erscheinen.

Selbst Seine Jünger begriffen es nicht. Nachdem er schon Hunderte von Predigten angehört hatte, bat Philippus Jesus: „Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns.“ Jesus entgegnete: „So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater!“ (Johannes 14:8-9 LB).

Als Jesus den Simon Petrus fragte: „Wer sagt ihr denn, dass ich sei?“, erwiderte Simon Petrus treffend „Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn“ (Matthäus 16:16 LB). Sein Erkenntnisstand bewog Jesus dazu, ihm die Schlüssel zum Himmel anzuvertrauen, was nichts anderes bedeutete, als dass Petrus nun Zugang zur göttlichen Macht der He-Dimension besaß.

Die Bibel nennt drei spezielle Ereignisse, die bezeugen und zusätzlich vergewissern, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Das erste Mal war, als Er sich nach Seiner Taufe durch Johannes aus dem Taufwasser erhob, die Himmel sich öffneten und eine Stimme vom Himmel erscholl: „Dies ist mein innig geliebter Sohn.“ Mit anderen Worten: Dieses menschliche Wesen da vor dir, ist göttlich und entstammt der He-Dimension. Man muss immer berücksichtigen, dass Jesus größtenteils ungebildeten Menschen ein bedeutsames, neues Konzept vorstellt, ihnen deshalb geduldig und behutsam die Wahrheit zu vermitteln sucht und auf Vergleiche zurückgreifen muss, welche die einfachen Leute verstehen können.

Allerdings erhellen Vergleiche nur einige Aspekte komplizierter Sachverhalte. Jesus bediente sich vieler Gleichnisse aus Ackerbau und Viehzucht wie Weizen und Wicken, Schafen und Ziegen, verirrten Lämmern, Eigentümern, Landpächtern und Tagelöhnern, verschiedenen reichen Männern und einigen Habenichtsen. Seine familienorientierten Parabeln umfassen auch solche über Jungfrauen und Öllampen, ältliche Witwen, einen Vater und seine Söhne.

Von der zweiten Begebenheit legen drei verschiedene Evangelien Zeugnis ab; sie trug sich auf einem hohen Berg und vor erlesenem Publikum zu. Sie wird als die Verklärung Christi bezeichnet, weil Jesus dabei hell erstrahlt wie die Sonne. Fünf Männer (5) (10 Ohren und 10 Augen) vernahmen, wie Jesus „Mein Sohn“ genannt wurde. Es ist anzunehmen, dass zwei von ihnen – Moses und Elias – Zeugen aus früheren Zeiten waren, die lebendig erschienen und zu Jesus sprachen. Die anderen drei waren die Jünger Petrus, Jakobus und Johannes.

Man hört eine Stimme sagen: „Mein Sohn!“ Doch wo ist Gott? Wird hier klar erkannt oder nur gefolgert, dass es sich um zwei Personen handelt? Für die Zeugen ist nur eine einzige Person zu erkennen – Jesus erstrahlend in gleißendem Licht. Doch sie vernehmen eine Stimme, die spricht. Oder ist da etwa noch jemand? Könnte es sein, dass ein und dieselbe Person spricht?

Wie es in Deuteronomium 4:35 so schön heißt: „Vom Himmel her hat er dich seine Stimme hören lassen.“ In unseren drei Beispielen lässt sich, wie in den alten Tagen Israels, nur eine einzige Stimme vernehmen. Der alleinige Gott war immer nur mit einer Stimme sprechend vertreten. Vom Bibeltext her erscheint es den meisten Christen heute in ihrem modernen westlichen Denken eindeutig, dass es sich hierbei nicht um zwei Personen handelt, doch wenn man sich in die Juden vor 2000 Jahren hineinversetzt, kann man vielleicht zu einer anderen Interpretation dieses Ereignisses kommen.

Vom Himmel her hat er dich seine Stimme hören lassen, um dich zu unterweisen; und auf der Erde hat er dich sein großes Feuer sehen lassen, und mitten aus dem Feuer hast du seine Worte gehört. (5. Mose 4:35 UELB)

So erkenne denn heute und nimm zu Herzen, dass der HERR Gott ist im Himmel oben und auf der Erde unten, keiner sonst. (5. Mose 4:39 UELB)

Eine weitere Begebenheit trug sich zu kurz nachdem Jesus vom Palmwedel schwingenden Volk Jerusalems als Messias gefeiert wurde. Jesus hatte sowohl Seinen Tod als auch Seine triumphale Auferstehung vorausgesagt. Er rief aus: „Vater, gepriesen sei Dein Name“, und daraufhin ließ sich eine Stimme vom Himmel vernehmen. Die Menschen, die weiter entfernt standen, hielten das für ein Donnergrollen. Erstaunt darüber eröffnete ihnen Jesus unumwunden, dass es zu ihrem Besten sei und nicht zu Seinem. Er war von der He-Dimension hergekommen – aus dem Himmel –, sie hingegen nicht. Ein Teil Seiner göttlichen Mission war fast erfüllt – die Prüfung Seiner Person darauf hin, ob Er geeignet war, den gegenwärtigen Beherrscher dieses Zeitalters – Satan, den Teufel – zu ersetzen.

Es waren aber etliche Griechen unter denen, die hinaufkamen, auf dass sie auf dem Feste anbeteten. Diese nun kamen zu Philippus, dem von Bethsaida in Galiläa, und baten ihn und sagten: Herr, wir möchten Jesum sehen. Philippus kommt und sagt es Andreas, [und wiederum] kommt Andreas und Philippus, und sie sagen es Jesu.

Jesus aber antwortete ihnen und sprach: Die Stunde ist gekommen, dass der Sohn des Menschen verherrlicht werde. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht. Wer sein Leben liebt, wird es verlieren; und wer sein Leben in dieser Welt hasst, wird es zum ewigen Leben bewahren.

Wenn mir jemand dient, so folge er mir nach; und wo ich bin, da wird auch mein Diener sein. Wenn mir jemand dient, so wird der Vater ihn ehren. Jetzt ist meine Seele bestürzt, und was soll ich sagen? Vater, rette mich aus dieser Stunde! Doch darum bin ich in diese Stunde gekommen. Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme aus dem Himmel: Ich habe ihn verherrlicht und werde ihn auch wiederum verherrlichen.

Die Volksmenge nun, die dastand und zuhörte, sagte, es habe gedonnert; andere sagten: Ein Engel hat mit ihm geredet. Jesus antwortete und sprach: Nicht um meinetwillen ist diese Stimme geschehen, sondern um euretwillen. Jetzt ist das Gericht dieser Welt; jetzt wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden. Und ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen. (Dies aber sagte er, andeutend, welches Todes er sterben sollte.)

Die Volksmenge antwortete ihm: Wir haben aus dem Gesetz gehört, dass der Christus bleibe in Ewigkeit, und wie sagst du, dass der Sohn des Menschen erhöht werden müsse? Wer ist dieser, der Sohn des Menschen?

Da sprach Jesus zu ihnen: Noch eine kleine Zeit ist das Licht unter euch; wandelt, während ihr das Licht habt, auf dass nicht Finsternis euch ergreife. Und wer in der Finsternis wandelt, weiß nicht, wohin er geht. Während ihr das Licht habt, glaubet an das Licht, auf dass ihr Söhne des Lichtes werdet. Dieses redete Jesus und ging hinweg und verbarg sich vor ihnen. (Johannes 12:20-36 UELB)

Nach der Auferstehung Jesu begaben sich zwei Jünger auf den Weg zurück nach Emmaus, und Jesus gesellte sich zu ihnen, um eine Weile mit ihnen des Wegs zu gehen (siehe Lukas 24:13-35). Unterwegs erklärte Jesus, warum der Messias den Tod erleiden musste, damit er in die himmlische Herrlichkeit eingehe. Gott war als Mensch im Fleisch auf die Welt gekommen, um für die Sünden der Sterblichen zu büßen, damit alle, die des rechten Glaubens sind, errettet werden. Ich denke, anhand dieser Geschichte wird klar, dass sogar die Jünger nicht recht fassen konnten, was da vor sich ging.

Offensichtlich waren damals die Massen nicht eingestimmt auf das, was sich vor ihren Augen und Ohren vollzog. Den Rechtsgelehrten der Thora erging es nicht anders, dennoch heißt es: „Es wurden auch viele Priester dem Glauben gehorsam.“ (Apostelgeschichte 6:7 LB). Bis zum heutigen Tag leugnet das rabbinische Judentum die Weissagungen ihrer Bibel, welche eindeutig auf die Notwendigkeit eines weitgehend vollkommenen und ewigen Opfers hinweisen, um Israel zu erlösen und alle Verheißungen Gottes zu erfüllen, ohne seine Heiligkeit aufs Spiel setzen zu müssen.

Die unsichtbare Wirkung des Gottesgeistes

Die Wissenschaft enthüllt, dass Gott einer ist

Unter Beachtung der Spiegelanalogie können wir von der Wissenschaft eine ganze Menge über die He-Dimension erfahren, was sich uns auf andere Weise nicht erschließt. Auf der Grundlage dessen, dass sie einander sehr ähnlich sind, ist es uns möglich, eine Aussage darüber anzustellen, was es mit der He-Dimension im Vergleich zur Daleth-Welt auf sich hat, um dann die gezogenen Schlüsse mit HANS und der Bibel in Einklang zu bringen. Auf der Grundlage der zwei Schienen, die ein Gleis bilden, gewinnen wir ein harmonischeres Bild vom Wesen Gottes.

Dies ist der Schlüssel für ein besseres Verständnis der Wirkung(en) des Heiligen Geistes, der dritten Wesenheit in der christlichen Dreifaltigkeit. Die Wissenschaft der Daleth-Welt hat nachgewiesen, dass die Grundstruktur des Universums aus reiner Energie besteht. Materie kann völlig in Energie umgewandelt werden, und Energie ist der „Kleister“, der die Atome zusammenhält. Sie steckt auf subatomarem Niveau in jedem Element. Die Energie des Daleth-Universums spiegelt sich in den sieben Regenbogenfarben des sichtbaren Lichtes. Der Regenbogen zeigt jedes einzelne Element als definiert innerhalb eines unendlichen Kontinuums elektromagnetischer Kräfte, wie es in der Mathematik durch Alpha / Aleph bezeichnet wird. In der Symbolik von HANS nennen wir das die Gottesgeist-Kraft. Die Bibel und die meisten Christen bezeichnen sie als den Heiligen Geist, denn sie ist göttliche Gegenwart und göttliches Wesen, strömt aus Gott und ist Gott.

Gott ist ein Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten. (Johannes 4:24 UELB)

Auf der anderen (He- oder Jod-)Seite bzw. -Schiene finden wir dieselbe strukturale Energie als Teil aller Elemente des metaphysischen Universums (wie die Straßen des neuen Jerusalem etc.), die erlösten Heiligen eingeschlossen. Hier hat, entsprechend dem Rosetta-Stein-Verhältnis von 7:5, der Regenbogen fünf Farben. Diese Schlussfolgerung wird untermauert von den biblischen fünf Namen für die verschiedenen Gruppen von Heiligen, wie sie im Kapitel 5, im Absatz über die Gottesfamilie, beschrieben sind. Diese Personengruppen umfassen alle erlösten und wiederauferstandenen Bürger, die für die Jod-Dimension bestimmt wurden und von denen Gott weiß, dass es sich um die Seinen handelt. Sie sind für uns im großen und ganzen unsichtbar.

Die fünf Regenbogenfarben der He- oder Jod-Dimension werden zu den sieben Farben des elektromagnetischen Spektrums der Daleth-Welt hinzugefügt und bilden dann ein einziges kontinuierliches Energieband, welches das physische und das metaphysische Universum umfasst. Letzteres könnte man durch einen Regenbogen mit einem Band von 12 Farben darstellen. Auch wenn wir nur den sichtbaren Teil des elektromagnetischen Spektrums der Daleth -Welt sehen können, so wissen wir doch, dass da Energie in kontinuierlichen Frequenzbändern oberhalb und unterhalb [des sichtbaren Teils] vorhanden ist. Sie nehmen gleichmäßig ab oder zu bis in die Nähe der beiden Grenzen zur Unendlichkeit. Ähnlich wie es sich mit dem sichtbaren Teil des Spektrums verhält, befindet sich jenseits der Grenzen zur Unendlichkeit [den Grenzen des Daleth -Welt-Spektrums] der Anteil der He-Welt im vollen Daleth-He-Energie-Spektrum. Dieser Anteil ist da, auch wenn die Wissenschaft ihn selbst mit unserer ausgefeilten modernen Technologie nicht wahrnehmen kann. Was mich angeht, so bin ich fest davon überzeugt, dass der Regenbogen, den Johannes in der Offenbarung als über Gottes Thron gespannt beschrieben hat, zwölf Farbbänder enthält.

Um es noch einmal zu wiederholen: die Daleth-Welt enthält sieben (7) Regenbogenfarben innerhalb des Lichtspektrums der natürlichen Welt, und dies ist eine Schiene des HANS-Systems. Die himmlische Welt besitzt fünf (5) Farben. Das entspricht den fünf Namen der Heiligen, und sie stellen die zweite Schiene des Bahngleis-Systems dar. Als spirituelle Bausteine stellen die Heiligen die himmlischen Elemente dar, deren Kennzeichnung sich in den fünf Regenbogenfarben über Gottes Thron in der He-Welt befindet (s. 1. Petrusbrief 2:4-8). Sie entsprechen den Elementen in der Daleth-Welt, deren Kennzeichnung in Spektrallinien-Mustern besteht. Auf diese Weise hat jeder einzelne der Millionen von Heiligen eine einzigartige Kennzeichnung, die sein besonderes Immunsystem gegen das Böse widerspiegelt. Mit ihm können sie Sünde, Versuchungen und Hindernisse in der Daleth-Welt überwinden und ihren Lohn für die Arbeit und deren Früchte empfangen, die der Heilige Geist durch sie erwirkt hat.

Der Gottesgeist ist die multidimensionale göttliche Kraft, welche die physische Welt zusammenhält (siehe Kolosser 1:17). Sämtliche Materie und Energie im Universum ist letztlich eine Erweiterung dieses fortlaufenden Bands der göttlichen Macht und Gegenwart. Alles, was die Wissenschaft untersuchen kann, und alles, was die Bibel dem Himmel zuschreibt – von einem Zustand vor der Zeit bis zu dem nach der Zeit –, ist aus dem Geist geschaffen, weil es sich außerhalb des scheinbaren Nichts von Gottes Allmacht befand, die alles erschaffen hat (Hebräer 11:3).

Das scheint deshalb aus dem „Nichts“ heraus geschaffen worden zu sein, weil unser stoffliches Universum der Daleth-Dimension mit ihrem Sieben-Farben-Band aus den höheren Energiestufen der He-Dimension mit ihrem Fünf-Farben-Band hervorgegangen ist, was wir auch unter Hinzuziehung jedweder physikalischer Mittel, Methoden oder Instrumente nicht begreifen können. Vergessen Sie nicht: die He-Dimension ist eine immerwährende Realität. Am Ende der Zeit wird selbst die He-Dimension erneuert und zu einer neuen Jod-Dimension des Neuen Himmels und der Neuen Erde erhoben.

Der biblische Heilige Geist Gottes kann Gottes Willen nur im Einklang mit Seiner vollkommenen Liebe und Gerechtigkeit ausführen bzw. ihn zur Wirkung bringen. Als Gegenstück zum sichtbaren Gott im Himmel ist Satan jetzt in der Daleth-Dimension aktiv und zwar mittels einer geistigen Kraft aus der He-Dimension, die überall in unserem materiellen Universum gegenwärtig ist und sich der Entdeckung durch die Wissenschaft entzieht. Sie wirkt wie ein unechter Heiliger Geist. Diese „Kraft des Windes“ (hebr. ruach = bewegte Luft, Wind, Geist) ähnelt dem Heiligen Geist, ist jedoch eine Energie, die dazu eingesetzt werden kann, wechselweise entweder Gutes oder Böses zu wirken. Sie ist der Geist der Auflehnung und des kurzlebigen Seins. Sie stellt vermutlich eine Ebene des Energiekontinuums auf der Daleth-Seite dar, die sich in der Nähe einer anzunehmenden Grenze zwischen der wissenschaftlichen oder natürlichen Seite der Realität und der Unendlichkeit befindet.

Es gibt eine ganze Reihe anderer Entdeckungen, die wir im Konstrukt des Universums machen können. Wenn es möglich wäre, den Heiligen Geist von den wiedergeborenen Heiligen abzuziehen, würden sie aufhören zu existieren, so wie es auch die Elemente der Daleth-Dimension nicht länger gäbe, sobald die Atome, die die natürlichen Urstoffen bilden, ihrer inneren Energie verlustig gingen – eben jener Energie, die ja die sieben Regenbogenfarben hervorbringt. Sie würden in einer Kettenreaktion implodieren und den Kollaps des ganzen Universum bewirken, so dass nichts mehr davon übrigbleibe. Es wäre so, als zöge man das Konstruktionsmaterial Eisen – nur ein Grundstoff – aus dem Gebilde eines Wolkenkratzers: das Gebäude stürzte in sich zusammen. Genau das geschah, als am 11. September in New York die Twin Towers in sich zusammensackten.

Genau wie in der natürlichen Welt, wo jeder Urstoff so viele Elektronen, Positronen, Neutronen und Hunderte anderer kleinster Teilchen enthält, werden auch die wiedererstandenen Heiligen eine individuelle Strahlung des einen vollkommenen Heiligen Geistes aussenden. Jeder der Heiligen wird sich in alle Ewigkeit völlig von allen anderen unterscheiden, so wie auch die natürlichen Grundstoffe voneinander verschieden sind – sei es im Rohzustand oder als Teile von verschiedenen Mischungen und prozentual differierenden Mischungsverhältnissen.

Gott hat durch den Mund Jesu gesprochen: „Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke. Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.“ (Johannes 7:37-38 LB). Die aus dem Heiligen Geist Geborenen werden zu Quellen lebendigen Wassers (Heiliger Geist). Dies ist das Wort Jesu. Es ist verbürgt, und das ist das Gesetz des Weltalls, welches durch Sein Wort einstmals entstand. Gott sprach vor Anbeginn der Zeiten, und das Universum wurde energiegeladene Wirklichkeit, erfüllt von der unsichtbaren elektromagnetischen Kraft, die Albert Einstein später in den sieben Regenbogenfarben des sichtbaren Lichtspektrums entdeckte. Gott wird von neuem sprechen, und dann soll die Jod-Sphäre ins Dasein treten und „alle Dinge neu machen“.

Wie Sie sehen, sorgt die zweite Schiene für das Gleichgewicht des ganzen Gefüges. Man muss das HANS-System verstehen, um die Dreieinigkeit begreifen zu können. Sie werden auch anfangen zu erkennen, auf welche Weise der Heilige Geist als der unsichtbare Aspekt Gottes in der He-Dimension wirksam ist. Man muss beide Schienen nutzen, um sich einem vollständigeren und ausgewogenerem Verständnis von Gottes Plan anzunähern. Ich war bemüht, über die vielen Seiten meines Buchs hin Ihre Mühe mit Ihnen zu teilen. Ich habe in diesem Bemühen mehrere verschiedene Ansätze und Methoden erkundet, doch ohne die Hilfe des Heiligen Geistes werden wir nie etwas davon erkennen. Ganz gleich, ob Sie Moslem, Christ oder Jude sind: es ist schwierig, sich drei Personalitäten in einer einzigen vorzustellen, doch lehren sowohl die Erkenntnis als auch die Bibel, dass Gott der Eine ist – ein Faktum, das ein beständiges Mysterium für Sie bleiben könnte.

Wir haben nun neue Konzepte behandelt, die in keiner Universität und in keinem Seminar gelehrt werden. HANS zu entdecken, war eine wunderbare Erfahrung für mich, und ich hoffe, dass dadurch auch einige Ihrer Fragen beantwortet werden konnten. Es sind ja Fragen, die in der einen oder anderen Weise schon seit Tausenden von Jahren unsere Zivilisation in Spannung halten. Ich freue mich darauf, Ihn zu treffen, Ihn, der unsichtbar war, sich jedoch nun in Jesus offenbart. Ich möchte Seine Hände und Füße berühren und in der Liebe zum Wahrhaftigen auf ewig geborgen sein.

In der Summe ergibt sich, dass Jesus die Heilige-Geist-Gottheit ist – in Fleisch eingehüllt, um sichtbar zu werden. Er bleibt für die Gläubigen, die das Geschenk des Heiligen Geistes erhalten haben, weithin unsichtbar. Viele Christen pflegen zu sagen: „Laß Jesus in Dein Herz einziehen. “Wenn die Heiligen den Geist Jesu empfangen, entwickeln sie ein neues „Selbst in Christo“, indem sie lernen, wie man den alten, selbstsüchtigen Widerspruchsgeist der Adam-Natur, mit der wir geboren wurden, von sich weist und den Heiligen Geist Jesu in sich aufnimmt, damit wir uns auf die Jod-Dimension vorbereiten. Anders ausgedrückt: wir sollen uns der Natur des Zweiten Adams, nämlich Christi, angleichen, um wie Christus zu werden und uns für ein Leben und eine wichtige Aufgabe in der Jod-Dimension zu qualifizieren.

Dieser Vorgang wird zu einer Reihe von Wahlmöglichkeiten führen, die den Geist unserer persönlichen Identität, unseres Charakters als Gläubige verwandeln. Sie werden gegen das Böse „geimpft“, damit sie auf die bevorstehende Jod-Auferstehung vorbereitet sind, um in das ewig währende Königreich Gottes hineingeboren zu werden.

Hierin liegt die Spannung zwischen dem „alten Menschen“ und dem „neuen Menschen“, was den meisten Christen vertraut sein sollte. Es geht also um die lebensverändernde Bedeutung des Geheimnisses „Christus in mir, die Hoffnung der himmlischen Herrlichkeit“.

Ich bin mit Christo gekreuzigt, und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt lebe im Fleische, lebe ich durch Glauben, durch den an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat. (Galater 2:20 UELB)

Dieses nun sage und bezeuge ich im Herrn, dass ihr forthin nicht wandelt, wie auch die [übrigen] Nationen wandeln, in Eitelkeit ihres Sinnes, verfinstert am Verstande, entfremdet dem Leben Gottes wegen der Unwissenheit, die in ihnen ist, wegen der Verstockung ihres Herzens, welche, da sie alle Empfindung verloren, sich selbst der Ausschweifung hingegeben haben, alle Unreinigkeit mit Gier auszuüben.

Ihr aber habt den Christus nicht also gelernt, wenn ihr anders ihn gehört habt und in ihm gelehrt worden seid, wie die Wahrheit in dem Jesus ist: dass ihr, was den früheren Lebenswandel betrifft, abgelegt habt den alten Menschen, der nach den betrügerischen Lüsten verdorben wird, aber erneuert werdet in dem Geiste eurer Gesinnung und angezogen habt den neuen Menschen, der nach Gott geschaffen ist in wahrhaftiger Gerechtigkeit und Heiligkeit. Deshalb, da ihr die Lüge abgelegt habt, redet Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten, denn wir sind Glieder voneinander.

Zürnet, und sündiget nicht. Die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn, und gebet nicht Raum dem Teufel. Wer gestohlen hat, stehle nicht mehr, sondern arbeite vielmehr und wirke mit seinen Händen das Gute, auf dass er dem Dürftigen mitzuteilen habe. Kein faules Wort gehe aus eurem Munde, sondern das irgend gut ist zur notwendigen Erbauung, auf dass es den Hörenden Gnade darreiche.

Und betrübet nicht den Heiligen Geist Gottes, durch welchen ihr versiegelt worden seid auf den Tag der Erlösung. Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan, samt aller Bosheit. Seid aber gegeneinander gütig, mitleidig, einander vergebend, gleichwie auch Gott in Christo euch vergeben hat. (Epheser 4:17-32 UELB)

Wenn die Heiligen den Geist Jesu empfangen, entwickeln sie eine neue „Identität in Christus“. Sie lernen, den alten rebellischen Geist der angeborenen Adamsnatur abzuweisen und werden so Christus immer ähnlicher, indem sie den Heiligen Geist Jesu in sich aufnehmen. Immun damit wir uns auf die Jod-Dimension vorbereiten. Anders ausgedrückt: wir sollen uns der Natur des Zweiten Adams, nämlich Christi, angleichen, um wie Christus zu werden und uns für ein Leben und eine wichtige Aufgabe in der Jod-Dimension zu qualifizieren.

Dies aber sage ich, Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können, auch die Verwesung nicht die Unverweslichkeit ererbt. Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden. Denn dieses Verwesliche muss Unverweslichkeit anziehen, und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen.

Wenn aber dieses Verwesliche Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: "Verschlungen ist der Tod in Sieg". "Wo ist, o Tod, dein Stachel? Wo ist, o Tod, dein Sieg?" Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber das Gesetz.

Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus! Daher, meine geliebten Brüder, seid fest, unbeweglich, allezeit überströmend in dem Werke des Herrn, da ihr wisset, dass eure Mühe nicht vergeblich ist im Herrn. (1. Korinther 15:50-58 UELB)

Die Menschen erfahren dergestalt die Erlösung, indem sie unsere endliche Lebenskraft, die dazu bestimmt ist, zu vergehen (Taw), gegen eine unendliche Lebenskraft eintauschen – als ein Teil der Heiligen Geistkraft Jesu (Jod), welche die Kraft darstellt, die unser gesamtes Dasein erhält. Sie entspricht der Aleph/Alpha-Kraft (Gottvater), die in jedem Atom enthalten ist und ihm „Gestalt“ oder Existenz verleiht, damit wir über ein noch intaktes Universum der Daleth-Dimension verfügen, wie wir mit eigenen Augen sehen oder auch mit Hilfe von Instrumenten, die unsere naturgegebenen Sinne erweitern, erkennen können.

Seit Anbeginn verfügte Gott, dass die Sterblichen durch Leiden lernen sollen, damit sie immun und damit unempfänglich gegen das Böse werden. Aus diesem Grund haben wir für unser vollständiges Entwicklungsstadium den Schmetterlingszyklus der zwei Geburtstage, um jegliche falschen „Programme“ in uns, deren Präsenz sich in sündhaftem Verhalten ausdrückt, zu korrigieren. Alle, die Ihm dienen, müssen dazulernen, in dem sie Heimsuchung und Unglück auf sich nehmen, um die Reife für eine neue Lebenserfahrung in der Jod-Dimension zu erwerben – „denn der Lehrling steht nicht über seinem Meister.“

Wenn die Welt euch hasst, so wisset, dass sie mich vor euch gehasst hat. Wenn ihr von der Welt wäret, würde die Welt das Ihrige lieben; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, darum hasst euch die Welt.

Gedenket des Wortes, das ich euch gesagt habe: Ein Knecht ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten. Aber dies alles werden sie euch tun um meines Namens willen, weil sie den nicht kennen, der mich gesandt hat. (Johannes 15:18-21 UELB)

Wir Sterblichen, die wir jetzt in den letzten Tagen einer aufbegehrenden Zivilisation (Sajin-Zeitalter) leben, in einer Zivilisation, die nun allmählich ihrem Ende entgegengeht, müssen alle eine abschließende Lektion lernen. Das Hauptziel der Apokalypse besteht darin, Satans Herrschaft zu beenden und den Zweiten Himmel (Teil der He-Dimension) einer Säuberung zu unterziehen. Dies erfolgt im Anschluss an die Beseitigung alles Bösen auf der Erde und wird sämtliche satanischen Einflüsse beseitigen – in Vorbereitung auf das bevorstehende Königreich Gottes auf Erden im Zuge der tausendjährigen Weltherrschaft von Jesus aus Jerusalem. Der Plan Gottes für die Menschheit, wie er in der Bibel zum Ausdruck kommt, lässt sich in der Verbindung der allerersten beiden Wörter der Genesis mit den allerletzten zwei Wörtern der Offenbarung erfassen. Zusammengesetzt ergeben diese Wörter einen kurzen Satz aus nur vier Daleth-Wörtern:

„Gott schuf – die Heiligen“

Dies war und ist das Ziel Gottes für die Menschheit und bildet das Mikro-Miniatur-Ei vom großen russischen Spielzeug-Ei der Bibel. Nur Gott konnte diesen Satz gebildet haben, und HANS diente Ihm hierbei als Hilfsmittel, um ihn Seinen Kindern klar zum Verständnis zu bringen. In den abgelegenen Wäldern des Redwood Forest in Kalifornien besuchte ich einmal eine winzig kleine Kirche, wo ich dieses Konzept in einer Eintragung folgenden Wortlautes wiederfand:

„Dies ist meine Bibel, Gottes heiliges Wort. Sie sagt mir, woher ich kam, wohin ich gehe und wie ich dorthin gelange. Diese Bibel sagt mir, wie ich als Christ zu leben habe, also berge ich Sein Wort in meinem Herzen, so dass ich nicht gegen Gott sündige. Meine Bibel sagt mir, dass ich Christus als meinen Retter empfange. Dank meinem Gott schreite ich vom Tod zum Leben; ich werde niemals wieder derselbe sein.” (Sinnspruch in der Kapelle der Redwood Baptist Church, COMPTCHE, Kalifornien)

Schlussbemerkung

Mein Buch endet im Grunde genommen mit Kapitel 10. Doch ich wollte die Pforten Ihres Geistes öffnen, damit Sie weiterhin über den Schöpfer nachdenken, der Sie liebt. Uns stehen bestimmt schwierige Zeiten bevor. Ich ermahne Sie dringend zur Vorsicht, damit Sie sich nicht unversehens selbst bei dem Versuch ertappen, gegen Gott zu hadern. Sie würden niemals gewinnen! Lesen Sie die Bibel! Bitten Sie darum, verstehen zu dürfen, was Er im Leben mit Ihnen vorhat, und Sie werden Klarheit erlangen! Es ist gar nicht so schwer, unter die Schafe, die das Himmelreich erben werden, gezählt zu werden.

„Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und der HERR
von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe
üben und demütig sein vor deinem Gott.“ (Micha 6:8 LB
)

Ich hoffe, es hat Ihnen Freude gemacht, dieses Buch zu lesen. Ich wäre glücklich, wenn ich einmal per E-Mail oder über unser Leserforum von Ihnen hörte. Bitte empfehlen Sie diese Lektüre Ihren Freunden und Verwandten. Wenn man die biblischen Schätze findet, über die ich in meinen Büchern berichtet habe, sind sie es wert, mit anderen geteilt zu werden. Vielleicht werden ja auch Sie einmal ein Buch verfassen, um uns über Ihre Entdeckungen zu berichten. Andererseits mag es Ihnen ja auch möglich sein, diejenigen Erkenntnisse mit uns zu teilen, die unseren Leitlinien unter www.apocalyse2008-2015.com entsprechen.

Herbert R. Stollorz

Als Herausgeber und mitforschender Autor dieser beiden Veröffentlichungen ersuche ich Sie sowie Ihre Freunde und Verwandten, meine Werke auch jenen Zeitgenossen zugänglich zu machen, die Gott Ihren Weg kreuzen lässt. Bitte instruieren Sie diese Personen über nachfolgende Website:

www.apocalypse2008-2015.com

Über das Internet können Sie privat und diskret die Informationen über Gott, die Sie brauchen, erhalten, ohne Nachstellungen befürchten zu müssen. Wir wissen, dass aus einigen Teilen der Welt Todesdrohungen gegen jene ausgestoßen werden, welche die Bibel lesen. Wir beten, dass Gott Sie beschützen möge und Ihnen einen Platz in seinem himmlischen Reich zuweise, auf dass Sie für alle Ewigkeit leben. Bitten Sie Ihre Freunde, die genannte Website in Ihre E-Mail-Adressenliste aufzunehmen. Nach dem Motto: „Wenn es auch nur eine einzige Seele rettet, so wirst du im Himmel eine große Belohnung empfangen.“

Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Wachstum gegeben. Also ist weder der da pflanzt etwas, noch der da begießt, sondern Gott, der das Wachstum gibt. Der aber pflanzt und der begießt, sind eins; ein jeder aber wird seinen eigenen Lohn empfangen nach seiner eigenen Arbeit. Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; Gottes Ackerfeld, Gottes Bau seid ihr. (1. Korinther 3:6-9).

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Kapitelübersicht:  Prophezeiung der Apokalypse

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