Geheimnis von Tammus 17

  Entdeckung und Datierung der biblischen Apokalypse 2008 - 2015

Kapitel 2

Die Mini-Apokalypse

(4. Dezember 2011 - 17. September 2015)

 

Was ist die “Mini-Apokalypse” im Vergleich zur “Großen Apokalypse”?
Wie kommt es zu einer Apokalypse im Himmel?
Warum kommt ein Tier aus der Erde und ein weiteres aus dem Meer? Wie erlangt die Welt Kenntnis von diesen Tieren?
Wo verknüpft sich der alte aztekische Kalender mit dem chinesischen Kalender?
Weshalb ist das Zahlensystem des hebräischen Alphabets so bedeutsam?
Wer sind die beiden Zeugen Gottes?

 

Abschnittsverweise für dieses Kapitel:

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Die Mini-Apokaly0se

 

Das Tier, das aus der Erde kam

Die 6. und 7. Periode bilden den Mittelteil der Großen Apokalypse. Sie gehören ebenso zusammen wie die achte und die neunte Periode; davon erfahren Sie später.

Die Mini-Apokalypse, wie ich sie nenne, nimmt ihren Anfang mit dem erstaunlichen Ereignis in der 6. Periode, dass nämlich „ein Tier aus der Erde kommt“ (Offenbarung 13:11). Wie Johannes ausführte, wird die Große Apokalypse während ihrer siebenjährigen Dauer in zwei getrennten Zeiträumen ablaufen. Der erste Zeitraum beginnt mit einem Tier, das dem Meer entsteigt (Offenbarung 13:1) und der zweite mit einem Tier, das aus der Erde hervorkommt.

Die Offenbarung ist ein schwieriges Buch, weil es einen hebräischen Kontext voraussetzt. Es sind darin historische Begebenheiten erwähnt, von denen die meisten Menschen in unserem Kulturkreis nie gehört haben. Zweifellos besteht da eine enge Verbindung zum Buch Daniel. Dennoch enthält es Hintergrundmetaphern und einander überlagernde Bedeutungen mit Bezug auf andere biblische Prinzipien, die wir normalerweise erst wahrnehmen, wenn wir uns einem sehr gründlichen und disziplinierten Studium von Dingen Datierung und Prophetie unterziehen.

Beim Lesen des Buchs werden Ihnen vielleicht Fragen kommen wie „Woher haben Sie das?“ oder „Weshalb gehört diese Begebenheit hierhin und nicht dorthin?“

Ich versuche, so gut es geht, dem chronologischen Ablauf der Ereignisse zu folgen. Doch um mein Denken zu erklären, musste ich Bezüge zu Datierungsfaktoren einfügen, die aus anderen Buchkapiteln stammen, wo die Beweise detaillierter ausgeführt sind. Diese Notwendigkeit führte zum Erstellen einer Reihe von weiteren und zuweilen merkwürdig anmutenden Tabellen, die wiederum einer Erklärung harren.

Bitte haben Sie Nachsicht mit mir. Ich versichere Ihnen, dass sich am Ende dieses Buch der Kreis mit einer summarischen Erklärung des ganzen Konzepts der Apokalypse wieder schließen wird. Diese endgültige Zusammenfassung wird alle Ereignisse in ihren richtigen chronologischen Kontext rücken.

Die 6. und 7. Periode der Apokalypse

(Zeitraum 23. November 2011 – 22. Juni 2012 und 23. Juni 2012 – 21. Januar 2013)

Und am Ende ihres Königtums, wenn die Frevler das Maß voll gemacht haben werden, wird ein König aufstehen, frechen Angesichts und der Ränke kundig. Und seine Macht wird stark sein, aber nicht durch seine eigene Macht; und er wird erstaunliches Verderben anrichten, und Gelingen haben und handeln; und er wird Starke und das Volk der Heiligen verderben. Und durch seine Klugheit wird der Trug in seiner Hand gelingen; und er wird in seinem Herzen großtun und unversehens viele verderben. Und gegen den Fürsten der Fürsten wird er sich auflehnen, aber ohne Menschenhand zerschmettert werden. (Daniel 8:23-25 UEB)

Nachfolgend eine kurze Übersicht über den Verlauf der 6. und 7. Periode: Die Mini-Apokalypse setzt früh in der 6. Periode ein, und zwar am 4. Dezember 2011, und findet ihren Abschluss während der 12. Periode, am 17.September2015. Diesem speziellen Zeitraum innerhalb der Apokalypse gilt die besondere Aufmerksamkeit Johannes’ und Daniels. Insgesamt verfassten sie 12 Prophezeiungen, die sich alle auf denselben Zeitabschnitt beziehen. Daniel schrieb sieben und Johannes deren fünf: und von neuem fällt mir das biblische Rosetta-Stein-Verhältnis von 7:5 auf.

Von unserem geschichtlichen Blickwinkel aus betrachtet, lebten die zwei Seher etwa 500 Jahre auseinander. Dennoch stimmen Inhalt und Anzahl der prophetischen Enthüllungen, die ihnen über die Apokalypse zuteil wurden, mit dem Zahlensystem des hebräischen Alphabets überein. Das ist alles andere als ein Zufall. Sobald man mit den Grundlagen des hebräischen Systems ein wenig vertraut geworden ist, erscheint einem diese Art von Tatsachen nicht nur ungewöhnlich, sondern höchst bedeutsam.

In diesem Kapitel behandle ich lediglich die Punkte Anfang, Mitte und Ende der Apokalypse. Diese kritischen Daten entsprechen dem ersten, zweiten und dritten Fasttag des jüdischen Kalenders. Ich entdeckte dies, als ich die verschiedenen Tabellen, welche die göttlichen Zyklen (Zahnräder) historisch-prophetischer Zeiträume darstellen, miteinander verglich.

Ich bin mir gewiss, dass weitere Tammus-Positionen von besonderer Wichtigkeit in jedem der zwölf Zeitabschnitte aufgedeckt werden. Aber im vorliegenden Kapitel möchte ich mich auf drei von ihnen konzentrieren, nämlich auf die 6., 7. und 12. Periode.

Einige Schwerpunkte aus der 6. Periode:

(Siehe auch Beobachtung Nr. 5 in Kapitel 8)

Die 7. Periode ist mit der 6. Periode verknüpft. Vorkommnisse, die sich im Laufe der 6. Periode zutragen:

Die Welt wird erleben, wie ein toter Körper zum Leben erweckt wird. Man wird glauben, der Verstorbene sei wirklich wieder lebendig geworden. Doch die Öffentlichkeit wird arg hinters Licht geführt. Dieser Rollenspieler ist nicht menschlichen, sondern engelhaften Ursprungs, der Prinz der Dämonen persönlich. Als Satan aus dem Himmel geworfen wird, dringt er vollkommen in die tote körperliche Hülle dessen ein, was einmal ein menschliches Wesen war. Vor der Sintflut scheinen die Engel ebenso gehandelt zu haben. Sie gaben ihren höheren Stand (Himmel - He) auf, um in einer niedrigeren Sphäre, der Daleth-Dimension, also auf unserer Erde, zu leben.

Der große Knall der Mini-Apokalypse

Wie oben erwähnt, berichtet Daniel 12:11, dass die regelmäßigen Opferungen auf dem Altar des Tempels von Jerusalem am 4. Dezember 2011 mit dem Beginn der Mini-Apokalypse eingestellt werden. Mit diesem Ereignis beginnt die 1260-Tage-Periode; darauf folgt dreißig Tage (30) später das Tevet-Fasten, von welchem aus die acht 1260-Tage-Prophezeiungen gerechnet werden. Diese Pause zwischen den Ereignissen läutet jene Ereignisse ein, die zum Abschluss der Mini-Apokalypse zu erwarten wird:

  1. Am Ende von Daniels 1260 Tagen sehen wir den Antichrist in Aktion: am 17. Tammus 5775 (4. Juli 2015) lässt er die beiden Zeugen ermorden und entweiht den Tempel (siehe Offenbarung 11:1-10).
  2. Satan wird an diesem Tag den Tempel betreten und sich selbst zum Gott ausrufen (siehe 2. Thessalonicherbrief 2:4).
  3. Drei Wochen später, am 9. Av 5775 (25. Juli 2015) wird der Tempel von einem unkontrollierten islamischen Pöbelhaufen in Schutt und Asche gelegt. Hierbei legt Satan das gleiche oder ähnliche Verhalten an den Tag wie bei der historischen Zerstörung des Tempels im Jahr 70 n.Chr. durch den römischen Feldherrn Titus.

Satan geht historisch nach dem Muster vor, dass er erst den Tempel entweiht, ehe er ihn zerstört. Nach dem Tod der beiden Zeugen, die sich in Gottes Tempel aufhielten, um dessen Heiligkeit zu bewahren und der Welt das Evangelium zu bringen, war keine irdische Macht mehr vorhanden, die sich Satan hätte entgegenstellen können. Der falsche Messias wird als Antichrist am Tammus-Fasten den Tempel betreten und ihn mit fremdartigen, gottlosen Praktiken entweihen. 21 Tage danach erfolgt am Fasttag des 9. Av (fünfter Monat) seine sichere Zerstörung.

Während seiner Erdenzeit als Mensch warnte Jesus seine Landsleute vor der Heimsuchung, die ihnen „in dieser Epoche“ bevorstehe und durch die römischen Horden unter Titus erfolgen würde. Doch Jesu Prophezeiung war indessen eindeutig auf die noch bevorstehenden furchtbaren Geschehnisse der Apokalypse gemünzt, die uns Heutigen Sorgen bereiten. Jesu Warnung vor der Zeit der Drangsal, wie sie das römische Judäa durchlitt, kündigt die letzten Tage an, in denen wir jetzt leben.

Seine Mahnungen gelten ebenso für die Israeli, die heute im Umkreis von Jerusalem wohnen. Jesus sagte ferner voraus, dass diese schrecklichen Tage auch dazu führen, dass ein Bruder den anderen verraten oder sogar ermorden werde. Väter würden ihre Kinder verraten und Kinder sich gegen ihre Eltern auflehnen. Anders gesagt: Ihr Nachbar wendet sich gegen Sie, wer immer und wo immer Sie auch sein mögen, sobald dieses alles zerrüttende Chaos ausbricht.

Die Bibel richtet an diejenige, die ihr Gehör schenken, die klare Mahnung, seine Haut zu retten – und das noch wichtigere Geschenk des ewigen Heils im Königreich Gottes zu verkünden. Daniel spricht die Mahnung im damaligen Zusammenhang aus, und Jesus wiederholt ihre Dringlichkeit – und zwar sowohl gegenüber dem jüdischen Volk der Jahre 30 bis 70 nach Christus als auch gegenüber der jetzigen Generation der „letzten Tage“: „Wenn ihr nun sehen werdet das Gräuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel - wer das liest, der merke auf! - als dann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist...“ (Matthäus 24:9-21).

Demzufolge werden sie ostwärts in die Wildnisse der Berge Judas fliehen, die sich von der judäischen Wüste im Osten von Jerusalem bis zu den Gebieten von Ammon, Moab und Edom erstrecken (Daniel 11:41; Jesaja 16:1-5; Offenbarung 12:6, 14).

In römischer Zeit flohen die jüdischen Mitglieder der frühen Glaubensgemeinschaft aus Jerusalem nach Pella, östlich des Jordans.

Die Folge in der Zukunft wird sein, dass das Gebiet, auf dem sich heute der moderne Staat Jordanien erstreckt, von den schlimmsten Übeltaten der antichristlichen Armeen verschont bleibt. Wird Jordanien zur gegebenen Zeit noch als Nation existieren? Aus der Bibel verlautet nichts darüber.

Die Zerstörung des Tempels von Jerusalem stellt ein klassisches Beispiel sich wiederholender prophetischer Vorbilderlehre dar. Wenn wir durch ein prophetisches Teleskop blicken, können wir nur schwach ein nahes Ereignis erkennen und vielleicht auch ein weit entferntes: wir sehen Berggipfel, jedoch nicht die flachen Gebiete dazwischen. In unserem Fall wird die Mini-Apokalypse (das von Jesu Tagen her gesehen weit entfernte Ereignis) mit der kommenden Entweihung des Tempels von Jerusalem, das umgeben ist von den sogenannt besetzten Gebieten, ihren Höhepunkt erreichen.

Diese Territorien werden im Verlauf der ganzen Apokalypse ein Zankapfel bleiben, was durch den wiedererrichteten Tempel noch verschlimmert wird. Das Ganze wird schließlich in einen Massenmord an den rechtmäßigen jüdischen Bewohnern seitens ihrer islamisch-arabischen Nachbarn entarten. Anderenorts sind alle möglichen Terrorgruppen und einzelne Kriegsherren in ausgedehnte Militäraktionen verstrickt, bei denen weltweit jeden Tag Hunderte von Menschen ihr Leben lassen müssen. Diese Zustände werden in dem Maß, wie die Zeit von der Mitte der siebenjährigen Periode zum Einsetzen der Mini-Apokalypse voranschreitet, an Häufigkeit und Heftigkeit zunehmen. An diesem Punkt angekommen, wird die Welt Frieden um jeden Preis herbeisehnen.

Für Israel wird es keine Unterstützung durch Amerika mehr geben. Sie erinnern sich: Nach dem Untergang New Yorks reagierte das US-Militär dramatisch, doch dann kollabierte die amerikanische Wirtschaft. Diese Einbuße an amerikanischer Wirtschaftsmacht wird eine starke Aufbruchsbewegung hin zur Einheit unter europäischer Führung in Gang gesetzt haben, während die militärische und wirtschaftliche Geltung und Macht der Vereinigten Staaten auf einen verheerenden Tiefpunkt absinken werden. Die Dollarwährung wird zusammenbrechen und das Land unter der Last der gewaltigen US-Staatsverschuldung zerfallen. Angesichts dieser widrigen Umstände werden die Vereinigten Staaten im Bemühen, ihre fälligen Rechnungen zu begleichen, für europäische und asiatische Gläubiger Rüstungsgüter produzieren.

Also werden Amerikas Fertigungsstraßen wieder einmal ihre enorme Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen und Kriegsmaterial in solch riesigem Umfang herstellen, wie das seit dem 2. Weltkrieg nie mehr der Fall war. Ihren Rang als Führungsmacht der Welt werden die USA aufgrund des vorangegangenen Versagens ihres schuldenbeladenen Wirtschaft- und Finanzsystems bereits an Europa verloren haben. Dieser Wandel in der Machtstruktur der Welt wird vornehmlich den Grund dafür geliefert haben, dass Israel einem Friedensabkommen und Bündnis mit der EU-UN beitrat.

Dennoch wird Israel im Verlauf des 6. Abschnitts der Apokalypse und etwa nach der Hälfte der Vertragszeit des Pakts von der EU-UN verraten. Diese winzige Nation wird mit einem Mal schutzlos und ohne Verbündete dastehen. Hier eine plausible Erklärung dafür, wie es dazu kommt:

Aufgrund sich häufender Angriffe seitens seiner arabischen Bürger und Nachbarn, einschließlich eines solchen durch den „König des Südens“, wird Israel beim europäischen Präsidenten („König des Nordens“), auf seine Beistandsgarantien pochend, um Hilfe nachsuchen. „König des Südens“. Das bezieht sich vermutlich auf den Herrscher Ägyptens, der sich möglicherweise als der muslimische Mahdi (Messias) darstellen wird. Auf Israels Bitte hin wird die NATO zur Verteidigung Israels und Jerusalems Truppen entsenden, um dem Töten ein Ende zu bereiten. Doch werden eben diese NATO-Verbände, die man zur „Wiederherstellung der Ordnung“ empfing, sich in eine Invasions- und Besatzungsmacht verwandeln, die faktisch die Macht im jüdischen Staat übernimmt und damit das siebenjährige Friedensabkommen bricht (s. Daniel 11:40-45).

Zu spät wird die kleine Nation ihre Verwundbarkeit erkennen. Die militärische Aktion der NATO wird gewaltige Unruhen mit Straßen- und Häuserkämpfen zwischen den Streitkräften der NATO, den Palästinensern und der israelischen Armee nach sich ziehen. Wenn Israel in der bitteren Erkenntnis, dass aus seinen Alliierten Feinde geworden sind, sich aufrafft, seine Verteidigung neu zu organisieren, wird das als eine unlösbare Aufgabe erscheinen, da das Land sein militärisches Potential zum größten Teil eingetauscht hat gegen das Beistandsversprechen als Teil des Sicherheitsabkommens mit der EU-UN, das den Juden erlaubte, den Tempel wieder aufzubauen.

Schließlich wird die NATO Israel weitgehend erobern und unterwerfen. Inmitten eines schweren weltweiten Konflikts zwischen rivalisierenden Diktaturen wird dieses winzige Eiland der Demokratie zusammenbrechen.

Ich glaube, dass diese Ereignisse im Lauf des vierten Monats der 6. Periode, mit dem 21. März 2012 als Mittelpunkt, eintreten werden. Auf dieses Datum entfällt eine Tagundnachtgleiche, außerdem hat es einen Bezug zu den Grundlagen des 17. Tammus. Später werden wir eine Menge über die Bedeutsamkeit dieses jüdischen Leidensfastens erfahren, das in der Geschichte des jüdischen Volks mit so vielen unheilvollen Begebenheiten einhergeht.

An diesem Punkt der Apokalypse verstärkt sich die religiöse Verfolgung. Der Weltrat der Kirchen wird den Glaubenseifer islamischer Fundamentalisten noch weiter schüren, demzufolge jeder verfolgt wird, der nicht mit des Antichrist Ideologie der neuen Weltordnung für weltweiten Frieden und Hass gegen den Gott der Juden und seines erwählten Volks übereinstimmt.

Die religiöse Gleichgültigkeit der westlichen Kultur wird enden, und säkular orientierte Menschen sind dann gezwungen, zwischen dem allumfassenden Allerweltsgott und dem Gott der Bibel zu wählen. Keine Kirche, die weiterhin dem Gott Israels huldigt, wird von der neuen religiösen Ordnung mehr toleriert. Diese universelle, weltweit wirkende religiöse Organisation wird den Islam und die meisten anderen Glaubensrichtungen einschließen, um durch ihre Bündelung eine durchsetzungsfähige Kraft zu schaffen, welche jegliche Opposition erstickt, die von den wahren Christen und dem Volk Israels gebildet werden könnte.

Wären da nicht Gottes Zusicherungen, würde ich nur noch schwarz sehen. Gegenwärtig stammt ein Drittel des UN-Personals aus arabischen und islamischen Ländern, die Israel feindlich gesonnen sind. Beim Blick auf die Sendungen der TV-Nachrichtenkanäle wird deutlich, dass die UN-Generalversammlung einseitig gegen den Staat Israel eingestellt ist. Die Generalversammlung und der Sicherheitsrat verdammen Israel regelmäßig und zu Unrecht, während sie die mörderischen Attacken von Terroristen und die kriegstreiberischen Resolutionen, welche von den Diktaturen arabischer Länder eingebracht werden, bejubeln.

Dieser Trend beschleunigt sich und führt zu unverhüllter Feindschaft, was im Jahr 2012 die Besetzung Jerusalems durch die EU-UN nach sich ziehen wird.

Die Ermordung des EU-Weltführers

Während ich auf die Hörner acht gab, siehe, da stieg ein anderes, kleines Horn zwischen ihnen empor, und drei von den ersten Hörnern wurden vor ihm ausgerissen; und siehe, an diesem Horne waren Augen wie Menschenaugen, und ein Mund, der große Dinge redete. (Daniel 7:8 UELB)

Dann schaute ich wegen der Stimme der großen Worte, welche das Horn redete: ich schaute, bis das Tier getötet, und sein Leib zerstört und dem Brande des Feuers übergeben wurde. Und was die übrigen Tiere betrifft: ihre Herrschaft wurde weggenommen, aber Verlängerung des Lebens ward ihnen gegeben bis auf Zeit und Stunde. (Daniel 7:11-12 UELB)

Untersucht man die 7. Periode, stößt man auf zwei bedeutsame Daten. Eines davon ist besonders wichtig, weil es sich um ein Sonnenwende-Datum handelt, das eine Brücke zu bedeutungsvollen Erkenntnissen in den Kalendern anderer Kulturen schlägt. Sowohl der hebräische, als auch der chinesische und der aztekische Kalender verleiht dem 21. Dezember 2012 ihren jeweils eigenen Sinn. Diese unterschiedlich bezeichneten, voneinander unabhängigen Quellen stimmen in Detailaspekten miteinander überein, was diesen bestimmten zukünftigen Tag angeht. So etwas kann nicht einfach nur das Werk des Zufalls sein.

Dass so unterschiedlich hoch entwickelte Kulturen und Kalender bei einem bestimmten Tag der historisch-prophetischen Zeitlinie zum gleichen Ergebnis kommen, bedeutet einen aufregenden Richtigbefund der für meine prophetische Analyse von mir angewandten Vorgehensweise. In der zweiten Hälfte dieses Buchs werden zusätzliche Beweise vorgelegt, die dieses Datum als eines der aufrüttelndsten und detailreichsten Ereignissen der biblischen Prophetie bestätigen.

Die zukünftige Okkupation Jerusalems durch Streitkräfte der NATO hängt vermutlich mit der Ermordung des welthöchsten EU-Führers am 18. Dezember 2012 zusammen. Der 18. Dezember liegt drei Tage vor dem Datum der Sonnenwende, also dem 21. Dezember 2012. Diese drei Tage entsprechen den drei Tagen, während derer der Bibel zufolge der Körper des Antichrist, für die ganze Welt sichtbar, ausgestellt wird – kein TV-Sender auf der ganzen Welt läßt sich das entgehen, da bin ich ganz sicher.

Drei Tage lang werden die Staatsmänner und Würdenträger der UN um den ermordeten Führer trauern; ihre Hoffung auf Weltfrieden sind damit zunichte geworden. In den Schlagzeilen der Zeitungen in aller Welt wird sich das allgemeine Entsetzen widerspiegeln. Die Finanzmärkte werden ins Bodenlose taumeln; sämtliche militärischen Gefechtsstände werden in höchste Alarmbereitschaft versetzt, während das Gespenst der nuklearen Verwüstung die Welt heimsucht.

Überall auf der Erde wird die schreckstarre Bevölkerung ganzer Länder die Fernsehnachrichten verfolgen, derweil prominente Persönlichkeiten von überall her diesem großen Führer ihren Respekt zollen, der das Kunststück einer Rückkehr aus der absoluten Katastrophe in ziemlich kurzer Zeit vollbracht hatte: die Geschäfte florierten wieder, der Aktienmarkt wies satte Gewinne aus und der Terrorismus schien nunmehr örtlich auf ein paar Krisengebiete in Entwicklungsländern eingedämmt.

Als der trügerische Friede zwischen den Nationen zu bröckeln beginnt, bewegt sich der Leichnam des ermordeten Führers plötzlich und erwacht zu neuem Leben. Die Menschen an den Bildschirmen und diejenigen, die persönlich am Ort des Geschehens weilen, werden um Atem ringen, perplex und schockiert sein, wenn sie Zeuge dessen werden, wie dieser tote Mensch von seinem Lager aufsteht und Anstalten macht, jenen die Hände zu schütteln, die eben noch seinen Tod beklagt hatten. Dieses Wunder ist in der Geschichte mit nichts zu vergleichen – außer mit der Auferstehung Jesu Christi. So nimmt es nicht Wunder, dass man dieses Vorkommnis unmittelbar mit jenem Ereignis verknüpft und es vielleicht als „Wiederkunft Christi“ auffassen wird.

Die Wiederauferstehung des europäischen Führers am 21. Dezember 2012 wird die ganze Welt aufwühlen. Wilde Spekulationen werden die Runde machen, wonach Christus zurückgekehrt sei, um sein Königreich auf Erden zu gründen. Zahlreiche Nachrichtendienste werden anfangen, sich auf die Apokalypse und die biblische Prophezeiung im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen in Jerusalem und Israel zu konzentrieren.

Die geballte politische und religiöse Stoßkraft, hervorgerufen durch seine „Wiederauferstehung“, wird dem EU-Weltführer nicht zum Nachteil gereichen. Er wird rasch handeln und Kapital aus seiner vorteilhaften Gleichsetzung mit Christus schlagen, indem er den jüdischen Tempel betritt und seine Göttlichkeit proklamiert. Er wird auch dem Islam die Ehre erweisen und dem Felsendom sowie der Al- Aksa-Moschee seinen Besuch abstatten. Wenn er sich zum universellen Gott aller Nationen erklärt, wird er verlangen, dass alle Religionen eins werden, um allein ihm zu huldigen.

Die beiden Zeugen werden dem Antichrist den Zugang zum heiligen Ort des Tempels verweigern. Auch gewisse „abtrünnige“ biblizistische Juden und Christen werden es ablehnen, sich diesem weltweit gerühmten Retter der Menschheit zu unterwerfen. Sie werden erkennen, dass der Satan auf die Erde gekommen ist, um vom toten Körper des Weltführers, der im Neuen Testament als Antichrist bezeichnet wird, Besitz zu ergreifen. Sie werden sich darüber im klaren sein, dass neuer Terror gegen sie – und besonders gegen die Juden – nicht mehr lange auf sich warten lassen wird.

Lassen Sie mich rekapitulieren: Der erste Tag des siebten Monats der 7. Periode, der 21. Dezember 2012, schließt an den hebräischen, den aztekischen und den chinesischen Kalender anund deckt sich mit dem Zahlensystem des hebräischen Alphabets. Der Aztekenkalender bestimmt diesen Tag als den letzten am Ende der Welt nach 5125 Jahren (siehe unten). Gleichzeitig wird selbiger Tag sowohl von Daniel als auch in der Offenbarung als die zeitliche Mitte der Apokalypse markiert (in meinen Tabellen unter dem Etikett die Große Apokalypse); er ist zugleich der Beginn dessen, was ich als die Mini-Apokalypse nenne.

Die Sonnenwende vom 21. Dezember 2012 stellt sich drei Tage nach der Ermordung des Weltführers ein. Es ist der Tag, an dem der Krieg im Himmel damit endet, dass Satan aus dem Himmel geworfen wird. Der wiederauferstandene Weltführer, bei dem es sich um Satan in Menschengestalt handelt, verlautbart, dass er der lang ersehnte Messias sei, nimmt im Tempel Platz und tut kund, er selbst sei der verheißene, Fleisch gewordene Gott, der allen Völkern der Erde den Frieden bringe. Beeindruckt von seinen übernatürlichen Fähigkeiten werden die Leiter und Lenker der Welt – besonders der westlichen – ihren Treueid ihm gegenüber in der verzweifelten, neu keimenden Hoffnung bekräftigen, dass er seine Verheißungen wahrmachen werde.

Seitens der Europäischen Union und der Vereinten Nationen mit praktisch unbegrenzter Macht ausgestattet, wird der Teufel im Schafspelz des Antichrist neue Vorgehensweisen einführen, die auf seine totale Kontrolle über eine neue, vereinigte Weltregierung abzielen. Er wird nur einen einzigen Tagesordnungspunkt präsentieren: Weltfrieden und Wohlstand für alle Völker. Doch all die wohlklingenden Slogans werden nicht in der Lage sein, den enormen Preis menschlichen Leids zu verbergen, den die Menschheit gezwungenermaßen im Namen von „Frieden und Wohlstand“ wird entrichten müssen.

Das Geheimnis der fehlenden Hörner

Und es erschien ein anderes Zeichen in dem Himmel: und siehe, ein großer, feuerroter Drache, welcher sieben Köpfe und zehn Hörner hatte, und auf seinen Köpfen sieben Diademe; und sein Schwanz zieht den dritten Teil der Sterne des Himmels mit sich fort; und er warf sie auf die Erde. Und der Drache stand vor dem Weibe, das im Begriff war zu gebären, auf dass er, wenn sie geboren hätte, ihr Kind verschlänge. (Offenbarung 12:3-4 ELB)

Dieser Passus beschreibt einen Drachen mit sieben Köpfen, zehn Hörnern und sieben Kronen. In der Bibel stehen Hörner für göttliche Macht. Satans sieben Köpfe sind von sieben Kronen geziert, um damit die Königswürde oder eine besondere, herausgehobene Position in der He-Dimension (Himmel) anzuzeigen.

Der Drache sollte eigentlich an jedem seiner sieben Köpfe zwei Hörner tragen, also insgesamt vierzehn. Es sind jedoch nur zehn. Vier scheinen zu fehlen. Die Symbolik des Zahlensystems des hebräischen Alphabets wirft etwas Licht auf dieses Geheimnis.

Lassen Sie uns diese sehr ungewöhnlichen Ereignisse noch einmal Revue passieren und vergleichen wir sie mit dem Zahlensystem des hebräischen Alphabets, als auch mit den Kalendersystemen anderer Kulturkreise. Die Apokalypse teilt sich in zwei Perioden auf. Eine andere Herrschaft, dargestellt durch die zwei gekrönten Häupter ohne Hörner, wird jede einzelne Periode bestimmen. Ein Tier wird aus dem Meer kommen, ein anderes aus der Erde. Diese beiden Köpfe ohne Hörner repräsentieren Satan auf Erden im apokalyptischen Geschehen.

Im Verlauf der ersten Hälfte der Apokalypse wird Satan den Antichrist vom Jenseits aus lenken (fünf = He, „die andere Seite“). Ich bin der Ansicht, dass fünf der sieben Köpfe des Tiers in Offenbarung 12 für Satan im Himmel stehen. Er wird symbolisch dargestellt mit fünf Köpfen, fünf Kronen und zehn Hörnern – bei zwei Hörnern an jedem der Köpfe (siehe die fünf Schritte zu Satans Verderben in Kapitel 3 meines ersten Buchs Prophezeiung der Apokalypse).

Solange der eigentliche Weltführer noch unter den Lebenden weilt (die erste Hälfte der Apokalypse über), ist Satans Kontrolle und Macht in dem Maße eingeschränkt, wie sich dieser Mensch ihm nicht unterwirft. Am 18. Dezember 2012, dem letzten Tag des 6. Monats des 7. Abschnitts der Apokalypse, wird der Antichrist ermordet.

Nachdem man seinen Körper drei Tage lang öffentlich zur Schau gestellt hat, wird Satan in den toten Leib des ehemaligen Weltführers schlüpfen und in Nachahmung von Jesu Wiederauferstehung der Welt verkünden, er sei Gott, der Erlöser, welcher sein Leben für die Menschheit hingegeben hat.

Aus dem Himmel (21.December 2012) vertrieben, ist der Teufel nicht länger in der He-Dimension präsent, und infolgedessen wird er nun ein Sterblicher, um in unserer körperlichen Welt (der Daleth-Dimension) seine Revolte gegen Gott fortsetzen zu können. Später, wenn Satan im Hades erscheint, wird man sagen: „Er ist einer von uns geworden.“

Dann wird er das unterste Niveau erreicht haben, auf das Engel herabsinken können. Vom Himmel aus gesehen ist Satan auf die Erde geworfen worden, während er vom irdischen Blickwinkel her als ein toter Körper erscheint, der wieder zum Leben erwacht. Diese Geschehnisse spielen sich mitten in der Apokalypse ab.

Bemerkenswerterweise wird der biblisch belegte zeitliche Ablauf dieses Ereignisses vom Zahlensystem des hebräischen Alphabets, vom hebräischen Kalender und von wenigstens zwei anderen Kalendern bestätigt, die seit Tausenden von Jahren bei unabhängig und weit voneinander entfernt lebenden Völkern in Gebrauch sind.

Die Bestätigung durch das hebräische Zahlensystem

Im Zahlensystem des hebräischen Alphabets steht die Zahl vier (4 ) für Daleth und bedeutet „Tür“ oder „diese Welt in dieser Zeit “. Deshalb eignet sich auch der vierte Monat des jüdischen Jahrs, Tammus, vorzüglich als Ausgangspunkt zur zeitlichen Berechnung der Apokalypse. Weiterhin ist die Zahl 4 die genaue Zahlenmitte von sieben. Auch die Sintflut fand während des vierten 490-Jahre-Zyklus von sieben Zyklen seit der Errichtung bis zur Zerstörung des Ersten Tempels von Jerusalem statt.

Die meisten meiner Rechenoperationen beginnen an einem mittleren Punkt. Von dort aus habe ich entweder vorwärts gezählt, um ein Eintrittsdatum zu bestimmen, oder rückwärts, um ein Schlussdatum zu entdecken. Als Schlüssel dazu musste entschieden werden, wo sich die Mitte befand und welche Größenverhältnisse einzusetzen waren. Hier kommt meine Entdeckung des Rosetta-Steins ins Spiel: 12 wird, anstelle von 6, durch einen Wert zwischen 7 und 5 halbiert; und die Hälfte von 7 liegt bei 4 und nicht bei 3½.

Mit Tammus existieren ferner Verbindungen zu einem heidnischen babylonischen Gott der Unterwelt, was auf Satan hinweist, der ein Hauptakteur der Apokalypse sein wird. Auch die Sintflut ereignete sich im vierten Zyklus, was vollkommen ins Bild passt. Wenn wir vom 17. Tammus 5778 (30. Juni 2018) 3480 Tage rückwärtszählen (9,6 Jahre oder 2 x 1715 Tage x 1,0145, bei einem Umrechnungsfaktor von 365 Tagen), so erhalten wir als Starttermin für die Apokalypse den 21. Dezember 2008, der gleichzeitig im weltlichen Kalender das Datum für die Wintersonnenwende ist – ein Tag, der weltweit bedeutsame Veränderungen markiert (darüber später mehr).

Eine Tür (Daleth) ist entweder offen oder zu. Die offene Tür lässt mich an den Beginn der Apokalypse denken. Die geschlossene Tür im Zentrum meiner Apokalypse-Tabelle deutet auf das Datum hin, das mit dem Ende des aztekischen Kalenders zusammenfällt, wenn Gott die Himmelspforte hinter Satan schließt, nachdem dieser am 21. Dezember 2012 aus dem Himmel verbannt sein wird.

Werfen wir nun einen Blick auf den 7. Monat der 7. Periode von 12 Perioden in der Apokalypse-Tabelle (21. Dezember 2012 bis 21. Januar 2013). Hierbei handelt es sich um den genauen Zeitpunkt, wonach dem aztekischen Kalender zufolge die Welt aufhören wird zu existieren. An diesem Datum geht auch die Anwesenheit Satans im Himmel zu Ende.

Drei Jahre später, am 21. Dezember 2015, zerbricht auch äußerlich seine Herrschaft über die Erde, obwohl Zerstörung, Terror und Gemetzel schon etwa drei Monate früher aufhören. Dieses Datum fällt auf eine Sonnenwende, was seine kosmische Tragweite symbolisiert. Die Sonne der Rechtschaffenheit geht über dem Horizont auf, und die Nacht von Satans Herrschaft – die längste aller Nächte – wird für immer vorbei sein. Wenn Satans Reich unter der strahlenden Ankunft Jesu zu nichts zerrinnt, werden die kosmischen Schattenzyklen Sajin (7) und Cheth (8) in den Sonnenzyklus Teth (9) übergehen, in das von Gott verheißene neue Zeitalter des Friedens auf Erden und des Wohls der Menschheit.

Die Grosse und Mini-Apokalypse

An dieser Stelle möchte ich kurz erklären, was der aztekische und der chinesische Kalender über die Apokalypse, beginnend mit dem 21. Dezember 2012, aussagen. Dieses Datum fällt auf den ersten Tag des 7. Monats der 7. Periode der Mini-Apokalypse. Wir sehen, dass wir numerisch auf 7 x 7 = 49 kommen, eine bedeutsame Größe im Zahlensystem des hebräischen Alphabets.

Der aztekische Kalender

Die Azteken besaßen hochentwickelte Kenntnisse der Astronomie. In Mexiko entdeckten Archäologen kürzlich einen runden Stein aztekischen Ursprungs mit knapp vier Metern Durchmesser und einem Gewicht von zwanzig Tonnen. Darin eingemeißelt fand sich ein Kalender, der mehr als 5125 Jahre alt war. Die Zeitmessung dieses Kalenders begann ungefähr im Jahr 3114 v. Chr.

Die Azteken berechneten die Zeit, indem sie die Milchstraße als Orientierungspunkt wählten. Sie sagten voraus, dass die Erde ihr Ende erreicht habe, wenn die vorgängige Zeit sich am 21. Dezember 2012 mit dem Zentrum der Milchstraße kreuzen würde. Also fand auch ihr Kalender mit diesem Datum seinen Abschluss.

Der aztekische Kalender geht vermutlich auf die Tolteken zurück, die vor den Azteken lebten. Die toltekische Geschichte nimmt von da ihren Ausgang, als der höchste Gott, Tloque Nahuaque, eine „Wasser-Sonne“ schafft. Dies ist das erste Zeitalter. Nach 1716 Jahren zerstören Blitzschläge und Hochwasser die Welt (siehe die 7000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte, wonach zwischen Adams und Evas Vertreibung aus dem Paradies und der Sintflut 1715 Jahren liegen, eine fast identische Zeitspanne).

Das zweite Zeitalter wurde die „Erde-Sonne“-Periode genannt. Damals war die Welt von Riesen bevölkert; sie gingen während eines Erdbebens unter. Parallel dazu lassen sich in der Bibel leicht ähnliche Bezüge zu engelhaften Riesen finden, die vor der Sintflut lebten und die Töchter von Menschen ehelichten (siehe Genesis 6:4).

Danach folgte eine „Wind-Sonne“-Periode, während welcher auf Erden menschliche Volkstämme, Olmeken genannt, lebten. Nach der Bibel würde ich in dieser Gruppe Noahs Nachfahren erkennen. Die vierte Phase ist die „Feuer-Sonne“-Periode, von der geweissagt wird, dass sie in einem Flammenmeer mit Massensterben untergeht. Biblisch gedeutet finden wir das Gegenstück dazu in der Apokalypse.

Der Kalender der Azteken endet nach dem vierten Zeitalter, weil nun eine Schlange deren Welt beherrscht. Sie ahnen nicht, dass anschließend ein fünftes Zeitalter und Gottes Königreich auf Erden kommt.

Jedes Jahr strömen Tausende von Touristen nach Mexiko City, um einen wellenartigen Schatten zu erleben, der sich von der Spitze einer Pyramide bis zu deren Basis erstreckt. Der Schatten endet auf einem großen Stein, in den das Abbild einer Schlange eingemeißelt ist. Der Aztekenglaube sagt voraus, dass am 21. Dezember 2012 eine Schlange vom Himmel herabkommen und auf der Erde erscheinen wird. Einer Legende zufolge können, sobald die Schlange sich herunterbegibt, Menschen in den Himmel auffahren.

Diese Vorstellung ähnelt in verblüffendem Maß der biblischen Weissagung, dass eine Schlange aus dem Himmel auf die Erde geschleudert wird und menschliche Wesen wieder zum Leben erweckt werden. In christlichen Kreisen wird die Wiederauferstehung oft auch als die Entrückung der Heiligen bezeichnet.

Der chinesische Kalender

Der chinesische Kalender beginnt zeitlich ebenfalls vor der Sintflut. Nach chinesischer Überlieferung ist der schlechteste Zeitpunkt, zu dem man geboren werden kann, ein Drachen-Jahr. Sogar hier trägt das Zahlensystem des hebräischen Alphabets wesentlich dazu bei, die Bedeutung der Struktur des chinesischen Kalenders zu verstehen. Dieser Blickwinkel ist dem chinesischen Volk fremd; es würde ihn niemals erkennen.

Es gibt fünf verschiedene Drachen, von denen jeder einmal in jedem einzelnen 60-Jahre-Zyklus in Erscheinung tritt: Erde, Metall, Wasser, Holz und Feuer. Jeder Drachen steht in der Ordnung des Kosmos auf einer bestimmten Stufe. Wir wissen bereits, dass im Zahlensystem des hebräischen Alphabets die Zahl „fünf“ (He) „von der anderen Seite“ bedeutet. Ferner haben wir „Wasser“ (Mem), mit der Bedeutung „dieses Leben mit Kampf und Ziel“.

Chinesischer Kalender

Das Jahr des Wasser-Drachen ist 2012. Darauf folgt ein Jahr der Schlange (2013). Die Schlange ist die sechste in der Reihenfolge und entspricht dem Element Feuer. In der Bibel wird auch die Zahl 666 mit heftigem Feuer verknüpft. Ich kann hier keine detaillierte Beschreibung sämtlicher Symbole leisten, die innerhalb des chinesischen Kalenders und der chinesischen Philosophie eine Rolle spielen, noch zum Vergleich den Kalender der Azteken und deren Glaubenssystem heranziehen. Zusätzliche Informationen zum Thema liefert das Kapitel 8 dieses Buchs als „Beobachtung Nr. 7“.

Es genügt, an dieser Stelle über die präsentierten Phänomene zu sagen, dass sie alle auf dieselbe bestimmte Periode der zukünftigen Apokalypse hindeuten, so wie es das Zahlensystem des hebräischen Alphabets tut. Über deren vielfältigen Beziehungen zueinander ließe sich mühelos ein ganzes Buch schreiben.

Der hebräische Kalender

Der hebräische Kalender orientiert sich sowohl an den Mond- als auch an den Sonnenzyklen; dementsprechend weicht er in seiner Wechselbeziehung in jedem beliebigen Jahr mehrere Wochen von unserem säkularen westlichen (im Ursprung katholischen) gregorianischen Kalender ab. Die Web-Adresse www.chabad.org bietet einen Rechner an, mit dessen Hilfe sich englisch–europäische Kalenderdaten in jüdische Daten konvertieren lassen. Indem ich mich dieses Rechners bediente, entdeckte ich zum Beispiel, dass der 17. Tag des Tammus im jüdischen Jahr 5775 unserem 4. Juli 2015 entspricht.

Hebraischer Kalender

Gleicht man dieses Kalenderdatum mit dem Zahlensystem des hebräischen Alphabets ab, erhält man die Bestätigung, dass dieser Tag das abschließende Datum einer 1260 Tage (bzw. 42 Monate oder „zwei Zeiten, eine Zeit und eine halbe Zeit“) währenden Zeitspanne ist, die in sieben verschiedenen Prophezeiungen Erwähnung findet.

Die zweite Hälfte des vorliegenden Werks enthält die Mathematik, die zur Berechnung dieser Kalenderdaten herangezogen wurde. Im Zusammenhang dieses Kapitels möchte ich nur darauf hinweisen, dass in der siebten Periode der Apokalypse ein paar sehr bedeutsame Aussagen über historische und prophetische Wechselbeziehungen verborgen sind, die nicht in der Bibel stehen, aber nichtsdestoweniger generell mit ihrer prophetischer Botschaft übereinstimmen.

Der Bibel nach wird Satan „der Drache“ genannt, der sich stofflich manifestiert, und zwar in der Siebnerdimension [Daleth bedeutet (4) „in dieser Welt, zu dieser Zeit“, aber die Zeit, während der Satan auf dieser Welt aktiv ist, nennt man die Sajin-Ära (7)], bei der es sich um unseren Planeten handelt. Satan wird mit dem Körper des Antichrists ähnlich verfahren, wie es die Engel vor der Sintflut taten, als sie ihren herausgehobenen Stand aufgaben und fortan mit den Menschen zusammenlebten.

Die physikalischen Gesetze der Erde, insbesondere der zweite thermodynamische Hauptsatz (Entropie), besagen, dass nur ein höheres Energieniveau in ein geringeres übergehen kann. Niedrigere Energiepegel können niemals intensiver werden oder sich in Richtung höherer Energiepegel hin bewegen. Nach diesem Prinzip funktioniert auch die Atombombe.

Prophetisch gesehen, schwächt Satans Vertreibung aus dem Himmel und sein Eintritt in die Region unserer Erde seinen Energiestatus. Das zwingt ihn dazu, vom Körper des Antichrists unmittelbar selbst Besitz zu ergreifen, um persönlich Armeen befehligen zu können, die sowohl in der Daleth- als auch in der He-Dimension auf dem Planeten Erde und um ihn herum existieren und kämpfen. Satan führt einen aussichtslosen Krieg, um Gottes Plan zu vereiteln. Seine Bemühungen werden darin gipfeln, dass er alle überlebenden Militärkräfte mobilisiert, um den noch in Teilen Jerusalems virulenten jüdischen Widerstand zu brechen. Dieses letzte Gefecht wird als die „Schlacht von Armageddon“ in die Geschichte eingehen.

Ich glaube, dass Satans „Fall vom Himmel“ bzw. Verbannung auf diesen Planeten unsere Erde am 21. Dezember 2012 erfolgen wird. Dies ist der Tag der Sonnenwende, mit welcher der letzte Monat der 7. Periode der Apokalypse anbricht. Ist es ein Zufall, dass der Aztekenkalender nach 5000 Jahren ausgerechnet am 21. Dezember 2012 endet – am selben Tag, im selben Monat, wie vom hebräischen Kalender angezeigt?

Für diesen Tag prophezeit der religiöse Kalender der Azteken, dass eine große Schlange auf die Erde kommen wird. Somit fällt Satans Untergang mit dem Ende des aztekischen Kalenders zusammen. Laut dem chinesischem Kalender ist es gleichzeitig das Jahr des Drachen 2012. Im weiteren Verlauf desselben 7. Monats in derselben 7. Periode der Apokalypse tritt der chinesische Kalender in das nachfolgende astrologische Jahr der Schlange ein (2013).

Auf diese Weise wird Satans Rückkehr zur Erde bei exakter, dreifacher Deckungsgleichheit vom hebräischen, chinesischen und aztekischen Kalender vorausgesagt. Alle nämlichen Markierungen liegen innerhalb eines einzigen Monats und beziehen den Übergang von 2012/2013 mit ein. Besagter Monat erhält im hebräischen Zahlensystem einen ausbeutbaren numerischen Wert von 49 (7. Periode x 7. Monat = 49).

Dergestalt ist am 21. Dezember 2012 die zeitliche Mitte der siebenjährigen Großen Apokalypse erreicht. Das wird in der 7. von den 12 Perioden der Apokalypse der Fall sein und keineswegs genau an dem Tag, der, vom Anfang ausgehend berechnet, nach 3 ½ Jahren als Stichtag in Frage käme. Drei außerbiblische Quellen (der hebräische, der chinesische und der aztekische Kalender) treffen sämtlich an exakt diesem Tag zusammen, wobei sie niemals sonst und zu keinem anderen Zeitpunkt konvergieren – weder in der Gegenwart, noch in der Vergangenheit, noch in der Zukunft.

Wir müssen im Auge behalten, dass in der hebräischen Zyklentheorie von allen sieben Perioden die viertedie mittlere wäre (die ich die Tammus-Position nenne) und Daleth (4) entspricht bzw. dem vierten Monat des hebräischen Kalenders, Tammus, welcher der vierte Monat der sieben Monate ist, die alle religiösen Festtage umfassen, die Moses nach Levitikus Kapitel 23 empfing.

In diesem besonderen Fall, wo wir es mit zwölf (12) Perioden zu tun haben, wird die 7. Periode, oder Sajin, nicht als das Ende der sechsten angesehen, sondern als die Mitte des Ganzen, weil es mit dem himmlischen Binärcode-Verhältnis von 7:5 übereinstimmen muss. Der Abschnitt über die Rosetta-Stein-Entdeckung weiter hinten im Buch befasst sich eingehender mit diesem Prinzip.

Deshalb beginnt die zweite Hälfte der Apokalypse mit dem plötzlichen Ausbruch von Terror und Zerstörung im Zuge einer nie dagewesenen dämonischen Schreckensherrschaft, weil Satan, ohne Hörner dargestellt, just da aus dem Himmel verstoßen wird. Im Himmel bezwungen, lässt er nun seinem unbändigen zerstörerischen Zorn freien Lauf, und das in einer alles vernichtenden Anstrengung, die letzte Zivilisation auf Erden auszurotten – insbesondere jene Menschen, die Gott anhängen, also gläubige Juden und Christen (siehe Offenbarung 12:7-17).

Satan will Rache nehmen für seine beschämende Niederlage, die ihm die Engel Gottes zugefügt haben. An anderem Ort im Buch beschreibe ich im einzelnen, was, wenn der Drache sich in die Schlange verwandelt, die Chinesen über Satans Eigenschaften zu bemerken haben. Diese kosmischen Kalenderentsprechungen werden im Kapitel 8, im Abschnitt „Beobachtung Nr. 7“ näher erklärt.

Ein erstaunlicher Zusammenhang

Da die letzteren Ausführungen zu den verschiedenen Kalendern und Symbolen nicht leicht zu verstehen sind, will ich das Ganze noch einmal zusammenfassen, zumal die parallele Abfolge von Ereignissen und die Wechselbeziehung der vorgestellten Kalendertypen für die Datierung der Apokalypse entscheidend sind.

Die Kulturen der Azteken, der Chinesen und der Hebräer sind durch Tausende von Kilometern voneinander getrennt. Sie entstanden auf verschiedenen Kontinenten, entwickelten sich über Tausende von Jahren unabhängig voneinander und verfügen über keine gemeinsame Sprache. Und doch stimmt jede von ihnen im Sinne der biblischen Prophezeiung mit den anderen überein, wo es um ein bestimmtes zukünftiges Datum geht, das sich wiederum exakt mit dem Zahlensystem des hebräischen Alphabets deckt.

Sowohl der aztekische als auch der chinesische Kalender orientieren sich an Sonnenzyklen, und jeder von ihnen ist mehr als 5000 Jahre alt. Der hebräische Kalender folgt zur Bestimmung der Anfangs- und Enddaten der Monate dem Mond, geht jedoch mit den Sonnenjahren und -zyklen konform, indem er siebenmal im Verlauf eines jeden 19-Jahre-Zyklus einen zusätzlichen Monat, Adar, einfügt. Auch der hebräische Kalender ist älter als 5000 Jahre. Das Jahr 2012 entspricht dem hebräischen Kalenderjahr 5773.

Der chinesische Kalender ordnet jedem Jahr Tiernamen zu. Jedes Tier steht für bestimmte Eigenschaften. Als ich die Tiere, die mit den in der Bibel vorausgesagten Jahren verglich, stieß ich auf eine weitere erstaunliche Parallele. Die Übergangszeit bis zur endgültigen Vertreibung Satans aus dem Himmel und seiner sodann anhebenden Herrschaft über die Erde wird gemäß dem chinesischen Kalender sowohl ins Jahr des Drachen als auch ins Jahr der Schlange fallen. Als ich die typischen Eigenschaften dieser Geschöpfe untersuchte, erkannte ich, dass Satan, so wie ihn die Bibel uns vermittelt, nicht treffender hätte symbolisiert werden können. Das gegensätzliche Wesen dieser Tiere entspricht vollkommen der geweissagten Verwandlung im Rollenspiel des Antichrist, wie ihn uns das Buch der Offenbarung vorstellt.

Alle diese unterschiedlichen Quellen deuten auf den exakt gleichen Zeitrahmen hin. Zufall oder Absicht? Das zu entscheiden, überlasse ich Ihnen, liebe Leser.

Das Tier aus der Erde

Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen: und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamme, und es redete wie ein Drache. Und die ganze Gewalt des ersten Tieres übt es vor ihm aus, und es macht, dass die Erde und die auf ihr wohnen das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt wurde. Und es tut große Zeichen, dass es selbst Feuer vom Himmel auf die Erde herabkommen läßt vor den Menschen; (Offenbarung 13:11-13 ELB)

Johannes kennzeichnet die erste Hälfte der Apokalypse mit der Erscheinung des “Tiers aus dem Meer“. Die zweite Hälfte gehört dem „Tier, das aus der Erde kommt“. Die Mini-Apokalypse endet am 17. September 2015. Dieser Tag wiederum liegt kurz vor Yom Kippur, dem jüdischen Tag der Versöhnung, der in jenem Jahr auf eine Tagundnachtgleiche (od. Sommersonnenwende) fällt, eine Zeitspanne mit gleich viel hellen wie dunklen Stunden.

6 Perioden der Mini-Apokalypse

Die siebenjährige Periode der Großen Apokalypse geht am 21. Dezember 2015 zu Ende, also zur Wintersonnenwende in der nördlichen Hemisphäre. Das Wiederholungsmuster deutet zugleich auf einen kontinuierlichen Prozess. Die zweite Hälfte der Apokalypse stellt für die bibelgläubigen Christen und Juden eine Zeit besonders schwerer Prüfungen dar, weil man sie mit allen Mitteln verfolgen wird. Satan wird seine ganze dämonische Macht aufbieten, um das Volk Gottes seinen Hass spüren zu lassen. Die meisten der unter seiner Herrschaft verlorenen und verkauften Menschen würden es nicht wagen, ihm die Stirn zu bieten.

Die Heilige Schrift zeichnet den Antichrist als einen Drachen, der wie ein Lamm redet. Er wird scheinbar fromm handeln und sich als falscher Messias eindrucksvoll der Symbole des christlichen Glaubens bedienen. Er will für das wahre Lamm Gottes gelten, doch er ist es nicht. Er gibt sich als der Auferstandene, der er einmal war (das erstere Tier), doch ist er nicht mehr dieser Mensch. Dem Teufel steht als Werkzeug einzig und allein der menschliche Körper zu Gebote. So wird es ihm nicht gelingen, selbst als „heilige Erscheinung“ im Tempel über sein wahres Wesen hinwegzutäuschen.

...und es verführt, die auf der Erde wohnen wegen der Zeichen, welche vor dem Tiere zu tun ihm gegeben wurde, indem es die, welche auf der Erde wohnen, auffordert, ein Bild dem Tiere zu machen, das die Wunde des Schwertes hat und lebte.

Und es wurde ihm gegeben, dem Bilde des Tieres Odem zu geben, auf dass das Bild des Tieres auch redete und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten.

Und es bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Knechte, dass sie ein Malzeichen annehmen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn; und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier ist die Weisheit. Wer Verständnis hat, berechne die Zahl des Tieres, denn es ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist 666. (Offenbarung 13:14-18 UEB)

Gegen Ende dieser sieben Jahre währenden Apokalypse (im Verlauf der 12. Periode) wird der Antichrist den Tempel betreten, um ihn zu zerstören. Sein Hass auf Gott und sein Wissen darum, dass er im Begriff ist, seine Herrschaft auf der Erde zu verlieren, wird ihn zu einem letzten irrationalen Aufbäumen gegen das Volk Gottes und den göttlichen Plan veranlassen. Satan kann seine Verbannung aus dem Universum nicht verhindern und wird deshalb eine Spur der Verwüstung bis hin zu Pforten der Hölle hinter sich herziehen. Bei alledem kann der Teufel nur den Körper der Heiligen antasten. Auf die Seelen der Ermordeten hat er keinen Einfluss, sie erwartet eine glorreiche Aufnahme in den Himmel.

Da wir alle ohnedies dazu bestimmt sind, zu sterben, steht es lediglich in Satans Macht, unser Leben zu verkürzen. Für diejenigen, die das ewige Leben bereits „in der Tasche“ haben, bewirkt ein vorzeitiger Tod nur das frühere Enden aller Leiden und schlimmen Erfahrungen mit dem Bösen. Jesus ermutigt uns, wenn er sagt „Siehe, ich bin stets bei euch.“ Wenn wir durch die Pforte der Daleth-Dimension der Sterblichkeit schreiten, sollten wir keine Furcht empfinden im Wissen darum, dass wir „auf der anderen Seite“ dem wunderbaren Herrn begegnen, der uns erwartet.

Wenn der letzte Posaunenstoß im Himmel widerhallt, wird Gottes Zorn sich dreißig Tage lang über die Welt ergießen. Die Juden werden dazu angehalten, hinaus aufs Land zu ziehen, um sich dort in Höhlen zu verbergen, oder weiter ostwärts in die Gefilde der Einöde, um ihren Hals zu retten. Christen müssen getreu sein bis zum Tod und das Evangelium verkünden. Die Belohnung für diesen Dienst lässt sich mit nichts in der Welt vergleichen. Jesus ermahnt uns Menschen:

Hütet euch aber, dass eure Herzen nicht etwa beschwert werden durch Völlerei und Trunkenheit und Lebenssorgen, und jener Tag plötzlich über euch hereinbreche; denn wie ein Fallstrick wird er kommen über alle, die auf dem ganzen Erdboden ansässig sind. Wachet nun, zu aller Zeit betend, auf dass ihr würdig geachtet werdet, diesem allem, was geschehen soll, zu entfliehen und vor dem Sohne des Menschen zu stehen. (Lukas 21:34-36)

Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu, dass euch niemand verführe! Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! und sie werden viele verführen. Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Sehet zu, erschrecket nicht; denn dies alles muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. Denn es wird sich Nation wider Nation erheben und Königreich wider Königreich, und es werden Hungersnöte und Seuchen sein und Erdbeben an verschiedenen Orten. Alles dieses aber ist der Anfang der Wehen.

Dann werden sie euch in Drangsal überliefern und euch töten; und ihr werdet von allen Nationen gehaßt werden um meines Namens willen. Und dann werden viele geärgert werden und werden einander überliefern und einander hassen; und viele falsche Propheten werden aufstehen und werden viele verführen; und wegen des Überhandnehmens der Gesetzlosigkeit wird die Liebe der Vielen erkalten; wer aber ausharrt bis ans Ende, dieser wird errettet werden.

Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen. (Matthäus 24:4-14 UEB)

Zurückblickend wird der Antichrist versuchen, während der letzten drei Jahre der Apokalypse die gesamte Menschheit zu beherrschen. Er wird seine dämonischen Kräfte dazu gebrauchen, um unter Vorwand der „Geistlichkeit“ ein fantastisches Gaukelspiel von Zeichen und Wundern zum Besten zu geben. In seinem Verlangen, angebetet zu werden, könnte er sich auch der technisch modernsten Projektoren bedienen, um von sich selbst ein Phantombild mit dreidimensionalem visuellem Effekt bei Fernsehausstrahlungen zu schaffen. Das Bild würde mittels Computer riesig vergrößert und sehr lebendig wirken. Die Bibel verzeichnet, dass der Antichrist allen Bürgern befiehlt, dieses Bild zu verehren. Er wird solches fordern, um festzustellen, wer zu ihm steht und wer seine Autorität missachtet.

Das erinnert an die Statue von Nebukadnezar, die damals, in Daniels Tagen, aufgestellt wurde. So wie jener, der ehemalige König von Babylon, jeden hinrichten ließ, der sein Ebenbild nicht anbetete, wird auch dieser nun verfahren. Wer sich jedoch dem Antichrist unterwirft, gewärtigt die schlimmen und ewigen Folgen von Gottes Richtspruch:

Und ein anderer, dritter Engel folgte ihnen und sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und ein Malzeichen annimmt an seine Stirn oder an seine Hand, so wird auch er trinken von dem Weine des Grimmes Gottes, der unvermischt in dem Kelche seines Zornes bereitet ist; und er wird mit Feuer und Schwefel gequält werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamme.

Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier und sein Bild anbeten, und wenn jemand das Malzeichen seines Namens annimmt.

Hier ist das Ausharren der Heiligen, welche die Gebote Gottes halten und den Glauben Jesu. Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel sagen: Schreibe: Glückselig die Toten, die im Herrn sterben, von nun an! Ja, spricht der Geist, auf dass sie ruhen von ihren Arbeiten, denn ihre Werke folgen ihnen nach. (Offenbarung 14:9-13 UEB)

Die Weltbevölkerung wird auf etwa die Hälfte schrumpfen. Die meisten Menschen werden dem Hunger zum Opfer fallen. Ethnischer Hass wird im ganzen Nahen Osten die Öllieferungen unterbrechen. Zahlreiche christliche und jüdische Bürger werden den Tod erleiden, weil sie das Tragen des Erkennungszeichens verweigern.

Die 8. und 9. Periode der Apokalypse

(Januar 2013 bis März 2014)

Die 8. und 9. Periode gehören zusammen, weil sie uns daran gemahnen, den Blick inmitten all dieser großen Kümmernisse gen Himmel zu richten. Während die Völker der Erde von der großen Drangsal in Beschlag genommen sind, finden im Himmel noch wichtigere Ereignisse statt.

Seit der Zeit, da Luzifer meuterte und zum Satan wurde, hatten er und seine gefallenen Engel zuweilen noch Zugang zum Dritten Himmel. Mit den Sünden der Menschen im Munde verhöhnten sie Gott. Gott Vater und die rechtschaffenen Engel im Himmel hatten sich mit der Anwesenheit dieser verdorbenen Geister abzufinden. Die Bibel berichtet nur weniges von diesem Teil der He-Seite. Seit der Wiederauferstehung des Gottessohns sind die „Tage“ Satans gezählt, und nun gehen sie zu Ende. Gott wird die Gegenwart von jeglichem himmlischen Übel säubern, ehe er desgleichen auch auf Erden tut: im Himmel wird schon eine Apokalypse ihren Abschluss gefunden haben, noch bevor die irdische Apokalypse zum Ende gekommen ist.

Die Apokalypse im Himmel

Vor zweitausend Jahre hatte Johannes eine Vision von etwas, das bald im Himmel geschehen wird:

Und es entstand ein Kampf in dem Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen. Und der Drache kämpfte und seine Engel; und sie siegten nicht ob, auch wurde ihre Stätte nicht mehr in dem Himmel gefunden. Und es wurde geworfen der große Drache, die alte Schlange, welcher Teufel und Satan genannt wird, der den ganzen Erdkreis verführt, geworfen wurde er auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen.

Und ich hörte eine laute Stimme in dem Himmel sagen: Nun ist das Heil und die Macht und das Reich unseres Gottes und die Gewalt seines Christus gekommen; denn hinabgeworfen ist der Verkläger unserer Brüder, der sie Tag und Nacht vor unserem Gott verklagte. Und sie haben ihn überwunden um des Blutes des Lammes und um des Wortes ihres Zeugnisses willen, und sie haben ihr Leben nicht geliebt bis zum Tode! Darum seid fröhlich, ihr Himmel und die ihr in ihnen wohnet!

Wehe der Erde und dem Meere! denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen und hat große Wut, da er weiß, dass er wenig Zeit hat. (Offenbarung 12:7-12 NRSV)

Am 21. Dezember 2012 wird das Himmelreich bei der Botschaft frohlocken, dass Satans Herrschaft zu diesem kosmischen Datum, nämlich zur Wintersonnenwende der nördlichen Hemisphäre (und Jerusalems), ihren Abschluss gefunden hat. Erzengel Michael und seine Heerscharen werden alle bösen und unreinen Geister, Dämonen und gefallenen Engel aus dem Universum vertreiben und sie in den Feuersee werfen, damit ihre Existenz für alle Zeit ausgelöscht werde.

Wie bist du vom Himmel gefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte! zur Erde gefällt, Überwältigter der Nationen! (Jesaja 14:12 UEB)

Satan wird hinab zur Erde geschickt und erhält drei Jahre lang Zeit, seine letzte Rebellion hinter sich zu bringen. Dort wird er allerdings auf Widerstand stoßen. Vielen auf der ganzen Welt wurde das Evangelium gepredigt, und tapfere Christen werden eher den Tod wählen, als sich Satans Begehren zu beugen. Satan muss erfahren, dass er nicht nur im Himmel entmachtet ist, sondern auch auf Erden den Boden unter den Füßen verliert. Selbst in den schlimmsten Phasen der satanischen Unterdrückung bleibt Gottes Macht erkennbar.

Am Ausgang des Cheth-Zeitalters wird Satan für weitere tausend Jahre in einer verschlossenen Höllenschlucht gefangengesetzt. Nach Ablauf dieser 1000 Jahre wird dieser Abgrund geöffnet und Satan freigelassen, und dann wird er noch ein weiteres Mal einen allerletzten gegen Gott gerichteten Aufstand anzetteln, in dessen Verlauf er das arglose Menschenvolk, das seiner Lebzeiten nie von Satans Versuchungen und Täuschungen heimgesucht war, zu vernichten trachtet. An seinem letzten Erdentag ereilt ihn sein endgültiges Verderben, dann nämlich, wenn er in den Feuersee gestürzt wird. Mit seinem verheerenden Einfluss auf jedes Lebewesen hienieden als auch im Himmel ist es damit für alle Zeit vorbei.

Dem Zahlensystem des hebräischen Alphabets zufolge steht die 8. Periode für „einen Neubeginn“, und die 9. Periode weist auf „neues Leben“ hin.

Nach diesem sah ich: und siehe, eine Tür war aufgetan in dem Himmel, und die erste Stimme, die ich gehört hatte wie die einer Posaune mit mir reden, sprach: Komm hier herauf, und ich werde dir zeigen, was nach diesem geschehen muss.

Alsbald war ich im Geiste; und siehe, ein Thron stand in dem Himmel, und auf dem Throne saß einer. Und der da saß, war von Ansehen gleich einem Jaspisstein und einem Sardis, und ein Regenbogen war rings um den Thron, von Ansehen gleich einem Smaragd.

Und rings um den Thron waren vierundzwanzig Throne, und auf den Thronen saßen vierundzwanzig Älteste, bekleidet mit weißen Kleidern, und auf ihren Häuptern goldene Kronen.

Und aus dem Throne gehen hervor Blitze und Stimmen und Donner; und sieben Feuerfackeln brannten vor dem Throne, welche die sieben Geister Gottes sind.

Und vor dem Throne wie ein gläsernes Meer, gleich Kristall; und inmitten des Thrones und um den Thron her vier lebendige Wesen, voller Augen vorn und hinten.

Und das erste lebendige Wesen war gleich einem Löwen, und das zweite lebendige Wesen gleich einem Kalbe, und das dritte lebendige Wesen hatte das Angesicht eines Menschen, und das vierte lebendige Wesen war gleich einem fliegenden Adler.

Und die vier lebendigen Wesen hatten, ein jedes von ihnen für sich, je sechs Flügel; ringsum und inwendig sind sie voller Augen, und sie hören Tag und Nacht nicht auf zu sagen: Heilig, heilig, heilig, Herr, Gott, Allmächtiger, der da war und der da ist und der da kommt!

Und wenn die lebendigen Wesen Herrlichkeit und Ehre und Danksagung geben werden dem, der auf dem Throne sitzt, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, so werden die vierundzwanzig Ältesten niederfallen vor dem, der auf dem Throne sitzt, und den anbeten, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und werden ihre Kronen niederwerfen vor dem Throne und sagen: Du bist würdig, o unser Herr und unser Gott, zu nehmen die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht; denn du hast alle Dinge erschaffen, und deines Willens wegen waren sie und sind sie erschaffen worden. (Offenbarung 4:1-11 UEB)

Die Feierlichkeiten im Himmel werden von lauten Posaunenstößen und den Stimmen eines mächtigen Chors erlöster Menschen angekündigt. Ferner werden Millionen gesalbter Heiliger und Engel anwesend sein. Dieses großartige Ereignis bildet den Schlussstein in Gottes Bauplan der künftigen Ewigkeit.

Im Zahlensystem des hebräischen Alphabets vertritt die Zahl 9 (neun entspricht dem Buchstaben Teth) neues, hervorbrechendes Leben wie bei der Mutter, die einem Kind das Leben schenkt. Das ist anders, als wenn Gott dem Adam Leben einhaucht, doch ist in Gottes Schöpfung das ewige Leben das zweite Stadium (10 - Jod). Es ist das Endziel, das im Dunkel verborgen liegt und im 6., 7. und 8. Zyklus heranreift, bis es schließlich allen als ein lebendes, atmendes Wesen sichtbar wird. Die Gebärmutter (Satans Herrschaftsbereich), die vor der Geburt gemeinsam mit dem Baby existierte, wird dann zerstört. Das Kind (Gottes Königreich) wird zur Welt kommen.

Nach diesem sah ich: und siehe, eine große Volksmenge, welche niemand zählen konnte, aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen, und sie standen vor dem Throne und vor dem Lamme, bekleidet mit weißen Gewändern, und Palmen waren in ihren Händen. Und sie rufen mit lauter Stimme und sagen: Das Heil unserem Gott, der auf dem Throne sitzt, und dem Lamme!

Und alle Engel standen um den Thron her und um die Ältesten und die vier lebendigen Wesen, und sie fielen vor dem Throne auf ihre Angesichter und beteten Gott an und sagten: Amen! Die Segnung und die Herrlichkeit und die Weisheit und die Danksagung und die Ehre und die Macht und die Stärke unserem Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. (Offenbarung 7:9-12 UEB)

Im Himmel wird eine total veränderte Atmosphäre herrschen, geprägt vom Ausbleiben jeglichen Aufruhrs und Übels. Es wird der Höhepunkt der Vereinigung des göttlichen mit dem irdischen Königreich sein. Es wird die Zeit sein, da die Heiligen belohnt werden. Die Ankündigung hier erfolgt durch ein Posaunensignal, und viele Stimmen werden sich im Einklang miteinander erheben.

Und ich sah: und ich hörte eine Stimme vieler Engel um den Thron her und um die lebendigen Wesen und die Ältesten; und ihre Zahl war Zehntausende mal Zehntausende und Tausende mal Tausende, die mit lauter Stimme sprachen: Würdig ist das Lamm, das geschlachtet worden ist, zu empfangen die Macht und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Herrlichkeit und Segnung.

Und jedes Geschöpf, das in dem Himmel und auf der Erde und unter der Erde und auf dem Meere ist, und alles, was in ihnen ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Throne sitzt und dem Lamme die Segnung und die Ehre und die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und die vier lebendigen Wesen sprachen: Amen! Und die Ältesten fielen nieder und beteten an. (Offenbarung 5:11-14 UEB)

Johannes, der diese Vorgänge im Himmel verfolgte, berichtet über einen bestimmten Augenblick, da tiefes Schweigen herrsche. Millionen von Engeln und Menschen hatten sich vor einem hell erleuchteten Thron, der von weiteren 24 kleineren Thronsesseln umringt war, versammelt. (Die Zahl 24 steht für „Priesterschaft“ in Verbindung mit Gottesdienst. Psalm 72 führt 24 Verweise auf den Messias an.)

Festlich gestimmte Engel und andere Geschöpfe umringten Johannes. Alle Tätigkeiten kamen zum Erliegen. Eine halbe Stunde lang (eine himmlische?) herrschte Stille. Die Spannung wuchs, als man sieben Engeln Posaunen reichte, damit sie das Signal zum Aufbruch bliesen.

Nach einer Weile völliger Ruhe ertönte der Posaunenklang zum Zeichen für etwas, das die himmlischen Heerscharen vorbereitet hatten. Sämtliche Planungen und Vorbereitungen mündeten in eine weitere eindrucksvolle Phase des vorgefassten Plans Gottes für die Erde.

Als nächstes sollte ein Weihrauch-Opfer dargebracht werden, um damit die Gebete der Heiligen zu versinnbildlichen. In der Danksagung drücken sich auch die erlittenen Qualen wie Schmerz, Angst, Peinigung und Panik aus, die ihnen von bösen Menschen zugefügt worden waren. Alle Erinnerungen an das, was die Heiligen vor ihrem Tod erdulden mussten, werden hier wieder lebendig. Eingebunden in den Weihrauch des Gebets sind die Rufe nach Gerechtigkeit derer, die für ihren Glauben leiden mussten. Das veranlasst die Engel, auf Erden Feuer zu legen, was mit kolossalen Donnerschlägen, ungeheuer grellen Blitzen und gewaltigen Erdbeben einhergehen wird.

Und als es das siebte Siegel öffnete, entstand ein Schweigen in dem Himmel bei einer halben Stunde. Und ich sah die sieben Engel, welche vor Gott stehen; und es wurden ihnen sieben Posaunen gegeben.

Und ein anderer Engel kam und stellte sich an den Altar, und er hatte ein goldenes Räucherfaß; und es wurde ihm viel Räucherwerk gegeben, auf dass er Kraft gebe den Gebeten aller Heiligen auf dem goldenen Altar, der vor dem Throne ist. Und der Rauch des Räucherwerks stieg mit den Gebeten der Heiligen auf aus der Hand des Engels vor Gott. Und der Engel nahm das Räucherfaß und füllte es von dem Feuer des Altars und warf es auf die Erde; und es geschahen Stimmen und Donner und Blitze und ein Erdbeben. (Offenbarung 8:1-5 UEB)

Die beiden Zeugen

Die Bibel weissagt, dass das Evangelium überall an den “vier Ecken des Erdballs” gepredigt werde. Während der letzten Jahre der Apokalypse werden viele Einwohner Israels der Tatsache ins Auge blicken müssen, dass Gottes jüngstes Gericht angebrochen ist. Sie werden anfangen, die alten Lehren der Thora, der Psalmen und Propheten zu studieren. Sie werden erkennen, dass sie im Begriff sind, in eine Zeit schrecklicher Verfolgungen, ähnlich dem Holocaust, einzutreten.

In Amerika werden, trotz starken Widerstands der Regierung, viele Christen dem drängenden Ruf folgen, der Welt das Evangelium zu predigen. Notverordnungen zur Sicherung der Heimatfront werden die USA in einen Polizeistaat verwandelt haben, und religiöse Zusammenkünfte werden im Verdacht stehen, Terroristen Schutz zu gewähren.

Gott wird sich in dieser Zeit der Unterdrückung nicht ausmanövrieren lassen. Kurz vor Eintritt der 6. Periode werden zwei interessante Individuen auf der Bildfläche erscheinen. In der Offenbarung 11:3 nennt Johannes sie „Zeugen“. Sie werden in Jerusalem leben und die neuvereinigte Weltsuperkirche verdammen, und die Medien werden gierig alles aufgreifen, was sie sagen. TV-Ausstrahlungen werden ihre verbalen Engagements und die gewaltigen Demonstrationen übernatürlicher Macht begleiten. Sie werden erscheinen, um das Wetter zu beeinflussen und zum Beispiel verkünden, dass im Nahen Osten oder anderenorts auf der Welt kein Regen fallen wird. Es wird scheinen, als verfügten sie über dieselben Kräfte wie der mächtige Prophet Elia, der schuld war, dass in Israel dreieinhalbe Jahre lang kein Regen niederging.

Und ich werde meinen zwei Zeugen Kraft geben, und sie werden 1260 Tage weissagen, mit Sacktuch bekleidet. Diese sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen. Und wenn jemand sie beschädigen will, so geht Feuer aus ihrem Munde und verzehrt ihre Feinde; und wenn jemand sie beschädigen will, so muss er also getötet werden.

Diese haben die Gewalt, den Himmel zu verschließen, auf dass während der Tage ihrer Weissagung kein Regen falle; und sie haben Gewalt über die Wasser, sie in Blut zu verwandeln, und die Erde zu schlagen mit jeder Plage, so oft sie nur wollen. (Offenbarung 11:3-6 UEB)

Das ungewöhnliche Verhalten dieser beiden Zeugen wird zum Politikum für die Regierung und zum Dorn im Auge vieler Kirchenfürsten. Man wird letztere beschuldigen, mit ihren ketzerischen, intoleranten Lehren der Instabilität Vorschub zu leisten. Doch die zwei Zeugen werden sich unverdrossen und mit großer Hingabe gegen die Verderbtheit ihrer Zeit aussprechen und das Volk dazu anhalten, Gott um Vergebung für ihre Missetaten zu bitten.

Sie werden am 4. Januar 2012 erstmals öffentlich in Erscheinung treten, und ihre Mission wird am Fasttag des 17. Tammus 5775, das ist der 4. Juli 2015, beendet sein.

 Johannes zufolge werden diese beiden Zeugen nach 1260 Tagen hingemeuchelt, derweil sie unbeirrt das Evangelium des Herrn und Sein Gericht, das über die korrupten wirtschaftlichen und politischen Systeme kommen wird, verkünden. Der Antichrist in seiner Rolle als Präsident der Europäischen Union wird sie mit übernatürlichen Kräften bezwingen. Drei Tage lang werden ihre Leichen auf den Straßen von Jerusalem liegen bleiben, um Tag und Nacht von Millionen Fernsehzuschauern begafft zu werden. Dann wird eine durchdringende Stimme von oben ertönen und rufen: „Kommt herauf!“ Zu Jedermanns Erstaunen werden sich die Leiber der ermordeten Zeugen vor laufenden Kameras erheben und in den Himmel entschweben.

Gleichzeitig wird ein schweres Erdbeben die Stadt Jerusalem erbeben lassen. Tage später werden die Nachrichten über 7.000 Tote berichten, die unter den Trümmern der eingestürzten Gebäude begraben wurden.

Und wenn sie ihr Zeugnis vollendet haben werden, so wird das Tier, das aus dem Abgrund heraufsteigt, Krieg mit ihnen führen, und wird sie überwinden und sie töten. Und ihr Leichnam wird auf der Straße der großen Stadt liegen, welche geistlicherweise Sodom und Ägypten heißt, wo auch ihr Herr gekreuzigt wurde. Und viele aus den Völkern und Stämmen und Sprachen und Nationen sehen ihren Leichnam drei Tage und einen halben, und erlauben nicht, ihre Leichname ins Grab zu legen. Und die auf der Erde wohnen, freuen sich über sie und frohlocken und werden einander Geschenke senden, weil diese, die zwei Propheten, die quälten, welche auf der Erde wohnen.

Und nach den drei Tagen und einem halben kam der Geist des Lebens aus Gott in sie, und sie standen auf ihren Füßen; und große Furcht fiel auf die, welche sie schauten. Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel zu ihnen sagen: Steiget hier herauf! Und sie stiegen in den Himmel hinauf in der Wolke, und es schauten sie ihre Feinde.

Und in jener Stunde geschah ein großes Erdbeben, und der zehnte Teil der Stadt fiel, und siebentausend Menschennamen kamen in dem Erdbeben um; und die übrigen wurden voll Furcht und gaben dem Gott des Himmels Ehre. (Offenbarung 11:7-13 UEB)

Die 10. Periode der Apokalypse

22. März 2014 – 21. Oktober 2014

Diese Periode wird auf der Erde eine Zeit massiver Zerstörungen, ethnischer Säuberungen und Tötungen sein. Doch all dem zum Trotz wird die Gute Nachricht von Fernsehen, Internet, Film und durch persönliche Evangelisation weiterhin über die ganze Welt verbreitet. Die wahren Christen werden den Terroristen an Tapferkeit in nichts nachstehen und das Wort Jesu Christi wie auch sein Kommen als der König aller Könige verkünden.

Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen. (Matthäus 24:14 UEB)

Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der das ewige Evangelium hatte, um es denen zu verkündigen, die auf der Erde ansässig sind, und jeder Nation und Stamm und Sprache und Volk, indem er mit lauter Stimme sprach: Fürchtet Gott und gebet ihm Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen; und betet den an, der den Himmel und die Erde gemacht hat und das Meer und die Wasserquellen. (Offenbarung 14:6-7 UEB)

Die Zahl zehn (10) erinnert mich an die zehn Plagen von Ägypten. Während des 10. Abschnitts der Apokalypse werden wir erneut Zeuge von Gottes Gericht gegen ein Weltsystem werden, welches das erwählte Volk seines Glaubens wegen verfolgt hat.

Über die letzten Monate der Apokalypse wird sich die Menschheit im Strudel eines horrenden Konflikts gefangen finden, der von politischer Feindseligkeit und islamisch-religiösem Eifer geschürt wird. Der Unterdrückungsapparat der Regierung wird täglich Menschen ins Gefängnis sperren. Arbeitslosigkeit, Hunger, Verbrechen, Plünderungen und beständige Furcht sollen die letzten Reste der Zivilisation beseitigen. Die Verachtung jeglicher biblischer Moralvorstellung wird in eine unvorstellbare Gesetzlosigkeit münden. Die Bibel beteuert, dass die Liebe der Menschen zueinander erkalten wird. Ganze Familien werden sich religiöser Grundfragen halber so erbittert zerstreiten, dass sie ihre eigenen Angehörigen den Häschern ans Messer liefern.

Vor lauter Zerstörung durch die Apokalypse können wir leicht den Blick dafür verlieren, was Gott zur Errettung der Menschheit leistet. Am Beginn der Geschichte der christlichen Kirche verzeichnet die Bibel eine „Taufe des Heiligen Geistes“ als Zeugnis gegenüber der religiösen und säkularen Welt, mit der die enorme Macht Gottes demonstriert wird.

Zum Ende des christlichen Kirchenzeitalters, „ehe der große und herrliche Tag des Herrn anbricht“, wird Gott erneut vor dem Hintergrund der schrecklichsten Zeit auf Erden die übernatürlichen Kräfte des Heiligen Geistes über die Menschheit ausgießen. Wahre Gläubige, die diese Zeit durchleben, sollten sich hochgeehrt fühlen, dass Gott sie auserkoren hat, Seine Macht als Zeugnis des ewigen Lebens und des Lichts der Welt mitten in ihrer finstersten Stunde zu bekunden.

Jesus Christus wurde nach einem genau vorbestimmten Plan von gesetzlosen Männern gekreuzigt und dann, als er die Todesqualen überwunden hatte, von Gott erhöht (siehe Apostelgeschichte 2:23). Deshalb heißt es in der Heiligen Schrift: „Und es soll geschehen: wer den Namen des Herrn anrufen wird, soll gerettet werden“ (Apostelgeschichte 2:21). Selbst in diesen bevorstehenden Zeiten der größten Not ist alles, was ein Mensch tun muss, um gerettet zu werden, „den Herrn Jesus anrufen“. Diejenigen, welche so handeln, werden erleben, dass ihnen der Heilige Geist innewohnt. Inmitten der finstersten Stunde der Menschheit wird Gottes Liebe um so heller erstrahlen.

Sowohl der Prophet Joel (2:28-32) als auch der Apostel Paulus (Apostelgeschichte 17:21) berichten, dass sich ein großes Erwachen und Verlangen nach dem Gott der Bibel einstellen wird. Gott wird daraufhin den Heiligen Geist in einer derartigen Flut über die Menschheit ausgießen, die Tausende und Abertausende erfasst werden. Dieses Phänomen wurde erstmals an Pfingsten vor 2000 Jahren zu Beginn des Kirchenzeitalters beobachtet. Dies wird den Gläubigen zusätzliche Gewissheit schaffen, dass Gott sie liebt und ihnen für die Zukunft das ewige Leben verspricht.

Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geiste ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure Jünglinge werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben; und sogar auf meine Knechte und auf meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geiste ausgießen, und sie werden weissagen.

Und ich werde Wunder geben in dem Himmel oben und Zeichen auf der Erde unten: Blut und Feuer und Rauchdampf; die Sonne wird verwandelt werden in Finsternis und der Mond in Blut, ehe der große und herrliche Tag des Herrn kommt. Und es wird geschehen, ein jeder, der irgend den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden." (Apostelgeschichte 2:17-21 UEB)

Das Bezeugen ihres neu gefundenen Glaubens wird seitens der Regierungen der westlichen Welt noch schlimmere Verfolgungen auslösen. Viele wird man hinrichten, doch andere werden deren Platz einnehmen. Erinnerungen werden wach an die Zeit vor 2000 Jahren, als Christen zum allgemeinen Vergnügen abgeschlachtet wurden, nachdem eine korrupte religiöse Gesellschaft sie zu Staatsfeinden erklärt hatte.

Um denjenigen Heiligen, die auf Erden für ihren Glauben und ihr Zeugnis sterben, Gewissheit zu geben, bat Gott vor 2000 Jahren Johannes: „komme herauf“ und „schreibe nieder, was du siehst.“

Ich war an des Herrn Tage im Geiste, und ich hörte hinter mir eine laute Stimme wie die einer Posaune, (Offenbarung 1:10 UEB)

Nach diesem sah ich: und siehe, eine Tür war aufgetan in dem Himmel, und die erste Stimme, die ich gehört hatte wie die einer Posaune mit mir reden, sprach: Komm hier herauf, und ich werde dir zeigen, was nach diesem geschehen muss. (Offenbarung 4:1 UEB)

Johannes fuhr in den Himmel auf und fand dort die wiedererweckten Heiligen in reine, weiße Gewänder gekleidet und zu Tausenden und Abertausenden um den Thron, den Mittelpunkt von Gottes Regentschaft, versammelt vor. Sie huldigten ihm mit Palmblättern in den Händen. Johannes erkannte, dass sie aus vieler Herren Länder gekommen waren und unterschiedliche Idiome sprachen, doch alle sangen sie gemeinsam ein Lied, mit dem sie den Herr priesen. Johannes war von der Erhabenheit, der Eintracht und der Liebe, die aus diesen Menschen sprach, beeindruckt. Ich nenne sie die „multinationalen Heiligen“.

Nach diesem sah ich: und siehe, eine große Volksmenge, welche niemand zählen konnte, aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen, und sie standen vor dem Throne und vor dem Lamme, bekleidet mit weißen Gewändern, und Palmen waren in ihren Händen. Und sie rufen mit lauter Stimme und sagen: Das Heil unserem Gott, der auf dem Throne sitzt, und dem Lamme!

Und alle Engel standen um den Thron her und um die Ältesten und die vier lebendigen Wesen, und sie fielen vor dem Throne auf ihre Angesichter und beteten Gott an und sagten: Amen! die Segnung und die Herrlichkeit und die Weisheit und die Danksagung und die Ehre und die Macht und die Stärke unserem Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Und einer von den Ältesten hob an und sprach zu mir: Diese, die mit weißen Gewändern bekleidet sind, wer sind sie, und woher sind sie gekommen?

Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Dies sind die, welche aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre Gewänder gewaschen und haben sie weiß gemacht in dem Blute des Lammes. (Offenbarung 7:9-14 UEB)

Viele Christen glauben, sie blieben von Leiden verschont, und vermuten, dass ihr „Entrückung in den Himmel“ sie vor den schrecklichen Endzeiten bewahrt. Gott hat jedoch von Beginn an beschlossen, das Leben seiner Menschenkinder mit Erfahrungen zu bereichern, die im künftigen Königreich des Herrn, das ewig währen wird, benötigt werden. Er wird seinen Kindern die Wohltaten, die dem Leiden inmitten großen Übels entsprießen, nicht versagen, noch die Gelegenheit, Zeuge zu werden eines Schauspiels mit Ereignissen von unvorstellbaren kosmischen Ausmaßen, wie es niemals zuvor von gewöhnlichen Sterblichen erlebt wurde.

Vor seinem Thron versammelt, werden sie Gott beipflichten, dass es die Zeit lohnte, welche sie für Ihn auf Erden durchlitten, um ihre Zugehörigkeit zu beweisen und Dank zu sagen für alles, was sie dafür empfangen haben und werden, insbesondere das zukünftige Leben.

Und sie singen ein neues Lied: Du bist würdig, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen; denn du bist geschlachtet worden und hast für Gott erkauft, durch dein Blut, aus jedem Stamm und Sprache und Volk und Nation, und hast sie unserem Gott zu Königen und Priestern gemacht, und sie werden über die Erde herrschen!

Und ich sah: und ich hörte eine Stimme vieler Engel um den Thron her und um die lebendigen Wesen und die Ältesten; und ihre Zahl war Zehntausende mal Zehntausende und Tausende mal Tausende, die mit lauter Stimme sprachen: Würdig ist das Lamm, das geschlachtet worden ist, zu empfangen die Macht und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Herrlichkeit und Segnung.

Und jedes Geschöpf, das in dem Himmel und auf der Erde und unter der Erde und auf dem Meere ist, und alles, was in ihnen ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Throne sitzt und dem Lamme den Lobpreis und die Ehre und die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit!

Und die vier lebendigen Wesen sprachen: Amen! Und die Ältesten fielen nieder und beteten an. (Offenbarung 5:11-14 UEB)

 

Max Toth, Pyramid Prophecies (Inner Tradition International Ltd., 1988)

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Kapitelübersicht: Geheimnis von Tammus 17
Eine unentbehrliche Einfurung
Vorwort:
Warum zwei getrennte Bücher?

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