Geheimnis von Tammus 17

  Entdeckung und Datierung der biblischen Apokalypse 2008 - 2015

Kapitel 10

Fragen und Schlussgedanken

 

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Ein abschließendes Wort

Wir sind nun am Ende dieses Buches angelangt. Das Schreiben hat sich für mich als eine enorme Herausforderung erwiesen. Ich quälte mich, brütete über dem Text und veränderte ihn viele Male. Als ich diese Reise ins Unbekannte antrat, wurde mir die Offenbarung nur in kleinen Portionen und Bruchstücken zuteil, und gelegentlich war ich drauf und dran, aufzugeben.

Am Anfang hatte ich wirklich Probleme damit, die 7.000 Jahre der Menschheitsgeschichte mit den sieben (7) prophezeiten Jahre der Apokalypse unter einen Hut zu bringen. Ein Punkt betraf beispielsweise das Umrechnen der babylonischen Zeit in unsere. Die kleinste Abweichung würde die Verbindung zwischen dem toltekischen/ aztekischen, dem chinesischen und dem hebräischen Zeitsystem erheblich stören, und zudem hatte alles mit der Maßgabe der Bibel übereinzustimmen. Doch als ich schließlich all die Daten zueinander in Relation setzte und berechnete, war das Resultat ein absoluter Volltreffer.

Der vierte Monat des jüdischen Kalenders wurde zum Schlüsselelement im Zahlensystem des hebräischen Alphabets, das alle diese anderen Kalender im Hinblick auf einen bestimmten zukünftigen Tag verband. Allein dies ist schon ein herausragender Beweis, der unbedingt dafür spricht, dass die Apokalypse sich so zutragen wird, wie ich es vorausgesagt habe. Meine Terminierung all dieser Ereignisse mag noch einer gewissen wiederholten Eichung bedürfen. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass sich die einzelnen Begebenheiten spätestens zum Zeitpunkt ihres Eintretens zuordnen lassen, und zwar gemäß den prophetischen Schriften.

Eines ist gewiss: Gottes Plan für das Universum ist unumstößlich. Immer wieder stellte ich fest, dass die ermittelten Daten für das Eintreten von apokalyptischen Ereignissen mit den himmlischen Zeichen übereinstimmten. Gerade wie die Zahnräder einer Kuckucksuhr ineinander greifen, richten sich die historisch-prophetischen Zeittafeln nach der kosmischen Uhr, die seit allem Anbeginn in der vorfindlichen Weise justiert ist. Als der unumschränkte Herrscher des Alls könnte Gott auch beschließen, die Eintrittsdaten entweder vorzuverlegen oder später anzusetzen, wann immer ihm das zum Erreichen seiner barmherzigen Ziele sinnvoller erscheint. Doch bezweifle ich, dass er das tun wird.

In der Apokalypse der Daleth-Dimension spiegeln sich himmlische Absichten wider. Da die geweissagten irdischen Vorkommnisse und Daten mit Begebenheiten im Himmel verzahnt sind, werden sie wahr werden, sobald die himmlischen Zahnräder, welche beide Dimensionen miteinander verbinden, in ihre vorgesehenen Positionen gerückt sind. Gott hat diesen zeitlichen Ablauf schon bei der Schöpfung festgelegt. Die Uhr ist in den Kosmos eingebaut, wobei die Uhrzeiger sich im Zusammenspiel mit Sonne, Mond, den Planeten und Sternen bewegen. Die ineinanderfassenden Zahnräder sind so geeicht, dass die Apokalypse auf den Punkt genau eintreten wird.

Das entscheidende Bindeglied zwischen beiden Dimensionen ist die am 21. Dezember 2012 erfolgende Verbannung Satans aus dem Himmel. Die geplante Wiederaufrichtung des Gottesreichs auf Erden im Verlauf des Teth-Zeitalters beginnt während der Cheth-Ära im Himmel. Die Vertreibung Satans aus dem Himmel ermöglicht die hochgestimmten Vorbereitungen auf die Vermählung der Braut und das Hochzeitsfest. Diese Ereignisse leiten die erforderliche wiederholte Übereinstimmung [Daleth (4) + He (5) = Teth (9)] ein. Das bevorstehende neue Zeitalter bringt sowohl eine kurze Wiederholung als auch eine Erweiterung der paradiesischen Zustände von damals, im Garten Eden, als die parallel verlaufenden Dimensionen Daleth und He noch spürbar und erlebbar ineinander griffen, wie schon im ersten Buch dargelegt.

Die Bibel bestätigt, dass Gott von Anfang an ein Zusammenwirken von Ereignissen dieser zweier Dimensionen geplant hatte. Jedes Mal, wenn ich in meinem Buch nachschlage, entdecke ich weitere Übereinstimmungen. Am vierten Tag der Schöpfungswoche zum Beispiel – einem Tag in der Tammus- Position – heißt es von Gott:

Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Ausdehnung des Himmels, um den Tag von der Nacht zu scheiden, und sie seien zu Zeichen und zur Bestimmung von Zeiten und Tagen und Jahren; und sie seien zu Lichtern an der Ausdehnung des Himmels, um auf die Erde zu leuchten! Und es ward also.

Und Gott machte die zwei großen Lichter: das große Licht zur Beherrschung des Tages, und das kleine Licht zur Beherrschung der Nacht, und die Sterne.

Und Gott setzte sie an die Ausdehnung des Himmels, um auf die Erde zu leuchten, und um zu herrschen am Tage und in der Nacht und das Licht von der Finsternis zu scheiden. Und Gott sah, dass es gut war.

Und es ward Abend und es ward Morgen: vierter Tag. (Genesis 1:14-19 UELB)

Der vierte Schöpfungstag ist der Daleth(4)-Tag; er nimmt die Tammus-Position in der siebentägigen Schöpfungswoche ein. Da es sich bei Daleth um die Dimension des „Hier und Jetzt“ handelt, ist es nicht verwunderlich, sondern in der Tat bezeichnend, dass Gott die Sonne, den Mond und die Sterne in den Himmel gestellt hat, damit am vierten Tag die „Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre“ vorhanden waren (siehe Genesis 1:14). Wir werden daran erinnert, dass Gott seinen Plan für das Menschengeschlecht von Anfang an fertig hatte. Und seit Beginn hat er das All mit Orientierungshilfen versehen, die für uns (nicht für Ihn!) die Abwicklung des Schöpfungsplans markieren. In den Seiten der Bibel sind eminent wichtige Zeitinformationen verborgen, die es uns, sofern wir sie entdecken, ermöglichen, seine Absichten im voraus zu ergründen.

Gottes Vorhaben für die Menschheit trägt spezielle Züge, über die wir uns in diesem Buch bereits ausführlich Gedanken gemacht haben. Ich habe gelernt, nach Dimensionen zu denken, je nachdem, ob mir eine Begebenheit in der Daleth - oder He- Dimension unterkommt. Ich fühle mich dann verpflichtet, diese ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen und unter wechselnden Gesichtspunkten zu betrachten. Ich komme mir dabei wie ein kleiner Junge vor, der auf Entdeckungsreise in die Natur geht und dabei jeden Stein umdreht, um nachzusehen, welche Lebewesen sich darunter verbergen.

Nur der phantastisch vielgestaltige Geist Gottes konnte ein derart facettenreiches Kommunikationsmittel wie die Bibel zustande bringen. Auch heute, Tausende von Jahren nach ihrer ursprünglichen schriftlichen Niederlegung, erleuchtet die Bibel noch immer unsere Seele mit der Erkenntnis von Gottes Plan für die Menschheit. Wir brauchen nur zu fragen und seiner Antwort zu lauschen. Jedesmal, wenn der Kuckuck in meiner Stubenuhr seine Anwesenheit vermeldet, bin ich daran erinnert, wie unerschütterlich Gott über Jahrtausende zu seinem Wort gestanden hat. Ich empfinde es als ein Privileg, dass er mir gestattete, dieses Mysterium zu entschlüsseln. Die Ankündigung der Apokalypse ist ein letzter Weckruf, um die Welt über ihren so nahe bevorstehenden drastischen Wandel zu alarmieren; umso ernster müssen wir diese Warnung nehmen.

Nachdem ich Hunderte von Stunden auf das Verfassen dieses Buchs verwendet habe und während ich die Nachrichten aus aller Welt verfolge, erwarte ich nun sehnlichst das größte Ereignis in der Geschichte: die baldige Wiederkehr von Gottes Sohn, Jesus. Ich kann mich an eine Zeit erinnern, als es hierzulande Fische, Insekten, Schmetterlinge und Blumen in Hülle und Fülle gab. Seinerzeit orientierte sich das Leben an der Familie. Vieles ist seitdem anders geworden, und die neue Generation, meine eigenen Kinder eingeschlossen, werden niemals mehr das Großartige, das Wunder der Welt so kennenlernen, wie ich es noch erleben durfte.

Ein weiterer Beleg für zweigleisiges Denken

Als ich kürzlich meine Verwandten in Deutschland besuchte, warf ich einen Blick in die lokale Tageszeitung, das Leverkusener Journal, und fand dort eine Story aus den USA. Sie handelt von einer Gruppe von Wissenschaftlern, die im Internet einen Artikel zum Thema „Nature Neuroscience“ („Natur-Neurologie“) veröffentlicht haben. Die Überschrift dazu lautete: „Eine Aufgabe und zwei Lösungen.“ Aus dem Beitrag ging hervor, dass sich das menschliche Gehirn zweier unterschiedlicher Methoden bedienen kann, um für alle möglichen Problemstellungen eine Lösung zu finden.

Der Artikel erinnerte mich daran, wie schon Dr. Albert Einstein seine Theorien zum Universum mit Hilfe einer Schultafel darlegte und sich dabei mathematischer Zeichen bediente, um die Kräfteverhältnisse im Weltall zu erklären. Dieser Sachverhalt zeigt auf, wie das menschliche Gehirn Informationen auf zwei verschiedene Weisen verarbeiten kann, um eine Antwort auf jede denkbare Frage zu geben. Die erste Möglichkeit ist die, „einen Text zu lesen“, und die zweite, „sich mathematischer Symbole zu bedienen“. Andere Forscher haben des öfteren schon diese wechselweise anwendbaren Denkweisen mit den widersprüchlichen und sich ergänzenden Funktionsweisen von rechter und linker Hirnhälfte in Zusammenhang gebracht. Die linke Hirnhälfte wird normalerweise als das Zentrum der Sprache und des logischen (deduktiven) Denkens angesehen, während die rechte Hälfte der räumlichen Vorstellungskraft und intuitiven Kreativität vorbehalten ist.

Unser Gehirn gelangt zu Lösungen durch die Verarbeitung von Texten (linke Hirnhälfte) oder mathematischer Symbole (rechte Hirnhälfte). Bestimmte Probleme lösen wir meistenteils mit der einen Hälfte unseres Gehirns, während wir sonst wie geartete vorwiegend mit der anderen bewältigen. Wenn eine Aufgabe sich trotz Textanalyse ihrer Lösung durch die linke Seite widersetzt, wird sich das Gehirn umstellen und das Problem auf die rechte Seite verlagern, wo dessen Teilstücke zum Zweck der nichtverbalen Verarbeitung in Symbole umgewandelt werden. In der Umgangssprache spricht man bei nötiger Symbolverlagerung und Neuanalyse gerne davon, dass man „die Sache noch mal überschlafen“ sollte.

Mein Verständnis der Bibel lässt sich als das Bild von einem Eisenbahngleis mit zwei Schienen darstellen. Im Zug der Gegenwart reisen wir durch die Zeiten des göttlichen Plans für die Menschheit. Unser Zug durcheilt die historisch-prophetischen Zeiträume der Bibel, die ich auf meinen Tabellen mit einzelnen Bahnstationen vermerkt habe, welche sich am Punkt von entscheidenden Ereignissen oder an den Grenzposten zwischen den Zeitaltern befinden. Die eine Schiene des Gleises repräsentiert das Neue Testament der christlichen Bibel, die andere steht für die jüdische Bibel des Alten Testaments.

Werden beide Schienen getreu den biblischen Aussagen und Prinzipien begriffen und angewandt, so wird die Vergangenheit zum Schlüssel für die Zukunft. Die Muster, welche uns die Geschichte der eingelösten Prophezeiungen enthüllt, zeigen uns, an welche Stellen die noch unerfüllten geweissagten Ereignisse zu placieren sind, wo sie dann mittels anderer Prinzipien meiner Methode überprüft werden können.

In vergleichbarer Weise enthüllte meine Entdeckung eines biblischen Rosetta-Steins Informationen auf zwei verschiedenen Ebenen (die Daleth- und die He-Dimension), die sich zu einer angestrebten Lösung miteinander verbanden. Als ich mit dem Schreiben meiner beiden Bücher zum Ende kam, war ich von neuem erstaunt darüber, dass diese ebenfalls dem Prinzip der Zweiteilung gehorchten.

Das erste Buch, Prophezeiung der Apokalypse, erzählt die Geschichte Gottes und der Menschheit in Form von „Text“ bzw. Sprache. Es enthält etwa tausend Bibelverse, welche die Schlüsselstationen in Gottes 7.000-Jahre-Plan der menschlichen Historie benennen. Im vorliegenden zweiten Buch, Das Geheimnis des 17. Tammus, liegt der Schwerpunkt auf der siebenjährigen Dauer der Apokalypse, bei Verwendung mathematischer Zahlen und unter Berücksichtigung des Zahlensystems des hebräischen Alphabets und der „Jahres-Zahnräder“, welches auf einer gründlichen Analyse der Menschheitsgeschichte beruht. Das zweite Buch spricht also in mathematischen Symbole und Strukturen.

Darin lege ich dar, wie ich Daniels Rosetta-Stein-Verhältnis von 7:5 und das Ei-im-Ei -Modell einsetze, um Daten zu identifizieren und zu verifizieren. Beachten Sie: das Ei-im-Ei -Prinzip besteht darin, dass ein Ei – im Verein mit fortlaufend größeren oder kleineren Eiern - über das nächst kleinere gestülpt bzw. in das nächst größere eingeschoben wird, was mit absoluter Präzision gelingt. Sämtliche Eier müssen bei aller unterschiedlichen Größe absolut gleichförmig sein, einander also in ihren Dimensionen genau entsprechen. Will sagen: das Kleinere ist das proportionale Gegenstück des Größeren und ebenso umgekehrt.

Diese Lektion ist einfach zu lernen. Gott will sichergehen, dass wir seinen Plan verstehen, ganz gleich, wie unsere Gehirne beschaffen sind und arbeiten. Er hat unseren besonderen Eigenschaften Rechnung getragen, so dass es uns möglich ist, auch seinem Plan für unser Leben zu folgen. Der entscheidende Faktor ist, dass wir unsere Menschennatur seiner Göttlichkeit unterordnen, so wie er es in der Bibel ausführt und von uns fordert. Wer meint, man könne selbst entscheiden, wie der wahre Gott aufzufassen sei und in welcher Weise man an ihn zu glauben habe, dem wird ein böses apokalyptisches Erwachen beschert werden. Gott ist, der er ist, und er bestimmt, was gut und was böse ist. Das Wesen Gottes und seine Absichten mit der Schöpfung kann sich uns weder aus uns selbst heraus, noch mittels selbst zurechtgelegter Philosophien erschließen.

Die Art und Weise, wie meine beiden Bücher zustande kamen, entspricht mehr oder weniger der Funktionsweise des menschlichen Gehirns. Auch darin erblicke ich einen weiteren Hinweis, der auf Gottes Leitung im Laufe meiner Arbeit deutet, obgleich ich mir dieser Zusammenhänge anfangs nicht bewusst war. Ich bin sicher, dass meine bescheidenen Bemühungen auch manches Unvollkommene einschließen. Dennoch glaube ich unerschütterlich daran, dass Gottes Wahrheiten und Absichten über meine fehlbaren menschlichen Bestrebungen triumphieren werden.

Spirituelles Programm für die Ewigkeit

Meine Bücher erzählen eine Geschichte aus dem Blickwinkel Gottes. Gemeinsam betrachtet stellen sie eine göttliche Erzählung dar, die uns Antwort gibt auf Fragen wie: „Warum sind wir auf dieser Erde?“ und „Was ist der Sinn unseres Lebens?“

Weil es für uns so wichtig ist, die allumfassende biblische Zeitperspektive zu begreifen, werde ich ein letztes Mal darauf eingehen. Lassen Sie es zu, dass diese kurze Zusammenfassung sich mit vollem Gehalt in Ihr Bewusstsein senkt.

Noch ehe die Welt erschaffen wurde, als Gott gerade begann, seinen Plan zur Gründung der Erde ins Werk zu setzen, waren Millionen Engel zugegen (siehe Hiob 38:4-7). Doch Luzifer verleitete viele Engel zum Widerstand gegen Gottes vermeldete Absicht, Menschen aus Materie zu formen, aus dem Staub der Erde. Luzifer konnte den Gedanken nicht ertragen, dass er von „minderwertigen“ Sterblichen regiert werden sollte, obgleich diese doch nach Gottes Vorstellung und Ebenbild geschaffen wären. Doch eben dies war in Gottes Sinn. Es werden Menschen sein, die sich bewährt haben, welche eines Tages die Engel und das gesamte Universum gemeinsam mit ihm regieren (siehe 1 Korinther 6:3).

Hierzu ausersehene Bewohner der Erde werden dereinst das Weltall besetzen, das im Augenblick noch von den Engeln bevölkert wird. Die aus dem Glauben geborenen Söhne Gottes werden dank den harten Lektionen, die sie als Sterbliche erteilt bekamen, gegen das Böse gefeit sein. Sie werden ganz zweifelsfrei wissen, dass Gottes Weg der Rechtschaffenheit, der Freude, des Friedens und der Liebe der einzige ist, den man beschreiten kann, um ein Fortschreiten des Lebens zu gewährleisten. Die gesamte Schöpfung wird dann unter einer Verwaltung, mit Gott als ihrem Mittelpunkt, vereint sein, so wie es in den Tagen vor Luzifers Rebellion der Fall war.

Luzifer war ein vollkommenes Geschöpf, doch ließ er sich korrumpieren. In seinem Stolz als „Lichtbringer“ täuschte er sich darin zu glauben, die Kraft Gottes, die ihn durchströmte, rühre in Wirklichkeit von seiner eigenen Herrlichkeit her. Er leugnete den, der ihn hervorgebracht hatte, und „vergaß“, dass Gott die letzte Ursache von allem ist. Er ließ sich von der Musik, die in seinem Inneren strömte, und von der Schönheit des göttlichen Lichts, das von ihm ausstrahlte, betören (siehe Hesekiel 28:12-19).

Nachdem Luzifer aufbegehrt hatte, wurde er in Satan (Widersacher) umbenannt (siehe Jesaja 14:12-17). Er, der eben noch der Mächtigste war, das Oberhaupt aller Engel, war mit einem Mal zum Gegner, ja Feind alles Guten geworden. Seitdem ist Satan allzeit bemüht, mit versteckten Ränken und offensichtlicher Täuschung den Plan Gottes, die Welt mit Söhnen Sterblicher zu bevölkern, zu durchkreuzen. Er verspricht seinen Anhängern weltliche Klugheit und vergängliches Wohlleben, das mit geringer Mühe und auf Kosten anderer zu haben ist. Er hat eine willige Gefolgschaft von rachsüchtigen Menschen, die vor Blutvergießen und roher Gewalt nicht Halt machen.

Einen noch schlimmeren Schaden hat Satan an Gottes Ruf und Wahrheit angerichtet. Nicht nur hat der Teufel die Welt mit seinen verschlagenen Lügen und falschen Wundern spirituell zum Narren gehalten, sondern auch erfolgreich die Zusammenkünfte jener infiltriert, die den Namen Jesu als den Christus verkünden. Diesen hat er durch einen trügerischen Geist ersetzt, der allen mit seinem Mummenschanz eine Form der Gottseligkeit und Frömmigkeit vorspiegelt. Diese boshafte und verkehrte Geistesmacht, die in der Bibel durch den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse dargestellt ist, wurde an die Stelle von Gottes wahrem Heiligen Geist gerückt, der ursprünglich im Baum des Lebens verkörpert war.

Seit Urzeiten, ja seit dem Garden Eden, als Gott den Adam aus dem Staub der Erde erschuf, ist Satan bestrebt, Gottes Bemühen zum Scheitern zu bringen. Er hat es zu seiner alles verzehrenden Mission gemacht, Gottes Königreich der Gerechtigkeit, der Schönheit, des Friedens, des Lichts und der Liebe zu behindern, damit es nie die ewige Wirklichkeit wird, die es werden soll und die für eine verwandelten Menschheit und treue Engel erfahrbar ist. Angesichts der drohenden Apokalypse am Horizont ist sich Satan nunmehr im klaren darüber, dass seine Zeit vorbei und seine Niederlage besiegelt ist.

Gott hat eine Reihe von Zeitaltern oder besondere „Fristen“ dazu ausersehen, 7.000 Jahre menschlicher Geschichte in sich aufzunehmen, wie es die Weltkuckucksuhr so schön veranschaulicht. In meinem ersten Buch beschrieb ich diese Zeiten und benannte sie nach den Buchstaben-Zahlen im Zahlensystem des hebräischen Alphabets (die Waw-, Sajin- und Cheth-Ära), welche ihre vorgesehene Rolle in Gottes Gesamtplan am besten widerspiegeln. Er hat der Menschheit 6.000 Jahre Zeit gegeben, sich mit Gut und Böse auseinanderzusetzen, damit sie mit den zahlreichen gescheiterten sozialen und politischen Staatstheorien, welche auf der Verderbtheit und Verlogenheit Satans beruhen, Erfahrungen sammeln konnte.

Während des Sajin-Alters der Menschheitsgeschichte mußten wir erfahren, dass wir nicht eigenständig darüber befinden können, was richtig und was falsch ist. Wir dürfen uns keine eigene Definition von Liebe basteln oder eine höchst persönliche Vorstellung von Gott entwickeln, sondern müssen uns seinem Bild fügen, so wie es sich uns in seinem Sohn enthüllt (Römer 8:29; Galater 2:20). Unsere Leidenserfahrungen, die sich aus der Sünde herleiten, brennen sich in unser Wesen ein und verdeutlichen, dass Gottes Wege die einzig gangbaren sind. Wenn wir uns seiner Autorität unterwerfen, bewirken diese Lektionen eine solche Dankbarkeit für Gottes Liebe, Gnade und Gerechtigkeit, dass sie für alle Ewigkeit zu einem Teil von uns werden.

Diese „Erlösungsfähigkeit“, die Gott in uns hineingelegt hat, unterscheidet uns von den Engeln. Unser Geist kann gegen das Böse immun werden, auf dass es nie wieder zu so etwas Niederträchtigem wie Satans Rebellion in der He-Dimension kommen kann. Nachdem unser Körper vom Schöpfer in einen „Geistleib“ verwandelt worden ist, der mit spiritueller Macht und Pracht ausgestattet ist, werden wir uns niemals mehr des Ungehorsams gegen unseren Vater schuldig machen (siehe 1. Korinther 15:20-57).

Am vorherbestimmten Tag wird Jesus machtvoll zurückkehren, um eine tausend Jahre währende Demonstration des absoluten Triumphes Gottes zu bieten, und zwar ausgerechnet in der stofflichen Daleth-Dimension. Danach wird sowohl die Menschheit als auch das Engelheer davon überzeugt sein, dass nur Gottes Ratschlüsse zu einem besseren Leben hinführen. Während des Teth- Zeitalters wird man das irdische Leben wahrhaftig so erfahren, als sei man bereits im Himmel.

Ein Wort an meine jüdischen Leser

Es ist nicht leicht, in einfacher Sprache über biblische Texte, Glaubensinhalte, Philosophie und ein merkwürdiges, altes Zahlensystem des hebräischen Alphabets, das keiner kennt, zu schreiben. Den meisten Menschen – und das gilt auch für viele Juden – ist die auf diesen Seiten vorgestellte Denkweise fremd. Trotz dieser offensichtlichen Hindernisse muss ich den Menschen unseres Zeitalters eine Botschaft über die im Verlauf von sieben Jahren erfolgende gewaltsame Zerstörung der gegenwärtigen westlichen Zivilisation übermitteln. Diese Nachricht ist unbedingt ernst zu nehmen, auch wenn sich jeder wünschen mag, dass sie erfunden sei. Das jüdische Volk wird sich selbst im Mittelpunkt all dieses Geschehens erleben. Ich habe meine Bücher geschrieben, um ihm dabei zu helfen, sich auf diese zukünftigen Prüfungen vorzubereiten.

Oben verglich ich den Plan Gottes für Weltall und Menschheit mit einer Eisenbahn. Gott zeigte mir sein prophezeites Vorhaben als einen Eisenbahnzug, der auf zwei Schienen läuft. Die eine Schiene steht für das jüdische Volk und die andere für die Christenheit. Während jede der beiden Schienen für sich die Geschichte schon hinreichend darstellt, damit man darin Plan und Wirken des einen wahren Gottes klar erkennt und keine Ausrede findet, so werden doch beide Schienen benötigt, um den vollen Umfang vergangener und künftiger Entwicklungen zu begreifen. Ich bedurfte beider Schienen, um die Einzelheiten und Daten der Apokalypse bestimmen zu können.

Jahrhunderte lang haben zu viele Christen dem „Alten“ Testament keine Beachtung mehr geschenkt oder es im übertragenen Sinne mit poetischen Metaphern gedeutet, die Gottes fortwährende Gunst an Israel unkenntlich gemacht haben. Doch die Tatsache, dass der Segen des wahren Friedens und Rechts der Erde zuteil wird, ist einzig und allein auf die Israel gemachten Zusicherungen Gottes zurückzuführen. Der jüdische Messias wird einst den Bösen, der alle Nationen perfide niederhält, völlig besiegen. Sein Sieg über den Antichrist wird die nötige Voraussetzung sein für eine neue Form des Wohlergehens, das sich auf einem Planeten mit wieder intakt gewordenen natürlichen Umfeld ausbreitet – Wohlstand dank einem Wirtschaftsgefüge, in dem kein Land mehr das Nachbarland unterdrückt.

Im Laufe der Geschichte haben zahlreiche etablierte Glaubensgemeinschaften immer wieder die Verfolgung des Judenvolks geduldet oder aktiv angestachelt und betrieben. Damit haben sie den Namen von Jesus Christus entweiht. Es ist leider so, dass jede Religion gegenüber den anderen Missverständnisse hegt und Vorbehalte pflegt. Das entschuldigt zwar nicht die systematische und grobe Unterdrückung der Juden im Verlauf der vergangenen 1.600 Jahre durch die christlichen Nationen und die Kirche.

Doch muss auch gesagt werden, was jüngste Forschungen belegen: In den Anfängen des Christentums verfolgten die Oberhäupter des rabbinischen Judentums ihre eigenen Brüder und Schwestern in schlimmster Weise, weil sie an Jesus als dem verheißenen Messias glaubten. Nach neuesten Schätzungen waren in den ersten Jahrhunderten n.Chr. 20% der jüdischen Bevölkerung (mehr als eine Million!) Anhänger Jesu. Als „Nazarener“ und „Minim“ (Ketzer) beschimpft, wurden sie aus den Synagogen verbannt, was bedeutete, dass sie außerhalb der jüdischen Gemeinschaft standen und nicht länger als Juden galten. Heute sehen sich messianisch gläubige Juden der gleichen religiösen Anfeindung seitens zahlreicher irregeleiteter Rabbiner gegenüber.

Beide biblisch fundierten Traditionen, die christliche und die jüdische, leiden unter der enormen Lückenhaftigkeit ihrer jeweiligen Theologien. Das Ergebnis waren Verwirrung und strenge Belehrungen, die zu geistigen und kulturellen Zwangsjacken für ihre Gefolgschaft wurden. Ein Beispiel dafür ist, dass die meisten Juden das Neue Testament noch nicht einmal gelesen haben, obgleich viele geachtete jüdische Gelehrte einräumen, dass dieses Werk die größte Sammlung jüdischer Literatur im ersten Jahrhundert n.Chr. verkörpert.

Teil von Gottes Plan mit dem jüdischen Volke ist und bleibt dessen Rolle als Verwalter und Bewahrer der göttlichen Lehre, der Thora, stellvertretend für alle Völker der Erde. Verborgen liegen in der hebräischen Bibel die Zeitfaktoren, die entscheidend dafür sind, festzustellen, wann die zukünftige Apokalypse sich ereignen wird. Ohne Kenntnis dieses Abschnitts der Bibel ist es unmöglich, die zeitlichen Abläufe nachzuvollziehen.

Bei den Christen gilt das Neue Testament als Offenbarung gleichermaßen für Nicht-Juden wie für Juden. Es stellt eine Fortsetzung der hebräischen Heiligen Schrift dar, sozusagen der „messianische Kommentar“ zum jüdischen Kanon des Alten Testaments. Das Neue Testament ist nicht bloß eine Erweiterung der Thora und ihrer Anwendbarkeit auf das tägliche Leben, sondern enthüllt zudem, was sich im Verlauf der Apokalypse alles ereignen wird und wo diese Ereignisse stattfinden werden.

Man frage einen beliebigen Christen nach dem Eintreten der Apokalypse und dem voraussichtlichen Eintrittsdatum, und er wird vermutlich mit dem verkürzten Bibel-Zitat: „Niemand kennt die Stunde“, antworten (siehe Matthäus 24:36). Ein Grund dafür ist, dass das Neue Testament und die christlichen Feste nicht die zeitrelevanten Teile des Gesamtbildes enthalten; die israelischen Fest- und Fasttage hingegen tun das sehr wohl. Aus diesem Grund führt die bei Christen verbreitete Unkenntnis über das Alte Testament auch zu einer Ahnungslosigkeit gegenüber dem Zeitpunkt der Apokalypse sowie zahlreicher anderer gottgewirkter Ereignisse im Verlauf der Menschheitsgeschichte.

Es ist Zeit, dass Christen wie Juden aufwachen und der Botschaft des Wortes Gottes Gehör schenken. Die Zeit des Streitens ist vorbei. Die Geschichte, wie wir sie kennen, gelangt an ihr Ende. Zu Ihrem eigenen Nutzen und zum Frommen Ihrer Nächsten täten Sie gut daran, sich bald zu vergewissern, was es mit der anderen „Schiene“ auf sich hat. Kein Eisenbahnzug, der für zwei Schienen konzipiert ist, kann auf einer Schiene fahren! Es fehlte die Stabilität, und das Gefährt würde umkippen. Auch der Glaube bedarf um des Gleichgewichts willen beider Schienen. Ohne die nötige spirituelle Balance läuft der Mensch in seiner Fehlbarkeit und Begrenztheit Gefahr, die göttliche Weisung zu entstellen.

Wendet euch um zu meiner Zucht! Siehe, ich will euch meinen Geist hervorströmen lassen, will euch kundtun meine Reden. -

Weil ich gerufen, und ihr euch geweigert habt, meine Hand ausgestreckt, und niemand aufgemerkt hat und ihr all meinen Rat verworfen, und meine Zucht nicht gewollt habt: so werde auch ich bei eurem Unglück lachen, werde spotten, wenn euer Schrecken kommt; wenn euer Schrecken kommt wie ein Unwetter, und euer Unglück hereinbricht wie ein Sturm, wenn Bedrängnis und Angst über euch kommen.

Dann werden sie zu mir rufen, und ich werde nicht antworten; sie werden mich eifrig suchen, und mich nicht finden: darum, dass sie Erkenntnis gehaßt und die Furcht des HERRN nicht erwählt, nicht eingewilligt haben in meinen Rat, verschmäht alle meine Zucht.

Und sie werden essen von der Frucht ihres Weges, und von ihren Ratschlägen sich sättigen. Denn die Abtrünnigkeit der Einfältigen wird sie töten, und die Sorglosigkeit der Toren sie umbringen; wer aber auf mich hört, wird sicher wohnen, und wird ruhig sein vor des Übels Schrecken. (Sprüche 1:23-33 UELB)

Die Zeit des gegenwärtigen Weltgefüges ist im Begriff, abzulaufen. Diese Mahnung wendet sich an jeden. Juden, welche es versäumen, die christliche Bibel (die andere Schiene) zu lesen, um sich über Art und Ort des Geschehens künftiger Ereignisse zu erkunden, werden zugrunde gehen. Und Christen, die den hebräischen Orakeln keine Beachtung schenken, werden nicht erkennen können, wann sich die Apokalypse zutragen wird. Beide werden sie aus Unkenntnis in ihr Verderben rennen (siehe Hosea 4:6).

Dieses ist meine ganze Hoffnung. Mögen die vorliegenden Bücher dazu beitragen, dass es, geeint im Glauben an den einen Gott, zu einer Aussöhnung dieser beiden einzigartigen religiösen Traditionen kommen wird. Es ist die letzte Gelegenheit, viel Furchtbarem zu entgehen, welches die Erde in naher Zeit heimsuchen wird.

Gottes Aufruf an die Völker

Der Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darinnen ist, dieser, indem er der Herr des Himmels und der Erde ist, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind, noch wird er von Menschenhänden bedient, als wenn er noch etwas bedürfe, da er selbst allen Leben und Odem und alles gibt.

Und er hat aus einem Blute jede Nation der Menschen gemacht, um auf dem ganzen Erdboden zu wohnen, indem er verordnete Zeiten und die Grenzen ihrer Wohnung bestimmt hat, dass sie Gott suchen, ob sie ihn wohl tastend fühlen und finden möchten, obgleich er nicht fern ist von einem jeden von uns.

Denn in ihm leben und weben und sind wir, wie auch etliche eurer Dichter gesagt haben: "Denn wir sind auch sein Geschlecht". Da wir nun Gottes Geschlecht sind, so sollen wir nicht meinen, dass das Göttliche dem Golde oder Silber oder Stein, einem Gebilde der Kunst und der Erfindung des Menschen, gleich sei.

Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet er jetzt den Menschen, dass sie alle allenthalben Buße tun sollen, weil er einen Tag gesetzt hat, an welchem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat allen den Beweis davon gegeben, indem er ihn auferweckt hat aus den Toten. (Apostelgeschichte 17:24-31 UELB)

Die oben zitierten Verse sind der Ansprache des Apostels Paulus an die Athener auf dem Marshügel entnommen. Wie die meisten meiner Leser waren auch diese Menschen nicht mit der Bibel vertraut. Paulus nannte fünf Schwerpunkte, die ich auch in meinen Büchern angesprochen habe:

Gott ist der Schöpfer von allem.

Insbesondere ist Gott derjenige, der alle Völker oder Nationen (griechisch ethnos, von dem Wort ethnisch abgeleitet) aus einem einzigen Menschen geschaffen hat.

Zu Anbeginn der Schöpfung stiftete Gott eine Reihe von Epochen oder „Zeiten“, um die Geschichte der Menschheit zu beziffern. (Ich habe diese Zeitabschnitte mit hebräischen Zahlenwörtern wie Waw, Sajin, Cheth, Teth und Jod bezeichnet.)

Der Sinn des Lebens ist es, Gott zu suchen.

Gott kennt unsere empörende Unwissenheit, ruft jedoch jeden, welcher Nation und Religion er auch angehören mag, auf, zu bereuen. Das heißt, dass wir unsere persönlichen Vorstellungen und Verhaltensweisen durch solche zu ersetzen haben, die, wie die Bibel enthüllt, dem Wesen Gottes eher entsprechen.

Es kommt mit absoluter Sicherheit auf Grundlage einer göttlichen Primärtugend (Gerechtigkeit), die sein Wort bestimmt, zu einem Jüngstes Gericht für alle Völker.

Der auferstandene Jesus, das Fleisch gewordene Wort, wird der Richter und hoffentlich Erretter eines jeden Menschen sein.

Meine Bücher enthüllen die Identität des Schöpfergottes, der vor Beginn der Zeit alle Menschen nach seinem Plan erschuf. Gott bestimmte und begründete die Zeitalter der menschlichen Geschichte in der Weise, wie ein Uhrmacher das Uhrwerk eines kosmischen Zeitmessers entwerfen würde. Das einzige, was ich tat, war, die Jahreszyklen an ihren Eigenschaften zu erkennen, so wie mir diese von meinem Studium der Bibel her erschienen. Im Interesse der Kommunizierbarkeit gab ich ihnen Namen. Auch wenn ich beim Beschreiben der festgesetzten Zeitalter einige Punkte verfehlt haben sollte, ändert das nichts daran, dass es sie gibt. Paulus sagt hier, dass Gott die Zeiten und Fristen der Welt „erschuf“. Das ist ein Gedanke, der sich nur in der Bibel findet, und gleichzeitig einer, den der Apostel Petrus als die Basis sah, auf welcher unsere Hoffnung beruht (siehe Apostelgeschichte 3:19-21).

Die Erde schreit auf

Gott wird von Menschen verhöhnt, die seine Existenz leugnen. Wir sind zu einer Gesellschaft degeneriert, die ihren Führern gestattet, willkürlich und sittenlos technische Macht auszuüben, ohne selbst ein höchstes Wesen anzuerkennen. Weil es der Wissenschaft an moralischer Eindeutigkeit und Überzeugung mangelt, treibt sie unser Gemeinwesen mit schwindelerregendem Tempo in ihr Verderben. Manager missachten in ihrer Gier nach gigantischen Profiten die Folgen ihrer Fünfjahrespläne, und Politiker machen gemeinsame Sache mit ihnen. Sie machen Jagd auf jede Wählerstimme und lassen sich auf alle möglichen Winkelzüge ein, nur um die Geldströme aus Spenden und Schenkungen auf ihre Wahlkampfkonten zu leiten.

GMOs

Unsere globale Zivilisation läuft Amok, und niemand fühlt sich wirklich verantwortlich dafür. Die Erde wird ausgebeutet und ruiniert durch immer wirksamere Technologien, mittels derer Massenvernichtungswaffen produziert und giftige Chemikalien zur biologischen Verwüstung geschaffen werden. Die durch Kreuzung gezüchteten Gene aus dem Tier- und Pflanzenreich bringen landwirtschaftliche und pharmakologische Früchte hervor, die einmal jegliches Leben auf der Erde zu erlöschen drohen.

Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sind bereits im Aussterben begriffen und werden bald für immer verschwunden sein. Moderne Wissenschaftler sind unterdessen in der Lage – wie bereits zur Zeit der Sintflut – Gene von einem Tier zum anderen Tier oder Menschen bzw. aus einem Tier in eine Nutzpflanze zu übertragen. Das Motiv dahinter ist ausnahmslos die Maximierung des Profits, und niemand fragt nach den Folgen, welche „genetisch modifizierte Organismen“ (GMOs) für die Umwelt und das Ökosystem nach sich ziehen.

Heute mixen und präparieren in Amerika und in Europa riesige Konzerne genetisch veränderte Feldfrüchte, Getreide auf dem Halm und sonstige Nutzpflanzen mit lebenden Organismen, um damit Arzneimittel, Pestizide und Herbizide zu erzeugen. Getrieben von der unbezähmbaren Gier nach obszönen, übersteigerten Gewinnen gehen diese Unternehmen der Frage nach den Konsequenzen ihres Vorgehens aus dem Weg. Doch sowohl der einfache Bauer als auch der verantwortungsbewusste Wissenschaftler muss befürchten, dass sich in den Gentechnik-Laboratorien und auf den landwirtschaftlichen Test-Anbauflächen ein teuflisches Fiasko anbahnt.

Die anhaltende Schädigung der Umwelt als Folge unserer rücksichtslos vorgenommenen Genmanipulationen liegt auf der Hand. Es wird nicht mehr lange dauern, bis alles ausartet und an einen Punkt gelangt, von dem ab keine menschliche Instanz mehr in der Lage sein wird, die Ausbreitung der ständig komplexer werdenden biologischen Interaktionen künstlich eingesetzter Gene, wie es gängige, hemmungslose Praxis ist, zu steuern. GMOs könnten letztlich alles Leben auf unserer Erde zerstören. Meiner nicht unmaßgeblichen Meinung nach dürfte es weniger als 100 Jahre dauern, bis dieses fragwürdige Ziel erreicht ist. Ich scherze nicht.

Ich begreife immer besser, warum die ganze Welt Amerikas wirtschaftliche, finanzielle und politische Vormachtstellung auf diesem Globus hasst. Ich sehe die Zeit kommen, da terroristische Revolutionäre, die sich gegen diese verbündeten amoralischen Institutionen und Instanzen verschworen haben, als heldenhafte Retter gefeiert werden. Der daraus resultierende Aufruhr wird den Antichrist auf den Plan rufen. Durch Abkommen zur Förderung von Frieden und Wohlstand mittels Ankurbelung des Welthandels und mit Aufrufen zur Rückkehr zu politischer Stabilität und wirtschaftlichem Wachstum, gepaart mit Parolen für die Verantwortung für die Umwelt, wird er die Welt zu begeistern wissen. Doch dürfte es das größte Lügengebäude sein, das je unter Vorspiegelung guter Absichten errichtet wurde. Der Antichrist wird sich der Unterstützung der gesamten Bevölkerung der westlichen Hemisphäre versichern können , und andersgesonnene regionale Interessenblöcke auf der Welt, die nicht willens sind, ihn wirtschaftlich oder militärisch in seine Schranken zu weisen, wird er zu beschwichtigen wissen.

„Frankenstein-Grünzeug“ von der erwähnten Art taucht bereits in amerikanischen Supermärkten auf, wo inzwischen 80% des angebotenen Gemüses genetisch verändert ist. Die Jüngeren unter uns haben keine Ahnung davon, wie Lebensmittel, die diesen Namen verdienen, aussehen und schmecken sollten. Als alter Mann weiß ich noch genau, wie in meiner Jugend Nahrungsmittel beschaffen waren, und kann deshalb den Unterschied zu damals sehr gut beurteilen. Die heutigen Lebensmittel haben jeglichen Nährwert eingebüßt. Sie sind mit Wachstumshormonen, Antibiotika und mit mehr Chemikalien behandelt und vollgestopft, als man ahnen kann und wahrhaben will. Nur gelegentlich wird die Öffentlichkeit über die ominösen Viren informiert, die immer mehr Haustiere befallen. Außerdem sterben daran Tausende von Menschen, doch das wird unter der Decke gehalten, um Jobs und Profite zu schützen. Da die Gewinnsucht der Industrie auch unsere gewählten und ernannten Volksvertreter korrumpiert, erhalten Biotechnologie-Unternehmen von der Regierung umfangreiche Subventionen, für die letztlich der Steuerzahler aufzukommen hat.

Den Herrn erzürnt all das. Eine kurze Weile noch wird Gott abwartend diesem Treiben zusehen und der Welt eine Gnadenfrist gönnen. Aber dann wird er zur Tat schreiten. Als erstes wird er seinen Schutz entziehen, so dass wir den natürlichen Folgen der Ausbeutung unserer Welt voll ausgesetzt werden. Zweitens werden die heute Lebenden den mächtigen, unbändigen Zorn seines Strafgerichts am eigenen Leibe zu spüren bekommen.

Für die Menschheit ist nun die letzte Gelegenheit gekommen, ihr Verhalten ernstlich zu bereuen. Frieden mit Gott zu machen, ist ein Anerbieten, das wir nicht ausschlagen dürfen. Jesus Christus, der Gottessohn, ruft all die Vielen in der Welt zur Umkehr auf. Tausende hören seine Botschaft. Zahlreiche werden jeden Tag gerettet. Die wahren Diener Gottes ersehnen und unterstützen den Schutz der Schöpfung als Ausdruck ihres Glaubens an eine künftige Wiederherstellung unseres Planeten unter der Herrschaft Jesus, des Königs.

Asteroiden, Erdbeben und Tsunamis

Alle paar Monate werden neue Asteroiden entdeckt, die der Erde katastrophale Konsequenzen bescheren könnten – vergleichbar mit der Sintflut von damals. Der 26. Dezember 2004 wird als der Weihnachts-Tsunami in die Annalen eingehen. Die schreckliche Verwüstung, die von den Tsunami-Wellen ausging, welche ihrerseits von einem einzigen Erdbeben vor der Küste der Insel Sumatra in Asien ausgelöst wurden, gemahnt uns daran, wie verheerend sich Beschädigungen der Erdkruste auswirken können.

Durch Asteroiden wurden schon ähnliche Verwüstungen angerichtet. Die einst von der Sintflut hervorgerufenen Zerstörungen sind möglicherweise auf den Einschlag eines Asteroiden zurückzuführen; jedoch hat niemand, der darüber hätte berichten können, die Katastrophe überlebt.

Dramatische Filmaufnahmen vom Küstenbereich Sri Lankas, Indiens, Thailands und der indonesischen Provinz Aceh auf Sumatra hielten die Welt in Atem, als sie verständnislos auf die Folgen einer einzigen Abfolge von Tusami-Wellen starrte. Vermutlich werden wir nie die tatsächliche Anzahl derer erfahren, die dabei umgekommen sind. Die enorme Entwurzelung und das entsetzliche Leid der Überlebenden ist kaum in Worte zu fassen. Die einzigen Nutznießer dieser Tragödie sind die Befürworter der Weltherrschaft. Die Milliarden an Hilfsgeldern, die in die Katastrophengebiete fließen, sind der Preis für die Einführung und Ausweitung der Globalisierung, die im wesentlichen unter der Schirmherrschaft der UN in Gang gesetzt und gefördert wird.

Es existieren Voraussagen über noch weit schlimmere Erderschütterungen, die in der Lage sind, den gesamten Erdball zu vernichten; und davor gibt es nach menschlichem Ermessen kein Entrinnen. Entlegene, idyllische Gestade und paradiesische Eilande kann man getrost vergessen, da die Tsunamis, die von den angekündigten zahlreichen Erdbeben in Bewegung gesetzt werden, sie verschlingen werden. Nur jene Menschen, die Gott erwählt hat, werden überleben, um das neue Zeitalter, welches mit der Heraufkunft von Gottes Königreich anbricht, zu bevölkern.

Am Ende des Jahres 2015 werden nur noch wenige Menschen am Leben sein. (Das hebräische Wort für das im Folgenden verwendete Wort „wenige“ bedeutet in etwa „eine Kleinigkeit“ oder „ein bißchen“). Lesen Sie aus Jesaja 24:

Siehe, der HERR leert das Land aus und verödet es; und er kehrt seine Oberfläche um und zerstreut seine Bewohner.

Und wie dem Volke, so ergeht es dem Priester; wie dem Knechte, so seinem Herrn; wie der Magd, so ihrer Gebieterin; wie dem Käufer, so dem Verkäufer; wie dem Leiher, so dem Borger; wie dem Schuldner, so seinem Gläubiger.

Das Land wird völlig ausgeleert und geplündert; denn der HERR hat dieses Wort geredet.

Es trauert, es welkt hin das Land; es schmachtet, es welkt hin der Erdkreis; es schmachten hin die Hohen des Volkes im Lande.

Und die Erde ist entweiht worden unter ihren Bewohnern; denn sie haben die Gesetze übertreten, die Satzung überschritten, gebrochen den ewigen Bund.

Darum hat der Fluch die Erde verzehrt, und es büßen ihre Bewohner; darum sind verbrannt der Erde Bewohner, und wenig Menschen bleiben übrig.

Siehe, der HERR leert das Land aus und verödet es; und er kehrt seine Oberfläche um und zerstreut seine Bewohner.

Und wie dem Volke, so ergeht es dem Priester; wie dem Knechte, so seinem Herrn; wie der Magd, so ihrer Gebieterin; wie dem Käufer, so dem Verkäufer; wie dem Leiher, so dem Borger; wie dem Schuldner, so seinem Gläubiger.

Das Land wird völlig ausgeleert und geplündert; denn der HERR hat dieses Wort geredet.

Es trauert, es welkt hin das Land; es schmachtet, es welkt hin der Erdkreis; es schmachten hin die Hohen des Volkes im Lande.

Und die Erde ist entweiht worden unter ihren Bewohnern; denn sie haben die Gesetze übertreten, die Satzung überschritten, gebrochen den ewigen Bund.

Darum hat der Fluch die Erde verzehrt, und es büßen ihre Bewohner; darum sind verbrannt der Erde Bewohner, und wenig Menschen bleiben übrig. (Jesaja 24:1-6 UELB)

Darum gebet dem HERRN Ehre im Osten, auf den Inseln des Meeres dem Namen des HERRN, des Gottes Israels!

Vom Ende der Erde her hören wir Gesänge: "Herrlichkeit dem Gerechten!" - Da sprach ich: Ich vergehe, ich vergehe, wehe mir!

Räuber rauben, und räuberisch raubend rauben sie.

Grauen und Grube und Garn über dich, Bewohner der Erde!

Und es geschieht, wer vor der Stimme des Grauens flieht, fällt in die Grube; und wer aus der Grube heraufsteigt, wird im Garne gefangen. Denn die Fenster in der Höhe tun sich auf, und es erbeben die Grundfesten der Erde.

Die Erde klafft auseinander, die Erde zerberstet, die Erde schwankt hin und her; die Erde taumelt wie ein Trunkener und schaukelt wie eine Hängematte; und schwer lastet auf ihr ihre Übertretung: und sie fällt und steht nicht wieder auf.

Und es wird geschehen an jenem Tage, da wird der HERR heimsuchen die Heerschar der Höhe in der Höhe, und die Könige der Erde auf der Erde. (Jesaja 24:15-21 UELB)

Der künftige Hunger nach Gottes Wort

Der Apokalypse wird eine zunehmende spirituelle Verwirrung vorausgehen. Auf dem Höhepunkt von Gottes Zorn wird die ganze Welt in eine noch nie dagewesene tiefe Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung stürzen. Weil die Mehrheit der Menschen die Bibel, die Wahrheit Gottes, missachtet, hat der oberste Richter beschlossen, ihnen die Möglichkeit, sie zu lesen, zu entziehen. Ausschließlich die Gläubigen, welche die Wahrheit bereits kennen und sie befolgen, werden diese letzten Monate überleben.

Siehe, Tage kommen, spricht der Herr, der HERR, da werde ich einen Hunger in das Land senden, nicht einen Hunger nach Brot und nicht einen Durst nach Wasser, sondern die Worte des HERRN zu hören.

Und sie werden umherschweifen von Meer zu Meer und vom Norden bis zum Osten; sie werden umherlaufen, um das Wort des HERRN zu suchen, und werden es nicht finden. (Amos 8:11-12 UELB)

Diese Verse bestätigen, was von der Logik her einleuchtet: das apokalyptische Cheth-Zeitalter wird in eine zunehmende spirituelle Verfinsterung ausarten. Man wird nicht mehr erlauben, ein Buch wie das vorliegende zu veröffentlichen. Massenweise wird man christliche wie jüdische Bücher verbrennen, so wie es in Deutschland die Nazis in den Jahren 1932-39 schon vormachten. Das Lesen der Heiligen Schrift wird behördlicherseits drastisch eingeschränkt und schließlich bei Androhung der Todesstrafe ganz verboten werden. Nutzen Sie die Zeit, die noch bleibt, suchen Sie Gottes Wort und machen Sie sich mit der Wahrheit vertraut!

Die Zeit ist von entscheidender Bedeutung. Unser Leben hängt an einem seidenen Faden. An jedem Tag, der vergeht, wird für Millionen Menschen die Frist kürzer. Ganz plötzlich sterben zahlreiche Menschen – an Krankheiten oder durch Unfälle. Schockierende Ereignisse wie der Tsunami vom Dezember 2004 in Asien oder der Terroranschlag vom 11. September 2001 in New York City begreifen viele noch als Aufforderung, bei sich innerlich Bilanz zu ziehen und in ihrem Leben manches zu ändern. Doch der Tod der meisten Menschen macht keine Schlagzeilen und berührt die Öffentlichkeit wenig. Die Tragödien der Einzelnen reichen nicht über das Schicksal derjenigen hinaus, die unmittelbar von ihnen betroffen sind.

Bitte warten Sie nicht Ihre persönliche Tragödie ab, bis Sie zur Tat schreiten. Niemand kann sagen, was die unmittelbare Zukunft für ihn bereithält. Es wird sich Ihnen vielleicht keine weitere Gelegenheit mehr bieten, die ewige Verbindung mit Ihrem Schöpfer zu knüpfen. Beginnen Sie mit dem, was Sie als biblische Wahrheit erkennen und gelten lassen. Nur schon in einer Stunde können Sie vieles dazulernen. Wenden Sie sich mit allem, was Sie sind und tun, Gott zu, um seinem Wort noch heute zu folgen. Erflehen Sie von Ihm die nötige Erkenntnis und die Leitung durch den Heiligen Geist. Er wird Sie führen.

Wenn der Herr Ihnen die Veränderungen vor Augen führt, die Sie an Ihrem Leben vornehmen müssen, so bitten Sie ihn um die Kraft, diese Aufgabe zu bewältigen. Gegen den Strom der Gesellschaft zu schwimmen, ist schwierig. Doch ist es unerläßlich, dass Sie sich von der unbeständigen Lebensweise dieser Welt immer mehr lösen können. Machen Sie einfach dort einen Anfang, wo Sie die Wahrheit als solche verstehen und anerkennen können. Sind Sie zum Beispiel Jude, so könnten Sie beginnen, in Einklang mit dem Alten Testament zu leben.

Das Entscheidende ist, dass Sie sich mit Herz und Gewissen zu Gott hinwenden. Sodann erflehen Sie mehr innere Einsicht und dass der heilige Geist Sie leiten werde. Er wird Sie führen.

Christliche Unwissenheit und der Antichrist

Das stets gleichlautende Ergebnis von Untersuchungen und Studien zur Religion besagt, dass etwa 90% der Menschen, die sich als Christen ausgeben, keine Ahnung von der Bibel haben. Der „christliche“ Teil der Bevölkerung unterscheidet sich im Großen und Ganzen in nichts von der verweltlichten Kultur, in der er lebt. Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist haben für diese selbst ernannten Anhänger Jesu keinen größeren Wirklichkeitsgehalt als für den großen Rest der Welt. Bestenfalls werden „biblische Mythen von Patriarchen, Propheten und Geistwesen“ auf demselben Glaubwürdigkeitsniveau wahrgenommen wie säkulare Philosophien oder die heiligen Schriften anderer Kulturen.

Als Amerika am 11. September 2001 attackiert wurde, suchten viele Menschen die Kirchen zum Beten auf. Sogar Mitglieder des Kongresses wohnten einem christlichen Gedenkgottesdienst in der National Cathedral in Washington D.C. bei. Dort wurde einem islamischen Geistlichen gestattet, das Eröffnungsgebet zu sprechen. Da stand er also, der Repräsentant einer Glaubensgemeinschaft, die tagtäglich gegen Christen und Juden zur Gewalt aufruft! Ich bin schockiert darüber, dass kein Vertreter der amerikanischen Regierung aufbegehrte, als ein muslimischer Kleriker in Gegenwart landesweit bekannter christlicher Persönlichkeiten in einem christlichen Gotteshaus agierte.

Das ist der höchste Gipfel der Heuchelei. Er macht sichtbar, wie wenig religiöse Leitfiguren von der Weltpolitik und vom Islam begreifen. Wir sollten nicht vergessen, dass wir Tag für Tag Bombenattentaten, Ermordungen und Entführungen, die von islamischen Radikalen begangen werden, ausgeliefert sind – zuweilen rekrutiert man für diese Taten sogar kleine Kinder. Werden dann die sterblichen Überreste der „Märtyrer“ beklagt, geben islamische Trauerredner regelmäßig den Juden und Christen, Israelis und Amerikanern die Schuld an den schrecklichen Ereignissen.

Satan ist ein Meister der Tarnung und Verstellung, und er nutzt jede sich bietende Gelegenheit, Verwirrung zu stiften, Lügen zu verbreiten und Massenmorde anzustacheln, was er dann als ein Werk Gottes ausgibt. Vor zehn Jahren war Bethlehem ein quirliger und ziemlich friedlicher Ort, wo Christentum und Islam gleichermaßen zu Hause waren. Jetzt findet in dieser Stadt keine religiöse Zusammenkunft mehr statt; sie wird beherrscht von Armut, ruinierten Geschäften, Arbeitslosigkeit und Verzweiflung. Im Namen Allahs wurden gleichermaßen Muslime, Christen und Juden umgebracht. Dieses Szenario wiederholt sich an vielen anderen Orten. Die Bibel sagt, dass Satan von Anbeginn ein Mörder und Lügner war, und seine Kinder kann man leicht als solche erkennen, weil sie ihm nacheifern.

Derartige Gräueltaten haben ihren Kulminationspunkt in der Person und der Herrschaft des Antichrist. Bedauerlicherweise werden die meisten, die sich als Christen bezeichnen, von ihm irregeleitet. Ihre Unkenntnis der Bibel und ihr natürlicher menschlicher Stolz machen sie anfällig für seine Lügen und gleisnerischen Vorspiegelungen von Liebe, Macht und Wunder. Im Verlauf der Apokalypse werden böse Geistwesen, die innerhalb der sozialen und kulturellen Einrichtungen dieses aufrührerischen Zeitalters am Werk sind, unter der Weltbevölkerung riesige Aufwallungen patriotischer Gefühle zugunsten des Antichrist hervorrufen. Gegen diejenigen, die Bedenken dagegen anmelden, wird man unnachsichtig vorgehen.

Die meisten Christen leben ein ganz der Welt zugewandtes Leben mit einer seichten Spiritualität. Da Gott wenig Druck auf sie ausübt, führen sie kein heiliges Leben. In der westlichen Zivilisation ist die Bedeutung des Worts heilig verloren gegangen. Der wahre Gott Israels ist ohne Belang für uns. Dies ist einer der Gründe dafür, weshalb der Islam und andere östliche Religionen sich auf Kosten der maßgeblichen christlichen Konfessionen ausbreiten konnten.

Der christliche Bevölkerungsanteil hat Teil an den kollektiven Sünden unserer Gesellschaft, die von ihrem moralischen und spirituellen Kern her dem alten Babylon nicht unähnlich ist. Diese Menschen sind dem Zwang unterworfen, den amerikanischen Traum der erfolgreichen Skrupellosigkeit zu leben, welche durch eine egozentrische Spiritualität, die sie als „christlich“ ausgeben, gerechtfertigt wird. Eine derartige Lebensweise läßt das christliche Zeugnis kraftlos werden. Ich meine damit diejenigen „Christen“, die einmal unter den Heimsuchungen leiden werden, welche die natürliche Folge ihres sündhaften Wandels sind (siehe Offenbarung 18:4).

Der Antichrist wird verkünden, alle Religionen seien von ihrer Wurzel her aus demselben spirituellen Holz. Er wird lehren, dass sich in sämtlichen Glaubensbekenntnissen und mystischen Kulten vieler Kulturen Teiloffenbarungen des einen universellen Gottes widerspiegeln. Er wird die Illusion von Wohlstand, Frieden und Sicherheit weiter nähren, selbst wenn die Gewalt zu einem finalen Crescendo anschwillt und alle Armeen sich verbünden, um Jerusalem anzugreifen. Nach dem Tod der Zwei Zeugen wird der Antichrist den jüdischen Tempel betreten und sich kraft seiner Herrschaft über die irdische Dimension von Daleth zum einzigen und wahren Gott erklären.

Trotz all seiner bisherigen Erfolge ist Satan bereits zum Untergang verurteilt. Mit seiner Wiederauferstehung von den Toten hat Jesus den Teufel bezwungen. Der Sieg Jesu über das Grab kündet von einem Leben in der He-Dimension, die den Tod verschlingt. Seine Aufopferung im Namen der Liebe und seine Bereitwilligkeit, denen zu vergeben, die aus ganzen Herzen bereuen, haben über die sündhafte Rebellion obsiegt. Was sich vor unseren Augen heute und in den kommenden Jahren entwickelt, folgt dem vorbereiteten Drehbuch, wie ich es in meinen Büchern dargestellt habe.

Ohne jeden Zweifel gehen alle Bibel-Prophezeiungen tatsächlich in Erfüllung. Die damit verbundenen Verheißungen erfüllen sich in der Auferstehung des Gottessohns, der, wie er gelobt hat, zurückkehren und die ewige Wirklichkeit der He- Dimension mit auf die Erde bringen wird. Die Wiederkunft Jesu als siegreicher König und rettender Messias Israels bildet die erste Stufe der Wiederherstellung, die letztlich in eine Neuerschaffung von Himmel und Erde münden wird.

Bedenken Sie: ich verfüge über keinen besonderen Zugang oder „heißen Draht“ zu Gott. Ich bin kein Prophet, sondern nur ein gelehriger Schüler der Bibel, der, wie ihm scheint, vom Heiligen Geist Gottes gelenkt und geleitet worden ist. Ich habe die Ergebnisse meiner Untersuchungen der Welt mitgeteilt, wobei nun jeder und jede für sich entscheiden mag, welche Gültigkeit diese für ihn oder sie besitzen.

Worte der Ermutigung an die Gläubigen

Sobald die Apokalypse zum terminierten Zeitpunkt eintritt, werden viele Christen – besonders in den USA – unvorbereitet sein und sehr enttäuscht reagieren, wenn sie erkennen müssen, dass die erwartete „Entrückung“ zu Beginn der Apokalypse ausbleibt. Zahlreiche Geistliche und christliche Lehrer versprechen ein Entkommen vor der anstehenden schweren Prüfungen. Wohlfeil zu haben sind dann alle möglichen christlichen Theorien, die unserer tief eingewurzelten Sehnsucht entgegenkommen, Heimsuchungen zu meiden und Ängste zu verdrängen, die aus den Tiefen des Unterbewußtseins aufsteigen.

Ich fühle mich beschämt und privilegiert zugleich, weil mir – und damit befinde ich mich im Gegensatz zu den Überzeugungen der Theologen – Gott das gesamte Geschehen der Apokalypse enthüllt hat. In diesem Zusammenhang empfinde ich größte Sorge um meine Mitgläubigen, denen es bestimmt ist, um unseres Herrn Jesu willen schlimmes Leid auf sich zu nehmen. Ganz so, wie es zu Beginn des Kirchenzeitalters war, wird das von ihnen vergossene Blut zu Wasser werden, das die christliche Botschaft des Lebens inmitten des satanischen Horrors und Widerstands verbreiten wird.

Wenn uns ein Freund verläßt, sind in einem schlichten Abschiedswort alle Gefühle enthalten, die wir für diesen Menschen hegen; dazu braucht man keinen Sermon zu halten. Und in diesem Sinne möchte ich gerne ein Wort des Rates an meine Mitgläubigen im Herrn richten. Ich habe fünf Bibelverse gefunden, welche die Prüfungen und Leiden behandeln, denen Christen jeden Tag ausgesetzt sind. Solches wird sich noch dramatisch häufen und die meisten Christen ernsthaft auf die Probe stellen. Diese Bibelstellen rühren an den Kern des christlichen Glaubens. Sie haben mich in zahlreichen schwierigen Situationen wieder aufgerichtet und bewahrten mich sogar davor, in irreführende Religionen, die trügerische Hoffnungen weckten, verstrickt zu werden.

Beim Beherzigen der Fünf-Finger-Regel zum Zahlensystem des hebräischen Alphabets stößt man auf einen Vers, der die anderen vier erwähnten Verse an Bedeutsamkeit übertrifft. Im Johannes-Evangelium sagt uns Jesus:

„Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.“ (Joh. 14:27, Lutherbibel)

An dieser Stelle erwähnt Jesus zwei verschiedene Umstände für Frieden. Zunächst wird er uns Frieden geben. Dieser „gegebene“ Friede wird in Zukunft, wenn wir das ewige Leben erlangen, alles regeln. Gegenwärtig und bis dahin läßt uns Gott unseren Frieden.

Viele Menschen werden von unguten Erinnerungen an ihre Kindheit oder von sonstigen bedrohlichen Lebenserfahrungen gepeinigt, und Christen sind von diesen Empfindungen nicht ausgenommen. Möglicherweise wurden sie schon früh durch Mißhandlungen seitens ihrer Eltern seelisch beschädigt, wuchsen ohne Liebe auf, kämpften ums Überleben und um Sicherheit und waren völlig allein gelassen, als sie jemanden brauchten, der sich um sie kümmerte.

Möglich, dass sie im späteren Leben Krieg, Tod, Verbrechen und den Verrat von Freundschaft ertragen mußten, dass ein Mensch, für den sie Sorge trugen, sie ausnutzte. Sie haben vielleicht eine Ehe ohne Liebe geführt und eine herzerschütternde Scheidung durchlitten, oder betrügerische Geschäftemacher brachten sie um ihre sauer verdienten Ersparnisse.

Wir haben gelernt, schmerzliche Erinnerungen zu unterdrücken, sie in den hintersten Winkel unseres Gedächtnisses zu drängen, doch sie verschwinden niemals völlig. Die Psychologen sagen uns, dass solche Erinnerungen in unserem Unterbewußtsein ständig präsent sind. Das mag gelegentlich ungeklärte Gefühle der Bitterkeit und Einsamkeit hervorrufen.

Verschüttete Empfindungen können auch zu bösen Gedanken führen, die aus dem Nichts zu kommen scheinen. Sie malen kein Bild des Friedens, sondern sind ein unmittelbarer Angriff aus der Hölle.

Christen reagieren vielleicht verwirrt, wenn sie solche Attacken erleben. Sie könnten Gottes Vorsorge für ihr Seelenheil anzweifeln und fragen: „Bin ich wirklich gerettet?“

In der Tat wird Satan jede dunkle Ecke unseres Geistes nach den verdrängten Erinnerungen ausleuchten, um uns unseres von Jesus verheißenen Glaubens und Friedens zu berauben. Doch wann immer sich Satan daran macht, einen Sturm zu entfesseln, können Gläubige ihm entgegentreten mit den Worten: „Satan, im Namen Jesu befehle ich dir: hebe dich hinweg!“ Und gleichzeitig können wir Jesus anrufen und bitten: „Gib mir jetzt Frieden, wie du es versprochen hast.“

Jesus-Gläubige besitzen ein Potential an Kraft, das bereits vor Erschaffung dieser Welt existierte. Es ist ähnlich wie bei einem elektrischen Schalter: sobald man die Verbindung zur Stromquelle herstellt, erhält man auf der Stelle Licht. Die Probleme, die Sie bisher gequält haben, sind dann keineswegs verschwunden, doch wird Ihnen ein Frieden zuteil werden, der Ihren Geist über die widrigen Umstände erhebt.

Auch an den schwärzesten Tagen der bevorstehenden Apokalypse sollten Sie niemals vergessen, dass Gott Sie kennt, Sie liebt und einen Platz für Sie reserviert hat. Wenn Sie im Glauben an Christus sein Kind sind oder noch werden, so sind Sie in seinen Augen bereits auf dem rechten Weg zur Vollkommenheit und einem heiligen Gott wohlgefällig. Ich ermutige Sie, ihm unverzagt bis zum Ende dienen. Sie wurden dazu auserkoren, dem herrlichen, mächtigen Herrn des Universums zu dienen. Sie werden ihm noch inniger verbunden sein, als im Erdenleben ein Kind je seinem gütigen, liebenden Vater verbunden sein könnte.

Vier weitere Verse sollen das Verständnis des genannten Hauptverses ergänzen:

Und rufe mich an am Tage der Bedrängnis: ich will dich erretten, und du wirst mich verherrlichen!" (Psalm 50:15 UELB)

Wirf auf den HERRN, was dir auferlegt ist, und er wird dich erhalten; er wird nimmermehr zulassen, dass der Gerechte wanke! (Psalm 55:22 UELB)

So demütiget euch nun unter die mächtige Hand Gottes, auf dass er euch erhöhe zur rechten Zeit, indem ihr alle eure Sorge auf ihn werfet; denn er ist besorgt für euch. (Petrus 5:6-7 UELB)

Freuet euch in dem Herrn allezeit! wiederum will ich sagen: Freuet euch!

Laßt eure Gelindigkeit kundwerden allen Menschen; der Herr ist nahe.

Seid um nichts besorgt, sondern in allem lasset durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden; und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und euren Sinn bewahren in Christo Jesu. (Philipper 4:4-7 UELB)

Jetzt haben Sie letztmals die Gelegenheit zur Einkehr, bevor die harten Zeiten des Strafgerichts anbrechen. Für diejenigen, die sich ihm entgegenstellen, für Zweifler und Rebellen sieht Gottes Plan eine letzte reinigende Prüfung für die Menschheit vor, indem er diese durch einen brennenden Tunnel schickt. Unser Überleben hängt dann davon ab, ob wir die Mahnung beherzigen und uns bußfertig, seinem Wort gehorsam und gläubig, darauf vorbereiten.

Sie können mithelfen

Ich hoffe – unabhängig davon, ob meine Prognosen über eine Datierung der Apokalypse sich als richtig oder falsch erweisen –, dass sich dieses Buch als Segen für Sie erweist. Schon lange war es mein Traum, der Welt davon zu erzählen. Ich tue alles, was mir zu tun möglich ist. Das Unmögliche wird die Sache Gottes sein.

Ich habe diese Schriften nicht verfaßt, um mit dem Verkauf von Überlebensausrüstungen oder sonstigen Notfallstrategien Geld zu verdienen. Mein Bemühen besteht darin, das Wort Gottes und seine Warnung an unser Zeitalter so weit wie möglich zu verbreiten. Aus diesem Grund habe ich meine beiden Bände auch in andere Sprachen übersetzen lassen und ins Internet gestellt, damit sie heruntergeladen und kostenfrei gelesen werden können.

Jeder Mensch verfügt über die einzigartige und äußerst wichtige Fähigkeit, sich an der Verbreitung von Gottes Wort zu beteiligen. Obgleich es sicher nicht die einzige Möglichkeit ist, das Werk Gottes zu fördern, besteht eine darin, dass man meine Bücher und Websites anderen zugänglich macht. Geben Sie auch Ihren Mitmenschen Gelegenheit, diese Texte zu lesen und dann selbst zu entscheiden. Die harte Konfrontation mit Gottes Wort in meinen Büchern wird zu gegebener Zeit Früchte tragen und dürfte Ihnen, so Sie sich als treuer Diener erweisen, hoch angerechnet werden. Gott könnte eine Überraschung für Sie bereithalten – nämlich dann, wenn Sie bei seinem Kommen ein herrliches Geschenk von ihm erhalten (siehe Jesaja 55:6-11).

Das Prinzip Glaube

Wir sind nun am Ende dieses Buches angelangt. Wundern Sie sich nicht, wenn Sie das Gefühl haben, Sie müßten einige Textteile oder sogar das Ganze noch einmal lesen. Wenn ich ein Kapitel davon erneut studiere, bin ich erstaunt darüber, was da geschrieben steht, da ich meist nicht mehr weiß, wann ich es verfaßt habe. Selbst einige meiner kritischsten christlichen Freunde bekennen, dass sie etwas daraus für sich gewonnen haben.

Mein Wunsch geht nun dahin, diese Schriften in Buchform zu veröffentlichen. Für die meisten Leute ist es viel einfacher, ein gedrucktes Buch zu studieren, als den Text vom Bildschirm abzulesen. Aufgrund der thematischen Breite und des Gehalts dieser Bücher muß man sie mehrmals lesen, ehe die Gründe für die Apokalypse und deren Folgen allmählich ins Bewußtsein dringen. Die Zerstörung der westlichen wie auch der östlichen Zivilisation wird bald der Historie angehören. Wer kann sagen, ob man sich der Geschichte des Sajin-Zeitalters jemals entsinnt, noch ob man sie den künftigen Generationen des Teth-Zeitalters vermitteln wird?

Und Jesus antwortet und spricht zu ihnen: Habet Glauben an Gott.

Wahrlich, ich sage euch: Wer irgend zu diesem Berge sagen wird: Werde aufgehoben und ins Meer geworfen! und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben, dass geschieht, was er sagt, dem wird werden [was irgend er sagen wird].

Darum sage ich euch: Alles, um was irgend ihr betet und bittet, glaubet, dass ihr es empfanget, und es wird euch werden. (Markus 11:22-24 UELB)

Im obigen Vers bestärkt uns Jesus darin, Vertrauen zu haben. Der Glaube ist so stark, dass er Berge versetzen kann. Mit den Worten des Glaubens wurde das Universum erschaffen (siehe Hebräer 11:1-3). So stellt sich die Frage: „Wie groß ist mein (Ihr) Berg?“

Nachfolgend eine Geschichte, die Ihnen meine Botschaft näher bringen soll: Ein sehr reicher Mann wurde von seiner Schwester und ihren Söhnen in seinem prachtvollen Landhaus besucht. Die Villa war stattlich und enthielt viele Räume voller schöner Kunstgegenstände, edler Möbelstücke und Erholungseinrichtungen – eine richtige Villa eben. Nach der Begrüßung sagte der reiche Mann in bester Geberlaune zu seinen Besuchern: „Nehmt Euch, was Ihr haben wollt. Ich schenke es Euch.“

Die Tante sagte: “Ich hätte gerne diese kostbare Vase da.“

Ihr Sohn fügte hinzu: „Ich wünsche mir Deine Luxuslimousine, die draußen in der Auffahrt steht.“

Der reiche Onkel antwortete: „Also gut, die Vase gehört Dir, Tante, und der Wagen ist jetzt der deinige, mein lieber Neffe. Ich hätte Euch übrigens auch das ganze Anwesen zum Geschenk gemacht, wenn Ihr mich darum gebeten hättet.“

Nun ja, sehe ich mich der gleichen Frage ausgesetzt? Indem ich mir selbst gegenüber ehrlich bin, frage ich: „Ist Gott größer als mein Berg?“

Jesus lehrte, dass für einen Glauben in voller Kraft und Blüte kein Berg zu gewaltig sei. Ich weiß, dass Gott ganz schön reich ist und seine Kinder gerne mit Geschenken überschüttet. Also bitte ich darum, dass eine Milliarde Menschen dieses Buch lesen mögen, damit wenigstens 15% der Weltbevölkerung etwas über Gottes Plan für die Menschheit erführen. Darüber hinaus erhielten sie, sozusagen als kostenlose Zugabe, etwas Einblick darüber vermittelt, was es mit den schrecklichen Ereignissen der Apokalypse letztlich auf sich hat.

Als ich über einen gangbaren Weg, das Unmögliche zu erreichen, nachdachte, wurde ich erneut an das Zahlensystem des hebräischen Alphabets erinnert. Kürzlich nahm ich an einer Kreuzfahrt teil, und während ich über die Wasserfläche des Ozeans blickte, konnte ich gegen den blauen Hintergrund des Horizonts erkennen, wie Schwaden von Wasserdampf von ihm aufstiegen. Mit dem schwindenden Sonnenlicht als Kulisse war es ein beeindruckendes Schauspiel. Auf diese Weise wurden meine Gedanken in Richtung jener riesigen Weite gedrängt, die durch den hebräischen Buchstaben Mem (40) versinnbildlicht wird.

Wie gesagt, das Prinzip Daleth (in dieser Zeit in dieser Welt) mit der zusätzlichen Bedeutung von „Sinn“ muss letztlich zur Erfüllung meiner Träume vom Unmöglichen führen. Als wissenschaftlicher Autodidakt fragte ich den Herrn: „Was ist das für ein Glaube, den ich brauche, um meinen Berg zu versetzen?“ Er muß Teil der Daleth-Dimension sein, deren Gesetze unabänderlich sind, doch sind sich bewegende Berge dann denselben Gesetzen unterworfen. Haben wir es hier mit einem Paradoxon zu tun?

In der Daleth- Dimension lassen sich Tausende von Tonnen Erde durch Wasser bewegen. Insofern ist der Vergleich mit Mem angemessen. Ich habe Wasser, mit dem ich meinen Berg bewegen kann, doch dem muß ein „Sinn“ folgen. Diese Überlegung führte mich sodann zu dem Vergleich mit den beiden Eisenbahnschienen, wie er für die Apokalypse angestellt wurde; Cheth bedeutet acht (8), und wird in zwei Hälften geteilt (4 + 4 = 8). Um beim Bild vom Ei im Ei zu bleiben: die Mini-Apokalypse ist wie das kleinere Spielzeugei im größeren Zusammenhang der Großen Apokalypse. Sie gehören zusammen wie Zugpferd und Droschke.

Die erste Vier steht für die vier Beine des Pferdes, die für die nötige Kraft sorgen. Die zweite Vier vertritt die vier Räder der Kutsche.

Zusammen funktionieren sie nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung. Mit anderen Worten: aus dem verdampfenden Wasser werden Wolken, die gegen den Berg getrieben werden, so dass sich das Wasser als Regen aus ihnen ergießt. Wir müssen jedoch auch einen Sinn darin sehen können. Der Sinn einer Kutsche ist es, Menschen zu befördern. Wenn wir erreichen, was wir wollen, so spielt es keine Rolle, welcher Mechanismus uns das ermöglicht oder wie das funktioniert. Wir erwarten vom Pferd, dass es sich aus eigenem Antrieb mit seinen starken Beinen vorwärts bewegt, und sobald die Körpermasse des Pferdes in Schwung gekommen ist, wird es den Physikgesetzen gemäß auch die Kutsche auf ihren Rädern in Gang setzen.

Nun kommt jemand daher, der in der Kutsche mitfahren will. Er muß genügend Vertrauen zu Pferd und Kutsche setzen, um bereit zu sein, den Fahrpreis zu entrichten. Mangelt es dem Reisenden jedoch an Vertrauen und zahlt er nicht, so wird man ihn zurücklassen, wenn die Kutsche abfährt. Ebenso wäre es mir ergangen, wenn ich kein Zutrauen zum technischen Zustand des Ozeanriesen gehabt und deshalb die Schiffspassage nicht bezahlt hätte. Dann säße ich wohl jetzt noch allein am Kai. Demzufolge können wir, indem wir durch Erkennen des Sinns unsere ursprüngliche Furcht vor dem Unbekannten überwinden und Vertrauen schöpfen, sogar einen riesigen Berg bewegen – nicht viel anders als in Kalifornien zu lange anhaltende Regenfälle gewaltige Schlammlawinen auslösen können.

Bitte begleiten Sie mich auf der Fahrt, indem Sie mir helfen, den Berg zu versetzen, und das heißt, einer Milliarde Menschen das Evangelium in die Hand zu geben.

Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen. (Matth. 24:14 UELB)

Es ist nicht so, dass ich Sie unbedingt um Geld angehe. Ich bediene mich der mathematischen Gleichung, die wir im Zusammenhang mit dem Zahlensystem des hebräischen Alphabets gelernt haben und welche lautet:

1 + 4 = 5

Es ist kein Zufall, dass Sie meine Bücher lesen – selbst wenn nur teilweise. Gott ist am Wirken. Ich glaube, er hat gerade Sie erwählt aus einer Milliarde Menschen, von denen ich mir wünsche, dass sie ebenfalls meine Schriften lesen. Das war seine Entscheidung, nicht meine. Sie sollten das als eine Auszeichnung auffassen, denn es gibt Millionen Menschen, denen eine solche Chance verwehrt bleibt.

Ich bitte Sie (1), vier (4) Ihrer Freunde oder Verwandten zu bestimmen und sie aufzufordern, dieses Buch über „Gottes Absicht zum Wohle der Menschheit“ zu lesen. Das würde Sie nicht viel kosten, und Sie könnten dann alles auf den verrückten Kuckucksuhrmacher in Kalifornien schieben.

Kürzlich wurde mein Glaube auf die Probe gestellt. Ich war mutlos geworden, weil mir der „Berg“ allmählich über den Kopf wuchs. Die schiere Aussichtslosigkeit meines Vorhabens führte dazu, dass ich ein Verhalten an den Tag legte wie Petrus, als er auf dem Wasser wandelte. Sobald er erkannte, dass er tatsächlich auf den Wellen schritt, verließ ihn die Vernunft. Er vergaß, dass der Herr bei ihm war und die Hand nach ihm ausstreckte, allzeit bereit, ihn aufzufangen.

Vor nicht allzu langer Zeit erhielt ich überraschend einen ersten Spendenscheck. Er kam mit der Anweisung, ihn für meine finanziellen Auslagen zu verwenden. Der Spender hatte sich glücklich geschätzt, die Bücher im Internet gelesen zu haben, und dankte mir für die Anstrengung, die ich unternommen hatte, die Texte dort zu placieren, damit auch andere sie kostenlos lesen konnten. Der Scheck war über $400, US ausgestellt.

Ein Licht ging mir auf, und ich verstand plötzlich, was der Herr mir sagen wollte. Es ist eine wunderbare Lektion, die er mich mittels dieses Schecks lehrte. Die hebräische Zahl 400 ist Taw, der letzte Buchstabe des hebräischen Alphabets und steht für das Ende unserer Existenz bzw. für die Ewigkeit. Die Formel ist in meinem ersten Buch erklärt: 1-4-40-400, was im hebräischen Kontext so viel bedeutet wie „Menschheit oder Adam und Eva.“ Der Spender hätte ja auch irgendeinen anderen Betrag einsetzen können, aber „zufällig“ waren es eben 400 Dollar. Da war Gott am Werk, der zu mir sprach: „Herbert, sorge dich nicht um das Ziel, denn ich bin Alpha und Omega, der Anfang und das Ende.“

Markus 11:22 beginnt mit den Worten: „Habt Glauben an Gott.“ Diese erste Geldspende stärkte meinen Glauben an Gott, den Allmächtigen. Ich fordere Sie auf, ebenfalls Gott zu vertrauen. Helfen Sie mit, diesen Berg zu versetzen. Helfen Sie mit, diese Botschaft jenen nahezubringen, die nie zuvor Gottes Wort vernommen haben oder ihm bisher keine Beachtung schenken.

In der He-Dimension sollen Sie zehnfach dafür belohnt werden. Denken Sie an den Onkel in seinem prächtigen Landhaus und wie reich er ist. Ein Berg, der physikalisch vom Wasser (Mem) verschoben wird, kann ein phantastisches, unbezahlbares Strandpanorama abgeben. Sie können Anspruch darauf erheben, sofern Sie Vertrauen fassen. Vielleicht haben Sie ja Freunde oder Verwandte in Indien, China, Russland oder in einem anderen Land, irgend jemanden, der in der Lage wäre, dieses Buch zu übersetzen. Sollte dies der Fall so, so würde ich das gerne von Ihnen erfahren.

Die Gelegenheit ist günstig, aber kurz bemessen. Überprüfen Sie den Zeitplan der Kuckucksuhr. Wenn Sie Vertrauen haben und ein Ziel vor Augen, so können wir das Unmögliche erreichen und nach dem Rennen die Siegestrophäe entgegennehmen.

„Es bleibt noch übrig zu sagen:

Der Prediger war ein Weiser und lehrte auch das Volk gute Lehre, und er erwog und forschte und dichtete viele Sprüche. Er suchte, dass er fände angenehme Worte und schriebe recht die Worte der Wahrheit.

Und über dem allen, mein Sohn, laß dich warnen; denn des vielen Büchermachens ist kein Ende, und viel Studieren macht den Leib müde.

 Laßt uns die Hauptsumme aller Lehren hören:
Fürchte Gott und halte seine Gebote;
denn das gilt für alle Menschen.
Denn Gott wird alle Werke vor Gericht bringen,
alles, was verborgen ist, es sei gut oder böse.“
(Der Prediger Salomo 12:9-14, Lutherbibel )

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Alle dort eingehenden Geldbeträge werden sofort dieser Amtsstelle zugeleitet.

 

Kölner Stadt-Anzeiger Nr.239 12. Oktober 2004

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Kapitelübersicht: Geheimnis von Tammus 17
Eine unentbehrliche Einfurung
Vorwort:
Warum zwei getrennte Bücher?

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