Geheimnis von Tammus 17

  Entdeckung und Datierung der biblischen Apokalypse 2008 - 2015

Kapitel 5

Der große Tag des Herrn
Teil 2: Das 7. Siegel

 

(22. Mai 2015 – 21. Dezember 2015)

 

Was sind Engel? Warum sendet Gott vier Todesengel aus?
Wer und wie viele werden die Apokalypse überleben? Wer nicht?
Die Siebte Posaune, die Sieben Donner, Regenbögen, die törichten Jungfrauen und die Enthüllung weiterer Geheimnisse

 

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3. Das dritte Fasten der 12. Periode

Das Gedalja-Fasten (3. Tischri 5776 = 16. September 2015)

Ich achte stets auf die Zahnräder, die in der Weltkuckucksuhr den Ablauf der Zeit markieren. Gott lehrt durch das, was verzeichnet steht und was zur Erklärung enthüllt ist, warum alles so geschehen muss, wie Er es wünscht. Achten Sie auf die Zahl Sieben (7), die im Hebräischen dem Buchstaben Sajin entspricht und „Schwert, Streit, Krieg, Schmerz“ bedeutet.

Dreizehn Tage lang, vom 4. September bis zum 17. September 2015, wird Gottes Zorn über die aufständischen Armeen kommen, die gegen Ihn zu Felde gezogen sind. Gleichzeitig mit dem verheerenden Erdbeben, das, wie im vorigen Kapitel beschrieben, die größten Städte der Welt einebnet, werden vier Todesengel die nicht bußfertigen Menschenmassen mit Tod und Verderben in gewaltigem Umfang überziehen. Zusammen werden diese Ereignisse für die vernichtendsten zwei Wochen sorgen, welche die Menschheit je gesehen hat. Viele Millionen werden sterben.

Tishri Micro-Ei

Am 1. Tischri 5776 (14. September 2015) beginnt nach dem hebräischen Kalender ein neues Jahr (Rosch Ha-Schana oder das Fest der Posaunen). Das Gedalja-Fasten (3.Tischri 5776, 16.September 2015) erinnert an das Ende der jüdischen Regierung unter den alten Babyloniern. Doch in diesen letzten Tagen deckt es sich mit dem Ende der nun allerletzten nicht-jüdischen Besetzung Jerusalems. Gedalja war der gerechte Statthalter, der von den Babyloniern zurück gelassen worden war, um das eroberte Judäa zu verwalten. Er wurde von missgünstigen Elementen, die dem feindlichen König des benachbarten Amman dienten, ermordet. Seiner Ermordung wird mit einem Fasten gedacht, das den Tod der Gerechten in seiner Bedeutung auf den gleichen Rang hebt wie die Zerstörung des Tempels. Infolge der Ermordung Gedaljas flohen die noch verbliebenen Juden, die die Invasionen und Besetzung durch die Babylonier überlebt hatten, in ihrer Angst zu den umliegenden Völkern, zum Beispiel nach Ägypten.

Tischri ist der erste Monat im israelischen Volkskalender, jedoch der siebte Monat im religiösen Kalender. Das religiöse Jahr beginnt stets im Frühling der nördlichen Hemisphäre mit dem Monat Nisan, dem Monat des Passahfests. Mit dem bürgerlichen jüdischen Jahr 5776 setzt ein neuer Zeitzyklus ein und eine neue Regierung übernimmt unter dem kommenden Messias und König von Israel die Macht.

Da die Geschehnisse während der Apokalypse wie auch deren Datierung in den jüdischen Feiertagen verankert sind, deckt sich die Abfolge der Fest- und Fastzeiten mit dem Muster der siebenjährigen Apokalypse sowie mit dem historisch-prophetischem 7000-Jahre-Plan Gottes zum Wohle der Menschheit.

Die vier Todesengel

Und der sechste Engel blies seine Posaune; und ich hörte eine Stimme aus den vier Ecken des goldenen Altars vor Gott; die sprach zu dem sechsten Engel, der die Posaune hatte: Laß los die vier Engel, die gebunden sind an dem großen Strom Euphrat.

Und es wurden losgelassen die vier Engel, die bereit waren für die Stunde und den Tag und den Monat und das Jahr, zu töten den dritten Teil der Menschen. (Offenbarung 9:13-15)

Religion und Philosophie können natürliche Vorgänge erklären, in der Apokalypse jedoch wird sich die Menschheit unmittelbar mit dem Übernatürlichen konfrontiert finden. Der folgende Diskurs dürfte für jeden schwer zu verstehen sein, der durch die westliche Zivilisation geprägt ist. Denn wir sind so erzogen worden, dass wir nur dem trauen, was wir mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen und erproben können: durch Fühlen, Sehen, Riechen, Schmecken und Hören. Die übernatürliche oder spirituelle Dimension jedoch existiert außerhalb der durch unsere fünf Sinne erfahrbaren Sphäre.

Die meisten akzeptieren, dass es einen sechsten Sinn gibt, doch können wir ihn nicht quantifizieren, weshalb eine seriöse Auseinandersetzung mit dem sechsten Sinn unter Stapeln von Büchern voller Obskuritäten begraben liegt. Das Meiste, was die Menschen über den sechsten Sinn wissen, haben sie aus der Unterhaltungsliteratur über das Okkulte oder aus den zahlreichen populären Darstellungen okkulter Themen und Praktiken.

Das Geheimnis besteht darin, dass der Mensch nicht schlicht nur physischer Natur ist. Wie wollte man denn sonst auf rationale Weise Liebe, Dichtung, Leben, Tod oder Gott begreifen? Die Bibel konfrontiert uns mit Aussagen und Beschreibungen zur sechsten Dimension des Geistes, auf welche der Diesseits-orientierte Mensch keine Antworten weiß. Die Bibel legt einfach nur alles eindeutig und fraglos dar; es kümmert sie nicht, ob Sie ihr Glauben schenken oder nicht.

So existiert zum Beispiel eine Wirklichkeit, die all jene erfahren, die anwesend sind, wenn jemand stirbt. Der Tod ist ein Übergang. Wenn wir aus dieser Welt gleiten, wird zuweilen der Schleier über dem Unbekannten ein wenig gelüftet. Wir können die andere Seite zwar nicht erblicken, doch wir empfinden sie. Wir neigen dazu, das, was wir über die andere Seite zu fühlen oder zu erfahren meinen, sofort von uns zu weisen oder es aber allzu bereitwillig zu glauben. Wir haben keine Möglichkeit zu überprüfen, wie authentisch und legitim etwas Derartiges ist, es sei denn durch eine Erfahrung damit oder indem wir gemäß dem leben, was wir über diese Phänomene lesen oder sonst wie vermittelt bekommen. Wenn sich das, was wir gelernt haben, praktisch anwenden lässt, so akzeptieren wir es als wahr und als Realität in unserem Leben.

Mit dem biblischen Glauben verhält es sich ein wenig anders. Gott macht viele Verheißungen, die in der Bibel geschrieben stehen. Einige davon bedürfen, um als wahr begriffen zu werden, des himmlischen Beistands, in Gestalt der Vermittlung des Heiligen Geistes. Jesus lehrte, dass wir wiedergeboren werden müssen, um das ewige Leben zu erben. Er sagte: „Öffnet die Tür, und ich werde eintreten. Suchet und ihr werdet finden“ - nämlich das spirituelle Einvernehmen, das zum Leben in Ihm führt.

Das, was ich hier schreibe, wird für manche keinen Sinn ergeben, für andere hingegen klar und eindeutig sein, und demzufolge wird auch dieses Buch dem einen nichts bedeuten, dem anderen alles! Das Problem liegt nicht darin, dass der Verfasser unsinnige Ideen zu Papier bringt, sondern die Frage ist, ob sich im Leser das wahre innere Licht entzündet, das den nämlichen geschriebenen Worten erst ihren spirituellen Sinn verleiht. Eben darin liegt der Unterschied. In ihm findet sich die Erklärung, warum dieselbe Botschaft von einer Person als verwirrend und sinnlos empfunden, von einer anderen enthusiastisch begrüßt wird.

Wenn in der Bibel etwas zum Ausdruck kommt, das unserem Verstand widerspricht, so müssen wir, um das göttliche Wort zu erfassen, zu weiterer Klärung in anderen Zusammenhängen forschen. Indem wir diese miteinander vergleichen, sollten wir in der Lage sein, ein allem zugrunde liegendes Muster zu erkennen. So zum Beispiel sagte Gott, dass zu Noahs Zeiten die Menschheit fortwährend böse war. Diese Tatsache verursachte ihm große Pein und ließ ihn bereuen, dass er die Menschen nach seinem Ebenbild geformt hatte. Er musste handeln. Rückblickend können wir die Lehren aus der uns enthüllten Erfahrung des Zeitalters Noahs auch auf unsere heutige Epoche anwenden.

Wiederum hadert Gott schwer mit der Menschheit, und Er beschließt aufs Neue, dem Bösen auf Erden den Garaus zu machen. Dieses Mal jedoch wird er jeglicher künftigen Gegenwart des Bösen im Himmel ein Ende setzen, den Dämonen keinen Platz mehr in den himmlischen Gefilden gewähren und ihnen jeden weiteren Zugang zu Seinem Thron verwehren.

Gott wird die von Menschen geschaffenen Regierungen aller Nationen durch eine neue Verfassung ersetzen, die auf seinen spirituellen Gesetzen von Güte, Gerechtigkeit und Liebe beruht. Zum ersten Mal auf Erden werden die Menschen jenes wunderbare Dasein erfahren, das Gott schon immer für uns alle angestrebt hat. Ich habe im Stein von Rosette entdeckt, dass Gott die menschliche Natur ändern und die Fünferdimension mit der Siebener-Welt verbinden wird. Eine derartige Veränderung bewirkt auch, dass die Menschen, wenn sie im Tausendjährigen Reich Christi leben, in die Zukunft blicken können.

Doch ehe diese Zeit anbrechen kann, muss Gott erst alles Böse aus der Welt schaffen. Aufrührerische Menschen werden nicht in eine derartige neue Gesellschaft passen. Die gegenwärtige korrupte menschliche Zivilisation ist sozusagen die Plazenta des anbrechenden Gottesreichs, das im Begriff ist, wie ein Neugeborenes zur Welt zu kommen. Sie wird vernichtet, wohingegen das Baby in Liebe geboren und sein Leben lang in Ehren gehalten wird.

Das Problem, dem wir uns gegenübersehen, lautet: Wer sind denn die Leute, die dem „Baby“ entsprechen? Wem wird erlaubt sein, die Apokalypse zu überleben? Wem gelingt der Versuch des Übergangs in die künftige Welt von Gottes Reich auf Erden?

Und wer sind die Bösen, die ebenso nutzlos sind wie die Plazenta nach der Geburt? Wer sind die Menschen, die von unserem Planeten verschwinden müssen? Welche Personen würden nach Gottes Sinn den künftig für alle Völker vorgesehenen Frieden und Wohlstand ablehnen?

Gegen Ende der Apokalypse wird Gott sorgsam wählend alle restlichen Übeltäter ausmerzen, um das Reine vom Unreinen zu sondern. Das ist es, was ich hier darzulegen versuche. Obgleich ich mich praktisch dafür verbürgen kann, dass Ihnen diese Wahrheit in keinem Buchladen begegnen wird, so bin ich doch keineswegs der erste, der sie erkannt hat. Wahrheiten wie diese enthüllte Gott vielen seiner Diener, die Seine Botschaften über das Zukünftige überall in der Bibel schriftlich niederlegten. Wie wir Menschen darauf reagieren, wird darüber entscheiden, was mit Ihnen (und mit mir) geschieht und ob wir noch unter den Lebenden weilen werden, wenn die Zeit gekommen ist.

Das letzte Stadium der Apokalypse wird von vier Todesengeln eingeläutet, die auf diesen besonderen Augenblick der prophezeiten Zeit vorbereitet wurden. Ursprünglich waren es fünf Todesengel. [Denken Sie an meine Hand-Finger-Regel: der Daumen und die vier Finger stehen für 1+4=5, wobei Fünf das jenseitige Prinzip verkörpert].

Diese fünf Engel sind die mächtigsten Wesen, die das Universum je hervorgebracht hat und sind schließlich in die Gewalt Satans geraten. Weil sie so gefährlich sind, waren sie in der Unterwelt über Tausende von Jahren, während des gesamten Sajin-Zeitalters (4004 v.Chr. - 2015 n.Chr.), in Ketten gehalten worden.

Apropos Engel: In der Prophezeiung werden zwölf (12) spezielle Engel von Bedeutung erwähnt. Sie gehorchen dem immer wiederkehrenden Prinzip des hebräischen 7:5-Verhältnisses. In Offenbarung 15 werden sieben gute Engel erwähnt, welche die sieben Plagen ankündigen. Sie haben sich vor dem Thron des Universums postiert und sind Gottes ergebene Diener. Die ganze Offenbarung hindurch wird ihre Erscheinung stets als Ehrfurcht gebietend, kraftvoll, majestätisch und die Autorität des Schöpfers ausstrahlend geschildert. Die übrigen fünf der zwölf Engel sind die Todesengel, welche die Urteile Gottes an den bösen Erdenbewohnern vollstrecken. Konzentrieren wir uns auf diese fünf Engel des göttlichen Strafgerichts.

Ich habe 10 alte Namen von Engeln gefunden, die in Lexika und anderen Nachschlagwerken aufgeführt sind. Es sind dies Bezeichnungen, die jeweils nach klassischer Manier aus einem Verb oder Nomen und dem Namen Gottes zusammengesetzt sind. Im Alten Testament finden wir unter den Namen Gottes die beiden Bezeichnungen Elohim und El Schaddai. Die ersten drei Engel sind die wichtigsten in der He-Dimension: Michael, Gabriel und Helel oder Asasel. Beim Letzteren handelt es sich natürlich um Satan. Helel bedeutet „Herr über Hel“, woraus sich unser Wort „Hölle“ ableitet. Die anderen sieben Engel sind Uriel, Raphael, Roniel, Phanuel, Raziel, Seraquiel und Haniel. Es gibt noch einen weiteren, den „Engel von Jahwe (HERR)“, in dem zahlreiche Gelehrte Jesus Christus vor Seiner Fleischwerdung sehen.

Der erste Todesengel wurde zu Zeiten des alten Ägyptens zum Verrichten seines Schreckenswerks auf die Erde gesandt. Um 1500 v. Chr. lebten Hunderttausende von Fremden, Israeliten genannt, in der ägyptischen Provinz Goschen. Diese Sklaven des Pharao schufteten unter schwersten Bedingungen beim Bau seiner großen und reichen Städte. Als Moses erschien und vom mächtigsten König seiner Zeit ihre Freilassung verlangte, lehnte der Pharao ab. Daraufhin belegte Gott Ägypten mit zehn schrecklichen Plagen, bis der Pharao schließlich das Volk Gottes heim ins gelobte Land seiner Väter ziehen ließ.

Die Bibel vermerkt, dass die zehnte und letzte Heimsuchung das Abschlachten aller Erstgeborenen Ägyptens gewesen sei – und das traf ausnahmslos jeden von Mensch bis Tier. Vollstrecker dieser Strafe war der Todesengel, der erste seines Amtes. Zu seinen Opfern zählte auch des Pharaos Erstgeborener und Thronerbe. Wie von Gott befohlen, ging dieser Todesengel von Haus zu Haus und traf seine Wahl. Er tötete in ganz Ägypten gnadenlos Tausende erstgeborener Söhne und Tiere, durfte jedoch kein Kind und kein Tier anrühren, das unter dem Schutz von Gottes Passahfest-Opferung stand.

Der Todesengel hatte Order, jedes Haus zu verschonen, dessen Tür (Daleth) zum Zeichen für jene, die in Treue Gottes Befehle befolgen, mit dem Blut eines geopferten Schafs oder einer Ziege bestrichen war. Die Bewohner solcher Häuser blieben unversehrt und entgingen auf diese Weise gnädig einem schrecklichen Gottesurteil. Dieses Passahfest war ein Geschehen von entscheidender Bedeutung für die Geschichte Israels. Wir können daraus wertvolle Hinweise auf das gewinnen, was im Zuge der Apokalypse passieren wird.

Da Engel unseren Augen verborgen bleiben, haben sie gegenüber den Menschen einen ungeheuren Vorteil. Weil sie unsichtbar sind, können Engel uns bereits etwas antun, ehe wir auch nur ahnen, was es war, das uns getroffen hat. Das macht sie zu sehr gefährlichen Gegnern – insbesondere auch deshalb, weil wir kein Mittel dagegen ersonnen haben, welches uns das ganze Spektrum einer engelhaften Erscheinung erkennen ließe.

Außerdem sind Engel sehr machtvoll. Die Bibel berichtet, wie ein einziger Engel die 185.000 Mann starke, gut ausgebildete und bestens bewaffnete Armee des assyrischen Eroberers Sanherib vernichtete, als dieser Jerusalem belagerte. Die Schlacht währte nur kurz – höchstens einige Stunden in der Nacht, und niemand überlebte sie, außer dem König, der gedemütigt die Flucht ergriff (siehe 2.Könige 19:35-36).

Nun wollen wir feststellen, was geschieht, wenn diese vier gefährlichen Todesengel im Fortgang der Apokalypse auf die Erde losgelassen werden.

Ganz am Ende der Sajin-Ära (Anmerkung: technisch gesehen zeigen die Tabellen und die Weltkuckucksuhr die Apokalypse als eigene kurze Stunde im Verlauf des Cheth-Zeitalters; die Erde ist jedoch immer noch in der Hand Satans, was für Sajin bezeichnend ist) wird Gott im Himmel erneut befehlen: „Lasst die vier Todesengel los, die seit Anbeginn der Zeiten gefangen gehalten werden und auf diesen Moment vorbereitet sind.“ Der Grund dafür, dass es diesmal vier Todesengel sein werden, liegt darin, dass die ganze Welt ein enorm viel größeres Gebiet umfasst als Ägypten. Sie werden ihr Werk, für das sie ausersehen sind, im Iran, Irak und allen Ländern entlang des Euphrat beginnen. Satans Enklave, formal als Babylon bekannt, wird als erste an der Reihe sein:

Und der sechste Engel blies seine Posaune; und ich hörte eine Stimme aus den vier Ecken des goldenen Altars vor Gott; die sprach zu dem sechsten Engel, der die Posaune hatte:

Laß los die vier Engel, die gebunden sind an dem großen Strom Euphrat. Und es wurden losgelassen die vier Engel, die bereit waren für die Stunde und den Tag und den Monat und das Jahr, zu töten den dritten Teil der Menschen. (Offenbarung 9:13-15)

Die vier Todesengel werden zu Beginn des zweiten „Wehs“ ausgeschickt, das heißt zur Zeit der sechsten Posaune und der sechsten Schale. Alle drei Wehe ereignen sich jeweils gleichzeitig in der Daleth- und der He-Dimension. Die vier Todesengel verkörpern den He-Aspekt dieses Wehs, in der Daleth-Welt manifestiert es sich im Angriff der gewaltigen, 200 Millionen Mann starken Armee, die sich dort zur Schlacht in Armageddon zusammengefunden hat.

Diese vier Todesengel werden jedes Land auf dem gesamten Globus heimsuchen. Ja, Sie haben richtig gelesen: jedesLand ohne Ausnahme! Sie werden etwa 1½ Milliarden Menschen töten. Diese Prophezeiung wurde vor zweitausend Jahren schriftlich niedergelegt, und wenn Gott etwas so Gravierendes wie diesen Befehl vom Himmel dem sechsten Engel mit der sechsten Posaune der Apokalypse kundtut, so wird er auch in die Tat umgesetzt.

Doch sogar bei diesem Gemetzel kommen nicht alle Menschen ums Leben. Wie gelegentlich der Ereignisse im alten Ägypten, die, wie oben beschrieben, in Zusammenhang mit einem Todesengel stehen, dieses Urteil nur ein einziger Schritt in einem Auswahlverfahren. Wir müssen uns darüber klar sein, dass bald, nachdem diese Engel ausgesandt worden sind, Gottes Königreich auf Erden errichtet wird. Es ist zwingend erforderlich, dass die Bösen von der Erde getilgt werden, damit ihnen jede Gelegenheit genommen ist, Gottes neue Zivilisation zu sabotieren.

Die Todesengel werden alle umbringen, die sich weigern, Reue zu üben, also solche, die sich Gottes irdischer Herrschaft unterwerfen könnten, es jedoch nicht wollen. Die gleiche selektive Säuberung von allem Übel wird da schon im Verlauf der 8. und 9. Periode der himmlischen Apokalypse stattgefunden haben. Alle bösen Wesen und Engel sind dann bereits aus dem Himmel verstoßen worden. Sie sind aus dem Himmel gejagt und mit Satan samt und sonder auf die Erde „gestürzt“ worden. Letzten Endes werden Satan und die anderen „gefallenen Engel“ entweder im „Feuersee“ ihr Ende finden oder in die Unterwelt, den „Hades“, verbannt und damit keinerlei Einfluss auf das irdische Geschehen mehr ausüben können.

Über unendliche Zeit hatte die spirituelle Welt des Himmels unter schändlichsten Verunreinigung zu leiden, immer dann nämlich, wenn Satan und seine Dämonen dort erschienen, um Gottes Hofstaat in Verruf zu bringen (s. Hiob 1:6). Mit Michaels siegreicher Vertreibung Satans und seiner bösen Engel aus der He-Dimension des Himmels ist zugleich Gottes Reich der Gerechtigkeit gereinigt. Obgleich Satan während der Mini-Apokalypse auf die Erdenwelt verbannt wird, ist es schon vorherbestimmt, dass die göttliche Säuberungsaktion ihm dorthin folgt und auch die Erde vom Königreich der spirituellen Finsternis befreit wird.

Die Plazenta, die von jeher das der Menschheit innewohnende Böse verkörpert, wird vom Universum abgestoßen. Gottes neues Kind bzw. die neue Zivilisation bezieht dann auch die Erde mit ein. So einfach ist das, dass ich es schwerlich besser erklären kann. Es mag sehr schwierig für Sie sein, diese Wahrheiten zu begreifen, da Sie ein Leben lang mit den Lügen Satans gefüttert worden sind. Seine Lügen finden sich überall in unseren höheren Bildungseinrichtungen, so, wie auch die öffentlichen Nachrichten- und Unterhaltungsmedien voll davon sind.

Die Menschheit ist absichtlich vom Feind manipuliert worden, damit sie das, was klar auf der Hand liegt, nicht zu erkennen vermag. So sollten beispielsweise meine islamischen Brüder bitte zur Kenntnis nehmen, dass der Schöpfer des Universums im Rahmen dieses letzten Ereignisses den Palästina-Konflikt im Nahen Osten für immer lösen wird, so dass alle Seine Kinder zusammen in Frieden leben können.

40 Jahre lang wanderten die Kinder Israels in der Wüste Sinai umher. Mit Ausnahme von Zweien erreichte keiner der damals lebenden Israeliten, sofern sie älter als 25 Jahre waren, das Gelobte Land; denn sie waren im Unglauben verharrt und hatten gegen Gott rebelliert. Die in Ägypten geborenen ruchlosen Gesellen durften nicht mehr erleben, was Gott ihnen angekündigt hatte; erst deren Kindern war das vergönnt.

Wenn die Todesengel während der Apokalypse noch einmal das Land durchstreifen, wird auf dem Erdenrund die Anzahl Waisen plötzlich dramatisch in die Höhe schnellen. Ihre Eltern werden diese vier engelhaften Vollstrecker des göttlichen Zorns nicht überleben, viele Kinder aber werden am Leben bleiben – gerade so, wie einst die Kinder des Exodus. Es werden jugendliche Angehörige jedes einzelnen Volksstamms am Leben bleiben. Jedoch muss, der Absicht Gottes zufolge, Verantwortlichkeit herrschen – auch bei den Kindern. Nicht alle Kinder werden Gottes Zorn entgehen. Das Böse wird in der künftigen Weltordnung nicht geduldet werden. Ist ein Kind von seinen Eltern mit Hass gegenüber einer anderen sozialen Gruppe infiziert worden, so wird es, ganz gleich, wie alt es ist, den Todesengeln zum Opfer fallen.

Wenn im Charakter eines Kindes von Natur aus etwas unheilbar Böses angelegt ist – ganz gleich, wie sich das im einzelnen ausdrücken mag – so wird dieses Kind Gottes Königreich nicht erben. Das jugendliche Alter allein wird kein Kind automatisch vom Richtspruch ausnehmen, wie dies einst Fall war, als Israel durch die Wüste zog. Das ist ein ernüchternder Gedanke für jeden, der eigene Kinder hat. Daran muss ich denken, wenn ich Bilder jener Jugendlichen sehe, die, mit Bomben auf ihrem Körper befestigt, zu Massenmördern werden, und das manchmal schon in sehr jungen Jahren.

So weit also meine Gedanken zur Unterscheidung von Jung und Alt im Sinne der Eigenverantwortung. Machen Sie sich Gedanken, welcher Gruppe Sie wohl angehören! Werden Sie die Apokalypse überstehen, um sodann in Gottes wieder erstandenem Königreich auf Erden weiterzuleben?

Das Gericht über die Völker

Wenn aber der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit, und alle Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Thron seiner Herrlichkeit, und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet, und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken.

Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her [Schafe], ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen, und ihr seid zu mir gekommen.

Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dir zu essen gegeben, oder durstig und haben dir zu trinken gegeben? Wann haben wir dich als Fremden gesehen und haben dich aufgenommen, oder nackt und haben dich gekleidet? Wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen?

Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. [Die Brüder hier bedeutet Christen, Juden welche als Schafe bezeichnet sind.]

Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Geht weg von mir, ihr Verfluchten [Ziegenböcke], in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir nicht zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich nicht aufgenommen. Ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich nicht gekleidet. Ich bin krank und im Gefängnis gewesen, und ihr habt mich nicht besucht.

Dann werden sie ihm auch antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig gesehen oder als Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient? Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten [Schafe], das habt ihr mir auch nicht getan. Und sie [Ziegenböcke] werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten [Schafe] in das ewige Leben. (Matthäus 25:31-46) [meine Hinzufügung]

Einem Kind fällt es leicht, zwischen Schafen und Ziegen zu unterscheiden. Es sind zwei verschiedene Tierarten, und selbst ein kleines Kind kann problemlos unterscheiden, um welches von beiden es sich jeweils handelt. Mittels eines bestimmten Verfahrens trennt Gott die bösen Menschen von denjenigen, welche die Apokalypse überleben werden, und er tut das in einer Weise, die von den vier Todesengeln klar zu verstehen ist, so dass sie die Schafe „übergehen“. Sie werden nur diejenigen töten, die sich nicht freudig einfügen in Christi neue Weltordnung, die nach Seiner Rückkehr auf die Erde einsetzt.

Wie durch die Sintflut in Noahs Tagen wird die Erde erneut von der Verderbtheit böser Menschen gereinigt werden. Ich habe die Eigenschaften jener herausgestellt, die von den Todesengeln hingerichtet werden. Während Sie dieses Buch lesen, ist Ihnen der Zeitpunkt Ihres Todes verborgen. Doch solange Sie noch am Leben sind, haben Sie Gelegenheit, sich zu ändern und sich der Schafherde Gottes zuzugesellen.

In meinem ersten Buch führte ich Sie in die Zehn Gebote der zukünftigen Regierung auf Erden ein. Das Zweite Gebot endet folgendermaßen:

Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten. (Exodus 20:5-6) [meine Hinzufügung]

Das Gesetz und Propheten laut Jesus

Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste [Ziegen] heißen im Himmelreich; wer [Schaf] es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. (Matthäus 5:17-20) [meine Hinzufügung]

Wer auch immer dem Wort Gottes unbiblische Dogmen, kirchliche Bräuche und kulturell geprägte religiöse Lehren verbreitet, wird auf ewig vergehen. Dies sei jenen christlichen und sonstigen Religionslehrern zur Warnung gesagt, die uns ein krauses Gemisch aus Wahrheit und falschen, nicht auf der Bibel fußenden Theorien vorsetzen.

“Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist (2.Mose 20:13; 21:12): «Du sollst nicht töten»; wer aber tötet, [Ziege] der soll des Gerichts schuldig sein. Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder oder Schwester zürnt [Ziege], der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Du Nichtsnutz!, [Ziege] der ist des Hohen Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr! [Ziege], der ist des höllischen Feuers schuldig.” (Matthäus 5:21-23 NRSV) [meine Hinzufügung]

„Ihr sollt nicht stehlen [Ziege] noch lügen [Ziege] noch betrügerisch handeln [Ziege] einer mit dem andern. Ihr sollt nicht falsch schwören [Ziege] bei meinem Namen und den Namen eures Gottes nicht entheiligen [Ziege]; ich bin der HERR. Du sollst deinen Nächsten nicht bedrücken [Ziege] noch berauben [Ziege] . Es soll des Tagelöhners Lohn nicht bei dir bleiben bis zum Morgen. Du sollst dem Tauben nicht fluchen [Ziege] und sollst vor den Blinden kein Hindernis legen [Ziege], denn du sollst dich vor deinem Gott fürchten [Schaf]; ich bin der HERR. Du sollst nicht unrecht handeln [Ziege] im Gericht: du sollst den Geringen nicht vorziehen, aber auch den Großen nicht begünstigen, sondern du sollst deinen Nächsten recht richten [Schaf]. Du sollst nicht als Verleumder umhergehen [Ziege] unter deinem Volk. Du sollst auch nicht auftreten gegen deines Nächsten Leben [Ziege]; ich bin der HERR. Du sollst deinen Bruder nicht hassen [Ziege] in deinem Herzen, sondern du sollst deinen Nächsten zurechtweisen [Schaf], damit du nicht seinetwegen Schuld auf dich ladest. Du sollst dich nicht rächen [Ziege] noch Zorn bewahren gegen die Kinder deines Volks [Ziege] . Du sollst deinen Nächsten lieben [Schafe] wie dich selbst; ich bin der HERR.” (Levitikus 19:11-18) [meine Hinzufügung]

Die in obigen Versen erwähnten schweren Vergehen werden in den letzten Erdentagen in aller Härte bestraft werden. Sie lassen sich wie folgt auflisten:

    1. ungerechtfertigter Zorn und Beleidigungen
    2. Diebstahl
    3. unrechte Machenschaften
    4. Lüge
    5. Meineid
    6. Lästerung
    7. Betrug
    8. Fluchen
    9. ungerechtes Richten
    10. Verleumdung
    11. Raubmord (Blutschuld)
    12. Hass
    13. Rache

Während der letzten 13 Tage des göttlichen Zorns werden die vier Todesengel all diejenigen hinrichten, die sich der 13 Vergehen schuldig gemacht haben und darin leben. Somit wird die Erdbevölkerung endgültig gereinig werden von allen unbußfertigen Sündern und Menschen, die im Widerstreit gegen den heiligen Gott verharren. Solches Verhalten wird in der neuen Zivilisation keineswegs mehr geduldet werden – nicht einmal in den Anfangszeiten. Gott beabsichtigt, seine Herrschaft über die Erde ganz neu und umfassend aufzurichten. Die durchdringende Reinigung der Geistatmosphäre weltweit wird dann wie die Totalerneuerung im Frühling anmuten, wie wir sie kennen, wenn nach einem langen, kalten Schneewinter die verbliebenen welken Blätter abfallen und die Pflanzen mit unglaublicher Kraft zu neuem Leben erwachen und treiben.

Darf ich fragen: sind Sie Schaf oder Ziege? Das liegt ganz bei Ihnen! Vielleicht haben Sie einen islamischen Hintergrund. Sie entscheiden darüber, ob Sie jemanden aus Ihrer Familie, einen Nachbarn oder einen Fremden verfolgen, der zum Christentum übertritt. Warum soll man den Zorn Gottes riskieren, indem man einem Mitmenschen Schaden zufügt, nur weil man nicht einer Meinung mit ihm ist? Versöhntsein (Schafszustand) mit Gott durch Jesus Christus gewährleistet die größte Sicherheit, dem Todesengel zu entgehen. Zumindest aber kann man sich anderen gegenüber ehrlich, anständig und barmherzig verhalten. Die Liste mit den Ziegen ist sehr lang, und so stellt sich uns die Frage, wer davon wird wohl die Apokalypse überleben?

Wenn wir erkennen, dass wir nicht auf diese lebensbedrohliche Art und Weise leben können und vermeiden wollen, von einem der vier Todesengel umgebracht zu werden, besteht die einzige Lösung, die ich sehe, darin, zum Kreuz Jesu Christi zu kommen. Ihn muss jeder einzelne von uns bitten, alle seine Sünden von ihm zu nehmen, damit Seine Vollkommenheit in uns zu wirken beginnt. So werden uns von Stund an unsere Verfehlungen vergeben, und wir bleiben vom Todesurteil – der ewigen Loslösung von Gott – verschont. Ab diesem Punkt versiegt die Macht des Todesengels über uns, weil wir Himmelsbürger geworden sind, ausgesöhnt mit dem himmlischen Königreich, gezählt unter die „Erstgeborenen“, die Königskinder Gottes (s.a. Kolosser 1:13-14).

Geschätzte Zahl der Überlebenden

Hier meine Berechnung:

Wir stellen fest, dass zu Beginn der Apokalypse vier Reiter hoch zu Ross auf der Bildfläche erscheinen. Die Offenbarung berichtet, dass ein Viertel (25%) der heutigen Weltbevölkerung von etwa 6 Milliarden Menschen von einem dieser Reiter vernichtet wird. Somit verbleiben vielleicht 4,5 Milliarden (siehe Offenbarung 6:7-8). Durch die Auswirkungen von über sieben Jahren Krieg, Verfolgung und Aufständen, verschuldet vom Antichristen, wird sich die Erdbevölkerung sicher noch weiter dezimieren, so dass schließlich nicht mehr als 2 – 2,5 Milliarden am Leben sind. Gegen Ende der Apokalypse wird wiederum ein Drittel dieser Überlebenden (33%) durch Einwirkung der vier Todesengel umkommen. Somit bleiben noch etwa 1,6 Milliarden Menschen auf der Erde am Leben (siehe Offenbarung 9:13).

Am Ende der Apokalypse wird Jerusalem von Armeen umzingelt sein. Heere in der Stärke von 200 Millionen Soldaten werden aus dem Norden kommen und auf ihrem Weg nach Jerusalem ein Drittel der Weltbevölkerung vernichten. Am Ende werden auch sie vollständig aufgerieben sein, aber noch immer wird es Menschen geben, die nicht zur Umkehr bereit sind (siehe Hesekiel 38:17-23; Offenbarung 9:20–21). Das letzte Erdbeben wird Tausende von Städten in Schutt und Asche legen. Es wird mit einem Unwetter einhergehen, das im Zeichen der „Sieben Donner“ losbricht und mit 100 Pfund schweren Hagelkörnern aufwartet (siehe Offenbarung 10:3-4; 16:21). Damit dürfte die Erdbevölkerung auf etwa 700 Millionen geschrumpft sein.

Insgesamt werden wohl ein Zehntel (10%) bis höchstens zwei Zehntel (20%) der Menschen auf der Erde überleben. In Sacharja 13:8-9 findet sich der Hinweis, dass ein Drittel der Juden Israels am Leben bleibt. Vergleicht man die bevorstehende Zerstörung zum Zweck der Säuberung der Erde mit der Sintflut, so will uns scheinen, dass die genannte Zahl an Überlebenden noch zu hoch gegriffen ist. Letztlich wird die Anzahl der tatsächlich Geretteten vermutlich noch erheblich geringer ausfallen.

Meine Gewissheit, das ewige Leben geschenkt zu bekommen, beruht auf dem Tod Jesu Christi und Seiner Auferstehung zu ewiger Herrlichkeit. Ich sorge mich nicht darüber, ob ich im Bett sterbe oder durch die Hand irgend eines hasserfüllten Fanatikers. Auch habe ich keine Angst davor, den Hungertod zu erleiden, da mir dieses 1946 schon fast widerfahren wäre. Für mich bedeutet das lediglich, dass ich durch jene Daleth-Tür in einen anderen Raum schreite, in dem ich einer herrlichen, neuen Lebenserfahrung entgegen harre und in dem die dem Menschen innewohnende Kraft aufblüht und heranreift zur vollen Entfaltung der gottgewollten Freiheit im Zeichen der Liebe.

In der Offenbarung berichtet Johannes, dass eine riesige Menschenmenge, die sich aus allen Völkern gebildet hatte, zum Gesang anhob, von Musikinstrumenten begleitet. Die Erwähnung solch herrlicher Konzerte zeugt davon, dass dort einmal jedermann von Freude und Begeisterung erfüllt sein wird. Unser Leben wird voll ewig währender Seligkeit sein, denn unser Augenmerk wird ganz und gar auf das Lamm Gottes gerichtet sein, das einstmals für unsere Sünden geschlachtet wurde. Er, der einst gekreuzigt wurde, kehrt als siegreicher König zurück; sein Triumph ist die Liebe zu den Verlorenen. Das geleistete Opfer können wir ihm niemals vergelten, nur annehmen. Einzig aufgrund Seiner Liebe kann sich ein jeglicher von uns als dem Jenseits würdig erweisen. Die letzten Worte der Bibel verkünden das Endergebnis des Wirkens der vier Todesengel (Offenbarung 22:14):

[Schafe:] „Selig sind, die ihre Kleider waschen, dass sie teilhaben an dem Baum des Lebens und zu den Toren hineingehen in die Stadt.“

[Ziegen]: „Draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Mörder und die Götzendiener und alle, die die Lüge lieben und tun.“

Die Sieben Donner: eine dritte Apokalypse im Äther?

Dies ist das letzte Geheimnis des 17. Tammus, welches mir enthüllt wurde. Als ich einmal im Fernsehen eine wissenschaftliche Bildreportage aus einer Raumstation im All verfolgte, stellte sich die dabei gleichfalls sichtbare Erde als ein hübscher, von Wolken umrahmter Ball dar. Besonders beeindruckte mich, dass rings um den Globus an einem Dutzend Stellen gleichzeitig Lichtblitze aufschossen. Die Blitze schienen von Wolke zu Wolke zu hüpfen, und wäre ich kein Erdenbewohner, und wüsste nicht, was ich da sehe, so hätte ich diese Blitze auch als etwas anderes deuten können.

Angenommen, es gäbe intelligente außerirdische Lebewesen im Weltraum, hätten sie annehmen können, es handele sich um Explosionen, die sich da unentwegt ereigneten. Sollten derartige Fremdlinge jedoch ein Raumschiff in unsere Atmosphäre lenken können, so erhielten sie ein völlig anderes Bild derselben Ereignisse, sobald sie einmal die Winde gespürt, die zuckenden Blitze gemessen und die Gewitterwolken genauer untersucht hätten.

In der Offenbarung ist zwischen der sechsten und der siebten Posaune eine Geschichte eingefügt, über die ich noch nie in meinem Leben etwas erfahren hatte. Auch ist mir niemals jemand begegnet, der den Versuch unternommen hätte, mir ihre Bedeutsamkeit zu erklären.

Und ich sah einen andern starken Engel vom Himmel herabkommen, mit einer Wolke bekleidet, und der Regenbogen auf seinem Haupt und sein Antlitz wie die Sonne und seine Füße wie Feuersäulen. Und er hatte in seiner Hand ein Büchlein, das war aufgetan. Und er setzte seinen rechten Fuß auf das Meer und den linken auf die Erde, und er schrie mit großer Stimme, wie ein Löwe brüllt. Und als er schrie, erhoben die Sieben Donner ihre Stimme.

Und als die Sieben Donner geredet hatten, wollte ich es aufschreiben. Da hörte ich eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Versiegle, was die Sieben Donner geredet haben, und schreib es nicht auf!

Und der Engel, den ich stehen sah auf dem Meer und auf der Erde, hob seine rechte Hand auf zum Himmel und schwor bei dem, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, der den Himmel geschaffen hat und was darin ist, und die Erde und was darin ist, und das Meer und was darin ist:

Es soll hinfort keine Zeit mehr sein, sondern in den Tagen, wenn der siebente Engel seine Stimme erheben und seine Posaune blasen wird, dann ist vollendet das Geheimnis Gottes, wie er es verkündigt hat seinen Knechten, den Propheten.

Und die Stimme, die ich vom Himmel gehört hatte, redete abermals mit mir und sprach: Geh hin, nimm das offene Büchlein aus der Hand des Engels, der auf dem Meer und auf der Erde steht! Und ich ging hin zu dem Engel und sprach zu ihm: Gib mir das Büchlein! Und er sprach zu mir: Nimm und verschling's! Und es wird dir bitter im Magen sein, aber in deinem Mund wird's süß sein wie Honig. Und ich nahm das Büchlein aus der Hand des Engels und verschlang's. Und es war süß in meinem Mund wie Honig, und als ich's gegessen hatte, war es mir bitter im Magen. Und mir wurde gesagt: Du mußt abermals weissagen von Völkern und Nationen und Sprachen und vielen Königen. (Offenbarung 10:1-11)

Dieser Bibelvers kam mir zunächst sehr rätselhaft vor, war es Johannes doch verboten, aufzuschreiben, was er zu sehen bekam. Es gibt indessen genügend Hinweise, die begreiflich machen, wo solche Donnerschläge in den Zeitraum der letzten dreizehn Tage der Apokalypse passen. Dieser Abschnitt berichtet über einen sehr mächtigen Engel – einen von höchstem Rang – über dessen Haupt ein Regenbogen schwebt. Seine Beine gleichen feurigen Säulen, und mit einem Fuß steht er auf der Erde, mit dem anderen auf dem Meer. Der Regenbogen ist Ausdruck dessen, dass der Engel über die Welt bestimmt, und er ist das Zeichen dafür, dass Gott mit allen im Bund steht, welche die erste Säuberung vom irdischen Unrat überlebt haben – nämlich die Sintflut zu Noahs Zeiten.

Als nächstes schreit dieser gewaltige Engel die Botschaft der „Sieben Donner“ heraus, die auf der Schriftrolle in seiner Hand niedergelegt ist. Just in diesem Moment wurde unserem gewissenhaften Chronisten Johannes befohlen, nicht weiterzuschreiben. So konnte er uns nicht mehr vermitteln, was es mit den Sieben Donnern eigentlich auf sich hat.

Ich glaube, dass diese Sieben Donner das Ende des Cheth-Zeitalters der Apokalypse verkünden und die siebte Posaune (oder siebte Zornschale) einläuten, das heißt das dritte und letzte „Wehe“, das die Mächte der Finsternis vernichten und den Weg bereiten wird für das Teth-Zeitalter des Königreiches Gottes. Die Heraufkunft dieses neuen Zeitalters schließlich wird allen Menschen das He-Geheimnis der spirituellen göttlichen Dimension einschließlich der stofflichen Sphäre des Daleth enthüllen. Gott wird uns alle Seine Israel und den Völkern der Erde verheißenen Segnungen zukommen lassen, von denen Seine Propheten und Diener berichtet haben.

Die Geschichte endet damit, dass Johannes seine Schriftrolle isst und ihm übel wird, als er sie herunterschluckt. Der Befehl: „Nimm und iss; es wird bitter in deinem Magen sein, aber süß wie Honig in deinem Mund“ entspricht in seinem Inhalt ähnlichen Aussagen, welche die Bereitwilligkeit früherer Propheten wie Jeremia und Ezechiel erkennen lassen, Gottes Wort zu verkünden (siehe Jeremia 15:16; Ezechiel 2:8; 3:1-3).

Mit „Süße“ ist gemeint, dass der Heilige Geist die Botschaft befiehlt, konzipiert und inspiriert. Die Offenbarung berichtet indes, dass die Botschaft Johannes missfällt und er alles andere als erfreut ist über die bevorstehenden strengen Gottesgerichte. Insofern liegen ihm die Prophezeiungen bitter im Magen. Es wird ihm übel angesichts der Schmerzen und Nöte, die über Millionen eigensinniger und nicht bußfertiger Menschen kommen werden. Glücklicherweise enthält das Buch der Offenbarung aber auch wunderbar segensreiche Prophezeiungen über die Ankunft Christi sowie den Neuen Himmel und die Neue Erde im Anschluss an die Apokalypse. Wer es liest, sollte während der Tage der schrecklichsten Heimsuchungen und Sorgen an diese Verheißungen denken.

Als ich jenes Geheimnis der Sieben Donner aus meiner Perspektive als Uhrmacher untersuchte, bemerkte ich an der Stelle, kurz bevor der Kuckuck sein Erscheinen ankündigt, eine große Kerbe in der Weltkuckucksuhr.Indem ich sie mit dem Zahlensystem des hebräischen Alphabets verglich, gewann ich neue Einsichten hinzu.

Mit einem Fuß steht der Engel auf der Erde, mit dem anderen auf dem Meer. Der Hinweis auf beide Füße besagt, dass die Botschaft des Engels weitere Prüfungen auf der Erde betrifft. Das Sajin-Zeitalter von 6.000 Jahren menschlicher Geschichte hienieden wird durch den Fuß, der auf der Erde ruht, versinnbildlicht. Durch den Kontakt mit dem Fuß wird die Verbindung zur entsprechenden Epoche hergestellt. Kurzum, unsere vergangene Zivilisation ist der Brennpunkt, auf dem der linke Fuß des Engels steht.

Des Engels rechter Fuß ruht auf dem Meer. Im Zahlensystem des hebräischen Alphabets ist das Meer durch den Buchstaben Mem (= 40, ausgedehnte, unbestimmte Wasserfläche) vertreten. Mem ist die Daleth (4)-Dimension mit einem Endzweck (4x10=40). Der Engel kündigt an, dass Gottes größtes und bedeutendstes Mysterium sich bald nach den Donnern auflösen wird, nämlich beim Ertönen der siebten und letzten Posaune.

Die Menschen leben in der Daleth-Dimension. Die Welt der Daleth (4)-Dimension hat „vier“ Ecken. Die vier Ecken von Daleth sind im einzelnen:

Der Raum: die physische, materielle Welt, unsere Erde

Des Menschen Geist oder Seele: die He- (jenseitigen) Aspekte aller sterblichen Menschen

Die Zeitdimension: sterblich sein; die Menschheit ist der Zeit unterworfen

Satans Reich: zahlreiche Bibelverse beziehen sich auf die vier Ebenen unserer Welt: die beiden Himmel, die Erde und der unterirdische Bereich (die Hölle bzw. der Hades).

Wenn weiße grelle Blitze die Luft durchzucken, sind sie vom Donner begleitet; Krachen und Grollen erfüllt die Luft. Ohne Luft entsteht kein Donnergetöse; also lautet das Schlüsselwort: Luft. Die hundert Pfund schweren Hagelkörner sind somit eine Begleiterscheinung der Sieben Donner in der Natur.

Die Posaunen ertönen sechsmal aus Anlass von sechs vorausgegangenen Begebenheiten, die zum Zeitpunkt der Sieben Donner bereits stattgefunden haben. Die siebte Posaune kündigt die siebte Schale an, die, begleitet von Blitzstrahlen und Donnerschlägen, in den Äther oder dem Luftraum ausgegossen wird. Die Verbindung zu den Sieben Donnern ist offenkundig. Meine neuzeitlichen Kalenderdaten geben dafür den Zeitraum vom 4 bis 17. September 2015 an.

Nach meiner Erkenntnis kündigen die Sieben Donner der Offenbarung eine sehr kurze Apokalypse für die erst wenige Zeit zuvor gestürzten Engel an. Das Donnern am Ende der Apokalypse findet um des Überlebens der Menschheit willen statt, reinigt es doch die die Erde umgebende Atmosphäre von allen verderbten Engeln. Mit ihm ist also zugleich auch die Zeit für alle mit Satan aus dem Himmel gestürzten Engel abgelaufen. Die dämonischen Heere bestehen nicht mehr. Die Schrecken der Apokalypse sind fast vorüber.

Die Bibel vermeldet klar und deutlich, dass Satan allein ist, wenn er nach Abschluss der Apokalypse auf der Erde in Ketten gelegt und in einer tiefen Schlucht eingekerkert wird. Wie Pharao am Ufer des Roten Meeres stehend auf seine 600 zerstörten Streitwagen blickte, so wird Satan sowohl seine Engel- als auch seine Menschenheere zerstört sehen (siehe Exodus 14:28). Die Luft wird nun gereinigt sein, und der Fürst der Mächte des Äthers hat seine Gewalt verloren (siehe Epheser 2:2).

Eine neue Erklärung des Regenbogens

Alsbald wurde ich vom Geist ergriffen. Und siehe, ein Thron stand im Himmel, und auf dem Thron saß einer. Und der da saß, war anzusehen wie der Stein Jaspis und Sarder; und ein Regenbogen war um den Thron, anzusehen wie ein Smaragd.

Und um den Thron waren vierundzwanzig Throne, und auf den Thronen saßen vierundzwanzig Älteste, mit weißen Kleidern angetan, und hatten auf ihren Häuptern goldene Kronen.

Und von dem Thron gingen aus Blitze, Stimmen und Donner; und sieben Fackeln mit Feuer brannten vor dem Thron, das sind die sieben Geister Gottes. Und vor dem Thron war es wie ein gläsernes Meer, gleich dem Kristall, und in der Mitte am Thron und um den Thron vier himmlische Gestalten, voller Augen vorn und hinten. (Offenbarung 4:2-6)

Gottes Thronsaal ist der Mittelpunkt des Himmels. In der Offenbarung wird er in allen Einzelheiten geschildert. Ich möchte mich an dieser Stelle jedoch ganz dem Regenbogen und dessen Bedeutung zuwenden.

Ich bin wissenschaftlich im wesentlichen ein Selfmademan oder Laie und habe meine Kenntnisse eher einschlägigen Zeitschriften als einem förmlichen Universitätsstudium zu verdanken. Vor kurzem las ich in einem dieser Magazine etwas, das an keiner Hochschule gelehrt wird, ja ebenso gut direkt aus der Bibel übernommen sein könnte. Etliche Wissenschaftler tun sich schwer damit, unsere materielle Welt der Daleth-Dimension zu verstehen. Wenn wir mit Hilfe von Teleskopen ins All spähen, können wir Milliarden von Galaxien ausmachen. Von spektrografischen Analysen visueller und radioastronomischer Aufzeichnungen her wissen wir, dass diese weit entfernten Milchstraßen sämtlich aus denselben atomaren Teilchen, wie wir sie von der Erde her kennen, zusammengesetzt sind.

Der Regenbogen über der Gestalt des mächtigen Engels in Offenbarung 10 ließe sich mit einem Spektrografen aus unserer materiellen Welt recht einfach erkennen. Im Lichtbereich des Regenbogens können wir die verbundenen Frequenzen oder Lichtsignaturen aller Substanzen der Schöpfung entdecken. In den beiden hier zitierten Bibelversen erfahren wir, dass der Regenbogen zum einen über dem Haupte Gottes und zum anderen über dem Kopf dieses eminent wichtigen Engels der Sieben Donner schwebt.

Auf diese Weise symbolisiert der Regenbogen in Gänze jene rätselhafte Substanz, die den gesamten multidimensionalen Kosmos ausfüllt. Darin ist auch der Stoff eingeschlossen, der sowohl der He-Dimension der himmlischen Sphäre angehört als auch dem messbaren physischen Universum von Materie, Energie und Zeit, das unsere Daleth-Dimension darstellt. Die metaphysische Dimension des Himmels besitzt ebenso eine Struktur wie die naturwissenschaftlich erfassbare stoffliche Erdensphäre und folgt voraussagbaren Gesetzen und Beziehungen.

Allerdings stellt sich hier die Frage: Ist die atomare Zusammensetzung der himmlischen He-Dimension identisch mit derjenigen der materiellen, irdischen, zeitgebundenen Daleth-Welt? Ich glaube, die Antwort ist Ja! Lassen Sie mich erklären.

Jedes chemische Element angefangen bei Wasserstoff, Deuterium und Tritium bis hin zum Uran lässt sich durch sein Lichtspektrum eindeutig bestimmen. Das ist ein wissenschaftliches Paradoxon, das ich nicht ganz verstehe. Albert Einsteins berühmte Gleichung E=MC² hat ausgedient, wenn Masse sich in reine Energie verwandelt. Dies ist das Grundprinzip für den Bau der gefürchteten kernspaltenden und Wasserstoff-verschmelzenden Bomben der Neuzeit. Das Zerstörungspotential von Atombomben wird energiemäßig in Tausenden von Tonnen ausgedrückt (orientiert an der Explosivkraft von TNT) und dasjenige von H-Bomben in Millionen Tonnen (Megatonnen).

Wenn ich Einsteins Gleichung und ihre belegte explosive Wahrheit akzeptiere, dass Materie sich in Energie umwandeln lässt, dann darf ich daraus schließen, dass auch die gesamte Materie vollständig und zu 100% in reine Energie überführt werden könnte. Des weiteren dürfte auch der Umkehrschluss erlaubt sein: aus reiner Energie lässt sich Materie herstellen. Insofern ist erklärlich, dass Gott sich dieses Prinzips in einer uns unbekannten Weise bedient hat, indem er durch reines Aussprechen das materielle Universum zu erschaffen („und Gott sprach... und es ward“). Dies ist genau das Gegenteil dessen, was Albert Einstein entdeckte, doch die Vereinte Feldtheorie, wie er sie nannte, ist auch das, womit Einstein die zweite Hälfte seines Lebens verbrachte, indem er versuchte, sie mathematisch zu definieren.

Folgen wir dieser Argumentationskette nun weiter, dann erscheint es durchaus möglich, die scheinbar gegensätzlichen Theorien bezüglich der Struktur des Universums mit einander in Einklang zu bringen. Ein hervorragendes Beispiel hierfür liefert uns das Wesen des Lichts, das sich einmal als energiegeladenes Teilchen, ein anderes Mal als Energiewelle manifestiert (die Natur des Lichts ist an sich ein Paradoxon). Aus einem bestimmten Blickwinkel betrachtet setzt sich das Universum aus Teilchen zusammen (aus Atomen, Neutronen, Positronen usw.), und doch bewegen sich die Energiekräfte in Wellenform. Der gemeinsame Nenner findet sich da, wo sich alles in Energie ausdrücken oder umwandeln lässt. Es handelt sich um die zwei Seiten einer und derselben Münze. Und deshalb sehen wir uns mit dem Phänomen eines Paradoxons konfrontiert.

Wir dürften einen weiteren Hinweis darauf erhalten, dass eine derartige Argumentation ihre Gültigkeit hat, wenn wir den Regenbogen noch weiter untersuchen. Wenn wir das von der Sonne kommende Licht mittels eines Prismas zerlegen, erkennen wir die Regenbogenfarben. Innerhalb dieser Farben finden sich Spektrallinien. Jedes Element verfügt über ein ihm eigentümliches Muster an Spektrallinien, deren Vorhandensein mit dem richtigen wissenschaftlichen Instrumentarium nachzuweisen ist. Wenn das Licht sich sammeln lässt, ist es auch zu analysieren, ob sich das nun in einem Labor abspielt oder in einer fernen Galaxis. Dieselben Elemente, aus denen, wie festgestellt, unsere Körper bestehen, lassen sich genauso in den entlegensten Milchstraßen unseres Universums ausmachen.

Doch jenseits der Regenbogenfarben sagt uns die Physik, dass es unterhalb der blauen Seite des Regenbogens eine Art unsichtbares Licht, ultraviolette Strahlen genannt, gibt. Weitere unsichtbare Strahlen, nämlich infrarote, finden sich auf der anderen, der roten Seite des Spektrums. Auf diese Weise umfasst das ganze Energiespektrum alle Niederfrequenzen, die das Auge nicht wahrnimmt, und auch die Hochfrequenzen, die ebenfalls unsichtbar sind. Irgendwo im Bereich der mittleren Bandbreite der sichtbaren Lichtfrequenzen befinden sich die atomaren Strukturen eines jeden bekannten Elementes.

Lichtenergie lässt sich nachweislich mühelos in andere Energieformen wie z.B. Wärme, aber auch in zahlreiche subatomare Teilchen umwandeln. Um Letzteres zu erreichen, bedienen sich Wissenschaftler eines Linearbeschleunigers oder Zyklotrons, also technischer Apparate, die in der Lage sind, vorhandene Atome und subatomare Partikel aufeinander prallen zu lassen, um neue Teilchen zu erschaffen.

In der modernen Technologie kommen diese verschiedenen elektromagnetischen Frequenzen in vielfältiger Weise zum Einsatz und das in verschiedenen Funktionen, für die sie sich in verschiedenen Frequenz- und Intensitätsbereichen als besser geeignet erweisen. Auf der nächst höheren Stufe kommen wir zu den bereits vertrauten Röntgenstrahlen und den Radio- beziehungsweise Fernsehwellen. Selbst oberhalb dieser Ebene können wir Alpha-, Gamma-, Beta- und kosmische Strahlen messen und einsetzen, über die ich allerdings nicht viel weiß. Irgendwo an der Grenze zur Unendlichkeit leuchtet das unerreichbare Licht der Gegenwart Gottes.

Meine Überlegungen zusammenfassend kann ich sagen: Wenn wir das Spektrum des Sonnenlichts mit Hilfe eines Prismas analysieren, entdecken wir Spektrallinien in den sichtbaren Regenbogenfarben eines jeden bekannten Elements, so wie es in das Periodensystem der Elemente eingeordnet ist. Am vierten Schöpfungstag wurde im Weltall die Erde in ihre Umlaufbahn um die Sonne geworfen, was darauf hinweist, dass der Daleth-Dimension eine Absicht zugrunde liegt. In diesen von der Sonne ausgehenden Spektrallinien sind die meisten der Elemente vertreten, die sich im Universum und auf der Erde finden lassen. Tatsächlich stießen Wissenschaftler zuerst im All auf diese Teilchen, ehe sie schließlich auch auf der Erde isoliert werden konnten. Helium zum Beispiel ist ein sehr leichtes Gas, das man zuerst auf der Sonne feststellte. Erst später wurde es auch auf der Erde und in unserer Atmosphäre entdeckt.

So könnte es sein, dass das Wirken der reinen Schöpfungsenergie durch ein Symbol wie das Spektrum des sichtbaren Lichts, das wir als Regenbogen bezeichnen, optisch erkennbar dargestellt wird. Wie gerade ausgeführt, wissen wir, dass der größte Teil der elektromagnetischen Intensität des Lichts nicht sichtbar ist: sie erstreckt sich auf kürzere und schnellere Frequenzen, die länger und langsamer sind, als dass sie für den Menschen sichtbar wären. Übrigens nehmen Tiere andere Bereiche des Regenbogens wahr. Tatsächlich können bestimmte Tiere Farben sehen, die für den Menschen unsichtbar bleiben.

Kehren wir zurück zur Offenbarung und zum Regenbogen: Ich halte dafür, dass der sichtbare Regenbogen auch für das mit dem Auge nicht wahrnehmbare Wirken der erweiterten elektromagnetischen Kraft steht. Mit anderen Worten: die Gegenwart des Regenbogens über Gottes Thron will uns sagen, dass alle Macht in der Existenz des Schöpfers begründet liegt und von dort ausströmt – und nicht nur Macht, die wir physisch wahrnehmen können. Wenn ein Regenbogen sich über dem Haupt eines Engels zeigt, so ist dieser erwählte Kurier nach den Worten der Bibel mit der ganzen Machtfülle Gottes ausgestattet, damit er auf Erden Gottes Gerichtssprüche oder Segensworte in die Tat umsetzt.

Der Regenbogen über dem Haupte des Einen auf dem Himmelsthron repräsentiert die Gesamtheit der Bausteine für Gottes Schöpfung. Die reine Energie, die vom Mittelpunkt des Universums ausströmt, um alle die verschiedenen Arten von Materie zu erschaffen, die benötigt werden, kommt aus dieser einen Quelle. Es ist ganz einfach, sich das vorzustellen. Umgewandelte Energie existiert in vielen Formen, und wir in der Daleth-Dimension können sie berühren, riechen, fühlen, schmecken, sehen und nennen sie Materie oder Elemente, wie sie unser Periodensystem der chemischen Elemente statistisch zusammenfasst.

Was sind Engel?

Denken wir noch einen Moment darüber nach, wer oder was Engel sind. (Kunst-)geschichtlich gesehen, finden sich in allen unseren Museen Gemälde, die Engel mit Flügeln darstellen. Flügel deuten darauf hin, dass die Engel fliegen können. Demnach muss die Luft ihr Revier sein, wie es die Bibel auch nahe legt. Es finden sich da schön anmutende Engel, aber auch garstige, sogar böse dreinblickende.

Dem äußeren Anschein nach haben sie wenig Menschliches an sich, wenn sie auch gewisse Ähnlichkeiten mit den Erdenbewohnern aufweisen. Engel sind zum Beispiel vernunftbegabte Wesen, außerdem sind manche charakterlich gut, manche schlecht. Die einen dienen Gott, die anderen Satan. Sie bewegen sich auf einem höheren Niveau oder Spektrum der physischen Existenz als wir. Ich will versuchen, das wissenschaftlich zu erklären.

Um die wahrgenommenen körperhaften Erscheinungen von Engeln zu verstehen, sollten wir Vergleiche zu obiger Erörterung des Regenbogens und des elektromagnetischen Spektrums ziehen. Ich bin der Ansicht, dass die Wellenlänge von Engeln ein wenig kürzer ist als die von Röntgenstrahlen. Letztere sind unsichtbar für uns, und wir haben noch kein Instrumentarium entwickelt, um den über diese Frequenz hinaus gehenden Bereich genauer zu untersuchen. Sonst wäre uns inzwischen der physikalische Nachweis ihrer Existenz gelungen.

Engel und ihre Körper entstammen einer anderen Kategorie innerhalb des Universums. Sie können sich schneller als Licht bewegen, weil sie einer Sphäre angehören, die in einem physisch höheren Spektrum mit Energie gespeist wird, als wir das wissenschaftlich zu messen oder zu sehen vermögen. Er erscheint in der Bibel als das Regenbogen-Segment des elektromagnetischen Spektrums, das wir in der Daleth-Dimension auf der Erde wahrnehmen. Engel haben die Fähigkeit, am unteren Ende Ihres Wirkungsspektrums zu agieren, was ihnen erlaubt, mit dem materiellen Teil des Universums in Kontakt zu treten, also mit der Daleth-Dimension der Erde. Deshalb entsendet sie Gott mit Botenaufträgen, damit sie Sein Reich auf Erden verwalten. Ihre Sphäre bzw. ihr Aktionsradius schließt auch den Bereich der Atmosphäre unseres Planeten mit ein, wo sich die Wolken befinden. Dieser Bereich gilt in der Bibel als der „natürliche“ oder „erste Himmel“ oder dem Ätherbereich.

Alle Engel schulden Gott unbedingten Gehorsam. Verweigern sie den, werden sie sofort und ohne zweite Chance eliminiert. Darin ist auch der Grund dafür zu sehen, dass die Engel heutzutage ihre exklusive Position nicht gefährden können, um sexuell mit Menschenfrauen zu verkehren, wie sie es noch in Zeiten vor der Sintflut taten. Wenn sie das heute versuchten, würden sie unverzüglich ausgemerzt.

Die guten Engel haben die Aufgabe, den Menschen Wohltaten zu erweisen. Sie können uns helfen, in dieser Zeit in dieser Welt (Daleth) zu leben. Diese Unterstützung erfolgt zuweilen in Form eindeutiger Wunder, also übernatürlicher Ereignisse, die vermittels unserer Wissenschaften nicht zu erklären sind. Noch öfter, ja tausendfach, kommt es zu weniger spektakulären Wundern, wie sie sich im täglichen Leben der Menschen zutragen. Hunderte davon sind als persönliche Erfahrungen von Betroffenen dokumentiert. Mir selbst wurde unter Umständen, die wie Wunder anmuten, mehrfach das Leben neu geschenkt.

Wie ich bereits am Anfang meines ersten Buchs erwähnte, wuchs ich während der Nazizeit und dem Zweiten Weltkrieg in jenem Land auf, das noch vor nicht allzu langer Zeit als Ostdeutschland bezeichnet wurde. Bei Kriegsende war ich ein Jugendlicher, der versuchte, das Chaos zu überleben, das damals nach dem Zusammenbruch des Hitler-Regimes über Deutschland hereingebrochen war. Auch die ersten Jahre unter der Besetzung durch die Alliierten waren sehr schwer. Nachdem der Krieg schon offiziell beendet war, wurde ich eines Tages bei meinem ersten Versuch, über die russische Zonengrenze zu kommen, von einem russischen Offizier entdeckt, der seiner Wache den Befehl gab, mich zu erschießen. Doch nichts geschah, weil die Maschinenpistole seines Soldaten Ladehemmung hatte. Dieses Wunder erlaubte mir, am Leben zu bleiben und diese Begebenheit hier zu berichten.

Es gibt auch von anderen Menschen zahllose Geschichten dieser oder anderer Art, die ich gelesen oder gehört habe. Es passiert, dass ein Krebskranker auf unerklärliche Weise wieder gesund wird, obwohl nach medizinischem Ermessen keinerlei Hoffnung mehr für den Todkranken bestand. Dutzende, ja Hunderte von Menschen können derartige Fälle bestätigen. Es gibt weltweit Tausende von Zeugen, die solche oder ähnliche Spontanheilungen, wundersame Errettungen aus schweren Unfällen oder eine Reihe glücklicher Umstände, die nicht auf bloßem Zufall beruhen konnten, miterlebt haben. Wenn ein Mensch krank ist, können Engel ein bestimmtes Energie-Elixier aus ihrer Sphäre auswählen und es in die Biologie unseres Körpers einspeisen. Damit führen sie dem kranken Organismus eine Kraft zu, die ihm gefehlt hatte, mit der Folge, dass die betroffene Person wieder gesundet.

Die Tatsache allein, dass jemand geheilt wird, ist nicht unbedingt ein Zeichen dafür, dass ein guter Engel am Werk war, weil nämlich einige böse Engel das Heilen dazu benutzen, die Menschen zu täuschen. Oft genug erscheinen gottlose Engel den Menschen und behaupten, gute zu sein. Andere versuchen, die Leute dahingehend in die Irre zu leiten, dass sie sie als Gottheiten ansehen oder als Wesen, die mit verehrenswerten oder zumindest nicht zu leugnenden göttlichen Kräften ausgestattet sind. Anders gesagt: die Dämonen machen manchmal von etwas Gebrauch, was wie ein von einem Menschen herbeigesehnter Segen erscheint, nur um ihn irrezuleiten und seiner endgültigen Vernichtung preiszugeben.

Noch besser gefällt es den gefallenen Engeln oder Dämonen, wenn sie einen von ihnen irregeleiteten Menschen dazu benutzen können, weitere Opfer oder Anhänger für ihre Irrlehre zu finden. Sie erreichen dies häufig dadurch, dass sie einen „Meister“ in die Lage setzen, „Wunder“ oder sonstige Manifestationen übersinnlicher Kräfte zu vollbringen. Das Entscheidende ist die Haltung des fraglichen Engels der Bibel gegenüber, zum Beispiel ob er die geheilte Person zur Umkehr anhält und zu einem im biblischen Sinne gültigen Glauben an den Gott Israels, so wie Er sich in Jesus, dem Messias offenbart.

An dieser Stelle muss ich gegenüber meinen Lesern ein paar Warnungen aussprechen. Das gilt insbesondere für unsere jüngere Generation und für jeden, der so aufgewachsen ist, dass er die Bibel weder je gelesen noch befolgt hat, was sie uns aufträgt. Ganz besonders warne ich Sie davor, sich in Okkultismus zu üben oder zu versuchen, das Beherrschen spiritueller Kräfte von jenen erlernen zu wollen, die scheinbar solche besitzen.

Spielen Sie nicht mit Ouija-Brettern, suchen Sie keine Wahrsager, Geistheiler, Medien, Tarotkartenleger auf und nehmen Sie nicht an Séancen in geselliger Runde teil. Derartige Veranstaltungen leben entweder von betrügerischen Tricks oder von falschen Versprechungen wirklicher spiritueller Kraft. Im letzteren Falle werden Sie vermutlich auf einen scheinbar hilfsbereiten, freundlichen Geist treffen, aber Vorsicht! Höchstwahrscheinlich handelt es sich um einen bösen Dämonen, der sich nur den Anschein von Freundlichkeit gibt. Man bedient sich eines Wesens von vorgetäuschter Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft, das Ihnen „geheime“ Botschaften von verstorbenen geliebten Menschen überbringt oder Sie mit irgendeinem übersinnlichen Kunstkniff der Prophetie beeindruckt oder dadurch, dass es Gegenstände auf unerklärliche Weise in Bewegung versetzt oder verwandelt.

Es macht diesen Wesen nichts aus, in solchen Künsten „geprüft“ zu werden; mit irgendwelchen phantastischen Tricks versuchen sie, Sie in ihrem Netz zu verstricken. Es sind lügende, betrügerische Geister, deren alleinige Absicht es ist, Ihrem individuellen Sein das Leben auszusaugen. Es wird ihnen fast jedes Mittel recht sein, wenn es Sie nur daran hindert, die Wahrheit zu erkennen, die Sie freimachen würde dafür, zum strahlenden, neuen Geschöpf Jesu Christi, der wahren Quelle aller Kraft, zu werden.

Es gibt Tausende von besessenen jungen Menschen, die in Gefängnissen und Hospitälern eingesperrt sind. Fragen Sie das Aufsichtspersonal, das in diesen Anstalten arbeitet. Von ihm werden Sie die nackten und schockierenden Tatsachen erfahren, sollten Sie an meinen Worten zweifeln. Hat ein Dämon Sie erst einmal in seiner Gewalt, ist es sehr schwierig, sich wieder daraus zu lösen oder befreit zu werden. Lesen Sie in Kapitel 3 dieses Buchs den Abschnitt Mein Name ist Legion, der Bezug nimmt auf Jesu Begegnung mit einem Besessenen.

Nur das inständige Gebet der Heiligen, welche die befreiende Kraft von Jesu Blut anrufen, kann die dämonische Fesselung lösen. In Amerika bringen wir solche gefährlichen Killer hinter Gitter, doch in der islamischen Gesellschaft dürfen sie frei auf der Straße herumlaufen. Muslime wissen nichts über die Bibel. Sie zahlen einen hohen Preis, indem sie die ernsten Folgen dämonischer Bedrückung erleiden, die sich aus der Unkenntnis der Bibel ergeben. Sehen Sie sich in deren Städten und Ländern um. Sie werden überall Armut, Zerstörung und Tod wahrnehmen, nicht zu reden von unzähligen Tränen des Leids, vergossen von Familien, die als Folge dämonischer Irreführung auseinandergerissen wurden.

Fernseh-Dokumentationen aus allen Teilen der Welt belegen das Ergebnis der Dämonen-Herrschaft über die Menschheit. Blättern Sie zurück und lesen sie noch einmal nach, was ich über das erste „Wehe“ – die Geißeln, die mit der Fünften Posaune und aus der Fünften Schale über die Menschheit kommen – geschrieben habe. Zehntausenden von Dämonen wird erlaubt werden, die Menschen fünf Monate lang zu quälen, um jene zu bestrafen, die Gottes Existenz rundheraus leugnen. Die Dämonen werden in diesen fünf Monaten, die mit dem großen Erdbeben am 4. September 2015 enden, jeden foltern, der das „Zeichen des Tiers“ auf der Stirn oder auf der rechten Hand trägt.

Dieses Zeichen wird all diejenigen entlarven, die sich Gott widersetzen. Sie werden absolut wahnsinnig werden und grauenhaft viele unmenschliche Verbrechen verüben. Sie werden ihrer Qual durch Selbstmord zu entkommen suchen, aber man wird sie daran hindern. Bitte beherzigen Sie meine Warnung! Um Gottes und Ihrer selbst willen hören Sie auf mich! Ich weiß, wovon ich rede, zumal auch ein Verwandter von mir Anstaltswärter ist und mir gelegentlich darüber berichtet hat, was er schon alles mit ansehen musste.

Die bösen Engel gehören Satans Reich an. Sie sind seine Verbündeten. Ihre Aufgabe ist es, über die Erdenbewohner Fluch zu bringen und sie allen irdischen Segens zu berauben, damit die Menschen in der Daleth-Dimension, vom Zornesschwert geschlagen, lauter Schmerzen, Tränen, Krankheiten und vielerlei Mängel erleiden, was ja für das Sajin-Zeitalter der Menschheitsgeschichte kennzeichnend ist. Diese Lügengeister bringen die Menschen dazu, Böses zu tun. Die Geschichte legt hinreichend Zeugnis von Satans Erfolgen ab. Tausende seiner verruchten Agenten haben eine Unzahl von Zeugen mobilisiert, die Zeugnis ablegen von den spirituellen Kräften der Geister und den Einflüssen, die sie auf die sterblichen Menschen ausüben. Unser einziges Mittel gegen sie ist das Gebet zum wahren Gott Israels und zum Blut der Erlösung, das Jesus vergießen musste.

Art und Umfang des Unheils, das die gestürzten Engel anrichten dürfen, werden indessen von Gottes unerforschlichen Ratschlüssen bestimmt, und deshalb gibt es auch immer Einschränkungen. Die frühen Kapitel des Buchs Hiob machen das deutlich. Alle Engel unterliegen letztendlich der göttlichen Kontrolle: selbst die rebellischsten unter ihnen haben sich, wie ich schon im ersten Buch darlegte, dem Ratschluss Gottes zu fügen.

Wenn einst die himmlische samt der irdischen Apokalypse ihrem Ende nahen, werden alle bösen Engel ein für allemal in den abgrundtiefen Höllenschlund eingekerkert werden. Meine Frage ist: was wurde aus den Engeln in der ätherischen Welt? Kapitel 10 der Offenbarung knüpft ja an die Ankündigung der Sieben Donner an, worüber sich schriftlich für uns zu äußern Johannes nicht gestattet wurde, da diese Nachrichten für die bösen Engel bestimmt waren, die sich im Reich der irdischen Atmosphäre aufhalten und nicht für die menschlichen Erdenbewohner.

Wenn Jesus Christus durch Äther und Wolken einherfährt und die wieder auferstandenen Heiligen sich in die Lüfte und Wolken erheben, um ihn zu treffen, ist eines gewiss: Es wird kein einziger böser Engel dabei sein, der diese glorreiche Begegnung beeinträchtigen könnte. In der Tat wird Jesus dafür sorgen, dass der Luftraum der Erde gesäubert sein wird, ehe Er naht, um Seine getreuen Heiligen im Rahmen der ersten Auferstehung zum ewigen Leben zu erhöhen.

Daraus schließe ich, dass die Sieben Donner alle bösen Engel von diesem Planeten hinwegfegen und das Luftreich von allem Übel reinigen werden. Wenn Gottes Reich anbricht, werden keine bösen Dämonen mehr zugegen sein und die von Jesus Christus geschaffene Neue Weltordnung entstellen, verzerren oder sonst wie beeinträchtigen können. Die Botschaft und die Ereignisse um die Sieben Donner könnte man als eine dritte Apokalypse bezeichnen. Sie wendet sich ganz speziell gegen die gestürzten Engel, welche den Luftraum der Erde frequentieren. Von da an wird Gott niemals mehr einem übernatürlichen Wesen gestatten, sich in die Angelegenheiten der Menschheit einzumischen und damit Aufruhr zu verursachen und den Frieden und die Harmonie ehrsamer Gemeinwesen zunichte zu machen.

Daniel merkt an, dass nach dem 17. September 2005 ein guter Engel „Segen“ für alle verkünden wird. Die Welt tritt dann aus dem Cheth -Zeitalter und in das Teth- Zeitalter (= neues Leben) ein. Es sind nun keine gottlosen Engel mehr im Äther, und die Erde ist von den Armeen des Bösen befreit. In zahlreichen Bibelversen wird die Luft als die Sphäre beziehungsweise das Medium der satanischen Kräfte verstanden, so wie es auch der Brief an die Epheser verdeutlicht:

Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden, in denen ihr früher gelebt habt nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams. (Epheser 2:2)

Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. (Epheser 6:11-12)

Und der siebente Engel goß aus seine Schale in die Luft; und es kam eine große Stimme aus dem Tempel vom Thron, die sprach: Es ist geschehen! (Offenbarung 16:17)

Ein guter Rat an meine Mitchristen

Bei zahlreichen Christen haben sich falsche Vorstellungen vom Zorn Gottes eingeschlichen. Diese beruhen oft auf volkstümlichen Meinungen, wonach die Endzeit mit einer Art „Entrückung“ der Gläubigen einhergeht. Eine große Zahl von Christen ist der Überzeugung, dem Menschen bleibe nur eine einzige Möglichkeit, Gottes Zorn zu entgehen, nämlich zum Zeitpunkt der Apokalypse nicht zugegen zu sein. Eine derartige Fehleinschätzung ist nur bei einer Glaubensrichtung möglich, der zufolge die erste Auferstehung in zwei voneinander getrennten Schritten oder Ereignissen erfolgt. Die erste Phase besteht demzufolge in einer heimlichen Auferstehung oder „Entrückung“, die vor Beginn der Apokalypse stattfindet. Nach dieser Theorie wird dann für all jene, die während der sieben Jahre Reue gezeigt und sich bekehrt haben, nach der Apokalypse die zweite Lebensphase beginnen.

Die Volksmeinung von einer „heimlichen Entrückung der Frommen“ ist sehr tröstlich, verheißt sie doch den Gläubigen eine gewisse Möglichkeit, den quälenden Heimsuchungen und tödlichen Geschehnissen zu entgehen, die für die Zeit der Großen Drangsal oder Apokalypse geweissagt sind. Christen, die sich fest auf die Entrückung verlassen, können getrost die Welt um sich herum außer Acht lassen. Mögen sie sich auch jetzt mit der Verkündigung des Evangeliums befassen, so treffen sie dennoch damit keine Vorsorge oder Vorbereitung für die große Ernte der Seelen, die während der Apokalypse eingefahren wird.

Das Leben eines Gläubigen gehört nicht ihm selbst. Jesus hat mit Seinem Blut dafür bezahlt (1.Korinther 6:20; 7:23). Natürlich sollen wir nicht Verfolgung und Martyrium anstreben; sollte uns solches während der Jahre unseres Dienens ereilen, dann sei es so. Gott kann mit Sicherheit einen jeden von uns während der Apokalypse beschützen, so wie Er einst Daniels drei Freunde vor dem Feuerofen errettete (siehe Daniel 3:16-18).

Meine Bücher stellen zahlreiche in der Bibel ausgesprochene Gedanken auf eine Weise dar, die in nichts dem gleicht, was Sie je in Ihrer Kirche gelesen oder gehört haben. Ich hoffe jedoch, Sie sind aufgeschlossen, studieren selbständig die Heilige Schrift und schenken denjenigen Bibellehrern kein Gehör, die mit Scheuklappen durch die Welt gehen. Der größte Teil der gesellschaftlichen Führungsriege hängt finanziell und beruflich von Religions-, Bildungs-, Unternehmens- oder Regierungsämtern ab. Die meisten dieser Leute wagen es aus Furcht vor materiellen Nachteilen nicht, den Mund aufzumachen. Sollten sie eine eigene Meinung haben und sie öffentlich äußern, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie Probleme bekommen, wenn es um ihre berufliche Karriere geht.

Gottes Plan ist sehr schlüssig. Er steht ganz im Gegensatz zu den vielen Mythen, die von jenen Berufstheologen in die Welt gesetzt werden, welche die Worte so zurechtbiegen, dass sie in ihr spezielles Endzeitszenario passen. Denken Sie daran: wenn Sie nicht wenigstens zwei und fünf eindeutige biblische Zeugen aufbieten können, haben Sie keine Chance, Ihren Fall zu gewinnen. So existieren zum Beispiel keinerlei Bibelverse, die der Kirche unmissverständlich und explizit auftragen, eine der großen Drangsal vorausgehende und mit einer körperlichen Umwandlung oder einer Auferstehung einhergehende Entrückung zu predigen. Nichtsdestoweniger ist die Vorstellung, dass die Christenheit, entweder noch vor dem Einsetzen der Apokalypse oder ehe sich der Zorn Gottes entlädt, vom Antlitz der Erde entrückt wird, erklärtes Dogma vieler organisierter Kirchen. Wir haben im Internet unter www.apocalypse2008-2015.com ein Leserforum eingerichtet, in das Sie fünf komplette Verse stellen können, die als Beweis für die Theorie von der Entrückung geeignet scheinen – so Sie denn welche finden. Ich warte...

Das grundlegende Missverständnis in diesem Punkt der prophetischen Ereignisse kommt zustande, weil man nicht weiß, wogegen sich Gottes Zorn tatsächlich richtet. Der Grund, weshalb die Christenheit im Vorfeld der Apokalypse auf keinen Fall in den Himmel entsetzt werden kann, liegt logischerweise im Wirken der vier Todesengel begründet. Bitte erinnern Sie sich, dass die Todesengel die verbliebenen aufbegehrenden Erdenbewohner erschlagen sollen – vor allem unmittelbar nach dem Ausbruch des großen Erdbebens.

Nur dreizehn (13) Tage später, plus ein Tag, ist Satans Herrschaft über die Erde beendet, und Daniels 1.335 Tage des Segens brechen an. Wie im alten Ägypten nach dem ersten Passahfest werden die Todesengel Millionen von Kindern verschonen, so dass die Kleinen zu Waisen werden. Wer aber wird sich dann dieser kleinen Kinder annehmen, die verschont wurden?

Meine Frage an Sie, lieber Bruder, liebe Schwester in Gott lautet also: Wer bleibt auf Erden übrig und wer wird sich einer so schweren Aufgabe stellen, wenn Sie dann bereits im Himmel sind? Natürlich werden viele, die sich als Christen sehen, die Aktion der Todesengel nicht überleben – so wie auch all die „Heiligen der Welt“ der ersten menschlichen Zivilisation in der Sintflut umgekommen sind. Gottes Anspruch ist schon immer sehr hoch gewesen, und Jesu Predigten haben diesen Anspruch noch um einiges höher geschraubt. Das verlangt nach einer gründlichen Gewissenserforschung bei uns selbst, die wir Jünger des Einen sind, der bald kommt, um die Welt zu richten.

Ich glaube, die wahren Christen auf Erden, die diese letzten Tage des Verderbens überleben, werden pflegenden Beistand und Nahrung für ein Überlebensprogramm zugunsten der zahllosen Kinder organisieren, die am Leben geblieben sind, um in Gottes neues Teth -Zeitalter auf Erden einzutreten. Ich weise noch einmal darauf hin, dass nicht alle Menschen umkommen werden. Schätzungsweise 500 – 800 Millionen werden die Apokalypse überleben, also etwa jede achte bis zehnte Person.

Europa, als die Brutstätte des Übels, wird am meisten durchmachen müssen, denn es war die Heimstatt des Antichristen. Die übrige Welt wird mehr Überlebende verzeichnen. Ich bin der Ansicht, dass Amerika, dessen Bevölkerung zum Großteil aus Christen besteht, dann noch über Rudimente einer verwaltungsfähigen Sozial- und Infrastruktur auf regionaler Ebene verfügt, so dass man versuchen wird, weltweit denjenigen Unterstützung und Hilfe angedeihen zu lassen, denen es schlechter geht als den Amerikanern.

Die Mini-Apokalypse findet am 17. September 2015 ihren Abschluss. Siebzehn – das bedeutet Sieg! Sechs Tage danach, am 23. September 2015, wird Jerusalem den Fasttag der Sühne als ein Fest der Lossprechung begehen. Die überlebenden Israelis werden dann die baldige Ankunft des Messias und Königs aller Könige erwarten. „Wachet also“, mahnte Jesus ein ums andere Mal.

So, wie man am 4. Juli in jeder amerikanischen Stadt ein Feuerwerk erlebt, so wird nun für jedermann ersichtlich das kosmische Feuerwerk, das Sein Kommen ankündigt, einsetzen. Es wird sich um das größte kosmische Feuerwerk auf Erden seit Beginn des Sajin-Zeitalters vor 6.000 Jahren handeln.

Meine lieben Mitchristen, „Wacht auf!“ Lassen Sie sich nicht vom Schlaf übermannen, damit Sie nicht das einzige jemals stattgehabte kosmische Ereignis versäumen. Schenken Sie nun auch der zweiten Schiene des Gleises einen Blick! Wenn Sie sich die jüdischen Darstellungen über den zeitlichen Ablauf des göttlichen Vorhabens genau anschauen, werden Sie nicht enttäuscht werden, selbst wenn ich mit meinen Daten ein wenig daneben liege.

Von den Zeiten und Stunden aber, liebe Brüder, ist es nicht nötig, euch zu schreiben; denn ihr selbst wißt genau, daß der Tag des Herrn kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie sagen werden: Es ist Friede, es hat keine Gefahr, dann wird sie das Verderben schnell überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen.

Ihr aber, liebe Brüder, seid nicht in der Finsternis, daß der Tag wie ein Dieb über euch komme. Denn ihr alle seid Kinder des Lichtes und Kinder des Tages. Wir sind nicht von der Nacht noch von der Finsternis. So laßt uns nun nicht schlafen wie die andern, sondern laßt uns wachen und nüchtern sein. Denn die schlafen, die schlafen des Nachts, und die betrunken sind, die sind des Nachts betrunken. Wir aber, die wir Kinder des Tages sind, wollen nüchtern sein, angetan mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf das Heil. Denn Gott hat uns nicht bestimmt zum Zorn, sondern dazu, das Heil zu erlangen durch unsern Herrn Jesus Christus, der für uns gestorben ist, damit, ob wir wachen oder schlafen, wir zugleich mit ihm leben. Darum ermahnt euch untereinander, und einer erbaue den andern, wie ihr auch tut. (1. Thessalonicher 5:1-11)

4. Das vierte Fasten der zwölften Periode

Die siebte Posaune, die siebte Schale

10 Tischri 5776 = 23. September 2015

Wir betrachten nun im Rückblick, was am Ende der Mini-Apokalypse geschah, sind aber schon in freudiger Erwartung des anbrechenden Gottesreichs. Es bleibt noch eine letzte Posaune, ein letzter Appell zur Umkehr und eine letzte Schale mit Gottes Zorn:

Und der siebente Engel goß aus seine Schale in die Luft; und es kam eine große Stimme aus dem Tempel vom Thron, die sprach: Es ist geschehen! Und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner, und es geschah ein großes Erdbeben, wie es noch nicht gewesen ist, seit Menschen auf Erden sind - ein solches Erdbeben, so groß. Und aus der großen Stadt wurden drei Teile, und die Städte der Heiden stürzten ein. Und Babylon, der großen, wurde gedacht vor Gott, daß ihr gegeben werde der Kelch mit dem Wein seines grimmigen Zorns. (Offenbarung 16:17-19)

Denn der HERR wird seinen Donner vor seinem Heer erschallen lassen; denn sein Heer ist sehr groß und mächtig und wird seinen Befehl ausrichten. Ja, der Tag des HERRN ist groß und voller Schrecken, wer kann ihn ertragen?

Doch auch jetzt noch, spricht der HERR, bekehret euch zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, mit Weinen, mit Klagen! Zerreißet eure Herzen und nicht eure Kleider und bekehret euch zu dem HERRN, eurem Gott! Denn er ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte, und es gereut ihn bald die Strafe.

Wer weiß, ob es ihn nicht wieder gereut und er einen Segen zurückläßt, so daß ihr opfern könnt Speisopfer und Trankopfer dem HERRN, eurem Gott. (Joel 2:11-14)

Die törichten Jungfrauen

Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut - sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging; und sie beachteten es nicht, bis die Sintflut kam und raffte sie alle dahin, so wird es auch sein beim Kommen des Menschensohns.

Dann werden zwei auf dem Felde sein; der eine wird angenommen, der andere wird preisgegeben. Zwei Frauen werden mahlen mit der Mühle; die eine wird angenommen, die andere wird preisgegeben. (Matthäus 24:38-41)

Die Weltbevölkerung, zahlreiche Christen eingeschlossen, wird auf die Apokalypse nicht vorbereitet sein. Jesus warnt ausdrücklich, dass eine Menschengruppe zu den „Zurückgelassenen“ [Schafe] und eine zu den „Herausgenommen“ [Ziegenböcke] gehören wird. Das letztere bezieht sich, im Gegensatz zu dem, was viele Kirchen heutzutage predigen, weder auf die Entrückung in den Himmel noch auf eine Auferstehung. Ich bin der Ansicht, dass mit den „Zurückgelassenen“ diejenigen gemeint sind, die von den vier Todesengeln verschont bleiben – nicht anders als zu Noahs Lebzeiten, da die Rechtschaffenen gerettet wurden, während die Ungerechten zugrunde gingen.

Diese furchtbaren überirdischen Todesboten werden, wie bereits erwähnt, zuschlagen und überall auf der Welt die Ziegen-Kategorie unter den Menschen töten. Bedenken Sie: Vor der Ankunft des Menschensohns muss eine Auslese stattfinden. Die einen werden am Leben bleiben, derweil andere sterben müssen. Das ist die unerbittliche Wahrheit darüber, wie die Schafe von den Ziegen gesondert werden (siehe Matthäus 25:31-46). Die, welche glauben, bereiten sich vor, indem sie die Bibel studieren und Sein Kommen herbeibeten. Sie werden weder überrascht noch enttäuscht sein, wenn das Ereignis dann eintritt.

Darum seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr's nicht meint. (Matthäus 24:44)

Im Gleichnis von den zehn Jungfrauen erscheint der Bräutigam kurz vor Tagesanbruch. Dieser Bibelstelle, wie auch noch anderen, entnehmen wir, dass das himmlische Königreich im Morgengrauen eines neuen Zeitalters auf die Erde kommen wird, so wie im genannten Gleichnis den klugen Jungfrauen der Zutritt zum Hochzeitsfest des Bräutigams gestattet, den törichten indessen, weil sie die Gelegenheit dazu versäumten, verwehrt wird. Diejenigen, die vorbereitet waren, durften eintreten; den anderen, die ohne Öl erschienen, also unvorbereitet kamen, wurde der Zugang verweigert, weil der Bräutigam sie nicht kannte:

Dann wird das Himmelreich gleichen zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und gingen hinaus, dem Bräutigam entgegen. Aber fünf von ihnen waren töricht, und fünf waren klug. Die törichten nahmen ihre Lampen, aber sie nahmen kein Öl mit. Die klugen aber nahmen Öl mit in ihren Gefäßen, samt ihren Lampen.

Als nun der Bräutigam lange ausblieb, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein. Um Mitternacht aber erhob sich lautes Rufen: Siehe, der Bräutigam kommt! Geht hinaus, ihm entgegen! Da standen diese Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen fertig.

Die törichten aber sprachen zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, denn unsre Lampen verlöschen. Da antworteten die klugen und sprachen:

Nein, sonst würde es für uns und euch nicht genug sein; geht aber zum Kaufmann und kauft für euch selbst. Und als sie hingingen zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Tür wurde verschlossen.

Später kamen auch die andern Jungfrauen und sprachen: Herr, Herr, tu uns auf! Er antwortete aber und sprach: Wahrlich, ich sage euch:

Ich kenne euch nicht. Darum wachet! Denn ihr wißt weder Tag noch Stunde. (Matthäus 25:1-13)

Wenn unsere Lage am hoffnungslosesten ist, macht Jesus uns Mut, die Augen zu erheben und zu glauben, dass er naht. Gerade dann, wenn wir umgeben sind von Rauch und Finsternis, beständig umhüllt vom Geruch des Todes, bestärkt uns Jesus darin, nicht zu verzagen. Er mahnt uns vielmehr, den „Feigenbaum“ zu beobachten, um zu erkennen, wann dessen Zeit gekommen ist (siehe Matthäus 24:32). Wir sollen ebenso nach den anderen Zeichen Ausschau halten, die Gott in der Bibel versammelt hat, indem wir uns zum Beispiel an den Raubvögeln orientieren, die Tage zählen und die äußeren Anzeichen der Jahreszeit erkennen – gerade so, wie auch der Bauer weiß, wann die Frucht des Feigenbaums zur Reife gelangt.

Wenn die Verheerung der Apokalypse ihren Anfang nimmt, werden viele Christen nicht erkennen, dass die sieben Jahre, die Daniel prophezeite, angebrochen sind. Je ärger jedoch das Unheil seinen Lauf nimmt, umso mehr Christen werden begreifen, dass sie von ihren Lehrmeistern irregeführt wurden. Sie hatten erwartet, vor dem Einsetzen der Apokalypse entrückt, also in den Wolken-Äther erhoben und von dieser Erde genommen zu werden. Wenn das jedoch nicht geschieht, werden viele von ihnen vermuten, dass sie solchen Vorzugs unwürdig seien, oder aber sie verlieren den Mut und geben auf. Folglich wird in dieser Zeit der Heimsuchung ihr Glaube an die „Ankunft des Herrn“ hart auf die Probe gestellt werden. Aus diesem Grund hat Jesus die Gläubigen immer wieder ermahnt, zu wachen und nicht zu verzagen, wenn am Horizont nur die dunklen Wolken der Enttäuschung lasten.

In der Bibel heißt es in aller Klarheit, der Herr werde in strahlendem Glanz erscheinen, sobald der durch das Gottesgericht aufgewirbelter Staub sich wieder gelegt hat. Es wird ferner postuliert, dass dieses herrliche Ereignis nach dem Ertönen der siebten Posaune am Ende der Apokalypse eintreten wird. Im Gleichnis von den klugen und den törichten Jungfrauen erschallt um Mitternacht ein Ruf an die Jungfrauen, dem Bräutigam entgegen zu gehen. Doch erscheint dieser verspätet und trifft unerwartet erst gegen Morgen ein.

Mit den Stunden nach Mitternacht sind die finstersten Stunden der Apokalypse angesprochen. Der verzögert ankommende Bräutigam erscheint unversehens zu dem Zeitpunkt, da die pechschwarze Finsternis der Morgendämmerung des neuen Tages zu weichen beginnt. Jesus Christus kehrt aus dem Himmel zurück, nachdem Er Seine Engel als Vorboten voraus geschickt hat, um Krieg zu führen gegen die vereinigten Streitkräfte des Antichristen, dessen getötete Soldaten einen Festschmaus für die Aasgeier abgeben, wie in Kapitel 4 bereits ausgeführt (siehe Offenbarung 19:11-21). Wenn er sich in Begleitung der himmlischen Heerscharen naht, beginnt die Morgendämmerung zu weichen, weil Jesus die dunklen, gegen Jerusalem gerichteten Kräfte bereits niedergerungen hat, ehe er sodann mit Macht und Autorität erscheint, um den verheißenen Ratschluss Gottes zur vorgesehenen Zeit zu erfüllen.

Vor zweitausend Jahren wurde der Leib Jesu der Jod Dimension entsprechend verwandelt, als Er sich in Jerusalem von den Toten erhob. Dieses geschah entweder vor oder während der frühen Morgenstunden des ersten Wochentags, „als noch Dunkelheit herrschte.“ So erschien er Maria Magdalena bei Anbruch eines neuen Tages (siehe Johannes 20:1-18). Es ist durchaus möglich, dass die hier geschilderten Begebenheiten mit Blick auf die Auferstehung Jesu ganz dem Gleichnis vom Bräutigam entsprechen, in dem die Morgendämmerung eines neuen Tages für das Anbrechen des heraufziehenden neuen Zeitalters des messianischen Königreichs steht, nachdem die Finsternis der Sphäre Satans dem Licht der neuen Zeit gewichen ist.

Die verwirrende Flut von Theorien über die Zeit unmittelbar vor der großen Drangsal ist schwer einzudämmen. Im Gegenteil, in den letzten hundert Jahren der Geschichte Amerika schießen sie wie Pilze aus dem Boden und erfreuen sich eines stetig wachsenden Interesses der Allgemeinheit. Jesus kann gar nicht daran gelegen sein, entweder vor oder gleich zu Beginn der die letzte Stunde von Satans Gewalt über die Völker oder mitten in der Apokalypse nur kurz zur Errettung Seiner Heiligen zu erscheinen – insbesondere solange Satan sich noch im Himmel aufhält. Christen sollten sich wirklich über die siebte Posaune kundig machen und die Abfolge der begleitenden Ereignisse studieren. Sonst könnte sich ihrer eine große Ernüchterung bemächtigen und sie ihrer Entschiedenheit verlustig gehen lassen. Leider sind entmutigte Jünger für Gott nie besonders nützlich.

Nach Satans Ausweisung aus der himmlischen He -Dimension wird während der 8. und der 9. Periode (22. Januar 2013 bis 21. März 2014, wobei letzteres ebenfalls ein Datum der Tag- und Nachtgleiche ist) in jener Sphäre das Königreich Gottes errichtet. Dessen ungeachtet glaube ich, dass die Auferstehung der Heiligen sich etwa 2-3 Jahre (gemessen nach der Daleth -Dimension) später als in den diversen Apokalypse-Tabellen angegeben, zutragen wird. Noch sind der genaue Tag wie auch die Stunde ungewiss, weshalb wir gerufen sind, uns bereit zu halten und auszuharren.

Die 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse weist drei vorgesehene Zeiträume (Jahre) aus (genau genommen vom 21. Dezember 2015 bis 24. Mai 2018), welche zwischen dem Ausklang der Apokalypse und dem Beginn des tausendjährigen Friedensreichs liegen. Doch deuten andere Anzeichen darauf hin, dass nur Tage bis zu seinem Eintreten vergehen, nachdem die Apokalypse ihr Ende gefunden hat:

Und als die sieben Donner geredet hatten, wollte ich es aufschreiben. Da hörte ich eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Versiegle, was die sieben Donner geredet haben, und schreib es nicht auf!

Und der Engel, den ich stehen sah auf dem Meer und auf der Erde, hob seine rechte Hand auf zum Himmel und schwor bei dem, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, der den Himmel geschaffen hat und was darin ist, und die Erde und was darin ist, und das Meer und was darin ist:

Es soll hinfort keine Zeit mehr sein, sondern in den Tagen, wenn der siebente Engel seine Stimme erheben und seine Posaune blasen wird, dann ist vollendet das Geheimnis Gottes, wie er es verkündigt hat seinen Knechten, den Propheten. (Offenbarung 10:4-7)

Das Buch der Offenbarung spricht von den Sieben Donnern, deren Botschaften nicht enthüllt werden. Was sie besagen, wird auf Erden, wenn überhaupt, vielleicht erst dann bekannt, wenn die Apokalypse bereits Geschichte geworden ist. Was im Himmel vorgeht, lässt sich ebenso wenig datieren, da das „Jenseitige“ die Dimension des Ewigen ist, die keine irdischen Uhren kennt, auf denen Johannes die Zeit hätte ablesen können. Er hätte es uns wissen lassen, wenn es solche dort gäbe.

Nach meiner Überzeugung ist und bleibt die zeitliche Einordnung der Auferstehung im Hinblick auf himmlische Ereignisse ein Geheimnis. Es wäre unlogisch und untypisch, die Verwandlung der Heiligen in das Sajin-Zeitalter zu verlegen. Die Entrückung an den Beginn der Apokalypse zu stellen, wie es einige zu tun pflegen, führt zu einer unzulässigen Mischung von Prophetie und biblischen Metaphern unterschiedlicher Art. Man bedient sich ihrer, ohne die neutralen, unbefangenen Zeugen nachweisen zu können, die gebraucht werden, um solche Theorien zu untermauern.

Es ist undenkbar, dass man im Himmel ein Hochzeitsfest begehen wollte, solange noch Satan dort weilt. Er würde die Feier sprengen. Das Geheimnis des Hochzeitsfests wird erst gelüftet, wenn die Siebte Posaune erschallt, und das ist eine in der Bibel eindeutig beschriebene Begebenheit. Würden die sieben Posaunen einfach drauflos plärren und mit ihrer Fanfare aus der Reihe tanzen, könnte es keine Auferstehung bei der Siebten Posaune geben. Die Posaunen eins bis sechs müssen bereits verklungen sein, bevor die siebte losschmettern kann.

Des weiteren liegt uns kein Hinweis in Gestalt eines exakten Planes darüber vor, wie die Auferstehung im Einzelnen vor sich geht. Es existiert zum Beispiel keine genetische Information darüber, auf welche Weise sich menschliche Körper transformieren lassen, also wie das alles vor sich geht und was daraufhin anders sein wird. Infolgedessen können wir nur abwarten und zusehen, was da geschieht. Gott wollte uns wohl mit zu komplizierten und den menschlichen Verstand sprengenden Dingen verschonen.

Einzig der Apostel Paulus unternahm den Versuch, die Auferstehung zu beschreiben. Wie keiner sonst unter den Aposteln war Paulus ein äußerst engagierter und gebildeter Gelehrter. Wie die Zwölf besprach auch er sich drei Jahre lang von Angesicht zu Angesicht mit Jesus, und zwar im entlegenen Arabien, wo er Begegnungen mit dem Auferstandenen hatte. Die Einsichten, die er dabei über das Wesen der Auferstehung gewann, müssen sich seit seinem Besuch im „dritten“ Himmel vertieft haben. Paulus schreibt in 1.Korinther 15:35-58 über viele Aspekte des Geistleibs, den die Gläubigen erhalten werden. Und doch begreifen die meisten, die sich mit seinen Ausführungen beschäftigen, nur wenig davon.

In 1.Thessalonicher 4:13-5:11 äußert sich Paulus über den Zeitrahmen der Wiederkunft Jesu und der Auferstehung der Heiligen. Von diesen und anderen Bibelstellen ausgehend, kommen die diversen christlichen Schulen zu unterschiedlichen Auffassungen. Dabei müssen fast alle ohne den Vorzug stimmiger chronologischer Abläufe von Ereignissen auskommen, wie ich sie auf diesen Seiten liefere.

Das Einzige, worum ich meine Leser bitte, ist, dass sie lernwillig sind und sich eine eigene Meinung bilden. Die eigentliche Probe aufs Exempel, was die Wahrheit dieser Dinge betrifft, besteht in ihrer tatsächlichen Erfüllung. Gott wird das, was Er tun will und wann Er es tun will, ausführen, wie er will. Und das ohne jede Rücksicht auf unsere Ansichten und Meinungen, so lieb sie uns sind.

5. Das Fünfte Fasten der 12. Periode

(10. Teweth 5776 = 22 Dezember 2015)

Jesu Geburtstag und Auferstehung am 24. Dezember 2015?

Wir sind nun am letzten Abschnitt dieses Buchs angelangt. Stellen wir uns nur einen Moment lang vor, wir seien Vater oder Mutter eines halbwüchsigen Mädchens. Wir kommen von der Arbeit heim und vermuten, unsere Tochter sei zu Hause. Beim Öffnen der Haustür fällt uns ein am Boden liegendes Kleidungsstück auf. Während wir es aufheben, stellen wir fest, dass da noch mehr Kleiderteile liegen, die, wie an einer Schnur aufgereiht in das obere Stockwerk führen. Während wir eilig die Textilien aufsammeln, fragen wir uns: „Was hat das alles zu bedeuten?“

Von ihren verstreuten Kleidern markiert, führt die Spur unserer Tochter nach oben zu ihrem Zimmer. Aus dem Nichts stürmen Gedanken auf uns ein, und instinktiv versuchen wir, uns auf etwas Unerwartetes, vielleicht Schreckliches, vorzubereiten. Nun sind wir vor der Tür zu ihrem Zimmer angelangt. Ist sie da drinnen? Was werden wir erblicken, wenn wir die Tür öffnen. Wird es das sein, was wir erwartet haben? Und wozu alle diese deutlichen Hinweise für uns, damit wir ihnen nachgehen?

Mein Buch ist voll solcher Hinweise, die ich über die letzten Erdentage in Gottes Plan für die Menschheit in der Bibel fand. Es war recht mühevoll, dem einen Fragment auf diesem Pfad und dem nächsten auf einem anderen zu folgen, also mal hie und mal da Bibelverse aufzugreifen, während ich nach einem Hinweis auf das allem zugrunde liegende gemeinsame Muster fahndete.

Wenn Sie bis hierher gelesen haben, sind Sie mir bereits ein Stück Weg gefolgt. In diesem kritischen Augenblick stehen wir zusammen vor der Tür, auf der groß die Aufschrift „der 10. Teweth“ prangt. Die Zehn entspricht dem hebräischen Buchstaben Jod, was im Zahlensystem des hebräischen Alphabets für „höhere Stufe“ oder „ruhende Hand“ steht. In der grafischen Darstellung der Weltkuckucksuhr findet sich die Zahl 10 oben in der Mitte des Zifferblatts, also in der 12-Uhr-Position der Normaluhr.

Den Tabellen zufolge wird die Apokalypse am 21. Dezember 2015 zu Ende gehen, zu einem Datum also, an dem eine kosmische Sonnenwende erfolgt. Auf diesen Tag folgt in der nördlichen Hemisphäre die längste Nacht des Jahres. Drei Tage darauf ist der 24. Dezember, dann haben die Tage bereits begonnen, in freudiger Erwartung der Neugeburt des Frühlings wieder länger zu werden.

Anders als bei den apokalyptischen Vorgängen gibt es hier keine Räder oder Zyklen, die uns Hinweise auf ein bestimmtes Datum für die Rückkehr Jesu zum Ölberg in Jerusalem liefern würden. Ich habe errechnet, dass die Große Apokalypse an ihrem Ende abgekürzt ist, was aber danach kommt, können wir nur abwarten. Aufgrund dessen, was in Offenbarung 19 und an anderen Stellen geschrieben steht, bin ich davon überzeugt, dass Jesus alsbald nach dem Ablauf der Apokalypse erscheinen muss. Würde ich aber nach einem bestimmten Datum gefragt, könnte ich nur Vermutungen anstellen. Hier lesen Sie das, was ich für den wahrscheinlichsten zeitlichen Ablauf halte.

Der 24. Dezember wird auch als der Heilige Abend bezeichnet, weil es sich dabei um den Abend vor Weihnachten handelt, dem überkommenen westlichen Datum der Geburt unseres Herrn Jesus Christus. Seine Auferstehung glich einem zweiten Geburtstag, nachdem er drei Tage lang tot in der Gruft gelegen hatte. Werden wohl seine Nachfolger den 24. Dezember, der drei Tage auf das Ende der Apokalypse folgt, als Seinen Auferstehungsgeburtstag feiern?

Wenn wir vor diesem Türchen im „Adventskalender“ stehen, haben wir sämtliche anderen uns leitenden Markierungen hinter uns gelassen. Wird uns etwas sehr Großes erwarten, wenn wir diese Tür öffnen? Wird man uns einladen, auch seinen zweiten Geburtstag zu feiern? Ist die Zeit endlich da, unser Verlangen nach Erlösung von unserem gemarterten Leib zu stillen und im Triumph wieder aufzuerstehen? Könnte es sein, dass die Auferstehung der Heiligen sich ebenfalls an diesem Tag zutragen wird?

Ich will auch die Ansicht jener Skeptiker nicht außer Acht lassen, die an ein anderes Datum glauben. Ich gestehe ihnen eine wenn auch geringe Berechtigung zur Hoffnung zu, dass der Herr vielleicht erst am 24. Dezember 2016 oder 2017 wiederkehrt, wie sie behaupten. Ihre Überlegungen könnten sich durch eine entsprechende Entwicklung der Ereignisse bewahrheiten. Doch bin ich überzeugt davon, dass der 24. Dezember 2015 der bedeutsamste Tag in meinem Leben sein wird und ich Ihm, an den ich stets geglaubt habe, dann begegnen werde.

Stoßen Sie sich nicht an dieser sehr knapp gefassten Darstellung meiner Überlegungen über den Tag von Jesu Wiederkunft. Die Meinungen über die Daten der Apokalypse gehen weit auseinander. Ich bemitleide alle, die darauf beharren, in dem biblischen Postulat „Niemand kennt die Stunde“ einen hinlänglichen Grund sehen, mein Buch zu ignorieren. Bauen Sie nicht die Verteidigungsmauern Ihrer Voreingenommenheit so hoch auf, dass Sie sich abwenden, ohne sich um das zu bemühen, was auf diesen Seiten tatsächlich vorliegt. Ganz gleich, ob sie nun mit meinen Schlussfolgerungen übereinstimmen oder nicht, würdigen Sie sie zumindest einer sorgfältigen Lektüre.

Ich habe in meinen Büchern eine Vielzahl von „zufälligen Übereinstimmungen“ verzeichnet. Zusammengenommen belegen sie, dass die Daten, die ich für die wichtigsten Ereignisse der Apokalypse ermittelt habe, zutreffend sind. Es handelt sich also nicht um bloße Zufälle, denn die jeweiligen Geschehnisse finden über die ganzen sieben Jahre der Apokalypse hin immer wieder ihre Entsprechungen.

Überprüfung der Zahlen

Prüfen wir doch nochmals meine Zahlen und Berechnungen nach. Ich möchte mich dabei einer grafischen Darstellung bedienen, um die Schemata zur Bestätigung der prophetischen Entsprechungen zu illustrieren. Der 9. Av (im 3. Monat der 12. Periode, 25. Juli 2015) gleicht einem Stern, der seine Lichtstrahlen in drei (Gimel) verschiedene Richtungen aussendet. Die erste ist diejenige, die wir einschlagen, wenn wir 64 Tage rückwärts an den Beginn der zwölften Sieben-Monats-Periode am 22. Mai 2015 gehen. (Die Zahl 64 ist ein wichtiges Zahnrad in der 7000 Jahre Kuckucksuhr aber verkleinert wie ein Russisches Babuska-Ei).

Der zweite Strahl zeigt 40 Tage vorwärts auf den 4. September, an dem das große Erdbeben des dritten „Wehe“ ausbricht, welches das erste und das zweite „Wehe“ ablöst. An diesem Tag geschieht es auch, dass die Aasgeier über den gefallenen Soldaten der russischen und der islamischen Armee kreisen. Und wieder haben wir es mit Zeiträumen zu tun, die sich mit kosmischen Zyklen decken und sich auf einer Linie befinden, die ich weder erfunden habe noch manipulieren könnte. Sie stehen auch im Einklang mit der Sintflut, nach hebräischer Zeitmessung einer Phase von vierzig Tagen und Nächten ununterbrochenen Regens. Jene endete schließlich an einem Tammus, und so wird es auch in unserer Zeit geschehen. Mit dem die ganze Welt einschließenden politischen Machtgefüge Satans wird es endgültig vorbei sein.

Der dritte Richtungsstrahl zielt über eine Strecke von 150 Tagen der Prophezeiung (152 Sonnentage) in die Zukunft, auf den 24. Dezember 2015, den Vorabend des Geburtstags Jesu Christi. Wir könnten die Zahl 150 auch wie folgt aufspalten 40+80+30 = 150. Beginnend beim 9. Av (25. Juli 2015 – dem Tag der Zerstörung des Dritten Tempels) zählen wir 40 prophezeite Tage weiter und langen so beim Ende des Erdbebens am 4. September an. Wenn wir hierzu weitere 80 Tage addieren, kommen wir zum 24. November. Plus noch einmal dreißig Tage, und wir sind beim 24. Dezember, dem letzten Tag dieses Zyklus.

Weshalb bediene ich mich dieser Intervalle? Zurückgreifend auf das Zahlensystem des hebräischen Alphabets sehen wir: Vierzig (40) entspricht dem Buchstaben Mem = Heimsuchung, Prüfung, Leid, was für diese Welt gewollt ist. Achtzig (80) entspricht Pe = Mund bzw. Rede, und Dreißig (30) entspricht Lamed = Hingabe, Weihe. Die „Rede“-Zeit dient dazu, wie schon beschrieben, den Boden Israels von den Gebeinen aller Gefallener zu säubern und sie in einem dafür vorgesehenen Tal zu begraben.

Ich glaube ferner, dass die 80 Tage nach dem Erdbeben eine Periode der reinigenden himmlischen Kraft sein werden, die von der anderen Seite her in unsere irdische Dimension einfließt. Zuerst werden – während des dritten „Wehe“ der Sieben Donner – die Dämonen und gefallenen Engel, von denen die Luft-Atmosphäre in der Daleth-Dimension voll war und die seit dem ersten „Wehe“ unübersehbar in unserer Welt gewütet haben, von der Erde entfernt und entweder in den Abgrund oder in den Feuersee geworfen. Gott wird in Seinem zukünftigen Königreich keinerlei dämonische Besessenheit dulden! Dieses Ereignis wird seine Entsprechung in der Beseitigung der Leichen von Armageddon durch die Vögel finden. Den geweissagten Reinigungsvorgängen wird harte Arbeit seitens der Menschen folgen, damit wieder Ordnung in das Leben gebracht wird. Gegen Ende der achtzig plus dreißig Tage wird die Erde von allem Übel befreit sein und bereit für den Großen Tag der Ankunft des Herrn.

Ich möchte es noch einmal unterstreichen: der 17. September 2015 ist der wichtigste Tag in der ewig währenden Geschichte der Erde, des Universums und des Himmels. Dieses Abschlussdatums der 1.335-Tage-Prophezeiung Daniels wird in der Zukunft tausend Jahre lang feierlich gedacht werden, weil es zugleich für das Ende der Herrschaft Satans steht.

Für die gestürzten Dämonen-Engel wird es in Gottes Plan zur Erlösung der Menschheit keine Verwendung mehr geben. Sie werden zu diesem Zeitpunkt bereits aus allen drei Himmeln verbannt worden sein: dem dritten Himmel des Thrones Gottes, dem zweiten Himmel beziehungsweise der He-Dimension, der die Erde umgibt, und der Luft-Atmosphäre. Da Gott sie nicht mehr braucht, werden sie aufhören zu existieren. Er wird sie beseitigen, indem Er sie auf dem Weg zum Feuersee in das schwarze Loch des Abgrunds wirft. Das künftige Königreich Gottes wird von keinerlei dämonischen Umtrieben mehr heimgesucht werden. Nie wieder wird man Wahnsinnige erleben, die von Dämonen dazu getrieben werden, Menschen zu ermorden – möge es sich nun um Massenmörder handeln oder um brutale Mordanschläge durch fanatisierte christliche, islamische oder andere Freiheitskämpfer, die Unschuldige im Namen Gottes hinschlachten.

Die Zahl 150 lässt sich auch als 3x50 darstellen, was an eine Kombination aus der Zahl 3 von Gimel – göttliche Vollkommenheit oder Zustimmung – und der Zahl 50 von Nun denken lässt, wobei letztere für das Gelobte Land oder die Rückkehr des Volks Israel und die Wiederherstellung seines Landes steht. (Die Zahl 50 ist ebenfalls eine Zeiteinheit – ganz wie beim Jubelfest). Auch hier muss man von der Zerstörung des Dritten Tempels am 9. Av aus um drei Zeiteinheiten zu je 50 Tagen weiterzählen und gelangt so zum 24. Dezember.

Der Zorn des Herrn wird dann entfacht, wenn seine Feinde den „Augapfel Gottes“ – Israel – antasten. Dann ist der Augenblick da, wo wirklich die Fetzen fliegen. Wie ich schon ausführte, ist der Tempel einer von Gottes bedeutsamsten Marksteinen innerhalb der Daleth-Dimension, und er bezeichnet das Ende des Sajin-Zeitalters. Das Zahlensystem des hebräischen Alphabetssteuert das zweite Zeugnis bei, indem es beim 17. September 2015 – am Ende der Mini-Apokalypse – „Sieg“ buchstabiert.

Auf diesen Zeitpunkt finden sich eine Reihe von Hinweisen, die darauf schließen lassen, dass sowohl das Ende der Apokalypse als auch die Rückkehr Jesu bald nach dem 24. Dezember 2015 eintreten wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gottes Zorn ein ganzes weiteres Jahr oder gar noch länger währen wird.

4 Monat - Micro-Ei

Zwischen dem 21. und dem 24. Dezember liegen drei Tage. Die Zahl Drei wird durch Gimel – göttliche Vollkommenheit – dargestellt. Der Tempel war der Hauptstützpfeiler (Tammus) beim Entwickeln der Geschichtstafel der Menschheit, und ich halte sie für den eigentlichen Mittelpunkt des prophetischen Geschehens. Alle Prophezeiungen weisen auf den Tempel von Jerusalem hin und vervollständigen somit das Bild.

Ich bin nicht der Urheber dieser Überlegungen, und es kostete mich zwei Jahre des Schreibens, um sie darzulegen. Als ich anfing, hatte ich von all dem keine Ahnung, sondern kam erst nach und nach dahinter. Am Anfang ahnte ich nicht, dass technische Grundkenntnisse von der Kuckucksuhr schließlich dazu führen würden, dass ich ein Buch über den für alle Zeiten gültigen Gesamtplan Gottes zu schreiben wage.

Versucht man, die Position des 24. Dezembers mit der 7.000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte und der 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse in Einklang zu bringen, so erweist sich, dass der Tag der Vergeltung des Herrn nicht exakt, im Sinn der Kirche, mit der Wiederkunft des Herrn Jesus übereinstimmt.

Die siebte Posaune: die Wiederkunft Christi  

Und dersiebente Engel blies seine Posaune; und es erhoben sich große Stimmen im Himmel, die sprachen: Es sind die Reiche der Welt unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Und die vierundzwanzig Ältesten, die vor Gott auf ihren Thronen saßen, fielen nieder auf ihr Angesicht und beteten Gott an und sprachen: Wir danken dir, Herr, allmächtiger Gott, der du bist und der du warst, daß du an dich genommen hast deine große Macht und herrschest! Und die Völker sind zornig geworden; und es ist gekommen dein Zorn und die Zeit, die Toten zu richten und den Lohn zu geben deinen Knechten, den Propheten und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und zu vernichten, die die Erde vernichten.

Und der Tempel Gottes im Himmel wurde aufgetan, und die Lade seines Bundes wurde in seinem Tempel sichtbar; und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner und Erdbeben und ein großer Hagel. (Offenbarung 11:15-19)

Hier haben wir wieder einmal ein klassisches Beispiel für das Auslegen prophetischer Texte anhand des Zahlensystems des hebräischen Alphabets als dem Schlüssel für die richtige Abfolge der Dinge. Das bedeutendste Ereignis, nämlich dass Jesus die Herrschaft über die Erde erhält, findet zuerst im Himmel statt. Nach diesem Vorgang im Himmel folgen alle Begebenheiten, die sich auf der Erde zutragen.

In der Daleth-Zeitdimension jedoch wird die tatsächliche Reihenfolge der Ereignisse, wie sie erkannt und erfahren werden, umgekehrt wie ein HANS Spiegel reflektiert. Zuerst kommen das Erdbeben, der Hagel und die Sieben Donner, erst dann folgt die Auferstehung und die Belohnung der toten und der lebenden Heiligen, wodurch bestimmt wird, wer in welcher Stellung während des tausendjährigen Teth- Zeitalters von Jesu Herrschaft auf Erden unter Christus regieren darf. Schließlich wird der Menschheit die Verkündigung zuteil, dass der König und sein Königreich nahe sind, und sie darf die Ankunft ihres neuen Herrschers samt seinen himmlischen Heerscharen miterleben.

Einige Bibelverse deuten darauf hin, dass Jesus unmittelbar nach der Apokalypse – also nach der umfassenden Erschütterung der Erde – erscheinen wird. Sollte die Auferstehung der Heiligen an Weihnachten erfolgen, würde Gott uns mit unaussprechlicher Freude beim Feiern Seines Geburtstags erfüllen. Welch herrliches Weihnachtsgeschenk für alle gläubigen Menschen!

Hinsichtlich der Auferstehung an Weihnachten ergibt sich ein weiterer interessanter Aspekt: Nach Abschluss der Apokalypse vergehen drei Tage bis zum 24. Dezember. Diese drei Tage entsprechen genau den drei Tagen, die Jesus vor seiner eigenen Auferstehung in der Gruft lag. So, wie der Fromme im Glauben an den Gottessohn neu geboren wird, indem er den Heiligen Geist empfängt, so werden auch wir bei Seinem Kommen vom Tode auferstehen, wie Jesus, der als Erster aus dem Grab wieder auferstanden ist. Diese Parallele dürfte dem Zahlensystem des hebräischen Alphabets in vollkommener Weise entsprechen (1.Korinther 15:20; Kolosser 1:18).

Sobald wir zu wiedergeborenen Gläubigen werden, haben wir zwei Geburtstage: einen in der Siebener- und einen in der Fünferdimension. Als erwachsener Mensch hat Jesus Christus ebenfalls zwei Geburtstage, jedoch fallen sie beide auf einen und denselben Tag, nämlich auf den 24. Dezember abends, da beide der Fünferdimension angehören.

Zweimal zeigt die Fünferdimension logischerweise denselben Tag an – gerade so wie die Woche (7 Tage) unserer Siebenerdimension uns beide Male zum gleichen Wochentag führt. Während die Gelehrten zuweilen den 25. Dezember als das Datum Seiner ersten Geburt verwerfen, stützt das Zahlensystem des hebräischen Alphabets das hergebrachte Datum als das richtige.

Nachdem ich die vielen Überlagerungen und Angleichungen bei den Zeiteinheiten der Kalender-Uhr ins Kalkül gezogen habe, bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass aller Wahrscheinlichkeit nach der Herr irgendwann ab dem Abend des 24. Dezember 2015 bis spätestens zum Anbruch des nächsten Tages wieder auf diese Welt kommt. Die Übereinstimmung des Zahlensystems des hebräischen Alphabets mit den jüdischen Fest- und Fasttagen war eine gewaltige Entdeckung für mich, da ich ja kein Jude bin und nicht über die andere Schiene des Gleises unterrichtet war.

Der Rosetta-Steinhatte seinerzeit Daniels Prophezeiung erschlossen und einen Binärkode, nämlich das Verhältnis 7:5, ans Licht gebracht, welcher die Zeitvorgaben begründete, aus denen das Zifferblatt der Weltkuckucksuhr für Satan und Menschheit hervorging. Die anschauliche Darstellung vom Ei im Ei lässt erkennen, wie die Wahrheit sich in Mustern von stetig zunehmender Übereinstimmung enthüllt, denn es gibt so viel zu lernen.

Für jeden, der nie zuvor die Bibel studiert hat, dürfte diese ganze Materie ohne Hilfe des Heiligen Geistes, unter dessen Anleitung die Texte vermittelt werden, schwer zu erfassen sein. Ob Sie nun gläubig sind oder nicht: bitten Sie Gott im schlichten Gebet, Ihnen zu helfen, Seine liebevollen Bemühungen um die Menschheit zu verstehen. Bitten Sie Ihn, Ihnen Seinen Heiligen Geist zu senden, damit dieser Sie zur ganzen Wahrheit führe (siehe Johannes 16:13).

Da ich keine 5 bestätigenden Bibelverse zur Hand habe, kann ich mich auch auf kein Datum für die Wierkunft des Herrn Jesus festlegen. Er könnte entweder am 17. September 2015 kommen, welches der Höhepunkt seines Zornes ist, oder auch später, wenn der Staub sich gelegt hat. Wenn Er den Ölberg betritt, sind all bösen Sterblichen und alle teuflischen Engel, Dämonen und bösen Geister bereits gerichtet and nicht mehr am Leben. Dennoch wird man etwas Zeit benötigen, um die verwesenden Leichen und nicht gezündete Gefechtskörper zu beseitigen. Es gilt ja, sich auf auf den größten Tag in der Daleth-Dimension vorzubereiten. Falls Sie bessere Bibelverse finden oder eine andere Meinung haben, möchte ich gern von Ihnen hören. Jesus wird auf das weiße Pferd steigen und losreiten, wenn der Vater ihm das Signal gibt. Ich habe leider keine Ahnung, zu welcher Stunde das sein wird. Der Kuckuck sagt bloß den ungefähren Zeitraum der Apokalypse auf der Erde an, nicht aber, was vom Himmel kommt. Das kann man nicht wissen, weil es da keine Uhren gibt.

Einige Christen werden empört sein, sobald sie entdecken, wie brüchig das Fundament ihrer Theologie in Bezug auf prophetisches Verständnis ist. Doch müssen wir alle einmal zu einer Entscheidung kommen, wenn unsere Vorstellungen zur klaren Sprache der Bibel in Widerstreit geraten. Es ist eine Sache, an einer Auffassung, die von dem abweicht, was hier vorgestellt wird, festzuhalten. Es ist jedoch eine andere, angesichts der tatsächlichen Ereignisse seine Vorurteile aufzugeben, um sich eines Besseren belehren zu lassen.

Dieses Buch zu verfassen, stellte für mich wahrhaft eine geistige Reise dar. Im Ozean der Bibel habe ich mehr Perlen gefunden, als ich hier ausbreiten konnte. Aber selbst bei dieser Einschränkung werden die meisten meine Schrift mehr als einmal lesen müssen, um sie zu erfassen. Im Ganzen gesehen erweist sich das göttliche Vorhaben für die Menschheit als sehr komplex. Ich hoffe sehr, dass Sie meine Auslegung der Botschaft Jonas wohlwollend aufnehmen werden.

Das Zahlensystem des hebräischen Alphabetsüberstand die Sintflut und wurde ein Wegweiser zum Entschlüsseln dessen, was über eine Zeitspanne von 1.600 Jahren in den 66 Büchern der Bibel zusammengetragen wurde. Der Uhrmacher-Flüchtling aus Deutschland musste sich sechs Jahre vor Eintreten der Apokalypse zum Schreiben hinsetzen, um über seine Entdeckungen zu berichten. Es blieb mir weder Rast noch Ruhe noch sonst ein Ausweg, als den Bericht darüber zum Ende zu bringen und für seine Veröffentlichung zu sorgen, um auch andere an meinen Erkenntnissen teilhaben zu lassen – ohne Rücksicht darauf, wie unbeliebt ich mich damit bei Gläubigen oder Ungläubigen machen würde.

Es war Gott selbst, der diese Publikation bewirkt hat, denn ich spreche noch nicht einmal gutes Englisch. Als mir aufgetragen wurde zu schreiben, hatte ich keine Vorstellung davon, wo ich anfangen sollte. Obwohl bereits 72 Jahre alt, stehe ich erst am Beginn meiner Reise. Ich freue mich darauf, Ihm, den ich am meisten ersehne, zu begegnen, und hoffe, dass Er mit mir, seinem ergebenen Diener, zufrieden sein wird.

Bei meiner Auferstehung werde ich den Herrn in dem Wolken antreffen. Danach freue ich mich auf die Vorbereitung für meine neue Aufgabe im Tausendjährigen Reich Christi. Dann werde ich Gelegenheit haben, das, worüber ich im Jahr 2004 spekulierte, mit dem zu vergleichen, was sich in Wahrheit zugetragen hat.

Obwohl sich vermutlich manche formalen Abweichungen ergeben, bin ich zuversichtlich, dass ich zu gegebener Zeit die Erfüllung sämtlicher Verheißungen Gottes gegenüber Israel und allen anderen Völkern erleben werde. Sobald das Allerheiligste – die Schechina -Gegenwart Gottes – den Tempel erfüllt, wird Er für alle Zeit bei uns Wohnung nehmen. Dann wird auch das himmlische Königreich auf Erden gegründet sein.

Die Apokalypse endet am 21. Dezember 2015. Wenige Jahre danach, etwa 2018, werden die Überlebenden Israels den Grundstein für den Bau eines Vierten Tempels legen, den man ganz genau so errichten wird, wie es in Hesekiel Kapitel 40-43 beschrieben ist.

Entsprechend Daniels Ankündigung der 2.300 Tage wird die Gründung dieses Vierten Tempels (4 = Daleth, „diese Welt in dieser Zeit“) im Jahr 2018 bei der Grundsteinlegung feierlich begangen. Mit diesen kommenden Ereignissen, wie sie am Ende meines ersten Buches beschrieben sind, wird das große Projekt Gottes seinen Abschluss finden.

Das wiederholte Lesen des Kapitels 9 von Prophezeiung der Apokalypse 2008-2015 wird Sie in die Lage versetzen, die ganze Wucht des apokalyptischen Geschehens, so wie es in diesem Buch detailliert dargelegt ist, noch deutlicher zu empfinden. Das Kapitel enthält viele Einzelheiten zum Regierungssystem der Neuen Welt, das nach Abschluss der Apokalypse eingesetzt werden wird. Das Volk Israel wird noch einmal als der Wächter der Offenbarungen Gottes, des Zeitlosen, fungieren. Die Regierung der Neuen Welt wird allen Engeln und auch der Menschheit vor Augen führen, wie wirksam Gottes Gesetze der Liebe sind

 

Davidson, Gustav, Dictionary of Mankind. „Angels“, Funk and Wagnall’s Encyclopaedia. Strong’s Concordance Dictionary. Hayford’s Bible Handbook.

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Kapitelübersicht: Geheimnis von Tammus 17
Eine unentbehrliche Einfurung
Vorwort:
Warum zwei getrennte Bücher?

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