Geheimnis von Tammus 17

  Entdeckung und Datierung der biblischen Apokalypse 2008 - 2015

Kapitel 3

Der Anfang von Gottes Zorn

 

Die 11. und 12. Periode der Apokalypse

(22. Mai 2014 – 21. Dezember 2015)

Was soll das mit diesem „Tammus“?
Woher der Name dieses Buchs?
Weshalb wird New York City nach dem 21. Dezember 2008 zerstört?
Welche anderen Weltereignisse lösen die Apokalypse aus?
Wie können ziehende Raubvögel die Endzeit vorhersagen?

 

Abschnittsverweise für dieses Kapitel:

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Die letzten Ereignisse vor dem Ende

Wir sind nun bei den zwei letzten siebenmonatigen Perioden der Apokalypse angelangt. Selbst nach sechs Jahren der Zerstörung und des Todes wird sich die Menschheit noch immer weigern, Gott zu suchen. Leiden allein genügt offenbar nicht, die Menschen zu demütiger, reuiger Abkehr von bösem Denken und gottloser Lebensweise zu bewegen. Nicht einmal der große Meteoritenniederschlag, dem Millionen von Menschen zum Opfer fallen, vermag ihren Schmerz in Reue und Abkehr vom Bösen zu verwandeln. Weltweit werden die Menschen weiterhin in Auflehnung gegen ihren Schöpfer verharren. Scheinbar werden sie innerlich nur noch verhärteter, weigern sich stur, Gott anzuerkennen und ihren feindseligen Willen seiner Gerechtigkeit und Liebe zu unterwerfen.

Dieses Kapitel erfordert eine spezielle Einleitung. Als ich begann, meine zwei Bücher über diese vielfältigen Prophezeiungen zu schreiben, merkte ich, dass sie an einem bestimmten Zeitpunkt zusammenfallen und nicht, wie erwartet, sich in der zeitlichen Abfolge ergänzen. Nun, ich bin eigentlich ein ziemlich organisierter Mensch, und irgendwann gegen Ende meiner Schreibtätigkeit bemerkte ich, dass die Seitenanordnung der Offenbarung scheinbar durcheinander geraten war. Ich habe nun damit begonnen, die Abfolge der vielen geschilderten Ereignisse neu zu überdenken. Aber das wird mich noch viel Zeit kosten. Die nötige Analyse sprengt den Rahmen dieses Buchs. Ich habe jedoch versucht, in der Einführung einen Überblick über die Geschehnisse zu geben, wie sie der Apostel Johannes in seinem heftig diskutierten Werk schildert.

Falls Sie die Einführung übersprungen haben, gehen Sie doch nochmals zum Anfang und lesen Sie sie! So können Sie erfahren, warum es für Johannes so schwer war, das Erlebte und Gehörte in Worte zu fassen. Sie finden wahrscheinlich in meinen vielen Kapiteln ein paar Unstimmigkeiten mit Bezug auf die Zeitabfolge gewisser Ereignisse. Ich hoffe jedoch, dass Sie nicht mein ganzes Werk ablehnen, nur weil ich noch nicht alle Einzelheiten sauber ausgearbeitet habe. Wahrscheinlich werde ich das auch nie ganz schaffen. Ich würde mich übrigens freuen zu erfahren, welche Erfahrungen andere machen, die die in meinen Büchern vorgestellten Werkzeuge und Forschungsmethoden anwenden. Deshalb unterhalten wir ja auch ein Leserforum auf unserer Webseite www.apocalypse2008-2015.com.

Vorläufig genügt es zu wissen, dass der Apostel Johannes Hunderte prophetischer Ereignisse aus einer Spiegelperspektive schildert. Nach der Spiegel-Analogie findet sich die Realität in der He-Dimension, lediglich die “Spieglung” der Ereignisse findet in der Daleth-Dimension, also unserer Zeit-Raum-Dimension statt. Niemand von uns hat ja direkten Zugang zur He-Dimension, um etwa den Lauf der Dinge an ihrem Ursprung zu ändern. Das Wichtigste für unsere Zwecke ist zu begreifen, dass das „Sechste Siegel“ die Ankündigung der Ereignisse in der He-Dimension bedeutet. Es ist wie mit Ursache und Wirkung bei einer mathematischen Gleichung: das „Siebte Siegel“ steht dabei für die Wirkung oder eben das, was sich hier und jetzt in der Daleth-Dimension zuträgt.

Die meisten Ereignisse, die wir mit „Gottes Zorn“ in Verbindung bringen, werden am 4. September 2015 ihren Anfang nehmen und am 17. Tag desselben Monats enden. Es wird ein gewaltiges Erdbeben geben, das während der ganzen 13 Tage andauert. Es werden ebenso alle 7 Engel, 7 Trompeten, 7 Zornesschalen und 7 Donner innerhalb dieses Zeitraums zum Einsatz kommen. Wie der Verfasser der Offenbarung, Johannes, versuche auch ich in meinem Buch, die erwarteten Geschehnisse aus verschiedenen Blickwinkeln zu beschreiben, gerade so, wie wenn man in der Mitte eines 360-Grad-Rundkinos steht. Man kann nur schwer zu Papier bringen, was man sieht.

Die eigentliche „Geburt“ des Gottesreichs wird erst am Schluss dieser Periode mit Einsetzen des Teth-Zeitalters stattfinden. Alles wird wie im 360-Grad-Film auf Leinwand projiziert. Wenn Sie in der Mitte stehen und hier- und dorthin schauen, um zu sehen, was vor sich geht, mischen sich vielerlei gleichzeitig stattfindende Handlungen und Töne in solcher Komplexität, dass man sie gar nicht aufschreiben oder einem Freund erzählen kann. Ich bin mir sicher, dass jeder, der den Film mit Ihnen gesehen hat, die Geschichte anders wiedererzählen würde. So verstehe ich also das, was der Apostel Johannes sah, wobei ich natürlich das jüdische Denken jener Epoche mit berücksichtige.

Auf der Bühne unserer Welt sind wir nun bei den letzten fünf Akten der Apokalypse, dem kürzesten Menschenzeitalter, angekommen. Der Buchstabe Cheth (8) auf der Weltkuckucksuhr weist darauf hin. In der Symbolik des hebräischen Alphabets drückt der Buchstabe Cheth (8) die Idee des „Eingeschlossenseins“ bzw. des „Neubeginns“ aus.

Nur Noahs Familie – insgesamt acht Menschen – wurden aus der ersten großen Apokalypse der Welt, der Sintflut, gerettet, um zur Keimzelle einer neuen Zivilisation zu werden. Acht ist zwei mal vier (2x4). Im Hebräischen entspricht die Vier dem Buchstaben Daleth, der, wörtlich übersetzt, „Tür“ bedeutet, aber auch für „diese Welt in dieser Zeit“, also unsere Raum-Zeit-Dimension, steht. Man könnte also sagen: Die große Apokalypse stellt zwei Türen dar, die durch Zäune miteinander verbunden oder eingezäunt sind. Es gibt kein Entkommen von dem, was uns erwartet; alle Nationen werden hinein getrieben und durch die Zäune an der Flucht gehindert. Wer nicht bußfertig zu Gott umkehrt, wird unter Schmerzen sterben und im Leben nach dem Tod vor dem ewigen Gericht stehen.

Gott, der reine Liebe ist, wurde von Anbeginn an durch Satans Verrat und die von ihm verursachte Zerstörung sowie durch die in unserer Natur liegende Aufsässigkeit dazu gezwungen, mittels der Apokalypse alle Nationen zu richten. Gäbe es eine gnädigere Möglichkeit, so würde Er sich ihrer bestimmt bedienen.

Denken Sie daran: wenn auch der Teufel sich auf der Erde immer wilder gebärdet und den Planeten samt seinen Bewohnern in den Abgrund zieht, so ist doch Gott immer noch der Herr. Es ist Sein göttlicher Wille, der geschieht, wenn Er zuerst die rebellischen Engel aus dem Himmel ausschließt und kurz darauf nachstößt, um sowohl die gestürzten Engel als auch die verderbten Menschen aus der Atmosphäre und von der Erdoberfläche zu verbannen. Diese schreckliche Zeit der Heimsuchung ist unumgänglich, damit kein Übel durch die zweite Tür hinaus gelangt, die aus der Apokalypse zu einem Neubeginn führt, dem versprochenen neuen Zeitalter der tausendjährigen Herrschaft Jesu auf Erden.

Das Zifferblatt der Weltkuckucksuhr weist unser Sajin-Zeitalter als eine Epoche der Herrschaft Satans über die menschliche Zivilisation aus. Das Cheth-Zeitalter der menschlichen Zivilisation stellt in vielerlei Hinsicht die zu Ende gehende Übergangsphase am Schluss unseres gegenwärtigen (des Sajin-) Zeitalters dar, und auch mein Text bezieht sich unter diesem Aspekt mitunter darauf.

Das gegenwärtige Zeitalter der Einflussnahme Satans endet erst, wenn die große Apokalypse mit dem 21. Dezember 2015 abgeschlossen ist. Mit dem Ablauf des Cheth-Zeitalters wird die zweite Phase der menschlichen Zivilisation, die nach der Sintflut begann und unter der tyrannischen Führung des aufsässigen „Gottes dieser Weltzeit“ stand, zu Ende sein.

Die folgende Übersicht verzeichnet einige der wichtigsten Schlagzeilen, die den Weg zu den letzten Tagen der Apokalypse markieren. Sie sind mit einem Konzert vergleichbar, das mit dem stetig sich aufbauenden Crescendo des Gesamtorchesters auf das Finale zusteuert. Lesen Sie selbst:

1. Teilbesetzung Jerusalems durch eine ca. 200 Millionen Mann starke Armee, was in einen unvollendeten Völkermord an Israelis ausartet.

2. Zerstörung des neu errichteten Dritten Tempels in Jerusalem am 25. Juli 2015 (9. Av 5775).

3. Das schwerste Erdbeben seit Menschengedenken vernichtet die 200- Millionen-Armee bei der Schlacht von Harmageddon, welche gegen Jerusalem geführt wird, um das jüdische Volk auszurotten und den Namen Israel von der Landkarte und aus dem Gedächtnis zu streichen.

4. Parallel zu den Geschehnissen von Punkt 3 werden die 4 Todesengel, die zu Beginn des zweiten „Wehes“ erschienen sind, alle bösen Geister, gefallenen Engel und unbekannte Dämonenwesen für immer aus dem Luftbereich der Erde, von der Erdoberfläche und aus der Unterwelt (auch Hades genannt) verbannen, um den Flammen des Feuersees preiszugeben. Die vier Engel sind schon vor der Sintflut für eben diesen Zweck auserkoren worden und werden bis zum göttlichen Zeitpunkt im Gefängnis gehalten. Sie sind dazu bestimmt, die „Schafe“ von den „Böcken“ zu scheiden und dann jedes gehorsame „Schaf“ zu übergehen, während die rebellischen „Böcke“ sterben müssen (s. Jesu Lehre in Matthäus 25). Die Todesengel werden jeder menschlichen Einrichtung und Regierung, die auf gottlosen Prinzipien aufbaut, den Garaus machen. So wird auch der letzte Rest von Überlebenden aus der gottlosen Zivilisation, die die Strafgerichte Gottes womöglich unbeschadet überstanden haben, ausgemerzt.

5. Die Zweite Zivilisation endet am 21. Dezember 2015.

4 jüdische Fasttage als Weglichter

Die alljährlichen jüdischen Feiertage wurden für mich zu einem eminent wichtigen Schlüssel für die endgültige Datierung der Apokalypse. Hinter diesen Fest- und Fasttagen verbergen sich Zusammenhänge und Wahrheiten, die an Gottes große Offenbarungen in Geschichte und Prophetie gemahnen. Die letzte Phase der Apokalypse bildet diesbezüglich keine Ausnahme.

Die vier Hauptfasttage kennzeichnen die wichtigsten Ereignisse dieses letzten Abschnitts der Apokalypse. Ich habe die letzten sieben Monate mit den jüdischen Feiertagen verglichen und herausgefunden, dass einige der mathematisch ermittelten Daten in ihrer Reihenfolge ziemlich genau der Abfolge der vier Hauptfasttage des jüdischen Kalenders entsprechen.

Fasttage sind keine Tage, die zu begehen dem Vergnügen dient. Sie sind die Jahrestage schwerer Prüfungen und Leiden, die Gottes Volk im Laufe seiner Geschichte zu erdulden hatte. Sie verfolgen den Zweck, uns an den Ernst bestimmter Lebenslagen zu erinnern und uns zum Nachdenken darüber zu veranlassen, wohin uns der eingeschlagene Weg führt. Sie sind der Richtungskontrolle mittels des Kompasses auf hoher See vergleichbar, die uns hilft Kurs zu halten.

Der Grund, warum diese Fasttage eine wichtige Rolle bei der Datierung prophezeiter Ereignisse spielen, liegt darin, dass das jüdische Volk im Laufe seiner Geschichte eine Neigung hat erkennen lassen, schreckliche Geschehnisse immer wieder an den gleichen Tagen zu wiederholen. Das beste Beispiel hierzu gibt uns vielleicht die Zerstörung des Tempels von Jerusalem, die sich jeweils am 9. Av der Jahre 588 v. Chr. und 9. Av 70 n. Chr. ereignete.

Im Bewusstsein dieses wichtigen Prinzips verglich ich die letzten vier Fasttage mit dem letzten siebenmonatigen Zeitabschnitt der Apokalypse. Das Ergebnis war die Erkenntnis, dass tief verborgen in den biblischen Aufzeichnungen, in der Geschichte und in den Traditionen des jüdischen Volkes zentrale Informationen enthalten sind. Im Laufe eines jeden Jahres halten traditionsverbundene Juden vier Hauptfasttage ein. Da ich kein Jude bin und nicht hebräisch spreche, zitiere ich die Zeitschrift, in der ich zum ersten Mal über diese wichtigsten jüdischen Fasttage gelesen habe:

Ta’anit oder Ta’aniot (Plural) heißen die jüdischen Fasttage, zu denen in Zeiten der Not oder der Trauer aufgerufen wird oder die als Tage des Gedenkens begangen werden. Als die Juden verfolgt wurden, riefen die Rabbiner Tage der Trauer und des Fastens (ta’anit zibur) aus. Im Talmud (dem mündlich überlieferten Gesetz) gibt die Megillat Ta’anit präzise Hinweise zur Durchführung der nationalen Fasttage und dem Grad ihrer Bedeutung. Es gibt vier Fasttage, die das ganze Volk einhalten sollte.

Die Wurzel des Wortes ta’anit findet sich in Levitikus 16:29 und 23:27, wo es mit „kasteien“ übersetzt ist. Beachten Sie, dass die Anzahl der wichtigsten Fasttage vier beträgt, hebräisch Daleth – diese Zahl bedeutet „diese Welt in dieser Zeit“. Das ist angemessen, weil dieses (unser) Zeitalter und die Ereignisse der Apokalypse uns viel Anlass zum Fasten geben; die neue, bevorstehende Ära jedoch wird reichlich Grund zum Feiern bieten. Tatsächlich heißt es in Sacharja 8:19, dass insbesondere diese vier Fasttage „zu fröhlichen Festzeiten“ werden.

So spricht der Herr Zebaoth: Die Fasten des vierten, fünften, siebenten und zehnten Monats sollen dem Hause Juda zur Freude und Wonne und zu fröhlichen Festzeiten werden. Doch liebt Wahrheit und Frieden! (Sacharja 8:19 LB/84)

Erinnern Sie sich, im jüdischen Kalender gibt es je nach Sichtweise zwei Anfangsmonate: das religiöse oder Festjahr beginnt im Frühling, der Zeit von Pessach, mit dem Nissan, während das bürgerliche Jahr mit Rosch Haschana, dem Neujahrsfest, dem ersten Tischri, im Herbst anfängt. Da Rosch Haschana der traditionelle Tag der Schöpfung ist, zählt jeweils ab diesem Monat das neue Jahr. Fasttage werden nach dem religiösen Jahr angegeben.

5 hebraischen Fasttage

Das Fasten des vierten Monats, der 17. Tammus, ist der erste der vier Fasttage, die von den hebräischen Propheten erwähnt werden. Er erinnert an den Sieg Babylons über Jerusalem vor der Zerstörung des Ersten Tempels, die am 9. Av 588 v. Chr. stattfand. Nachdem Jerusalem am 9. Tammus von den Babyloniern erobert worden war, wurden am 17. Tammus die Opfer ausgesetzt, da keine Tiere zur Verfügung standen. Bei der Belagerung von 70 n. Chr. rissen die Römer am 17. Tammus die Mauern Jerusalems nieder, der Tempel jedoch wurde auch dieses Mal, im Jahre 70. n. Chr., wieder am gleichen Tag, dem 9. Av, zerstört. Aller Ereignisse, die im Monat Tammus stattfanden, wurde gemeinsam am 17. Tammus gedacht. Er gilt als Tag des Aufrufs zu nationaler Reue. Die Erinnerung an die Zerstörung beider Tempel wird durch das Fasten am 9. Av lebendig gehalten.

Mit dem 17. Tammus beginnt traditionell eine dreiwöchige Zeit der Trauer, welche bis zum Fasten desfünften Monats am 9. Av andauert, also bis zum Tag der Zerstörung der beiden Tempel. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass bei der Zerstörung dieser Tempel Millionen von Juden den Tod fanden und weitere Millionen ins Exil gingen. Im Jahr 135 n. Chr. führte Bar Kochbar (ein falscher Messias) Juden zu einem Aufstand gegen den römischen Kaiser Hadrian, der am 9. Av stattfand. An eben diesem Tag wiederum fand im Jahr 1492 in der Vertreibung der Juden aus Spanien die spanische Inquisition ihren Höhepunkt. 1914 brach am Vorabend dieses Fasttages der erste Weltkrieg aus, und 1942 begann die Massendeportation der Juden aus dem Warschauer Ghetto. In der Vorausschau ist es auch der Tag der Zerstörung des Dritten Tempels.

Das Gedalja-Fasten wird am 3. Tischri begangen, obwohl der von König Nebukadnezar eingesetzte Gouverneur, nach dem das Fasten benannt ist, tatsächlich bereits am 1. Tischri starb. Mit seinem Tod fand die jüdische Unabhängigkeit unter Babylon ein Ende. Der Jom Kippur, der heiligste der jüdischen Feiertage, wird am 10. Tischri begangen. Dieses Fest bezeichnet das Ende der Tage der Ehrfurcht, die das jüdische Volk an die nun bald bevorstehenden letzten Tage gemahnen, an denen Gott die Welt richtet. Die Tage der Ehrfurcht beginnen an Rosch Hashana, dem 1. Tischri. Dieser Tag wird jeweils mit Posaunenschall angekündigt. Die Bedeutung von Jom Kippur liegt vor allem in seinem Aufruf zu nationaler Reue und Buße. Er weist auf Gottes Sühneopfer für Israel hin, das die Nation von den Sünden reinigen wird, die sie noch von Ihm trennen.

Das Fasten des zehnten Monats, welches am 10. Teweth begangen wird, gilt dem Tag, an dem Nebukadnezar erstmals Jerusalem belagerte. Die Belagerung führte schließlich zum Fall der Stadt und ihrer Zerstörung am 9. Av 3172 (588 v. Chr.) führte. Man vermutet, dass der 9. Teweth der Todestag des Schriftgelehrten Esra ist. Der 8. Teweth war der Tag, an dem König Ptolemäus 70 jüdische Gelehrte zwang, die hebräische Bibel ins Griechische zu übersetzen. Aller drei leidvoller Begebenheiten wird somit am 10. Teweth gedacht.

Möglicherweise wird am 10. Teweth 5776, also am 22. Dezember 2015, dieser Fasttag erstmals als Feiertag begangen, weil dann mit ihm das apokalyptische Cheth-Zeitalter zu Ende geht.

Die folgende Übersicht ist eine Zusammenfassung der Fasttage im Hinblick auf ihre prophetische Bedeutsamkeit:

  1. Das Fasten des vierten Monats – der 17. Tammus
    Am 4. Juli 2015 beginnt der Weg nach Armageddon.
  2. Der Fasttag des fünften Monats – der 9. Av (Tisch’a be’Av) Am 25. Juli 2015 wird der dritte Tempel zerstört.
  3. Ein Fasten des 7. Monats – der 3. Tischri
    Folgt auf das große Erdbeben vom 4. September 2015.
  4. Das Fasten des siebten Monats – der 10. Tischri
    Der erste Tag des Sühneopfers (Jom Kippur) zur Tagundnachtgleiche des 23. September 2015 – nach Beendigung der Mini-Apokalypse am 17. September 2015.
  5. Das Fasten des zehnten Monats – der 10. Teweth
    folgt auf das Ende der Apokalypse am 21. Dezember 2015.

Warum eigentlich Tammus?

Historisch betrachtet leitet sich der Name Tammus von einem babylonischen Gott ab, der als Sohn von Nimrod bzw. Semiramis verehrt wurde (Semiramis galt als mystische Wiederverkörperung Nimrods). Nimrod wiegelte die nachsintflutliche Urzivilisation zur Rebellion gegen Gott auf, indem er sie u.a. zum Bau des Turms von Babel anstachelte (s. Genesis 10:8-12). Semiramis und Tammus tauchen unter den verschiedensten Namen gemeinsam in der antiken Kunst überall in der Welt als die Muttergottheit und ihr Kind auf.

Somit ist Tammus das babylonische „Christkind“, also wiederum ein Symbol des falschen Christus, des Antichrists. Darüber hinaus gehört der Gott Tammus der Unterwelt an, wir können ihn also ohne weiteres mit Satan gleichsetzen. Satan wird, im Körper des Antichrist, in diesem letzten Zyklus sehr aktiv sein, und so kennzeichnen die verschiedenen Tammus-Daten Schlüsselereignisse in der von Gott zugelassenen und von Satan geplanten und vorangetriebenen Zerstörung aller menschlichen Gruppierungen auf der ganzen Welt.

Dennoch mögen Sie fragen, weshalb ich bei alledem gerade den Tammus so sehr hervorhebe. Wieso ist er so wichtig, dass dieses Buch nach ihm benannt ist? Da ich diesen Namen für meine Forschungszwecke angepasst habe, können wir den Tammus am besten in einem Bild veranschaulichen.

Nehmen wir an, wir möchten einen Garten anlegen. Wir ziehen also mit einem Hammer und vier Pflöcken ausgerüstet aufs freie Feld hinaus. An geeigneter Stelle schlagen wir einen Pflock in den Boden, womit wir die erste Ecke markiert hätten. Sie entspricht einer Tammus-Position. Dann finden wir den nächsten Eckpunkt und bezeichnen auch ihn mittels eines Pflocks, und so geht es weiter, bis wir ein genau umrissenes Geviert für unseren künftigen Garten haben.

Sollte jemand nach dem Standort Ihres Gartens fragen, müssten Sie ihm einen speziellen Bezugspunkt geben. Weil der hier geschilderte „Garten“ vierdimensional (also auch zeitgebunden = Daleth) ist, benötigen wir zwei Pflöcke als Orientierungspunkte, wobei jeder wiederum als fünfter Pflock für die Bestimmung des Maßstabs dient. Wir suchen nicht nur einen Ort, sondern einen bestimmten Ort zu einem bestimmten Zeitpunkt. Wir suchen einen heiligen Ort, der sich mit einem bestimmten (heiligen oder festgelegten, hebr. mo'ed) Zeitpunkt kreuzt. Der Tempel ist der von Gott erwählte heilige Ort. Darunter versteht man zuweilen auch Jerusalem oder sogar das ganze Gelobte Land gemäß dem Bund Gottes mit Abraham.

Die jüdischen Fest- und Fasttage markieren heilige Zeiten in der Daleth-Dimension. Die geschichtlich belegte Einzug und Wegzug von Gottes Gegenwart im Tempel oder die Anwesenheit des jüdischen Volkes im Verheißenen Land zu bestimmten Zeiten in der Geschichte schaffen Bezugspunkte zur ewigen He-Dimension, wann immer Gott gemäß seinem 7000-Jahre-Plan in die Geschäfte der Menschheit eingreift.

Die Sintflut war ein (1) solcher Eingriff. Es ist der einzige seiner Art, der den gesamten Erdkreis in seinen Bann schlug und keinen speziellen Bezug zu Israel oder dem Jerusalemer Tempel hat. Die anderen vier (4) göttlichen Eingriffe betreffen jeweils den Tempel oder die An- bzw. Abwesenheit Israels im Gelobten Land. Die Geschichte belegt Gottes Anwesenheit im Tempel im Kommen und Gehen der sogenannten Schechina, der spürbaren göttlichen Pracht und Herrlichkeit. Weiteres erfahren wir die Gottesgegenwart in der glorreichen Person des Sohnes Gottes, Jesu Christi. Jesus sagte: „Ich und der Vater sind eins“ (s. Johannes 14:10; 17:21-23).

Nun wieder zu unserem Garten. Sollte Sie jemand nach der Größe dieses Gartens fragen, so würden Sie antworten, dass er quadratisch sei mit einer Seitenlänge von je einem Tammus. Natürlich müssen Sie jetzt die Länge eines Tammus kennen (den Abstand zwischen den Pfählen), um die Fläche Ihres Gartens berechnen zu können.

Da wir die Maße sowohl in Metern als auch in Fuß angeben können, bedarf es einer fünften Angabe, die festlegt, welche der beiden Maßeinheiten wir unserem Werk zugrunde legen. So wird der fünfte Tammus zum Referenz-Pfosten bezüglich der korrekten Maßeinheit, die uns in diesem Fall sagt, wie wir die Apokalypse zeitlich einzuordnen haben. Damit ich das kleine Spielzeugei (das „Ei im Ei“) der Apokalypse datieren konnte, musste ich zuerst das große Spielzeugei in Gestalt von Gottes 7000-Jahre-Plan für die Menschheit öffnen, welches ja das kleinere umschließt.

Das gelang mir, als ich die Tammus-Position für die 7000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte zur Zeit der Sintflut positionieren konnte, wodurch mir für den großen Tammus das Zeitlängenmaß von 1715 Jahren bis zur Zerstörung des Ersten Tempels im Jahr 588 v. Chr. an die Hand gegeben war. Um Entsprechungen im gleichen Maßstab zu finden, legen wir das 7000-Jahres-Muster von Ereignissen zugrunde, das im Verhältnis wie eintausend Jahre zu einem Tag schrumpft, und erhalten so einen verkürzten Zeitraum von sieben Jahren, der der Dauer der Apokalypse entspricht (2. Petrus 3:8; Psalm 90:4).

Dieser Tammus muss logischerweise proportional kleiner sein, denn er steht für das kleinere Ei im Ei. Hier kann die Daumenregel 1+4=5 angewandt werden: die vier Tammus-Markierungen in der menschlichen Geschichte enthüllen die prophetische Absicht des Himmels erst bei der Identifizierung des fünften Tammus, anhand dessen sie definiert werden können.

Kehren wir zu dem Bild vom Garten zurück: Wenn er in voller Blüte steht, fassen Sie vielleicht den Entschluss, zur Erinnerung an Ihre schwere Arbeit und Mühsal einen Feiertag einzuführen. Dieser Tag könnte einmal für Ihre Kinder zu einem besonderen Festtag werden, deshalb geben sie ihm den Namen „mein Tammus“, denn mit ihm fing alles an. Auch wenn Sie sich im Augenblick unter dem Segen des Allmächtigen wissen, erklären sie Ihren Kindern, dass sie stets beten und der Leiden gedenken müssen, die Sie damals ertragen mussten.

5 Referenzpunkte fur Tammuz 17

Die Israeliten sind Nachfahren Noahs. Sowohl im Kalender Noahs als auch in dem der Israeliten kommt der Tammus vor. Und in dem Kalender dieser Nachfahren, dem jüdischen Kalender, habe ich die anderen vier Positionen entdeckt, die die Datierung der Apokalypse ermöglichen. Sie sind in den jüdischen Feiertagen inkorporiert.

1. Das Fasten des vierten Monats

Die Vier (4) entspricht dem hebräischen Buchstaben Daleth, und Tammus ist immer der vierte Monat eines Jahreszyklus. Der Tammus ist der vierte Monat des jüdischen religiösen Jahres und die Mitte des siebenmonatigen biblischen heiligen Jahres, wie es in Levitikus 23 im Überblick dargestellt ist. In der Sieben-Jahre-Tabelle der Apokalypse begegnet uns dieser Monat viermal, doch in der 7000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte finden wir den 17. Tammus nur einmal (1) erwähnt. Wiederum weist die hebräische Hand-Finger-Regel (Daumen plus vier Finger, 1+4=5), darauf hin, dass der Tammus den Schlüssel zur Datierung der Apokalypse und einer Reihe von Ereignissen, die mit ihr in Zusammenhang stehen, darstellt.

Die erste Tammus-Position finden wir im Jahr 2288 v. Chr.

Die erste Tammus-Position ist in den 490-Jahres-Zyklen der 7000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte zu finden. Sie stellt den Daumen dar und deckt sich mit der Sintflut im Jahre 2288 v. Chr., der Apokalypse der ersten menschlichen Zivilisation. Diese Zivilisation wurde vollkommen zerstört, ohne irgendwelche archäologischen Überreste zu hinterlassen. Gäbe es die Bibel nicht, wüssten wir nichts über jene Zeit. Die erste Tammus-Position verweist auf das Ende der ersten Zivilisation. Sie wird zugleich zu einem Hinweis auf das Ende der zweiten Zivilisation.

Der zweite Tammus ist der 30. Juni 2018

Die zweite Tammus-Position markiert für uns den Punkt, von dem aus wir zweimal 1715 Tage (9 Jahre, 6 Monate und 10 Tage) zurückrechnen müssen bis zum Beginn der Apokalypse am 21. Dezember 2008. Der erste Pflock, der uns einen Anhaltspunkt bezüglich der Apokalypse gibt, ist der 30. Juni 2018, der dem hebräischen Datum des 17. Tammus 5778 entspricht. (Die nachfolgenden Kapitel liefern präzisere Angaben zu diesem Tatbestand und erklären, warum er so wichtig ist.)

Der dritte Tammus ist der 21. Dezember 2012

Das dritte Mal finden wir den 17. Tammus in der 7. Phase der Apokalypse (23. Juni 2012 – 21. Januar 2013). Erinnern Sie sich, der Tammus ist der vierte Monat des religiösen hebräischen Kalenderjahres, und der vierte (4) ist der mittlere von sieben Monaten, so wie auch der siebte (7) Monat der mittlere von zwölf (12) Monaten ist.

Deshalb müssen wir, wenn wir die sieben Jahre der Apokalypse in 12 Abschnitte unterteilen, die Position des Tammus innerhalb der siebten Periode der großen Apokalypse suchen, bei der es sich um die zentrale Phase der Zwölf Perioden der großen Apokalypse (2008 – 2015) handelt. Wenn ich die sieben Jahre der großen Apokalypse in zwölf (12) Abschnitte von jeweils sieben (7) Monaten unterteile, so verfolge ich damit einen Zweck: ich will mich auf diese Weise in die Lage setzen, die mit ihnen verbundenen Ereignisse unmittelbar mit der 7000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte wie auch mit dem jährlichen Zeitplan der Fest-und Fasttage des hebräischen Kalenders zu vergleichen.

Der siebte Monat der siebten Periode beginnt am 21. Dezember 2012, einem Sonnwendtag, den man nicht manipulieren kann, um ihn in einen bestimmten Mond-Zyklus-Kalender einzupassen. Jenseits aller Zufälle ist dieser Tag auch im aztekischen und chinesischen Kalender von großer Wichtigkeit.

Der vierte Tammus ist der 21. März 2012

Die vierte Tammus-Position fällt auf den 21. März 2012, der ein Datum der Tag- und Nachtgleiche ist, und zwar innerhalb des 6. Abschnitts der Großen Apokalypse (23. November 2011 – 22. Juni 2012). Die Mini-Apokalypse fängt am 4. Dezember 2011 an, einem Tag also, der ebenfalls in dieser Periode liegt. Daniel und Johannes haben zusammen acht Geschehnisse von 1260 und eines von 1290 Tagen (dreißig Tage mehr) vorausgesagt, die mit der Mini-Apokalypse zusammenhängen. Sie werden zu einem späteren Zeitpunkt erläutert.

Dieser vierte Tammus reiht sich auch ein in die Jahrestabelle der zwölf jüdischen Fest- und Fasttage, die Sie im Anhang aufgezählt finden. Sie folgt dem Prinzip des kleineren Eies im Ei, das sich in Größe und Form in das große Ei einfügt, von dem es umschlossen wird. Dieses Prinzip der proportionalen Entsprechung war mir bei der Entdeckung der Daten der Apokalypse äußerst nützlich.

Der fünfte Tammus ist der 4. Juli 2015

Ich habe herausgefunden, dass die Position des fünften Tammus sich innerhalb der 12. Periode befindet. Auch diese letzten sieben Monate bergen also eine Tammus-Position, das heißt, in ihrem Verlauf wird etwas Wichtiges geschehen. Wie im nächsten Kapitel zu lesen ist, erstreckt sich dieser letzte Abschnitt, die 12. Periode, vom 22. Mai 2015 bis zum 21. Dezember 2015. Und in dieser Periode findet sich ebenfalls ein Fasttag des 17. Tammus, nämlich am 4. Juli 2015.

Diese vier (4) Fasttage des 17. Tammus sind Hinweise auf bedeutsame Ereignisse, die jeweils in diesen spezifischen Zeitabschnitten stattfinden. Alle zusammen bieten sie ein weiteres Beispiel eines Mikro-Eies, das in das nächst größere Babuschka-Ei der Apokalypse hineinpasst.

Der Weg nach Harmageddon

Als ich dieses Buch zu schreiben begann, lagen die meisten der angesagten Ereignisse noch in der Zukunft. Inzwischen zeichnen sich in den täglichen Nachrichten auf der ganzen Welt Entwicklungen ab, die zu dem letzten Zyklus der Apokalypse hinführen. Wenn Sie dieses Buch lesen, sind einzelne Ereignisse vielleicht schon Geschichte. Doch der Trend läuft klar weiter auf Harmageddon zu.

Der Nahe Osten ist zum Arsenal modernsten Waffen geworden, und zwar sowohl in Bezug auf konventionelle Rüstung als auch was Massenvernichtungsmittel anbetrifft. Angesichts der wegen der Instabilität explosiven Lage und des Hasses der arabischen und islamischen Staaten gegenüber Israel wird die politische und militärische Konfrontation zu den letzten, entscheidenden Ereignissen der Apokalypse führen.

Die Verbreitung von Waffen im Nahen Osten war Thema eines Berichtes der Friedrich-Ebert-Stiftung, der 2004 veröffentlicht wurde. In dieser Darstellung wurden die immensen Rüstungsausgaben des Iran, Syriens, Ägyptens und Saudi-Arabiens wie auch Israels dokumentarisch belegt. Mehrere weitere zuverlässige Quellen wissen zu berichten, dass Russland immer noch über eine bestimmte Anzahl von Kernwaffen und Sprengkörpern verfügt, zu deren Vernichtung es sich beim Zusammenbruch des Kommunismus und der Sowjetunion verpflichtet hatte.

Die stärkste Bedrohung Israels und des Westen ging im Jahr 2004 von dem fundamentalistisch-islamischen Schiiten-Regime im Iran aus, in erster Linie wegen seines Atomwaffenprogramms, das dieses Land in eigener Regie ständig weiterentwickelt. Offensichtlich verfügt der Iran, der sein eigenes Uran abbaut, bereits über die notwendigen Bestandteile, um atomare Sprengköpfe herzustellen. Zum Zeitpunkt des Schreibens steht nach israelischen und amerikanischen Geheimdienstquellen zu vermuten, dass der Iran binnen Kürze Pakistan bezüglich des Besitzes von atomaren Sprengköpfen eingeholt haben wird, wenn nichts geschieht, um diesem Prozess Einhalt zu gebieten. Es überrascht nicht, dass Russland das Atomwaffenprogramm des Iran politisch und technisch unterstützt.

Ich bin davon überzeugt, dass New York gegen Anfang der Apokalypse durch einen atomaren Anschlag vernichtet wird, den Terroristen geplant und radikal-islamische Fundamentalisten finanziert haben. Der erfolgreiche zukünftige Einsatz von nuklearen und anderen Massenvernichtungswaffen durch Terroristen wird beweisen, dass Amerikas Versuche, solchen Bedrohungen zu begegnen, fehlgeschlagen sind. Wenn es erst einmal mit dieser konkreten Realität konfrontiert ist, wird Amerika versuchen, jeglichem weiteren Einsatz von Atomwaffen, die zu diesem Zeitpunkt die Welt bedrohen, zuvorzukommen, indem es zahlreiche Städte auslöscht, in denen man die Lagerung oder Entwicklung weiterer islamischer Atomwaffen vermutet oder die Terrororganisationen Unterschlupf gewähren.

Durch die Zerstörung der dann bestehenden Potentiale sowie der Führungsstruktur einiger islamischer Regierungen in der betroffenen Region entsteht ein Machtvakuum. Es wird von neuen provisorischen Regierungen ausgefüllt werden, die mit der Europäischen Union zusammenarbeiten.

Ich glaube, dass Israels elfter Premierminister, Ariel Sharon, in diesem Friedensabkommen eine zentrale Rolle spielen wird. Es ist ihm in dem Bemühen, die Weltmeinung zu beschwichtigen, bereits gelungen, die Wirtschafts- und Außenpolitik des Landes umzustellen. Elf bedeutet im hebräischen Zahlensystem Verwirrung. Die Politik des elften israelischen Premierministers wird in eine Katastrophe führen, von der sich Israel aus eigener Kraft nicht erholen kann.

Wenn Israel gegen Mitte der siebenjährigen Apokalypse von alliierten arabischen Staaten angegriffen wird, muss es zwangsläufig vom Antichrist Hilfe annehmen. Das wird sich jedoch fatal auf seine politische Eigenständigkeit auswirken, so dass den Überlebenden keine Wahl bleibt, als sich ihrem wahren Gott und ihrem Messias, Jeschua (Jesus), anzuvertrauen.

Die Mini-Apokalypse: Satans Alleinherrschaft

Während der letzten drei Jahre der Apokalypse festigt Satan, der nun leibhaftig im Körper des Antichrist haust, seine Herrschaft über Europa und den Nahen Osten. Nie zuvor hat jemand über einen so großen Teil der Weltbevölkerung regiert.

Zu Beginn der Apokalypse wird man in den westlichen Nationen befürchten, dass arabische Länder überall in der Welt Kofferbomben verkaufen, um selbst die kleinste terroristische Zelle mit nuklearen Kampfmitteln auszustatten. Die Welt wird verzweifelt um Frieden ringen und mit allen erdenklichen Arten von Kontrollen versuchen, Terroristen zu entlarven. Diese Atmosphäre des Hasses und der Angst wird auf der ganzen Welt eine ungeheure politische und wirtschaftliche Instabilität hervorrufen.

Um den daraus hervorgehenden Bedrohungen zu begegnen, wird der Antichrist (Satan in der Gestalt des Präsidenten der von der EU beherrschten Vereinten Nationen) unter dem Vorwand der Friedenserhaltung ein tyrannisches Regierungssystem aufbauen. Er wird sich eines weltumspannenden Computersystems bedienen, um die Bürger in Kategorien einzuteilen. Niemand wird mehr Nahrungsmittel oder Treibstoff für sein Auto kaufen oder eine Arbeitsstelle behalten können, ohne dass ihm eine Sicherheitsnummer zur Identifikation auf die rechte Hand oder die Stirn geprägt wird.

Teuflische Kräfte werden in allen Gesellschaftsschichten am Werk sein und dafür sorgen, dass Satans Schreckensherrschaft selbst auf der untersten sozialen Ebene wirksam wird, um diese angeordneten Sicherheitsmaßnahmen durchzusetzen. Nicht einmal organisierte Verbrecher werden in der Lage sein, ihre Identifikationsnummer zu fälschen oder ihre verordnete Benutzung zu umgehen. Die Menschheit wird gefesselt sein ohne jegliche Hoffnung auf Befreiung.

Ich bin der Auffassung, dass der Antichrist an vielen dicht bevölkerten Orten in seinem Herrschaftsbereich Atombomben anbringen und durch ein Computernetzwerk miteinander verbinden lässt. Er wird drohen, jedes Land, das sich auch nur andeutungsweise seiner Kontrolle zu entziehen versucht, zu vernichten, es in die Luft zu sprengen. Auf diese Weise erpresst der Antichrist praktisch alle Länder mit der Androhung ihrer Auslöschung. Sie müssen befürchten, dass er mit ihnen verfährt, wie einst die Amerikaner mit ihren verdächtigen islamischen Feinden, d. h. dass er auf den Knopf drückt, der ihre Vernichtung auslöst, falls sie auf dem schwarzen Markt Waffen verkaufen oder irgend eines ihrer Abkommen mit der EU verletzen.

Diese Angst vor völliger Zerstörung wird für Satan das Mittel sein, durch das ihm die nahezu vollständige Unterwerfung der Menschheit gelingt. Sollte der Antichrist gleichzeitig mehrere Atombomben zünden, so würden die darauf folgende Verwüstung und der radioaktive Niederschlag auf Dauer allen Ackerboden auf der Erde verseuchen. Die Menschheit würde von diesem Planeten verschwinden, und Gottes Plan wäre für immer zunichte gemacht. Auf diesem Weg wird Satan versuchen, aus seiner allerletzten Konfrontation mit Gott als Sieger hervorzugehen. Alle Menschen auf der Welt werden seine tyrannische Herrschaft in Gestalt von Handelsabkommen zu spüren bekommen.

Alsdann wird große Drangsal sein, dergleichen von Anfang der Welt bis jetzthin nicht gewesen ist, noch je sein wird; und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden. (Matth. 24:21-22)

Gott aber gibt uns Hoffnung. Die Satan zugestandene Zeit der extremen Terrorherrschaft wird in der letzten Phase nur noch kurz sein. Gottes Plan ist zwar unabänderlich, im Voraus eingestellt wie das Uhrwerk der Kuckucksuhr, doch sagt die Bibel, dass er „abgekürzt“ wird (Matthäus 22:24). Wenn aber Gott Seinen Plan „abkürzt“, wie kann er dann in Übereinstimmung mit den anderen biblischen Prophezeiungen bleiben, die sich an ihren Positionen in ihren vorausbestimmten Zyklen befinden?

Wenn Sie sich die Tabelle der 12. Periode – ein Mikro-Ei anschauen, werden sie feststellen, dass darin zwei verschiedene Zeiten als Ende der Apokalypse angegeben sind, und sicher wollen Sie mehr darüber wissen und erfahren, „warum“ es zwei sind. Das wird alles später erklärt werden.

4. Monat Micro-Ei

2. Das Fasten des fünften Monats

Der 9. Av 5775 (25. Juli 2015)

Der fünfte (5) Monat im Kalender der jüdischen Feiertage ist der Av, der in der 12. Periode auf den 25. Juli 2015 fallen wird. Fünf (5) steht für „die andere Seite“, und hat daher eine Bedeutung kosmischen Ausmaßes. Frühen assyrischen Inschriften zufolge ist es im Laufe der Geschichte während des Monats Av immer wieder zu Katastrophen gekommen. Am 9. Tag des Av wird in Israel ein nationaler Fasttag der Trauer begangen, Tisch’a be’Av genannt.

An diesem Tag ereignete sich schon manches Unheil: Moses zerschmettert die beiden Steintafeln mit den Zehn Geboten, die ein Geschenk Gotte sind und eigentlich in Ehren gehalten werden sollten; der Erste Tempel in Jerusalem wird am 9. Av 588 v. Chr. zerstört, der Zweite am selben Tag um 70 n. Chr.

Angesichts der vielen Katastrophen, die sich im Lauf der Heilsgeschichte an diesem Tage ereigneten, ist es nicht schwer vorauszusagen, dass die Zerstörung des Dritten Tempels mit größter Wahrscheinlichkeit ebenfalls auf einen 9. Av fallen wird. Es bedurfte mich andererseits doch einer langen Kette überraschender Entdeckungen und intensiven Studiums, um das Jahr 2015 herauszufiltern. Ich sage also voraus, dass die Zerstörung des Dritten Tempels zu Jerusalem auf den 25. Juli 2015 fallen wird, was dem 9. Av 5775 entspricht. Dieses Datum liegt in der letzten Phase der Apokalypse, d.h. in der 12. Periode der Sieben-Jahre-Tabelle der Apokalypse.

Die Zerstörung des Dritten Tempels

Wenn ihr aber den Greuel der Verwüstung stehen sehet, wo er nicht sollte (wer es liest, der beachte es), dass alsdann, die in Judäa sind, auf die Berge fliehen, und wer auf dem Dache ist, nicht in das Haus hinabsteige, noch hineingehe, um etwas aus seinem Hause zu holen; und wer auf dem Felde ist, sich nicht zurückwende, um sein Kleid zu holen.

Wehe aber den Schwangeren und den Säugenden in jenen Tagen! Betet aber, dass es nicht im Winter geschehe; denn jene Tage werden eine Drangsal sein, wie dergleichen von Anfang der Schöpfung, welche Gott schuf, bis jetzthin nicht gewesen ist und nicht sein wird. Und wenn nicht der Herr die Tage verkürzt hätte, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen, die er auserwählt hat, hat er die Tage verkürzt.

Und alsdann, wenn jemand zu euch sagt: Siehe, hier ist der Christus! oder: Siehe dort! so glaubet nicht. Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und werden Zeichen und Wunder tun, um wenn möglich auch die Auserwählten zu verführen. Ihr aber sehet zu! Siehe, ich habe euch alles vorhergesagt. Aber in jenen Tagen, nach jener Drangsal, wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben; und die Sterne des Himmels werden herabfallen, und die Kräfte in den Himmeln werden erschüttert werden. Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in Wolken mit großer Macht und Herrlichkeit.

Und dann wird er seine Engel aussenden und seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.

Von dem Feigenbaum aber lernet das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, so erkennet ihr, dass der Sommer nahe ist. (Mattäus 24:15-28) [Hervorhebung eingefügt. Entsprechung in Markus 13:14-23; Lukas17:23-24. 37:21:20-24]

Dieser Abschnitt enthält eine sehr wichtige Botschaft für die Juden, die in der Gegend von Jerusalem leben. So, wie diese Worte teilweise durch die Zerstörung Jerusalems und des Tempels durch die Römer im Jahr 70 n. Chr. in Vorwegnahme der Apokalypse erfüllt wurden, so wird es für die israelische Bevölkerung von heute eine Frage von Leben und Tod sein, ob sie diese Warnung in den Wind schlägt. Lassen Sie uns in der Geschichte zurückgehen, um die Ereignisse in ihren eigentlichen Kontext zu stellen.

Die Juden stehen gegenwärtig immer noch unter einem Fluch, den ihre geistlichen Führer über sie gebracht haben, indem sie eine Verwünschung ausstießen, die zur Kreuzigung ihres Messias führte: „Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!“ (Matthäus 27:25 LB/ 84)

Da die Juden sich fast das ganze erste Jahrhundert hindurch weigerten, zu glauben, was die Propheten doch so eindeutig vorausgesagt hatten, setzte Gott der besonderen Gnade einer fast autonomen Regierung, die sie in ihrem gelobten Land genossen, ein Ende. Er ließ zu, dass sie Jahrhunderte lang verstreut, verfolgt und unterdrückt wurden. Sie lebten in der sogenannten Diaspora, also Zerstreuung.

Eine große Anzahl gläubiger Juden, welche die urchristlichen Gemeinden bildeten, hörte auf die Mahnung von Matthäus 24 und floh nach Pella und an andere Stätten in Jordanien, bevor die Römer in Jerusalem eindrangen. Die Ungläubigen aber schlugen die Warnungen Jesu und seiner Jünger in den Wind. Als Folge davon wurden über eine Million Juden von den römischen Heeren niedergemetzelt. Die meisten, die entkamen, verließen Judäa. Es entstand eine regelrechte Völkerwanderung, die erste Diaspora-Welle in ihrer Art. Eine lange Zeit des Lebens in der Fremde begann für die Juden.

Während dieses Geschichtsabschnittes entstand aus der Asche des zerstörten Zweiten Tempels das moderne rabbinische Judentum unter der Leitung von Rabbi Johanan ben Sakkaj. Die jüdische Religion erforderte nunmehr keine Tieropfer, Tempelrituale oder gar einen wörtlich zu verstehenden Messias mehr. Noch tragischer für das rabbinische Judentum, welches Jeschua (Jesus) als Messias per definitionem ablehnt, war allerdings die Entfernung vom Worte Gottes und von der göttlichen Offenbarung. Das führte zur bereits vorgestellten Zweigleisigkeit von Judentum und Christentum. Juden, die an Jeschua als ihrem Messias glaubten (schätzungsweise ein Drittel bis ein Viertel der damals lebenden Juden), wurden aus der rabbinischen Judengemeinde ausgestoßen.

Die nächste große Welle der Judenvertreibung setzte ein, als Kaiser Hadrian 135 n. Chr. den Bar-Kochba-Aufstand im römisch besetzten Judäa niederschlug. Hadrian vertrieb fast alle Überlebenden gewaltsam von ihrem Land, welches er nach den Philistern in „Palästina“ umbenannte. Er ließ auf dem Fundament des zerstörten Tempels (dem heutigen Tempelberg) eine Zeus-Statue errichten. Er ließ Bibelrollen verbrennen und verbot den Juden aus lauter Boshaftigkeit jegliche Ausübung religiöser oder weltlicher Traditionen wie Beschneidung, Gebet, Tieropfer und das Halten von Feiertagen wie des Sabbat.

Keine andere Nation musste so viel Leid erdulden wie das jüdische Volk und hat dabei doch eine ausgeprägte ethnische Einheit bewahrt. Dass es immer noch besteht und die Juden in ihre angestammte Heimat zurückkehren konnten, ist ein Beweis für die Gnade Gottes und Seines Eingreifens in die Geschicke der Menschen auf diesem Planeten. Der Tag ihrer völligen Rehabilitation steht nahe bevor; ehedem müssen sie jedoch mit dem Rest der Welt die Qualen der Apokalypse durchleiden.

In Jeremia 46:27-28 nimmt die Heilige Schrift unter Verwendung des Ausdrucks „Jakobs Drangsal“ auf die Apokalypse Bezug. Es wird dies auf der ganzen Welt eine furchtbare Zeit für das jüdische Volk sein. Sie werden eine Wahl treffen müssen: entweder mit ihrer weltlich orientierten Selbsttäuschung bzw. ihrem traditionsbeladenen religiösen Trotz gegenüber dem Gott Israels fortzufahren, oder aber zu bereuen und umzukehren zu ihrem Gott, der seinen Bund mit dem Volk Israel durch Ausgießung Seines Geistes über sie erneuert, wie es in den Büchern Jeremia und Joel vorausgesagt ist.

Obwohl die Israelis eine 1.260 Tage (1.278 Tage nach unserer Zeitrechnung) währende Periode schrecklichster Gemetzel und Zerstörung in ihrem Heimatland durchleiden müssen, wird etwa ein Drittel der Bevölkerung überleben (s. Sacharja 13:8-9). Sie werden bereuen und ihren Messias empfangen. Somit werden sie die erste Nation sein, die sich als Ganzes bekehrt. Die Meinungsverschiedenheiten zwischen Christen und Juden darüber, wer dieser Messias ist, werden durch sein Erscheinen als Mensch und Herrscher endgültig beigelegt sein.

Gott wird große Gnade, Erbarmen und Liebe über die Überlebenden ausgießen – wegen der Abraham gegebenen Versprechen, aber auch wegen der zahlreichen gläubigen Propheten und Heiligen, die in der Geschichte der Menschheit diesem Volk entsprungen sind. Gott hat Sein auserwähltes Volk nie im Stich gelassen und wird das auch künftig nicht tun. Er wird sie warnen, um sie zu retten. Die aber, die nicht bereuen und nicht anerkennen, was in der Bibel als Ganzem geschrieben steht – d.h. die nicht die beiden Schienen des Eisenbahngleises anerkennen – werden nicht überleben.

Während Jesus auf der Erde lebte, warnte er die Menschen vor der Entweihung und Zerstörung des Tempels im Jahr 70 n. Chr., die bereits eine Vorahnung jener Apokalypse war, die der Welt noch bevorsteht. Weil seine Warnung für zwei verschiedene Ereignisse galt, drückte Jesus sich auch ganz deutlich in seinen Empfehlungen denen gegenüber aus, die zur Zeit der großen Apokalypse unserer Tage in Jerusalem leben. Ich habe die entsprechenden Stellen bereits weiter oben zitiert (Matthäus 24:15-28; Markus 13:14-23; und Lukas 17:23-24, 37; 21:20-24).

Sobald der Antichrist von den aus Asien nahenden Truppen Wind bekommt, wird er erkennen, dass er Jerusalem verlassen muss, um die 200 Millionen Soldaten zu konfrontieren, die von Norden und Osten anmarschieren (s. Daniel 11:44-45). Im Wissen, dass sein Untergang bevorsteht, wird er beim Rückzug aus der Stadt einen letzten Versuch unternehmen, gegen Gott auszuschlagen. Er wird danach trachten, alle noch verbliebenen Christen und Juden zu vernichten. An jeder Ecke wird er Exekutionskommandos postieren, gerade so wie es die Nazis taten, als Berlin 1945 in russische Hände fiel.

Um seiner vollkommenen Verachtung gegenüber der Religion und seiner Wut über die bevorstehende Invasion der Alliierten Ausdruck zu verleihen, dringt der Antichrist dann in den jüdischen Tempel ein und entweiht ihn auf furchtbare und schändliche Weise. Für jeden Juden wird dies eine Unverschämtheit und eine Beleidigung darstellen. Wenn man nicht an die prophetischen Aussagen des Messias, Jesus, glaubt, schlägt man natürlich diese biblischen Warnungen in den Wind – mit traurigen Folgen: man wird entweder von den Streitkräften des Antichrist umgebracht oder von wild gewordenen moslemischen Horden unter der Führung ihres eigenen falschen Messias, Mahdi genannt, denen ihr Traum von der endgültigen, siegreichen Eroberung der Welt zu Kopf gestiegen ist. Nur wahrer Glaube an die Bibel verspricht Rettung, so wie es in der jüdischen Geschichte stets der Fall war.

Mir ist nicht ganz klar, wie der Antichrist mit dem Felsendom auf dem Tempelberg verfahren wird; die Bibel schweigt dazu. Jedenfalls ist die Entweihung des Tempels für die Menschen, die in der Gegend von Jerusalem leben, im Lichte der Bibelprophetie ein Warnlicht dringlichster Art. Diese Vorgänge entziehen sich meinen Datierungsversuchen. Am besten beobachtet man dann die Geschehnisse um den neugebauten Jerusalemer Tempel mit äußerster Wachsamkeit.

Wenn der Dritte Tempel durch den Antichrist (Satan) geschändet wird, soll nach Anweisung Jesu die Bevölkerung Israels in die Wüstenberge fliehen und sich mit ihrer Armee vereinen. Die israelische Armee wird in Auflösung begriffen und deshalb unfähig sein, die Bürger zu beschützen. Da es ihre militärische Stärke eingebüßt hat, bleibt Israel nur eine Hoffnung auf Befreiung, nämlich die Errettung durch den Messias.

Als Uhrmacher, der weiß, wie der Zahn in die Kerbe des Zahnrads passt, empfehle ich den Einwohnern Jerusalems dringend, ihre Familien zusammenholen und die Stadt so schnell wie möglich zu verlassen, wenn diese Ereignisse einzutreten beginnen. Eilen Sie zu den östlichen Wüstenbergen, wo die geschlagene israelische Armee sich wieder sammelt. Wenn Sie geneigt sind, meinem Buch zu glauben, sind Sie vorgewarnt und in der Lage, angemessene Maßnahmen zu ergreifen, um Ihr Leben zu retten.

Viele gebildete Juden tun sich schwer mit ihren Forschungen hinsichtlich dessen, was die beiden Schienen des Gleises – das Neue Testament und die alte Thora samt den Propheten und den Schriften – zu sagen haben. Meist gibt es dafür bei ihnen die gleichen Gründe wie bei den Christen: sie sind zu sehr damit beschäftigt, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Menschen, die keine spirituelle Orientierung aus religiös inspirierten Büchern wie dem meinen erhalten, werden schließlich dem Erstbesten folgen, der ihnen irgendeine Art von Glaubensbotschaft präsentiert, die mit Vorspiegelungen echter Wunder oder Magie aus Satans Reich gewürzt ist.

Jesus rät uns, keine Zeit mit irgendwoher auftauchenden, falschen religiösen Erlösern zu vergeuden. Sowohl das Alte als auch das Neue Testament beschreiben den kommenden Messias als einen, der sich mit einem gewaltigen kosmischem Schauspiel rings um den Erdball ankündigen wird. Es kann keinen Zweifel über die Echtheit des Messias geben, wenn er das nächste Mal kommt. Er wird unvorstellbare Macht in sternengleichem Glanz offenbaren. Sonne und Mond werde von ihm künden. Auch die Sterne am Himmel werden seinen Namen preisen, und zuletzt wird die Erde mit einstimmen, so dass alle Menschen das Ende des göttlichen Zorns und den Beginn Seiner Friedensherrschaft über die Völker erkennen können.

In Seiner Gnade schickt Gott Seinem Volk immer prophetische Warnungen, wenn Heimsuchungen bevorstehen. So wie ein Rettungsschwimmer einer ertrinkenden Person einen Rettungsring zuwirft, so wird Gott uns ein deutliches Erkennungszeichen hinsichtlich Seiner Absicht und Seines Planes geben. Dieses Erkennungszeichen ist der Tempel in Jerusalem: mit dem Tag, an dem der Tempel geschändet wird, ist der Zeitpunkt gekommen, an dem Sie fliehen müssen, um Ihr Leben zu retten. Eigentlich würde ich sogar schon eher flüchten – dann nämlich, wenn ich sähe, dass der Kampf zu Ungunsten der EU verliefe.

Zunächst einmal empfehle ich Ihnen jedoch, sich mit dem zu befassen, was die Verse des Evangeliums in der Bibel über die „letzten Tage“ zu sagen haben. Es ist ratsam, die Einzelheiten dieser Prophezeiungen zu beachten und aufzuschreiben. Jesus rät den Menschen in Jerusalem, zu beten, dass ihre Flucht nicht im Winter vonstatten gehen muss, was ihr Entkommen natürlich wegen der kalten Nächte und des schlechten Wetters sehr erschweren würde.

Die weiter unten vorgestellte Prophezeiung wird mit Sicherheit eintreffen. Wenn man in Gebirgs- oder Wüstenregionen flieht, kann man vielleicht Anzeichen erkennen, die auf frühen Schneefall hindeuten. Zugvögel zum Beispiel sind ein Hinweis darauf, dass der Winter naht. Wenn man die Flucht plant, sollte man etwas Winterkleidung und ein paar Decken bereit halten, so dass man keine Zeit mehr verlieren muß, bevor man aufbrechen kann – genau so, wie es Jesus gesagt hat. Selbst wenn gerade Sabbat ist, sollte sich dennoch jeder bewusst machen, dass sein Leben in Gefahr ist. Man wird diesen Sabbat ehren, indem man sein Leben durch unverzügliche Flucht zu erhalten sucht. Lesen Sie also in der Bibel nach, die Sie in jedem Buchladen erstehen können (keine Entschuldigung), und seien Sie bereit!

Am 25. Juli 2015 wird der jüdische Tempel von einem wütenden islamischen Mob in Schutt und Asche gelegt werden. Nach dem hebräischen Kalender handelt es sich bei diesem Datum um den 9. Av, denselben Tag also, an dem die beiden früheren, zur Ehre Gottes errichteten Tempel verwüstet wurden.

Diesen Ereignissen wird sechs Jahre vor der Zerstörung des Tempels eine Auseinandersetzung um dessen Bau vorausgehen: die meisten islamischen Länder werden sich nicht mit dem Plan der EU einverstanden zeigen, den neuen Tempel neben ihrer heiligen Stätte, dem Felsendom, zu errichten. Sie werden dazu gezwungen, ihn als Teil vom Friedensprogramm des Antichrist zu akzeptieren. Im Jahre 2009 müssen sich die palästinensischen Araber gegen ihren Willen mit diesen Tempel abfinden. Die Streitkräfte der NATO schalten sich ein, und die EU/UN treffen mit Vertretern sowohl Israels als auch der umliegenden arabischen Staaten ein Siebenjahres-Abkommen, das der Region „anhaltenden Frieden“ bringen soll.

Dieses Abkommen wird 2012 verletzt. Eine ganze Weile wird es scheinen, als seien „Allah“ und das Kriegsglück auf der Seite des Islam, mit der Folge, dass drei Jahre später, im Jahr 2015, die Moslems einen wichtigen Teil der in Harmageddon zum Kampf gegen Jerusalem zusammengezogenen riesigen Armee bilden werden. Zumindest ihre Vorhut wird die um Jerusalem gezogene jüdische Verteidigungslinie überrennen. Blind vor Hass werden diese arabischen Streitmächte versuchen, den „heiligen Bezirk“ mit der Al-Aksa Moschee und dem Felsendom und auch Jerusalem ein für alle Mal von den Abtrünnigen und den Juden zu säubern. Damit erreicht Jakobs Mühsal ihre schlimmste Phase. Vierzig Tage später erreichen wir den nächsten entscheidenden Punkt, während die Schlacht weitertobt, um alle Juden auf der Erde auszulöschen.

Der Schlüssel zur 5. Posaune

Jahrtausende lang hat Gott das Weltgericht hinausgeschoben. Es erzürnte den Schöpfer sehr, dass die Menschen im Verlauf der Geschichte immer wieder seine Existenz leugneten und andere lehrten, der Glaube an Gott sei ein Märchen. Seit jeher haben die Menschen zwei Wahlmöglichkeiten: Ihn anzuerkennen oder abzulehnen. Je nach getroffener Wahl, erntet der Mensch Fluch oder Segen.

Satan hat die Welt mit der Meisterlüge betrogen, es gebe einen dritten Weg: Satan hat die Welt mit der Meisterlüge hinters Licht geführt, dass es noch eine dritte Möglichkeit gebe: seinen Weg der falschen Religion und der atheistischen Weltanschauung, wie sie in unseren Universitäten gelehrt wird. Bald ist es Zeit, dass der Gott der Bibel persönlich in die Geschichte eingreifen wird, um allen Menschen zu beweisen, das Er existiert. Da die Menschheit so lange seine Existenz geleugnet hat, wird Gott Kreaturen aus der Hölle mobilisieren, was viele von der Realität der Geisterwelt überzeugen wird. Man wird diese Phänomene nicht mit den Mitteln der Physikwissenschaft wegerklären können.

Seit etwa hundert Jahren leugnen die berühmten Universitäten und Bildungsstätten dieser Welt offiziell die Existenz eines Schöpfergottes. Sie erklären seine Autorität für nichtig, indem sie lehren, dass das Leben im All aus einer nicht vorhandenen, undefinierbaren Substanz entstand, welche auf geheimnisvolle Art Milliarden von komplexen, voneinander unabhängigen Funktionsweisen entwickelte, woraus schließlich biologisches Leben hervorbrach. Man stelle sich vor, ein kolossaler Supercomputer ersteht einfach so aus einem chaotischen Drahtgewühl und macht sodann die kollektive Intelligenz der ganzen Welt aus!

Leider ist es mittlerweile „politisch korrekt“ und allgemein gebilligt, dass Medien und öffentliche Publikationen den Volksglauben an den Himmel ins Lächerliche ziehen dürfen. Zahllose Muslime, Juden und Christen werden tagtäglich benachteiligt, verunglimpft, ja verfolgt und in manchen Fällen sogar ermordet, weil sie an einen realen Gott und eine Himmelswelt (eben die He-Dimension) glauben.

Trotz dieser allgemeinen Verschwörung gegen die Vernunft in der Wissenschaft und gegen die rationale Diskussion unseres Ursprungs stellen immer mehr herausragende junge Studenten die gängige Humanismus- und Evolutionsgläubigkeit in Frage. Die nicht vereinfachbare Komplexität so vieler Plan... in der Natur wird fast wöchentlich bestätigt in Folge von Tausenden neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse. Anstatt dass man diejenigen, die den Status quo hinterfragen, in ihrer unabhängigen Denkweise bestärkt, verweigert man ihnen den Abschluss. Die wahre akademische Freiheit wird durch voreingenommene Professoren in Ketten gehalten, welche nach wie vor darauf aus sind, ihre Studenten mit den fälschlich als Fakten dargestellten, irrationalen und unbewiesenen Hypothesen der Evolutionstheorie abzuspeisen.

Die Menschheit wird angesichts dieser prophezeiten kosmischen Katastrophen gezwungen sein, sich mit der göttlichen Realität auseinanderzusetzen. Das Buch der Offenbarung hält fest, dass bald ein Engel Befehl erteilen wird, worauf unsichtbare Wesen aus einer anderen Dimension zur sichtbaren Dämonenarmee der „Heuschrecken“ auf Erden werden wird, die den Menschen mit einer äußerst bösartigen spirituellen Realität aufwartet, die sie bis vor kurzem geleugnet hat.

Ab der fünften Posaune und der fünften Zornschale werden die Wellen der Zerstörung, die als Gerichte über die Erdkugel fegen, „Wehe“ genannt. Sie gleichen in nichts den Katastrophen, die von Natur aus geschehen oder von Menschen je herbeigeführt wurden. Die drei „Wehe“ sind Plagen, die sowohl in der He- als auch in der Daleth-Dimension ihren Ursprung haben und ihre Wirkung entfalten. Im Buch der Offenbarung ertönt eine Stimme im Himmel mit der freudigen Nachricht, Satan und seine rebellischen Engel seien nunmehr aus dem Himmel vertrieben. Man hört dort die Worte:

Darum freut euch, ihr Himmel und die darin wohnen! Weh aber der Erde und dem Meer! Denn der Teufel kommt zu euch hinab und hat einen großen Zorn und weiß, daß er wenig Zeit hat. (Offenbarung 12:12)

Zum ersten Mal sind die Mächte der Finsternis aus der He-Dimension für die Sterblichen der materiellen Daleth-Dimension mit allen fünf Sinnen spür- und erfahrbar geworden. Dieser gewaltige Ausbruch von natürlichen und übersinnlichen Kräften vereint, der sich über die Erde ergießt, wird dazu führen, dass die nächsten drei Gerichte nicht nur „Plage Nr. 5, 6 und 7“ heißen, sondern „Wehe, Wehe, Wehe“.

Die Plagen, die durch die fünfte Posaune (die fünfte Zornschale) angekündigt werden, heißen also „Erstes Wehe“. Es handelt sich um die erste Serie von unheilvollen Ereignissen, in der unverhehlt Mächte der He-Dimension zum Einsatz kommen, um die Erde heimzusuchen. Die Gegenwart dunkler Gewalten wird in der Daleth-Welt allenthalben spürbar sein. Die Auswirkungen dieser kosmischen Ereignisse werden die Menschen in einen Schockzustand versetzen. Je mehr sie das Zweigespann von natürlicher und übernatürlicher Unbill zu spüren bekommen, desto verzweifelter werden sie sein. Einige werden zur Vernunft kommen, Reue zeigen und zu Gott umkehren. Andere werden Gott fluchen und weiterhin unsäglich leiden, bevor sie sterben.

Wir wissen ja: die Fünf (5) steht für den hebräischen Buchstaben He und hat mit der “anderen Seite”, der unsichtbaren Geistwelt zu tun. Die ersten vier Posaunenstöße und „Zornschalen“ sagen wissenschaftlich erklärbare Naturkatastrophen an, die sich in der materiellen Daleth-Dimension (symbolisiert durch die 4) auswirken. Regierungssprecher werden zur Ruhe aufrufen und Statistiken zitieren, um zu beweisen, dass solche Naturkatastrophen selten und normal sind. Noch können sich die Menschen aus ihrer Verantwortung vor dem Gott Israels herausreden, der bereits begonnen hat, die Erde zu richten, und der an alle Welt appelliert, doch Reue zu üben und umzukehren.

Im letzten “Wehe” der siebten Posaune und der siebten „Zornschale“ wird Gott zurückschlagen, um die Atmosphäre und Oberfläche der Erde zu reinigen und sie von jedwelcher Opposition gegen seine Herrschaft zu befreien – seien es nun millionenstarke Armeen oder eben böse Mächte der Finsternis. Die gute Nachricht ist, dass das anbrechende neue Zeitalter völlig frei sein wird von allerlei satanischem Lug und Trug und teuflischer Verheerung, welche heute durch Einflüsse aus der Luft auf uns einwirken, Verwirrung stiften und die Menschen zu Auflehnung gegen ihren Schöpfer und Erlöser aufwiegeln.

So wird die sichtbar hinzugefügte geistliche Dimension am menschlichen Leid und Sterben den Betrug des materialistischen Zeitalters ans Licht bringen, der besagt, dass Spiritualität nur mit Gefühl und Seele zu tun habe. Dank der materiellen Manifestation der dämonischen Horden aus der Hölle wachen die Menschen vielleicht endlich auf und merken, dass Gott nicht bloß ein psychologisches Trostpflaster für die Seele ist, sondern die ewige wissenschaftliche Realität, maßgeblich für alles, was zum Leben gehört.

Jedenfalls werden jetzt die Plagen für die Menschen so schlimm, dass jeder einsieht, dass real existente Geistmächte ein wissenschaftlich unerklärliches Phänomen von „qualvoller falscher Unsterblichkeit“ hervorrufen. Dämonen sind nicht bloß Fabelwesen aus Science-Fiction-Romanen, sondern echte Kräfte, die Dunkelheit, Angst und Tod bringen (s. Hebräer 2:14-15).

Lesen wir diese außergewöhnlichen Bibelverse zusammen, um uns besser in ein Thema einzuarbeiten, das so heikel ist, dass es nicht einmal in Kirchen gelehrt wird:

Und ich sah, und ich hörte, wie ein Adler mitten durch den Himmel flog und sagte mit großer Stimme: Weh, weh, weh denen, die auf Erden wohnen wegen der anderen Posaunen der drei Engel, die noch blasen sollen! (Offenbarung 8:13)

Und der fünfte Engel blies seine Posaune; und ich sah einen Stern, gefallen vom Himmel auf die Erde; und ihm wurde der Schlüssel zum Brunnen des Abgrunds gegeben. Und er tat den Brunnen des Abgrunds auf, und es stieg auf ein Rauch aus dem Brunnen wie der Rauch eines großen Ofens, und es wurden verfinstert die Sonne und die Luft von dem Rauch des Brunnens. Und aus dem Rauch kamen Heuschrecken auf die Erde, und ihnen wurde Macht gegeben, wie die Skorpione auf Erden Macht haben.

Und es wurde ihnen gesagt, sie sollten nicht Schaden tun dem Gras auf Erden noch allem Grünen noch irgendeinem Baum, sondern allein den Menschen, die nicht das Siegel Gottes haben an ihren Stirnen. Und ihnen wurde Macht gegeben, nicht daß sie sie töteten, sondern sie quälten fünf Monate lang; und ihre Qual war wie eine Qual von einem Skorpion, wenn er einen Menschen sticht. Und in jenen Tagen werden die Menschen den Tod suchen und nicht finden, sie werden begehren zu sterben, und der Tod wird von ihnen fliehen.

Und die Heuschrecken sahen aus wie Rosse, die zum Krieg gerüstet sind, und auf ihren Köpfen war etwas wie goldene Kronen, und ihr Antlitz glich der Menschen Antlitz; und sie hatten Haar wie Frauenhaar und Zähne wie Löwenzähne und hatten Panzer wie eiserne Panzer, und das Rasseln ihrer Flügel war wie das Rasseln der Wagen vieler Rosse, die in den Krieg laufen, und hatten Schwänze wie Skorpione und hatten Stacheln, und in ihren Schwänzen war ihre Kraft, Schaden zu tun den Menschen fünf Monate lang; sie hatten über sich einen König, den Engel des Abgrunds; sein Name heißt auf hebräisch Abaddon, und auf griechisch hat er den Namen Apollyon.

Das erste Wehe ist vorüber; siehe, es kommen noch zwei Wehe danach. (Offenbarung 9:1-11)

In den oben zitierten Versen schildert Johannes physischen Rauch und physisches Dunkel, das die Sonne verfinstert und die Luft erfüllt. Aus dieser Finsternis tauchen mystische Wesen aus der Unterwelt auf, die wie fliegende Skorpione mit vielen Flügeln aussehen. Es wird für jeden gebildeten Menschen schwer sein, diese Wesen als irgendein aus dem Gleichgewicht geratenes Naturphänomen abzutun. Höchstens Hollywoods Filmproduzenten könnten etwas erfinden, was diesem Spuk einigermaßen entspricht.

Das finstere Tor des Grauens öffnet geht auf, der bodenlosen Schlund öffnet sich hin zur He-Dimension. Dämonen, welche sprichwörtlich im Schmelztiegel des Erdinneren inmitten von geschmolzenem Metall und Magma gefangen waren, werden plötzlich auf die Menschheit losgelassen. Johannes sah diese „Heuschrecken“ als Wesen ähnlich den Kobolden und Elfen, wie wir sie aus Märchen kennen, oder in Form von Monster-Robotern, die heutzutage als Kinderspielzeug, Videospiele und Filme feilgeboten werden.

Gerade so, wie der Böse sich im Antichrist verkörpert, erscheinen diese Dämonen in einer eigenen Form der Auferstehung. Jetzt haben sie die Möglichkeit der Flucht. Alles ist besser als die ewige Pein, die sie schon kennen. Also ab in einen rebellischen Menschenkörper, den sie besetzen und gnadenlos zu Selbstmordmissionen für den Antichrist anstacheln können. Der Freitod dieser geplagten Soldaten gibt den Dämonen die Möglichkeit, ihre eigene ewige Pein durch einen gnädigen Tod zu enden (s.a. Prophezeiung der Apokalypse, Kap. 6, wo diese Konzepte eingehend erklärt werden).

Dieser Angriff aus der Unterwelt wird unter rauchschwarzem Himmel stattfinden, in einer verstaubten Atmosphäre, hervorgerufen durch die vorhergehende „Zornschale“, welche durch eine schwere Dürre den Erdkreis in eine Staubwolke gehüllt hat. Derweil werden die Medien über seltsame Phänomene von Massenhysterie berichten. Tausende werden unter unerklärbaren Qualen den Tod herbeisehnen. Doch sie werden nicht sterben können, auch wenn sie versuchen, sich das Leben zu nehmen. Im Gegenteil, sie werden förmlich in den Wahnsinn getrieben und sind von niemandem mehr zu halten.

Spitäler und Notfalldienste werden überrumpelt von Leuten, die verzweifelt Linderung von Schmerzen und anderen Leiden suchen. Erdrückende Hitzewellen und ein akuter Wassermangel werden das Überleben zum Albtraum machen. Aufgrund des Fluchs, den die zwei Zeugen kraft ihrer übersinnlichen Kräfte ausgesprochen hatten (als Warnung an die Welt, dass in ihnen der verheißene Elia gekommen ist, vgl. Maleachi 4:5; 1. Könige 17:1; Jakobus 5:17-18), war eine dreijährige Dürre über die Erde eingebrochen und Seen und andere natürliche Wasserspeicher hatten ihren Tiefststand erreicht. In Ermangelung elektrischen Stroms werden auch die Grundwasserpumpen aussetzen.

Nach Angaben der Bibel werden diese Attacken fünf Monate dauern. Die Bevölkerung wird Antworten verlangen. Politiker und Wissenschaftler werden sich die Haare raufen, unfähig zu erklären, was da vor sich geht. Immer noch sind sie zu stur im Kopf, um zuzugeben, dass die humanistisch geprägte säkulare Wissenschaft kläglich versagt hat, indem sie der Welt über Jahrhunderte hinweg einen Haufen Lügen aufgetischt hat. Also müssen sie weiter leiden.

Die Killerkommandos des Antichrist

Wie bereits erwähnt, entspricht die fünfte Posaune dem ersten „Wehe“. Die obige Tafel veranschaulicht, wie es sich zur 11. und 12. Periode der Apokalypse verhält. Die Tatsache, dass das Ganze fünf Monate dauern soll, bringt es mit der Unterwelt in Verbindung, also dem, was wir gewöhnlich Hölle nennen (fünf = He, „die andere Seite“). Ein Stern fällt vom Himmel. (In der Heiligen Schrift stehen Sterne üblicherweise für Engel.) Ein besonderer Stern (Engel) besitzt einen Schlüssel und öffnet ein Tor, das vorher verschlossen war. Dieses Tor trennt die Biosphäre unseres Planeten von der Unterwelt, also der Geisterwelt der Hölle. Jetzt wird die Menschheit erfahren, was es bedeutet, die Hölle auf Erden zu haben.

11-12 Periode

Als ich das Zahlensystem des hebräischen Alphabets durchforstete, machte ich eine verblüffende Entdeckung, die die Plagen der fünften Posaune und der fünften Schale mit anderen biblischen Erscheinungen in Beziehung setzt. Es wurde mir offenbar, dass die Dämonen der Hölle eine Art Wiederauferstehung erleben, wenn sie vom Leib eines Menschen Besitz ergreifen. Wenn die Leute von den erwähnten Heuschrecken gebissen werden, dann ergreift eine dunkle Macht, von deren Qualen es keine Erlösung durch den Tod gibt, gewaltsam von ihnen Besitz. Jeder, auf dessen Stirn sich nicht das Siegel Gottes befindet als Zeichen der Anwesenheit des Heiligen Geistes und der Wiedergeburt, ist verwundbar (siehe Epheser 1:13).

Dämonen lechzen förmlich danach, von Menschen Besitz zu ergreifen; sie tun dies, sobald sie die Erlaubnis dazu erhalten. Da sie nicht die Fähigkeit und Kraft besitzen, sich zu neuem Leben wiederzuerwecken, können sie die Daleth-Welt nur betreten, indem sie in einen menschlichen Körper fahren, wie es Engel schon in vorsintflutlichen Zeiten taten. Wenn sich also die Pforten der Hölle zu diesem Zweck öffnen, werden die gestürzten Engel miteinander wetteifern, um jene zu finden, die auf ihrer Stirn und rechten Hand mit dem Zeichen des Antichrist kenntlich gemacht wurden. Die so markierten Personen gehören Satan und sind Freiwild für ihn. Die Bibel ermahnt alle ernstlich, die Markierung durch den Antichrist zu verweigern.

Warum setze ich Heuschreckenbisse mit Besessenheit durch Dämonen gleich? Dämonen können von keinem Besitz ergreifen, dem der Heilige Geist innewohnt, denn die Anwesenheit des Heiligen Geistes kennzeichnet die Gegenwart von Gottes Herrschaft (Kolosser 1:13). Weil diejenigen, die das Zeichen des Antichrist tragen, für das Einwirken des Heiligen Geistes unempfänglich sind, ist ihre Besessenheit durch einen Dämonen die logische Folge, und Satan wird mittels innerer Qualen die Menschen dazu bringen, seinen grauenvollen Weisungen zu folgen.

Die krasse Form der Besessenheit, die uns hier in Offenbarung 9 entgegenkommt, wird lediglich jene Menschen treffen, die sich das „Zeichen des Tiers“ auf Stirn oder Handrücken prägen ließen. Dieses sichtbare Emblem ist eine praktische Identifizierungsmöglichkeit, die von Computern gelesen werden kann, hat jedoch keine direkte Auswirkung auf diese Plage. Das Zeichen wird den Träger mit höchsten Privilegien in der künftigen Weltregierung des Antichrist ausstatten. Man könnte es mit einer „Super-Platin“ Prepaid-Kreditkarte von Visa vergleichen, jedoch ohne Kreditlimite. An diesem Punkt der Apokalypse wird das Regime den gesamten Waren- und Personenverkehr kontrollieren, Hotels, Ferienorte und Freizeitattraktionen mit eingeschlossen. Mit dem Zeichen kann man an Nahrungsverteilstellen, Tankstellen und überall, wo moderne Lebensgüter zu erhalten sind, mit Bevorzugung rechnen. Langes Warten auf die Ration bleibt einem erspart.

Im Gegensatz zu dieser materiellen Traumwelt werden andernorts Tausende verhungern oder ohne Treibstoff auf den Straßen stecken bleiben. Tausende, die sich diesem neuen System für Frieden und Wohlstand verweigern, werden in Straf- und Arbeitslager (Gulags) verschleppt und wie Sklaven mit Zwangsarbeit gebüßt. Wir kennen das ja alles schon. Weshalb sollte es noch überraschen, dass Abweichler vom System als Staatsfeinde verschrien und grausam gefoltert werden? Die persönliche Freiheit wird für alle Menschen zur Vergangenheit gehören. Nur noch die Älteren werden sich überhaupt an Zeiten erinnern, als es so etwas noch gab. Niemand wird dann noch eine Ahnung oder Vorstellung davon haben, wie wir es heute kennen.

Wenn es zur Besessenheit durch böse Engel kommt, nehmen teuflische Geister völlig Besitz von einer Person und treiben sie in den Wahnsinn. Auf diese Weise wird die Person fähig, grauenhafte Gewalttaten und Folterungen an den Mitmenschen zu verüben.

Solche Besessene werden die auserwählten Stoßtruppen und die Geheimpolizei des in Satans Bann stehenden Antichrist sein. Genauso wie die schwarz gekleidete SS mit dem Silbernen Totenkopf-Zeichen als Hitlers Armee innerhalb der Armee fungierten, wird diese Kerntruppe von fleischgewordenen Unsterblichen gleichzeitig in der Daleth- und der He-Welt von dem beiden Dimensionen angehörenden Satan/Antichrist befehligt werden. Sie werden seinen Willen auf der Erde ohne Wenn und Aber ausführen. Keine niederträchtige Tat ist so schlimm, dass sie ihretwegen den Gehorsam verweigern würden, denn ihre inneren Qualen würden sich noch verschlimmern, sollten sie den Gehorsam verweigern. Ihre Körper sind unempfindlich gegenüber Sünde und Tod, denn sie dienen dem Herrn des Todes. Sie sind nicht in der Lage, Widerstand zu leisten, denn ihr freier Wille ist durch die Zerstörung ihrer Persönlichkeit ausgeschaltet, weil sie sich schon früher im Leben willig der Herrschaft Satans unterworfen haben.

Warum braucht Satan als Antichrist diese besonderen Streitkräfte?

Erstens will er die beiden Zeugen vernichten, um den Tempelberg wieder unter seine Kontrolle zu bringen. Die Offenbarung, Kapitel 11, beschreibt die beiden Zeugen, wie sie im Tempel in Jerusalem stehen. Solange sie sich dort befinden, predigen sie die ewig gültige Frohbotschaft von Freiheit, Liebe und Rettung durch Jesus Christus sowie die baldige Ankunft von Gottes Königreich. Sie verhindern, dass der Tempel vom Antichrist besetzt und dieses Zeichen von Gottes Anwesenheit auf Erden entweiht und zerstört wird.

Zweitens berichtet das Fernsehen täglich von Hunderten, die sich aufgrund des Zeugnisses der zwei Zeugen und ihrer Verbündeten zu Jesus bekennen. Diese Neugläubigen werden nicht zur Kirche gehen, sondern sich direkt zu Gott im Himmel zugehörig wissen. Sie werden lieber sterben, als sich der Gewaltherrschaft des Antichrist unterwerfen. Da sie sich dem „Zeichen des Tiers“ verweigern und aus der normalen Gesellschaft ausscheiden, wird viel technisches Know-how in Industrie und Handel abhanden gehen.

Die beiden Zeugen sind Menschen, die vom Geist Gottes völlig durchdrungen sind. Deshalb heißen sie auch die beiden „Olivenbäume“ oder „Leuchter“, von denen schon beim Propheten Sacharja (4:3-14) die Rede ist. Sie stellen folglich die göttliche Macht der He-Dimension dar, die auch im Diesseits der materiellen Daleth-Welt wirkt. Als menschliche Tempel für Gottes Gegenwart heiligen sie den Tempel in Jerusalem. Denn ihre Gegenwart in diesem Gebäude weist sinnbildlich auf die Macht Gottes auf Erden hin. Ihr Zeugnis verkündet die prophezeite Rückkehr Seines Königtums zu voller Macht und Herrlichkeit.

Der Antichrist wird wiederholt menschliche Truppen ausschicken, um die beiden Zeugen festzunehmen. Diese werden sich jedoch mit übernatürlicher Kraft zu verteidigen wissen, indem sie Feuer vom Himmel rufen. Sie werden immun gegen Angriffe von Sterblichen sein (s. Offenbarung 11:5). Nach vielen vergeblichen Versuchen wird es Satan anlässlich des fünften Posaunenschalls (beim Ausgießen der fünften „Zornesschale“) schließlich gelingen, seine dämonischen Kräfte aus dem Abgrund hervorzurufen. Er wird diese Stoßtruppen, die zwei Dimensionen angehören, aussenden, um die beiden Zeugen gleichzeitig in der Daleth- und in der He-Welt zu bekämpfen (Offenbarung 12:7).

Wir erinnern uns: seit jeher wollte Satan Gottes Thron besteigen (Jesaja 14:13-14). Es ist diese ewige Versessenheit auf Ruhm, die sich jeder Vernunft entzieht. Völlig irrational und menschlich nicht nachvollziehbar, hat dieser gefallene Erzengel in seinem blinden Hass nur das Eine im Sinn: die Zerstörung alles Guten. Er wird nie aufgeben im Glauben, dass er Gott doch noch besiegen kann, indem er diejenigen Menschen ausmerzt, die Ihn anbeten und die Er sich historisch betrachtet erwählt hat (die Juden). Der Teufel hat leider immer wieder mit Erfolg seine vernunftwidrigen Strategien durchzusetzen verstanden.

Nachdem Satan am 21. Dezember 2012 aus den himmlischen Gefilden vertrieben wird, ist der Jerusalemer Tempel das einzige Zeichen der Herrschaft Gottes, an das er noch Hand legen kann. In der Verkleidung des Antichrist wird er nun seinen ganzen Zorn gegen die zwei Zeugen entladen. Verzweifelt wird er um den Zugang zum Dritten Tempel ringen. Die Bibel sagt voraus, dass es ihm schließlich gelingen wird, sich auf den Thron Gottes zu setzen, nämlich den „Gnadenthron“, der oberhalb der Bundeslade angebracht ist. Doch sein Triumph wird von kurzer Dauer sein (s. 2. Thessalonicher 2:4).

Der Dienst der beiden Zeugen im Tempel wird 42 Monate währen und am 17. Tammus 5775 (4. Juli 2015) enden – dann nämlich, wenn es den Stoßtruppen des Antichrist aus der Hölle endlich gelingt, sie zu ermorden. Mit ihrem Tod endet das erste „Wehe“: die Welt feiert den scheinbaren Endsieg ihres verehrten Führers über den verhassten Gott Israels.

Und wenn sie ihr Zeugnis vollendet haben werden, so wird das Tier, das aus dem Abgrund heraufsteigt, Krieg mit ihnen führen, und wird sie überwinden und sie töten. Und ihr Leichnam wird auf der Straße der großen Stadt liegen, welche geistlicherweise Sodom und Ägypten heißt, wo auch ihr Herr gekreuzigt wurde.

Und viele aus den Völkern und Stämmen und Sprachen und Nationen sehen ihren Leichnam drei Tage und einen halben, und erlauben nicht, ihre Leichname ins Grab zu legen. Und die auf der Erde wohnen, freuen sich über sie und frohlocken und werden einander Geschenke senden, weil diese, die zwei Propheten, die quälten, welche auf der Erde wohnen.

Und nach den drei Tagen und einem halben kam der Geist des Lebens aus Gott in sie, und sie standen auf ihren Füßen; und große Furcht fiel auf die, welche sie schauten. Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel zu ihnen sagen: Steiget hier herauf! Und sie stiegen in den Himmel hinauf in der Wolke, und es schauten sie ihre Feinde.

Und in jener Stunde geschah ein großes Erdbeben, und der zehnte Teil der Stadt fiel, und 7000 Menschennamen kamen in dem Erdbeben um; und die übrigen wurden voll Furcht und gaben dem Gott des Himmels Ehre. Das zweite Wehe ist vorüber; siehe, das dritte Wehe kommt bald. (Offenbarung 11:7-14 UELB)

Satans Siegesfeier wird also nur drei Tage dauern. Gewisse Nachrichten werden ihm Angst und Bange machen. Als erstes wird Jerusalem als Strafe für die Ermordung der beiden Zeugen von einem schweren Erdbeben heimgesucht. Nachrichtenagenturen werden von 7.000 Toten in den Trümmern berichten. Noch dramatischer und beunruhigender wird die plötzliche Wiedererweckung der verstümmelten Leichen der zwei Zeugen sein. Die ganze Welt wird beobachten, wie die Körper der zwei Propheten aufstehen und himmelwärts schweben und schließlich den Blicken der Kameraleute entschwinden. Drittens wird dem Antichrist zu Ohren kommen, dass massive Truppenbewegungen aus dem Norden und Osten zu verzeichnen sind (s. Daniel 11:44-45). Er wird seine Feierlichkeiten rasch abbrechen und in den Krieg ziehen müssen.

Die Wiedererweckung der beiden Zeugen in den Versen 11 und 12 beweist der Welt noch einmal, dass sich der Gott Israels alles andere als geschlagen gibt. Er allein bestimmt über Leben und Tod. Das Jerusalemer Erdbeben von Vers 13 wirft einen Schatten voraus auf das große Erdbeben, das sich am Ende der Schlacht von Harmageddon ereignet, womit das zweite „Wehe“ vorüber ist. Auf diese Weise macht die Offenbarung in Vers 11:14 einen Riesensprung vom Triumph der auferstandenen Zeugen hin zu jener Zeit, in welcher der siebte Posaunenstoß ankündigt, dass die Königreiche der Welt in dem ewigen Königreich des Messias aufgegangen sind.

Es ist mir aufgefallen, dass einige Bibelübersetzungen Überschriften einfügen, die es im Originaltext nicht gibt. Sie sind dort als Hilfen eingefügt, aber ihre Platzierung ist ebenso wie ihr Inhalt eine Frage der Interpretation des jeweiligen Herausgebers. Das bedeutet, dass sie falsch sein können. Einen groben Fehler habe ich in Vers 11:14 der Offenbarung gefunden. Ich entdeckte ihn, als ich diesen Vers vor dem Hintergrund des Zahlensystems des hebräischen Alphabets analysierte.

In meinem Fall setzt die Nelson Study Bible auf Seite 2183 den Text des Verses 11:14 der Offenbarung unter die Überschrift „Siebte Posaune: Ausrufung des Königreiches“. Dahinter verbirgt sich die Absicht, Vers 14 mit dem Schluss der vorausgegangenen Erzählung über die zwei Zeugen zu verknüpfen. Der tatsächliche Zweck dieses Verses besteht aber darin, Vers 15 in den richtigen Kontext von der He-Perspektive aus zu bringen. Die Feststellung, dass das Zweite „Wehe“ vorüber ist, das dritte aber noch bevorsteht, sollte mit der Ankündigung des siebten Engels in Zusammenhang gebracht werden und nicht direkt mit dem Zeitrahmen des Auftretens der Zeugen in Verbindung stehen. Bitte lesen Sie zum Verständnis dieses Zusammenhangs die Tabelle der zwölften Periode – das Mikro-Babuschka-Ei. Diese Art „hilfreicher“ Anordnung durch die Herausgeber bot bereits in der Vergangenheit mitunter Anlass zu Verwirrung und falschen Deutungen des Textes.

12 Montats - das kleinste Micro-Ei

Die Datierung der fünften Posaune (Besessenheit)

Auf der Suche nach dem Datum werfen wir als Erstes einen Blick ins „große Ei“ der Sintflut und schauen, ob dort eine Übereinstimmung ist. Die Ereignisse des „großen Eis“ sind ja auf das „kleiner Ei“ der Apokalypse abgestimmt. Tatsächlich fand ich zeitliche Übereinstimmungen im Bericht über die Sintflut, die mir halfen, die apokalyptischen Geschehnisse um die Fünfte Posaune (fünfte „Zornschale“) zu datieren.

Im ersten Buch, Prophezeiung der Apokalypse, schreibe ich im 4. Kapitel über Noah und die Sintflut. Nach biblischer Darstellung brach im Jahre 2288 v.Chr. die Erste Zivilisation zusammen und wurde aus bereits beschriebenen Gründen total vernichtet. In Genesis 7:11, 8:3, 8:14 geben uns 3 Daten Aufschluss über die zeitliche Einordnung der Sintflut. Interessanterweise entsprechen sie dem Rosetta-Stein-Verhältnis von 7:5, welches in Kapitel 7 genauer beschrieben ist.

Ich entdeckte Folgendes: Die Datumsangaben für die Sintflut decken sich haargenau mit dem Ablauf der Ereignisse der 11. und 12. Periode der Großen Apokalypse. Ich nahm die 375 Tage der Dauer der Sintflut und zählte sie rückwärts vom 21. Dezember 2015, dem Enddatum der Großen Apokalypse. So komme ich auf den Tag des 10. Dezembers 2014, der auf den 2. Monat der 11. Periode trifft. Er deckt sich mit der Mini-Apokalypse, die im 2. Monat der 6. Periode begonnen hatte. Hier haben wir noch ein Beispiel von zeitlicher Übereinstimmung, was mir viel Zuversicht in meine Forschungsmethode gibt.

Noah bestieg am 10. Tag des 2. Monats die Arche. In Genesis 7:10 lesen wir, dass er, nachdem die Erde gebebt hatte und die Quellen der Tiefe aufgebrochen waren, noch 7 Tage zuwartete, bis zum 17. Tag, als sich die „Schleusen des Himmels öffneten“. Daraufhin wuchs die Flut gewaltig an.

Um das kleinere Spielzeugei der Apokalypse mit der Sintflut in Übereinstimmung zu bringen, beginnen wir mit dem 10. Dezember 2014 und fügen 7 „Wartetage“ hinzu, um zum 17. Tag des 2. Monats der 11. Periode zu gelangen. Nach Angaben der Bibel wurden alle Berge mit Wasser bedeckt. Nach 150 Tagen setzte sich die Arche auf den Berg Ararat. Das war die Hochwassermarke der Sintflut.

Von diesem Punkt an senkt sich der Wasserpegel allmählich im Laufe von 7 Monaten. Man könnte es mit den alljährlichen Überschwemmungen in der kalifornischen Deltaregion vergleichen. Die Bauern brauchen gerade etwa so viel Zeit, um im Schlamm Reis anzupflanzen. Mit etwas angewandter Logik sah ich also im zeitlichen Ablauf der Sintflut einige interessante Parallelen mit der Apokalypse. Als ich den Einzelheiten nachging, sah ich mich in meiner Annahme bestärkt. Es gibt tatsächlich Übereinstimmungen.

Die apokalyptischen „Wehe“ beginnen mit Gottes Urteil über Satan, alle bösen Engel und die gesamte aufrührerische Menschheit. Die Fünfte Posaune ist Dreh- und Angelpunkt der „Mini-Apokalypse“. Die nachfolgenden Geschehnisse finden ihren Höhepunkt in der totalen Zerstörung der zweiten menschlichen Zivilisation. Wegen ihres Widerstandes gegen Gott tun sich säkular geprägte Bevölkerungsschichten schwer, das Spirituelle der He-Dimension zu begreifen. Ohne Gottes Hilfe durch seinen Heiligen Geist sind sie unfähig, geistliche Tatsachen zu erkennen oder durchdenken. Ihre Weigerung, sich Gottes Sittengesetz und Willen zu unterwerfen, macht sie anfällig für all die mannigfachen Trugschlüsse, die für unser schwer geprüftes Zeitalter so typisch sind.

5 Fasttage der Grosse Apokalypse

Mit der Fünften Posaune erreicht der Machteinfluss des Antichrist auf Erden seinen Höhepunkt. Gerade da beginnt das Böse, sich voll zu entfalten. Denn wir zählen ja rückwärts vom Ende der Großen Apokalypse. Darüber hinaus hat Gottes Handlungsweise in der apokalyptischen Verheerung eine gegenteilige Wirkung, wenn man sie mit der Sintflut vergleicht. Sein Ziel ist diesmal eine wiederhergestellte Dritte Zivilisation in Segen und Gerechtigkeit, und nicht wie bei der Sintflut eine zerstörte Erste Zivilisation in Fluch und Bosheit.

Zu Noahs Zeiten war es Gott selber, der das Wasser zum Anschwellen brachte, um der boshaften, verdorbenen Weltbevölkerung den Garaus zu machen. Anlässlich der Apokalypse werden Satan und seine Dämonenheere als wutschnaubende Geister der Zerstörung in die Arena treten, welche die Schöpfung und das Volk Gottes bedrohen. In Offenbarung 12:15-17 wird sogar der Vergleich mit einer unbändigen Wasserflut (Truppen) herangezogen, welche Gott auf dem Weg zum Feuersee in einen irdischen Abgrund lenkt. Gottes Sinn und Plan für die Menschheit ist und bleibt konstant: seine Schöpfung zu bewahren, damit die Menschen eine wunderschöne Heimat haben, wo sie im Segen einer gerechten und liebevollen Regierung im Frieden wohnen dürfen. Die Apokalypse trägt dazu bei, dass die menschliche Neigung zum Bösen ins Gegenteil verkehrt wird. Schon bei der Sintflut anno 2288 v.Chr. wurde jener Neigung ein Riegel geschoben, mit dem Fernziel, Adam und Eva samt Großfamilie einst wieder ins Paradies des Neuen Jerusalem zu bringen.

Wenden wir uns nun wieder der Datierung der Apokalypse zu. Wann beginnt nun die angesagte 150-tägige Zeit der Fünften Posaune (Zornschale)?

Wenn wir vom 21. Dezember 2015 an 375 Tage rückwärts zählen, sind wir beim 10. Dezember 2014. Dieses Datum fällt mit der Ankündigung des ersten Posaunenstoßes zusammen, welcher bewirkt, dass die Zornschalen ausgeleert werden. Nach der 4. Posaune (was dem Buchstaben Daleth entspricht, also „diese Welt in dieser Zeit“) kommen wir zur 5. (oder He-) Posaune. Der hebräische Buchstabe He (5) lässt uns ahnen, dass diese Posaune anders ist und dass wir ihre Deutung in der He-Dimension zu suchen haben.

Denken wir daran, dass eine Deutung der zeitlichen Abläufe der apokalyptischen „Zornschalen“ deshalb schwer ist, weil sie aus der He-Dimension gesteuert werden. In diesem Fall wird ausdrücklich erwähnt, dass die 5. Schale 150 Tage dauern wird, während die anderen scheinbar nur 13 Tage dauern. Daraus lässt sich ableiten, dass die Zeit – um zur 360-Grad-Leinwandprojektion des Johannes zurückzukommen – hier wider Erwarten bei mindestens einem Abschnitt langsamer läuft als normal. Dass scheinbar gleichzeitig ablaufende Szenen unterschiedlichen Zeitmessungen zugrunde liegen, ist eine bisher unbekannte Erfahrung für uns Irdische.

Ich erkläre mir das Ganze so, dass hier rund um Johannes scheinbar unabhängig voneinander eine Vielzahl von Szenen ablaufen. Einerseits werden die Ereignisse der He-Dimension projiziert, anderseits sehen wir die Erfüllung derselben Geschehnisse in der Daleth-Dimension in anderer Form. Vielleicht gab es da noch einen Winkel, in dem er die Visionen Daniels abgespielt bekam. Wer versucht, bei allem, was er rechts, links, in der Mitte und hinten sieht, einen Ablauf festzustellen und diesen in ein Drehbuch zu packen, muss ein überdurchschnittlich begabter Filmautor sein. Genau in dieser Rolle fand sich Johannes. Er hat es meisterhaft ausgeführt, aber unsere eingleisigen Theologen haben daraus verwirrende Theorien geschaffen und sie gar zu falschen Lehren erhoben, im Versuch, die Schriften von Johannes zu deuten. Der Hauptgrund für ihr Versagen liegt darin, dass sie es versäumten, genügend biblische Verweisstellen für ihre Argumente zu liefern. Daher verpflichte ich mich, jede Grundsatzlehre mit 5 Bibelversen zu untermauern. Und daher ist es auch so wichtig, das HANS-Prinzip zu studieren.

Wie kam ich also auf das Datum der Fünften Posaune? Ich ließ mich in meinen Berechnungen durch das Rosetta-Stein-Verhältnis von 5:7 leiten. Gemäß dem angewandten Prinzip musste ich mit den 280 Tagen zwischen dem 10. Dezember 2014 und dem 17. September 2015, dem Endpunkt der Mini-Apokalypse hantieren. Als Nächstes teilte ich eben diese 280 Tage in 12 Perioden von je 23.33 Tagen ein. Gemäß dem 5:7-Verhältnis multipliziere ich nun zuerst 23.33 x 5 = 116.33 Tage. Wenn ich dann 23.33 mal 7 rechne, komme ich auf 163.3 Tage. Um meine Berechnungen zu prüfen, addiere ich 116.33 + 163.3 = 280 [die Kommastellen sind vernachlässigbar].

Wenn wir nun vom 10. Dezember 2014 117 Tage weiterzählen, kommen wir auf den 4. April 2015, welcher mit dem ersten Feiertag des Festes der Ungesäuerten Brote (auch Passah oder Pesach genannt) zusammenfällt (s. Levitikus 23:4-5). Dieser Tag fällt ausgerechnet noch auf einen Sabbat-Tag. Dadurch, dass ich auf 117 aufrunde, fällt der Bruch von 5 zu 7 fast haargenau auf die Todesstunde Jesu am Kreuz – dem endgültigen und ewigen Passah-Opfer. Kraft seiner Kreuzigung besiegte Jeschua, der Sohn Gottes, den Teufel und erhielt das Anrecht, als „Menschensohn“ oder „Zweiter Adam“ die Herrschaft über die Erde noch einmal anzutreten. Satan wird als Herrscher gerichtet und seines Amtes alsbald enthoben.

Wir zählen weiter 163 ab dem Passahfest und kommen auf den 4. September 2015. Bis Dato werden die Sondertruppen des Antichrist im apokalyptischen Geschehen der unbesiegbar gegolten haben. Doch dem, was nun folgt, sind sie nicht gewachsen: die vier Todesengel aus der He-Dimension sind im Anmarsch. In Kapitel 5 schildere ich, wie die vier Todesboten auf die Welt losgelassen werden, um alle verbleibenden Mächte des Bösen und aufmüpfige Menschen zu vernichten. Nachdem die Sieben Donner erschallen, sind die gesamten Dämonenkräfte auf Erden dem Untergang geweiht. Bis zum 17. September 2015 wird die „Mini-Apokalypse“ zu Ende sein und alle bösen Mächte – dämonisch oder menschlich – werden für immer und ewig vom Antlitz der Erde getilgt.

Die gefallenen Engel werden ihrer ewigen Pein entrinnen, sobald sie aufhören zu sein. Dies geschieht wahrscheinlich dadurch, dass sie gemeinsam mit den Leibern des Tiers und des falschen Propheten in den Feuersee geworfen werden (Offenbarung 19:20). So ist die Welt der Wiederherstellung des Königtums von Jesus Christus, der bald zurückkommt, ein Stück nähergerückt. Die nächste Zivilisation wird keinen üblen Einflüssen ausgesetzt sein, die Gottes Segensströme für alle Nationen durch Sabotage blockieren könnten. Vereint unter dem einen Schöpfer werden alle Sippen der Menschheitsfamilie in Freude und Frieden miteinander einen einzigen Glauben feiern.

Welcher Zeit des Segens blicken wir doch entgegen! Die durch Daniel vorausgesagte Wartezeit von 1,335 Tagen mit all ihrem Leid geht ihrem Ende entgegen. “Tage des Segens” heißt die neue Realität nach dem 17. September 2015. Nun bleibt nichts mehr zu tun, außer auf Jesu Wiederkunft zu warten. Er wird in Macht und Herrlichkeit erscheinen und zugleich die erste Auferstehung der Toten in Gang setzen.

Das Gottesgericht des dritten „Wehe“ findet während 13 apokalyptischen Tagen zwischen dem 4. und 17. September 2015 statt. Achten Sie auf die vorherrschende 13, was auf Rebellion und Frevel schließen lässt! Das Ende der „Mini-Apokalypse“ ist auch das Ende aller Dämonen, aller bösen Engel und aller anderen unbekannten bösen Geister. Dies, geschätzter Leser, geschätzte Leserin, ist eine der größten Entdeckungen, die ich gemacht habe. Stellen Sie sich vor: ab dem 18. September 2015 wird es keine bösen Geister mehr auf Erden oder sonst wo im All geben, die die Menschen plagen oder besitzen können! Das gibt Gott Gewähr dafür, dass er uns 1,000 Jahre des Friedens auf Erden schenken kann, wo Krieg, Hass, Unrecht, Verbrechen, Drogensucht und Kindsmissbrauch ein für allemal Geschichte sein werden. Die künftige Generation, die Dritte Zivilisation, wird nichts mehr von diesen Dingen wissen.

Satan ist der einzige Überlebende des Reichs des Bösen. Er wird für 1000 Jahre in Einzelhaft gehalten in einem sonst leeren Gefängnis. Keine einzige verlorene Seele wird ihm dort Gesellschaft leisten. Die häufig vorkommende Zahl 13 ist ein starker Hinweis auf den Strafcharakter des ersten „Wehes“, was ja nicht überrascht.

Was können wir denn vom ersten „Wehe“ lernen? Es ist das erste Mal in der Menschheitsgeschichte seit der Sintflut, dass die Schlacht zwischen Gut und böse sichtbar in den voneinander durchdrungenen Daleth- und He-Dimensionen stattfindet. Die Schlacht von Harmageddon bzw. das zweite „Wehe“ wird ebenfalls simultan in zwei Dimensionen stattfinden. Gleich danach beginnt das dritte „Wehe“ im Luftbereich mit den Sieben Donnern, die sodann in Form von zentnerschweren Hagelschossen auf die Erde niederprasseln. Dieses letzte „Wehe“ endet tief unter der Erdoberfläche mit dem größten Erdbeben, das diese Zivilisation je erlebt hat.

Die drei „Wehe“ erweisen sich als Tummelplatz für allerlei seltsame Kreaturen, die man nie zuvor gesehen hat, und solche, die für Menschenaugen unsichtbar bleiben. Wie wir später erfahren, wird der unsichtbare Bereich der Erdatmosphäre von allen bösen Engelwesen gereinigt werden, gerade so, wie Gott seinen Engeln befiehlt, die Erdoberfläche von den Dämonen zu säubern, die dort immer noch ihr Unwesen treiben und bei den Soldaten von Harmageddon Qualen und Besessenheit hervorrufen. Sowohl die Erdoberfläche als auch die Atmosphäre muss von allen rebellischen Geistwesen gereinigt werden, bevor Jesus in der Luft erscheint.

Der wiederkommende Retter und König aller Könige wird nicht dulden, dass bei seiner Ankunft mit den auferstandenen himmlischen Heiligen die Erde noch vom Bösen wimmelt. Wir werden nicht zu neuem Leben erweckt, um zu kämpfen, sondern um den bereits errungenen Sieg zu feiern.

Wenn der Zeitpunkt Seiner Hochzeitsfeier gekommen ist, dann wird das ein festliches, eines Königs würdiges Ereignis sein. Jede Hochzeit, an der ich je teilgenommen habe, fand in einem makellos sauberen Rahmen statt, und ich bin sicher, dass die Hochzeit eines Königs, die schon seit tausend Jahren erwartet wird, durch keinerlei Schmutz verunstaltet oder durch das Hineinplatzen ungebetener dämonischer Gäste gesprengt wird. Wo auch immer Jesus auftritt, werden seine Diener dafür sorgen, dass im Luftraum nicht die mindeste Möglichkeit eines unerlaubten Zusammentreffens mit Arg besteht.

Wenn er sich darauf vorbereitet, auf die Erde hernieder zu steigen, dann wird das Gelände rings um Jerusalem, um Israel und schließlich der gesamte Erdkreis von allen Überresten und Spuren von gestürzten Engeln, Dämonen wie auch von den Toten der Armeen der Völker gesäubert sein, so dass sein Erscheinen in feierlicher Weise begrüßt werden kann.

Für ein besseres Verständnis dieser Abschnitte über Dämonen, die in menschliche Körper fahren, wollen wir einige Bibelverse nachlesen, um etwas Licht auf dieses prophetische Ereignis zu werfen, das als das Erste Leid bekannt ist.

Mein Name ist Legion

Wir wollen uns nun auf die Unterwelt konzentrieren und mehr über die Geistwesen herausfinden, die zum Handeln in der irdischen Daleth-Dimension verdammt sind. Das Markus-Evangelium erzählt von der Heilung eines von Dämonen besessenen Mannes durch Jesus.

Und sie kamen an das jenseitige Ufer des Sees in das Land der Gadarener. Und als er aus dem Schiff gestiegen war, begegnete ihm alsbald aus den Grüften ein Mensch mit einem unreinen Geiste, der seine Wohnung in den Grabstätten hatte; und selbst mit Ketten konnte keiner ihn binden, da er oft mit Fußfesseln und mit Ketten gebunden gewesen, und die Ketten von ihm in Stücke zerrissen und die Fußfesseln zerrieben worden waren; und niemand vermochte ihn zu bändigen. Und allezeit, Nacht und Tag, war er in den Grabstätten und auf den Bergen und schrie und zerschlug sich mit Steinen.

Als er aber Jesum von ferne sah, lief er und warf sich vor ihm nieder; und mit lauter Stimme schreiend, sagt er: Was habe ich mit dir zu schaffen, Jesu, Sohn Gottes, des Höchsten? Ich beschwöre dich bei Gott, quäle mich nicht! Denn er sagte zu ihm: Fahre aus, du unreiner Geist, aus dem Menschen.

Und er fragte ihn: Was ist dein Name? Und er spricht zu ihm: Legion ist mein Name, denn wir sind viele. Und er bat ihn sehr, dass er sie nicht aus der Gegend fortschicken möchte.

Es war aber daselbst an dem Berge eine große Herde Schweine, welche weidete. Und sie baten ihn und sprachen: Schicke uns in die Schweine, dass wir in sie fahren. Und Jesus erlaubte es ihnen [alsbald]. Und die unreinen Geister fuhren aus und fuhren in die Schweine, und die Herde stürzte sich den Abhang hinab in den See, (bei zweitausend) und sie ertranken in dem See. (Markus 5:1-13 UELB)

In diesem Text finden wir einen Mann, der von einer „Legion“ Dämonen besessen ist. Eine Legion der römischen Armee bestand aus etwa 6000 Soldaten. Diese Dämonen baten darum, nicht gequält und in die Unterwelt geschickt zu werden. Jesus gestattete ihnen, in 2000 Schweine zu fahren, die sich dann ins Wasser stürzten und ertranken.

In diesem biblischen Bericht verkörpern die Dämonen Charaktermerkmale, die für Menschen typisch sind. Insgesamt werden dreizehn Eigenschaften aufgezählt:

  1. Sie sind Lebewesen mit Wünschen (wollen, V. 7)
  2. Sie haben ein Bewusstsein und brauchen einen Bezugspunkt (schwören, V. 7)
  3. Sie können Schmerzen empfinden (Qual, V. 7)
  4. Sie können gehen und Orte aufsuchen (kommen heraus, V. 8)
  5. Sie sind zu rationalem Denken fähig (was, V. 9)
  6. Sie können sprechen, und sie haben eine Persönlichkeit (euer Name, V. 9)
  7. Sie kennen Zahlen und können zählen (wir sind viele, V. 9)
  8. Sie haben einen Willen und können eine Entscheidung treffen (sie baten, V.10)
  9. Sie folgen Befehlen (schickte, V. 10)
  10. Sie können eine Wahl treffen (erlauben, V. 12)
  11. Sie gehorchen einer höheren Gewalt (kamen heraus, V. 13)
  12. Sie planen ihren nächsten Zug (stürzten, V. 13)
  13. Sie können ihren Zustand verändern (ertrunken, V. 13)

Die Zahl dreizehn (13) deutet auf “Verderbtheit” oder “Aufruhr” hin. Diese Dämonen wirkten in einer Dimension, in der sie menschliche Eigenschaften zum Ausdruck bringen konnten.

Auch in der Endzeit wird die Menschheit sich weiterhin weigern, den Schöpfer anzuerkennen oder auch nur an Seine Existenz zu glauben. Deswegen werden die Menschen fünf Monate lang bösen Plagegeistern ausgeliefert sein. Nach der Lektüre über den erwähnten Besessenen können wir uns vorstellen, was es bedeutet, wenn Tausende von Dämonen losgelassen werden, um von Menschen Besitz zu ergreifen.

Dadurch, dass die Menschheit sich einem Phänomen gegenüber sieht, das sich wissenschaftlich nicht erklären lässt, ist sie gezwungen, die spirituelle Dimension anzuerkennen. Wenn Gott Seinen Zorn ausgießt, werden die Menschen erkennen, dass da etwas ist, was von außerhalb kommt und nicht aus natürlichen Quellen stammen kann.

Und der fünfte goß seine Schale aus auf den Thron des Tieres; und sein Reich wurde verfinstert; und sie zerbissen ihre Zungen vor Pein und lästerten den Gott des Himmels wegen ihrer Pein und wegen ihrer Geschwüre, und taten nicht Buße von ihren Werken. (Offenbarung 16:10-11 UELB)

Und die übrigen der Menschen, welche durch diese Plagen nicht getötet wurden, taten nicht Buße von den Werken ihrer Hände, dass sie nicht anbeteten die Dämonen und die goldenen und die silbernen und die ehernen und die steinernen und die hölzernen Götzenbilder, die weder sehen noch hören noch wandeln können. Und sie taten nicht Buße von ihren Mordtaten, noch von ihren Zaubereien, noch von ihrer Hurerei, noch von ihren Diebstählen. (Offenbarung 9:20-21 UELB)

Nach dem Ausbruch des ersten „Wehes“, welches mit Dunkelheit, Besessenheit und ruchloser Gotteslästerung einhergeht, setzt die Welt in unverminderter Heftigkeit ihren Widerstand gegen Gott fort. Sie wird nicht von ihrem unseligen Hass den Heiligen gegenüber ablassen. Es wird unmöglich sein, die Aktivitäten der Terroristen einzudämmen. Das wird die westliche Allianz dazu veranlassen, gegen alle Religionen außer dem Götzendienst am Antichrist vorzugehen. Das wird unter anderem die systematische Zerstörung aller Heiligtümer und Moscheen des Islam, einschließlich Mekkas, zur Folge haben.

Das alles wird einen Aufschrei von Hass und noch nie da gewesener Wut gegen den Westen hervorrufen und so den Weg bereiten für das zweite „Wehe“, nämlich die sechste Posaune und die sechste Schale. Jetzt werden sich alle Völker der Erde zusammenfinden, um am großen Tag Gottes, des Allmächtigen, gemeinsam gen Harmageddon in den Krieg zu ziehen. Alles erscheint dunkel und hoffnungslos, und selbst zu diesem Zeitpunkt sind Tag und Stunde der Wiederkehr Jesu ungewiss.

Sollte es noch irgendeinen Zweifel geben, an welcher Stelle die „Entrückung“ aus dem 1. Thessalonicherbrief, Vers 4:17-5:3, sich chronologisch in das Gesamtschema von Gottes Plan einfügt, dann sorgt das folgende Zitat für Klarheit: Hier, am Ende der Beschreibung des zweiten „Wehes“, berichtet Johannes von der Aufforderung Jesu, wach zu bleiben und bis zum Ende im Glauben, in Treue und in guten Werken durchzuhalten. Hören Sie selbst, was der Sohn Gottes zu sagen hat:

Siehe, ich komme wie ein Dieb. Glückselig, der da wacht und seine Kleider bewahrt, auf dass er nicht nackt wandle und man seine Schande sehe!

Und er versammelte sie an den Ort, der auf hebräisch [Har-Magedon] Armagedon heißt. (Offenbarung 16:15-16 UELB)

Die Hölle auf Erden: eine dämonische „Auferstehung”

In diesem Kapitel habe ich ein sehr ungewöhnliches Thema angeschnitten. Es schadet wohl nicht, es etwas genauer zu beleuchten. Gerade bevor ich dieses Buch herauszugeben gedachte, winkte mir der Herr zu, diese Ausführungen noch mitzupacken. Da Sie darüber sehr wahrscheinlich nirgends lesen und in keiner Kirche predigen hören, wird Ihnen dieses Wissen helfen.

Als ich mich auf den Weg zur Erforschung der Apokalypse machte, mutete mich der in der Offenbarung geschilderten Ablauf der Dinge höchst ungewöhnlich an. Sie haben sicher bemerkt, dass ich hierbei nicht den konventionellen christlichen Bibelauslegern folge. Stattdessen habe ich einen Deutungsweg eingeschlagen, der von allem, was sich in den letzten 100 Jahren in den USA als christliche Überzeugung etabliert hat, abweicht. Meine Folgerungen hinterfragen alle gängigen Endzeit-Auslegungen sowie Deutungsversuche der Offenbarung – was natürlich gewisse Leute erzürnt.

Wie bin ich zu meinen Ergebnissen gekommen? Ich habe das Zahlensystem des hebräischen Alphabets so angeordnet, dass ich im Geist 12 Nägel horizontal in eine Wand schlug, um die 7 Jahre der Apokalypse grob zu markieren. Nachdem ich jedem Nagel einen hebräischen Buchstaben mit Zahlenwert zugedacht hatte, begann ich, aufs Geratewohl aber doch mit einer gewissen Logik, jedem der 12 Nägel ein Kapitel aus den Prophetien des Apostels Johannes zuzuordnen.

Nun muss ja jede Geschichte einen logischen Ablauf haben. Da ich keine vorgefasste Meinung über das zu erwartende Ergebnis hatte, war ich unbefangen und fähig, einfach auf die Leitung des Herrn zu vertrauen, dass ich schon den richtigen „Nagel“ für jedes Ereignis in diesen Kapiteln treffen würde. Eingangs, während ich die so ausgearbeitete Abfolge genau durchdachte, fiel mir noch kein besonderes Muster auf. Erst als ich mit dem Korrekturlesen fast zu Ende war, gingen mir die Augen auf.

Wie gesagt, ich folgte keineswegs der Kapitelanordnung, wie wir sie im Buch der Offenbarung finden. Ich hatte dafür mehrere Gründe. Der erste war das Zusammenspiel der ewigen He-Dimension mit der zeitgebundenen Daleth-Dimension. Zweitens ist da die Frage, ob die Reihenfolge der Offenbarungstexte tatsächlich als inspiriert gilt, wie sie ist, oder ob sie später verändert wurde. Drittens kam mir der Gedanke, ob es Gott sich wohl gefallen ließ, so lange zuzuwarten, bis ein alter Uhrmacher aus Deutschland daherkommt, der die komplizierte Funktionsweise der Weltenuhr zu erklären vermag und sich dabei nicht darum schert, ob er beim Volk ankommt. Da ich keine Theologe bin, war ich mir anfangs keiner Verbindungen zwischen der Offenbarung und wichtigen Textstellen des Alten Testaments bewusst.

Und der fünfte Engel blies seine Posaune; und ich sah einen Stern, gefallen vom Himmel auf die Erde; und ihm wurde der Schlüssel zum Brunnen des Abgrunds gegeben. Und er tat den Brunnen des Abgrunds auf, und es stieg auf ein Rauch aus dem Brunnen wie der Rauch eines großen Ofens, und es wurden verfinstert die Sonne und die Luft von dem Rauch des Brunnens. Und aus dem Rauch kamen Heuschrecken auf die Erde, und ihnen wurde Macht gegeben, wie die Skorpione auf Erden Macht haben.

Und es wurde ihnen gesagt, sie sollten nicht Schaden tun dem Gras auf Erden noch allem Grünen noch irgendeinem Baum, sondern allein den Menschen, die nicht das Siegel Gottes haben an ihren Stirnen. Und ihnen wurde Macht gegeben, nicht daß sie sie töteten, sondern sie quälten fünf Monate lang; und ihre Qual war wie eine Qual von einem Skorpion, wenn er einen Menschen sticht. Und in jenen Tagen werden die Menschen den Tod suchen und nicht finden, sie werden begehren zu sterben, und der Tod wird von ihnen fliehen. (Offenbarung 9:1-6, Hervorhebung durch mich)

Und der fünfte Engel posaunte: und ich sah einen Stern, der vom Himmel auf die Erde gefallen war; und es wurde ihm der Schlüssel zum Schlunde des Abgrundes gegeben. Und er öffnete den Schlund des Abgrundes; und ein Rauch stieg auf aus dem Schlunde wie der Rauch eines großen Ofens, und die Sonne und die Luft wurden von dem Rauche des Schlundes verfinstert.

Und aus dem Rauche kamen Heuschrecken hervor auf die Erde, und es wurde ihnen Gewalt gegeben, wie die Skorpionen der Erde Gewalt haben.

Und es wurde ihnen gesagt, daß sie nicht beschädigen sollten das Gras der Erde, noch irgend etwas Grünes, noch irgend einen Baum, sondern die Menschen, welche nicht das Siegel Gottes an ihren Stirnen haben.

Und es wurde ihnen gegeben, daß sie sie nicht töteten, sondern daß sie fünf Monate gequält würden; und ihre Qual war wie die Qual eines Skorpions, wenn er einen Menschen schlägt.

Und in jenen Tagen werden die Menschen den Tod suchen und werden ihn nicht finden, und werden zu sterben begehren, und der Tod flieht vor ihnen.

Und die Gestalten der Heuschrecken waren gleich zum Kampfe gerüsteten Pferden, und auf ihren Köpfen wie Kronen gleich Gold, und ihre Angesichter wie Menschenangesichter; und sie hatten Haare wie Weiberhaare, und ihre Zähne waren wie die der Löwen. Und sie hatten Panzer wie eiserne Panzer, und das Geräusch ihrer Flügel war wie das Geräusch von Wagen mit vielen Pferden, die in den Kampf laufen; und sie haben Schwänze gleich Skorpionen, und Stacheln, und ihre Gewalt ist in ihren Schwänzen, die Menschen fünf Monate zu beschädigen.

Sie haben über sich einen König, den Engel des Abgrundes; sein Name ist auf hebräisch Abaddon, und im Griechischen hat er den Namen Apollyon.

Das eine Wehe ist vorüber; siehe, es kommen noch zwei Wehe nach diesen Dingen. (Offenbarung 9:8-12)

Im ersten “Wehe” geht es um Dämonenhorden, die sich aus dem Jenseits, den Urtiefen der Unterwelt oder Hölle, über die Erde ergießen, nachdem das Tor zum Diesseits geöffnet wurde. Sie folgen wutentbrannt dem „Apollyon“, um sich in Menschenkörpern der Daleth-Dimension zu verschanzen. Apolyon ist der Heerführer Satans, der die Unterwelt, den niedrigen Bereich der He-Dimension, befehligt. Seit dem Generalaufstand, der bald nach dem Schöpfungsakt inszeniert wurde, sehnen sich Engel wie Menschen nach den höheren Gefilden der He-Dimension, um den qualvollen, tödlichen Konsequenzen ihrer Sünde und Rebellion zu entgehen.

Die meisten Menschen, mit denen ich rede, möchten gern in den Himmel kommen. Leider gehen viele falsch in der Annahme, sie seien bereits auf dem Weg dorthin, nur weil sie „nicht so schlecht“ seien. Jedenfalls ist es für meuternde Engel unter keinen Umständen möglich, in den Himmel zu kommen. Jesus ist nicht für ihre Sünden gestorben, deshalb bleiben sie verdammt.

Das Wesen der rebellischen, geklonten Engel ist verdreht und angeknackst wie ein Teller mit Sprung. Der Schaden in ihrem Naturell lässt sich nicht beheben. Nachdem sie gegen ihren Schöpfer sündigten, war keine Möglichkeit mehr, sie zu bessern, umzuprägen oder zur verlorenen Vollkommenheit zurückzubringen. Daher bleiben sie in der „äußeren Finsternis“ eingekerkert. Glücklicherweise sind Menschen anders beschaffen als Engel. Gott hat in seinem Erbarmen und seiner Weisheit in den Menschen die Fähigkeit zur Neuprägung eingebaut, weil er beabsichtigte, dass wir das Böse kennenlernen, um auf ewig dagegen immun zu werden. Zu guter Letzt wird diese Neuprogrammierung für immer Bestand haben, nämlich dann, wenn gemäß der Bibel die erste Auferstehung stattfindet.

Obschon wir als Folge der Erbsünde mit einer verdorbenen Natur auf die Welt kommen, können wir ins Ebenbild Gottes verwandelt werden. Durch Umkehr und Glaube an Christus ist es uns möglich, vor Gott als Gerechte zu erscheinen. Wenn wir unseren Willen dem des Vaters unterstellen, können wir ein neues Betriebssystem Marke „Ewiges Leben“ erhalten. Damit vermögen wir dem angeborenen inneren Widerstreit zwischen Gut und Böse der Daleth-Dimension endgültig zu entfliehen. Wir empfangen nämlich bei der ersten Auferstehung einen vollkommenen Geistleib aus der He-Dimension. Dieser Leib wird einzigartig gestaltet sein, ganz im Einklang damit, wie wir auf Erden gelebt haben, um so den vollkommenen Widerschein dessen zu geben, wer wir in Gottes heiligen Augen sind.

Im 6. Kapitel von Prophezeiung der Apokalypse habe ich das Konzept von „Gnade zum Leben“ und „Gnade zum Tod“ für die verlorenen Seelen vorgestellt. Da Dämonen oder gefallene Engel keine Hoffnung auf ewige Seligkeit haben, versuchen sie, ihre Qualen dadurch zu lindern, dass sie im Diesseits, der Daleth-Dimension, von Menschenkörpern Besitz ergreifen. Doch sind sie selbst Betrogene des Teufels und setzen auf eine falsche Hoffnung, wie sie es schon seit Anbeginn tun, seit sie dem aufrührerischen Satan auf den Wagen sprangen.

Wenn einst anlässlich des ersten „Wehes“ ein gewaltiger Engel Gottes das Tor zum feurigen Schlund öffnet, werden die Dämonenhorden unter Satans Befehl unverzüglich ihre Chance wahrnehmen und der Peinigung im Kerker entweichen. Mit unglaublicher Gewalt und Geschwindigkeit werden sie aus dem pechschwarzen, glühend-rauchigen Feuerofen der He-Dimension hervorbrechen. Auch wenn sie so auf die Erde strömen, müssen sie sich an Gottes Universalgesetz des Kosmos halten. Gott der Allmächtige kommandiert das gesamte apokalyptische Geschehen. Er will damit erreichen, dass die Menschheit gerichtet wird, um das Maximum aus dem für sie vollbrachten Heil herauszuholen, was ja auch die Vertilgung verderbter Engelsmächte beinhaltet. Die gestürzten Engel packen die Gelegenheit beim Schopf und fliehen vor der ewigen Verdammnis in der Hölle, indem sie in menschlichen Körpern der Daleth-Dimension Unterschlupf suchen. Das ist ihre einzige Chance, der Hölle zu entrinnen.

Nun hat Christus lediglich für das Menschengeschlecht, das in Gottes Ebenbild geschaffen ist, eine Erlösung erwirkt, indem er für sie starb. Die unverbesserlich bösartigen gefallenen Engel aus der He-Dimension haben diese Möglichkeit nicht, sondern sind getrieben von Verzweiflung, diesen Qualen zu entkommen. Nach fünf Monaten werden sie mit der unausweichlichen Tatsache von Gottes Strafgericht konfrontiert werden, nämlich der Vernichtung im Feuersee, welches ein speziell dazu erschaffener gewaltiger Todesengel ausführen wird.

Denken Sie daran: Die kosmische Ära der Daleth-Dimension wird ebenso als Ganzes im Feuersee enden. Nachdem diese Unheilsbringer aus der jenseitigen, metaphysischen Grube nun in die irdische Sphäre eingedrungen sind, machen sie die Erde unsicher und suchen sich Menschenkörper aus, die sie besetzen können, ganz so, wie es in den Tagen Jesu geschah (siehe oben).

Gott hat kein Mitleid mehr mit Menschen, die sich weigern, reumütig umzukehren. Sie können nicht mehr gerettet werden. Die Unbußfertigen werden Satan überantwortet. Das sind diejenigen, die die Namen und die Zahl des Tieres auf der Stirn oder rechten Hand tragen. Die Dämonen werden sich gierig bei diesen Rebellen, die des göttlichen Schutzes entbehren, einnisten. Ihnen bleibt nur mehr das vorbestimmte Schicksal der ewigen Vernichtung.

Die Dämonen, die so auf die Daleth-Dimension einstürmen und in Menschenleibern hausen, wo sie nur können, wissen genau, dass sie nun eine Zeitlang ohne die fürchterlichen Höllenqualen leben können. Ihre einzige Möglichkeit, der ewigen Marter zu entrinnen, ist die Vernichtung im Feuersee, die ihnen auf diese Weise blüht; und darauf stürzen sie sich wie wilde Bestien. Sie werden sich teuflisch daran ergötzen, ihren „Wirten“ höllische Qualen zuzufügen. Daher verkünden die Engel Gottes „Wehe“ denen, die Gottes Gnade von sich weisen und um schnöder materieller Sicherheit und weltlichen Wohlstandes willen das Zeichen des Antichrist annehmen.

Diese Dämonenhorden in Menschenhüllen werden die Erde während ca. fünf (5) Monaten verheeren und am Ende ihrer vorausgesagten 1260 Diensttage die zwei Zeugen Gottes ermorden. Während dieser Zeit wird die Persönlichkeit der Menschen, in denen sie hausen, sich mit der ihrigen völlig vereinen. Das ursprünglich Menschliche der Wirte wird zur Unkenntlichkeit entstellt und vollkommen böse sein. Als Folge der dämonischen Besetzung und Kontrolle wird die Identität der Betroffenen sich in der unmenschlichen Leere eines rebellischen Nichts auflösen.

Für die Dämonen wird das der reine Himmel sein, denn sie können endlich ihren Willen durchsetzen. Ihr Wüten unter Apollyon wird die Hölle auf Erden bedeuten. Erst wenn die vier Todesengel das scharfe Gottesgericht nach dem „Gnadenstoß“-Prinzip ausführen, wird dem Spuk ein Ende bereitet werden.

In den nachfolgenden Kapiteln werde ich von weiteren Ereignissen berichten, die dieser erstaunlichen Entfaltung des göttlichen Plans dienlich sind. Die letzte bzw. 12. Periode der Apokalypse handelt auch von den Sieben Donnern. Denken Sie bitte an das eben Gelesene, wenn Sie beim letzten Kapitel angelangt sind! Vielleicht müssen Sie es nochmals lesen, um besser zu verstehen, was es mit diesen Begebenheiten wirklich auf sich hat. Sie werden staunen über die neuen Offenbarungen, die ich Ihnen im Zusammenhang mit den Sieben Donnern und der Engelwelt im Luftbereich vorstelle – besonders wenn man bedenkt, wie es sich mit den Gesetzen der Physik nach Dr. Albert Einstein verhält.

Das erste „Wehe“ handelt von 200 Millionen wahnsinnig gewordenen Mördern, die abschlachten, was ihnen in die Quere kommt, und dazu noch von einem Regierungssystem Privilegierter gedeckt werden, die das „Zeichen des Tiers“ auf der Stirn tragen. Dieses Chaos von Mord und Totschlag wird die gesamte Zweite Zivilisation in Schutt und Asche legen und die Zivilbevölkerung weltweit durch Hunger und materielle Not drastisch verringern. Lesen Sie weiter, um von Gottes Endlösung für dieses Problem zu erfahren! Ich lege beinah meine Hand ins Feuer, dass Sie noch nie darüber predigen gehört haben.

Israel Today magazine April 2004, #63, Judaism Lexicon page 12.

Auszug aus Israel Today Magazine, April 2004 #63

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Kapitelübersicht: Geheimnis von Tammus 17
Eine unentbehrliche Einfurung
Vorwort:
Warum zwei getrennte Bücher?

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