Prophezeiung der Apokalypse

Eine Expedition von dem Garten Eden zu dem Neuen Jerusalem:
Ein Gottes Wegweiser für die Menschheit

Kapitel 8:

Der Tag des Herrn

(Das achte Weltzeitalter, 8 = Cheth, „Neuanfang“)

 

Welche Bedeutung hat ein großer Berg aus dem Weltraum für die Erde?
Wie sieht das Reich Gottes aus, wenn es auf die Erde kommt? Welche Auswirkung hat die siebte Posaune im Himmel auf die Erde?
Wie gestaltet sich die vorausgesagte Auferstehung der Toten?
Wird sie sich so ereignen, wie ägyptischen Pharaonen sie sich
vorstellten?

 

Abschnittsverweise für dieses Kapitel:

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Ein großer Berg

In den kosmischen Zyklen des Alls befindet sich das Cheth-Zeitalter der Apokalypse am absoluten Mittelpunkt oder Angelpunkt von Gottes Plan für das Universum. Aus der Sicht der He-Dimension wird es das größte Ereignis des Alls sein. Die 7 Jahre der Cheth-Ära führen den Kampf im Sajin-Zeitalter fort und verstärken ihn noch. In gewisser Hinsicht enden beide zum selben Zeitpunkt.

Während der Großen Trübsal, die gleichzeitig die Erde in ihren Bann nimmt, wird das verheißene Gottesreich im Himmel geboren und beginnt, auf die Erde herabzusteigen. Das ist das „Baby“ in meinem Vergleich mit Schwangerschaft und Mutterkuchen. So unglaublich es auch klingen mag, Satans Herrschaft wird in der Cheth-Ära zu Ende gehen. Denken Sie mal darüber nach! Zuerst wird er aus dem Himmel auf die Erde geschmissen. Danach wird er in die Hölle geworfen und dort auf tausend Jahre angekettet. Er ist völlig lahmgelegt und kann wegen der Ketten nicht einmal in der Hölle umherpirschen. In meiner Analogie ist das teuflische Reich der Mutterkuchen, der dazu geboren wird, weggeworfen und im Feuer beseitigt zu werden.

Mein zweites Buch, Das Geheimnis des 17. Tammus, wird Ihnen detaillierter darlegen, wo und weshalb diese Dinge sich zutragen werden. Vorläufig wollen wir sie in den Zusammenhang der 7000-jährigen Menschheitsgeschichte und der Prophetie stellen.

Die Botschaft des Cheth-Zeitalters lässt sich an einem zweiseitigen Bullauge veranschaulichen:

Diese Ereignisse werden die Menschen einerseits sehr aufwühlen, ihnen anderseits aber unvorstellbar erhaben und irreal erscheinen. Sie werden die Menschheit auf die höchste Stufe erheben, die sie je erreicht hat, doch alle Menschen, die sich Gott und seiner Gerechtigkeit widersetzen, werden vernichtet werden. Nur wer bereit ist, vom Gott Israels Gehorsam und Dienstbarkeit zu lernen, wird überleben in dieser herrlichen neuen Zivilisation, regiert von Jesus/Jeschua, dem König der Könige.

Die Zeit, die Sie der Lektüre dieses Kapitels widmen, wird Ihren Horizont erheblich erweitern, das verspreche ich Ihnen.

Und in den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, welches ewiglich nicht zerstört, und dessen Herrschaft keinem anderen Volke überlassen werden wird; es wird alle jene Königreiche zermalmen und vernichten, selbst aber ewiglich bestehen: weil du gesehen hast, daß von dem Berge ein Stein sich losriß ohne Hände und das Eisen, das Erz, den Ton, das Silber und das Gold zermalmte. Der große Gott hat dem Könige kundgetan, was nach diesem geschehen wird; und der Traum ist gewiß und seine Deutung zuverlässig. (Daniel 2:44-45 UELB)

Dieses Kapitel beschäftigt sich mit dem künftigen Jahrtausend (1000 Jahre), einem Zeitalter nie gekannten Friedens und Wohlstands auf der Erde, das drei Jahre nach 2015, dem Ende der Apokalypse, anbricht. Das Zahlensystem des hebräischen Alphabets setzt es mit dem Teth-Zyklus gleich, in dem die Welt sich neuen Lebens und einer neuen Zivilisation unter Gottes Herrschaft erfreuen wird.

Da es in der Vergangenheit nichts Vergleichbares gegeben hat, sind nur wenige Bücher über dieses zukünftige Zeitalter geschrieben worden, in welchem die zuvor zerstörte Erde wieder hergestellt und weltweit unter den Völkern Harmonie einkehren wird. Eine Welt ohne Krieg zwischen den Völkern erscheint uns undenkbar, obwohl die meisten Menschen sie sich herbeiwünschen.

Da diese Welt in der Zukunft liegt, gibt es keine historischen Vergleichsmöglichkeiten. Nur ein einziges Buch auf der Welt, die Bibel, beschreibt dieses Zeitalter des Reiches Gottes auf Erden, und sie tut dies glaubwürdig. Es ist eine Schande, daß es so viele Menschen gibt, die nie von diesem Reich gehört haben. Andere können es nur mit dem Himmel vergleichen; manche verwechseln es gar mit dem Himmel.

Philosophen haben sich mit sozialwirtschaftlichen Systemen, politischen Strukturen und psychologischen Ideen abgemüht, mit dem Ziel, die Menschheit zu verbessern, aber keiner konnte einen Erfolg vorweisen. Die meisten Bemühungen um eine die Realität übertreffende Lebensgestaltung schlagen irgendwann fehl, deshalb hat die Allgemeinheit den Gedanken an eine ideale Gesellschaft aufgegeben. Gemäß der heute allseits vorherrschenden Auffassung wird jegliche ernsthafte Diskussion um die tausendjährige Herrschaft Jesu von Jerusalem aus als schwärmerische Fantasie, unausgegorene Träumerei oder schlicht als utopisch verunglimpft.

Aber lassen sie mich an dieser Stelle einen Gedanken einfügen: Ein Senfkorn ist winzig klein, legt man es jedoch in die Erde, so zieht es Wurzeln und beginnt zu wachsen. Innerhalb weniger Monate entwickelt es sich zu einem großen Strauch in voller Blüte. Ein ähnlich beeindruckendes Phänomen offenbart uns das Teth-Zeitalter des biblischen Plans in Gestalt einer so phantastischen Gesellschaft, wie sie nie zuvor, weder im Himmel noch auf der Erde, bestanden hat.

Wir haben keine Kenntnis von den genetischen Geheimnissen des Senfs, die im winzigen Samen dieser schlichten Pflanze angelegt sind. Wenn der Senf einmal zu treiben beginnt, greift er, von einer unsichtbaren Macht getrieben, um sich. Wenn Sie noch nie eine Senfpflanze gesehen haben, dann bedürfte es eines ganzen Buchs, um sie zu beschreiben. Deshalb soll dieses Kapitel versuchen, Ihnen eine Vorstellung von dem „Senfkorn“ der Auferstehung der Heiligen zu vermitteln.

Die Teth–Epoche des Schöpfungsplans offenbart ein solch einmaliges Ereignis.

Wenn Satan im Verlauf der Apokalypse aus dem Himmel vertrieben wird, erfolgt die Verkündigung von Gottes Reich. Während der Apokalypse auf Erden setzt Satan seine zerstörerische Rebellion fort, bis alles Leben auf unserem Planeten erschöpft ist. Dann aber wird Gott einschreiten. Jesus wird zurückkehren und Satans Armeen auslöschen. Den Teufel wird er in einem tiefen Abgrund, der Hölle, in Banden legen:

Und er griff den Drachen, die alte Schlange, welche der Teufel und der Satan ist; und er band ihn tausend Jahre. (Offbarung 20:2)

Darauf folgt dann die erste Auferstehung der Gläubigen, über die der Tod keine Gewalt hat.

Und ich sah Throne, und sie saßen darauf, und es wurde ihnen gegeben, Gericht zu halten; und die Seelen derer, welche um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen enthauptet waren, und die, welche das Tier nicht angebetet hatten, noch sein Bild, und das Malzeichen nicht angenommen hatten an ihre Stirn und an ihre Hand, und sie lebten und herrschten mit dem Christus tausend Jahre.

Die übrigen der Toten wurden nicht lebendig, bis die tausend Jahre vollendet waren. Dies ist die erste Auferstehung. Glückselig und heilig, wer teilhat an der ersten Auferstehung! Über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm herrschen tausend Jahre. (Offenbarung 20:4 - 6)

Die auferstandenen Heiligen werden zum Wohle der Menschheit eine unvorstellbare Schaffenskraft an den Tag legen. Die Erde, und was darauf ist, wird samt und sonder wiederhergestellt. Bedenkt man, was die Menschheit mittels aktueller Technologie schon alles erreicht hat, macht uns dies deutlich, dass wir in einer Welt großer kultureller Errungenschaften leben.

Jede Stadt hat ihre von phantastischen Gebäuden geprägte Silhouette und kann eine ganze Palette von Werken der darstellenden Kunst und der Musik vorweisen. Ein kurzer Urlaub an einem weit entfernten Ort, den wir hoch am Himmel über die Kontinente hinwegfliegend erreichen, nur um eine Woche später wieder zu Hause zu sein, ist heutzutage kaum keine Seltenheit. Würde man von mir verlangen, eine vollständige Liste solcher Erlebnisse zusammenstellen, die einem Besucher aus der Antike schier als Wunder erscheinen müssten, so wüsste nicht, wo ich beginnen sollte.

Wenn der Mensch doch nur derartige neue Errungenschaften zum Guten nutzen wollte! Wenn doch das Böse vernichtet und dem Einfluss des Teufels auf unsere Erde ein Ende gesetzt würde! Genau das ist es aber, was nach Aussagen der Bibel bald in Erfüllung geht. Es wird dies eine Zeit sein, in der weder Satan noch sein Einfluss irgend eine Auswirkung in der irdischen Dimension hat. Es bleibt ihm dann keine Möglichkeit mehr, das Dasein der Menschen zu manipulieren, weil er in der Hölle gefangen liegt und nicht entfliehen kann.

Anders als im Garten Eden schleichen dort keine Räuber und Mörder mehr um die Bäume, niemand versteckt sich mehr hinter Büschen und wartet auf eine Gelegenheit, Unheil über Menschen zu bringen. Allein der dem Menschen angeborene sündige Charakter könnte noch Probleme verursachen. Man wird auch dann noch an seinem Charakter feilen müssen. Doch die erlösten Heiligen werden über die Erde wachen, so dass Gottes Herrschaft ohne Umschweife zum Ziel kommt.

Dieses Kapitel beruft sich zwar auf eine Reihe von Bibelversen, doch gibt es noch viele andere Stellen in der Heiligen Schrift, die sich auf das kommende Zeitalter der Wiederherstellung und der Heilung von allem Bösen beziehen. Der eine oder andere Leser mag seine liebe Mühe haben mit den Dingen, wie ich sie darstelle, denn sie müssen geistlich verstanden werden. Es kann sie nur der richtig einschätzen, dem der Heilige Geist innewohnt. Er allein kann uns zum göttlichen Verständnis führen. Der Heilige Geist übersetzt das geschriebene Wort Gottes, so daß es für uns Sinn macht und unser Interesse weckt, ja uns sogar mit Faszination erfüllt.

Wenn Sie das hier Erläuterte nicht ganz verstehen, bitten Sie doch einfach Gott um seinen Heiligen Geist! Er wird Ihnen gern helfen, diese Seiten als persönliche Botschaft an Sie zu verstehen. Der Gott der Bibel hat versprochen, den Geist derer zu erleuchten, die Ihn darum bitten.

Die große Säuberung

Bevor der Tag des Herrn anbricht, werden im Himmel Millionen von Engeln Vorbereitungen treffen für eines der erstaunlichsten Ereignisse, die im Weltall je stattgefunden haben. Auf der Erde werden diejenigen, die Gott suchen, die Kapitel 38 und 39 von Hesekiel lesen. Diese Stellen der Heiligen Schrift helfen ihnen dabei, Gottes Plan für die Erde besser zu durchschauen, denn auch ihnen steht ein Ereignis bevor, auf das es sich vorzubereiten gilt.

Bevor der König der Könige auf die Erde kommen kann, muss das gelobte Land von all den faulenden Knochen vieler Millionen von Toten gesäubert werden. Die Umgebung von Jerusalem wird mit Sprengköpfen chemischer Waffen, mit Giftkanistern und nicht explodierten Minen übersät sein. Der König will schließlich sein Fest nicht dadurch gestört sehen, daß Kinder tödlichen Explosionsunfällen zum Opfer fallen, während sie arglos seine Ankunft vom Himmel feiern.

Und es wird geschehen an jenem Tage, da werde ich Gog eine Grabstätte geben in Israel, das Tal der Wanderer auf der Ostseite des Meeres; und es wird den Wanderern den Weg versperren. Und daselbst werden sie Gog und seine ganze Menge begraben, und sie werden es nennen: Tal der Menge Gogs. Und das Haus Israel wird sie begraben, um das Land zu reinigen, sieben Monate lang; und das ganze Volk des Landes wird sie begraben, und es wird ihnen zum Ruhme sein an dem Tage, da ich mich verherrlichen werde, spricht der Herr, der EWIGE.

Und sie werden Männer aussondern, die beständig im Lande umherziehen, und solche, welche mit den Umherziehenden die auf der Fläche des Landes Übriggebliebenen begraben, um es zu reinigen; nach Verlauf von sieben Monaten werden sie es durchsuchen. Und die Umherziehenden werden im Lande umherziehen; und wenn einer ein Menschengebein sieht, so wird er ein Mal daneben errichten, bis die Totengräber es im Tale der Menge Gogs begraben. Und auch der Name der Stadt soll Hamona sein. Und so werden sie das Land reinigen. (Hesekiel 39:11-16 UELB)

Sobald das Land Israel gesäubert ist, läutet Gott die nächste Phase Seines Erlösungsplanes ein: den großen Tag des Herrn. Dieses Ereignis wird mit wahrhaften Königswürden vonstatten gehen.

Es werden viele Engel zugegen sein, die zum ersten Mal die Erde sehen dürfen, sie lernen deren Geschichte kennen und mischen sich unter die Menschen. Dieser Austausch wird das Reich Gottes vereinen, das im Himmel begann und nun endlich auch auf Erden Fuß fasst. Zwischen der Fünfer- und der Siebenerdimension wird eine phantastische Beziehung bestehen. Nach meiner Vorhersage ist die Apokalypse am 21. Dezember 2015 beendet. Es folgt ihr ein Spektakel, das an Großartigkeit in der gesamten Geschichte seinesgleichen sucht. In ihm besteht die einzige Hoffnung für die Menschheit.

Die Wiederkunft Jesu Christi

Ich schaute in Gesichten der Nacht: und siehe, mit den Wolken des Himmels kam einer wie eines Menschen Sohn; und er kam zu dem Alten an Tagen und wurde vor denselben gebracht. Und ihm wurde Herrschaft und Herrlichkeit und Königtum gegeben, und alle Völker, Völkerschaften und Sprachen dienten ihm; seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergehen, und sein Königtum ein solches, das nie zerstört werden wird. (Daniel 7:13-14 UELB)

Der Bräutigam kommt

Die wichtigste Begebenheit im Universum stellt die Apokalypse im Himmel dar, wenn nämlich der Erzengel Michael den Teufel mitsamt seiner üblen Gefolgschaft gewaltsam aus dem Himmel befördert. Gottes himmlische Heerscharen werden jeden Winkel des Universums säubern und einen vollständigen Sieg für die himmlischen Scharen erringen. Im Laufe der Menschheitsgeschichte hat Gott Satan immer wieder gestattet, Seinen Hof im Himmel aufzusuchen. Satan mißbrauchte diese Gelegenheiten dazu, die Frommen auf der Erde zu beschuldigen und ihre Schwierigkeiten aufzubauschen. Deshalb wird die Absetzung Satans großen Jubel unter den gerechten Engeln hervorrufen, die nun nicht länger erleben müssen, daß jemand Gott unhöflich und verachtungsvoll begegnet.

Die Engel werden sich auf das Feinste kleiden, wenn sie sich zum Großen Tag des Herrn versammeln. Die Himmelssäle werden für eins der größten Ereignisse in der Geschichte des Universums geschmückt: die Hochzeit Jesu Christi! Der unendliche Gottessohn tritt in eine enge Bundesbeziehung mit Sterblichen der niedersten Sphäre ein: mit der Gemeinschaft seiner Gläubigen seit der Zeit Adams. Der Tag der Hochzeit ist bereits angekündigt worden. Jesu ewige Vereinigung mit seiner Braut, den Auserwählten, wird die Erfüllung von Gottes Plan darstellen, der bereits vor der Gründung dieser Welt entworfen wurde.

Die Vermählung des Lamms mit der Braut geht mit einer grandiosen Krönung einher. Der Herrscher aller Herrscher und König aller Könige wird von Menschen gekrönt, die geheilt und wiederhergestellt wurden. Es wird ein Tag der Freude, des Lachens und der Glückseligkeit sein, wenn die königliche Prozession festlich gestimmter Engel in voller Pracht, Macht und Herrlichkeit zur Erde kommt. Die mächtigen Engel blasen zum letzten, siebten Mal die Posaunen. Zur Erinnerung an den größten Triumph des Gottessohns werden diese Posaunen dereinst im Museum zu bewundern sein.

Und der Engel, den ich auf dem Meere und auf der Erde stehen sah, erhob seine rechte Hand zum Himmel und schwur bei dem, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, welcher den Himmel erschuf und was in ihm ist, und die Erde und was auf ihr ist, und das Meer und was in ihm ist, daß keine Frist mehr sein wird, sondern in den Tagen der Stimme des siebten Engels, wenn er posaunen wird, wird auch das Geheimnis Gottes vollendet sein, wie er seinen eigenen Knechten, den Propheten, die frohe Botschaft verkündigt hat. (Offenbarung 10:5-7 UELB)

Beim Schall der siebten Posaune wird das „Geheimnis Gottes“ offenbart, wenn nämlich ein Engel die Wiederkehr Jesu Christi ankündigt. Über die genaue Stunde seines Kommens finden sich in der Bibel keine konkreten Angaben, aber gemäß dem hebräischen Zahlensystem geschieht es vermutlich am 24. Dezember 2015. Zufällig ist natürlich der 24. Dezember auch der Tag, der zu allen Zeiten in der Geschichte überall auf der Welt (besonders in Bethlehem) als der Geburtstag Jesu Christi gefeiert wurde.

Ich könnte mir keine bessere zeitliche Abstimmung vorstellen, um das größte Ereignis im Universum anzukündigen, als es mit seinem Geburtstag zusammenfallen zu lassen. Da Jesus vor seiner Auferstehung im Jahre 33 n. Chr. drei Tage lang im Grab lag (3 = Gimel, „göttliche Billigung“), glaube ich auch, daß sich seine Rückkehr auf die Erde drei Tage nach dem Ende der Apokalypse, d.h. nach dem 21. Dezember 2015, ereignen wird.

Der Welt könnte damit ein wunderbares Geburtstagsgeschenk beschert werden. Ich würde mir wünschen, daß Jesus dieses Datum wählt. Das wäre in höchsten Maße einleuchtend, weil es so naheliegend ist. Die Apokalypse begann mit vollständiger Zerstörung und wird mit der größten Geburtstagsfeier enden, die je in der Geschichte der Menschheit verzeichnet wurde.

In Amerika glauben viele Christen, daß der Herr vor der Apokalypse kommen wird, oder auf dem Höhepunkt der allgemeinen Wirren inmitten der Zerstörung dieser Welt. Ich bin anderer Ansicht. Meiner Meinung nach würde das nicht von guter zeitlicher Planung zeugen. Gott ist ein Gott der Ordnung, wie es die einzelnen komplizierten Zusammenhänge der Natur offenbaren.

Jeder Bauer weiß: Es gibt eine Zeit für das Pflanzen, eine Zeit für das Bewässern und eine Zeit für die Ernte. Nach der Ernte beginnt eine Zeit der Festtagsfreude und des Feierns, würdig des höchsten Gottes und seiner Gäste. Ich bin inzwischen Bauer geworden. Jeweils im Frühjahr beginnt Aussaat. Im Herbst geht es dann auf der Ranch zu hektisch zu, als daß man sich Zeit zum Ausruhen und zur Geselligkeit nehmen könnte. Alle Mühen werden darauf verwandt, die Früchte zu ernten und einzubringen, die so lange gebraucht haben, um zu reifen.

Jesus benutzte häufig Gleichnisse aus dem Ackerbau, was mit seiner Botschaft im Einklang steht. Er würde uns nicht über die wichtigsten Phasen in Gottes Plan seit Anbeginn der Schöpfung in die Irre führen, indem er dunkle Andeutungen über seine Rückkehr zur Erde macht, um dort die Herrschaft zu übernehmen. Ich glaube, gewisse Lehrer der Christenheit sind nur deshalb verwirrt, weil sie keine Bauern sind. Anstatt ein einfaches, erdnahes Leben zu führen, treiben sie sich an renommierten Universitäten herum oder sind an ihnen angestellt, wo man zu Ansehen gelangt, indem man sich mit esoterisch-philosophischen Diskussionen über belanglose Themen beschäftigt.

Das Buch der Offenbarung kündigt an, daß die Zeit für Gottes Ernte mit dem Ende der prophezeiten Wachstumsperiode – am Ende der Apokalypse - gekommen sein wird. Kein einziger Bibelvers enthält eine Andeutung darüber, daß der Tag des Herrn womöglich in zwei verschiedene, sieben Jahre auseinanderliegende Ereignisse aufgespalten sein könnte.

Diese große Erntezeit, die Zeit der Heimholung der Heiligen, verkörpert den Höhepunkt aller Sajin-Zeitalter. Übrigens sind die Arbeiter die Heiligen; denn bei mir auf der Ranch helfen alle, einschließlich der Kinder, rund um die Uhr mit, bis die Ernte beendet ist und die Früchte auf dem Gutshof gespeichert sind. Gott hat diese Vorgehensweise eingeführt, und ich habe nirgendwo einen Ort entdeckt, wo man sich einer anderen bedient hätte. Viele christliche Universitäten bringen jedoch ihren Studenten bei, Gott werde Seine Ernte einbringen, d.h. seine Heiligen sammeln, bevor die Frucht reif ist, was sinnlos wäre. Urteilen sie selbst.

Ich persönlich würde, wenn Gott während der Zeit der Leiden käme, Ihn bitten, bei mir eine Ausnahme zu machen und mich hier zu lassen. Ich möchte nicht in den Himmel kommen und Satan oder irgend einem seiner Dämonen von Angesicht zu Angesicht gegenüber stehen. Wenn er bei meiner Auferstehung noch dort wäre, würde seine Gegenwart mir die persönliche Begegnung mit meinem Herrn verderben. Die Bibel sagt klar und deutlich, daß Satan sich zu Beginn der Apokalypse noch im Himmel befindet. Welche Entscheidung der Herr bezüglich seiner Rückkehr in unsere Welt auch immer treffen mag, ich ziehe es vor, auf der Erde zurückgelassen zu werden, bis Er für immer bei uns ist.

Abgesehen davon werde ich auf der Erde gebraucht, um meiner Familie und meinen Freunden zu helfen, um ihnen zur Seite zu stehen, wenn schwere Zeiten und Tod kommen. Mit dem Wissen, daß meine Lieben auf der Erde bleiben und die siebenjährige Drangsalszeit durchleiden müssen, könnte ich im Himmel nicht glücklich sein. Ich will in der Stunde der tiefsten Not nahe bei ihnen sein. Ich kann mich daran erinnern, wie ich als Kind im zweiten Weltkrieg mit Ungläubigen betend in einem Keller saß, während draußen die Bomben explodierten. Ich wollte ihnen in der Stunde der größten Not ganz nahe sein. Mir ist noch im Gedächtnis, wie meine christliche Mutter ihnen erklärte, daß es im Jenseits Leben, eine Bestimmung und Liebe geben würde, falls unser Leben hier und jetzt enden sollte.

Unsere Welt wird Gläubige wie mich und andere brauchen, um dann, wenn alles in Zerstörung versinkt, die gute Nachricht zu verkünden. Nicht alles Holz verbrennt auf einmal, ein paar Stücke können vielleicht immer noch gerettet werden, bevor alles zu Asche zerfällt. Und das ist der Grund, warum ich „zurückgelassen werden“ möchte. Ich glaube, daß der Herr der Heerscharen seine Zeit selbst auswählen und den Ratschluss der Weisen widerlegen wird.

Wann immer der Herr zurückkehrt, ich werde jedenfalls mit Freuden meinen ewigen Leib empfangen. Dennoch spielt der zeitliche Ablauf natürlich eine enorm wichtige Rolle für mich.

Die ihr den HERRN liebet, hasset das Böse! Er bewahrt die Seelen seiner Frommen; aus der Hand der Gesetzlosen errettet er sie. (Psalm 97:10 UELB)

Das Reich Gottes kommt auf die Erde

Das Zahlensystem des hebräischen Alphabets gibt Hinweise auf ein fünftes Ereignis (fünf = He, „die andere Seite“). Gottes größtes Versprechen – daß Schmerz, Tränen und Krieg nicht länger die Welt bedrohen sollen – wird erfüllt. Jesu zweites Erscheinen wird das ewig währende Königreich auf Erden begründen. Dieses Königreich besteht noch nicht, aber die Bibel zeigt auf, daß im Himmel bereits Vorbereitungen dafür getroffen werden.

Vor 2000 Jahren:

Und wie sie unverwandt gen Himmel schauten, als er auffuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißem Kleide bei ihnen, welche auch sprachen: Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet hinauf gen Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird also kommen, wie ihr ihn habt hingehen sehen in den Himmel. (Apostelgeschichte 1:10-11 UELB)

In den nächsten Jahren:

Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, [genannt] Treu und Wahrhaftig, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit. Seine Augen aber sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupte sind viele Diademe, und er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt, als nur er selbst; und er ist bekleidet mit einem in Blut getauchten Gewande, und sein Name heißt: Das Wort Gottes. Und die Kriegsheere, die in dem Himmel sind, folgten ihm auf weißen Pferden, angetan mit weißer, reiner Leinwand.

Und aus seinem Munde geht hervor ein scharfes, [zweischneidiges] Schwert, auf daß er damit die Nationen schlage; und er wird sie weiden mit eiserner Rute, und er tritt die Kelter des Weines des Grimmes des Zornes Gottes, des Allmächtigen. Und er trägt auf seinem Gewande und auf seiner Hüfte einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren. (Offenbarung 19:11-16 UELB)

Kurz nach der Ankunft des Herrn in Pracht und Herrlichkeit wollen die Überlebenden der Apokalypse sicher Gott ehren und Ihn zum König der Könige und zum höchsten Herrscher über alle Völker auf Erden krönen. Kein Volk wird ausgeschlossen. Dann wird das fünfte Reich – welches Daniel als einen Stein beschreibt, der vom Himmel kommt und zu einem riesigen Berg anwächst (Daniel 2:31) – zur dritten menschlichen Zivilisation. (Die erste Zivilisation bestand vor der Sintflut, die zweite erleben wir gerade jetzt, und die dritte beginnt im Jahre 2018 und endet im Jahre 3018.)

Der Reiter auf dem weißen Pferd

Es wird vieles im Himmel geschehen, wenn die himmlischen Scharen die Vorbereitungen zum Siegeszug auf der Erde treffen. Das nächst folgende Ereignis wird mit Donner, Blitz, Wetterleuchten und dem Schall von Tausenden von Posaunen angekündigt, um so mit einer das Weltall umfassenden Prunk- und Prachtdemonstration die Kunde von Jesu Christi zweitem Geburtstag zu verbreiten. Dies alles wird in einem Ehrfurcht gebietenden Schauspiel noch nie dagewesener Herrlichkeit seinen Höhepunkt finden.

Jesus Christus wird sich von seinem Thron erheben und ein weißes Pferd besteigen. Millionen von Engeln und erlösten menschlichen Wesen, alle in strahlend weiße Gewänder gekleidet, stehen bereit, um ihm zu folgen.

Alsbald aber nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen in dem Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme des Landes, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit Macht und großer Herrlichkeit. Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von dem einen Ende der Himmel bis zu ihrem anderen Ende. (Matthäus 24:29-31 UELB)

Der Herr Jesus Christus reitet dann, von Tausenden von Engeln und Menschen begleitet, auf einem weißen Pferd, eine goldene Schärpe über der Schulter tragend, in Jerusalem ein. (Das ist das fünfte Pferd der Apokalypse: 5 = „die andere Seite“.) Die ihn begleiten sind in festliche Gewänder gekleidet und halten Palmzweige in den Händen, und sie singen in freudigem Überschwang am Rand des in Trümmern liegenden Jerusalem. Mit Jesus Christus zusammen stehen sie auf dem Ölberg, der durch ein gewaltiges, das Ende der Apokalypse ankündigendes Erdbeben zu einem hohen Berg aufgeworfen worden ist. Von dort bestimmt er die neue Weltordnung. Er wird zum König der Könige und zum Herrscher über das Weltall gekrönt. Damit beginnt dann die dritte Zivilisation.

Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit, und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Throne der Herrlichkeit sitzen; und vor ihm werden versammelt werden alle Nationen, und er wird sie voneinander scheiden, gleichwie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet. Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zur Linken. (Matthäus 25:31-33 UELB)

Die siebte Posaune (aus himmlischer Sicht)

Der seit Anbeginn der Zeit festgelegte Plan Gottes kommt nun zur vollen Entfaltung. Diejenigen, die für würdig befunden wurden, stehen zu seiner Rechten, und die, die verdammt wurden, auf seiner linken Seite. Die Gerechten sind ganz in Weiß gekleidet und leuchten in himmlischem Glanz.

Die Auferstehung der Heiligen

Gleichzeitig mit der Ankunft des TAGS DES HERRN tut der Erzengel Michael durch lautes Rufen kund, daß nun die Zeit für den endgültigen Sieg auf der Erde gekommen sei. Dieser letzte Meilenstein stellt sich in Gestalt einer majestätischen Feier und einer großen Kundgebung dar, die ringsum im Universum widerhallen wird. Er wird mit lautem Posaunenschall, mit Blitzstrahlen von grandioser Helligkeit und unvorstellbarer Pracht und einem ungeheurer gewaltigen Schauspiel angekündigt. Michael wird erklären, daß die Ankunft eines allerhöchsten Königs bevorstehe, der von Millionen von Engeln aus allen Teilen des Universums begleitet werde. Die Schlagzeilen werden verkünden: “Nun ist die Auferstehung der Heiligen gekommen“.

Denn der Herr selbst wird mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes herniederkommen vom Himmel, und die Toten in Christo werden zuerst auferstehen; danach werden wir, die Lebenden, die übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und also werden wir allezeit bei dem Herrn sein. So ermuntert nun einander mit diesen Worten. (1. Thes. 4:16-18 UELB)

Dies ist die erste Auferstehung. Glückselig und heilig, wer teilhat an der ersten Auferstehung! Über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm herrschen tausend Jahre. (Offenbarung 20:6 UELB)

Gott wird die Zeitdimension Sajin, die unter Satans Einflussbereich fiel, beenden, jedoch wird er das Leben auf der Erde weiter erhalten. Auf eine ganz bestimmte Weise wird Gott alle historischen Zeugnisse der Menschheit fest in einem Erinnerungsspeicher bei den lebenden erlösten Menschen verankern, die wiedererweckt werden, um das künftige Universum zu bevölkern. Die Ordnung des Bösen in der Welt wird zerstört, und am letzten Tag wird man sich Satans entledigen, um sich nie wieder seiner zu erinnern.

Seit Anbeginn, ja seit Gott der Kirche seinen Plan offenbarte, blicken Christen in freudiger Erwartung der versprochenen Wiederkunft Jesu entgegen. Denn sie verheißt ihnen das Ende alles Leidens und aller Ungerechtigkeit und die Befreiung von Verblendung und Tod. Wahre Gläubige sind erfüllt von Hoffnung hinsichtlich der Erlösung ihrer Mitmenschen. Sie sehnen sich auch nach der Erlösung der Schöpfung, der Befreiung der gesamten Natur von den bösen, zerstörerischen Kräften, die von einer aufsässigen Zivilisation ausgehen, welche die Erde verwüstet hat. Die Meere schreien auf über den Verlust ihrer Fische, Korallen und der Vegetation, die einst in ihren Tiefen und Untiefen gediehen. Die Wälder weinen um ihre ausgemergelten Bäume. Die Felder der Bauern ächzen unter der Misshandlung und der Misswirtschaft in Gestalt von chemischer Vergiftung bis hin zur Verödung des Mutterbodens. Die Gewässer rufen aus: “Warum sind wir so furchtbar verschmutzt?“

Und so könnte ich fortfahren mit Beispielen des Aufschreis der Ökosysteme in der Natur. Alle Kreatur wartet sehnlichst auf das Erscheinen des Sohnes Gottes. Gottes Wort weckt Hoffnung für die Zukunft:

Denn das sehnsüchtige Harren der Schöpfung wartet auf die Offenbarung der Söhne Gottes. Denn die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden (nicht mit Willen, sondern um deswillen, der sie unterworfen hat), auf Hoffnung, daß auch selbst die Schöpfung freigemacht werden wird von der Knechtschaft des Verderbnisses zu der Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, daß die ganze Schöpfung zusammen seufzt und zusammen in Geburtswehen liegt bis jetzt. Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlinge des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst, erwartend die Sohnschaft: die Erlösung unseres Leibes. (Römer 8:19-23 UELB)

Nach dem oben beschriebenen, Aufsehen erregenden Ereignis sind die Heiligen bereit, mit ihrem Werk zu beginnen. Sie haben auf diesen Augenblick gewartet und werden nun all ihre Energie darauf verwenden, die Erde wieder instand zu setzen.

Der folgende Bibelvers weist darauf hin, daß vier Gruppen Belohnung erfahren werden, eine jedoch wird verurteilt (die Zahl 5 bedeutet „die andere Seite“).

Und die Völker sind zornig geworden; und es ist gekommen dein Zorn und die Zeit, die Toten zu richten und den Lohn zu geben deinen Knechten (1), den Propheten (2) und den Heiligen (3) und denen, die deinen Namen fürchten (4), den Kleinen und den Großen, und zu vernichten, die die Erde vernichten (5). [Offenbarung 11:18 LB/84, die Zahlen wurden hinzugefügt]

Ich interpretiere die Einteilung in Gruppen folgendermaßen:

Belohnte Gruppen

  1. Knechte (Gottes Tempeldiener und Aufseher im Neuen Reich Gottes, vgl. Kapitel 5) Eine Anzahl von Menschen, die aus den zwölf Stämmen Israels herausgelöst wurden. Es handelt sich dabei um die 144.000 im Buch der Offenbarung erwähnten Diener, die für ihre Treue während der schwierigen Zeiten der Apokalypse belohnt werden (mehr darüber in Kapitel 5).
  2. Propheten (die persönlichen Botschafter der Regierung Jesu Christi – vgl. Kapitel 5) Die Menschen in dieser Gruppe haben einst den christlichen Glauben verkündet und waren auch unter den schwierigsten Bedingungen nicht bereit, ihn zu verraten. Sie gaben ihr Leben für den Herrn Jesus Christus. Ich nenne sie „die Begleiter Jesu Christi“, denn sie werden direkt bei den Stufen seines Thrones zu finden sein. Näher kann niemand an Gottes Thron gelangen.
  3. Heilige (der Leib Christi – vgl. Kapitel 5) Hierbei handelt es sich um eine besondere Gruppe, die „Erstgeborenen“ oder „Erben Jesu Christi“. Es sind die Lehrer, Prediger, Evangelisten und Missionare des christlichen Glaubens.

Der Begriff Heilige erscheint zum ersten Mal im Buch Henoch, welches zu einer Schriftensammlung gehört, die gemeinhin als „Apokryphen“ bezeichnet wird. Diese vor der Sintflut entstandenen Bücher erwähnen den Engel Michael, außerdem Adam, Kain und Noah. Judas, Jesu Stiefbruder, erwähnt in seinem Hirtenbrief, der in der Bibel unmittelbar der Offenbarung vorausgeht, das Buch Henoch.

Es hat aber auch Henoch, der siebte von Adam, von diesen geweissagt und gesagt: "Siehe, der Herr ist gekommen inmitten seiner heiligen Tausende, Gericht auszuführen wider alle und völlig zu überführen alle ihre Gottlosen von allen ihren Werken der Gottlosigkeit, die sie gottlos verübt haben, und von all den harten Worten, welche gottlose Sünder wider ihn geredet haben". (Judas 14-15 UELB)

Henoch lebte vor der Sintflut. In seiner Prophezeiung kommt erstmals das Wort Heilige als Bezeichnung für einen bestimmten Kreis von Gläubigen vor. Aber 1715 Jahre später (im Jahr 573 v. Chr.) benutzte Daniel dasselbe Wort in seiner Prophezeiung. Zu Zeiten der Römer wurde die Bezeichnung dann durch andere ersetzt, und so erhielten wir schließlich vier neue Ausdrücke mit der Bedeutung von heilig (s.a. „Der Leib Christi“ Kapitel 5).

Das Wort Heilige taucht dann aber wieder auf, es erscheint im Zusammenhang mit der „ersten Auferstehung“ in der Offenbarung, wo geschrieben steht, daß der Herr in großer Herrlichkeit und in Begleitung von 10.000 mal 10.000 Heiligen zurückkehren wird. Viele Christen verstehen den geschichtlichen Hintergrund der biblischen Bezeichnungen nicht, insbesondere des Namens für die vorliegende Gruppe. Da ihnen die Zusammenhänge innerhalb der Bibel unbekannt sind, gelangen sie zu falschen Auslegungen und verwirrenden Ergebnissen. Eine Reihe von christlichen Theorien haben sich hieraus entwickelt und alle möglichen verschiedenen Bezeichnungen haben sich daraus ergeben.

...sondern ihr seid gekommen zum Berge Zion und zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem; und zu Myriaden von Engeln, der allgemeinen Versammlung; und zu der Versammlung der Erstgeborenen, die in den Himmeln angeschrieben sind; und zu Gott, dem Richter aller; und zu den Geistern der vollendeten Gerechten. (Hebräer 12:22 UELB)

Der Wagen Gottes sind zwei Zehntausende, Tausende und aber Tausende; der Herr ist unter ihnen: - ein Sinai an Heiligkeit. (Psalm 68:17 UELB)

Und ich sah: und ich hörte eine Stimme vieler Engel um den Thron her und um die lebendigen Wesen und die Ältesten; und ihre Zahl war Zehntausende mal Zehntausende und Tausende mal Tausende. (Offenbarung 5:11 UELB)

Ich schaute, bis Throne aufgestellt wurden und ein Alter an Tagen sich setzte: sein Gewand war weiß wie Schnee, und das Haar seines Hauptes wie reine Wolle; sein Thron Feuerflammen, dessen Räder ein loderndes Feuer. Ein Strom von Feuer floß und ging von ihm aus; tausend mal Tausende dienten ihm, und zehntausend mal Zehntausende standen vor ihm. Das Gericht setzte sich, und Bücher wurden aufgetan. (Daniel 7:9-10 UELB)

  1. Die Seinen Namen fürchten (Erlöste aus allen Völkern der Erde während der Cheth-Zeit [siehe Kapitel 5]) Dies sind sowohl die „multinationalen Gläubigen“ (die an das Alte Testament glauben), als auch die Ungeborenen und all jene, die im Kindesalter gestorben sind. Diejenigen, die als würdig befunden werden, das ewige Leben zu erlangen, werden aus dem oberen Teil des Hades, welches ein Wartezimmer ist – wir nennen es Paradies – entlassen.

Die Gruppe der Verurteilten

  1. Die die Erde zerstören. Diese Gruppe setzt sich aus Satan und seinen Teufeln, bösen Geistern und gefallenen Engeln zusammen, die aus dem Himmel und von der Erde getilgt und in den See des ewig brennenden Feuers geworfen werden. In diesen Kreis eingeschlossen ist auch die große Anzahl gottloser Menschen, die verloren sind während der Apokalypse und sterben, ohne erlöst zu werden.

    Sie folgen jenen Engeln, die bis zu dem Tag des letzten Gerichts in der äußeren Finsternis festgehalten wurden und letztendlich in den Feuersee, ein schwarzes Loch im Universum, geworfen werden. Diese gefallenen Engel aus der Zeit vor der Sintflut vermischten ihre Gene mit denen der Menschen, um Nachkommen hervorzubringen, worin einer der wichtigsten Gründe für die weltweite Zerstörung zur Zeit Noahs bestand (extreme Gewalttätigkeit war der andere). Gemäß Judas sagte das Buch Henoch dieses Urteil bereits vor dem Jahr 2288 v. Chr. voraus.

...und Engel, die ihren ersten Zustand nicht bewahrt, sondern ihre eigene Behausung verlassen haben, hat er zum Gericht des großen Tages mit ewigen Ketten unter der Finsternis verwahrt. (Judas 6 UELB)

Gott schuf einen besonderen, in der Bibel als Hölle bezeichneten Ort, der alle diese bösen Geister aufnehmen sollte, um sie daran zu hindern, weiterhin Schaden im Weltall und auf der Erde anzurichten. Dieser Ort ist ein provisorischer Wartesaal, der aufhört zu bestehen, sobald er seinen Zweck erfüllt hat (weitere Einzelheiten in Kapitel 6).

All den verlorenen Menschen, die nicht von Jesus Christus errettet werden, droht nach ihrem Tod die Verbannung an diesen furchtbaren Ort. Die dämonischen Geister, die bereits vor der Entstehung der Erde erschaffen wurden, nehmen dort jeden einzelnen der menschlichen Neuankömmlinge in Empfang.

Ich möchte meine Mitmenschen davor warnen, sich je mit diesem Pack von bösen Kreaturen aus der grauen Vorzeit einzulassen. Wer sich nicht von ihnen fernhält, findet sich in der äußeren Finsternis wieder, wo ihn Heulen und Zähneklappern erwartet, ohne daß ein Ende in Sicht wäre.

Stellen Sie sich Folgendes vor: Was wäre, wenn Sie irrtümlicherweise Auftrag gegeben hätten, einen jungen Mann schlimm zusammenzuschlagen und übel zuzurichten, der sich dann als der Sohn des Richters entpuppt, der Ihre Verhandlung leitet. Dieser Richter wurde dazu bestimmt, Ihren Fall zu verhandeln, über Ihre Schuld oder Unschuld zu befinden, Sie also entweder in die Freiheit zu entlassen oder Sie zum Tode zu verurteilen. Wie stünden Ihre Chancen, unter diesem Richter den Prozess zu gewinnen, wenn er herausfände, daß Sie es sind, der seinen Sohn derart zurichten ließ, daß das Fleisch ihm in blutigen Fetzen von den Knochen hing. Genau dieses haben unsere Sünden dem heiligen Gott angetan, der ohne Sünde war, woraus wir ersehen können, daß Vergebung möglich ist, selbst wenn sie im Widerspruch zur Gerechtigkeit steht. Nur wenn Sie den Sohn Gottes um Gnade anflehen, besteht für Sie Hoffnung auf Leben. Gottes Sohn wird über Ihr Schicksal bestimmen, wenn er zu seinem Vater spricht.

Denn Gott hat die Engel, die gesündigt haben, nicht verschont, sondern hat sie mit Ketten der Finsternis zur Hölle verstoßen und übergeben, daß sie zum Gericht behalten werden. (2. Petrus 2:4 UELB)

Jahrtausende nach den Weissagungen Henochs griff Petrus, der Fischer, mit Ähnlichem zur Feder:

Dann wird er auch zu denen zur Linken sagen: Gehet von mir, Verfluchte, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln. (Math. 25:41 UELB)

Zuallerletzt, wenn Gott die Dimension der bemessenen Zeit beendet (Daleth), beginnt die Unendlichkeit wieder mit dem ununterbrochenen Kreislauf der Gnade.

Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee. Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buche des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen. (Offenbarung 20:14-15 UELB)

Die letzte Posaune (aus irdischer Sicht)

Nachdem die siebte Posaune erschollen ist, schließen sich die vier Gruppen der Erlösten Millionen von Engeln an, um im grandiosesten Triumphzug aller Zeiten zur Erde hinabzuziehen.

Und der siebte Engel posaunte: und es geschahen laute Stimmen in dem Himmel, welche sprachen: Das Reich der Welt unseres Herrn und seines Christus ist gekommen, und er wird herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und die vierundzwanzig Ältesten, die vor Gott auf ihren Thronen sitzen, fielen auf ihre Angesichter und beteten Gott an und sprachen: Wir danken dir, Herr, Gott, Allmächtiger, der da ist und der da war, daß du angenommen hast deine große Macht und angetreten deine Herrschaft!

Und die Nationen sind zornig gewesen, und dein Zorn ist gekommen und die Zeit der Toten, um gerichtet zu werden, und den Lohn zu geben deinen Knechten, den Propheten, und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und die zu verderben, welche die Erde verderben. Und der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet, und die Lade seines Bundes wurde in seinem Tempel gesehen; und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner und ein Erdbeben und ein großer Hagel. (Offenbarung 11:15-19 UELB)

Und er spricht zu mir: Schreibe: Glückselig, die geladen sind zum Hochzeitsmahle des Lammes! Und er spricht zu mir: Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes. (Offenbarung 19:9 UELB)

Die Ankunft des Herrn für die Auserwählten

In der christlichen Urgemeinde sorgten sich manche Christen, sie hätten die Auferstehung verpaßt. Paulus räumte dieses Mißverständnis aus:

Wir bitten euch aber, Brüder, wegen der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus und unseres Versammelt werdens zu ihm hin, daß ihr nicht schnell erschüttert werdet in der Gesinnung, noch erschreckt, weder durch Geist, noch durch Wort, noch durch Brief als durch uns, als ob der Tag des Herrn da wäre.

Laßt euch von niemand auf irgend eine Weise verführen, denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, daß zuerst der Abfall komme und geoffenbart worden sei der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens, welcher widersteht und sich selbst erhöht über alles, was Gott heißt oder ein Gegenstand der Verehrung ist, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und sich selbst darstellt, daß er Gott sei.

Erinnert ihr euch nicht, daß ich dies zu euch sagte, als ich noch bei euch war? Und jetzt wisset ihr, was zurückhält, daß er zu seiner Zeit geoffenbart werde. Denn schon ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit wirksam; nur ist jetzt der, welcher zurückhält, bis er aus dem Wege ist, und dann wird der Gesetzlose geoffenbart werden, den der Herr Jesus verzehren wird durch den Hauch seines Mundes und vernichten durch die Erscheinung seiner Ankunft, ihn, dessen Ankunft nach der Wirksamkeit des Satans ist, in aller Macht und allen Zeichen und Wundern der Lüge und in allem Betrug der Ungerechtigkeit denen, die verloren gehen, darum daß sie die Liebe zur Wahrheit nicht annahmen, damit sie errettet würden. Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns, daß sie der Lüge glauben, auf daß alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen gefunden haben an der Ungerechtigkeit. (2. Thess. 2:1-12 UELB)

Paulus stellte den richtigen Zusammenhang zwischen der Apokalypse und der Ankunft Jesu her. Der „Gesetzlose“ ist der Antichrist, der vernichtet wird, wenn der wahre Messias kommt. Erst dann wird die Menschheit „seine Ankunft in Herrlichkeit“ erleben. Hinter der irdischen Szene werden dann im Himmel große Ereignisse in Gang gesetzt.

Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von dem einen Ende der Himmel bis zu ihrem anderen Ende. (Matthäus 24:31 UELB)

Der Ausdruck „die vier Winde“ bezeichnet die Erde; im Himmel wird jedoch gleichzeitig von einem Ende des Universums zum anderen eine Versammlung stattfinden. Ich weiß nicht, wo das Paradies sich befindet, aber die Posaune wird laut genug sein, um zu gewährleisten, daß jedermann den Weg zu diesem glorreichen Ereignis findet.

Von jenem Tage aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel der Himmel, sondern mein Vater allein. (Matthäus 24:36 UELB)

Sehet zu, wachet und betet; denn ihr wisset nicht, wann die Zeit ist.

Gleichwie ein Mensch, der außer Landes reiste, sein Haus verließ und seinen Knechten die Gewalt gab und einem jeden sein Werk, und dem Türhüter einschärfte, daß er wache. (Markus 13:33-34 UELB)

Der Befehl zum Aufbruch wird vom Herrn der himmlischen Heerscharen ausgehen. Diese Ehre ist ausschließlich Gott Vater (Aleph) vorbehalten. Der Reiter auf dem weißen Pferd, Jesus Christus, wartet auf dessen Wink, um den Befehl auszuführen.

So wachet nun, denn ihr wisset nicht, wann der Herr des Hauses kommt, des Abends, oder um Mitternacht, oder um den Hahnenschrei, oder frühmorgens; damit er nicht, plötzlich kommend, euch schlafend finde. Was ich aber euch sage, sage ich allen: Wachet! (Mark 13:35-37 UELB)

Der oben zitierte Vers erwähnt vier Tageszeiten: den Abend, der um 6 Uhr beginnt, Mitternacht um 12, den Morgen, der wiederum um 6 Uhr beginnt, und den Mittag um 12. Die Erde misst die Zeit nach 24 einstündigen Zeitzonen, und die Stunde der Rückkehr Jesu Christi richtet sich danach, in welcher dieser Zonen Sie leben. Seien sie also wachsam. Halten Sie, wenn dieser Tag naht, nach dem Zeichen am Himmel Ausschau. Die Menschen auf der ganzen Welt werden gleichzeitig die genaue Stunde wissen, denn ein gewaltiges Spektakel in Gestalt eines das ganze Weltall erhellenden Feuers wird überall auf der Erde zu sehen sein, unabhängig davon, in welcher Zeitzone man gerade lebt.

Sobald die apokalyptischen Ereignisse ihren Lauf nehmen, werden Tausende von Menschen (die Leser dieses Buches eingeschlossen) gebannt der Dinge warten, die da kommen. Sie werden die ganze Nacht hindurch wachen und die gewaltige Pracht des das ganze Universum beleuchtenden Feuerwerks, das Jesu Ankunft verkündet, in sich aufnehmen. Möglicherweise erscheint Jesus im Sommer, aber vielleicht auch im Winter. Ich bin jedoch davon überzeugt, daß alles in Abstimmung mit dem Zahlensystem des hebräischen Alphabets geschieht – Näheres dazu im zweiten Buch, Das Geheimnis des 17. Tammus.

Wenn die Schauer der Erregung abgeklungen sind und der Staub vom letzten Erdbeben im September sich gesetzt hat, kehrt Stille über der Welt ein. Die Überlebenden, die ja am Leben hängen, werden sich zusammenschließen und Nahrung sammeln, wo immer sie welche finden. Ihre Städte werden zerstört sein; jegliche Regierung oder Armee ausgelöscht. Der Todesengel wird über die Menschen richten und sie wie Schafe und Ziegen voneinander trennen.

Die dann noch verbleibenden Auserwählten – die Waisen, die Kinder, die überlebenden Erretteten und die als eindeutig anerkannt verbliebenen Juden – werden ein weiteres, als „Tag des Herrn“ bekanntes Geschehnis erwarten, dem unmittelbar die erste Auferstehung folgt. Nur Gott Vater kennt den Tag und die Stunde, wir können aber darauf hoffen, das größte Weihnachtsgeschenk der Weltgeschichte zu erhalten.

Die Überlebenden werden den Freudenschall einer Posaune vernehmen. Ein gleißendes Licht wird ringsum den Erdball erleuchten. Selbst die dunkle Seite der Erde wird taghell erleuchtet sein. Überall auf der Welt werden die Erwählten ein seltsames Kribbeln im Körper verspüren.

Während der Herr herabsteigt, steigen seine Nachfolger zum Himmel auf, wobei sie in ihrer körperlichen Beschaffenheit eine Veränderung erfahren. Denn während sie himmelwärts schweben, empfangen sie einen unsterblichen Geistleib. Auf dem Weg ins Himmelreich treffen sie ihre Lieben, die ihnen dorthin vorausgegangen sind und die ihnen nun in einer gewaltigen Prozession entgegenkommen.

Paulus hat sich mit dem Geheimnis der Auferstehung beschäftigt und zu erklären versucht, wie der Vorgang der Entrückung ohne Erleiden des Todes möglich ist.

Wir wollen aber nicht, Brüder, daß ihr, was die Entschlafenen betrifft, unkundig seid, auf daß ihr euch nicht betrübet wie auch die übrigen, die keine Hoffnung haben. Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, also wird auch Gott die durch Jesum Entschlafenen mit ihm bringen.

Denn dieses sagen wir euch im Worte des Herrn, daß wir, die Lebenden, die übrigbleiben bis zur Ankunft des Herrn, den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden. Denn der Herr selbst wird mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes herniederkommen vom Himmel, und die Toten in Christo werden zuerst auferstehen; danach werden wir, die Lebenden, die übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und also werden wir allezeit bei dem Herrn sein.

So ermuntert nun einander mit diesen Worten. (1.Thes. 4:13-18 UELB)

Dieser Vers eignet sich hervorragend als Hilfe für alle, die einen geliebten Menschen durch Tod verloren haben. Als Christen bewahren wir inmitten von Kummer und Schmerz Hoffnung, weil wir wissen, daß der Tod nicht das Ende bedeutet. Er ist vielmehr der Übergang zu einem neuen freudenreichen Dasein ohne die Fallstricke von Verderbtheit und Sünde.

Während die wiederweckten Heiligen den Wolken entgegenschweben, begegnen sie einer riesigen Schar von Gläubigen aus aller Herren Länder, von allen Rassen und Nationalitäten. Ein gemeinsames Band wird sie vereinen, wenn sie erkennen, daß sie im Begriff sind, die erste Auferstehung zu erleben. Wir werden Freunde und Verwandte treffen, die vor uns gestorben sind.

In der Ferne werden wir den Herrn in seiner Herrlichkeit, auf einem weißen Pferd reitend, erkennen. Er ist von Palmzweige schwingenden Engeln umgeben, die auf solche Weise diesen besonderen Ehrengast willkommen heißen. Jedem Menschen ist ein Engel zu Seite gegeben, damit sich niemand bei all der Erregung verloren fühlt. Die Engel werden uns zu Diensten sein und freudig alle unsere Wünsche erfüllen.

Viele Nachrichten werden sich in Eile verbreiten, und dem Herrn schallen die lautesten Beifallsbekundungen entgegen, die man je gehört hat. Posaunen erschallen und Millionen von Engeln singen dem zum Lobpreis, der da ist, der da war und der da kommen wird. Es bietet sich ein in Ausmaß und Bedeutung beispielsloses, gigantisches Schauspiel.

Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in Wolken mit großer Macht und Herrlichkeit. Und dann wird er seine Engel aussenden und seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels. (Markus 13:26-27 UELB)

Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die ihn durchstochen haben, und wehklagen werden seinetwegen alle Stämme des Landes. Ja, Amen. (Ofb. 1:7 UELB)

Und es wird geschehen an jenem Tage, da wird kein Licht sein; die Gestirne werden sich verfinstern. Und es wird ein einziger Tag sein (er ist dem HERRN bekannt), nicht Tag und nicht Nacht; und es wird geschehen zur Zeit des Abends, da wird es Licht sein. (Sacharja 14:6-7 UELB)

Der neue Leib bei der Auferstehung

Unter den Urchristen herrschte damals Verwirrung bezüglich des neuen Körpers, den sie erhalten sollten. Auch bei den Christen der Gegenwart wirft das Thema Fragen auf. Paulus hat sich mit Hilfe göttlicher Erleuchtung dieses Problems angenommen.

Es wird aber jemand sagen: Wie werden die Toten auferweckt? und mit was für einem Leibe kommen sie? Tor! Was du säst, wird nicht lebendig, es sterbe denn. Und was du säst, du säst nicht den Leib, der werden soll, sondern ein nacktes Korn, es sei von Weizen oder von einem der anderen Samen. Gott aber gibt ihm einen Leib, wie er gewollt hat, und einem jeden der Samen seinen eigenen Leib.

Nicht alles Fleisch ist dasselbe Fleisch; sondern ein anderes ist das der Menschen, und ein anderes das Fleisch des Viehes, und ein anderes das der Vögel, und ein anderes das der Fische. Und es gibt himmlische Leiber und irdische Leiber. Aber eine andere ist die Herrlichkeit der himmlischen, eine andere die der irdischen; eine andere die Herrlichkeit der Sonne, und eine andere die Herrlichkeit des Mondes, und eine andere die Herrlichkeit der Sterne; denn es unterscheidet sich Stern von Stern an Herrlichkeit.

Also ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Verwesung, es wird auferweckt in Unverweslichkeit. Es wird gesät in Unehre, es wird auferweckt in Herrlichkeit; es wird gesät in Schwachheit, es wird auferweckt in Kraft; es wird gesät ein natürlicher Leib, es wird auferweckt ein geistiger Leib. Wenn es einen natürlichen Leib gibt, so gibt es auch einen geistigen.

So steht auch geschrieben: "Der erste Mensch, Adam, ward eine lebendige Seele"; der letzte Adam ein lebendig machender Geist. Aber das Geistige war nicht zuerst, sondern das Natürliche, danach das Geistige. Der erste Mensch ist von der Erde, von Staub; der zweite Mensch vom Himmel. Wie der von Staub ist, so sind auch die, welche von Staub sind; und wie der Himmlische, so sind auch die Himmlischen. Und wie wir das Bild dessen von Staub getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen.

Dies aber sage ich, Brüder, daß Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können, auch die Verwesung nicht die Unverweslichkeit ererbt. Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden.

Denn dieses Verwesliche muß Unverweslichkeit anziehen, und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen. Wenn aber dieses Verwesliche Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: "Verschlungen ist der Tod in Sieg". Wo ist, o Tod, dein Stachel? Wo ist, o Tod, dein Sieg?"

Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber das Gesetz. Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus! Daher, meine geliebten Brüder, seid fest, unbeweglich, allezeit überströmend in dem Werke des Herrn, da ihr wisset, daß eure Mühe nicht vergeblich ist im Herrn. (1. Korinther 15:35-58 UELB)

Jesus Christus wird von seinem weißen Pferd herunter, auf dem er immer noch sitzt, den Fuß auf den Ölberg in Jerusalem setzen. Er wird alsdann mit eiserner Faust regieren. Er wird die Regeln der künftigen Regierung auf Erden bestimmen. Gesetze und Gesetzgeber, Verwaltungen und alle Vollzugsbehörden werden bereits an diesem ersten Tag eingesetzt.

Die neue Regierung wird vorbildlich aufgebaut sein. Alle früheren politischen Grenzen werden nun endgültig aufgehoben, und alle Bezirke der Erde nach sprachlichkulturellen Volksgruppen und nach Sippenzugehörigkeit eingeteilt. Das verläuft alles reibungslos, da nichts dem Zufall überlassen bleibt. Unter der Führung von Menschen, die einst vonseiten böser Mitmenschen Unrecht erlitten, erlebt die Menschheit nun einen immensen Aufschwung.

Vorbereitungen für die neue Weltordnung

Die kurz zuvor wiedererweckten Heiligen werden nun die Herrschaft über diese neu wiederhergestellte Erde antreten. Irgendwann übertragen sie dann das, was sie dabei lernen, auf das gesamte Weltall. Zu dieser Aufgabe hat Gott sie berufen.

Ein jeder erhält eine Krone. Die Bibel berichtet von fünf verschiedenen Diademen, welche je nach Art der Amtsgewalt verliehen werden. Jedem Heiligen wird eine Dienststelle im himmlischen Jerusalem zugeteilt, das wie ein Satellit über dem Land Israel schweben wird. Da sie der geistlichen Fünfer-Dimension angehören, müssen sie, um ihren neuen Verpflichtungen auf der Erde nachzukommen, zwischen beiden hin- und herpendeln.

In dem Maße, wie sich die neue Erde wieder bevölkert, wächst die schwere Bürde auf den Schultern der neuen Herrscher, die helfen müssen, die Erde wieder instand zu setzen, welche infolge von Umweltkatastrophen und mutwilliger Zerstörung ihrer Ökosysteme verwüstet wurde. Ihre vordringliche Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass gesundheitsschädliche Substanzen und zurückgelassenen Kriegsmaterialien, wie zum Beispiel Blindgänger, Behälter mit tödlichen Chemikalien, bakteriologische Waffen, Minen und Munition eingesammelt und vernichtet werden.

Tatkräftig fördern sie die Aufforstung verwüsteter Landstriche, so daß sich dort wieder tierisches und pflanzliches Leben entfalten kann. Die Natur muss schnell wieder ins Gleichgewicht gebracht werden, damit sie sich selbst zu heilen und aufs neue fruchtbar zu werden vermag.

Die neuen Menschengenerationen, die nach der Apokalypse geboren werden, müssen zu einem – im Sinne Gottes – friedlichen Umgang mit der Umwelt erzogen werden, der das Gegenteil der missbräuchlichen technologischen Ausbeutung darstellen wird, die heutzutage gang und gäbe ist. Die neuen Generationen lernen, die Erde als gewissenhafte Verwalter zu achten und somit Gottes Geschenk an den Menschen zu würdigen. Die Schulen des neuen Zeitalters erziehen die Schüler in Liebe zu Gott, Achtung vor seiner Gerechtigkeit und in Ergebenheit in seine sanfte, liebevolle Autorität.

Zu bestimmten Gelegenheiten kommen die Heiligen im himmlischen Jerusalem zusammen, um Gott zu lobpreisen und Ihn anzubeten, aber auch um neue Freundschaften zu schließen und in der Diskussion über die nutzbringendsten Maßnahmen für die Erde ihre Erfahrungen auszutauschen. Es stellt für sie immer wieder ein erhabenes Erlebnis dar, dem Gott des Universums nahe zu sein und als Seine Kinder Seine Liebe zu erfahren. Welch eine Gunst wird es sein, zu diesem Kreis zu gehören! Vielleicht kann das vorliegende Buch dazu beitragen, dass auch Sie in diesen Kreis aufgenommen werden.

Schnelles Bevölkerungswachstum wird die Menschen nicht daran hindern, einen hohen Lebensstandard zu erlangen. Einem jeden wird die Möglichkeit gegeben, in Frieden, Wonne und Wohlstand zu leben. Großeltern werden viele Generationen von Enkeln aufwachsen sehen.

Und es wird geschehen an jenem Tage, da werden lebendige Wasser aus Jerusalem fließen, zur Hälfte nach dem östlichen Meere und zur Hälfte nach dem hinteren Meere; im Sommer und im Winter wird es geschehen. Und der HERR wird König sein über die ganze Erde; an jenem Tage wird der HERR einer sein und sein Name einer. Das ganze Land wird sich umwandeln wie die Ebene, von Geba bis Rimmon, welches südlich von Jerusalem liegt; und Jerusalem wird erhaben sein und an seiner Stätte wohnen, vom Tore Benjamin bis zur Stelle des ersten Tores und bis zum Ecktore, und vom Turme Hananel bis zu den Keltern des Königs. Und man wird darin wohnen, und kein Bann wird mehr sein; und Jerusalem wird in Sicherheit wohnen. (Sacharja 14:8-11 UELB)

Die übrigen der Toten wurden nicht lebendig, bis die tausend Jahre vollendet waren. Dies ist die erste Auferstehung. Glückselig und heilig, wer teilhat an der ersten Auferstehung! Über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm herrschen tausend Jahre. (Offenbarung 20:5-6 UELB)

Siehe, ich komme bald, und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk sein wird. Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. (Offenbarung 22:12-13 UELB).

Es könnten zu diesem Thema noch viele Bibelstellen zitiert werden. Die Bibel ist unerschöpflich, und ich entdecke ständig neue Verse, so daß das Schreiben dieses Buchs ein nie endendes Unterfangen darstellt. Der Reichtum der Bibel mit ihren Entsprechungen im Zahlensystem des hebräischen Alphabets gleicht einer Ausbeute von Diamanten in einer Diamantenmine. Es bedarf schon einiger Anstrengung, sich das, was da verborgen liegt, voll und ganz zu erschließen. Aber die Mühe lohnt sich, denn wir erhalten auf diese Weise ein wertvolles Werkzeug, das uns hilft, zu dem vorzudringen, was tief unter der Oberfläche der Heiligen Schrift vergraben liegt.

Damit ist die erste Auferstehung abgeschlossen (Teth).

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Kapitelübersicht:  Prophezeiung der Apokalypse

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