Geheimnis von Tammus 17

  Entdeckung und Datierung der biblischen Apokalypse 2008 - 2015

Kapitel 4

Der große Tag des Herrn
Teil 1: Das 6. Siegel

 

(22. Mai 2015 – 21. Dezember 2015)

 

Was unterscheidet die Posaunen von den Zornschalen in der Offenbarung?
Warum ist Gott so zornig, dass er 1/3 der Vegetation von der Erdoberfläche abbrennt?
Ist die Erde auf Kollisionskurs mit einem Asteroidenschwarm?
Schlimmstes Erdbeben aller Zeiten dauert 13 Tage

 

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Das 6. Siegel: der Weg nach Harmageddon

In der 7-Jahre-Tafel der Apokalypse sind die letzten sieben Monate als die 12. Periode verzeichnet. Sie dauert vom 22. Mai bis zum 21. Dezember 2015, dem Endpunkt der Großen Apokalypse.

Der Tag des 22. Mai 2015 fällt mit dem zweiten Feiertag des großen jüdischen „Wochenfestes“ (Schawuot) oder Pfingsten zusammen. Wir zählen 64 Tage ab diesem Datum und kommen zum 25. Juli 2015, was dem 9. Av entspricht. An diesem Tag wird der Zerstörung beider antiker jüdischer Tempel gedacht. Wenn wir die Zahl 64 sehen, sollten wir aufhorchen: wir haben ein Zahnrad der „Weltkuckucksuhr“ vor uns. Diese Zahlenverbindung gibt uns die Zuversicht, das richtige Datum ausgewählt zu haben, und bestätigt die Datierung der Apokalypse. Später mehr davon.

40 Tage danach

Wenn wir dem 25. Juli 40 Tage hinzuzählen, kommen wir zum 4. September 2015, wo das 2. „Wehe“ endet. Ich sage voraus, dass sich das größte Erdbeben, das die Welt je gesehen hat, an eben jenem Tag ereignen wird. Ich habe dazu die tabellarische Position dieses Datums mit den normalen saisonbedingten Anfangs- und Schlussdaten der Vogelzüge verglichen, die ja im Zusammenhang mit Bibelprophetie erwähnt werden. Ich werde später in diesem Kapitel noch darauf zurückkommen.

Das Berechnungsergebnis 4. September 2015 hat ebenfalls Parallelen zum Zahlensystem des hebräischen Alphabets. Die Zahl 40 (Mem) wird als „Prüfung, Leid in dieser Weltzeit“ (Daleth) gedeutet. Während dieser 40 Tage wird die Welt Zeuge einer letzten Orgie der „ethnischen Säuberung“ an Juden sein, der Tausende zum Opfer fallen. Es wird selbst den fanatischen Wahn der Nazis in den Schatten stellen. Doch auch der letzte Versuch, den Juden ein für allemal den Garaus zu machen, wird dank Gottes Eingreifen am Ende scheitern.

In diesem Kapitel beschreiben wir, wie die sieben Posaunen und die sieben Zornschalen Gottes in ein gigantisches Erdbeben ausarten. Die Gewalt dieses Bebens wird dem Schrecken der Sintflut in nichts nachstehen, von der uns berichtet ist, dass die „Tiefen der Erde“ sich auftaten, um den Planeten Erde zu Noahs Zeiten zu überfluten. Der Tabellenvergleich deutet darauf hin, dass das gesamte Weltsystem am 17. September 2015 zusammenbrechen wird, was auch die „Mini-Apokalypse“ zum Stillstand bringt. Satan wird seines Einflusses auf die Menschheit und seiner weltumspannenden Tyrannei enthoben und fortan machtlos in finsteren Höhlen der Unterwelt eingekerkert werden. Alle anderen gefallenen Engel werden ebenfalls aus der irdischen Sphäre verbannt werden, so dass sie dort nicht mehr wirken können. Sie werden ihre Macht über die Menschheit einbüßen und separat in den Feuersee geworfen, wo sie qualvoll und für immer in einsamer Vergessenheit ausgelöscht werden.

Obzwar die Große Apokalypse offiziell am 21. Dezember 2015 aufhört, macht die Heilige Schrift kein Geheimnis daraus, dass die Leidenszeit verkürzt wird, um mehr Menschen vor dem Verderben zu retten. Aus diesem Grund enden die Grauen der „Mini-Apokalypse“ bereits am 17. September und nicht erst am 21. Dezember 2015.

Sechs Jahre vor diesem denkwürdigen Datum unterzeichnet die EU/UN ein 7jähriges Friedensabkommen mit der israelischen Regierung und den umgebenden arabischen Ländern, um in der Region „permanenten Frieden“ zu gewährleisten. Die Militärhoheit der NATO lässt den meisten islamischen Ländern keine Wahl, als das Abkommen zu unterschreiben, wobei sie nicht wirklich damit einverstanden sind, dass der neue jüdische Tempel neben ihrem Heiligtum, dem Felsendom, errichtet werden soll. Sie müssen wohl oder übel zustimmen, um ins Friedensprogramm des Antichrist aufgenommen zu werden. Noch 2009 (aus der Perspektive des Jahres 2015 betrachtet) wurden die palästinensischen Araber gezwungen, gegen ihren Willen den neuen Tempel gutzuheißen.

Dieses Abkommen wird im Jahre 2012 gebrochen. Für eine Weile scheint es so, wie wenn „Allah“ und der Kriegsvorsprung auf Seiten des Islam sein wird. Zahlreiche arabische Nationen werden sich, womöglich unter der Führung eines Mahdi, des islamischen Messias, verbünden und in Israel einmarschieren, um das Haram (das „Allerheiligste“ auf dem Tempelberg) zu Jerusalem zurückzuerobern. Der Antichrist wird eingreifen, um die Verpflichtung Europas zur Stabilisierung des Nahen Ostens umzusetzen. Viele Nationen, aber nicht alle, werden niedergezwungen werden (s. Daniel 11:40-43).

Drei Jahre später, 2015, werden die Muslime einen Großteil der in Harmagedon versammelten Truppen ausmachen, um Jerusalem zu stürmen. Ihre Vorhut allein wird den jüdischen Verteidigungsgürtel um Jerusalem durchbrechen. Von glühendem Hass getrieben, werden diese arabischen Truppen versuchen, das Haram mit der Al Aqsa Moschee und dem Felsendom als Mittelpunkt, ja ganz Jerusalem, von Ungläubigen und Juden restlos zu säubern. Die „Drangsal Jakobs“ ist an ihrem Höhepunkt. Vierzig Tage später kommen wir an eine weitere Wegkreuzung, während die Schlacht um die Vernichtung der Juden weiter wütet und weltweit um sich greift.

6 Perioden der Grossen und Mini-Apokalypse

200 Millionen blasen zum letzten Angriff

Blast die Posaune zu Zion, ruft laut auf meinem heiligen Berge! Erzittert, alle Bewohner des Landes! Denn der Tag des HERRN kommt und ist nahe, ein finsterer Tag, ein dunkler Tag, ein wolkiger Tag, ein nebliger Tag! Gleichwie die Morgenröte sich ausbreitet über die Berge, so kommt ein großes und mächtiges Volk, desgleichen vormals nicht gewesen ist und hinfort nicht sein wird auf ewige Zeiten für und für.

Vor ihm her geht ein verzehrendes Feuer und hinter ihm eine brennende Flamme. Das Land ist vor ihm wie der Garten Eden, aber nach ihm wie eine wüste Einöde, und niemand wird ihm entgehen.

Sie sind gestaltet wie Pferde und rennen wie die Rosse. Sie sprengen daher über die Höhen der Berge, wie die Wagen rasseln und wie eine Flamme prasselt im Stroh, wie ein mächtiges Volk, das zum Kampf gerüstet ist. (Joel 2:1-5)

Die islamischen Länder sind so erbost über die Zerstörung ihrer Heiligtümer, dass sie sich mit russischen, chinesischen und anderen Armeen Asiens verbünden. Sie ziehen gegen Jerusalem und setzen mit vereinten Kräften zu einem letzten Schlag an, um die europäische Allianz, die Israel besetzt, endgültig zu vernichten. Die ganze Welt wird Truppen entsenden, um bei dieser Schlacht dabei zu sein. Die Kontrolle über die Ölreserven, der Jahrhunderte alte Judenhass und die Bedrohung des Islam in seiner Existenz wird sie alle anstacheln, blindlings gegen diese „Ungläubigen“ anzustürmen.

Und der sechste Engel goß aus seine Schale auf den großen Strom Euphrat; und sein Wasser trocknete aus, damit der Weg bereitet würde den Königen vom Aufgang der Sonne.

Und ich sah aus dem Rachen des Drachen und aus dem Rachen des Tieres und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister kommen, gleich Fröschen; es sind Geister von Teufeln, die tun Zeichen und gehen aus zu den Königen der ganzen Welt, sie zu versammeln zum Kampf am großen Tag Gottes, des Allmächtigen. –

Siehe, ich komme wie ein Dieb. Selig ist, der da wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht nackt gehe und man seine Blöße sehe.

Und er versammelte sie an einen Ort, der heißt auf hebräisch Harmageddon. (Offenbarung 16:12-16)

Im Zuge des zweiten „Wehes“ und als Teil des Geschehens in der Daleth-Dimension werden alle Armeen der Welt sich nördlich von Israel bei Harmageddon versammeln, um das westliche, auf pure Habgier gegründete kapitalistische System, das die Welt seit Jahrhunderten beherrscht, endgültig zu zerstören. Die vier Todesengel der He-Dimension sind Teil dieses „Wehes“, nachzulesen in Kapitel 5. Eine gewaltige angestaute Feindseligkeit und tief sitzender Hass wird Menschen aus allen Teile der Welt an diesen Ort treiben. Die größte Panzerformation, die die Welt je gesehen hat, wird von 200 Millionen Infanteristen gefolgt, die über weitere Militärfahrzeuge und Nachschubgerät verfügen.

Es wird ein unvorstellbar gewaltiges Spektakel sein, wie es der Prophet Joel in seinem Buch schildert. Es werden so viele Soldaten sein, dass sie nichts tun müssen, als nur geradeaus marschieren, nicht nach rechts und nicht nach links schauen, um auch den letzten Juden zu finden und zu töten. Sie werden selbst durch Fenster steigen und auf Mauern klettern, um keinen entwischen zu lassen. Nichts wird ihrem tödlichen Zugriff entgehen.

Wacht auf, ihr Trunkenen, und weinet, und heult, alle Weinsäufer, um den süßen Wein; denn er ist euch vor eurem Munde weggenommen! Denn es zieht herauf in mein Land ein Volk, mächtig und ohne Zahl; das hat Zähne wie die Löwen und Backenzähne wie die Löwinnen. Es verwüstet meinen Weinstock und frißt meinen Feigenbaum kahl, schält ihn ganz und gar ab, daß seine Zweige weiß dastehen. (Joel 1:6-7)

O weh des Tages! Denn der Tag des HERRN ist nahe und kommt wie ein Verderben vom Allmächtigen. Ist nicht die Speise vor unsern Augen weggenommen und vom Hause unseres Gottes Freude und Wonne? (Joel 1:15-16)

HERR, dich rufe ich an; denn das Feuer hat die Auen in der Steppe verbrannt, und die Flamme hat alle Bäume auf dem Felde angezündet. Es schreien auch die wilden Tiere zu dir; denn die Wasserbäche sind ausgetrocknet, und das Feuer hat die Auen in der Steppe verbrannt. (Joel 1:19-20)

Völker werden sich vor ihm entsetzen, und jedes Angesicht erbleicht. Sie werden laufen wie Helden und die Mauern ersteigen wie Krieger; ein jeder zieht unentwegt voran und weicht von seiner Richtung nicht. Keiner wird den andern drängen, sondern ein jeder zieht auf seinem Weg daher; sie durchbrechen die feindlichen Waffen, und dabei reißt ihr Zug nicht ab.

Sie werden sich stürzen auf die Stadt und die Mauern erstürmen, in die Häuser steigen sie ein, wie ein Dieb kommen sie durch die Fenster. Vor ihm erzittert das Land und bebt der Himmel, Sonne und Mond werden finster, und die Sterne halten ihren Schein zurück. (Joel 2:6-10)

Die Bibel ist mit ihr detaillierten Schilderungen zuweilen wie Horror-Spiegel für uns. Diese unverfänglichen Worte, die bereits vor ca. 2800 Jahren niedergeschrieben wurden, sind in unserer modernen Welt mit ihrer Kriegsmaschinerie leider keine Utopie mehr:

Und er versammelte sie an einen Ort, der heißt auf hebräisch Harmageddon. (Offenbarung 16:16)

Und die Zahl des reitenden Heeres war vieltausendmal tausend [200 Millionen!?]; ich hörte ihre Zahl.

Und so sah ich in dieser Erscheinung die Rosse und die darauf saßen: Sie hatten feuerrote und blaue und schwefelgelbe Panzer, und die Häupter der Rosse waren wie die Häupter der Löwen, und aus ihren Mäulern kam Feuer und Rauch und Schwefel. Von diesen drei Plagen wurde getötet der dritte Teil der Menschen, von dem Feuer und Rauch und Schwefel, der aus ihren Mäulern kam. Denn die Kraft der Rosse war in ihrem Maul und in ihren Schwänzen; denn ihre Schwänze waren den Schlangen gleich und hatten Häupter, und mit denen taten sie Schaden.

Und die übrigen Leute, die nicht getötet wurden von diesen Plagen, bekehrten sich doch nicht von den Werken ihrer Hände, daß sie nicht mehr anbeteten die bösen Geister und die goldenen, silbernen, ehernen, steinernen und hölzernen Götzen, die weder sehen noch hören noch gehen können, und sie bekehrten sich auch nicht von ihren Morden, ihrer Zauberei, ihrer Unzucht und ihrer Dieberei. (Offenbarung 9:16-21)

Ich bezweifle nicht im Geringsten, dass diese Verse von raketenbetriebenen Hightech-Panzern und anderen Vernichtungswaffen handeln, von denen bisher noch nichts an die Öffentlichkeit gedrungen ist.

Wenn ihr aber sehen werdet, daß Jerusalem von einem Heer belagert wird, dann erkennt, daß seine Verwüstung nahe herbeigekommen ist. Alsdann, wer in Judäa ist, der fliehe ins Gebirge, und wer in der Stadt ist, gehe hinaus, und wer auf dem Lande ist, komme nicht herein. Denn das sind die Tage der Vergeltung, daß erfüllt werde alles, was geschrieben ist.

Weh aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen! Denn es wird große Not auf Erden sein und Zorn über dies Volk kommen, und sie werden fallen durch die Schärfe des Schwertes und gefangen weggeführt unter alle Völker, und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind. (Lukas 21:20-24)

Der Anmarsch dieser Riesenarmee auf Jerusalem ist so verheerend, dass hinter ihr alles wüst und öde bleibt. Sie hat nur eines im Sinn: Israel zu verschlingen und die Nachkommen Jakobs mit Stumpf und Stiel auszurotten. Aber Gottes Antwort auf dieses Ansinnen lautet:

Und ich will den Feind aus Norden von euch wegtreiben und ihn in ein dürres und wüstes Land verstoßen, seine Spitze in das östliche Meer und sein Ende in das westliche Meer; er soll verfaulen und stinken, denn er hat Gewaltiges getan. (Joel 2:20)

Und ihr sollt's erfahren, daß ich mitten unter Israel bin und daß ich, der HERR, euer Gott bin, und sonst keiner mehr, und mein Volk soll nicht mehr zuschanden werden. (Joel 2:27)

Gericht im Tale Joschafat

Denn siehe, in jenen Tagen und zur selben Zeit, da ich das Geschick Judas und Jerusalems wenden werde, will ich alle Heiden zusammenbringen und will sie ins Tal Joschafat hinabführen und will dort mit ihnen rechten wegen meines Volks und meines Erbteils Israel, weil sie es unter die Heiden zerstreut und sich in mein Land geteilt haben; sie haben das Los um mein Volk geworfen und haben Knaben für eine Hure hingegeben und Mädchen für Wein verkauft und vertrunken. (Joel 4:1-3)

Rufet dies aus unter den Heiden! Bereitet euch zum heiligen Krieg! Bietet die Starken auf! Laßt herzukommen und hinaufziehen alle Kriegsleute! Macht aus euren Pflugscharen Schwerter und aus euren Sicheln Spieße! Der Schwache spreche: Ich bin stark! Auf, alle Heiden ringsum, kommt und versammelt euch! - Dahin führe du hinab, HERR, deine Starken! - Die Heiden sollen sich aufmachen und heraufkommen zum Tal Joschafat; denn dort will ich sitzen und richten alle Heiden ringsum. Greift zur Sichel, denn die Ernte ist reif! Kommt und tretet, denn die Kelter ist voll, die Kufen laufen über, denn ihre Bosheit ist groß!

Es werden Scharen über Scharen von Menschen sein im Tal der Entscheidung; denn des HERRN Tag ist nahe im Tal der Entscheidung. Sonne und Mond werden sich verfinstern, und die Sterne halten ihren Schein zurück. Und der HERR wird aus Zion brüllen und aus Jerusalem seine Stimme hören lassen, daß Himmel und Erde erbeben werden. Aber seinem Volk wird der HERR eine Zuflucht sein und eine Burg den Israeliten.

Und ihr sollt's erfahren, daß ich, der HERR, euer Gott, zu Zion auf meinem heiligen Berge wohne. Dann wird Jerusalem heilig sein, und kein Fremder wird mehr hindurchziehen.

Zur selben Zeit werden die Berge von süßem Wein triefen und die Hügel von Milch fließen, und alle Bäche in Juda werden voll Wasser sein. Und es wird eine Quelle ausgehen vom Hause des HERRN, die wird das Tal Schittim bewässern. Aber Ägypten soll wüst werden und Edom eine Einöde um des Frevels willen an den Leuten von Juda, weil sie unschuldiges Blut in ihrem Lande vergossen haben. Aber Juda soll für immer bewohnt werden und Jerusalem für und für. Und ich will ihr Blut nicht ungesühnt lassen. Und der HERR wird wohnen zu Zion. (Joel 4:9-21)

Gottes Zorn ergießt sich über die Menschheit

Im Zahlensystem des hebräischen Alphabets entspricht die Zahl elf (11) den Begriffen „Gericht“ oder „Aufruhr“. Die elfte (11.) Periode der Apokalypse ist jene Zeit, in der Gottes Zorn sich ausgießt. Sie wird mit einem kosmischen Feuerwerk beginnen, wie es in Offenbarung 8:8 beschrieben ist, und mit einem Schlag ungeheuren Ausmaßes enden, der den gesamten Globus erfasst.

Während dann im Himmel ein weiteres Ereignis vorbereitet wird, bricht auf der Erde ein globaler Krieg von unvorstellbarer Tragweite aus. Im Verbund mit vielen islamischen Staaten werden sich Russland und China gegen die Europäische Union und ihre Verbündeten Amerika und Kanada zusammenscharen, um die Vorherrschaft der westlichen Welt zu zerschlagen. Nach dem Sieg über Europa wollen die islamischen Völker einen langgehegten Traum verwirklichen: ihre Kultur in ganz Europa einzuführen und zu verbreiten.

Beim Propheten Daniel finden wir, was Gottes Wort über den Endkonflikt der Menschen miteinander zu sagen hat:

Aber das Gericht wird sich setzen; und man wird seine Herrschaft wegnehmen, um sie zu vernichten und zu zerstören bis zum Ende. Und das Reich und die Herrschaft und die Größe der Königreiche unter dem ganzen Himmel wird dem Volke der Heiligen der höchsten Örter gegeben werden. Sein Reich ist ein ewiges Reich, und alle Herrschaften werden ihm dienen und gehorchen. (Daniel 7:26-27)

Satan und seine Gefolgschaft werden wissen, dass ihre Zeit abgelaufen ist.

Und ich sah: und siehe, eine weiße Wolke, und auf der Wolke saß einer gleich dem Sohne des Menschen, welcher auf seinem Haupte eine goldene Krone und in seiner Hand eine scharfe Sichel hatte.

Und ein anderer Engel kam aus dem Tempel hervor und rief dem, der auf der Wolke saß, mit lauter Stimme zu: Schicke deine Sichel und ernte; denn die Stunde des Erntens ist gekommen, denn die Ernte der Erde ist überreif geworden. Und der auf der Wolke saß, legte seine Sichel an die Erde, und die Erde wurde geerntet.

Und ein anderer Engel kam aus dem Tempel hervor, der in dem Himmel ist, und auch er hatte eine scharfe Sichel.

Und ein anderer Engel, der Gewalt über das Feuer hatte, kam aus dem Altar hervor, und er rief dem, der die scharfe Sichel hatte, mit lautem Schrei zu und sprach: Schicke deine scharfe Sichel und lies die Trauben des Weinstocks der Erde, denn seine Beeren sind reif geworden.

Und der Engel legte seine Sichel an die Erde und las die Trauben des Weinstocks der Erde und warf sie in die große Kelter des Grimmes Gottes. (Offenbarung 14:14-19 UELB)

Diese Zeitspanne deckt sich mit dem jüdischen Monat Tischri. Der erste Feiertag im Tischri ist Rosch Ha-Schana, ein Tag des Posaunenschalls. Diesem folgt der Fasttag der Sühne oder Tag der Versöhnung, Jom Kippur. Die Zeitspanne endet schließlich mit dem großen Erntedankfest, dem Laubhüttenfest Sukkoth, das sieben Tage lang begangen wird. Neben der Ernte der Oliven und anderer Herbstfrüchte wird auch die Traubenlese gefeiert. Auf den siebenten Tag des Laubhüttenfestes folgt schließlich der letzte Tag dieses Festzyklus, das Hoschana Rabba.

Rosch Ha-Schana erinnert an die Schöpfung. Mit ihm beginnt traditionell eine zehntägige Zeitspanne der Gewissensprüfung und des In-sich-Gehens, der Abwendung von Sünde und Hinwendung zu Gott. Diese Zeit endet mit der Läuterung am Jom Kippur. Es war der erste Tag des bürgerlichen Jahres, mit dem die Zählung der Jahre begann. Könige zählten jeweils das erste volle Jahr ihrer Regentschaft vom ersten Rosch Ha-Schana nach ihrer Krönung an.

Was den 1. Tischri so besonders macht, ist der Schofar-Klang, die geheimnisvoll durchdringende Widderhornfanfare, die an diesem Tag in allen Formen und Tonlagen durchs Land hallt. Im alten Israel blies man aus unterschiedlichen Anlässen ins Horn oder in die Posaune, sei es als Gebetsruf oder Ankündigung einer Versammlung, sei es als Warnung vor einem feindlichen Angriff, zu Beginn eines Festes oder als Willkommensgruß für einen eintreffenden König. Am Sühnefest (Jom Kippur) endeten diese zehn Tage der Einkehr und es wurde ein besonderes Doppel-Opfer dargebracht (s. Levitikus 16).

Tishri Micro-Ei

Das Laubhüttenfest (Sukkoth) war ein fröhliches Fest, mit dem man Israels längste Erntezeit feierte. Das traditionelle Judentum gedenkt an diesem Tag des Auszugs Israels aus Ägypten. Vielen messianischen Juden ruft dieses schlichte Feiern in Hütten den Sohn Gottes ins Gedächtnis, Jesus, der ein Mensch aus Fleisch und Blut wurde und unter uns wohnte. Das Fest bietet aber auch einen Ausblick in die Zukunft und hilft uns, gewisse Schlüsselereignisse im nahenden Weltuntergang richtig einzuordnen. Gott wird nämlich gegen Ende der Apokalypse die Mächte der Engel aufrufen, die Sichel zu ergreifen und die Ernte der Bösen und der Gerechten einzufahren (s. Jesaja 24:1-23 und Matthäus 24:31). Und schließlich weist das Laubhüttenfest auf die große Seelenernte im Tausendjährigen Reich unter der Herrschaft des Messias (s. Sacharja 14:16-21).

Auf das Laubhüttenfest folgt das Hoschanna Rabba, das „große Hosanna“, wo mit Gebet und Jubel die Vorfreude über die herbstlichen Regenfälle ausgedrückt wird. Der Winterregen füllte nach den langen heißen Sommern wieder die Zisternen für die Wasserversorgung der Israeliten. Stetige Regengüsse tragen auch heute dazu bei, dass sich ausgetrocknete Flussbetten wieder mit Wasser füllen und das lebensnotwendige Nass spenden. Am letzten Tag eben dieses Festes stand Jesus im Tempel und rief all jene, die nach dem Wasser des ewigen Lebens dürsteten, auf, zu ihrer Erlösung zu ihm zu kommen:

Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke. Wer an mich glaubt, gleichwie die Schrift gesagt hat, aus dessen Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen. (Johannes 7:37-38 UELB)

Die Ankündigung des 6. Siegels:

Die 7 Schalen und die 7 Posaunen des Zornes Gottes

Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Tempel zu den sieben Engeln sagen: Gehet hin und gießet die sieben Schalen des Grimmes Gottes aus auf die Erde. (Offenbarung 16:1 UELB)

Und ich sah die sieben Engel, welche vor Gott stehen; und es wurden ihnen sieben Posaunen gegeben. (Offenbarung 8:2 UELB)

Die hier erwähnten Schalen und Posaunen stellen die Ereignisse der Apokalypse dar. Die Menschheit wird mit Gottes Herrschaftsanspruch konfrontiert und für ihren eigensinnigen Aufstand gerichtet werden. Viele werden bis zuletzt keine Reue zeigen. Selbst angesichts schwerer göttlicher Strafgerichte werden sie nicht von ihrer Bosheit ablassen. Daher wird Gott seinen Schutz zurückziehen, der die Erde einst vor vielen Gefahren, einschließlich Kollisionen mit Himmelskörpern aus dem All, abschirmte.

Kommen wir auf die letzten klimatischen Veränderungen auf der Erde zu sprechen, so stellen wir fest, dass die Offenbarung gleich mehrere Kapitel mit jeweils anderem Blickwinkel diesem Thema widmet. Wir lesen beispielsweise über sieben „Posaunen“, die für bestimmte Begebenheiten stehen, dann aber auch über sieben „Schalen“, die scheinbar dieselben oder damit verbundene Parallelereignisse wiedergeben. Einige dieser Geschehnisse scheinen sich nach rückwärts zu entwickeln, wenn man ihre Beschreibung mit der entsprechenden Darstellung in anderen Kapiteln vergleicht.

Zuerst war ich sehr verwirrt, und daher bat ich Gott: „Bitte sag mir, was hier vorgeht.“ Ich bin kein Wissenschaftler, und über die Offenbarung sind schon viele Bücher geschrieben worden. Vieles, was ich gelesen habe, scheint durch unterschiedliche Autoren auf unterschiedliche Weise interpretiert zu werden. Ich habe nicht vor, über jede Facette dieses faszinierenden Buches zu schreiben. Mein Anliegen ist es vielmehr, gewisse Schlüsselereignisse in ihren jeweiligen zeitlichen Zusammenhang zu stellen, um dem Leser eine Anleitung für weiterführendes Studium zu geben.

Gelobt sei Gott, er gab mir die Antwort innerhalb von Stunden!

Erstens muss es für Johannes eine ziemlich verwirrende Aufgabe gewesen sein, sich auf der anderen, der He-Seite zu befinden, als Gott ihn beauftragte: „Schreib nieder, was du siehst!“ Stellen wir uns vor, wir stehen mit Johannes in einem 360-Grad-Rundkino. Da läuft ein Film ab, und Johannes als Beobachter sieht beinahe alles zur gleichen Zeit aus verschiedenen Blickrichtungen. Vielleicht sieht er es zuerst von der Rückseite der Bühne aus, von der einen Seite her und dann von der anderen, bis er es schließlich von vorne betrachten kann. So verfolgt er von verschiedenen Sichtwinkeln her die Dinge jeweils aus genau entgegengesetzten Perspektiven.

Neben der Schwierigkeit, über alles, was um ihn herum geschah, den Überblick zu behalten, bemerkte Johannes womöglich auch, dass die Szenen aus der einen oder andern Dimension, also der He- bzw. Daleth-Dimension, jeweils in gegensätzlicher Reihenfolge erschienen. Sie gingen beide rechts und links an ihm vorbei, um hinter ihm wieder zu einer Einheit zu verschmelzen. Dank dieser Rundperspektive vermochte er jedoch die realen Zeitunterschiede festzustellen. Er sah in einem Atemzug, was in der himmlischen Dimension ablief, während er rasch zur Seite blicken und die Auswirkungen des eben Gesehenen auf die Erde feststellen konnte.

Uns, die wir nicht im Kino sitzen, erscheinen die Seiten der Offenbarung als durcheinander geraten. Selbst mit den heute verfügbaren technischen Hilfsmitteln wären wir wohl nicht in der Lage gewesen, bessere Arbeit zu leisten als Johannes, der mehrdimensionale Parallelhandlungen richtig schilderte. Deshalb ist das Zahlensystem des hebräischen Alphabets so wichtig für uns. Es ist meines Wissens das einzige Werkzeug, das taugt, die Ereignisse der Offenbarung, welche Johannes als einfache Folgehandlungen beschrieb, auseinander zunehmen und neu zu ordnen. Leider hat das vermutete Durcheinander dieser prophetischen Schrift für viel Uneinigkeit unter Theologen gesorgt. Selber in Unkenntnis über diese geheimnisvolle hebräische Informationsmatrix, waren sie nicht in der Lage, in das letzte und vielleicht umstrittenste Buch der Bibel etwas Ordnung zu bringen.

Eigentlich glaubte ich anfangs selber, dass die Reihenfolge der Abschnitte in den Schriften des Johannes zu einem späteren Zeitpunkt durcheinander gekommen sein müsse. Antike Schriftrollen enthalten nämlich keinerlei Seitenangaben. Ich habe mir sagen lassen, dass Zeichensetzung und Zwischenräume im Text in den meisten alten Dokumenten nicht ohne weiteres zu erkennen sind. Der Text fließt ohne Einteilung dahin. Erst in der englischen und anderen Übersetzungen unterteilen ihn die Forscher zum besseren Verständnis in Absätze und Kapitel.

Dieser Umstand könnte Grund dafür sein, dass dieselben Ereignisse scheinbar unzusammenhängend in unterschiedlicher Reihenfolge beschrieben werden. Einen weiteren Anlass für Verwirrung stellen die handelnden Personen dar. Es scheint mehrere Engel als Verkünder zu geben: einer erscheint mit Posaunen, ein anderer schüttet Schalen aus.

Der Posaunenbläser kündet an, was unter einem dreidimensionalen Blickwinkel geschehen wird, gerade so wie bei einer Computergrafik. Es handelt sich um eine Art Rede auf einer höheren Ebene. Das kann man sich ähnlich wie beim Fernsehen vorstellen. Der andere Engel schüttet verschiedene Schalen über der Erde aus, wodurch die vorher durch den Posaunenbläser angekündigten Urteile oder Ereignisse jetzt auf der Erde tatsächlich eintreten. Wenn die Schalen ausgeschüttet werden, geschehen die Worte Gottes wahrnehmbar in unserer natürlichen Erfahrungswelt (Daleth) auf Erden. Es scheint also für dieselben Ereignisse mehrfache Betrachtungsweisen zu geben. Natürlich muss man bei alledem auch die blumige hebräische Symbolsprache in Betracht ziehen und in den entsprechenden historischen und kulturellen Kontext stellen.

Ich habe noch eine dritte Variante entdeckt, dass nämlich die Ankündigungen keineswegs immer in chronologischer Reihenfolge geschehen, sondern nach der Wichtigkeit ihrer Bedeutung. Daraus ergibt sich, dass die Ereignisse auf Erden dann sogar in umgekehrter Reihenfolge ablaufen können. Vielleicht ist die Ursache dafür, dass Geschehnisse, die auf einer himmlischen Bühne angekündigt wurden, in der irdischen Wirklichkeit auf einer Bühne physikalischer Zeit ablaufen müssen, nämlich in der Daleth-Welt, die ja lediglich ein verzerrtes Spiegelbild der himmlischen Sphäre darstellt. Ein Beispiel: wenn die glanzvolle Wiederkehr Jesu angekündigt wird, ist es das absolute Hauptereignis. Anderes tritt in den Hintergrund, wie etwa ein schweres Erdbeben, das sehr viele Tote zur Folge hat, die dann von den Raubvögeln aufgefressen werden müssen (s. Offenbarung 19:11; 17-19).

Schließlich habe ich noch eine andere Parallele zwischen Posaunen und Schalen gefunden. Die Posaune kündigt die Ursache des kommenden „Wehes“ an, während die entsprechende Schale die Gestalt dieses „Wehes“ schildert, wenn es die irdische Welt trifft.

Unter diesen Gesichtspunkten werden wir nun hoffentlich bei der Datierung der apokalyptischen Ereignisse den richtigen chronologischen Ablauf treffen.

Die erste Posaune und die erste Schale

Zur Zeit des 4. Monats, in der 12. Periode der Apokalypse kündigt die erste Posaune an, wann die erste „Zornschale“ ausgeschüttet wird. Mit dem ersten Posaunenschall werden rotglühende Hagelschloßen und Meteoriten durch unsere Atmosphäre auf die Erde stürzen. Sie werden weltweit Waldbrände auslösen. Ein Drittel allen Buschwerks und aller Bäume und fast alle Grasflächen der Erde werden abbrennen. Hagelschloßen mit einem Gewicht von bis zu hundert Pfund werden sich mit einem schleimigen Sud, der wie Blut aussieht, vermischen und die Erde aus dem Weltall bombardieren.

Die dadurch entstehende Verseuchung wird, wie es bei Strahlungsopfern der Fall ist, schmerzhafte, hässliche Entzündungen hervorrufen (erste Schale). Dieser Schutt aus dem All wird Pflanzen und Tiere in gleicher Weise treffen.

Und die sieben Engel, welche die sieben Posaunen hatten, bereiteten sich, auf dass sie posaunten.

Und der erste posaunte: und es kam Hagel und Feuer, mit Blut vermischt, und wurde auf die Erde geworfen. Und der dritte Teil der Erde verbrannte, und der dritte Teil der Bäume verbrannte, und alles grüne Gras verbrannte. (Offenbarung 8:6-7 UELB)

Und der erste ging hin und goß seine Schale aus auf die Erde; und es kam ein böses und schlimmes Geschwür an die Menschen, welche das Malzeichen des Tieres hatten und die sein Bild anbeteten. (Offenbarung 16:2 UELB)

Die sieben Posaunen, die die sieben Zornschalen ankündigen, werden Gottes Antwort auf die Zerstörung seiner Schöpfung durch Menschenhand sein. Die erste Schale wird Tausende von Asteroidenbruchstücken ausgießen, die die Erde bombardieren und dabei ein Drittel alles pflanzlichen Lebens auf unserem Planeten zerstören.

6 Perioden der Grosse Apokalypse

Wenn ich diese Ereignisse mit der Sintflut zu Noahs Zeiten vergleiche, kann ich eine weitere Parallele ziehen: Warum ist Gott so erzürnt, dass Er die Apokalypse damit beginnt, ein Drittels der Fauna der Erde abbrennen zu lassen? - Nun, weil es notwendig ist, den verseuchten Planeten zu reinigen.

Seit der Einführung der GMOs, der Genetisch Modifizierten Organismen, ist als einzige Möglichkeit der Korrektur und Heilung das Verbrennen geblieben. Die GMOs gefährden die Ökologie der Umwelt so sehr, dass die meisten natürlichen Lebensformen von Pflanzen, Insekten und anderen Tieren durch sie vom Aussterben bedroht sind. Ich will Ihnen eine konkrete Vorstellung von dieser Prophezeiung vermitteln: Ich kann vor mir sehen, wie Nordamerika von einem ungeheuren, tausend Meilen langen Feuersturm von unvorstellbarer Gewalt heimgesucht wird. Durch ihn könnte dieses Brutnest genetischer Bodenverseuchung, das ja einen ganzen Kontinent umfasst, gereinigt werden. Lassen Sie mich an einem Beispiel zeigen, warum diese meine Vorhersage die einzige Hoffnung für die Menschheit darstellt.

Die Zeitschrift Round Valley News veröffentlichte neulich auf dem Titelblatt die Geschichte eines kanadischen Farmers, die typisch für den kanadischen und amerikanischen Mittelwesten ist. In der dritten Generation war seine Farm durch GMO, also gentechnisch modifizierte Gene, völlig verseucht. Die Ursache war die Kreuzbefruchtung mit den Pflanzen der umliegenden Felder. Die genetische Verseuchung warf ihn aus dem Geschäft. Die Übertragung solcher Supergene durch Pollen über Wind und Tiere lässt sich nicht vermeiden. Es wird schon bald nicht mehr möglich sein, GMO-freie Rapspflanzen in Nordamerika zu finden. Wenn Sie mehr über dieses Thema erfahren wollen, lesen Sie das Buch „Was ist genetisch veränderte Nahrung?“ von Martha Herbert, MD.

Es hat die Bauern von zwei Seiten her getroffen: erstens ist und bleibt der Verkauf von GMO-Getreide in Europa schwierig, wodurch sich die Zahl der potentiellen Kunden für jene Farmer verringert hat, die freiwillig auf den Anbau genetisch modifizierter Pflanzen umgestellt haben. Und zweitens hat die Agrarindustrie die Bauern mit der Verkaufsmasche geködert, sie würden durch die Verwendung von GMO-Saatgut Geld und Arbeit sparen, da sie weniger Mittel für die Unkraut- und Schädlingsvertilgung benötigen würden. Sie ließen sich darauf ein. Kurzum, den Farmern wurden höhere Erträge bei geringeren Kosten versprochen.

Jetzt tauchen allerdings Berichte auf, die von einer Abnahme der Ernteerträge von GMO-Raps um 10 bis 50% sprechen, und das nur drei Jahre nach dem Beginn des Gebrauchs von GMO-Saatgut. Wie konnte es dazu kommen?

Die genetischen Veränderungen erzeugten eine gewaltige Belastung von Rapspflanzen mit genetisch eingebauter Resistenz gegenüber Unkraut- und Schädlingsvernichtungsmitteln. Der Grundgedanke war, dass diese Chemikalien dazu dienen könnten, Unkraut und Schädlinge auszurotten, ohne dabei den Rapspflanzen zu schaden. Als dann immer höhere Konzentrationen dieser gefährlichen Chemikalien eingesetzt wurden, schlug die Natur zurück, indem sie eine Menge sehr vermehrungsstarker Superpflanzen hervorbrachte, die nicht mehr durch Herbizide ausgeschaltet werden können. Diese Unkräuter verbreiten sich nun mit großer Geschwindigkeit auf riesigen Flächen.

Inzwischen hat eine kleine Anzahl riesiger Konzerne die meisten kleineren Saatgutfabriken der Welt aufgekauft. Auf diese Weise haben sie wettbewerbsfähige Alternativen beseitigt und kontrollieren nun den Saatgutmarkt. Den Farmern bleibt nun nichts anderes übrig, als sich den Tatsachen zu stellen und einzusehen, dass diese genetischen Veränderungen unumkehrbar sind, dass ihr Umsatz zurückgeht und dass sie keine andere Wahl haben, als mit den Erzeugern des GMO-Saatguts zusammenzuarbeiten und auf die nächste Generation genetisch manipulierter Pflanzen zu warten.

Viele Kleinbauern der Dritten Welt werden aus dem Geschäft gedrängt, nachdem ihre Länder schon durch eine stetig wachsende in Armut lebende Bevölkerung belastet sind. Afrikanische und asiatische Drittweltländer wie Nigeria, Indien oder Bangladesh sind dadurch, dass sie sich gezwungen sehen, westliche Anbaumethoden einzuführen, um auf dem Weltmarkt bestehen zu können, stark betroffen. Wann immer die wenigen großen Farmer GMO-Saatgut anpflanzen, wird es sich auf die Felder der vielen kleinen Bauern verteilen, die das Rückgrat der Landwirtschaft in der Dritten Welt bilden. Die Übertragung von Pollen dieser Supergene durch Wind und Tiere ist unvermeidlich.

Um das Ganze noch schlimmer zu machen, stellen einige Firmen eine aggressive „Genpolizei“ ein, um ihre Patente zu verteidigen. Sie belangen Farmer rigoros vor Gericht, wenn auf deren Grund auch nur eine einzige genetisch veränderte Pflanze gefunden wird. Auf diese Weise werden arme Bauern, die nicht für die Gerichtskosten aufkommen können, durch Umstände, die sich ihrer Kontrolle entziehen, zur Zahlung von Schutzgebühren gezwungen, was viele von ihnen in den finanziellen Ruin treibt.

Die zweite Posaune und die zweite Schale

Nach dem ersten Meteoritensturm werden riesige Asteroiden in den Ozean stürzen. Viele Schiffe werden auf diese Weise zerstört, und der größte Teil des Lebens in der See geht zugrunde.

Und der zweite Engel posaunte: und wie ein großer, mit Feuer brennender Berg wurde ins Meer geworfen; und der dritte Teil des Meeres wurde zu Blut.

Und es starb der dritte Teil der Geschöpfe, welche im Meere waren, die Leben hatten, und der dritte Teil der Schiffe wurde zerstört. (Offenbarung 8:8-9 UELB)

Und der zweite goß seine Schale aus auf das Meer; und es wurde zu Blut, wie von einem Toten, und jede lebendige Seele starb, alles was in dem Meere war. (Offenbarung16:3 UELB)

Die Heilige Schrift vergleicht dieses Ereignis mit der Katastrophe, die die Erde zu Noahs Zeit heimgesucht hat.

Alsbald aber nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. (Matthäus 24:29 UELB)

Viele Wissenschaftler halten solche biblischen Prophezeiungen für weit hergeholt. Die klugen Köpfe, die vor der Sintflut lebten, waren sicher der gleichen Ansicht – bis sie alle umkamen.

...indem ihr zuerst dieses wisset, dass in den letzten Tagen Spötter mit Spötterei kommen werden, die nach ihren eigenen Lüsten wandeln und sagen: Wo ist die Verheißung seiner Ankunft? denn seitdem die Väter entschlafen sind, bleibt alles so von Anfang der Schöpfung an.

Denn nach ihrem eigenen Willen ist ihnen dies verborgen, dass von alters her Himmel waren und eine Erde, entstehend aus Wasser und im Wasser durch das Wort Gottes, durch welche die damalige Welt, vom Wasser überschwemmt, unterging.

Die jetzigen Himmel aber und die Erde sind durch sein Wort aufbewahrt, für das Feuer behalten auf den Tag des Gerichts und des Verderbens der gottlosen Menschen. (2. Petrus 3:3-7 UELB)

Die Wochenzeitschrift Science News veröffentlichte einen Artikel mit dem Titel „Es regnet Sternenstaub: Messungen durch Raumschiffe stellen eine Rekordmenge an kosmischen Trümmern fest." Der Autor Ron Cowen meldet: „Kosmischer Staub dringt in dreimal so hoher Konzentration wie noch vor sechs Jahren in unser Sonnensystem ein. Mehr noch: das Eindringen von Staub könnte sich sogar bis Ende 2010 noch einmal verdreifachen.“ Dieser Staub wird auch zu häufigeren Zusammenstößen mit Asteroiden und Kometen führen, wodurch noch mehr kosmische Trümmer erzeugt werden.

In diesem Artikel wird der Sternenstaubforscher Donald E. Brownlee mit den Worten zitiert: „Die Leute denken oft, Staub sei etwas Belangloses, aber es handelt sich dabei um eine wichtige Größe im Sonnensystem und in der gesamten Milchstraße.“ Brownlee fügt hinzu: „Es ist nicht nur so, dass Sternenstaub das Licht der Sterne verschluckt und es als Wärme wieder ausstrahlt; er transportiert auch Elemente wie Eisen, Kohlenstoff und Silizium in das Sonnensystem.“

Die Wissenschaftler haben in unserem Sonnensystem 15.000 Asteroiden katalogisiert, die einen Durchmesser von bis zu fünfzig Kilometern aufweisen. Nach ihren Berechnungen würde, falls einer von diesen Asteroiden auf der Erde einschlüge, die dadurch hervorgerufene Erschütterung Tsunami-artige Flutwellen und Erdbeben verursachen, die stark genug wären, Tausende von Städten zu zerstören.

Die Septemberausgabe der Zeitschrift Popular Science enthielt einen Artikel mit dem Titel "Incoming!" Der Autor stellt fest: „Die Filme über todbringende Asteroiden sind schon beinahe vergessen, aber die Bedrohung durch sie besteht nach wie vor und ist in ihrer Wirkung nicht abzuschätzen."

„Sein Name ist 1950DA, er hat die Größe eines niedrigen Berges und ist unterwegs in Richtung Erde. Einem schrecklichen Szenarium zufolge wird er sein Ziel erreichen – höchstwahrscheinlich Wasser, denn es gibt mehr Wasser- als Landfläche auf der Erde – und im Bruchteil einer Sekunde bis zum Meeresgrund hinab schießen. Sobald der Asteroid auf dem Meeresboden auftrifft, explodiert er und reißt dabei einen Krater von zirka 18 Kilometern Durchmesser. Eine Fontäne aus Wasser und Geröll donnert kilometerhoch empor – bis hin zur Flughöhe tief fliegender Düsenverkehrsflugzeuge. Wellen so hoch wie Wolkenkratzer rollen küstenwärts, brechen sich irgendwann in den Untiefen und überschwemmen die Ufer. Den Rest kennen Sie, wenn Sie den rührseligen Film aus dem Jahr 1998 über einen Kometen, Deep Impact , gesehen haben.

Es könnte schon Schlimmeres passiert sein: einer Theorie zufolge ist es z. B. durchaus denkbar, dass ein Asteroid von 11 Kilometern Durchmesser vor 65 Millionen Jahren Dinosaurier bei lebendigen Leib geröstet hat. Die ungeheure Wucht des Aufpralls schleuderte Trümmer mit solcher Wucht in die Luft, dass sie in den Weltraum zurück flogen – einige davon legten die Hälfte des Wegs zum Mond zurück.

Als der Asteroidenschutt wieder in die Erdatmosphäre eindrang, entstand eine so gewaltige Hitze, dass das tierische und pflanzliche Leben auf der Erde verdampfte. 1950DA ist vergleichsweise winzig, jedoch könnte auch ein noch kleinerer Asteroid eine ganze Stadt auslöschen, wenn er sie voll träfe. Und täuschen Sie sich nicht, es gibt eine große Menge von Weltraumgestein dort draußen. Ein Brocken hat die Erde im Juni 2002 um nur 120.000 Kilometer verfehlt – und wurde erst entdeckt, als er schon vorbeigezischt war.“

Nach Aussage dieses Artikels “... stellt von den 600 größten NEOs [in der Nähe der Erde befindliche Objekte], die man bislang verfolgt hat, nur 1950DA eine wirkliche Bedrohung dar.“ Die Wahrscheinlichkeit, dass 1950DA die Erde tatsächlich trifft und dabei das oben beschriebene Szenarium auslöst, schätzt man auf von 1 zu 300. „Doch nach dem derzeitigen Stand der Forschung existieren noch etwa 400 weitere Killer aus dem Weltraum, die es aufzufinden gilt, ganz zu schweigen von mehr als einer Million schwer auszumachender kleinerer Asteroiden, die regionale Zerstörungen verursachen können.“

Die dritte Posaune und die dritte Schale

Unmittelbar nach dem verheerenden Einschlag eines Meteoritenhagels wird ein gigantischer Asteroid von der Größe eines Bergs auf die Erde stürzen, gefolgt von wiederum Tausenden kleinerer Asteroiden, wie oben beschrieben. Beachten Sie, dass die im Zeitungsartikel beschriebene Abfolge der Ereignisse identisch ist mit dem, was die Bibel über die 2., die 3. und 4. Schale zu berichten weiß. Die Trümmer dieser Asteroiden werden Seen, Staubecken und Flüsse übersäen und weltweit ein Drittel des Trinkwassers vergiften.

Und der dritte Engel posaunte: und es fiel vom Himmel ein großer Stern, brennend wie eine Fackel, und er fiel auf den dritten Teil der Ströme und auf die Wasserquellen. Und der Name des Sternes heißt Wermut; und der dritte Teil der Wasser wurde zu Wermut, und viele der Menschen starben von den Wassern, weil sie bitter gemacht waren. (Offenbarung 8:10-11 UELB)

Und der dritte goß seine Schale aus auf die Ströme und [auf] die Wasserquellen, und sie wurden zu Blut.

Und ich hörte den Engel der Wasser sagen: Du bist gerecht, der da ist und der da war, der Heilige, dass du also gerichtet hast. Denn Blut von Heiligen und Propheten haben sie vergossen, und Blut hast du ihnen zu trinken gegeben; sie sind es wert.

Und ich hörte den Altar sagen: Ja, Herr, Gott, Allmächtiger, wahrhaftig und gerecht sind deine Gerichte. (Offenbarung 16:4-7 UELB)

Die vierte Posaune und die vierte Schale

Die Staubtrümmer in der Atmosphäre werden ein Drittel des Tageslichts und Mondlichts schlucken. Auf der Oberfläche der Sonne werden gewaltige Explosionen zu beobachten sein, die in das spektakulärste und erschreckendste kosmische Ereignis der Geschichte ausarten werden. Die gesamte elektromagnetische Kommunikation wird zusammenbrechen. Satelliten werden aus ihrer Umlaufbahn geschleudert und entweder auf die Erdoberfläche stürzen oder in die Weiten des Weltalls gestoßen werden. Die Temperatur wird auf über 55 Grad Celsius ansteigen. Aufgrund der Verschmutzung durch die Trümmer wird kein trinkbares Wasser mehr zur Verfügung stehen.

Und der vierte Engel posaunte: und es wurde geschlagen der dritte Teil der Sonne und der dritte Teil des Mondes und der dritte Teil der Sterne, auf dass der dritte Teil derselben verfinstert würde, und der Tag nicht schiene seinen dritten Teil und die Nacht gleicherweise. (Offenbarung 8:12 UELB)

Und der vierte goß seine Schale aus auf die Sonne; und es wurde ihr gegeben, die Menschen mit Feuer zu versengen.

Und die Menschen wurden von großer Hitze versengt und lästerten den Namen Gottes, der über diese Plagen Gewalt hat, und taten nicht Buße, ihm Ehre zu geben. (Offenbarung 16:8-9 UELB)

Die fünfte Posaune und die fünfte Schale

Mit dem fünften Engel wurden wir bereits in Kapitel 3 bekannt. Er ist es, der das Tor zur Unterwelt öffnete, worauf eine Horde von Dämonen übelster Art auf die Menschen losgelassen wurden. In der prophetischen 360-Grad-Projektion scheint er der einzige Engel zu sein, der zweimal erscheint, wobei dazwischen 150 Tage liegen. Auf diese Begebenheit folgt der 4. Posaunenstoß, worauf die Besessenheit durch Dämonen zu Ende geht. Das fällt mit der 6. Posaune zusammen, die das Zeichen zum Öffnen des 6. Siegels gibt. Damit kommt der letzte Schlag, der diese Katastrophenserie mit einem 13-tägigen verheerenden Erdbeben und den Sieben Donnern der Apokalypse besiegelt.

Prophezeiung von Erdbeben

Lasst uns nun zu den Armeen, die sich nördlich von Jerusalem zu einer gigantischen Schlacht versammelt haben, zurückkehren. Nie zuvor in der Weltgeschichte waren so viele Menschen an einem Ort. Inmitten von internen Machtkämpfen unter den Soldaten, Meutereien unter den Generälen und Sabotageakten und Morden um der Kontrolle über diese gewaltigen Armeen willen fällt urplötzlich ein riesiger Asteroid, so groß wie ein Berg, ins Meer. Der gewaltige Aufprall setzt tiefes Donnern im Inneren der Erde frei, man hört die Grundfesten der Erde wanken, der Erdboden kracht auseinander, Erdrutsche und Erdstöße wechseln sich ab und beginnen, die Erdoberfläche umzuformen.

Die Erde bebt 13 Tage lang unaufhörlich. Die Menschen sind in Panik. Äußerstes Chaos ist die Folge. Die 200 Millionen starke Militärmaschine stockt und kommt zum Stillstand; das Beben ist zu stark und will nicht enden. Jahwe, der uralte Gott Israels, hat sich zu Wort gemeldet. Sein Zorn ist heftig und unauslöschlich wie ein Vulkanausbruch, nur viel gewaltiger und viel verheerender als alle Atombomben der Welt zusammengenommen.

Das große Erdbeben entsteht als Folge der 7. Posaune und der 7. Zornschale und wird als das „Dritte Wehe“ bezeichnet. Gleichzeitig mit Beginn der Säuberungsaktion im Bereich des zweiten Himmels, wo die Sieben Donner die Erdatmosphäre von dämonischen Mächten aus der He-Dimension reinigen, geschieht das Unfassbare in der Daleth-Dimension: es regnet zentnerschwere Hagelkörner auf die Soldaten bei Jerusalem (s. Jesaja 24:21).

Die Plagen des „dritten Wehes“, die mit den Sieben Donnern, den Hagelschloßen und dem großen Erdbeben einhergehen, lösen das „zweite Wehe“ ab. Sie bereiten nicht nur den Überlebenden der sterblichen Streitkräfte ein jähes Ende, sondern machen auch den Mächten der Finsternis den Garaus. Die todbringenden Plagen der Apokalypse werden allerdings abgekürzt, um ein Volk zu verschonen, das sich auf die Wiederkehr Christi auf Erden vorbereitet. Er wird zu einem vorbestimmten, aber bis heute unbekannten Zeitpunkt, erscheinen.

Es wird die Erde mit Krachen zerbrechen, zerbersten und zerfallen. Die Erde wird taumeln wie ein Trunkener und wird hin und her geworfen wie eine schwankende Hütte; denn ihre Missetat drückt sie, daß sie fallen muß und nicht wieder aufstehen kann. (Jesaja 24:19-20)

Das Erdbeben wird rund um den Globus zu spüren sein. Während Berge verschwinden und Täler sich zu Hochebenen auftürmen, wird jede Stadt auf der Erdoberfläche untergehen. Beim Versuch, solch gigantische Erdveränderungen wissenschaftlich einzuordnen, komme ich auf eine einzige physikalisch erklärbare Ursache: Es ist das Spätergebnis des Meteoreineinschlags. Möglicherweise war ihr Aufprall so gewaltig, dass es die Magmamassen des Erdinnern verschob und damit die Schwerkraft der Erde aus dem Gleichgewicht brachte. Die tektonischen Platten der Erdkruste haben über Jahrtausende Druck und Spannung aufgebaut, die sich in dem Moment, den Gott bestimmt, unter einem gigantischen Energieausstoß entladen werden.

Gerade wie in den Tagen Noahs verhängt hier Gott ein globales apokalyptisches Urteil über alle Nationen. Durch die Verwüstung, die das große Erdbeben mit sich bringt, wird die Erdbevölkerung so weit verringert, dass die Überlebenden endlich den Gott der Bibel als den Herrn der ganzen Schöpfung anerkennen.

Den wissenschaftlich geneigten Skeptiker möchte ich gern auf einen Artikel verweisen, der mir kürzlich zwischen die Finger gekommen ist. Science News brachte folgende Veröffentlichung von Sorcha McDonagh mit der Überschrift: "Auf wackeligem Grund: Wo ist die Schmerzgrenze bei Erdbeben-Versicherern?"

Erdbeben gefährden heute mehr Menschen denn je. Die Weltbevölkerung hat sich in den letzten 50 Jahren mehr als verdoppelt, und bis 2007 wird die Hälfte der 6,6 Milliarden Menschen in städtischen Ballungszentren wohnen. In Anbetracht der Tatsache, dass über 380 Großstädte der Welt direkt auf oder nahe bei einer potenziell gefährlichen Naht der Erdkruste liegen, ist der beängstigende Schluss eines Seismologen nicht von der Hand zu weisen, wonach mit einem einzigen gigantischen Erdbeben eine Milliarde Menschen ausgelöscht werden könnte.

Die Zahl 6.6 Milliarden ist bedeutsam, da die Sechs (6) in der ganzen Bibel als die Zahl des Menschen gilt. Die biblische Prophetie ist nicht zu weit hergeholt. Ich möchte diesen Wissenschaftler gerne fragen, wie er die Auswirkung des Einschlags eines 50 km dicken Asteroiden-Bergs auf die Erde einschätzen würde.

Das große Beben vom 4. September 2015

Und der Engel nahm das Räuchergefäß und füllte es mit Feuer vom Altar und schüttete es auf die Erde. Und da geschahen Donner und Stimmen und Blitze und Erdbeben. (Offenbarung 8:5)

Kurz vor dem Abschluss der Apokalypse wird Satan die Kontrolle über das kolossale Heer aus Nord und Ost verlieren, das Israel bedroht. Im Bewusstsein, dass sein Ende naht, wird er Befehl erteilen, die Knöpfe zu tätigen, um alle Atombomben in seinem Machtbereich zu zünden. Doch Gott wird vorher einschreiten und ein so starkes Erdbeben senden, dass alle Städte der Welt dem Erdboden gleich gemacht werden. Es wird die größte Erschütterung sein, die Mutter Erde je erleben musste. Ganze Gebirge werden sich verschieben. Die Atmosphäre wird von Staub erfüllt sein.

Siehe, der HERR macht die Erde leer und wüst und wirft um, was auf ihr ist, und zerstreut ihre Bewohner. Und es geht dem Priester wie dem Volk, dem Herrn wie dem Knecht, der Frau wie der Magd, dem Verkäufer wie dem Käufer, dem Verleiher wie dem Borger, dem Gläubiger wie dem Schuldner. Die Erde wird leer und beraubt sein; denn der HERR hat solches geredet. Das Land verdorrt und verwelkt, der Erdkreis verschmachtet und verwelkt, die Höchsten des Volks auf Erden verschmachten.

Die Erde ist entweiht von ihren Bewohnern; denn sie übertreten das Gesetz und ändern die Gebote und brechen den ewigen Bund. Darum frißt der Fluch die Erde, und büßen müssen's, die darauf wohnen. Darum nehmen die Bewohner der Erde ab, so daß wenig Leute übrigbleiben.

Der Wein ist dahin, der Weinstock verschmachtet, und alle, die von Herzen fröhlich waren, seufzen. Die Freude der Pauken ist vorüber, das Jauchzen der Fröhlichen ist aus, und die Freude der Harfe hat ein Ende. Man singt nicht beim Weintrinken, und das Getränk ist bitter denen, die es trinken. Die Stadt ist zerstört und wüst, alle Häuser sind verschlossen, daß niemand hineingehen kann. Man klagt um den Wein auf den Gassen, daß alle Freude weg ist, alle Wonne des Landes dahin ist. Nur Verwüstung ist in der Stadt geblieben, und die Tore sind in Trümmer geschlagen. Denn so geht es zu auf Erden und unter den Völkern, wie wenn ein Ölbaum leergeschlagen wird, wie bei der Nachlese, wenn die Weinernte aus ist.

Sie erheben ihre Stimme und rühmen und jauchzen vom Meer her über die Herrlichkeit des HERRN: «So preiset nun den HERRN an den Gestaden, auf den Inseln des Meeres den Namen des HERRN, des Gottes Israels.» Wir hören Lobgesänge vom Ende der Erde: «Herrlichkeit dem Gerechten!»

Aber ich muß sagen: Wie bin ich so elend! Wie bin ich so elend! Weh mir! Denn es rauben die Räuber, ja, immerfort rauben die Räuber. Über euch, Bewohner der Erde, kommt Schrecken und Grube und Netz. Und wer entflieht vor dem Geschrei des Schreckens, der fällt in die Grube; und wer entkommt aus der Grube, der wird im Netz gefangen.

Denn die Fenster in der Höhe sind aufgetan, und die Grundfesten der Erde beben. Es wird die Erde mit Krachen zerbrechen, zerbersten und zerfallen. Die Erde wird taumeln wie ein Trunkener und wird hin und her geworfen wie eine schwankende Hütte; denn ihre Missetat drückt sie, daß sie fallen muß und nicht wieder aufstehen kann.

Zu der Zeit [der Sieben Donner] wird der HERR das Heer der Höhe heimsuchen [Satan und seine bösen Engel] in der Höhe und die Könige der Erde auf der Erde [mit dem großen Beben], daß sie gesammelt werden als Gefangene im Gefängnis und verschlossen werden im Kerker und nach langer Zeit heimgesucht werden.

Und der Mond wird schamrot werden und die Sonne sich schämen, wenn der HERR Zebaoth König sein wird auf dem Berg Zion und zu Jerusalem und vor seinen Ältesten in Herrlichkeit. (Jesaja 24:1-23, Text in Klammern hinzugefügt)

Die Verheerung nach dem Beben wird so schlimm sein, dass auch weltweit elektrische Kraftwerke davon betroffen sind, was Satan hindern wird, die Welt mit Massenvernichtungswaffen vollends zu zerstören. Ohne Strom sind alle elektronischen Schaltkreise zu nichts nütze, so dass das nukleare Abwehrsystem, das der Teufel bereits installiert hat, nicht aktiviert werden kann. Die weltweit stationierten Raketen sind zwar abschussbereit, aber nicht zu verwenden, da die zu ihrer Navigation benötigten Satelliten wegen der neulichten Sonnenausbrüche verglüht sind. Sie werden aus der Umlaufbahn fallen und auf die Erde stürzen. Ohne Fernmeldesatelliten in Position kann auch Internet, Rundfunk, Fernsehen sowie die Telephonie nicht mehr funktionieren. Die für die Koordination von Raketenstellungen und -abschüssen nötige Infrastruktur ist nicht mehr gegeben, auch anderes Kriegsgerät ist weltweit lahmgelegt.

Satans Zeit ist abgelaufen! Sobald der Luftbereich durch die Sieben Donner gereinigt und die Horden zu Harmageddon vernichtet sind, wird ein Engel vom Himmel mit einer Eisenkette herniederkommen und den Teufel binden und in einen versiegelten Schlund der Unterwelt werfen. Wollen wir einige der vielen Bibelverse diesbezüglich lesen! Wir werden sehen, dass Gott alle Nationen der Menschheit zum Gericht versammeln wird:

Und ich sah: als es das sechste Siegel auftat, da geschah ein großes Erdbeben, und die Sonne wurde finster wie ein schwarzer Sack, und der ganze Mond wurde wie Blut, und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine Feigen abwirft, wenn er von starkem Wind bewegt wird. Und der Himmel wich wie eine Schriftrolle, die zusammengerollt wird, und alle Berge und Inseln wurden wegbewegt von ihrem Ort.

Und die Könige auf Erden und die Großen und die Obersten und die Reichen und die Gewaltigen und alle Sklaven und alle Freien verbargen sich in den Klüften und Felsen der Berge und sprachen zu den Bergen und Felsen: Fallt über uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! Denn es ist gekommen der große Tag ihres Zorns, und wer kann bestehen? (Offenbarung 6:12-17)

Russland und seine Armeen werden mit Hagelstürmen, grässlichen Krankheiten und Massenhysterie heimgesucht werden. Die Überlebenden werden sich in Verwirrung und Panik gegenseitig umbringen:

So spricht Gott der HERR: Du bist doch der, von dem ich vorzeiten geredet habe durch meine Diener, die Propheten in Israel, die in jener Zeit weissagten, daß ich dich über sie kommen lassen wollte?

Und es wird geschehen zu der Zeit, wenn Gog [Russland] kommen wird über das Land Israels, spricht Gott der HERR, wird mein Zorn in mir aufsteigen. Und ich sage in meinem Eifer und im Feuer meines Zorns:

Wahrlich, zu der Zeit wird ein großes Erdbeben sein im Lande Israels, daß vor meinem Angesicht erbeben sollen die Fische im Meer, die Vögel unter dem Himmel, die Tiere auf dem Felde und alles, was sich regt und bewegt auf dem Lande, und alle Menschen, die auf der Erde sind.

Und die Berge sollen niedergerissen werden und die Felswände und alle Mauern zu Boden fallen.

Und ich will über ihn das Schwert herbeirufen auf allen meinen Bergen, spricht Gott der HERR, daß jeder sein Schwert gegen den andern erhebt.

Und ich will ihn richten mit Pest und Blutvergießen und will Platzregen mit Hagel, Feuer und Schwefel über ihn und sein Heer und über die vielen Völker kommen lassen, die mit ihm sind.

So will ich mich herrlich und heilig erweisen und mich zu erkennen geben vor vielen Heiden, daß sie erfahren, daß ich der HERR bin. (Hesekiel 38:17-23, Text in Klammern hinzugefügt)

Der Herr wird persönlich gegen die Völker antreten, die in Israel einmarschieren, um die Juden zu töten. Sie werden durch eine spezielle Seuche völlig ausgerottet werden. Das mag eine Bombe mit fleischfressenden Bakterien sein oder einfach nur die alles verzehrende Glut Seiner strahlenden Gegenwart. Wie dem auch sei, die Bibel verrät, dass ihr Fleisch wortwörtlich von ihren Knochen schmelzen wird. Kein einziger Soldat wird überleben:

Siehe, es kommt für den HERRN die Zeit, daß man in deiner Mitte unter sich verteilen wird, was man dir geraubt hat. Denn ich werde alle Heiden sammeln zum Kampf gegen Jerusalem. Und die Stadt wird erobert, die Häuser werden geplündert und die Frauen geschändet werden. Und die Hälfte der Stadt wird gefangen weggeführt werden, aber das übrige Volk wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden.

Und der HERR wird ausziehen und kämpfen gegen diese Heiden, wie er zu kämpfen pflegt am Tage der Schlacht. Und seine Füße werden stehen zu der Zeit auf dem Ölberg, der vor Jerusalem liegt nach Osten hin. Und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten, vom Osten bis zum Westen, sehr weit auseinander, so daß die eine Hälfte des Berges nach Norden und die andere nach Süden weichen wird.

Und das Tal Hinnom wird verstopft werden, denn das Tal wird an die Flanke des Berges stoßen. Und ihr werdet fliehen, wie ihr vorzeiten geflohen seid vor dem Erdbeben zur Zeit Usijas, des Königs von Juda. Da wird dann kommen der HERR, mein Gott, und alle Heiligen mit ihm. (Sacharja 14:1-5)

Und dies wird die Plage sein, mit der der HERR alle Völker schlagen wird, die gegen Jerusalem in den Kampf gezogen sind:

ihr Fleisch wird verwesen, während sie noch auf ihren Füßen stehen, und ihre Augen werden in ihren Höhlen verwesen und ihre Zungen im Mund.

Zu der Zeit wird der HERR eine große Verwirrung unter ihnen anrichten, so daß einer den andern bei der Hand packen und seine Hand wider des andern Hand erheben wird; und auch Juda wird gegen Jerusalem kämpfen.

Und man wird zusammenbringen die Güter aller Heiden ringsumher: Gold, Silber und Kleider über die Maßen viel. Und so wird dann diese Plage [fleischfressende Bakterien, Viren] auch kommen über Rosse, Maultiere, Kamele, Esel und alle Tiere, die in diesem Heer sind; sie werden von ihr geschlagen gleichwie jene. (Sacharja 14:12-15, Text in Klammern hinzugefügt)

Ich schaudere beim Lesen dieser anschaulichen Darstellung von Gottes Zorn und Grimm, wie er sich über diese Zivilisation ergießen wird. Alle Nationen werden antreten, um Israel endgültig und für immer auszumerzen. Man stelle sich das vor, eine der geringsten Nationen unter den Völkern der Erde! Aber bei Gott ist es, wie wenn man die Pupille seines Augapfels anrührt. Es wird in eine noch nie dagewesene Zerstörung ausarten, was auch vom Propheten vor mehr als 2500 Jahren vorausgesagt wurde.

Sehr wenige werden das Erdbeben und die anderen Katastrophen im Zuge der drei „Wehe“ der Offenbarung überleben. Die Säuberungsaktion der Sieben Donner und die Einkerkerung Satans im Abgrund wird das Ende jeder falschen Religion bedeuten, einschließlich des korrupten „babylonischen“ Christentums und des Islam. Es bricht mir fast das Herz, diese Dinge zu schreiben, weil unter den Heimgesuchten auch viele unschuldige Buddhisten, Hindus und Muslime mit ihren Familien sein werden. Diese Prophezeiungen stammen nicht von mir. Als Laie versuche ich einfach nur, die Aussagen alter Schriften zu deuten. Die biblische Prophetie enthält Hinweise darauf, dass es eine geringe Anzahl Überlebender aus Assyrien (dem heutigen Irak und Umgebung) sowie Ägypten – also aus islamischen Ländern – geben wird.

Der Herr wird diese Tage abkürzen, um genug Menschen am Leben zu bewahren, welche die künftige Welt wieder bevölkern können. Die Heere der Weltregierung, die sich gegen Israel mobilisierten, sind total geschlagen und am Boden zerstört. Gott selber wird für sein Volk kämpfen, und Israel wird Zeuge des größten Wunders aller Zeiten sein:

Macht aus euren Pflugscharen Schwerter und aus euren Sicheln Spieße! Der Schwache spreche: Ich bin stark! (Joel 4:10)

Er wird unter großen Völkern richten und viele Heiden zurechtweisen in fernen Landen. Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen.

Es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen.

Ein jeder wird unter seinem Weinstock und Feigenbaum wohnen, und niemand wird sie schrecken. Denn der Mund des HERRN Zebaoth hat's geredet. (Micha 4:3-4 )

Achten Sie auf die Umkehrung der Metallverwendung im künftigen Zeitalter! Während der kampforientierten Sajin-Ära wurde im Zeichen der wirtschaftlichen und politischen Macht ein Großteil des Wohlstandes der Nationen in die Aufrüstung investiert. Diese teuflischen Prioritäten haben dem Mann auf der Straße nicht viel gebracht. Im Gegenteil, Hunderte von Völkern sind darob bankrott gegangen.

In Gottes neuer Weltwirtschaft wird das Kriegsgerät in nützliche Werkzeuge für friedliche Zwecke umgemodelt werden, zum Segen für alle Völker. Der Wohlstand, den diese Nationen dann erzeugen, wird der Friedens- und Familienförderung dienlich sein und in eine gottgefällige Infrastruktur einfließen, welche für eine Zivilisation unter der Regierung der auferstandenen Heiligen dienlich ist.

Raubvögel, Jahreszeiten und Prophetie

Die Propheten des Alten Testaments offenbaren Gott als den Stifter und Erhalter von Bündnissen. Der „Alte Bund“ (d.h. das Alte Testament) verkörpert den grundlegenden Bund, den Gott mit Abraham schloss (s. Genesis 15:9-20). Laut diesen Versen musste Abraham auf Gottes Geheiß fünf Tiere zum Schlachten zubereiten, wobei er vier davon – nicht aber das fünfte – zu halbieren hatte.

Der Gebrauch der Fünf deutet hier wiederum auf die hebräische Hand-Finger-Regel hin, also auf den Daumen in Bezug auf die vier anderen Finger, Alpha bis Daleth. Es war damals bei den Nomaden nichts Außergewöhnliches, einen Bund mit Blut zu besiegeln. Es handelte sich um eine gängige Methode, die Einhaltung eines Schwurs oder Vertrags zwischen zwei Parteien zu sichern. Man legte Fleischstücke von Opfertieren in einer Reihe nebeneinander aus, und die Vertragspartner hatten mitten durch sie hindurch zu schreiten, um den geschlossenen Bund auf ewig zu besiegeln.

Abraham war also bereit, doch Gott noch nicht erschienen. Dafür kamen Raubvögel daher, die sich an das Fleisch machten. Während die Sonne schon unterging, war Abraham immer noch damit beschäftigt, sie zu verscheuchen. Erst bei Sonnenuntergang war Gott bereit, den Bund mit Abraham einzugehen. Er versprach Abraham und seinen Nachkommen, dass sie das ganze Land vom Fluß Ägyptens (vielleicht der Nil) bis zum Euphrat besitzen würden. Die Einlösung dieser Verheißung steht noch aus und ist gemäß meiner Weltkuckucksuhr-Tabelle gegen Ende des Sajin-Cheth-Zeitalters zu erwarten.

Nun gestattete Gott dem Abraham nicht, zwischen den Fleischstücken hindurchzugehen. Gott selber schritt hindurch und leistete so Gewähr, dass Er auch für die Vertragseinhaltung auf Abrahams Seite sorgen würde. Die Raubvögel verkörpern Satans Bestreben, den Menschen von einer Beziehung mit Gott abzuhalten. Ihre Anwesenheit bei der Opferung zeigt wie eine TV-Reklame, dass es sich um ein Wertprodukt hoher Güte in Gottes Augen handelt, um eine Verheißung des Schöpfers des Alls. Jahrtausende später griff Jesus nochmals den Vergleich mit Raubvögeln/Aasfressern auf. Er deutete sie als prophetisches Zeichen, dass wir nach dem Bund Ausschau halten sollen. Wenn die Vögel auftauchen, werden bereits erfolgte Ereignisse für Bibelkenner einen Sinn ergeben.

Als ich Gottes Plan für diese Welt entdeckte, konnte ich ihn in meine Weltkuckucksuhr einpassen. Daraus entwickelte ich die 7000-Jahre-Tafel der Menschheitsgeschichte. Dem 7000-Jahre-Konzept folgte eine 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse, eine kleineres Ei im großen, welches die Apokalypse positionierte. Als ich dann zur letzten, der 12. Periode der Apokalypse gelangte, fand ich heraus, dass die letzten 7 Monate dieser Periode in Form der „Mikro-Apokalypse“ ebenso schön in alle anderen Tabellen passten. Alles in allem sprachen diese symmetrischen Deckungsgleichen in Geschichte und Prophetie stark dafür, dass sich die erwähnten Ereignisse tatsächlich an den berechneten Daten zutragen werden. Daher dieses Buch.

Jesus und die Apostel zitieren regelmäßig aus den Propheten des Alten Testaments; ihre Aussagen und Vorhersagen galten als maßgebend und verlässlich. Sie sind zuverlässig, wenn es um die Erschließung der Wahrheit geht. Vieles in der Geschichte dreht sich um Israel, das ist nun einmal Tatsache. Dass Gott vorzeiten und heute sein spezielles Augenmerk auf dieses Volk gerichtet hat, zeugt davon, dass Gott seinen Zusagen treu bleibt und Israel auch in Zukunft nicht verlässt. Ohne Bezug zu den Propheten können wir weder Jesus noch die Berichte der Evangelien verstehen, denn sie sind wie parallel verlaufende Schienen miteinander verkantet.

Um wirklich zu begreifen, was die alten Propheten sagen wollen, müssen wir uns einiger Regeln bewusst werden. Wenn wir durch ein prophetisches Teleskop blicken, sehen wir nur Bergspitzen. Es gibt zwei Arten der Erfüllung von Prophetie in der Geschichte: die Naherfüllung und die Fernerfüllung. Die Täler zwischen den Berggipfeln stehen jeweils für undefinierte Zeitspannen, die niemand messen kann, weil sie nur schwach oder gar nicht auszumachen sind.

Das Rosetta-Stein-Verhältnis von 7:5 ist ein Prinzip, wonach parallel zu einer Siebner-Dimension eine Fünfer-Dimension existiert. Es hilft uns, die Länge und Breite der dazwischen liegenden Zeittäler zu messen. Schauen wir uns ein Beispiel an. In Lukas 4:14-22 liest Jesus eine Stelle aus Jesaja 61:1, hält jedoch in der Mitte des zweiten Verses inne:

Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, zu verkündigen das Evangelium den Armen; er hat mich gesandt, zu predigen den Gefangenen, daß sie frei sein sollen, und den Blinden, daß sie sehen sollen, und den Zerschlagenen, daß sie frei und ledig sein sollen, zu verkündigen das Gnadenjahr des Herrn.… (Jesaja 61:1)

Der erste Teil ist die Naherfüllung der Prophezeiung. Als Jesus sie las, sagte er: „Heute ist vor euren Augen dieses Wort erfüllt.“ Die zweite Hälfte der Weissagung des Jesaja liegt noch in der Zukunft – eine Fernerfüllung, die noch aussteht:

…und den Tag der Rache für unseren Gott, zu trösten all die Trauernden. (Jesaja 61:2)

Wenn wir Bibelverweise überprüfen, müssen wir stets auf die zweit Berggipfel achten, die beiden Zeugen, die wir zum Erweis der Wahrheit benötigen.

Zugvögel als Zeichen der Zeit

Jesus sagte in Matthäus 24:28-35: „Denn wo das Aas ist, sammeln sich die Geier. ” Er sprach damit das Kommen des Menschensohnes an, das unmittelbar nach der Drangsal bevorsteht, wenn er seine Engel aussendet, um die Auserwählten aus aller Herren Länder zu sammeln. Dann wird allen einleuchten, dass die Zeit gekommen ist. Ein Zeichen seines Kommens werden die wirklichen Raubvögel sein, die kommen, um sich an den toten Kriegern sattzufressen:

Und du, Menschenkind, weissage gegen Gog [Russland] und sprich: So spricht Gott der HERR:

Siehe, ich will an dich, Gog, der du der Fürst bist von Rosch, Meschech und Tubal. Siehe, ich will dich herumlenken und herbeilocken aus dem äußersten Norden und auf die Berge Israels bringen und will dir den Bogen aus deiner linken Hand schlagen und die Pfeile aus deiner rechten Hand. Auf den Bergen Israels sollst du fallen, du mit deinem ganzen Heer und mit den Völkern, die bei dir sind. Ich will dich den Raubvögeln, allem was fliegt, und den Tieren auf dem Felde zum Fraß geben. Du sollst auf freiem Felde fallen; denn ich habe es gesagt, spricht Gott der HERR. Und ich will Feuer werfen auf Magog und auf die Bewohner der Inseln, die so sicher wohnen, und sie sollen erfahren, daß ich der HERR bin. (Hesekiel 39:1-6, Text in Klammern hinzugefügt)

Du Menschenkind, so spricht Gott der HERR: Sage den Vögeln, allem was fliegt, und allen Tieren auf dem Felde: Sammelt euch und kommt herbei, findet euch zusammen von überall her zu meinem Schlachtopfer, das ich euch schlachte, einem großen Schlachtopfer auf den Bergen Israels, und freßt Fleisch und sauft Blut! Fleisch der Starken sollt ihr fressen, und Blut der Fürsten auf Erden sollt ihr saufen, der Widder und Lämmer, der Böcke und Stiere, all des Mastviehs aus Baschan. (Hesekiel 39:17-18)

Und ich will meine Herrlichkeit unter die Heiden bringen, daß alle Heiden mein Gericht sehen sollen, das ich gehalten habe, und meine Hand, die ich an sie gelegt habe. Und das Haus Israel soll erfahren, daß ich, der HERR, ihr Gott bin, von dem Tage an und fernerhin. (Hesekiel 39:21-22)

Du Menschenkind, stimm ein Klagelied an über den Pharao, den König von Ägypten, und sprich zu ihm: Du Löwe unter den Völkern, wie bist du dahin! Und doch warst du wie ein Drache im Meer und schnaubtest in deinen Strömen und rührtest das Wasser auf mit deinen Füßen und machtest seine Ströme trübe.

So spricht Gott der HERR: Ich will mein Netz über dich auswerfen durch eine Menge Völker; die sollen dich in meinem Garn heraufholen; und ich will dich an Land ziehen und aufs Feld werfen, daß sich alle Vögel des Himmels auf dich setzen sollen und alle Tiere auf Erden von dir satt werden. Und ich will dein Fleisch auf die Berge werfen und mit deinem Aas die Täler füllen. Das Land will ich mit deinem Blut tränken bis zu den Bergen, und die Bäche sollen davon voll werden.

Und wenn du dann ganz dahin bist, so will ich den Himmel verhüllen und seine Sterne verfinstern und die Sonne mit Wolken überziehen, und der Mond soll nicht scheinen. Alle Lichter am Himmel lasse ich über dir dunkel werden und bringe eine Finsternis über dein Land, spricht Gott der HERR. (Hesekiel 32:2-8)

Der Prophet schrieb diese Worte aus der Warte des damaligen Perserreiches. Heute existieren südlich von Russland auf dem Territorium des alten Persiens fünf islamische Länder. Sie werden sich einst mit anderen islamischen Ländern in Asien und Afrika verbünden und gegen Israel in den Krieg ziehen. Der gegen ihren Willen errichtete neue jüdische Tempel wird allen islamischen Nationen ein Dorn im Auge sein. Sie werden ihn als Entweihung eines ihrer größten Heiligtümer sehen. Sie werden nach Jerusalem kommen, um die Stadt und den „Tempelberg“ mit seinem Schrein und der Moschee für Allah zurückzuerobern.

Ihr ungebremster Hass gegen Israel wird wieder aufflammen und in einen letzten Krieg ausarten, der die Region und womöglich den ganzen Planeten von den Juden reinigen soll. Die Bibel spricht von einer letzten Schlacht, die irgendwo bei Jericho, zwischen dem Westjordanland und den Golanhöhen ausgetragen werden soll.

Es ist kein Geheimnis, dass Wandervögel von Russland und Europa südwärts nach Afrika ziehen, um dort zu überwintern. Im Frühjahr und Sommer kehren sie zurück nach Norden, um zu nisten. Israel befindet sich auf der Wanderroute. Ungefähr 10% der geschätzten 10 Millionen Wanderstörche und anderer Arten sind Fleischfresser. Vögel, die von Natur aus keine Aasfresser sind, werden es aufgrund der prekären Verhältnisse während der Apokalypse noch werden. Sie werden einen wichtigen Beitrag zur Säuberung des Heiligen Landes leisten. Wenn Gott die Armeen des Islam vernichtet, werden ihre Leichen zu Hauf im Land verstreut liegen – ein gefundenes Fressen für alle Vögel.

Lassen Sie uns nun einen Blick auf die Datierung dieser Ereignisse werfen. Was sagt uns die Weltuhr dazu? Ich veranschlage die Zerstörung des Dritten Tempels auf den 9. Av (25. Juli 2015), weil an eben diesem Tag im hebräischen Kalender bereits die beiden früheren Tempel fielen. Die Heerscharen der aus Norden einmarschierenden Völker werden Jerusalem einnehmen. Sie werden alsdann den jüdischen Tempel Stück für Stück abbauen und jede Spur der Verunreinigung ihrer Moschee auswischen. Das wird die gesamte Zone des Tempelbergs umfassen, welche seit 1990 als Bauzone der Muslime gilt.

Wenn wir in unserem Uhrwerk ein Zahnrad von 40 Tagen ab dem Tag der Zerstörung des Tempels vom 25. Juli rechnen, kommen wir auf den 4. September 2015, den ich als den Tag des verheerendsten Erdbebens seit Menschengedenken voraussage. Die Wucht dieses Bebens wird die Alliierten der Weltnationen am Boden zerstören. An diesem Datum werden Millionen von Raubvögeln, Aasgeiern oder Falken über die Schlachtfelder von Harmageddon fliegen, um sich an den Leichen der Soldaten gütlich zu tun, die beim Erdbeben starben. Von der 200 Millionen Mann starken Armee wird nicht viel übrigbleiben.

Denken Sie daran: diese letzten 7 Monate decken sich mit der 12. Periode oder „Mikro-Apokalypse“ der parallel verlaufenden „Mini-Apokalypse“, die sich ihrerseits mit der parallel verlaufenden 7-jährigen Großen Apokalypse deckt, welche wiederum ins grobe Schema der 7000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte passt. Die erwähnte siebenmonatige Zeitspanne ist wie ein kleineres Babuschka-Ei im größeren. Abgesehen von der Größe sind alle Bestandteile identisch. Proportionell sind sie auf das mathematisch präzise Zahlenwerk der Weltuhr abgestimmt. Wir sind also beim Zeitpunkt in der Zukunft angelangt, wo die Hügel und Täler um Jerusalem von 200 Millionen Leichen übersät sind.

Hier kommen die Raubvögel zum Zug. Die beiden Hauptwanderzeiten der Zugvögel über Israel sind März-April und September-Oktober. Sie fliegen in einem schmalen Korridor längs der Küste, was der israelischen Luftwaffe und auch vielen Linienflügen jeweils Probleme schafft. Weil Vögel in die Düsen eingesogen werden können, und das meist mit schwerwiegenden Folgen, mussten die Israelis besondere Beobachtungsposten aufstellen, um Massenansammlungen von Zugvögeln im Frühling und Herbst zu verhüten.

Die Raubvögel brachten mich auf einige interessante Gedanken. Jedes Jahr, wenn sie aus weiter Ferne über Israel ziehen, sind sie hungrig. So werden sie einst über 200 Millionen Leichen fliegen, die überall um Jerusalem verstreut liegen. Natürlich werden sie landen und das Festessen ihres Lebens mit Menschenfleisch haben. Das große Erdbeben geschieht genau am Anfang ihrer alljährlichen Wanderung, woraus zu schließen ist, dass eine maximale Anzahl von Zugvögeln für dieses Festmahl zugegen sein wird.

Die biblische Prophetie ist so exakt, dass sie sogar natürliche Begebenheiten mit einschließt. Kein Wunder, denn Gott ist ja der Urheber des Natürlichen wie des Übernatürlichen. Jesus erwähnte die Vögel im Zusammenhang mit dieser furchtbaren Zeit und mahnte, dass seiner Wiederkunft dann kurz bevorstehe. Der Zeitpunkt der prophetischen Ereignisse ist schon so präzise festgelegt, dass die Vogelzüge zur rechten Zeit und in genügender Anzahl kommen, um das, was geschehen muss, in allen Einzelheiten zu erfüllen.

Bald nach der Schlacht von Harmagedon wird Satan im Kerker des Abgrunds angekettet, wo er bleibt, bis das Tausendjährige Reich unter Jesu Herrschaft auf Erden ausgeklungen ist. Diese letzten der prophezeiten Begebnisse werden sich während des vierten Monats (Tammus-Position zum Tag) der siebenmonatigen 12. Periode (22. Mai 2015 bis 21. Dezember 2015) zutragen. Seine Tammus-Position entspricht der 7. Periode der 7-Jahre-Tabelle der 12 Perioden umfassenden Apokalypse, wenn Satan aus dem Himmel verbannt wird und auf die Erde niedersteigt, um am 21. Dezember 2012 den toten Leib des Antichrist zu „erwecken“. Die 7. Periode ist gemäß dem Rosetta-Stein-Verhältnis von 7:5 ebenso eine Tammus-Position.

Diese zwei Tammus-Ereignisse finden parallel auf zwei Ebenen statt: die erste in der He-Dimension und die zweite in der Daleth-Dimension (zwei Berggipfel und zwei Zeugen). Aus der Warte der He-Dimension wird am 21. Dezember 2012 Satan aus dem Himmel verstoßen (Tammus-Position der 7. Periode von 12 Perioden). Ähnlich wird im 4. Monat der siebenmonatigen 12. Periode (September 2015) Satan angekettet und aus der Freiheit in der irdischen (Daleth) Atmosphäre in die Tiefen der Erde verbannt, wo er während der mittleren Tammus-Position der 12. Periode im Schlund der Hölle eingekerkert bleibt.

Zufall?

Ich habe gelernt, dass es so viele „Zufälle“ gibt, dass man nicht mehr von Zufall reden kann. Je mehr prophetische Ereignisse ich in das Modell der Apokalypse einbauen kann, umso klarer sehe ich, dass sie einfach alle passen, gerade wie bestellt.

Hoffentlich verstehen Sie bei alledem, dass es die Bibel ist, die schon seit Jahrtausenden von diesen Begebenheiten spricht. Ich bin einfach eins nach dem anderen darübergestolpert, nicht einmal in geordneter Weise, und doch entdeckte ich bald die präzisen Muster in ihrer Abfolge. Machen Sie sich darüber Gedanken und entscheiden Sie selber!

6 Perioden der Grosse Apokalypse

GMO fact sheet, Research Foundation for Science, Technology and Ecology (www.ipsil.com/vshiva). GE Food Alert’s report, "Weird Science: The Brave New World of Genetic Engineering" (www.nbiap.vt.edu/cfdocs/ fieldtestsl.cfm). Earth Save magazine , Spring 2002 (www.earthsage.org).

Ron Cowen, "It's Raining Stardust: Spacecraft Measures Record Amount of Stellar Debris," Science News, August 23, 2003, Vol.164, No. 8.

Gregory Mone, "Incoming," Popular Science, September 2003.

Meine eigene Mutmaßung läuft darauf hinaus, dass sich dies zur Zeit der Sintflut, im Jahr 2288 v. Chr., zutrug. Lesen Sie dazu auch Kapitel 4 von Prophezeiung der Apokalypse.

Sorcha McDonagh, "On Shifting Ground: How Much Is Enough When Mitigating Earthquakes Damage?" Science News, August 23, 2003, Vol. 164, No. 8, 113-128.

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Kapitelübersicht: Geheimnis von Tammus 17
Eine unentbehrliche Einfurung
Vorwort:
Warum zwei getrennte Bücher?

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