Prophezeiung der Apokalypse

Eine Expedition von dem Garten Eden zu dem Neuen Jerusalem:
Ein Gottes Wegweiser für die Menschheit

Kapitel 9:

Gottes Neue Weltordnung

(Die neunte Weltzeit, 9 = Teth, “Neues Leben”)

 

Wie wird Gottes neue Weltordnung aufgebaut sein?
Was unterscheidet sie von allem, was die Menschheit je gesehen hat?

&

Das himmlische Jerusalem – alles wird neu

(Die zehnte Weltzeit, 10 = Jod,
“Hand in Ruhe, eine höhere Stufe”)

 

Was ist die “Stadt Gottes”?
Wann kommt sie auf die Erde?
Was geschieht am Ende von Gottes neuer Weltordnung,
und warum macht Jesus „alles neu“?

 

Abschnittsverweise für dieses Kapitel:

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Der Begriff „Gottesherrschaft“ ist in der heutigen säkularisierten Kultur des Westens anrüchig geworden. Zweifelsohne ist das eine Folge des in der Geschichte häufig vorkommenden Machtmissbrauchs durch menschliche Regierungen. Oft haben diese auch die offizielle religiöse Vollmacht für sich vereinnahmt. Die Bibel dagegen enthüllt einige ermutigende und hoffnungsreiche Einzelheiten über die Struktur des bevorstehenden Königreichs Gottes auf Erden. Lassen Sie uns eintauchen, um diese Perlen zu finden, und sehen, was wir dabei lernen können.

Der Sproß des Herrn

An jenem Tage wird der Sproß des HERRN zur Zierde und zur Herrlichkeit sein, und die Frucht der Erde zum Stolz und zum Schmuck für die Entronnenen Israels. Und es wird geschehen, wer in Zion übriggeblieben und wer in Jerusalem übriggelassen ist, wird heilig heißen, ein jeder, der zum Leben eingeschrieben ist in Jerusalem: wenn der Herr den Unflat der Töchter Zions abgewaschen und die Blutschulden Jerusalems aus dessen Mitte hinweggefegt haben wird durch den Geist des Gerichts und durch den Geist des Vertilgens.

Und der HERR wird über jede Wohnstätte des Berges Zion und über seine Versammlungen eine Wolke und einen Rauch schaffen bei Tage, und den Glanz eines flammenden Feuers bei Nacht; denn über der ganzen Herrlichkeit wird eine Decke sein. Und eine Hütte wird sein zum Schatten bei Tage vor der Hitze, und zur Zuflucht und zur Bergung vor Sturm und vor Regen. (Jesaja 4:2-6 UELB)

Gottes neue Weltordnung

Gottes neue Weltordnung wird die dritte Zivilisation formen. In der Heiligen Schrift wird sie als „das Königreich Gottes“ beschrieben. Die erste Zivilisation bestand bis zur Sintflut, und die zweite wird am Ende der Apokalypse ihren Abschluß finden.

Nach der Verwüstung der Erde am Ende des Jahres 2015 wird eine neue Gesellschaft entstehen, deren Muster keinem der vergangenen Regierungssysteme entspricht. Im Buch des Propheten Daniel wird ein Bild aus Nebukadnezars Traum beschrieben, das vier vergangene Weltreiche darstellt. Sie wurden ohne menschliches Zutun durch einen Stein aus dem Himmel zerstört – ein deutlicher Hinweis auf die Apokalypse. Nach Daniels Weissagung wird dieser Stein aus dem Himmel zu einem riesigen Berg anwachsen und zum fünften Reich werden, ein Bild für Gottes Königreich auf Erden, das tausend Jahre Bestand haben wird:

Du, o König, sahst: und siehe, ein großes Bild; dieses Bild war gewaltig, und sein Glanz außergewöhnlich; es stand vor dir, und sein Aussehen war schrecklich. Dieses Bild, sein Haupt war von feinem Golde; seine Brust und seine Arme von Silber; sein Bauch und seine Lenden von Erz; seine Schenkel von Eisen; seine Füße teils von Eisen und teils von Ton.

Du schautest, bis ein Stein sich losriß ohne Hände, und das Bild an seine Füße von Eisen und Ton schlug und sie zermalmte. (Daniel 2:31-45 UELB)

In Daniels Deutung von Nebukadnezars Traum kam eine Statue vor, die einen Kopf aus Gold hatte (symbolisch für Babylon), eine Brust aus Silber (das Medopersische Reich), Bauch und Schenkel aus Messing (Griechenland), und Beine aus Eisen und Ton (Rom). Jede dieser mächtigen Zivilisationen überdauerte Jahrhunderte, aber sie fanden alle ein Ende, weil sie zu „dieser Welt in dieser Zeit“ gehörten (vier = Daleth oder Viererdimension).

Nebukadnezars Traum endete mit einem Stein, der aus dem Himmel kam und die Statue zerschmetterte. Der Wind verwehte die Trümmer, der Stein aber wuchs zu einem großen Berg an. Der Berg steht für das fünfte (5 = He oder die Fünferdimension) Königreich auf Erden, das auch als immerwährendes Königreich bezeichnet wird. Es wird frei von jedem bösen Einfluß sein und unter einer Regierung stehen, die von erlösten Menschen geleitet wird.

Satan im Gefängnis

Und ich sah einen Engel aus dem Himmel herniederkommen, welcher den Schlüssel des Abgrundes und eine große Kette in seiner Hand hatte. Und er griff den Drachen, die alte Schlange, welche der Teufel und der Satan ist; und er band ihn tausend Jahre, und warf ihn in den Abgrund und schloß zu und versiegelte über ihm, auf daß er nicht mehr die Nationen verführe, bis die tausend Jahre vollendet wären. Nach diesem muß er eine kleine Zeit gelöst werden. (Offenbarung 20:1-3 UELB)

Gottes neue Weltordnung wird nicht mehr unter Satans Macht und Einfluß stehen. Die Menschheit wird ihre natürlichen und geistigen Fähigkeiten in höchstem Maße entwickeln, denn jetzt werden Gottes Gesetze jede Nation beherrschen. Gottes Geist wird in dem neu errichteten Tempel wohnen. Israel wird von Fluch und Schleier befreit. Die Menschen werden pflanzen, säen und sich von den Früchten ihrer Arbeit ernähren, und niemand wird ihre Häuser plündern oder ihre Ernte stehlen. Es wird eine 1000-jährige Sabbatruhe herrschen, die im Jahre 3018 zu Ende geht (vgl. die 7000-Jahre-Tafel der Menschheitsgeschichte).

Ein neues Zeitalter für Israel

Denn gleichwie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir bestehen, spricht der HERR, also wird euer Same und euer Name bestehen. Und es wird geschehen: von Neumond zu Neumond und von Sabbath zu Sabbath wird alles Fleisch kommen, um vor mir anzubeten, spricht der HERR. Und sie werden hinausgehen und sich die Leichname der Menschen ansehen, die von mir abgefallen sind; denn ihr Wurm wird nicht sterben und ihr Feuer nicht erlöschen, und sie werden ein Abscheu sein allem Fleische. (Jesaja 66:22-24 UELB)

Nach dieser weltweiten Zerstörung wird Gott den Überlebenden viel Mut zusprechen:

So spricht der HERR der Heerscharen: Wenn es wunderbar ist in den Augen des Überrestes dieses Volkes in jenen Tagen, wird es auch in meinen Augen wunderbar sein? spricht der HERR der Heerscharen. So spricht der HERR der Heerscharen: Siehe, ich werde mein Volk retten aus dem Lande des Aufgangs und aus dem Lande des Untergangs der Sonne; und ich werde sie herbeibringen, und sie werden wohnen inmitten Jerusalems; und sie werden mein Volk, und ich werde ihr Gott sein in Wahrheit und in Gerechtigkeit.

So spricht der HERR der Heerscharen: Stärket eure Hände, die ihr in diesen Tagen diese Worte aus dem Munde der Propheten höret, welche an dem Tage waren, da der Grund des Hauses des HERRN der Heerscharen, des Tempels, gelegt wurde, um ihn zu erbauen! Denn vor diesen Tagen war kein Lohn für die Menschen und kein Lohn für das Vieh; und der Aus- und Eingehende hatte keinen Frieden vor dem Bedränger, und ich ließ alle Menschen gegeneinander los. (Sacharja 8:6-10 UELB)

Der Fluch und der Schleier über Israel werden aufgehoben, und Gott wird sich an den Bund erinnern, den er mit Abraham geschlossen hat.

Nun aber will ich dem Überrest dieses Volkes nicht sein wie in den früheren Tagen, spricht der HERR der Heerscharen; sondern die Saat des Friedens, der Weinstock, wird seine Frucht geben, und die Erde ihren Ertrag geben, und der Himmel wird seinen Tau geben; und dem Überrest dieses Volkes werde ich das alles zum Erbteil geben. Und es wird geschehen, gleichwie ihr, Haus Juda und Haus Israel, ein Fluch unter den Nationen gewesen seid, also werde ich euch retten, und ihr werdet ein Segen sein. Fürchtet euch nicht, stärket eure Hände!

Denn so spricht der HERR der Heerscharen: Gleichwie ich euch Böses zu tun gedachte, als eure Väter mich erzürnten, spricht der HERR der Heerscharen, und ich es mich nicht gereuen ließ, also gedenke ich wiederum in diesen Tagen Jerusalem und dem Hause Juda Gutes zu tun. Fürchtet euch nicht!

Dies sind die Dinge, die ihr tun sollt: Redet die Wahrheit einer mit dem anderen; richtet der Wahrheit gemäß und fället einen Rechtsspruch des Friedens in euren Toren; und sinnet keiner auf des anderen Unglück in euren Herzen, und falschen Eid liebet nicht; denn alles dieses, ich hasse es, spricht der HERR. (Sacharja 8:11-17 UELB)

Israel wird sich zum beliebtesten Reiseziel der Welt entwickeln. Repräsentanten aller Sprachen und Nationen auf der Erde werden dort eine Vertretung haben. Der Tempel wird das Zentrum einer gemeinsamen Religion sein, die von allen Nationen dieser Erde praktiziert wird, und alle Nationen werden den einzig wahren, den „einen Gott Israels“ (Aleph) anbeten. Aufgrund des besonderen Segens, den Gott über dieses Land verströmt, werden Israels Universitäten weltberühmt werden. Der Staat Israel wird Einfluß auf die gesamte Welt ausüben.

So spricht der HERR der Heerscharen:

Das Fasten des vierten und das Fasten des fünften und das Fasten des siebten und das Fasten des zehnten Monats wird dem Hause Juda zur Wonne und zur Freude und zu fröhlichen Festzeiten werden. Doch liebet die Wahrheit und den Frieden.

So spricht der HERR der Heerscharen:

Noch wird es geschehen, daß Völker und Bewohner vieler Städte kommen werden; und die Bewohner der einen werden zur anderen gehen und sagen: "Laßt uns doch hingehen, um den HERRN anzuflehen und den HERRN der Heerscharen zu suchen!" "Auch ich will gehen!" Und viele Völker und mächtige Nationen werden kommen, um den HERRN der Heerscharen in Jerusalem zu suchen und den HERRN anzuflehen.

So spricht der HERR der Heerscharen: In jenen Tagen, da werden zehn Männer aus allerlei Sprachen der Nationen ergreifen, ja, ergreifen werden sie den Rockzipfel eines jüdischen Mannes und sagen: Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, daß Gott mit euch ist. (Sacharja 8:19-23 UELB)

Jerusalem wird zur Hauptstadt der Welt und unter dem Namen „Adonai schamma“ („Da ist der Herr“, s. letzter Vers des Buchs Hesekiel 48:35) bekannt sein. Eine neue internationale Versammlung unter Gottes Leitung wird im wiederaufgebauten Jerusalem ihren Sitz haben. Die Stadt wird in Größe und Ausdehnung wachsen, weltweite Bedeutung haben und der strategische Angelpunkt dieser Welt werden. Die Bibel prophezeit, daß das neue Jerusalem das wichtigste Gebetszentrum der Welt wird. Die Stadt wird mit weitläufigen Parkanlagen ausgestattet sein, die zu einem außergewöhnlich schönen, zur Ehre von Gottes Gegenwart errichteten Tempel hinführen.

Jedes Jahr werden Millionen von Pilgern aus aller Herren Länder kommen, um zu beten und Gott ihre Achtung zu erweisen in der Hoffnung, auf diese Weise Gottes Segen für ihr Land zu erlangen. Große Hotelanlagen entlang der Hauptboulevards werden die Reisenden aus weit entfernten Ländern aufnehmen.

Und es geschah das Wort des HERRN der Heerscharen also: So spricht der HERR der Heerscharen: Ich eifere für Zion mit großem Eifer, und mit großem Grimme eifere ich für dasselbe.

So spricht der HERR: Ich kehre nach Zion zurück und will inmitten Jerusalems wohnen; und Jerusalem wird genannt werden "Stadt der Wahrheit", und der Berg des HERRN der Heerscharen "der heilige Berg".

So spricht der HERR der Heerscharen: Es werden noch Greise und Greisinnen in den Straßen von Jerusalem sitzen, ein jeder mit seinem Stabe in seiner Hand vor Menge der Tage. Und die Straßen der Stadt werden voll sein von Knaben und Mädchen, die auf seinen Straßen spielen. (Sacharja 8:1-5 UELB)

Die Stadt wird gewaltige Erfolge in Kultur, Kunst, Musik, Tanz und in den geistigen Disziplinen erzielen, was ihr den Neid der ganzen Welt eintragen wird.

Sondern freuet euch und frohlocket für und für über das, was ich schaffe. Denn siehe, ich wandle Jerusalem in Frohlocken um und sein Volk in Freude. Und ich werde über Jerusalem frohlocken und über mein Volk mich freuen; und die Stimme des Weinens und die Stimme des Wehgeschreis wird nicht mehr darin gehört werden.

Und dort wird kein Säugling von einigen Tagen und kein Greis mehr sein, der seine Tage nicht erfüllte; denn der Jüngling wird als Hundertjähriger sterben, und der Sünder als Hundertjähriger verflucht werden. Und sie werden Häuser bauen und bewohnen, und Weinberge pflanzen und ihre Frucht essen.

Sie werden nicht bauen und ein anderer es bewohnen, sie werden nicht pflanzen und ein anderer essen; denn gleich den Tagen der Bäume sollen die Tage meines Volkes sein, und meine Auserwählten werden das Werk ihrer Hände verbrauchen. Nicht vergeblich werden sie sich mühen, und nicht zum jähen Untergang werden sie zeugen; denn sie sind der Same der Gesegneten des HERRN, und ihre Sprößlinge werden bei ihnen sein.

Und es wird geschehen: ehe sie rufen, werde ich antworten; während sie noch reden, werde ich hören. Wolf und Lamm werden beisammen weiden; und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind; und die Schlange: Staub wird ihre Speise sein. Man wird nicht übeltun noch verderbt handeln auf meinem ganzen heiligen Gebirge, spricht der HERR. (Jesaja 65:18-25 UELB)

Das gewaltige Erdbeben wird die geologische Landschaft rings um das frühere Jerusalem verändert und ein weites Tal geöffnet haben. Die Bibel sagt voraus, daß vom Tempel aus, der sich hoch auf dem neu aufragenden Berg erheben wird, ein lebensspendender Strom seinen Lauf nehmen wird.

Dieser Strom existiert derzeit noch nicht. Ronald Lauder, der Vorsitzende des Leitungsgremiums der größeren amerikanischen jüdischen Verbände und gleichzeitig der Präsident des amerikanischen Zweiges des Jüdischen Nationalfonds, hat davor gewarnt, daß Israel in der Zukunft ernste Wasserknappheit erleiden und möglicherweise in den Jahren 2012–2015 überhaupt kein Wasser mehr haben wird, wenn nicht rechtzeitig angemessene Wasserspeicher eingerichtet werden.

Es ist eine unabdingbare Notwendigkeit, für solche Wasserströme, die das Lebensblut Israels und der umliegenden Gebiete bedeuten, zu sorgen. Gott wird es nicht den Launen des Wetters überlassen, das lebensnotwendige Nass zu liefern. Er wird dafür sorgen, dass sich tief im Innern der Erde unterirdische Quellen öffnen. Vom erhobenen Teil des neuen Jerusalem aus wird eine überreiche Quelle klaren und heilenden Wassers aus den Tiefen hervorsprudeln. Weitere Quellen werden dazukommen und das Wasser zu einem beachtlichen Fluß vereinen.

Der Fluß wird vermutlich schon zu strömen beginnen, bevor der vierte Tempel gebaut ist. Den Tempel wird man sodann mit Bedacht über der Hauptquelle errichten, um den Wassersstrom in den Bauplan zu integrieren. Der Fluß wird seinen Lauf in die Senke des Toten Meeres nehmen, das sich in einen gewaltigen, fischreichen Süßwassersee verwandeln wird. Die Wüste wird erblühen wie nie zuvor, und überall wird sich in reichlichem Maße der Landbau entwickeln.

Und er führte mich zurück zu der Tür des Hauses; und siehe, Wasser flossen unter der Schwelle des Hauses hervor gegen Osten, denn die Vorderseite des Hauses war gegen Osten; und die Wasser flossen herab von unten, von der rechten Seite des Hauses her, südlich vom Altar. Und er führte mich hinaus durch das Nordtor, und führte mich draußen herum zum äußeren Tore, des Weges zu dem gegen Osten gerichteten Tore; und siehe, Wasser rieselten von der rechten Torseite her.

Und als der Mann gegen Osten hinausging, war eine Maßschnur in seiner Hand. Und er maß tausend Ellen, und ließ mich durch die Wasser gehen - Wasser bis an die Knöchel; und er maß tausend Ellen, und ließ mich durch die Wasser gehen - Wasser bis an die Knie; und er maß tausend Ellen, und ließ mich hindurchgehen - Wasser bis an die Hüften; und er maß tausend Ellen - ein Fluß, durch den ich nicht gehen konnte; denn die Wasser waren hoch, Wasser zum Schwimmen, ein Fluß, der nicht zu durchgehen war.

Und er sprach zu mir: Hast du es gesehen, Menschensohn? Und er führte mich wieder zurück an dem Ufer des Flusses. Als ich zurückkehrte, siehe, da standen an dem Ufer des Flusses sehr viele Bäume auf dieser und auf jener Seite.

Und er sprach zu mir: Diese Wasser fließen hinaus nach dem östlichen Kreise, und fließen in die Ebene hinab und gelangen in das Meer; und werden sie in das Meer hinausgeführt, so werden die Wasser des Meeres gesund werden. Und es wird geschehen, daß alle lebendigen Seelen, die da wimmeln, überall wohin der Doppelfluß kommt, leben werden. Und der Fische werden sehr viele sein; denn wenn diese Wasser dorthin kommen, so werden die Wasser des Meeres gesund werden, und alles wird leben, wohin der Fluß kommt.

Und es wird geschehen, daß Fischer an demselben stehen werden: von En-Gedi bis En-Eglaim werden Plätze sein zur Ausbreitung der Netze. Nach ihrer Art werden seine Fische sein, sehr zahlreich, wie die Fische des großen Meeres. Seine Sümpfe und seine Lachen werden nicht gesund werden, sie werden salzig bleiben.

Und an dem Flusse, an seinem Ufer, auf dieser und auf jener Seite, werden allerlei Bäume wachsen, von denen man ißt, deren Blätter nicht verwelken und deren Früchte nicht ausgehen werden. Monat für Monat werden sie reife Früchte tragen, denn seine Wasser fließen aus dem Heiligtum hervor; und ihre Früchte werden zur Speise dienen und ihre Blätter zur Heilung. (Hesekiel 47:1-12 UELB)

Die Bibel enthält viele Voraussagen über diese zukünftige Stadt und ihre Umgebung.

Der Berg des Herrn

Das Wort, welches Jesaja, der Sohn Amoz', über Juda und Jerusalem geschaut hat.

Und es wird geschehen am Ende der Tage, da wird der Berg des Hauses des HERRN feststehen auf dem Gipfel der Berge und erhaben sein über die Hügel; und alle Nationen werden zu ihm strömen. Und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt und laßt uns hinaufziehen zum Berge des HERRN, zum Hause des Gottes Jakobs!

Und er wird uns belehren aus seinen Wegen, und wir wollen wandeln in seinen Pfaden. Denn von Zion wird das Gesetz ausgehen, und das Wort des HERRN von Jerusalem; und er wird richten zwischen den Nationen und Recht sprechen vielen Völkern. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugmessern schmieden, und ihre Speere zu Winzermessern; nicht wird Nation wider Nation das Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr lernen. Kommt, Haus Jakob, und laßt uns wandeln im Lichte des HERRN! (Jesaja 2:1-5 UELB)

Das Volk Israel wird somit seinen vierten und letzten Tempel bauen (s. Hesekiel, Kapitel 40-43). Die Zahl vier (4) gibt an, daß er zu „dieser Welt in dieser Zeit“ gehört. Alle Abmessungen dieses Tempels werden jedoch in den Maßen fünf, fünfzig und fünfhundert angegeben, und weisen somit auf seine besondere Bedeutung hinsichtlich „der anderen Seite“ hin. Gott selbst wird in diesem Tempel wohnen.

Und es wird geschehen, daß alle Übriggebliebenen von allen Nationen, welche wider Jerusalem gekommen sind, von Jahr zu Jahr hinaufziehen werden, um den König, den HERRN der Heerscharen, anzubeten und das Laubhüttenfest zu feiern.

Und es wird geschehen, wenn eines von den Geschlechtern der Erde nicht nach Jerusalem hinaufziehen wird, um den König, den HERRN der Heerscharen, anzubeten: über dasselbe wird kein Regen kommen; und wenn das Geschlecht Ägyptens nicht hinaufzieht und nicht kommt, so wird der Regen auch nicht über dieses kommen. Das wird die Plage sein, womit der HERR die Nationen plagen wird, welche nicht hinaufziehen werden, um das Laubhüttenfest zu feiern.

Das wird die Strafe Ägyptens und die Strafe aller Nationen sein, welche nicht hinaufziehen werden, um das Laubhüttenfest zu feiern.

An jenem Tage wird auf den Schellen der Rosse stehen: Heilig dem HERRN. Und die Kochtöpfe im Hause des HERRN werden sein wie die Opferschalen vor dem Altar; und jeder Kochtopf in Jerusalem und in Juda wird der HERR der Heerscharen heilig sein; und alle Opfernden werden kommen und von denselben nehmen und darin kochen. Und es wird an jenem Tage kein Kanaaniter [Islam, Palästinenser] mehr sein im Hause des HERRN der Heerscharen. (Sacharja 14:16-21 UELB) [meine Auslegung]

Die Herrlichkeit kehrt in den Tempel zurück

Und er führte mich zum Tore, dem Tore, das gegen Osten sah.

Und siehe, die Herrlichkeit des Gottes Israels kam von Osten her; und ihr Rauschen war wie das Rauschen großer Wasser, und die Erde leuchtete von seiner Herrlichkeit. Und das Ansehen des Gesichtes, das ich sah, war wie das Gesicht, welches ich gesehen hatte, als ich kam, um die Stadt zu verderben; und es waren Gesichte wie das Gesicht, welches ich am Flusse Kebar gesehen hatte. Und ich fiel nieder auf mein Angesicht.

Und die Herrlichkeit des HERRN kam in das Haus, den Weg des Tores, welches gegen Osten gerichtet war. Und der Geist hob mich empor und brachte mich in den inneren Vorhof; und siehe, die Herrlichkeit des HERRN erfüllte das Haus. Und ich hörte einen, der aus dem Hause zu mir redete; und ein Mann stand neben mir.

Und er sprach zu mir: Menschensohn, dies ist der Ort meines Thrones und der Ort meiner Fußsohlen, wo ich inmitten der Kinder Israel wohnen werde ewiglich. Und das Haus Israel wird meinen heiligen Namen nicht mehr verunreinigen, sie und ihre Könige, durch ihre Hurerei und durch die Leichname ihrer Könige und ihre Höhen: indem sie ihre Schwelle an meine Schwelle und ihre Türpfosten neben meine Türpfosten setzten, daß nur die Wand zwischen mir und ihnen war; und meinen heiligen Namen verunreinigten durch ihre Greuel, die sie verübten, so daß ich sie in meinem Zorne vernichtet habe. Nunmehr werden sie ihre Hurerei und die Leichname ihrer Könige von mir entfernen, und ich werde in ihrer Mitte wohnen ewiglich.

Du, Menschensohn, berichte dem Hause Israel über dieses Haus, damit sie sich ihrer Missetaten schämen und den Bau messen. Und wenn sie sich alles dessen schämen, was sie getan haben, so zeige ihnen die Form des Hauses und seine Einrichtung, und seine Ausgänge und seine Eingänge, und alle seine Formen und alle seine Satzungen, und alle seine Formen und alle seine Gesetze; und schreibe es vor ihren Augen auf, damit sie seine ganze Form und alle seine Satzungen behalten und sie tun. – Dies ist das Gesetz des Hauses: Auf dem Gipfel des Berges soll sein ganzes Gebiet ringsherum hochheilig sein; siehe, das ist das Gesetz des Hauses. (Hesekiel 43:1-12 UELB)

Die neue Weltregierung

Die vereinigte Weltregierung wird, nach dem alten Muster, aus Königen und Priestern bestehen. Unter der Leitung der Heiligen werden die irdischen Könige Gesetze erlassen und sich um die Entwicklung rings um den Globus kümmern. Der priesterlichen Seite der Regierung wird die religiöse Unterweisung sowie die allgemeine Bildung obliegen. Ein Ober- und ein Unterhaus werden die beiden Bereiche leiten.

Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, [genannt] Treu und Wahrhaftig, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit. (Offenbarung 19:11 UELB)

Und er trägt auf seinem Gewande und auf seiner Hüfte einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren. (Offenbarung 19:16 UELB)

Das neue Regierungssystem wird sich um eine Doppelmonarchie scharen. Jesus Christus wird als König der Könige zeitweise in der Trabantenstadt, dem „himmlischen Jerusalem“, residieren. Gemeinsam mit den Heiligen wird er das Universum regieren (vgl. die fünf Namen für den Leib Christi in Kapitel 5).

Die erkorenen Heiligen werden ein „Ausbildungsprogramm” auf der Erde zu durchlaufen haben, das sie auf ihre Aufgaben als Vertreter des Oberhauses vorbereitet. Sie werden damit beauftragt werden, den Willen des Königs der Könige auf der Erde kundzutun und durchsetzen.

Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Berater, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Friedefürst.

Die Mehrung der Herrschaft und der Friede werden kein Ende haben auf dem Throne Davids und über sein Königreich, um es zu befestigen und zu stützen durch Gericht und durch Gerechtigkeit, von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer des HERRN der Heerscharen wird dieses tun. (Jesaja 9:6-7 UELB)

Dieser Vers sagt voraus, daß letztendlich Friede auf Erden einkehren und für immer andauern wird. Dieser Friede wird durch die Wahrung der Gerechtigkeit und durch Ehrlichkeit und Rechtschaffenheit im Handeln für alle Zeiten garantiert.

Die politischen Grenzen des Königreichs Gottes auf Erden werden nicht nach dem gleichen Muster verlaufen wie in der Vergangenheit. Sie trennen die einzelnen Staaten nicht länger voneinander. Kein Reisepaß wird vonnöten sein, um von einem Ort zu einem anderen zu reisen. Die Welt wird wirklich vereinigt sein, und alle Völker werden 1000 Jahre lang in Frieden nebeneinander leben. Es wird Millionen wiederauferstandener Heiliger geben, aber Gott wird einige wenige von ihnen auswählen und dazu bestimmen, ihn als Könige auf der Erde zu vertreten.

Wie die alte hebräische Literatur offenbart, entstanden nach dem Turmbau zu Babel siebzig (70) Nationen auf der Erde, jede mit einer anderen Sprache. Seit damals haben sich viele weitere Sprachen entwickelt. Gegenwärtig gibt es gedruckte Literatur in etwas mehr als tausend Sprachen. Die Wycliffe-Bibelübersetzer schätzen, daß gegenwärtig noch etwa 3000 weitere Sprachen auf eine Übersetzung wenigstens eines Teiles der Bibel harren.

Die Struktur des Zahlensystems des hebräischen Alphabets geht von einfachen Grundaussagen aus und entwickelt sie durch Multiplikation einfacher Zahlen zu einem höheren System. Wenn es nach dem Fall des Turms von Babel siebzig (70) Nationen gab, so wird die Zahl der Sprachen, die sich bis zum Beginn von Gottes Königreich auf Erden entwickelt haben, dementsprechend höher sein. Ich glaube daher, daß 70 mal 70 eine realistische Schätzung sein könnte. Ich könnte mir also vorstellen, daß es 4900 Könige sein werden, die über die zukünftige Welt auf Erden herrschen werden.

Der Aufbau der neuen Weltregierung

Wird die zukünftige Regierung entsprechend israelischen oder nichtjüdischen Traditionen aufgebaut sein? Werden wir den Sonntag feiern oder den Samstag, eben den Sabbat? Schauen wir nach, welche Hinweise uns das Zahlensystem des hebräischen Alphabets dazu gibt.

Der Plan Gottes für das Universum hat seinen Anfang im Himmel genommen. Im Buch der Offenbarung beschrieb Johannes eine Szene, bei der vierundzwanzig Älteste, die auf ihren Häuptern goldene Kronen trugen, auf vierundzwanzig Thronen rings um einen großen Thron saßen (4:1-11). Auf den Grundmauern der ewigen Trabantenstadt Jerusalem werden vierundzwanzig Namen stehen (21:9-14). Die Zahl vierundzwanzig (24) stellt die Priesterschaft dar.

Diese Zahl kann man auch als 2 mal 12 schreiben. Im Alten Testament hat es zwölf Stämme Israels gegeben, im Neuen Testament zwölf Apostel. Wieder erkennen wir das Prinzip der Eisenbahngleise mit ihren zwei Schienen. Die durch die Geschichte einst getrennten Religionen des Christen- und des Judentums werden „auf der anderen Seite“ weiter bestehen – vielleicht die eine für die Erde und die andere für das Universum – ganz so, wie es Gottes Absichten für den neuen Himmel und die neue Erde entspricht.

Ein 13. Stamm, der Kern der Gottesherrschaft

Am Rande Jerusalems wird es auf der Erde ein großes abgetrenntes Areal, eine Art „hochheilige Zone” geben, die Gott vorbehalten ist. Das wird etwas Ähnliches sein wie heute der Vatikan, ein Staat innerhalb des Staates. In seiner Mitte wird der Tempel stehen, den Gott betreten und in dem er wohnen wird. Entsprechend dem Alten Testament wird dieses Areal von einer Anzahl ausgewählter, ergebener Personen verwaltet werden. Möglicherweise werden die 144.000 jüdischen Diener in die Verwaltung dieses riesigen Bezirks einbezogen sein (siehe Kapitel 5).

Dieses Gebiet wird zum spirituellen Angelpunkt der Welt werden. Jedes Jahr werden Millionen Besucher dorthin pilgern, um Gott auf Erden anzubeten. Es wird eine außergewöhnlich gute Organisation erfordern, um das Drum und Dran dieser „Stadt in der Stadt” zu meistern.

Lassen Sie uns einen Abstecher in die Vergangenheit unternehmen, um herauszufinden, wie von Anfang an Personen ausgesondert wurden, um einem lebendigen Gott zu dienen. Gott stiftete ja durch Abraham einen ewigen Bund (Genesis 17). Er versprach, durch ihn alle Völker auf Erden zu segnen, daß aus ihm ein Königtum (der Messias) hervorgehen werde un dass er zu einem mächtigen Volk anwachsen würde, zahlreich wie der Sand am Meer. Das ist bis jetzt noch nicht geschehen, aber seien Sie versichert, bald ist es so weit!

Abraham hatte zwei Söhne. Zuerst gebar ihm Hagar, Saras ägyptische Magd, den Ismael (Genesis 16:1-16). Dreizehn Jahre später wurde Abrahams Weib Sara auf wunderbare Weise schwanger und gebar Isaak (Genesis 21:3).

Aus dem erstgeborenen Ismael sollten nach Gottes Verheißung einst zwölf „Fürsten“ hervorgehen und zu zwölf Stämmen werden, die nicht als Israeliten oder Juden angesehen würden (17:20). Aus Saras Sohn Isaak sollten ebenfalls zwölf Stämme hervorgehen und, in Erfüllung von Gottes Bund mit Abraham, allen Völkern die verheißenen Segnungen bringen.

Isaak hatte ebenfalls zwei Söhne, Jakob und Esau. Die Verheißung ging über auf Jakob, als der hungrige Esau törichterweise für einen Teller roten Linseneintopfs sein Erstgeborenenrecht verkaufte (25:29-34). Jakob erhielt den versprochenen Segen, indem er (unnötigerweise) seinen Vater Isaak täuschte, als dieser bereits auf dem Sterbebett lag und schon fast blind war (27:1-40). Gott änderte später Jakobs Namen in Israel um, seinen „Bundesnamen“, den er sich durch seine Unerschütterlichkeit im Glauben erwoben hatte.

Jakob (Israel) war Vater von zwölf Söhnen von zwei Frauen und zwei Mägden. Sein Lieblingssohn Josef hatte ebenfalls zwei Söhne, Ephraim und Manasse. Vor seinem Tod rief Jakob alle seine Söhne zusammen, um ihnen einen speziellen Segen von Gott zu geben (Genesis 49). Er wollte Josef ein doppeltes Erbteil zukommen lassen, obwohl er nicht sein erstgeborener Sohn war; deshalb nahm er einfach Josefs zwei Söhne als seine eigenen an, so daß sie den gleichen Status erhielten wie die übrigen elf Söhne (Genesis 48:8-22).

Jakob segnete Josefs Söhne und sagte: “Ephraim und Manasse sollen mein sein, so wie Ruben und Simeon“ (Genesis 48:5 ). Als die Kinder Israels im Gelobten Land ihr Erbteil erhielten, gab es keinen Stamm namens Josef (Josua 13:19). Anstelle des einen Stammes namens Josef erhielten so zwei Stämme namens Ephraim und Manasse jeweils den vollen Anteil an Israels Erbe, und es würde jeder von ihnen zu einem eigenständigen Stamm werden, und damit ergäben sich insgesamt dreizehn Stämme (12+1).

Obwohl sich das Volk Israel aus dreizehn Stämmen zusammensetzte, wurde das Gelobte Land nur in zwölf Heimstätten für die einzelnen Stämme aufgeteilt. Wie kam es dazu? Gott wählte den Stamm Levi aus und machte ihn zu einem Stamm von Priestern: sein Erbteil sollte Gott sein. Anstatt die übliche Praxis fortzuführen, nach der der Erstgeborene einer jeden Familie deren Priester war, bestimmte Gott den gesamten Stamm Levi zu Seinen „erstgeborenen“ Priestern, da sie für Ihn und Moses eingetreten waren, gegen jene, die damals das Goldene Kalb angebetet hatten. Die Leviten erhielten kein genau umschriebenes landwirtschaftliches Gebiet als Erbteil zugesprochen. Vielmehr wurden ihnen über die Region verteilte Städte zugewiesen, in denen sie vom Zehntentribut für den Lehnsherrn und von Opfergaben als Einkommen lebten (vgl. Exodus 13:1-2; Numeri 1:49; 3:6-13; Deuteronomium 10:8-9 und 18:1).

Die Zahl eins (1) steht für Gott, und deshalb war der dreizehnte Stamm (12+1) Gott geweiht. Mit der besonderen Ausnahme eines einzigen „heiligen Berges” war es den Leviten nicht gestattet, Eigentum zu besitzen (Genesis 48:22). Sie besaßen keine großen Felder, die ihre Arbeitskraft zum Landbau erfordert hätten. Natürlich hatten sie kleine Gärten rings um ihre Häuser, ihre Hauptarbeit jedoch bestand in der Unterweisung des Volkes in den Gesetzen Gottes und im Tempeldienst.

Im neuen Jerusalem wird ein spezieller Teil der Stadt oben auf dem neu entstandenen Berg als besonders heiliger Platz abgetrennt sein. Das wird der irdische Ort der Schechina, der Anwesenheit Gottes, sein, an dem Gott in Seiner Herrlichkeit residiert. Das ihn umgebende Areal wird heilig sein und keiner zivilen Autorität unterstehen. Seine Verwaltung wird Aufgabe einer besonderen Truppe von Leuten sein, einer Art dreizehnten Stammes.

Israel wird die erste Nation mit monarchischer Staatsform sein. Der wiederauferstandene König David wird während der 1000 Jahre von Gottes Königtum auf Erden über die jüdische Nation herrschen. Er wird den Vorsitz über Israels Unterhaus innehaben.

Israel wird sich seiner alten Festtage, einschließlich des Sabbats, erfreuen. Die anderen Völker werden meiner Ansicht nach weiterhin den Sonntag begehen und ihre eigenen Festtage feiern, an denen sie Gott verehren. Gott liebt die Vielfalt innerhalb der Menschheit, und Er wird jedem Volk die Möglichkeit geben, sein eigenes Wesen zum Ausdruck zu bringen.

Die vereinte Weltregierung


A. Das Oberhaus der Könige

Das Oberhaus wird aus Mitgliedern der Klasse der Auserwählten zusammengesetzt sein, nämlich auferstandenen Heiligen, die Christus angehören. Sie werden im himmlischen Jerusalem wohnen, der Stadt Gottes. Sie werden Astralkörper besitzen ähnlich dem Körper Jesu nach Seiner Auferstehung.

Aus der Beschreibung des Leibs Jesu in der Bibel können wir schließen, daß die wiederauferstandenen Heiligen in der Lage sein werden, sich schneller als das Licht an jeden Ort im Himmel oder auf der Erde zu begeben. Sie können sichtbar sein oder unsichtbar, gerade so wie sie es wünschen. Sie können durch geschlossene Türen und durch Wände gehen. Sie können in einem Augenblick an einer Stelle sein und im nächsten an einer ganz anderen. Sie sind nicht der Dimension der Zeit unterworfen, denn sie werden zeitlos, ewig geworden sein. Sie werden sich einander eher durch Gedanken als durch Worte mitteilen. Botschaften werden abgesandt und im selben Augenblick empfangen, ohne daß es dazu eines Telefons oder des Internet bedürfte. Nichts bleibt vor ihnen verborgen, nicht einmal Gedanken. Jegliches Nichtbefolgen des Gesetzes wird sofort entdeckt und keinesfalls geduldet. Jesus Christus wird mit einem eisernen Szepter regieren.

Und aus seinem Munde geht hervor ein scharfes, [zweischneidiges] Schwert, auf daß er damit die Nationen schlage; und er wird sie weiden mit eiserner Rute, und er tritt die Kelter des Weines des Grimmes des Zornes Gottes, des Allmächtigen. (Offenbarung 19:15 UELB)

Die Heiligen werden Ihn im gesamten Universum vertreten – nicht nur auf der Erde, sondern auch in den entferntesten Winkeln des Kosmos. Während der tausend Jahre der neuen Weltordnung werden die Mitglieder dieser neuen Regierung eine weitere Ausbildung erhalten, um ihnen die Erfüllung ihrer neuen, ewigen Arbeit zu ermöglichen, die unmittelbar nach dem Ende der tausendjährigen Herrschaft Gottes über die sterblichen Nationen beginnen wird.

Diese Regierung wird sich aus Männern und Frauen zusammensetzen, die Gott zu bösen Zeiten der Welt so geschult und vorbereitet hat, daß Er sie auf leitende Posten zur Verwaltung des Universums setzen kann. Die Mitglieder dieser Truppe werden unter vielen sehr unterschiedlichen Regierungsformen gelebt haben, von tyrannischen Diktaturen bis hin zu schwachen demokratischen Systemen. Sie werden eine Vielfalt an völkischer, kultureller und ökonomischer Prägung einbringen. In ihnen wird jede menschliche Gemütsregung, jeder Intelligenzgrad, jedes Bildungsniveau und jede erdenkliche menschliche Fähigkeit vertreten sein.

Die Menschen, die für solche Aufgaben ausgewählt wurden, haben zuvor unter dem Einfluß Satans gelebt, der sich seit paradiesischen Zeiten auf allen Ebenen der Gesellschaft einen Namen gemacht hat. Sie blieben auch in korrupten Gesellschaften Gott treu ergeben. Viele dieser Heiligen waren verfolgt und umgebracht worden; einige mußten sogar mit ansehen, wie ihre Familien von der angeblich christlichen Obrigkeit, die sie eigentlich hätte beschützen sollen, gefoltert und ermordet wurden.

In seinem Versuch, Gottes Plan für die Erde zu vereiteln, hat Satan jede Einrichtung des Menschen ins Böse verkehrt. Aber Gott wusste bereits von Anfang an um Satans Natur und das Übel der von Sünde durchdrungenen Gesellschaften der Menschheitsgeschichte. Gott hat mit Bedacht das rebellische Böse in Satans Wesen dazu genutzt, die Charaktereigenschaften der Menschheit zu prüfen und zu stärken, so daß jene, die für die Ewigkeit wiedererweckt werden, die Sünde für immer verabscheuen. Auf diese Weise wurden die gläubigen Heiligen durch die Leiden und Schwierigkeiten während ihres Erdendaseins gegen jede negative Begleiterscheinung des menschlichen Charakters geimpft, einschließlich Haß, Gier, Hochmut, Egoismus und Verachtung gegenüber Frömmigkeit. Satan wird scheitern, und die Apokalypse ist das große Finale dieses Fiaskos.

Das ist der Baustoff, aus dem Gott Seine neue Weltordnung gestalten wird. Diese auferstandenen Menschen werden die künftigen Generationen in Frieden und Harmonie regieren. Sie werden gerechte Gesetze erlassen, die dem Wesen Gottes entsprechen, und sie werden voll Weisheit zum Wohlergehen aller Menschen regieren. Sie werden allzeit Gott ehren, und Er wird alle ihre Bemühungen segnen. In dieser gerechten Gesellschaft wird die Menschheit gedeihen wie nie zuvor. Die neue Umgebung wird den Nachweis erbringen, daß Gottes Gesetze wirksam sein können – selbst vor dem Hintergrund einer früheren vom Bösen bestimmten Weltanschauung.

B. Das Unterhaus der Herzoge

Und er trägt auf seinem Gewande und auf seiner Hüfte einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren. (Offenbarung 19:16 UELB)

Die neu gebildeten Länder werden in einzelne Hoheitsbereiche aufgeteilt werden. Der Ausdruck in dem Unteren Regierungshaus „Herren“ stammt aus dem oben bereits zitierten Kapitel 19:16 der Offenbarung und ist ein Titel, der dem der „Lords“ im alten England entspricht. Diesen Repräsentanten werden Personen aus den Reihen der Auserwählten des Oberhauses untergeordnet sein, welches durch Persönlichkeiten vertreten sein wird, ähnlich den Herzogen und Grafen im alten Deutschland. Die Könige des Oberhauses werden das Unterhaus in der Ausführung der Gesetze Gottes unterweisen.

Das Unterhaus wird aus menschlichen Wesen bestehen, die sich ganz besonders durch ihren Charakter, ihre Fähigkeiten und ihre Redlichkeit auszeichnen und speziell durch die Auserwählten ernannt werden. Das entspricht nicht der uns vertrauten Form von demokratischem System. Dieses Unterhaus wird gemäß jenem grundlegenden Prinzip von Regierungsgewalt aufgebaut sein, das im Alten Testament beschrieben ist:

Höre nun auf meine Stimme, ich will dir raten, und Gott wird mit dir sein: Sei du für das Volk vor Gott, und bringe du die Sachen zu Gott; und erläutere ihnen die Satzungen und die Gesetze, und tue ihnen kund den Weg, auf dem sie wandeln, und das Werk, das sie tun sollen. Du aber ersieh dir aus dem ganzen Volke tüchtige, gottesfürchtige Männer, Männer der Wahrheit, die den ungerechten Gewinn hassen, und setze sie über sie: Oberste über tausend, Oberste über hundert, Oberste über fünfzig und Oberste über zehn, daß sie das Volk richten zu aller Zeit; und es geschehe, daß sie jede große Sache vor dich bringen und daß sie jede kleine Sache selbst richten; so erleichtere es dir, und sie mögen mit dir tragen. Wenn du dieses tust und Gott es dir gebietet, so wirst du bestehen können, und auch dieses ganze Volk wird in Frieden an seinen Ort kommen. (Exodus 18:19-23 UELB)

Als Teil des Wiederaufbaus der zerstörten Umwelt werden diese auserwählten Herren allen religiösen Aktivitäten eine gemeinsame Ausrichtung geben. Sie werden alle Tempel, Moscheen, Schreine und Kirchen, die nicht schon durch das Erdbeben zerstört wurden, entfernen. Auf diese Weise wird die Erinnerung an die falschen Religionen der Menschheit, die unter Satans Einfluß entstanden, von der Erde getilgt. Das Wissen um Gott wird alles erhellen. Der erhabene Gott des Universums wird in Geist und Tat verehrt werden.

Die Wohltaten dieser neuen Gesellschaft werden sich auf vielen Gebieten erweisen. Es wird zum Beispiel kein Einzelner mehr in der Weise Privateigentum besitzen, in der wir das heute in unseren kapitalistischen Marktwirtschaften erleben. Natürlich soll jedermann auf seinem eigenen Grund und Boden wohnen und sich seines Lebens „unter seinem eigenen Weinstock und Feigenbaum“ freuen. Doch jede für die Allgemeinheit ungesunde Anhäufung von Reichtum wird so umverteilt werden, daß dieser keine elitäre Gesellschaftspositionen oder politische Machtgelüste fördern kann.

Dank der Wiedereinführung des Schuldenerlasses und anderer Grundsätze des „Jubeljahres“ wird verhindert, daß sich von neuem eine Klasse mit unverdienten Vorrechten herausbilden kann. Reichtum wird einverständlich in der Gemeinschaft und zum Wohle der Gemeinschaft genutzt werden. Eine Klasse von Individuen mit besonderen Rechten mag sich zwar im Laufe der Zeit herausbilden, aber diese Begünstigung wird ihnen aufgrund ihres selbstlosen Einsatzes für die Gemeinschaft zuteil und für ihre uneigennützigen Bemühen, das Ökosystem auf der Erde wieder gesund zu machen.

Behinderte Menschen werden entweder geheilt oder entsprechend ihren geistigen Fähigkeiten ausgebildet werden; so werden sie auf keinen Fall zu einer wirtschaftlichen Bürde für die Gemeinschaft. Von Kindsbeinen auf wird in Schulen und Familien Würde und Achtung vor allen Menschen gelehrt werden. Der Wiederaufbau großer Städte wird keine Billigung mehr finden, das bedeutet, daß die Kinder in städtischen Parks spielen können und daß die Menschenansammlungen großer Ballungsräume die Umwelt nicht länger mit ihren naturgegebenen Abfällen oder durch ihr bloßes Dasein belasten.

Da es kein Verbrechen mehr gibt, wird man auch keine Türschlösser mehr brauchen. Kunst und Handarbeit werden blühen. Von Familien bewirtschaftete Bauernhöfe werden wieder die Hauptstütze der Gesellschaft bilden. Die beiden Regierungshäuser werden die Massenproduktion arbeitssparender Maschinen überwachen, und zwar hinsichtlich ihres Nutzens für die Gemeinschaft und die Erde, nicht jedoch mit dem Ziel, Profit zu erwirtschaften. Das kapitalistische System, das die natürlichen Schätze der Erde zerstört hat, wird nie wieder zum Zug kommen und die Menschen verderben und versklaven.

Eine der größten Wohltaten für die Menschheit wird sein, daß keine Kriege mehr geführt werden. Jedwelches Militärgeschütz wie Kanonen, Panzer, Gewehre, Pistolen und sonstiges Zerstörungsgerät wird eingeschmolzen. Örtliche und internationale Gerichtshöfe werden, unter der Leitung der Auserwählten, jeglichen Konflikt schlichten, der entstehen könnte. Die gesamte Rechtsprechung wird von Gott im Detail bestätigt und befugt werden, von der himmlischen Stadt Jerusalem aus gesteuert und durch das Unterhaus der „Herren“ angewandt.

Die Verfassung der neuen Weltordnung

Die gesamte bestehende Gesetzgebung der Völker auf Erden wird aufgehoben, und jedes Land wird sich in seiner Gesetzgebung am universellen Recht orientieren, das zur Verfassung für die neue Weltregierung wird. Von dieser Grundstruktur ausgehend werden sich andere Gesetze oder Gebräuche ausbilden, die es den verschiedenen Volksgruppen erlauben, ihren örtlichen Bedürfnissen und kulturellen Eigenheiten Rechnung zu tragen. Aufgrund dieser weltweit einheitlichen Gesetzgebung wird die Menschheit schließlich in Frieden leben können. Terror, Krieg und völkische Fehden werden endlich der Vergangenheit angehören.

Die Verfassung der Weltregierung wird auf zehn grundlegenden Gesetzen ruhen. (Die Zahl 10 im Zahlensystem des hebräischen Alphabets bedeutet „Gesetz und Verantwortung“ oder „Hand in Ruhe“.) Diese Gesetze werden einigen als die Zehn Gebote der Bibel vertraut sein. Aber viele Kulturen auf der Erde werden noch nie von ihnen gehört haben.

1.

Ich bin der Herr dein Gott ... du sollst keine andern Götter haben neben mir. (Exodus 20:2-3 LB/84)

Der Gott des Universums, der sich in der jüdisch-christlichen Bibel offenbart, ist der einzige wahre Gott, und ihm wird ohne Ausnahme Ehre erwiesen. An alle anderen sogenannten Götter, die in den anderen Religionen angebetet wurden, wird man sich nicht mehr erinnern.

2.

Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: (Exodus 20:4 LB/84)

Gottes Königtum auf Erden wird keine Bilder oder Statuen von früheren Gottheiten, Geistern oder falschen Propheten zulassen. Solche Dinge werden nicht mehr in Standbildern dargestellt oder in Büchern erwähnt. Wir sollen Gott von ganzem Herzen lieben, aber wir sollen uns kein Bildnis von Ihm machen, denn Er ist unnahbares Licht und läßt sich nicht mittels irdischer Materie ausdrücken. Wir ehren Ihn dadurch, daß wir seine Gebote befolgen.

3.

Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht. (Exodus 20:7 LB/84)

Im Namen Gottes zu fluchen wird ein schweres Vergehen sein, denn es zeigt Verachtung und Respektlosigkeit gegenüber dem Einen, der uns alles gibt, was wir zum Leben brauchen. Er versorgt uns täglich kostenlos mit Energie von der Sonne. Er läßt Nahrung wachsen zu unserem Lebenserhalt. Durch Familie, Gemeinschaft und die Wunder dieser Erde gibt Er unserem Leben Sinn und Ausrichtung. Sein Name wird in höchstem Ansehen gehalten und jedes Jahr bei besonderen Gelegenheiten in der Versammlung der Vereinten Nationen in Jerusalem geehrt werden. Der Gebrauch jeglicher Ausdrucksweise, die Gott entehren würde, wird schwer bestraft.

4 .

Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun. (Exodus 20:8-10 LB/84)

Jede Woche beschert uns einen besonderen Tag, um Gott zu ehren und um innezuhalten und uns von unseren Beschäftigung auszuruhen. Dieser Tag wird für die Unterweisung der Kinder, für Gottesdienst und das Lob des Herrn, sowie für besondere Treffen mit Verwandten und Freunden genutzt. Es wird ein Tag der Freude und der Erholung von Mühsal und Stress sein, den wir in intensiven Stunden miteinander in der Familie zu verbringen. Weder das Tätigen von Geschäften noch die Unterhaltung zum eigenen Genuß werden nicht gebilligt. Die Unterhaltung in der Gemeinschaft wird vorherrschen.

5.

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, geben wird. (Exodus 20:12 LB/84)

Ohne dieses fundamentale Gesetz, das die Bande der Familie stärkt, wird keine Nation auf Erden gesegnet sein. Die Eltern werden vor Gott dafür verantwortlich sein, daß sie ihre Kinder dazu erziehen, Gottes Gesetze zu befolgen und Ihn zu ehren. Das Wohl der Familie ist von grundlegender Wichtigkeit für das Wohl eines Volkes.

6.

Du sollst nicht töten. (Exodus 20:13 LB/84) Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut soll auch durch Menschen vergossen werden; denn Gott hat den Menschen zu seinem Bilde gemacht. (Genesis 9:6 LB/84)

Mord ist ein Verbrechen gegen Gott und die Gesellschaft. Das juristische System wird über Methoden verfügen, die die Schuldigsprechung eines unschuldigen Menschen unmöglich machen. Eine Person, die des Mordes für schuldig befunden ist, wird auf der Stelle hingerichtet werden.

7.

Du sollst nicht ehebrechen. (Exodus 20:14)

Ehebruch bedroht die Struktur der Familie. Er zerreißt Freundschaften und beeinträchtigt das Interesse der Gemeinschaft. Wenn der Geschlechtstrieb nicht kontrolliert wird, vermag er alle Betroffenen zu zerstören. Örtliche Gesetze werden sich mit solchen Angelegenheiten befassen, um die Ehebrecher ihrer Strafe zuzuführen.

8.

Du sollst nicht stehlen. (Exodus 20:15)

Eigentum kann von Privatpersonen nicht mehr auf Dauer gekauft werden. Alle Immobilien, Geschäfte und Reichtümer gehören letzten Endes der Gemeinschaft. Auf gute Verwaltung, nicht auf Erwerb, wird Wert gelegt. Die Regierung des Volkes wird die Wohlfahrt jedes einzelnen im Lande im Auge behalten. Mundraub wird durch Konsens innerhalb der Gemeinde behandelt.

9.

Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten. (Exodus 20:16 LB/84)

Lügen und Meineid sind schwere Verstöße gegen einen heiligen Gott und die amtierende Staatsgewalt. Das Verbreiten von Falschinformationen zeugt von Verachtung für Gottes Gesetze und von schlimmem Egoismus. Auch mit solchen Fällen wird sich die lokale Gesetzgebung befassen, um Gerechtigkeit zu schaffen.

10.

Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat. (Exodus 20,17 LB/84)

Mit der Zeit werden diejenige, die erfolgreicher waren, über mehr Besitztümer verfügen als ihre Nachbarn. Sie werden wohl auch eine höhere soziale Stellung erreichen als die Bequemen und als die, welche sich mit wenig zufrieden geben. Neid gegenüber denen, die härter gearbeitet haben, wird einige Menschen dazu veranlassen, das zu begehren, was ihnen nicht zusteht. Damit werden sie dieses Gesetz übertreten.

Die Zehn Gebote wurden zu einer Zeit verkündet, als die Sklaverei noch gang und gäbe war. Wer viele Sklaven besaß, wurde oft von denen, die keine hatten, mit Mißgunst angesehen. Die neue Weltordnung wird die Sklaverei selbstverständlich nicht billigen, daher werden zukünftige Gesetze auch keinen Bezug darauf enthalten. Die Grundgedanken, die in diesem Gebot zum Ausdruck kommen, werden jedoch nach wie vor ihre Gültigkeit behalten.

Jahrhundertelang wurden Frauen in vielen Ländern beinahe wie Sklaven behandelt und hatten keinerlei eigene Rechte. Ein solches Verhalten wird unter der Herrschaft Jesu nicht geduldet werden. Frauen werden den Männern gleichberechtigt sein, aber jedem Geschlecht wird eine besondere Rolle zur Stärkung der Familienstruktur zukommen. Die Gesellschaft wird die erniedrigende Behauptung, daß Frauen den Männern unterlegen oder untergeordnet seien, nicht länger verbreiten. Zum ersten Male wird die Frau wirklich das sein, was Gott beabsichtigte: eine unterstützende Partnerin des Mannes.

Die Zehn Gebote werden das Grundgesetz der dritten Zivilisation darstellen. Sie werden die Basis für die Verfassung eines jeden Staates auf der Erde bilden. Dies wird alle Völker unter Gott einen. Rings um den Erdball wird Friede herrschen, und die Menschheit wird gedeihen wie nie zuvor.

Die letzte Strafe für jene, die diese Gesetze brechen, wird so aussehen wie in der Bibel beschrieben:

Und der HERR sprach zu Mose: Wer gegen mich gesündigt hat, den werde ich aus meinem Buche auslöschen. (Exodus 32:33 UELB)

Um zu funktionieren, benötigt jede Gesellschaft eine einheitliche Gesetzgebung. Das Einhalten der Gesetze wird jedoch niemandem die Vergebung der Sünden oder einen Platz im Himmel garantieren. Paulus’ Epistel an die Römer macht das klar.

Darum, aus Gesetzeswerken wird kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden; denn durch Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde. (Römer 3:20 UELB)

Wenn Satans Herrschaft endet, wird es schließlich Frieden auf Erden geben. Der Mensch wird aber nach wie vor eine sterbliche, sündige Natur haben, die auf Verderbtheit und Scheitern eingerichtet ist. Um diese sündige Natur überwinden und das ewige Leben erhalten zu können, müssen die Menschen das Gratisgeschenk der Erlösung, das ihnen Christus anbietet, dankbar anerkennen. Das anzunehmen, was Christus für uns am Kreuz getan hat, ist wiederum die einzige Möglichkeit, von einem heiligen Gott in Gnaden angenommen werden. Was durch das Gesetz nie zu erreichen wäre, ist durch Gnade zu erlangen.

Das frühe Christentum blühte von 100 bis 400 n. Chr. unter einer niederdrückenden römischen Herrschaft. Nachdem die christliche Gesellschaft jahrelang unter Gottes Führung und in Beachtung seiner Gesetze gelebt hatte, gelang es ihr schließlich, das zusammenbrechende, bankrotte Römische Reich zu überwinden. Das Christentum wurde in jener Zeit zur Staatsreligion. Die Kirche brachte es zu erheblichem Wohlstand, da die Gläubigen ihren Mitmenschen in Not durch Opfergaben halfen. Die Bischöfe sammelten das gespendete Geld ein und verteilten es unter den Bedürftigen, den Sklaven und den Kranken.

Nach und nach wuchsen Macht und Wohlstand der Bischöfe, und sie begannen, jedermann vorzuschreiben, wie er zu leben habe. Jegliche abweichende Meinung wurde brutal unterdrückt. Mit wachsendem Widerstand nahm auch die Verfolgung derer zu, die sich weigerten, sich dem unterdrückerischen, engstirnigen kirchlichen Herrschaftsanspruch zu unterwerfen. Jeder, der deren Regeln und Vorschriften brach, musste mit Folter und Tod rechnen. In dem Glauben, sie seien von Gott dazu bestimmt worden, als Polizisten der Gesellschaft aufzutreten, wurden diese korrupten Christenführer zu Mördern.

In welcher Hinsicht wird Gottes neue Weltordnung sich davon unterscheiden? Was wird eine machtgierige Clique daran hindern, die Herrschaft an sich zu reißen?

In Sacharja 14:17-19 erklärt die Bibel, daß „Ägypten“ ein Jahr lang keinen Regen bekomme, wenn es dem König der Könige im neuen Jerusalem nicht die Ehre erweise. Das gilt natürlich nicht nur für die Israel nächstgelegene Nation, sondern für alle Nationen der Erde. Jedes Land, das von den Gesetzen Gottes abfällt, wird nicht länger Seinen Segen erlangen. Es wird keinen Regen mehr erhalten, und seine Bewohner werden wegen mangelnder Ernte verhungern. Sie werden gezwungen sein, in Nachbarländer zu gehen, um Nahrungsmittel zu kaufen. Dort werden sie in der Minderheit sein, Fremde, die der Landessprache nicht mächtig sind. Wenn sie mit ihrer Unbotmäßigkeit fortfahren, werden diese Völker letztendlich ausgerottet werden.

Da es dann kein Kriegsgerät und keine Armeen mehr gibt, wird diesen Völkern die Möglichkeit fehlen, einen Eroberungsfeldzug zu starten, wie das frühere Zivilisationen taten. Die Auserwählten, die die Verderbnis durch das Böse im Laufe der Jahrhunderte gesehen haben, werden wissen, was Erfolg bringt und was nicht. Sie werden verstehen, daß des Menschen einzige Hoffnung auf Erfolg in der Achtung Gottes und Seiner Gesetze liegt. Die dritte Zivilisation wird anders sein, weil das himmlische Königtum Gottes auch auf Erden herrscht und uns die Weisheit verleiht, durch die wir unsere sündhafte Natur besiegen können.

Aber was geschieht, wenn die dritte Zivilisation nach tausend Jahren endet? Eine reichlich theatralische Szene: Satan wird eine letzte hinterhältige Verbeugung machen, um die Bühne des Universums für immer zu verlassen, und da „alle Dinge“ neugemacht werden, kommt das himmlische Jerusalem auf die Erde hernieder.

Was geschieht, wenn die Zeit, wie wir sie kennen, endet? Das Ende dieser Erde, die der Zeitlichkeit unterworfen ist, wird in der Bibel zwar vorausgesagt. Die meisten Einzelheiten bleiben jedoch verhüllt. Dennoch lüften die Abschlußkapitel der Offenbarung den Schleier des Geheimen ein wenig für uns, sozusagen als Appetitanreger, um uns einen Vorgeschmack davon zu geben, wie das ewige Leben aussehen könnte. Einige Vorstellungen davon können wir uns machen, zum Beispiel die einer neuen Erde ohne Meere. Aber welche Beziehung hat Gott zu uns, und welche haben wir zu Ihm? Ich werde Ihnen davon berichten. Lesen Sie weiter!

Die himmlische Trabantenstadt Jerusalem

Meteore und Erdbeben werden die Gegend um Jerusalem völlig verändert haben. Der geologische Umbruch der Erde wird die früheren Ruinen von Jerusalem zu einem hohen Berg auftürmen, der in ein weites Tal ausläuft. An der höchsten Stelle der Stadt wird ein neuer Tempel errichtet werden, der in meinem Buch und anderswo der Vierte Tempel genannt wird.

Gott wird zu diesem Tempel ungehinderten Zugang haben und darin wohnen. Gleichzeitig wird hoch am Himmel ein strahlendes Gebilde aufscheinen, das himmlische Jerusalem (die wahre „Stadt des Friedens“). Das himmlische Jerusalem wird in ihrer Verbindung mit dem irdischen Jerusalem seinen Ausdruck finden, wo die neu gebildete Regierung Israels ihren Sitz haben wird.

Paulus schrieb in seinem Brief an die hebräischen Christen in Rom, daß allen Gläubigen seit Adams Zeit eines gemeinsam ist: sie leben mit der Hoffnung auf ein künftiges Leben. Wegen ihres Glaubens nennt man sie Heilige. Sie wissen, daß dieses Leben nur von vorübergehender Natur ist und daß sich ihr zukünftiges Leben frei von Sünde in Harmonie und Gemeinschaft mit Gott entfalten wird, genau so wie es einst Adam zuteil ward. Ihre Hoffnung richtet sich auf ein himmlisches Land und eine himmlische Stadt.

Durch Glauben war Abraham, als er gerufen wurde, gehorsam, auszuziehen an den Ort, den er zum Erbteil empfangen sollte; und er zog aus, ohne zu wissen, wohin er komme. Durch Glauben hielt er sich auf in dem Lande der Verheißung, wie in einem fremden, und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung; denn er erwartete die Stadt, welche Grundlagen hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist. (Hebräer 11:8-10 UELB)

Diese alle sind im Glauben gestorben und haben die Verheißungen nicht empfangen, sondern sahen sie von ferne und begrüßten sie und bekannten, daß sie Fremdlinge und ohne Bürgerschaft auf der Erde seien.

Jetzt aber trachten sie nach einem besseren, das ist himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott genannt zu werden, denn er hat ihnen eine Stadt bereitet.

Und diese alle, die durch den Glauben ein Zeugnis erlangten, haben die Verheißung nicht empfangen, (Hebräer 11:13, 16, 39 UELB)

...sondern ihr seid gekommen zum Berge Zion und zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem; und zu Myriaden von Engeln, der allgemeinen Versammlung; und zu der Versammlung der Erstgeborenen, die in den Himmeln angeschrieben sind; und zu Gott, dem Richter aller; und zu den Geistern der vollendeten Gerechten; und zu Jesu, dem Mittler eines neuen Bundes; und zu dem Blute der Besprengung, das besser redet als Abel. (Hebräer 12:22-24 UELB)

Die Stadt Gottes, eben dieses himmlische Jerusalem, wird während des tausendjährigen Friedensreichs Christi auf Erden gleich einem Satelliten über dem Erdball schweben. Diese Stadt befand sich schon einmal im Umlauf um die Erde. Zu jener Zeit nannte man sie den Stern von Bethlehem. Er erschien vor 2000 Jahren, damals, als der GottSohn Jesus Christus in die vierte Daleth-Dimension der bemessenen Zeit herabstieg und als menschliches Wesen geboren wurde. Die gleiche Stadt wird im Jahre 2018 wieder erscheinen und dann im Erdumlauf verbleiben. Dieses Mal ereignet sich das Erscheinen der Stadt im Zusammenhang mit dem zweiten Kommen des Herrn der Herren und Königs der Könige.

Eine ausführliche Beschreibung dieser wunderbaren Stadt findet sich in der Offenbarung des Johannes, Kapitel 21:10. Sie wird als Wanderresidenz Gottes selbst und seines Gefolges dienen. Da Gott weiß, wie wissbegierig die Menschen sind, gewährte Er uns – durch die Augen des Johannes – einen flüchtigen Einblick in dieses merkwürdige Gebilde. Es wird auf den letzten Seiten der Offenbarung beschrieben.

Der Gestalt nach handelt es sich um eine Pyramide mit einer Grundfläche von etwa 1500 Meilen im Quadrat. Sie hat fünf Seiten, was darauf hinweist, daß sie der „anderen Seite“ entstammt und nicht von dieser Welt ist. Die Schriften vergleichen Jesus Christus mit der Stadt Gottes, einem Gebäude, in das als der Schlußstein und die vier Ecksteine, fünf kostbare Diamanten eingelassen sind. Das Gebilde ist so angelegt, dass es sich ähnlich unseren modernen Raumschiffen mit hoher Geschwindigkeit durch den Weltraum zu bewegen vermag, trotz der dort herumschwirrenden Gesteinsbrocken und Raketentrümmer.

Ich habe den Verdacht, daß alte Zivilisationen rings um die Erde diese Stadt am Himmel sahen und ihre Pyramidenform kopierten. Die Nachahmung dieser Struktur könnte vielleicht eine Aufforderung an die Trabantenstadt zur Wiederkehr gewesen sein. Die Menschen wollten Kontakt mit ihr aufnehmen, weil sie wussten, daß sie ein übernatürliches Wesen beherbergte. Die meisten Pyramiden werden mit wichtigen astrologischen Erkenntnissen in Verbindung gebracht, und sie sind Träger mathematischer Theorien, die die Menschheit noch nicht völlig entschlüsselt hat.

Diamanten werden in eine pyramidale Gestalt geschliffen, damit sie das Licht widerspiegeln. Der Stern von Bethlehem jedoch leuchtet aus sich selbst. Er braucht die Sonne nicht, denn Gott ist sein Licht.

Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, voll der sieben letzten Plagen, und redete mit mir und sprach: Komm her, ich will dir die Braut, das Weib des Lammes zeigen. Und er führte mich im Geiste hinweg auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt, Jerusalem, herniederkommend aus dem Himmel von Gott; und sie hatte die Herrlichkeit Gottes. Ihr Lichtglanz war gleich einem sehr kostbaren Edelstein, wie ein kristallheller Jaspisstein; und sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore, und an den Toren zwölf Engel, und Namen darauf geschrieben, welche die der zwölf Stämme der Söhne Israels sind.

Nach Osten drei Tore, und nach Norden drei Tore, und nach Süden drei Tore, und nach Westen drei Tore. Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundlagen, und auf denselben zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes. Und der mit mir redete hatte ein Maß, ein goldenes Rohr, auf daß er die Stadt messe und ihre Tore und ihre Mauern.

Und die Stadt liegt viereckig, und ihre Länge ist so groß wie die Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohre - 12000 Stadien; die Länge und die Breite und die Höhe derselben sind gleich. Und er maß ihre Mauer, 144 Ellen, eines Menschen Maß, das ist des Engels. Und der Bau ihrer Mauer war Jaspis, und die Stadt reines Gold, gleich reinem Glase.

Die Grundlagen der Mauer der Stadt waren geschmückt mit jedem Edelstein: die erste Grundlage, Jaspis; die zweite Saphir; die dritte Chalcedon; die vierte, Smaragd; die fünfte, Sardonix; die sechste, Sardis; die siebte, Chrysolith; die achte, Beryll; die neunte, Topas; die zehnte, Chrysopras; die elfte, Hyazinth; die zwölfte, Amethyst.

Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen, je eines der Tore war aus einer Perle, und die Straße der Stadt reines Gold, wie durchsichtiges Glas. Und ich sah keinen Tempel in ihr, denn der Herr, Gott, der Allmächtige, ist ihr Tempel, und das Lamm. Und die Stadt bedarf nicht der Sonne, noch des Mondes, auf daß sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes hat sie erleuchtet, und ihre Lampe ist das Lamm.

Und die Nationen werden durch ihr Licht wandeln, und die Könige der Erde bringen ihre Herrlichkeit zu ihr. Und ihre Tore sollen bei Tage nicht geschlossen werden, denn Nacht wird daselbst nicht sein. Und man wird die Herrlichkeit und die Ehre der Nationen zu ihr bringen. Und nicht wird in sie eingehen irgend etwas Gemeines und was Greuel und Lüge tut, sondern nur die geschrieben sind in dem Buche des Lebens des Lammes. (Offenbarung 21:9-27 UELB)

Als Erfinder forscht mein Geist stets nach dem Versteckten. Die Stadt Gottes, das himmlische Jerusalem, wird von erlösten Menschen bevölkert, die nicht mehr an die physischen Gesetze der Daleth-Dimension gebunden sind, da sie nunmehr in der He-Dimension leben. Sie können nach Belieben Galaxien besuchen oder gar ins Innere eines Feuerofens vordringen, wie der Vierte im Bunde bei Daniels Freunden es tat, als diese in einen siebenfach erhitzten Glühofen geworfen wurden (Daniel 3:19-27). Diese Geschichte zeigt uns, dass nur schon die Nähe zu einem Engel die Gesetze der Physik zeitweise auflösen kann.

Die Stadt Gottes wird strahlen wie die Sonne. Ich bin der Überzeugung, dass sie auch Hitze ausstrahlen wird. Daher wird ihre Erdnähe je nach Distanz auch unsere Klimaverhältnisse beeinflussen – zum Guten oder Schlechten. Eine Änderung des Abstandes zur Erde könnte beispielsweise in gewissen Regionen, die bestraft werden müssen, Dürre hervorrufen. Eine Stelle in Sacharja 14:16-19 legt nahe, dass Völker, welche es versäumen, jährlich nach Jerusalem zu kommen, um den König der Könige anzubeten und das Laubhüttenfest zu feiern, auf eben diese Weise diszipliniert werden.

Wir lesen weiter, dass ein riesenhoher Berg mitten im irdischen Jerusalem aufragen wird. Darauf soll der Vierte Tempel stehen, erfüllt mit der geheimnisvollen Schechina, der Wolke der Herrlichkeit, die von Gottes Gegenwart in der Daleth-Dimension zeugt.

Weshalb gefällt es Gott wohl, seine Anwesenheit mittels einer Wolke zu bekunden? Soll sie vielleicht als Decke dienen, damit die Hitzestrahlung von der schwebenden Stadt eingedämmt werden kann? Machen Sie sich Ihre Gedanken darüber! Lernen Sie, die Bibel selber zu entdecken!

Die Auserwählten werden somit in der Trabantenstadt Jerusalem wohnen, um von dort aus den Plan von Gottes neuer Weltordnung umzusetzen. Der GottSohn wird ebenfalls dort residieren und engen Kontakt mit der übrigen Menschheit pflegen. Nach tausend Jahren wird sich die Stadt wieder bewegen und auf einer neuen Erde landen. Dort wird sie dann für immer bleiben und nicht mehr von Ort zu Ort wandern.

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr.

Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel herniederkommen von Gott, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.

Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.

Und der auf dem Throne saß sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er spricht [zu mir]: Schreibe, denn diese Worte sind gewiß und wahrhaftig.

Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden aus der Quelle des Wassers des Lebens geben umsonst. Wer überwindet, wird dieses ererben, und ich werde ihm Gott sein, und er wird mir Sohn sein. Den Feigen aber und Ungläubigen und mit Greueln Befleckten und Mördern und Hurern und Zauberern und Götzendienern und allen Lügnern - ihr Teil ist in dem See, der mit Feuer und Schwefel brennt, welches der zweite Tod ist. (Offenbarung 21:1-8 UELB)

Die letzten Tage der Erde

Die Auserwählten werden letztendlich verstehen, warum Gott zugelassen hat, daß sie durch die Hand niederträchtiger Menschen Ungerechtigkeiten, dem Bösen und sogar dem Tod ausgesetzt waren, solange sie sich auf der Erde befanden. Was sie durch diese Erfahrungen gelernt haben, wird es ihnen möglich machen, die neue Welt in Weisheit zu lenken.

Während der tausend Friedensjahre werden die Menschen in ihrem Wesen noch immer zur Sünde neigen. Selbst ein vollkommenes Umfeld vermag nicht, sie zu Heiligen zu machen. Möglicherweise schwindet im Laufe der Zeit die anfängliche Begeisterung über die Schaffung einer neuen Zivilisation, und ihr Unterhalt wird immer eintöniger. Schließlich wird sogar eine ganze Reihe dieser gesegnetsten Menschen unzufrieden werden, denn sie haben inzwischen alle Schwierigkeiten, denen die Welt einst ausgesetzt war, vergessen, ebenso die Leiden, die Satan mit seinen üblen Machenschaften über die Völker gebracht hat.

In einem Jahrtausend idealer Bedingungen wird die Zahl der Menschen in einem unglaublichen Maß ansteigen. Gegen Ende dieser tausend Jahre wird deutlich werden, daß wir immer noch in einem begrenzten System leben und daß die Erde nicht beliebig viele Menschen ernähren kann.

Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden, und wird ausgehen, die Nationen zu verführen, die an den vier Ecken der Erde sind, den Gog und den Magog, sie zum Kriege zu versammeln, deren Zahl wie der Sand des Meeres ist.

Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umzingelten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt; und Feuer kam [von Gott] hernieder aus dem Himmel und verschlang sie. Und der Teufel, der sie verführte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo sowohl das Tier ist als auch der falsche Prophet; und sie werden Tag und Nacht gepeinigt werden von Ewigkeit zu Ewigkeit. (Offenbarung 20:7-10 UELB)

Nach Ablauf der tausend Jahre wird ein besonderer „Tag der Amtseinweisung” stattfinden. Gott wird alle Auserwählten in der großen Halle des himmlischen Jerusalem versammeln. Bevor sie aber in ihre neuen Ämter in der himmlischen Dimension befördert werden, um das Universum als die Erben Jesu Christi zu regieren, möchte der Herr ihnen noch eine Einsicht gewähren. Gott wird einen Schleier lüften und den Auserwählten einen Blick in GottVaters Innerstes gestatten.

Der Herr wird den Abgrund der Unterwelt öffnen und Satan ein letztes Mal erlauben, auf der Erde zu erscheinen. Im Wissen, daß er nichts mehr zu verlieren hat, wird der Teufel ein letztes obszönes Zeichen gen Himmel senden, indem er Unfrieden stiftet. Als hätte es die tausend Jahre im Abgrund niemals gegeben, wird Satan genau dort weitermachen, wo er aufgehört hat, nämlich mit einem großen Angriff gegen Jerusalem. Er wird mit Erfolg einen gewaltigen Aufstand anzetteln und einen wilden Widerstand auslösen, der schließlich in Aufruhr und totales Chaos mündet.

Die Auserwählten werden verblüfft zusehen, wie Satan, der Meisterverführer der Menschheit, systematisch all ihre gute Arbeit zunichte macht. Sogar einige ihrer irdischen Freunde, denen sie vertraut hatten, werden sich der Rebellion anschließen, weil Satan die Sicherheitsvorkehrungen des Systems überwindet, welche die Auserwählten für ewig wirksam gehalten hatten. Sprachlos werden Sie mit ansehen, wie Satan mit einer Horde militanter Anhänger das Allerheiligste umzingelt. Er wird versuchen, den Tempel zu stürmen und ihn zu entweihen – gerade so, wie er das auch in früheren Zeiten schon getan hat.

Während die Auserwählten entsetzt zusehen, werden sie die tiefe Sorge zu verstehen und zu teilen beginnen, die Gott befiel, ehe die Daleth-Dimension der Zeit begann, als nämlich Luzifer, das herrlichste Wesen, das er geschaffen hatte, von Ihm abfiel. Ihre mit Bedacht ausgesuchten Freunde auf der Erde, denen sie einst vertrauten und auf die sie stolz waren, werden, wenn sie Satan in seinem Aufstand folgen, allem bis dahin Erreichten den Rücken kehren. Viele Tränen werden fließen, aber dieses Erlebnis wird die Auserwählten für immer in Bewunderung, Loyalität und unverbrüchlicher Liebe an Gott binden.

Satans letzter Aufstand gegen den Tempel und Gottes heiliges Volk wird ein schnelles Ende finden, und all das rebellische Volk auf der Erde wird vernichtet werden.

Und ich hörte den in Linnen gekleideten Mann, welcher oben über dem Wasser des Stromes war, und er erhob seine Rechte und seine Linke zum Himmel und schwur bei dem, der ewig lebt: Eine Zeit, Zeiten und eine halbe Zeit; und wenn die Zerschmetterung der Kraft des heiligen Volkes vollbracht sein wird, dann werden alle diese Dinge vollendet sein. (Daniel 12:7 UELB)

Die Toten werden gerichtet

Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß, vor dessen Angesicht die Erde entfloh und der Himmel, und keine Stätte wurde für sie gefunden. Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Throne stehen, und Bücher wurden aufgetan; und ein anderes Buch ward aufgetan, welches das des Lebens ist.

Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren, und der Tod und der Hades gaben die Toten, die in ihnen waren, und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken.

Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee. Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buche des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen. (Offenbarung 20:11-15 UELB)

Alles wird neu - Prophezeiungen für das Jenseits

Danach wird der letzte Tag dieser Erde kommen. Ein herrlicher weißer Thron wird auf der Erde aufgestellt, und die Toten werden in einer endlosen Prozession davor erscheinen, um für ihr Tun Rechenschaft abzulegen. Die Rechtschaffenen werden das Reich Gottes erben, welches von allem Bösen, allem Frevel und aller Verderbtheit geläutert sein wird. Ein Leben in unvorstellbarer Schönheit, Frieden und Glück wird seinen Anfang nehmen.

Jesus sprach: “Siehe, ich mache alles neu.” (Offenbarung 21:5 LB/84)

Und siehe, ich komme bald. Glückselig, der da bewahrt die Worte der Weissagung dieses Buches

Und ich, Johannes, bin der, welcher diese Dinge hörte und sah; und als ich hörte und sah, fiel ich nieder, um anzubeten vor den Füßen des Engels, der mir diese Dinge zeigte.

Und er spricht zu mir: Siehe zu, tue es nicht. Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, der Propheten, und derer, welche die Worte dieses Buches bewahren. Bete Gott an.

Und er spricht zu mir: Versiegle nicht die Worte der Weissagung dieses Buches; die Zeit ist nahe. Wer unrecht tut, tue noch unrecht, und wer unrein ist, verunreinige sich noch, und wer gerecht ist, übe noch Gerechtigkeit, und wer heilig ist, sei noch geheiligt.

Siehe, ich komme bald, und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk sein wird. Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.

Glückselig, die ihre Kleider waschen, auf daß sie ein Recht haben an dem Baume des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen! Draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Hurer und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut.

Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, euch diese Dinge zu bezeugen in den Versammlungen. Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids, der glänzende Morgenstern.

Und der Geist und die Braut sagen: Komm! Und wer es hört, spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme; wer da will, nehme das Wasser des Lebens umsonst.

Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buche geschrieben sind; und wenn jemand von den Worten des Buches dieser Weissagung wegnimmt, so wird Gott sein Teil wegnehmen von dem Baume des Lebens und aus der heiligen Stadt, wovon in diesem Buche geschrieben ist.

Der diese Dinge bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. - Amen; komm, Herr Jesus!

Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit allen Heiligen! (Offenbarung 22:7-21 UELB, Hervorhebungen vom Autor)

Damit erfüllt sich der offenbarte Plan Gottes für seine Schöpfung, einschließlich der Menschen und der Engel.

http://www.jewishsightseeing.com/usa/california/san_diego/cong_beth_am/sd07-28sounding_the_alarm.htm

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Kapitelübersicht:  Prophezeiung der Apokalypse

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