Prophezeiung der Apokalypse

Eine Expedition von dem Garten Eden zu dem Neuen Jerusalem:
Ein Gottes Wegweiser für die Menschheit

Kapitel 6:

Jenseits der Todeserfahrung

(Die sechste Weltzeit, 6 = Waw, “verbindend”)

 

Was geschieht, wenn wir sterben?
Werden wir unserem Richter begegnen?
Was hat es mit Engeln und Dämonen auf sich?
Ist die Hölle wie die Kneipe an der Ecke, nur heißer?

 

Abschnittsverweise für dieses Kapitel:

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Der Mensch hat zwei Geburtstage

Das Bahngleis hat bekanntlich zwei Schienen. Wie wir bereits festgestellt haben, steht die Doppelschiene für Israel und die christlichen Länder, beziehungsweise für die jüdische Religion und das Christentum. So gilt auch die „gleitende 70. Woche“ des Propheten Daniel, also die prophezeite siebenjährige Apokalypse, für beide Gleise, das heißt, sie betrifft uns alle.

Im Neuen Testament offenbart uns Gott, daß die Menschen geschaffen wurden, um zweimal geboren zu werden. Uns allen ist der natürliche Geburtstag in der Siebener- oder Daleth-Dimension des Fleisches eine vertraute Tatsache. Den zweiten Geburtstag erleben wir, wenn – und falls – wir durch Gottes Heiligen Geist „wiedergeboren“ werden. Wer den Heiligen Geist im Glauben empfängt, wird zugleich in die Fünfer- oder He-Dimension hineingeboren, was sich jedoch noch nicht in einem sichtbaren Ereignis manifestiert, da es in der He-Dimension außerhalb des Reiches unserer fünf Sinne geschieht. Das Johannes-Evangelium formuliert es so:

Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand aus Wasser und Geist geboren werde, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen. Was aus dem Fleische geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geiste geboren ist, ist Geist.

Verwundere dich nicht, daß ich dir sagte: Ihr müsset von neuem geboren werden. Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen, aber du weißt nicht, woher er kommt, und wohin er geht; also ist jeder, der aus dem Geiste geboren ist. (Johannes 3:5-8 UELB)

Die letztgenannte Tatsache ist auf der Erde nicht sichtbar, denn wenn - und falls - sie sich ereignet, geschieht dies auf der „anderen Seite“. Wird man nicht Christ, so findet der zweite Geburtstag vor dem Großen Weißen Thron statt, der am Ende der Daleth-Dimension erscheint. Erinnern Sie sich: es gibt noch eine Wiederauferstehung für all die verbleibenden Toten. Alle Menschen, die je gelebt haben, werden gerichtet, und all diejenigen, die nicht bereuen, werden in den See aus Feuer geworfen und somit den zweiten Tod erleiden.

Folglich hat jeder Mensch zwei Geburtstage, den Tod aber kann er entweder einmal oder zweimal erleiden – so sieht es Gottes Plan für uns Sterbliche vor. Wer aus dem Geist Gottes wiedergeboren wird, der erlangt die Gewißheit seiner künftigen Wiederauferstehung durch seinen Glauben, denn dieser ist gleichbedeutend mit seiner Unterschrift unter Gottes neuen Bund. Gott wird sein Versprechen halten, und der zweite Tod wird keine Macht über uns haben, denn das Leben wird uns innewohnen wie eine Quelle lebendigen Wassers (s. Offenbarung 20:6; Johannes 7:37-39).

Das Beispiel vom Schmetterling

Ich bin recht erstaunt darüber, wozu diese beiden Bücher sich entwickelt haben. Als ich anfing zu schreiben, hatte ich eigentlich nur vage im Sinn, auch Sie an der guten Nachricht von Gottes Plan für die Menschheit teilhaben zu lassen. Denn das, was ich neuerdings in der Bibel gelesen habe, ist etwas, von dem ich in der Kirche noch nie gehört habe; und es ist zu schön, um es für sich allein zu behalten. Im Verlauf meines Forschens und Schreibens entdeckte ich nicht nur zahlreiche neue Konzepte, sondern es erschlossen sich mir auch neue Möglichkeiten, sie auf die Heilige Schrift zu übertragen. Stellen die Instrumente der Analogie und der Mehrfachperspektive, die Ihnen auf diesen Seiten vorgestellt werden, auch nicht die einzige Sichtweise gewisser ungewöhnlich komplexer Themen der Bibel dar, so werden sie Ihnen doch gute Dienste leisten. Mit der Hilfe Gottes wird es Ihnen gelingen, Seinen Plan für Ihr Leben und für die Welt um uns herum besser zu verstehen.

Und so möchte ich Ihnen noch einmal ein Beispiel aus der Natur bringen, das uns hilft, Gott zu verstehen. Unser Leben gleicht dem des Schmetterlings. Dessen Lebenszyklus ist einzigartig unter allen Lebensformen. Widmen wir unsere Aufmerksamkeit seinen verschiedenen Entwicklungsstadien, so können wir leichter verstehen, warum wir auf dieser Erde sind, wohin wir nach dem Tod gehen und was es mit dem ewigen Leben auf sich hat.

Das Dasein des Schmetterlings gliedert sich in zwei Lebensabschnitte, beziehungsweise zwei Hauptentwicklungsstadien. Er beginnt sein Leben als wurmartiges Raupenwesen; dieses Stadium vergleiche ich mit unserem sterblichen Dasein auf dieser Erde in der Daleth-Dimension. Am Ende seiner Existenz als Raupe spinnt dieses Wesen einen Kokon, in dem es einen scheinbaren Tod erleidet, bevor es in einen wunderschönen Schmetterling verwandelt wird.

Wenn dieses kleine Insekt schließlich aus dem Gefängnis seines Kokons wieder hervorkriecht, wohnt es in einem Körper, der für eine vollständig andere Umgebung und Lebensform geschaffen ist. Seine Schönheit begeistert uns, seine herrlichen, farbenprächtigen Flügel sind fast engelgleich.

Der Lebenszyklus des Schmetterlings symbolisiert die Wirklichkeit der He-Dimension, welche die Gläubigen nach dem Tod erwartet. Sie vermittelt uns eine Ahnung von der Herrlichkeit des ewigen Lebens. Auch uns wird etwas widerfahren, das wir noch nie zuvor erlebt haben, gerade so wie dem Schmetterling, der in eine völlig neue Welt (die He-Dimension, das Universum) eintaucht, wenn er zum ersten Mal gen Himmel empor flattert, anstatt auf einem Zweig entlang zu kriechen. Der Mensch erfährt eine ähnliche Wandlung, wenn sein physischer Körper stirbt. Nach dem Ende seines sterblichen Daseins lernt er als vollkommen neues Geschöpf das ewige Leben kennen.

Im Raupenstadium versteckt und ernährt sich der Schmetterling in Bäumen oder Büschen. Es droht ihm ständig die Gefahr, einem seiner zahlreichen natürlichen Feinde zum Opfer zu fallen. Vergegenwärtigt man sich, welche Gefahren von räuberischen Lebewesen, Krankheiten und Naturkatastrophen – etwa in Gestalt von Regen, Hitze und Wind – für die Raupen ausgehen, so kann man es als schieres Wunder ansehen, daß es überhaupt einigen von ihnen gelingt, zu überleben, um sich zum Schmetterling zu entwickeln. In vergleichbarer Weise durchleiden auch wir Schmerzen, Schicksalsschläge und Widerwärtigkeiten auf unserer Reise durch die Daleth-Dimension.

Die Wissenschaftler lehren uns, daß die Wespe den größten Alptraum für den Schmetterling darstellt. Die weibliche Wespe kann bis zu 60 Eier in den runden Körper einer Raupe injizieren, ohne daß diese wirklich gewahr würde, was ihr widerfahren ist. Sie empfindet keinen Schmerz. Der Same zur Zerstörung der Raupe wurde ohne ihr Wissen geschwind in ihren Körper gelegt. Meine poetische Ader lässt mich ahnen, daß Gott dieses ökologische Drama uns Menschen zur Lehre ersonnen hat, damit wir es auf unser eigenes Leben übertragen können.

Aus den Eiern in der Raupe schlüpfen winzige Maden, die sich von den Lebenssäften der Raupe ernähren. Sie fügen den wichtigsten inneren Organen, die für das Überleben ihres Wirtstieres unentbehrlich sind, keinen Schaden zu. Als wahre Parasiten saugen sie einfach so lange Lebenskraft aus der Raupe, bis sie selbst herangereift sind. Bevor die Raupe sich verpuppt, brechen die Maden aus dem Körper ihres Wirtes hervor, um als Wespen geboren zu werden und den Kreislauf aufs Neue in Gang zu setzen.

Aufgrund meiner dichterischen Veranlagung entdecke ich in diesem Phänomen ein Sinnbild. Die weibliche Wespe entspricht darin Satan, der die Menschen verdirbt, indem er das Böse in sie pflanzt. Die Maden dieser Wespe gleichen die den Menschen von Natur aus innewohnenden Anwandlungen des Bösen, die in der Bibel „Sünde“ genannt werden. Bleibt man in diesem Bild, so können wir in den Wespeneiern Versuchungen sehen, denen der Mensch erliegt. Irgendwann „schlüpfen“ aus diesen Versuchungen „Maden“ der Sünde, die uns von innen heraus verzehren. Über eine lange Zeit hinweg mag – oberflächlich betrachtet – im Leben alles in Ordnung erscheinen, aber in unserem Inneren wird uns durch die spirituellen „Maden“ der Sünde alle physische und geistige Lebenskraft entzogen – bis hin zur völligen Entkräftung und zum Tod.

Wie die arglose Raupe, die unter Qualen stirbt, wenn die Maden reifen und aus ihrem Körper hervorbrechen, so werden die meisten Menschen eine schmerzliche Überraschung erleben, wenn sie gezwungen werden, sich mit den Folgen ihrer verborgenen „Maden“ auseinanderzusetzen. Ohne Vorwarnung brechen in unserem körperlichen Dasein die Sünden, die wir nicht aufgegeben haben und vor denen uns Jesu Blut nicht bewahrt, für jedermann sichtbar hervor und zerstören uns dabei von innen heraus. Anstatt sich mühelos in irgendeine Art von spirituellem Schmetterling verwandeln zu können, müssen die infizierten Menschen sich damit abfinden, daß ihnen diese Umwandlung niemals gelingt. Sie bleiben Raupen, die sich plötzlich in einer tödlichen Krise befinden, wenn es bereits zu spät ist, die tödlichen Maden unschädlich zu machen oder zu entfernen.

Ich finde die oben festgestellte Tatsache, daß die Wespe 60 Eier legt, auch im Rahmen der Symbolik bedeutsam. Im Hebräischen ist nämlich mit der Zahl 60 auch die Vorstellung von der Schlange verbunden. Satan ist die Schlange, die den Menschen betrügt; er ist der Urheber von Täuschung und Sünde, der universelle „Vater der Lüge“ (Johannes 8:44). Satan kann uns nur in der Daleth-Dimension mit der Sünde infizieren. Über den Rahmen unserer Zeit und Welt hinaus hat er keine Macht mehr über die Menschen. Der Schaden indessen, den er bereits angerichtet hat, wird verhindern, daß der Mensch in das nächste Stadium des spirituellen Lebenszyklus eintritt, es sei denn, er kehrt um und nimmt in Demut die barmherzige Liebe Gottes an und glaubt der Verheißung, welche er uns durch Seinen Sohn gegeben hat.

Nur das Wunder der Errettung durch Jesus kann die Maden der Sünde von uns nehmen. Erst dann kann sich die uns angeborene Fähigkeit, Schmetterlinge zu werden mit Flügeln, die uns empor tragen, voll und ganz entfalten. Bei der Wiederauferstehung der Gläubigen wird Gott unseren stofflichen Leib neu bilden. Er wird ihn in einen metaphysischen Körper der He-Dimension verwandeln, so daß wir auf der wunderbaren Weide der Ewigkeit – in einem Kaleidoskop von herrlichen Farben erstrahlend – leben können.

In meiner Jugend habe ich in der Wiese nahe bei unserem Haus Tausende von Schmetterlingen gesehen. Jetzt scheinen sie verschwunden zu sein. Sie wurden Opfer einer Apokalypse in Form giftiger Insektenvernichtungsmittel, die riesige, gottähnliche Wesen gegen sie sprühten. Diese Wesen, nämlich die Menschen, trachten, Satan gleich, danach, alles zu leugnen, zu verzerren und zu vernichten, was Gott erschaffen hat. Es ist uns tatsächlich schon weitgehend gelungen, die Schmetterlinge auszurotten, und mit ihnen viele Arten von Pflanzen und anderen großen und kleinen Geschöpfen.

Auf das Raupenstadium im Leben des Schmetterlings folgt die Phase des Einspinnens. Während dieser Zeit der Verwandlung in einen ausgewachsenen Schmetterling erscheint die Raupe wie tot. Ihre Umwandlung geht im Verborgenen vor sich; die Raupe verschwindet aus der Welt der Lebenden.

Im Verlauf dieser Wartezeit erlebt die eingesponnene Raupe eine Art Neugeburt, aus der sie als Schmetterling hervorgeht. Der Schmetterling lebt nun in einem anderen Universum, und für dieses ist er geschaffen. Aus dem häßlichen Wurm, der einst durch das Gesträuch kroch, ist jetzt ein Insekt mit wunderschönen Flügeln geworden, das sich hoch in die Luft erheben kann. Er lebt in einer völlig neuen Welt, flattert von Blüte zu Blüte.

Bevor die Raupe sich einspinnt, deutet nichts in ihrer äußeren Erscheinung darauf hin, daß in ihr die Anlage zur Verwandlung in einen Schmetterling schlummert. Viele Würmer und Nacktschnecken bleiben auch im Verlauf ihrer Fortpflanzung und Vermehrung immer noch Würmer und Nacktschnecken. Wie könnte also ein unbefangener Betrachter vermuten, daß aus dem toten Körper der Raupe einst ein wunderschöner Schmetterling zum Vorschein kommen wird? Nur durch das Beobachten ihres gesamten Lebenszyklus können wir auf ihre spätere Lebensform schließen.

Jesu Auferstehung von den Toten hat für alle Ewigkeit bewiesen, welche Möglichkeiten Gott über dieses vergängliche Leben hinaus für den Menschen geplant hat. Jesu Leben, Tod und Auferstehung erfüllen uns mit Hoffnung. Die Bibel berichtet von Hunderten von Augenzeugen, die seinen Triumph über die Macht des Todes bekunden. Auch die Kirche war in ihren Anfängen während Jahrhunderten der Verfolgung ausgesetzt und hat diese schließlich durch das friedvolle, opferbereite Zusammenleben ihrer Anhänger in Glauben und Liebe überwunden.

Beim Bild vom Schmetterling bleibend, muß ich allerdings noch von einem weiteren - nicht natürlichen - räuberischen Feind berichten, der für die Entwicklung der Raupe zum Schmetterling eine Gefahr darstellt. Es handelt sich um den Raupensammler, den Wissenschaftler, der mit diesen Kreaturen alle möglichen und unmöglichen Versuche anstellt. Er setzt sie in einen Karton, wo er sie unter ganz bestimmten Bedingungen hält und füttert, bis sie sich einspinnen. Wenn die Schmetterlinge dann ausschlüpfen, finden sie sich in einer dunklen Schachtel eingesperrt, anstatt frei herumfliegen zu können. Der Wissenschaftler führt jetzt möglicherweise Experimente mit Chemikalien an ihnen durch, etwa um neue Insektizide zu testen, mit denen man die gefräßigen Raupen unter Kontrolle halten kann.

Ich vergleiche die Schachtel, in welcher der Wissenschaftler die Raupen zur Beobachtung einsperrt, mit dem, was Jesus als die „äußere Finsternis“ der Hölle bezeichnet. Satan und seine Spießgesellen gleichen den räuberischen Wissenschaftern, die nur eines im Sinn haben, nämlich so viele Raupen oder Schmetterlinge wie möglich einzufangen – mit keinem anderen Ziel als dem, sie zu töten. Sie werden untersucht und vernichtet, damit Insektizide hergestellt werden können, mit deren Hilfe man sie noch gründlicher ausmerzen kann.

In ähnlicher Weise arbeiten Satan und die Teufel fieberhaft daran, Gottes Plan für die Menschheit und die Schöpfung zunichte zu machen. Mit intensiver Aufmerksamkeit haben sie das Wesen des Menschen studiert, nur um die wirksamsten Mittel zu seiner Zerstörung zu finden und mit größtmöglicher Treffsicherheit anzuwenden. Satan und die Teufel hassen den Schöpfer mit jeder Faser ihres Seins, weil sie für immer verdammt sind und keine Vergebung erlangen können. Sie sind nicht in der Lage, sich bereitwillig zu unterwerfen, so werden sie, dank der strengen und unentrinnbaren Gerechtigkeit von Gottes Allmacht zu ihrer eigenen, vorausbestimmten Vernichtung gezwungen. Es besteht für sie keine Möglichkeit, der vollständigen Vernichtung zu entgehen, es sei denn Gott gewährt eine Ausnahme.

Gott sei Dank, sind für uns Sterbliche bessere Vorkehrungen getroffen. Fehlbare menschliche „Raupen“ können und werden der Falle der Apokalypse entrinnen, die aufzustellen Gott Satan erlaubt hat. Uns Sündern ist selbst dann noch ein Entkommen möglich, wenn wir uns in seiner Schlinge gefangen haben, solange wir nur bei Gott Zuflucht suchen im Glauben an seine gnädige Fürsorge, wie sie uns in der Bibel entgegenkommt. Es gibt keine Sünde, die er nicht vergeben würde, wenn wir nur aufrichtig bereuen und ehrlich danach trachten, von ihr abzulassen. Lediglich wenn wir zu stolz sind, um Verzeihung zu bitten, machen wir es Gott unmöglich, uns zu erretten.

Im Gegensatz zu den gerade aus dem Kokon hervorgegangenen Schmetterlingen, die sich immer noch räuberischen Feinden ausgesetzt sehen, befinden sich die wiedererweckten und verwandelten Frommen auf ewig unter der Allmacht des Königreichs Gottes in sicherer Obhut. Allerdings wird nicht jeder, der stirbt, in der himmlischen Dimension der Herrlichkeit wiedergeboren. So mancher erlebt seine Wiedergeburt in den Regionen der „äußeren Finsternis“.

In meinem ersten Buch lege ich dar, daß Gott normalerweise nicht in das Geschehen in der Daleth-Dimension eingreift, weil Er die Herrschaft auf Adam und seine Nachkommen übertragen hat. Satan jedoch bewog durch seine Hinterlist Adam und Eva dazu, ihm die Gewalt zu überlassen. Durch den Glauben an Jesus eröffnet uns Gott indessen großmütig einen Weg, den Folgen der adamitischen Ursünde zu entgehen: Wir können des ewigen Lebens teilhaftig werden, indem wir uns in der herrlichen Freiheit der He-Dimension zu neuem Leben erwecken lassen. Ohne Gott bleibt uns nur, angsterfüllt – und vielleicht trotzig – unserem unabänderlichen Ende im Feuersee entgegenzublicken.

Meine Bücher breiten all dieses vor Ihnen aus. Nun bleibt es Ihnen überlassen, sich zu entscheiden, an welchem Ort Sie nach Ihrem Kokon-Tod wieder aufwachen wollen. Wo werden Sie ins Lebensstadium des „Schmetterlings“ eintreten? In Freiheit draußen im Garten oder eingesperrt in einer Schachtel, in der Sie nichts erwartet als Leid und Tod?

Gottes gerechter Zorn

“Das einzig Sichere im Leben sind Tod und Steuern.“ Das ist die gemeinhin akzeptierte Weisheit unserer Zeit. Nur das Wissen um eine sehr komplizierte Wirklichkeit kann alle Zweifel und jegliche Verwirrung, von der unser Leben betroffen ist, beseitigen. Erkennen Sie die Regeln aus dem Blickwinkel Gottes und handeln Sie klug, der Weisheit der Ewigkeit entsprechend, so lange noch Zeit bleibt!

Gott hat einen Maßstab, nach dem er unbußfertige Sünder beurteilt. In unserer modernen Welt ist uns der Blick für die Leitlinien abhanden gekommen, denen gemäß über Gut und Böse entschieden werden sollte. Wir haben sogar Gesetze, die Übeltäter in Schutz nehmen.

Gott wird uns segnen, wenn wir die Regeln befolgen, die er niedergelegt hat.

Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit in Ungerechtigkeit besitzen; weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen geoffenbart, - denn das Unsichtbare von ihm, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, die von Erschaffung der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen werden, wird geschaut- damit sie ohne Entschuldigung seien. (Römer 1:18-20 UELB)

Das heutige Bildungssystem lehrt evolutionäre Theorien, die als Wissenschaft ausgegeben werden. Diese Theorien unternehmen den Versuch, den Beginn der Welt und der Menschheit unter Leugnung des Schöpfergottes zu erklären. Die Vertreter der Evolutionstheorie entscheiden sich vorsätzlich dafür, Tausende von wissenschaftlichen Tatsachen zu ignorieren, die ihren Auffassungen widersprechen.

...weil sie, Gott kennend, ihn weder als Gott verherrlichten, noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen, und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde: indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unverweslichen Gottes verwandelt in das Gleichnis eines Bildes von einem verweslichen Menschen und von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren. (Römer 1:21-23 UELB)

Die Leute, welche der Evolutionstheorie Vorschub leisten, haben eines gemeinsam: Sie sind alle sterblich. Viele der Wissenschaftler, mit denen ich in den Laboratorien für Forschung und Entwicklung von führenden Unternehmen zusammenarbeitete und die High-Tech-Instrumente ersannen, weilen heute nicht mehr unter uns. Ihre Lehrbücher sind überholt und die meisten ihrer Erfindungen ebenfalls. Dazu passen die Worte Gottes in dem oben zitierten Vers, dass nämlich unsere wissenschaftlich gebildeten Narren den historischen Glauben an einen lebendigen Gott gegen eine Theorie eintauschten, die uns tote Affen als unsere entfernten Verwandten andient. Wie tief kann man eigentlich sinken?

Darum hat Gott sie [auch] dahingegeben in den Gelüsten ihrer Herzen in Unreinigkeit, ihre Leiber untereinander zu schänden; welche die Wahrheit Gottes in die Lüge verwandelt und dem Geschöpf mehr Verehrung und Dienst dargebracht haben als dem Schöpfer, welcher gepriesen ist in Ewigkeit. Amen.

Deswegen hat Gott sie dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn sowohl ihre Weiber haben den natürlichen Gebrauch in den unnatürlichen verwandelt, als auch gleicherweise die Männer, den natürlichen Gebrauch des Weibes verlassend, in ihrer Wollust zueinander entbrannt sind, indem sie Männer mit Männern Schande trieben und den gebührenden Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfingen.

Und gleichwie sie es nicht für gut fanden, Gott in Erkenntnis zu haben, hat Gott sie dahingegeben in einen verworfenen Sinn, zu tun, was sich nicht geziemt; erfüllt mit aller Ungerechtigkeit, Bosheit, Habsucht, Schlechtigkeit; voll von Neid, Mord, Streit, List, Tücke; Ohrenbläser, Verleumder, Gottverhaßte, Gewalttäter, Hochmütige, Prahler, Erfinder böser Dinge, Eltern Ungehorsame, Unverständige, Treulose, ohne natürliche Liebe, Unbarmherzige. (Römer 1:24-31 UELB)

In den vierzig Jahren meiner Tätigkeit im oberen Management sah ich mich immer wieder mit beruflicher Habgier, Bestechlichkeit, Lügenhaftigkeit und Falschheit konfrontiert. Ein Beispiel ist auch die Akzeptanz der Schwulenehe, wie sie bereits in Amerika und sonst in der Welt gang und gäbe ist und als „political correctness“ propagiert wird. Diese "Freiheit" wird nur von kurzer Dauer sein und für diejenigen, die sie fördern und praktizieren, in ewiger Schande und Verdammnis enden.

... die, wiewohl sie Gottes gerechtes Urteil erkennen, daß, die solches tun, des Todes würdig sind, es nicht allein ausüben, sondern auch Wohlgefallen an denen haben, die es tun. (Römer 1:32 UELB)

Äußere Finsternis, Purgatorium, Fegefeuer

Nun, bei diesem Gedanken müssen wir auf unterschiedliche Grade der Sündhaftigkeit eingehen. Wie, zum Beispiel, wird Gott Personen beurteilen, die unschuldige Kinder ermordet haben?

Jesus erzählte Geschichten, welche auf die Existenz eines Zwischenstadiums des Bewußtseins hindeuten, das äußeres Dunkel oder Finsternis genannt wird. Darin werden sündhafte Seelen gehalten, bis sie ihre Schuld zur Gänze beglichen haben. Die römisch-katholische Kirche nennt diesen Ort Purgatorium, zu deutsch Fegefeuer.

Das griechische Wort für diesen endlosen Raum ist Hades. Er ist im Grunde ein Warteraum, in dem Personen ausharren, bis sie zu ihrem endgültigen Ziel befohlen werden. Es ist der Ort, den man gemeinhin als Hölle bezeichnet, also eine Art Feuerofen (nicht zu verwechseln mit dem Feuersee, dem endgültigen Bestimmungsort, wo jegliche Lebenssubstanz getilgt wird).

Ich sage euch aber, daß viele von Osten und Westen kommen und mit Abraham und Isaak und Jakob zu Tische liegen werden in dem Reiche der Himmel, aber die Söhne des Reiches werden hinausgeworfen werden in die äußere Finsternis: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen. (Matthäus 8:11-12)

...und sie werden sie in den Feuerofen werfen: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen. (Matthäus 13:42 UELB )

Also wird es in der Vollendung des Zeitalters sein: die Engel werden ausgehen und die Bösen aus der Mitte der Gerechten aussondern, und sie in den Feuerofen werfen: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen. (Matthäus 13:49-50 UELB)

[Im zweiten Buch, Das Geheimnis des 17. Tammus, werden diese vier Todesengel in allen Einzelheiten beschreiben und erklärt, wie sie die rechtschaffenen von den bösen Menschen trennen werden.]

Denn wenn Gott die Engel, die gesündigt hatten, nicht verschonte, sondern sie in Banden der Finsternis der Hölle übergab, um sie zum Gericht aufzubehalten... (2. Petrus 2:4 SCH)

Gott schuf den Menschen nach seinem Ebenbilde. Obgleich wir als Menschen in einem zeitlich beschränkten irdischen Umfeld verhärtet und mit Sünde gefleckt sind, sollen wir etwas von Gottes Wesen widerspiegeln. Er ist das Licht in der Dunkelheit. Er ist gerecht, vergebend und gnädig. Wie Er ist, so sollen auch wir sein.

Es stellt sich die Frage: Was ist mit Leuten wie Hitler oder Stalin und mit anderen Massenmördern oder Kriegsverbrechern der Geschichte?

Der Mensch wurde mit einem freien Willen erschaffen. Jedermann hat die Wahl, errettet zu werden oder sich Gott gegenüber aufmüpfig und haßerfüllt zu zeigen. Um errettet zu werden, muß der Mensch erkennen, daß er Böses getan hat, seine Sünden bekennen und Gott um Vergebung bitten.

Jesus lehrte, daß der Hades aus einem oberen und einem unteren Teil besteht, mit einem gewaltigen Abgrund dazwischen, der nicht überbrückt werden kann. Er erzählte die Geschichte vom armen Bettler Lazarus und dem Reichen (s. Lukas 16:19-31). Beide segneten das Zeitliche und wachten auf der „anderen Seite“ wieder auf. Der eine war getröstet und befand sich in guter Gesellschaft; der andere war von Angst und Pein geschüttelt und erkannte, daß er dem Untergang geweiht war. Von der Finsternis verschlungen, sah er seinem endgültigen Schicksal entgegen, im Wissen, daß es aus dem brennenden See kein Entrinnen gab.

Der Herr straft diejenigen, die aufsässig und böse sind, und er wird ihnen einen Platz im Himmel verwehren. Sie könnten sich dort gar nicht einfügen; es wäre ihnen dort nicht angenehm, in ihrer unbußfertigen Auflehnung gegen Gott würden sie dort nur Verdruß bereiten. Aus diesem Grund muß Gott solche Menschen zur Hölle schicken, an einen Ort also, wo verurteilte Sünder ihre Verfehlungen erkennen, wo sie eingedenk werden, wie sie als Ebenbild Gottes hätten sein können.

Weil unser Gott aber ein Gott der Liebe ist, wird er seine eigenen Geschöpfe nicht auf ewig foltern wollen. Er ist gnädig und weidet sich nicht am Verhängnis des Sünders. Der zweite Tod bedeutet deshalb die völlige Auslöschung von Leben, wobei der Seelengeist vernichtet wird.

Dem Menschen stehen zwei Wahlmöglichkeiten offen:

  1. Die Gnade zum Leben
  2. Die Gnade zum Tod

Die Belohnung der Rechtschaffenen

Die Bibel spricht von fünf Arten himmlischer Kronen, die als Belohnung für auf Erden vollbrachte gute Taten verliehen werden. Die Verleihung folgt dem Muster des hebräischen Zahlensystems und der Hand-Daumen-Regel (der Daumen ist den anderen vier Fingern überlegen) und geht einst drüben, „auf der anderen Seite“, von statten.

Die erste Krone gehört Jesus Christus (der Daumen der Hand). Als er nach seinem Tod zum Himmel auffuhr, tauschte er seine Dornenkrone gegen eine goldene. Die restlichen vier Kronen (die vier Finger der Hand) werden den erlösten Heiligen verliehen, die Christus in „dieser Welt zu dieser Zeit“ ehrten.

  1. die Krone des Königs der Könige (Offenbarung 14:14; 19:12)
  2. die Krone der Rechtschaffenheit (2.Timotheus 4:8)
  3. die Krone des Lebens (Offenbarung (1:12; 2:10; 3:10)
  4. die Krone der Lobpreisung (Offenbarung (1:12; 2:10; 3:10)
  5. die Krone der Erlösung (1.Korinther 9:25)

Johannes beschreibt eine Zusammenkunft im Himmel, bei der die erlösten Heiligen ihre Kronen einst absetzen, sie vor den Thron legen und damit zu verstehen geben, daß sie eine solche Ehre nicht verdienen. Sie preisen Gott und danken ihm für Seine Liebe und Gnade.

Und vor dem Throne wie ein gläsernes Meer, gleich Kristall; und inmitten des Thrones und um den Thron her vier lebendige Wesen, voller Augen vorn und hinten. (Offenbarung 4:6 UELB)

Und die vier lebendigen Wesen hatten, ein jedes von ihnen für sich, je sechs Flügel; ringsum und inwendig sind sie voller Augen, und sie hören Tag und Nacht nicht auf zu sagen: Heilig, heilig, heilig, Herr, Gott, Allmächtiger, der da war und der da ist und der da kommt!

Und wenn die lebendigen Wesen Herrlichkeit und Ehre und Danksagung geben werden dem, der auf dem Throne sitzt, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, so werden die vierundzwanzig Ältesten niederfallen vor dem, der auf dem Throne sitzt, und den anbeten, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und werden ihre Kronen niederwerfen vor dem Throne und sagen:

Du bist würdig, o unser Herr und unser Gott, zu nehmen die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht; denn du hast alle Dinge erschaffen, und deines Willens wegen waren sie und sind sie erschaffen worden. (Offenbarung 4:8-11 UELB)

Der Apostel Paulus schrieb am Ende seiner Reise, kurz bevor er hingerichtet wurde, einen letzten Brief an seine Freunde. Im 2. Brief an Timotheus ist zu lesen:

Denn ich werde schon als Trankopfer gesprengt, und die Zeit meines Abscheidens ist vorhanden. Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt; fortan liegt mir bereit die Krone der Gerechtigkeit, welche der Herr, der gerechte Richter, mir zur Vergeltung geben wird an jenem Tage; nicht allein aber mir, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieben. (2. Timotheus 4:6-8 UELB)

Für jede gute Tat, die der Mensch in Gottes Namen vollbringt, wird er im Himmel eine Belohnung erhalten, eine Art „Gnaden-Bons“ von Gott. Gute Werke können uns zwar nicht retten, die Erlösung ist allein dem Sühneblut Jesu zu verdanken. Dennoch werden die Seelen, die mit ihren Geschenken (ihren „Gnaden-Bons“) in den neuen Himmel kommen, für das Gute, das sie auf Erden bewirkt haben, gebührende Anerkennung finden.

Wenn die Heiligen ins himmlische Leben eingehen, kommen sie mit ihrer Vergangenheit und den Schmerzen, die ihnen auf der Erde zugefügt worden sind, ins Reine. Die erlösten Seelen werden, im Bewußtsein der gnädigen Art Gottes, jenen vergeben, von denen sie verletzt wurden. Sie werden an die Verlorenen, die zum äußeren Dunkel verdammt sind, „Gnaden-Bons“ austeilen. In dieser Handlung drückt sich ihr Wunsch aus, ihren irdischen Feinden die Schuld ihnen gegenüber zu vergeben, welche diese auf sich geladen haben. Die Gnaden-Bons, derer die verdammten Seelen teilhaftig geworden sind, werden zu Füßen des Richterengels, der am Rand des Feuersees steht, niedergelegt. Solche Geschenke von den Heiligen können den Aufenthalt der Verlorenen in der Hölle verkürzen.

Wie büßen verdammte Seelen für ihre Taten?

Die verdammten Seelen in der Hölle müssen bereuen und eingestehen, daß sie unrecht gehandelt haben, und Vergebung von jenen erbitten, gegen die sie sich versündigt haben. Sie müssen es auf sich nehmen, „Gnaden-Bons“ von jedem zu sammeln, dem sie geschadet haben. Sie werden so lange in der Hölle schmachten, bis jegliche Schuld getilgt ist und jede Person, die sie verletzten, ihnen einen „Gnaden-Bon“ geschenkt hat. Je länger sie zögern, ihre Sünden zu bekennen und um Vergebung zu bitten, desto länger werden sie in der Hölle bleiben müssen.

Sobald jemand für all seine Missetaten „Gnaden-Bons“ gesammelt und Vergebung erlangt hat, geht er zum Todesengel hin, der am Eingang des flammenden Sees Wache hält. Da sie sich während ihres Erdenlebens weigerten anzuerkennen, daß Christus um ihres Seelenheils willen starb, haben sie keine Aussicht darauf, in den Himmel zu gelangen. Sie können lediglich um „Gnade zum Tod hin“ flehen. Dies wird ihre allerletzte Gelegenheit sein, ewiger Pein, Einsamkeit, Finsternis, Leben in Leere und völliger Verworfenheit zu entgehen.

Wenn der Ungläubige schließlich anerkennt, daß er voll Sünde war, und bereit ist, seinem Nächsten zu vergeben, wird er die Reise zum Todesengel antreten. Gottes Gnade wird seinem Ersuchen entsprechen. Er wird in den Feuersee geworfen werden, was seinen zweiten Tod bedeutet.

Nun hört sich das Sammeln von Gnaden-Bons, um der Hölle zu entgehen, recht einfach an. Doch das dürfte keine leichte Aufgabe sein. Die Sterblichen im Hades oder der Hölle teilen sich denselben Ort mit bösen Engeln, den Dämonen und unreinen Geistern der Urzeit. Diese Wesen aus der Zeit vor der Sintflut sind grauenhafte Kreaturen. Auf Erden waren sie stets bemüht, sich mit Sterblichen zu verbünden, um mit ihnen gemeinsame Sache gegen die Pläne des Höchsten zu machen. In der Unterwelt jedoch sind sie Todfeinde. Viele verlorene Sterbliche werden entsetzt sein, wenn sie feststellen, daß der Kampf zwischen Gut und Böse unvermindert weitergeht, ohne daß ein Ende in Sicht wäre. Es erweist sich für die meisten als Wunschdenken, daß mit dem Tod alles aus sei. Niemand bereitete sie auf das vor, was ihnen im Hades oder der Hölle noch bevorstehen würde.

Die Dämonen wissen, daß sie gemäß dem göttlichen Plan als letzte dran sind. Sie werden nur so lange am Leben bleiben, bis alle Sterblichen dem Richtspruch erlegen sind. Demzufolge werden sie mit allen Mitteln zu verhindern suchen, daß Sterbliche einander vergeben und Gnaden-Bons sammeln können. Jede Unterbrechung des Versöhnungsvorgangs beschert ihnen eine Verlängerung des Lebens. Also werden sie alles versuchen, um zu verhindern, daß Sterbliche diesem verfluchten, bösen, stinkenden und widerwärtigen Ort entfliehen.

Das Prinzip von Gut und Böse gilt sogar in der Hölle. Denn jede verlorene Seele muss vergeben, um ihren Ort der Qual hinter sich lassen zu können. Jede Menschenseele ist dem Gesetz der Natur unterworfen und trägt in sich Merkmale einer göttlichen Wesensart, die sich bei der Geburt bildeten und sie mit dem heiligen Atem Gottes, wie er von Adam empfangen wurde, verbinden. Jedem Mensch wurde bei der Geburt der Stempel „Gottes Ebenbild“ aufgedrückt.

Ein Charakterzug Gottes ist die Barmherzigkeit. Sie ist ein angeborener Wesenszug, der allen Sterblichen innewohnt, ganz gleich, ob sie ihre Sünden abgebüßt haben oder nicht. Sie ist das, was uns zu Menschen macht, im Gegensatz zu teuflischen Dämonen und bösen Geistern. Wenn die Bereitschaft der Verlorenen den Punkt erreicht, wo man Gnaden-Bons austauscht, wird dieser Kampf heftiger werden und so lange andauern, bis sogar Hitler und Stalin alle ihre Gnaden-Bons gesammelt haben und die letzte Menschenseele dahingefahren ist zum Feuersee.

Das höllische Gefecht zwischen Gut und Böse wird lange, lange Zeit andauern. Jesus hat die Menschheit viele Male vor diesem Ort der Qualen voll Heulens und Zähneknirschens gewarnt. Die meisten Menschen wollen den Straferlaß, den Jesus Christus ihnen frank und frei anbietet, nicht annehmen. Doch Gottes Würde erfordert es, daß unerlöste Sünder mit allem bezahlen müssen, was sie haben, ja sogar mit ihrer Seele.

Schlussendlich werden alle verlorenen Seelen der Hölle entrinnen und gnädig in den Feuersee geworfen werden; auch sämtliche bösen Engel werden im See enden, bis allein das Oberhaupt aller Engel, Satan, übrigbleibt.

Er wird der Letzte in der Hölle sein. Gott wird ihn fragen: „Wo sind deine Leute, die große Menge, die dir folgte und dich dann bereitwillig verließ? Wo sind die Engel aus vorgeschichtlichen Zeiten, die dir dienstbar waren? Warum bist du allein? Dieser Ort ist leer. Wo ist die Erfüllung deiner Absichten?“

Menschensohn, erhebe ein Klagelied über den König von Tyrus und sprich zu ihm: So spricht der Herr, der EWIGE: Der du das Bild der Vollendung warst, voll von Weisheit und vollkommen an Schönheit du warst in Eden, dem Garten Gottes; allerlei Edelgestein war deine Decke: Sardis, Topas und Diamant, Chrysolith, Onyx und Jaspis, Saphir, Karfunkel und Smaragd und Gold. Das Kunstwerk deiner Tamburine und deiner Pfeifen war bei dir; an dem Tage, da du geschaffen wurdest, wurden sie bereitet.

Du warst ein schirmender, gesalbter Cherub, und ich hatte dich dazu gemacht; du warst auf Gottes heiligem Berge, du wandeltest inmitten feuriger Steine. Vollkommen warst du in deinen Wegen von dem Tage an, da du geschaffen worden, bis Unrecht an dir gefunden wurde.

Durch die Größe deines Handels wurde dein Inneres mit Gewalttat erfüllt, und du sündigtest; und ich habe dich entweiht vom Berge Gottes hinweg und habe dich, du schirmender Cherub, vertilgt aus der Mitte der feurigen Steine. Dein Herz hat sich erhoben ob deiner Schönheit, du hast deine Weisheit zunichte gemacht wegen deines Glanzes; ich habe dich zu Boden geworfen, habe dich vor Königen dahingegeben, damit sie ihre Lust an dir sehen.

Durch die Menge deiner Missetaten, in der Unrechtlichkeit deines Handels, hast du deine Heiligtümer entweiht; darum habe ich aus deinem Innern ein Feuer ausgehen lassen, welches dich verzehrt hat, und ich habe dich zu Asche gemacht auf der Erde vor den Augen aller derer, die dich sehen. Alle, die dich kennen unter den Völkern, entsetzen sich über dich; ein Schrecken bist du geworden, und bist dahin auf ewig! (Hesekiel 28:12-19 UELB)

“Du hast deine eigenen Leute hingemordet. Wo sind sie nun, dich zu trösten? Du zerstörtest, was ich schuf. In deinem Haß gegen Mich verdarbst du alles, was gut war. Wo sind die Ergebnisse deiner großen Pläne für das Universum? Kannst du mir irgend etwas vorweisen, was für immer von Dauer sein wird?“

Dieser letzte Zusammenstoß mit Satan wird an jedem Ort des Himmels ausgestrahlt, damit alle sehen, wie tief der Mächtige gefallen und an sein Ende gekommen ist. Die Todesengel werden den Teufel ergreifen und ihn in den Feuersee werfen.

Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee.

Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buche des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen. (Offenbarung 20:14-15 UELB)

Der Hades (die Hölle) wird dann leer sein, und es wird sie nicht länger geben.

Dein Reich ist ein Reich aller Zeitalter, und deine Herrschaft durch alle Geschlechter hindurch. der HERR stützt alle Fallenden und richtet auf alle Niedergebeugten.

Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zu seiner Zeit;

Du tust deine Hand auf und sättigst alles Lebendige nach Begehr.

Der HERR ist gerecht in allen seinen Wegen und gütig in allen seinen Taten.

Nahe ist der HERR allen, die ihn anrufen, allen, die ihn anrufen in Wahrheit.

Er tut das Verlangen derer, die ihn fürchten; ihr Schreien hört er und rettet sie.

Der HERR bewahrt alle, die ihn lieben, und alle Gesetzlosen vertilgt er.

Mein Mund soll das Lob des HERRN aussprechen; und alles Fleisch preise seinen heiligen Namen immer und ewiglich!. (Psalm 145:13-21 UELB)

Was bedeutet die Zahl 666

Über Generation haben Christen sich über die Zahl 666 den Kopf zerbrochen. Es gibt viele bekannte Auslegungsversuche. Ich werde Ihnen eine weitere Möglichkeit vorlegen.

Der Apostel Johannes sah ein "Tier aus der Erde heraufkommen", welches wir als den Antichristen identifiziert haben, "den Mann der Gesetzlosigkeit", der während der letzten 3½ Jahre der Apokalypse auf der Bildfläche erscheinen wird.

Dann sah ich ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen: es hatte zwei Hörner gleich einem Lamm, und es redete wie ein Drache. (Offenbarung 13:11)

Laut Offenbarung 13:16-18 erhält dieses Tier als Kennzeichen die Zahl 666 und wird mit Satan gleichgestellt, der in einem menschlichen Körper Wohnung nimmt. Diese merkwürdige Vereinigung eines Himmelwesens mit einem Menschenkörper kennt nur eine einzige Parallele: den Herrn Jesus. Die obige Bibelstelle sagt aus, dass die Zahl berechnet werden muss, um in Erfüllung zu gehen.

Und es bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Sklaven, dass man ihnen ein Malzeichen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn gibt; und dass niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier ist die Weisheit. Wer Verständnis hat, berechne die Zahl des Tieres, denn es ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig. (Offenbarung 13:16-18)

Die Zahl 666 enthält drei Ziffern, welche drei Regierungsbereiche symbolisieren. Der erste Bereich ist außerhalb unserer Welt, irgendwo im All, wo Gott wohnt. Gott wird von Engeln umgeben, die über dem Menschen stehen. Petrus sagte, geleitet durch den Heiligen Geist, über sie, dass sie größere Macht und Stärke hätten als wir Menschen (2. Petrus 2:11).

Der Antichrist, der seines Zeichens während der letzten 3½ Jahre der Apokalypse in Erscheinung tritt, wird eine Zwischenkreatur sein, ein Engelmensch, also weder Engel noch Mensch. Diese Spezies hat Gott nie erschaffen, sie steht unter seinem Urteil. Wir kennen ja die Engelmenschen aus vorsintflutlicher Zeit. Gemäß der Heiligen Schrift sind sie jetzt in der Unterwelt angekettet und warten des Jüngsten Gerichts. Sie werden alle gnadenlos vernichtet werden. Sie können niemals erlöst werden. Sie stehen außerhalb der Grenzen des Erlaubten bei Gott, ja sind ein Krebsgeschwür der Schöpfung.

Und die Engel, die ihren Herrschaftsbereich nicht bewahrt, sondern ihre eigene Behausung verlassen haben, hat er zum Gericht des großen Tages mit ewigen Fesseln in Finsternis verwahrt. (Judas 6)

Lassen Sie mich die Aussagen der Offenbarung zum Antichrist mit der geheimnisvollen Zahl zusammenfassen:

Im hebräischen Zahlensystem schreibt sich die Zahl 666 als (100 x 6) + 60 + 6. Die angedeuteten drei Herrschaftsbereiche könnte man bildlich mit drei Kreisen skizzieren: ein äußerer, ein mittlerer und ein innerer. Wenn wir die Kreise auseinanderziehen, können wir die drei Herrschaftsbereiche wie folgt darstellen:

Der erste Kreis

Der erste und größte Kreis ist der Aleph-Bereich. Er birgt die Zahl Hundert (100), welche als 102 ausgedrückt werden kann. Die kleine Zwei (2) bedeutet "quadratisch". Grundbesitz wird ja in Quadratmetern gemessen. Wenn sie Boden kaufen, wird Ihr Name auf dem Grundstückvertrag vermerkt, was Sie als Besitzer des Grundstücks ausweist.

Das hebräische Zahlensystem stellt die Eins (1) mit Aleph gleich, was "ewiger, unendlicher Gott" bedeutet. Die drei Ziffern der Zahl 100 weisen auf den dritten und höchsten Herrschaftsbereich hin. Das ist der Bereich, wo Gott wohnt.

Das hebräische Zahlensystem stellt die Zwei (2) mit Beth in Verbindung, was "Haus" heißt. Die Zwei (2) in dieser Formel (102) sagt aus, dass Gott, der unendlich unnahbares Licht ist, sich in der Beth-Dimension, dem physischen Universum, offenbart, wo wir wohnen.

Die erste Brücke

Die Sechs (6) zwischen den ersten zwei Kreisen ist wie eine Brücke, die die zwei Bereiche verbindet. Die Zahl Sechs kommt dem Buchstaben Waw gleich, was "Verbindung" andeutet. Es kann jedoch ebenso für die "Offenbarung der Sünde" oder "menschliche Schwäche" stehen. Dies versinnbildlicht die Vorstellung, dass Gott über die Brücke in die Zeitdimension kommt, um sich mit der Dimension Satans zu verbinden. Damit ist seine gute Absicht mit dieser gefallenen Welt offenbart, in der Sünde und Verderbnis herrschen.

Der mittlere Kreis

Der mittlere Kreis birgt die Zahl Sechzig (60), symbolisiert durch den hebräischen Buchstaben Samech, was auf die Bedeutung "Schlange" hinweist. Dieser Kreis steht für den satanischen Bereich, unsere Erde, wo wir leben und sterben. Im Garten Eden stolzierte Satan noch erhobenen Hauptes vor dem Thron des Allerhöchsten im Himmel. Nach dem Sündenfall (1. Mose 3,14) wurde sein Herrschaftsbereich (die Erde) mit einem Fluch belegt, und er musste hinfort auf seinem Bauch kriechen und Staub fressen. Er ist nun auf der Erde unsichtbar, doch sein Einfluss ist weltweit spürbar. Laut der ersten Weissagung in der Bibel wird ein Fuß (Jesus Christus) seinen Kopf zermalmen.

Die zweite Brücke

Die zweite Sechs (6) verbindet Satans Herrschaftsbereich mit der Menschheit.

Der letzte Kreis

Merken Sie, dass der letzte Kreis leer ist? Dort ist keine Zahl, weil sie noch geschaffen werden muss. Die Struktur der Zahl 666 lässt sich noch nicht vollends berechnen, weil noch etwas fehlt. Wollen wir das fehlende Stück aufspüren!

666 oder 888?

Falls Ihr Name im Lebensbuch registriert ist (s. Offenbarung 20:11-15), haben Sie einen speziellen Namen bei Gott erhalten. Jeder Buchstabe Ihres Namens hat dann einen besonderen numerischen Wert. Wenn Sie einen von Gott geschenkten Namen besitzen, kann der leere Kreis in der obigen Skizze mit dem Zahlenwert dieses Namens ergänzt werden.Diese Zahl plus 666 wird sie in 888 verwandeln, eine Zahl außerhalb des Bereichs Satans, fernab von seiner Gerichtsbarkeit.

Der Name Jesus wird im Griechischen IESOUS buchstabiert. Der numerische Gegenwert dieser Buchstaben ist wie folgt:

I = 10

E = 8

S = 200

O = 70

U = 400

S = 200

888

Die Acht (8) deutet auf "Neuanfang" hin. Die Zahl 888 symbolisiert somit einen Neubeginn auf drei Ebenen, ein Zusammenschluss all dessen, was Gott für die Welt geplant hat. Diese Zahl bedeutet auch "die Heiligen der ersten Auferstehung". Jesus sagte ja, er sei die Auferstehung und das Leben. Niemand kann zu Gottvater kommen außer durch ihn.

Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der drauf saß, vor dessen Angesicht die Erde entfloh und der Himmel, und keine Stätte wurde für sie gefunden. Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Thron stehen, und Bücher wurden aufgeschlagen; und ein anderes Buch wurde aufgeschlagen, welches das des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren, und der Tod und der Hades gaben die Toten, die in ihnen waren, und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee. Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde im Buch des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen. (Offenbarung 20:11-15 ELB)

Die letzten Seiten der Bibel reden von Büchern, die geöffnet werden. Wenn Ihr Name im Lebensbuch eingetragen ist, wird Ihre Namenszahl (888) mit der Namenszahl von Jesus identisch sein, also symbolisch für alles, was er geplant hat.

Diese Spezialzahl wird Sie ermächtigen, an den großartigen Segnungen der künftigen Welt Teil zu haben. Sie werden eins mit Gott werden, gerade so wie Jesus sagte: "Ich bin im Vater und der Vater in mir" (Joh. 14:10). Weil wir Kinder Gottes sind, werden wir genetisch verändert werden in eine ewige Substanz, verbunden mit dem Schöpfergott.

Ist Ihr Name im Buch?

Falls Ihr Name nicht im Lebensbuch verzeichnet ist, werden Sie keinen neuen Namen erhalten. In der Geistwelt werden Sie namenlos sein. Ihr letzter Kreis bleibt leer. Daher ist Ihre Namenszahl 666, die "Zahl des Tieres", und Sie werden ihm in den zweiten Tod folgen müssen.

Die Bedeutung der Zahl 666 zu begreifen, ist eine Frage von Leben und Tod für jeden Menschen auf dieser Erde. Die Bibel verkündet dringlich, dass die Menschen sich zu Gott wenden und von ihm Gnade empfangen müssen, solange es Zeit ist. Niemand wird eine Entschuldigung haben. Jedes Knie wird sich beugen und ihn als Herrn würdigen.

Ich beuge mich gern und freiwillig vor meinem Schöpfer und danke ihm für seine unaussprechliche Gabe:

Das ewige Leben!

Was mich der Schmetterling lehrt, von Alexander Morel, aus dem Französischen übersetzt 1990, ISBN 3-7722-0049-4, Copyright by Victor Attinger, Neuchatel Edition.

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Kapitelübersicht:  Prophezeiung der Apokalypse

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