Geheimnis von Tammus 17

  Entdeckung und Datierung der biblischen Apokalypse 2008 - 2015

Kapitel 8

Die 7.000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte
im Vergleich mit der
7-Jahre-Tabelle der Apokalypse

 

Mehrere Analogien und eine Erklärung der Tabellen

 

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Die Doppelhelix der DNA

Beim Versuch, meine Forschungsmethoden einer Welt nahezubringen, die mit vielen biblischen Begriffen nicht vertraut ist, bediene ich mich gerne der Analogie. Die Christenheit hat ja ihre eigene Methodik entwickelt, um ihre einzigartigen Vorstöße zu dokumentieren, die sich aus all den Diskussionen der letzten 150 Jahre ergeben und die ihrerseits wieder Dutzende von widerstreitenden Doktrinen und Lehrmeinungen hervorgebracht haben. Bisher ist jeder Versuch, diese Verständnislücken und -schwierigkeiten zu überbrücken, gescheitert. So hoffe ich, dass meine Anstrengungen – und die meiner Freunde – etwas dazu beitragen, dass die Botschaft dieses modernen Jona Gehör findet. Glauben Sie mir: ohne die Hilfe meiner Freunde wären diese Bücher nicht zustande gekommen.

Ich bin nach wie vor überzeugt, dass meine zahlreichen Analogien die schwierigen Begriffe meiner Forschungsmethoden und Schlußfolgerungen durchaus klären. Der Uhrmacher in mir zwingt mich zur Folgerung, dass ein Datieren des Künftigen sich nach den Naturgesetzen der Daleth-Dimension richten und deshalb auch logisch erklärbar sein muss. Hoffentlich werden die zu Dutzenden übereinstimmenden Muster und Überschneidungen mit anderen Kalendersystemen und der kosmischen Uhr, die Ihnen in meinen Schriften begegnen, Sie von der Stichhaltigkeit meiner Schlüsse überzeugen. Ich habe nichts gegen geborene Skeptiker. Ich bin selbst einer. Man muss mir viele Beispiele nennen, ehe ich eine prophetische Verkündigung, die vor Tausenden von Jahren erfolgt ist, akzeptieren kann – insbesondere dann, wenn scheinbar niemand eine Ahnung davon hatte, dass es sie gab.

In meinen beiden Büchern bediene ich mich gleichzeitig mehrerer Analogien, weil keine allein das Bild oder die Geschichte im Ganzen vermittelt. Wenn wir uns den binären Strang eines Gens ansehen, erkennen wir die Bausteine zweier spiralförmig angeordneter DNA-Stränge (Desoxyribonukleinsäure). Sie ähneln einer Achterbahn mit zwei in sich verdrehten Schienen, die durch eine Art Schwellen miteinander verbunden sind. Jeder DNA-Baustein setzt sich aus vier verschiedenen Untereinheiten zusammen (T, A, G und C), wie es ja für die Daleth-Dimension (4) zu erwarten ist. Die Abweichungen in der Zusammensetzung und Anordnung dieser Untereinheiten und DNA-Bausteine bilden den Befehlskode, der jegliches biologisches Leben steuert: Ihm wohnen die ursprünglichen Informationen von Gottes Schöpfung inne.

Die Doppelhelix der DNA entspricht meinem Vergleich zwischen der 7.000-Jahre-Tabelle der Menschheit und der Sieben-Jahre-Tabelle der Apokalypse. In ihnen sind die Ereigniszyklen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft enthalten. In unserem Falle sind es die Anfangs- und Endpunkte (die Bahnstationen), die eine Schiene mit der anderen Schiene des Gleises (oder Hälfte des Strangs) verbinden.

Die 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse bildet gewissermaßen den Widerhall des Informationsmusters der 7.000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte. Beide wirken zusammen auf ein gemeinsames Ziel hin. Doch statt das Wachstum eines physischen Organismus zu steuern, führen sie hin zum Wachstum des Leibs Christi. Der Schienenstrang des göttlichen Plans erstreckt sich von der Schöpfung unseres gegenwärtigen Universums bis zur Erschaffung der Neuen Himmel und der Neuen Erde.

So wird also ein chronologisches Muster, das sich in der 7.000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte findet, in der 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse reproduziert. Der zeitliche Ablauf der apokalyptischen Ereignisse ist im primären Strang der Menschheitsgeschichte eingelagert. Wie die dazwischen liegenden Schwellen eine Schiene mit der anderen zu einem Paar verbinden, so übermitteln die Knotenpunkte (bzw. Bahnstationen) Informationen, genau wie es auch die Gene in einer biologischen DNA-Helix tun.

Der Artikel „Life on Scales“ bringt das, was ich Ihnen vermitteln will, genau auf den Punkt. Nachfolgend einige Zitate daraus (in freier Übersetzung):

Eine Maus lebt nur wenige Jahre, ein Elefant kann es auf 70 Jahre bringen. Beiden Tieren wird jedoch die gleiche Lebenserfahrung zuteil. In ihrem kurzen Dasein macht die Maus durchschnittlich ebenso viele Pulsschläge und Atemzüge wie ein Elefant. Viele Aspekte eines Mäuselebens – z.B. die Geschwindigkeit, mit der ihre Zellen Energie verbrennen, die Schnelligkeit, mit der ihre Muskeln zucken, ihre Trächtigkeitsdauer und das Alter der Geschlechtsreife – werden mit demselben Faktor beschleunigt, der auch ihre Lebenszeit regelt. Es ist gerade so, als habe für die Länge des Elefantenlebens jemand einfach eine Null hinzugefügt. Das Muster, wonach die Lebensgeschwindigkeit mit der Lebensdauer in Beziehung steht, trifft genauso für einen Sperling, eine Gazelle oder einen Menschen zu.

Der Stoffwechsel in einem Organismus verhält sich, wie man vorgeschlagen hat, proportional zu seiner Masse hoch ¾ (m 3/4) multipliziert mit einer Funktion, in welcher die Temperatur im Exponenten auftritt. Das Forschungsteam stellte fest, dass seine Gleichung die Geschwindigkeiten des Stoffwechsels von mehr als 250 Spezies von Mikroben, Pflanzen und Tieren genau vorhersagte, obschon diese Arten in zahlreichen verschiedenen Habitaten wie Meer, Frischwasser, gemäßigten und tropischen Zonen heimisch sind.

Die Gleichung eröffnete den Forschern einen Weg, Organismen mit unterschiedlichen Körpertemperaturen miteinander zu vergleichen – einen Menschen mit einer Krabbe oder eine Eidechse mit einer Platane – und ermöglichte es dem Team, nicht nur bereits bekannte Skalierungsgesetze zu bestätigen, sondern auch neue zu entdecken.

Auf diese Weise läßt sich der 70 Jahre währende Lebenszyklus eines Elefanten mit dem zweijährigen Leben einer Maus mathematisch zur Deckung bringen. Die Maus verbrennt genauso viel Energie wie der Elefant, jedoch mit viel höherer Geschwindigkeit. Dieses Modell biologischer Skalierung ist ebenso auf pflanzliches Leben wie auf Mikroorganismen anwendbar. Es ist ein Geheimnis der Natur, das erst vor kurzem mathematisch beschrieben worden ist.

Ich vergleiche dieses Prinzip der Skalierbarkeit damit, wie ich die 7.000-Jahre-Tabelle zur 7-Jahre-Tabelle in Beziehung setze. Wie das Russische Babuschka-Ei, das Spielzeug-Ei im Ei, so repliziert jedes ins Nest gelegtes Ei die anderen, unabhängig davon, ob dasjenige, mit dem Sie es vergleichen, nun größer oder kleiner ist.

Wenn man durch einen Strohhalm Luft in ein Glas mit Seifenwasser bläst, kommt es zu einer Ansammlung kleiner oder großer Seifenblasen, je nachdem, wie fest und wie viel Luft man hineinbläst. Ob viele oder wenige Blasen entstehen, ändert nichts an der Seifenwassermenge: Sie bleibt unverändert. In dieser Analogie entsprechen die unterschiedlichen Luftmengen der unterschiedlichen Zeitdauer. Die mathematische Gleichung für die benötigte Energie ist dieselbe.

In ähnlicher Weise lassen sich 7000 Jahre proportional in 7 Jahre einordnen. Ereignisse, die seit mehr als 7000 Jahren feststehen, können gleichfalls in der 7-Jahre-Tabelle gleichermaßen untergebracht werden. Dieses von mir entworfene Prinzip mathematischer Skalierung wird in der natürlichen Welt immer wieder wissenschaftlich bestätigt und beachtet. Der Urheber aller Dinge, der die Welt erschaffen hat, bestimmt auch die Abwicklung des Weltgeschehens im Sinne seines Plans. Deshalb ist die Datierung der prognostizierten Ereignisse, die im Verlauf der Apokalypse eintreten werden, sehr verläßlich. Der Plan ist in seinen Einzelheiten als auch im Ganzen skalierbar. Wie heißt es in dem Artikel:

Ferner haben die Forscher entdeckt, dass die Anzahl der Bäume einer gegebenen Gesamtmenge an Bäumen eines Waldes demselben Skalierungsgesetz folgt, das auch für die Anzahl von Ästen einer gegebenen Größe an einem einzelnen Baum gilt. „Der Wald als Ganzes verhält sich so, als sei er ein sehr großer Baum.“

Diese Naturgesetze decken sich wunderbar mit meiner Geschichte vom Schmetterling aus meinem ersten Buch, Ankündigung der Apokalypse, Kapitel 6. Ich entsinne mich eines Kurzfilms, den ich einmal vor vielen Jahren im Washington Science Museum gesehen habe und in dem es hieß:

„Würde man den gesamten leeren Raum, der zwischen den Atomen und den Molekülen existiert, zusammendrängen und kondensieren, so fände das ganze Universum mit all seinen Milliarden von Galaxien in einer einzigen kleinen Kaffeedose Platz.“

Die Funktionsweise der Kukucksuhr

Im Modell der Weltkuckucksuhr vermitteln die Muster der Uhrwerksräder Informationen darüber, wie 7.000 Jahre zurückliegender Geschichte sich öffneten, damit die zukünftigen Ereignisse der siebenjährigen Apokalypse verstehbar würden. Indem wir in der 7.000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte darauf achten, welcher Bezug zwischen den unterschiedlich großen Zeiträumen der Tabelle (den chronologischen „Zahnrädern“) besteht, können wir voraussagen, wann der Kuckuck aus dem Häuschen kommt. Die beiden Stränge stehen für das hebräische Alte Testament und das christliche Neue Testament. In einer weiteren Analogie nenne ich sie auch die beiden Schienen des Eisenbahngleises. Gemeinsam sind das Alte und das Neue Testament verwoben im göttlichen Plan für die Zukunft der Welt.

Erklärung der Tabellen

In diesem Abschnitt wird das prophetische Muster zukünftiger Ereignisse beschrieben, wie es sich aus der 7.000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte und der 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse ergibt. Ich schlage vor, die Tabellen zu kopieren oder auszudrucken und sie nebeneinander zu legen, wenn Sie diesen Text studieren. Die Tabellen entstanden mit Blick auf das Zahlensystem des hebräischen Alphabets. Zum vereinfachten Nachvollzug des Gedankengangs habe ich eine kleine Gleichung aufgestellt:

1 + 4 = 5

Unlängst stieß ich in einer Spielzeughandlung auf so ein Ei-im-Ei-Gebilde, welches mich dazu anregte, diese Gleichung aufzustellen. Öffnet man das äußere, große Ei, so findet man in seinem Innern nacheinander vier weitere Eier – jedes ein wenig kleiner als das vorangegangene, doch alle sehen genau gleich aus. In meiner Gleichung steht das große Ei für die Bibel, in der sowohl die Geschichte der Menschheit als auch Wissen um das Jenseitige (He) enthalten ist. Sie stellt die Hauptquelle dar, die durch Fakten aus anderen Kulturen zusätzlich gespeist wird, was ihren Wahrheitsgehalt noch erhöht.

Die vier (4) anderen, kleineren Eier in meiner Formel beziehen sich auf:

  1. die 7.000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte
  2. die 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse
  3. den Jahreskalender der jüdischen Feste und Fasttage
  4. die 1-Monat-Tabelle von Tischri, dem siebten jüdischen Monat

Der Buchstabe bzw. der Zahlenwert He (5) steht für die Ursache aller Dinge und das spirituelle Verständnis. Bringen wir diese vier (4) Quellen mit der biblischen Prophetie (1) zusammen, so können wir das göttliche Geheimnis, wann die Apokalypse eintreten wird, enträtseln. Das geht zurück auf die Regel 1+4=5, wobei 5 (=He) für „Fenster“, „Ewigkeit“ oder „die andere Seite“ steht.

Um zu verstehen, was Gottes Absichten für den Menschen bedeuten, versetze ich mich in die Rolle eines Architekten. Um ein Haus zu bauen, würde man zunächst einen Entwurf zeichnen und daraufhin einen Zeitplan erstellen, in dem jeder Arbeitsschritt in der richtigen Reihenfolge festgelegt würde. Gott, der Schöpfer ist da nicht anders vorgegangen. Er bestimmte, was er zu erreichen trachtete, und erwählte unsere Erde als einen geeigneten Ort für menschliches Leben – ein Fleck in der Mitte eines Universums, das Tausende von Galaxien enthält. Gott hatte seine Gründe dafür, Satan zu erlauben, auf Erden sein Unwesen zu treiben.

Satans ursprüngliche Sünde führte im Himmel zu großem Aufruhr, und Gott setzte einen Ausweichplan ins Werk, um das Problem zu bereinigen. Er formte den Menschen nach seinem Ebenbild und ließ ihm die uneingeschränkte Möglichkeit, seine Lage selbst zu verbessern. Er wünschte sich intelligente Wesen, die fähig wären, durch das Schaffen und Leiten einer Zivilisation reich an Erfahrung zu werden. Diese moralische und praktische Erfahrung sollte dem Menschen helfen, sich darauf vorzubereiten, unter Gott ein zukünftiges Universum zu verwalten. Er hoffte, dass der Mensch ihn achten und lieben würde. Doch wie bei den meisten Vorhaben lief auch hier etwas schief.

Satan ging bereits zu Beginn der Zeiten, im Garten Eden, ans Werk, um die Absichten Gottes zu hintertreiben. Wie erfolgreich er damit war, belegt die Tatsache, dass die Menschheit im Großen und Ganzen den Schöpfer mißachtet oder ablehnt und den Gott Israels, welcher der einzige Gott ist, verwünscht. Israel erkennt den einen wahren Gott, da Er die Nachkommen Abrahams, Isaak und Jakobs gemeinschaftlich gegenüber allen Nationen der Welt zu seinen Zeugen in der Daleth-Dimension erkor.

Sie legen in zweifacher Hinsicht Zeugnis ab. Zum einen besteht es darin, Gottes Wort der Welt zu vermitteln. Denken Sie daran: die Bibel ist ein jüdisches Buch. Das zweite Zeugnis: der Fortbestand des jüdischen Volkes und dessen Rückkehr ins angestammte Land sind sichtbare Beweise, die auch von spirituell Blinden nicht abgestritten werden können. Das ist auch die Ursache dafür, dass Satan und seine menschlichen Helfershelfer sich so eifrig bemühen, alle Juden zu töten. Der einzige Grund, weshalb sie als Volk noch existieren, liegt darin, dass Gott existiert und sein Heilsplan allen Angriffen des Teufels die Stirn zu bieten vermag.

Es liegt in der Absicht Gottes, sich des Bösen und Verderbten, das in Satans Natur liegt, zu bedienen und es gegen ihn zu kehren, indem er die Menschen dazu bewegt, unbestechlich und redlich zu werden. Das Sündhafte am Menschen ist vor allem der Glaube an Satans Lüge, der zufolge wir in unseren moralischen Wertungen selbst entscheiden können, was richtig und was falsch ist. Wahre Reue und Buße setzt dann ein, wenn man anstelle der eigenen die Ansichten Gottes von Recht und Unrecht akzeptiert und sein Leben ändert. Die Bibel bezweckt ja, eben diese göttliche Werthaltung zu lehren, in der sich Gottes wahre, freudige und gütige Liebe zu denen offenbart, welche die Wahrheit lieben.

Satan und seine Dämonen wurden in der Geschichte schon durch den Opfertod und die Auferstehung Jesu besiegt. Wenn Satans von Gott zugemessene Zeit abläuft, wird er auch seine Daseinsberechtigung einbüßen. Gott wird den Teufel in den Feuersee werfen, und einigen Menschen wird es ebenso ergehen. Gott wird seinen Plan damit krönen, dass er Satans dämonisches Netzwerk aus Unterdrückung und Zerstörung durch ein göttliches Königreich erlöster Menschen, die Heilige genannt werden, ersetzt.

Engel spielen dabei eine wichtige Rolle, stehen jedoch nicht im Mittelpunkt des göttlichen Plans. Sie sind erschaffene „Söhne Gottes“, die lediglich ihre Funktion als untergeordnete (dienende) Geister erfüllen (s. Hiob 38:7; Psalm 104:4). Menschen kommen indessen mit dem Potential zur Welt, als Kinder Gottes wiedergeboren zu werden (s. Römer 8:14-17). Ich habe den Begriff von den zwei Geburtstagen in Kapitel 6 behandelt.

Die Menschen sind dazu ausersehen, im zukünftigen Universum zu herrschen. Nach Gottes Heilsplan ist die Menschheit in diesem vergänglichen Reich der Daleth-Dimension der Hauptbeteiligte im großen Kampf von Gut gegen Böse. Haben sie die Daleth-Schule einmal erfolgreich hinter sich gebracht, werden die wahrhaft Frommen und Heiligen im Universum schon bald einer Neuschöpfung mit einem neuen Regierungssystem angehören, von der wir nur sehr wenig wissen. Menschen, die geläutert und geübt darin sind, den Listen des Teufels zu widerstehen, werden gewappnet sein, jedem Übel zu widerstehen. Das versetzt sie in den Stand, ihre neue Aufgabe in Gottes ewigem Königreich wahrzunehmen.

Die Daleth-Dimension wurde für Sterbliche geschaffen, damit sie lernen, sich auf den Gott der Bibel anstatt auf sich selbst oder auf sonst etwas zu verlassen. Jeder Lehrgang endet mit irgendeiner Bewertung oder einem Test. Die Daleth-Dimension macht da keinen Unterschied. Auch an ihrem Ende steht die Prüfung. Scheitert wer daran, hat er oder sie die Folgen zu tragen. Die Definition von Scheitern gilt hierbei als die Weigerung zu Reue und Umkehr. Wer es ablehnt, im Glauben an Jesus Buße zu tun, weist Gottes Angebot der Gnade von vorn herein zurück und bringt sich um die größte Freude, nämlich die des ewigen Lebens in der He-Dimension.

Wir sind alle – ob wir es wollen oder nicht – spirituellen Gesetzen unterworfen, die unser Schöpfer festgelegt hat. Ganz wie in der irdischen Gerichtsbarkeit können wir mit dem Richter nicht darüber verhandeln, das Recht unseren persönlichen Auffassungen und Wünschen gemäß zu ändern. Meine Geschichte vom Schmetterling in Kapitel 6 von Prophezeiung der Apokalypse erläutert diese Gesetzmäßigkeit näher. Es handelt davon, was mit uns geschieht, wenn wir sterben.

Es spielt wirklich keine Rolle, ob und wann die Apokalypse ausbricht, denn dann könnte Ihr Dasein bereits besiegelt sein. Mit anderen Worten: es ist an der Zeit, dass Sie sich der Prüfung unterziehen. Das Ergebnis wird Ihrem Lehrer mitgeteilt, der am Ende der Zeit als Richter auf dem Großen Weißen Thron sitzt. Wie schätzen Sie die Note ein, die Ihnen von der Schule der Daleth-Dimension zugemessen wird?

Gott ist keine Ausgeburt menschlicher Einbildungskraft, wie uns das unsere säkulare humanistische Kultur weismachen will. Er ist wahrhaftig, und nur Er bestimmt Art und Zeit des Ausgangs der menschlichen Geschichte. Die alten hebräischen Schriften, die von Gott selbst beseelt sind, wurden der Menschheit zum Wohle unserer Zivilisation zugedacht. Die neuzeitlichen Kalender teilen die Zeit in eine solche vor Christus (vor der Zeit unseres Herrn) und eine nach Christus (nach der Zeit des Herrn) ein. Kürzlich haben jedoch gewisse Individuen als so ärgerniserregend empfunden, dass sie dieses unterscheidende Merkmal aus unseren Kalendern gestrichen wissen wollen.

Unter allen jemals schriftlich fixierten Zeugnissen der Menschheit ist die Bibel einzigartig. Sie enthält die Zeitzeugenschaft darüber, wie die Erdenbewohner vor Tausenden von Jahren gelebt haben, was sie taten und wie sie sich fühlten – die Guten wie die Schlechten. Sie verzeichnet die einzig wahre Erklärung für den Sinn unseres Daseins. Das allein zählt, wenn das Urteil gesprochen wird. Die Bibel besteht nicht aus Mythen und Märchen, ersonnen von einem einbildungs- und erfahrungsreichen Menschengeschlecht, sondern vielmehr ewige Weisheiten und göttliche Vernunft.

Die Azteken verfügten in ihrer Zivilisation über erstaunliche wissenschaftliche Aufzeichnungen und einen ungewöhnlich genauen Kalender, und doch verschwand ihre Kultur aus der Welt. Historiker bieten eine Reihe von Gründen an, warum das geschah. Einer davon ist sicher der, dass sie ihre begabtesten jungen Leute töteten, indem sie diese zu Tausenden in religiösen Ritualen hinmetzelten, um einem ersonnenen Gott zu huldigen. Der bei den Azteken fest verwurzelte Vielgötterglaube und der daraus folgende Götzendienst war ihnen von Satan und seinen Dämonen eingegeben, die dadurch Macht über sie erlangten.

Entstehungsweise der beiden Tabellen

Die Mechanik in einer Kuckucksuhr dient unter anderem dazu, den Kuckuck genau zum richtigen Zeitpunkt hervorkommen zu lassen. In vergleichbarer Weise müssen die „mechanischen Teile“ der Prophezeiung zusammenwirken, um das Datum, an dem die Apokalypse einsetzen wird, anzeigen zu können. Obgleich diese Einzelteile unterschiedlich dimensioniert sein können, müssen sie einiges miteinander gemeinsam haben:

1. Sie müssen passen wie das beim Ei im Ei der Fall ist, wo die jeweils kleineren Eier sich in die entsprechenden größeren einpassen lassen. Da die Bibel als unser „großes Ei“ fungiert und die Tabellen für die kleineren Eier stehen, müssen sich die Tabellen vor allen Dingen in die Texte der Bibel eingliedern lassen.

2. Sie müssen ineinander greifen. Ein Uhrwerk funktioniert schlecht, wenn sich die Räder des Werks nicht einwandfrei verzahnen. Jeder Zahn muß genau die richtige Länge haben. Wenn unsere Berechnungen gegenüber der exakten Zahl eine Abweichung von zwei Jahren oder mehr aufweisen, läßt sich die Richtigkeit unserer Hypothese nicht beweisen.

3. Sie müssen überprüfbar sein. Alle Tatsachen müssen von mindestens zwei „Zeugen“ (z.B. bekräftigende Bibelverse) bestätigt werden können, um ihre Gültigkeit unter Beweis zu stellen. Finden sich drei Zeugen (Gimel) dafür, wird dieser Wahrheit die göttliche Billigung zuteil.

4. Sie müssen den innewohnenden Werten, ausgedrückt durch die Buchstaben in dem Zahlensystem des hebräischen Alphabets, weitgehend entsprechen.

Das Erstellen der 7.000-Jahre-Tabelle

Die 7.000-jährige Zeitlinie der Geschichte ist in fünf Zeiträume unterteilt:

1. Sieben (7) Perioden zu je 490 Jahren (4018 v.Chr. - 588 v.Chr.)

2. Ein (1) eingefügter Landsabbath-Zeitraum von 70 Jahren zwischen 588 und 518 v.Chr.

3. Fünf (5) Perioden zu je 490 Jahren (518 v.Chr. - 1968 n. Chr.)

4. In der Folge eine (1) 50-jährige Jubeljahr-Phase (1968-2018)

5. Danach eine (1) 1.000-jährige Wiederherstellungsphase (2018- 3018)

Die 7.000 Jahre Tabelle zeigt die Geschichte der Menschheit an und läuft in parallel verlaufenden Zeitabfolgen ab. Auf der linken Seite sind fünfzehn Abschnitte verzeichnet, welche die Projektion von Geschichte und Prophetie aus Sicht der He-Dimension darstellen. Die rechte Seite zeigt die Perspektive der Daleth-Dimension mit ihren (70 x 7 =) 490 Jahre-Zyklen. Beide vereinigen sich zu einer einzigen, wie wir im Verlauf dieses Kapitel noch weiter ausführen werden. Diese Aufspaltung der Menschheitsgeschichte entspricht sowohl dem Rosetta-Stein-Verhältnis von 7:5 als auch in ihrer symmetrischen Struktur von Zeitzyklen und -phasen, wie sie in Kapitel 6 beschrieben sind. Diese Gliederung der Menschheitsgeschichte gehorcht außerdem der 1 (Gott) + 4 (Daleth) = 5 (He) -Regel, der zufolge es vier Zeitalter oder Epochen der Menschheitsgeschichte gibt, die jeweils von satanisch inspirierter Auflehnung geprägt sind. Der Endzweck dieser vier Zeitblöcke einer von Widerstand beherrschten Menschheit findet und erfüllt sich im letzten, der sie alle umschließt: der tausendjährigen Gottesherrschaft über die vergängliche Menschheit.

Im Alten wie im Neuen Testament gebrauchen Daniel, Johannes und weitere Propheten oftmals die Wendung „Zeit, Zeiten und eine halbe Zeit“ (siehe z.B. Daniel 12:7). Im Wortlaut der Bibel kann der Begriff Zeit (hebräisch mo’ed) für jedwede Zeiteinheit stehen: für eine Woche ebenso wie für einen Monat, ein Jahr oder eintausend Jahre.

7,000-Jahre Tabelle der Menschheitsgeschichte

Alternativ dazu ließe sie sich ebenso auf einen jüdischen Zyklus von 490 Jahren (70 x 7) anwenden, dem ein auf die Zahl 7 fußendes System zugrunde liegt. Die Formulierung „Zeit, Zeiten und eine halbe Zeit“ drückt dreieinhalbe Maßeinheiten von jedweden in Frage kommenden zeitlichen Einheiten aus. Angesichts des hebräischen 490-Jahre-Zyklus ergäbe beispielsweise „Zeit, Zeiten und eine halbe Zeit“ eine Spanne von 3,5 x 490 = 1.715 Jahren.

Beim Erforschen der Zeit vor der Sintflut wurde meine Aufmerksamkeit auf eine 1.715-Jahre-Konstante gelenkt, die in der 1995 veröffentlichten „Wall Chart of the World“ erwähnt wird. Diese Tafel nennt acht mögliche Daten für den Eintrittszeitpunkt der Sintflut, wobei jedem einzelnen Datum eine andere Quelle zugrunde liegt. Als Jahresangabe hebräischen Ursprungs war dort das Jahr 2288 v.Chr. vermerkt (man beachte auf der 7.000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte die 1.750-Jahre-Phase bei der Zeitangabe 4004 v.Chr.).

Als ich 1715 Jahre hinter das Jahr 2288 v.Chr. (Sintflut) zurückging, langte ich bei einem Datum an, das in christlichen Kreisen traditionell als das Schöpfungsjahr bekannt ist: 4004 v.Chr. An anderer Stelle habe ich dargestellt, wieso 4004 v.Chr. das Jahr ist, in dem Adam und Eva aus dem Garten Eden vertrieben wurden – und nicht, in welchem sie erschaffen wurden. (Später entdeckte ich eine gleichlautende Zahl in der aztekischen Kulturgeschichte. Die Azteken berichten dort, die erste Epoche der Schöpfung habe 1716 Jahre gewährt.)

Wenn wir von der Sintflut im Jahr 2288 v.Chr. aus 1715 Jahre in Richtung Gegenwart gehen, kommen wir bei einer Zeit an, als Daniel aufgrund von Nebukadnezars Traum von einem metallenen Standbild seine Weissagungen über zukünftige Weltereignisse anstellte. Indem er den Traum des Herrschers deutete, sagte Daniel voraus, die Welt durchlaufe vier Hauptzivilisationen, von denen eine auf die andere folge – bis zur Heraufkunft einer fünften, nämlich der des himmlischen (He) Königreichs, das sich in Nebukadnezars Traum als „handloser Hieb mit einem Stein“ darstellte. Dieser Stein wird den Fuß der Statue treffen, was dazu führt, dass gleichzeitig das gesamte babylonische System zermalmt und durch einen wachsenden Berg ersetzt wird (siehe Daniel 2:31-45).

Das Vorhandensein zweier je 1.715-jährigen Perioden – von der Vertreibung Adams aus dem Paradies bis zur Sintflut, und von der Sintflut bis zu Daniels Vorhersagen – leiteten mich im Erstellen des Modells der 7.000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte. Der erste Block der Menschheitsgeschichte besteht aus sieben 490-Jahre-Zyklen, die 588 v. Chr. enden. Dies ist das Jahr, in dem in Jerusalem der Erste Tempel niedergerissen wurde.

Das Jahr der Zerstörung des Ersten Tempels wurde der Dreh- und Angelpunkt, von dem aus ich zeitlich vorwärts und rückwärts rechnete, um so die 7.000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte zu vervollständigen. Der Gott des Jerusalemer Tempels ist ein wichtiges Bindeglied zwischen der Daleth- und der He-Dimension. Entscheidende Ereignisse im Laufe seiner Geschichte enthüllen chronologische und prophetische Antriebsräder in des Schöpfers 7.000-Jahre-Plan zugunsten der Menschheit.

Ich bediente mich der Prophezeiungen Daniels, um die Ausarbeitung der Tabelle zu vervollständigen. Die meisten dieser Weissagungen haben sich bereits erfüllt, wie aus weltlichen Geschichtsbüchern hervorgeht, die den Aufstieg und Fall der persischen, griechischen und römischen Kultur beschreiben, so wie Gott es Daniel gezeigt hatte. Einige Prophezeiungen Daniels bleiben indessen unerfüllt, da für die Zukunft bestimmt. Die nächsten Jahre werden jedoch die Erfüllung des Ausstehenden in den Prophezeiungen Daniels bringen, entsprechend dem Hinweis in der Sieben-Jahre-Tabelle der Apokalypse.

Die Vervollständigung der Tabelle

Die zeitliche Mitte der 7000-Jahre-Tabelle der Menschheits- Geschichte (518 v.Chr.) ist markiert durch Daniels feierliche Verkündigung, ein Engel habe bei Gott, dem Allmächtigen geschworen, die unserer Erde noch verbleibende Frist belaufe sich auf „Zeit, Zeiten und eine halbe Zeit“ (siehe Daniel 12:7). Ich interpretiere „Zeit“ an dieser Stelle als eintausend Jahre, wodurch sich „Zeit, Zeiten und eine halbe Zeit“ zu 3.500 Jahren addieren.

Das deutet darauf hin, dass das Ende dieser Welt, wie wir sie kennen, 3.500 Jahre nach obiger Verkündigung gekommen wäre; jedoch ergibt 3.500 Jahre nach 518 v.Chr. das Jahr 2.983 n.Chr., so dass noch 35 Jahre bis zum Jahr 3018 fehlen. Diese fehlenden 35 Jahre ergeben sich durch den Umrechnungsfaktor vom biblischen zum weltlichen Kalender; ich habe sie in der 7.000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte am Punkt der Lebenszeit von Jesus Christus unter Zyklus 9 eingesetzt.

Eine abschließende Korrektur

Wie komme ich auf einen Korrekturfaktor von 35 Jahren? Die 7000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte weist von 518 v.Chr. bis 1968 n.Chr. fünf definierte Zyklen von je 490 Jahren aus. Ungeeichte hebräische Jahreszyklen hätten uns zum Jahr 1933 n.Chr. geführt. Um das auf unseren Kalender umzustellen, ist es erforderlich, für jeden 490-Jahre-Zyklus sieben (7) Jahre hinzu zu zählen. Bei fünf Zyklen rechnen wir entsprechend: 5 Zyklen x 7 Jahre = 35 Jahre dazu. Addieren wir nun die nämlichen 35 Jahre zum Jahr 1933 n.Chr., so kommen wir zum Jahr 1968. Nun fügen wir die 50 Jahre der Jubeljahr-Phase an und gelangen zum Jahr 2018. Dieses Datum wird ergänzt durch die 1.000 Jahre der Wiedererrichtungsphase, und so langen wir beim Jahr 3018 an, dem Schlußpunkt von Gottes 7.000-Jahre-Plan für die Geschichte der Menschheit.

Das letzte Kapitel von Daniel deutet darauf hin, dass in der Siebner-Dimension die besagte Zeitspanne von Zeit, Zeiten und eine halbe Zeit bis zum Untergang der Welt reichen wird. Wie kommt das? Wenn wir von der Fünfer-Dimension die Zeitmessungen im Zusammenhang mit dem Rosetta-Stein ins Kalkül ziehen, so errechnen wir dieselbe Periode, die zum selben Jahr hinführt (70 Wochen x 50 Jahre = 3500 Jahre). Das unterschiedliche chronologische Prinzip, auf dem die beiden Systeme jeweils beruhen (die Siebner-Dimension alias Daleth und die Fünfer-Dimension alias He), stimmen genau überein, da sie, sowohl was die Himmel als auch was die Erde, wie wir sie kennen, angeht, an denselben Anfangs- und Endpunkten zusammentreffen.

Dies ist ein weiterer Beweis dafür, dass das Jahr 3018 n.Chr. für die Menschheitsgeschichte ein sehr angemessenes Enddatum darstellt. Ich benötige ja zur Bestätigung eines Ereignisses zwei Zeugen. In diesem Fall kommen zwei verschiedene mathematische Berechnungen bei ein und demselben Zeitpunkt in der zukünftigen Geschichte an, also zum selben Resultat, doch gibt es beim 9. Zyklus auch noch eine andere Übereinstimmung. Indem man 35 Jahre zum 9. Zyklus hinzuaddiert (28 v.Chr. bis 498 n.Chr.), stößt man auf eine weitere Parallele. Ich hätte diese 35 Jahre gleichmäßig über die fünf Zyklen verteilen können, wollte jedoch die hebräischen Zyklen bewahren. Deshalb entschloß ich mich, sie in den Zeitraum, in den Jesus hineingeboren wurde (28 v.Chr. - 498 n.Chr.), einzufügen. Im Zahlensystem des hebräischen Alphabets steht die Neun (9) für „neues Leben“. Diese Übereinstimmung mit einer Periode für „neues Leben“ war der logisch entsprechende Ort, an dem die 35-Jahre-Korrektur erfolgen sollte und zwar aus dem Grund heraus, dass „Neues Leben“ stets von größerer Bedeutung ist, als es festgefügte Zyklen sind.

Ermittlung der Daten der Apokalypse

Um den zeitlichen Verlauf der Apokalypse bestimmen zu können, korrelierte ich die chronologischen Muster der 7.000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte mit der 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse. Ich wollte wissen, ob die beiden Tabellen der „Ei im Ei“-Analogie der Babuschka-Puppe entsprachen. Dazu glich ich die 7-Jahre-Tabelle mit der 7.000-Jahre-Tabelle ab. Das kleinere Ei (7-Jahre-Tabelle der Apokalypse) mußte das gleiche Muster wie die 7.000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte aufweisen und sich genau in die chronologische Zahnradstruktur vom großen Ei einpassen (7.000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte),damit eine stimmige Auslegung der Prophetie gewährleistet wäre. Den Richtigbefund dieses analytischen Annäherungsversuchs entdeckte ich in der Heiligen Schrift.

Dies eine aber sei euch nicht verborgen, Geliebte, dass ein Tagbei dem Herrn ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag. (2. Petrus 3:8 UELB, Hervorhebung durch den Verfasser)

Denn tausend Jahre sind in deinen Augen wie der gestrige Tag, wenn er vergangen ist, und wie eine Wache in der Nacht. (Psalm 90:4 UELB Hervorhebung durch den Verfasser)

Die Sintflut (2288 v.Chr.) ereignete sich im Verlauf des vierten Zyklus der 7.000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte. Jesus selbst verglich die Tage der Apokalypse mit der Zeit Noahs und der Sintflut (siehe Matthäus 24:37). Deshalb sollten wir angesichts der Sintflut im vierten Zyklus des größeren Spielzeug-Eis von 7.000 Jahren ein wichtiges Ereignis finden, das zur Apokalypse (dem kleineren Ei) in vergleichbarer Weise positioniert ist. Also nahm ich ein noch kleineres EiinAugenschein: den jüdischen Kalender.

Ich erwartete, im vierten Monat (Daleth, 4 = „diese Welt in dieser Zeit“) des jüdischen Kalenders irgendeinen speziellen Tag zu entdecken, welcher der Apokalypse entspricht oder sich mit ihr deckt. Beim Berechnen eines Ereignisdatums untersuche ich die Geschichte anhand des Zeitmessers: Ich nehme Geschehnisse unter die Lupe, die in der Geschichte des Tempels oder des jüdischen Volkes stattgefunden haben. Einige historische Vorkommnisse, die sich im vierten Monat des jüdischen Kalenders zutrugen, sollten mit wenigstens einem wichtigen Ereignis der Apokalypse in Einklang stehen.

Der jüdische Kalender umfaßt gewöhnlich 12 Monate, zuweilen aber auch dreizehn, weil er ein Sonnenjahr durch ganze Mondzyklen ausgleicht. Selbst in der westlichen Astrologie taucht nun plötzlich ein 13. Zyklus am Horizont auf, der die übliche populäre Astrologie der 12 Tierkreise von Widder bis Fische über den Haufen wirft. Die Astrologen müssen nun ihre Karten neu mischen und ihre Tabellen anders unterteilen, um diesem neuen 13. Zyklus gerecht zu werden.

Beim jüdischen Jahr beginnt jeder Monat mit einem Neumond, und ein Vollmond erscheint immer in der Monatsmitte, wenn zahlreiche Festtage stattfinden. Aus dem Blickwinkel unseres weltlichen Kalenders betrachtet, schwanken die jüdischen Fest- und Fasttage zeitlich ein wenig – jedoch nur so weit, dass sie noch in der richtigen Jahreszeit verbleiben. Aus diesem Grund folgen die jüdische Jahre und Monate nicht genau dem Schema unseres Kalenders.

Im Buch Levitikus, Kap. 23 verordnete Gott Moses insgesamt sieben Monate an religiösen Festlichkeiten, deren Einhaltung nicht nur zur Freude des Menschen, sondern zur Verdeutlichung Seines Erlösungsplans für die Menschheit dienen sollte. Somit Weise entspricht Tammus als der vierte Monat auch dem Rosette-Stein-Verhältnis von 5:7 insofern, als dieser der mittlereMonat im Sieben-Monate-Zyklus ist. Die siebenmonatige Zeitspanne bedeutender biblischer Feste harmoniert ebenfalls mit den 7000 Jahren der Menschheitsgeschichte, also wiederum Ei im Ei.

Hebraiscer-Chinesischer Kalendar

Da Tammus der vierte Monat des jüdischen Jahres ist, habe ich beschlossen, den ersten Tag des Tammus im Jahr 5778 (2018) näher zu untersuchen, und erwog auch verschiedene andere Daten, wie die Frühlings- und Herbst-Tagundnachtgleichen oder Anfang und Ende der Jahre. Jedoch keines dieser Daten entsprach sämtlichen in der Bibel beschriebenen Parametern. Ich benutzte das Umrechnungsprogramm auf der Chabad-Lubavitch-Website und stellte fest, dass 2018 n.Chr. dem jüdischen Jahr 5778 entspricht.

Dann hieß mich der barmherzige Gott, mir die speziellen Daten der jüdischen Fest- und Fasttage näher anzusehen. Der 17. Tag des Tammus ist ein Fasttag. Im Jahr 2018 wird er auf den 30. Juni fallen. Dieses Datum wurde zum Dreh- und Angelpunkt für die Datierung der Apokalypse. Ich entdeckte im Verhältnis von 1 + 4 = 5 fünfmal eine Tammus-Position (Weiteres dazu in Kapitel 4).

Die 7.000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte sollte mit der 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse abgeglichen und harmonisiert werden. Dazu rechnete ich 3.430 Jahre (jeweils zwei Zyklen mit der Sintflut als ungefähre Mitte) zu 3.430 Tagen um. Da es sich bei diesen Jahren um babylonische Jahre handelt, müssen sie konvertiert werden; also multiplizierten wir sie mit dem Umrechnungsfaktor von 1,0145. Wenn unsere Rechnung stimmt, kommen wir so auf 3480 Tage bzw. auf neun (9) Jahre, sechs (6) Monate und zehn (10 Tage).

Hier ist eine umgekehrte Symmetrie am Werk. Es gibt zwei 1715-Jahre-Zyklen, die sich vom Geschehen der Schöpfung im Jahr 4018 v.Chr. bis zur Zerstörung des Ersten Tempels im Jahr 588 v.Chr. erstrecken. Umgekehrt gibt es zwei 1715-Tage-Zyklen, die rückwärts gerechnet den Beginn des Wiederaufbaus des Tempels am 30 Juni 2018 (17. Tammus 5778) bis zum Ausbruch der unheilvollen Apokalypse am 21. Dezember 2008 (24. Kislew 5769, Vorabend von Chanukka) umspannen. Ich zähle rückwärts, weil ich mich vom Anfang der Wiedererrichtung zum Anfang des Unheils hinbewege. Gott ist in seinem Streben immer vorwärts gerichtet, also vom Unheil zum Wiederaufbau, von der Verseuchung zur Reinigung, von der Krankheit zur Heilung.

Wenn wir vom 30. Juni 2018 (17. Tammus 5778) aus 3.480 Tage (= neun Jahre, sechs Monate und zehn Tage) rückwärtszählen, kommen wir zum 21. Dezember 2008, einem Sonnwend- oder kosmischen Welten-Datum. Ich sage voraus, dass der Beginn der siebenjährigen Großen Apokalypse auf dieses Datum fallen wird. Wie später noch zu erläutern sein wird, war dieses Datum das einzig mögliche unter Hunderten anderer. Nur eines konnte das richtige sein, und die Entdeckung dieses Datums ist allein schon ein Wunder und ein Fingerzeig Gottes.

Wichtig zu beachten:

Ab diesem Punkt in unserer Diskussion fallen alle Daten entweder auf ein kosmisches Ereignis der Sonnwende oder der Tagundnachtgleiche. Kosmische Ereignisse lassen sich nicht willentlich manipulieren. Als ich zum ersten Mal an die Erforschung der verschiedenen alten Kalender wie des hebräischen, chinesischen, aztekischen und des alten westeuropäischen Kalenders ging, stellte ich fest, dass sie wie Gummibänder behandelt wurden, die so weit gedehnt werden konnten, dass jegliche Theorie letztlich den „Fakten“ entsprach. Christliche Gelehrte sind besonders anfällig für die Anwendung dieses Gummiband-Verfahrens, um ihre Auffassungen plausibel erscheinen zu lassen. Seien Sie also nicht überrascht, wenn einige der nachstehend erwähnten Daten nicht mit Ihren Lieblingstheorien übereinstimmen.

Viele Gummiband-Kalender müßten justiert werden, so wie die Atomuhr jetzt das Richtmaß für alle anderen Uhren auf der ganzen Welt ist. Nur ein leistungsfähiger moderner Computer kann etwas Ordnung in das System bringen. Doch was mein Forschungsmodell ausspuckte, paßt bis auf den heutigen Tag auf das gesamte verschränkte System chronologischer Antriebe – einschließlich des Antriebs der kosmischen Uhr. Damit derartige Zahnräder sich einfügten, hieß das, dass die Anpassungen nicht einen Tag zu früh und keinen zu spät erfolgen durften. In diesen aufeinander abgestimmten, deckungsgleichen Tabellen haben wir es zwar mit Tausenden von Jahren zu tun. Dennoch gelangte ich mittels der Methoden, die ich anwandte, genau zu einem bestimmten Tag – und das unter Heranziehung von vollkommen eigenständigen Kalendersystemen: dem hebräischen, dem aztekischen und dem chinesischen.

Außerdem funktioniert mein Modell bei allen drei Kalendern, die mit dem astronomischen Kalender des Sonnensystems in Übereinstimmung gebracht wurden. Derartige „Koinzidenzen“ können keinesfalls auf Manipulation durch irgend jemanden beruhen. Glauben Sie mir: ich bin nicht schlau genug, um mir eine dermaßen verwickelte Überschneidung von Daten und Zeitzyklen einschließlich dokumentierter Geschichte und einer Unmenge prophetischer, über die gesamte Bibel hin verstreute einschlägige Versstellen auszudenken, selbst wenn ich Gummiband-Kalender benutzte, so wie es andere tun.

Daniel sagte für die Apokalypse eine Dauer von sieben Jahren voraus. Aus diesem Grund entwarf ich die 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse, die vom 21. Dezember 2008 bis zum 21. Dezember 2015 reicht, wobei letzterer auch ein Sonnwend- bzw. kosmisches Datum ist. Beim Untersuchen der Entdeckung und Berechnung des 21. Dezembers 2008 als Ausgangsdatum der Apokalypse finde ich es unglaublich, dass es auf den Tag genau zutrifft. Es gibt keine andere zeitliche Möglichkeit, der alle anderen Angleichungen und Überlagerungen entsprechen würden. Das Zeitfenster ist sehr klein. Bei derart vielen möglichen Tagen und Jahren erscheint mir die Chance, dass der Zeitpunkt so exakt getroffen werden kann, nachgerade als ein Wunder.

Sollte es gelingen, bei buchstäblich Hunderten von möglichen Daten, die als Ergebnis meiner mathematischen Berechnungen in Betracht kommen, auf ein fixes Datum zu stoßen, das genau in den Schnittpunkt paßt, an dem alle Räder des Uhrwerks ineinander greifen? Ganz unmöglich! Ich bin sprachlos. Wüßte ich nicht, wie groß der Gott ist, dem ich diene, würde mich dieses Resultat um den Verstand bringen, zumal ich keine Ausbildung als Mathematiker habe. Im übrigen hätte ich anderenfalls in das Verfassen und Publizieren dieser Bücher niemals so viel Mühe, Zeit und Geld investiert.

Unterteilung der Apokalypse in zwölf Zeitabschnitte

Ich entwarf die 7.000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte mit zwölf Zyklen zu je 490 Jahren, so wie zwölf Monate ein Jahr ergeben. Um sie mit der 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse vergleichen zu können, mußte ich siein zwölf Abschnitte unterteilen, von denen jeder einzelne sieben Monate (213 Tage) umfaßte, um die Suche nach ähnlichen symmetrischen Ereignismustern zu ermöglichen. Da ein Jahr in zwölf Monate zerfällt, teilte ich bewußt die sieben Jahre der Großen Apokalypse in zwölf gleiche Zeiträume, so dass sie, dem Ei im Ei-Prinzip entsprechend, mit den anderen Tabellen abgeglichen werden konnten. Die schraffierten Felder bezeichnen die Daten der Sonnwenden und der Tag- und Nachtgleichen, die in einzigartiger Weise den Wahrheitsgehalt dieser Aussagen unterstreichen, wie später noch dargelegt wird.

Der Zeitpunkt der Mini-Apokalypse wird ermittelt, indem man vom 17. Tammus 5775 (4. Juli 2015) an Daniels prophezeite 1.290 Tage (siehe Daniel 12:11) rückwärts zählt. Diese Methode folgt der Vorgehensweise, mit welcher man auch den Ausgangstermin der großen 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse bestimmt, wobei ausgehend vom 17. Tammus 5778 (30. Juni 2018) 3.480 Tage zurückgegangen wurde.

Die zwolf Zeitabschnitte der Grossen Apokalypse

Abgleichung der Jahreszahlen von 7 und 7.000

Nachdem ich jede dieser Tabellen in zwölf Zeitabschnitte unterteilt hatte, erkannte ich sofort, wie perfekt sie miteinander übereinstimmten bzw. in Übereinstimmung bringen ließen. Sei es das Zahlensystem des hebräischen Alphabets, seien es die zahlreichen Prophezeiungen der Bibel – sie alle liefen auf ein und dasselbe hinaus.

Der erste 1.715-Jahre-Zyklus der 3 ½ Zeiten endete mit dem Auftreten der Sintflut, wobei eine Zeit für 490 Jahre Menschheitsgeschichte steht. Die Sintflut markierte den Untergang der ersten Zivilisation auf Erden. In ähnlicher Weise wird die erste Hälfte des 1.715 Tage-Zyklus der Apokalypse mit der Zerstörung einer himmlischen Zivilisation enden (23. Juni 2012 bis 21. Januar 2013, welche die siebte Periode der Apokalypse ist), wenn Satan und all seine bösen Geister, gefallenen Engel und Dämonen am 21. Dezember 2012 des Himmels verwiesen und für alle Zeit eliminiert werden. Dieses Datum bildet den Dreh- und Angelpunkt der zeitlichen Mitte der Gro ßen Apokalypse.

Die zweiten 1.715 Jahre der menschlichen Geschichte gingen 588 v.Chr. mit der Zerstörung der Stadt Jerusalem und ihres Tempels zu Ende. Die zweiten 1.750 Tage der Gro ßen Apokalypse werden am 9. Av 5775 (25. Juli 2015) mit der letzten Verwüstung Jerusalem und des Dritten Tempels durch eindringende Armeen als auch infolge eines Erdbebens ihren Abschluß finden.

Die Zusammenführung der Tabellen

So, wie die beiden Temperaturmesssysteme Fahrenheit und Celsius sich bei minus 40 Grad treffen, so kommen auch meine historisch-prophetischen Kalender und Tabellen am 21. Dezember 2012 zusammen. Von diesem Zeitpunkt an gehen sie in vereinter und paralleler Erfüllung vorwärts. Der Kalender Gottes und die verschiedenen Kalender der Menschheit folgen unterschiedlichen Zeitlinien, doch sobald wir die fehlenden Bindeglieder erkennen, können diese Kalender miteinander abgeglichen werden, um so ihre Richtigkeit nachzuweisen. Wenn wir die 7.000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte der 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse gegenüberstellen, ist es uns ein Leichtes, den Zeitpunkt der bevorstehenden Apokalypse vorherzubestimmen.

Die zwölf jüdischen Fest - & Fasttage

Der Kalender der jüdischen Feste half mir, bestimmte Daten für die Apokalypse genau festzulegen. Da ich in meinem Buch von der Annahme ausgehe, dass der Leser keinen Wissenshintergrund bezüglich der Bibel oder der hebräischen Kultur hat, will ich an dieser Stelle einige spezielle Informationen vermitteln, die wichtig für das Verständnis der Ermittlung apokalyptischer Daten sind. Als Nichtjude hatte auch ich keine Ahnung davon, als ich mit meinen Untersuchungen begann. Je mehr ich dann über die jüdischen Feiertage und die jüdische Kultur in Erfahrung brachte, desto mehr fand ich über die zeitliche Bestimmung der Apokalypse heraus.

Die zwolf Judischen Fest- und Fasttage

Die Israeliten erblicken in der Einrichtung der Feiertage das Werk Gottes zum Wohle des Menschen. Bei den feierlichen Begängnissen bekennen sie unter dem Hersagen von Segenssprüchen ihre Ergebenheit gegenüber den Gesetzen des Herrn, die Vergebung der Sünden und die Aussöhnung mit Gott. An jüdischen Feiertagen wird heilsgeschichtlicher Ereignisse, der wundersamen Errettung und der erneuerten Anbetung Gottes gedacht.

Der jüdische Kalender orientiert sich sowohl am Mond als auch an der Sonne, wobei jeder Monat mit einem Neumond anfängt, was früher per Augenschein festgelegt wurde. Das Problem bei strikt lunaren Kalendern ist, dass ein lunarer 12-Monate-Kalender, verglichen mit der Anzahl der Tage eines solaren Jahrs, etwa 11 Tage kürzer ist, wobei andererseits ein 13 Monate währendes Mondjahr gegenüber einem Sonnenjahr ungefähr 19 Tage mehr aufweist. Zum Ausgleich dafür fügten im Altertum die Priester gelegentlich einen zusätzlichen Monat ein, einen zweiten Monat Adar, was nötig war, damit das Pessachfest stets auf den Frühling fiel (ähnlich unserem Kalender, bei dem der Februar alle vier Jahre einen Tag mehr hat).

Seit Hunderten von Jahren wird der jüdische Kalender mathematisch berechnet, anstatt dass man ihn anhand von Beobachtungen zu bestimmen sucht. Seitdem addieren die Rabbis die zusätzlichen Monate siebenmal innerhalb eines Neunzehn-Jahre-Zyklus. Am Jahresende eines jeden Schaltjahres wird dem Adar I ein weiterer Monat, Adar II (scheni) genannt, angehängt. Daniel und Johannes erhielten acht (8) prophetische Zeitreihen zu 1.260 Tagen, beginnend am 9. Teweth 5772 (4. Januar 2012), und eine prophezeite Phase von 1.290 Tagen, mit der die Mini-Apokalypse am 4. Dezember 2011 beginnt.

Heute verzeichnet der jüdische Kalender zwölf wichtige Fest- und Fastanlässe pro Jahr. Gleicht man diese speziellen Tage mit den zwölf Perioden in der 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse ab, erkennt man, dass sie an drei Hauptpunkten übereinstimmen, gerade so wie Einleitung, Hauptteil und Schluss einer schriftlichen Darstellung:

  1. Der erste Monat des jüdischen Kalenders, Nissan, entspricht dem Beginn der Apokalypse im Jahr 2009. Im chinesischen Kalender ist es das Jahr des Ochsen – eine vollkommene Übereinstimmung mit dem Zahlensystem des hebräischen Alphabets, denn die Zahl Eins (1) steht für Aleph und bedeutet „Stierkopf“.
  2. Der vierte Monat, Tammus, korreliert mit der Mitte der Apokalypse, die sich mit dem chinesischen Jahr des Drachen, 2012, deckt. Dieses Datum in der Mitte der Apokalypse liegt im Brennpunkt unserer Untersuchung, und ein Großteil der präsentierten Nachweise bezieht sich darauf.

Der vierte Monat wurde ausgewählt, um mit ihm aufgrund seiner einzigartigen Stellung im hebräischen Zahlensystem einen Bezugspunkt zu schaffen. Vier (4) bedeutet Daleth („diese Welt in dieser Zeit“). Im Verständnis der hebräischen Zahlenphilosophie steht die Vier (4) immer in der Mitte, sobald man sieben (7) von etwas hat. Geht es um zwölf (12) aufeinander folgende Einheiten oder Geschehnisse, ist sieben (7) die Mitte davon. In beiden Fällen gilt es aber auch, dem 7:5-Verhältnis bzw. der Rosette-Stein-Entdeckung Rechnung zu tragen.

Die 7.000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte hat zwölf (12) 490-Jahre-Zyklen. Die Mitte der zwölf Zyklen bildet der siebte Zyklus, der 588 v.Chr., einem Jahr von besonderer Bedeutung, endet. Es ist das Jahr, in dem das Haus Gottes, der Tempel von Jerusalem zerstört und die Hälfte des Volkes Juda getötet wurde.

Betrachtet man die ersten sieben Zyklen von je 490 Jahres isoliert für sich, so bildet dort der vierte Zyklus die Mitte, wobei es sich um eine Tammus-Kalenderposition handelt. Was ereignete sich im Lauf dieser Periode? Gott strafte die Welt mittels Wasser, indem er die Sintflut sandte, um dergestalt die erste menschliche Zivilisation zu vernichten – geschehen im Jahr 2288 v.Chr.

Die Mitte der hebraischen Zahlenzyklen

Denselben Verhältnismäßigkeiten begegnen wir in der 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse. Wenn wir diese in zwölf (12) gleich lange Perioden aufteilen, sehen wir die parallele Symmetrie in der mittleren Periode, die in diesem Fall die 7. Periode ist. Wir dürfen erwarten, etwas von großer Bedeutsamkeit zu finden; und in der Tat ist das auch der Fall. Im siebten Monat der 7. Periode kommt der Kampf im Himmel bzw. die himmlische Apokalypse zum Stillstand, wenn Satan und seine Dämonen-Armeen vertrieben werden. Und doch ist der Krieg nicht wirklich abgeschlossen. Satan bekämpft Gott weiterhin, doch nun beschränkt sich der Schauplatz auf die Erde und deren atmosphärisches Umfeld mit den Wolken, das in der Bibel an einigen Stellen als Zweiter Himmel bezeichnet wird.

Wenn wir diesen Zeitabschnitt aus der Perspektive von sieben (7) Jahren betrachten, dann rückt die Zahl Vier (4) als die mittlere Position ins Blickfeld. „Vier“ bedeutet Daleth oder „Tür“, die es entweder zu öffnen oder zu schließen gilt. Daleth weist uns oft darauf hin, etwas zu erwarten, das sich von zwei verschiedenen Standpunkten aus zuträgt. In diesem Falle wird die Himmelspforte Satan gegenüber verschlossen, wenn dieser zusammen mit seinen Verbündeten aus dem Himmel und auf die Erde geworfen wird, wo sich die Tür mit Beginn der Mini-Apokalypse öffnet. Zufälligerweise bestätigt der aztekische Kalender die Bedeutsamkeit dieses ersten Tags des letzten Monats der 7. Periode, des 21. Dezember 2012, der zugleich auch ein Sonnwend- bzw. kosmisches Datum ist.

Satan wird am 21. Dezember 2012 aus der Gegenwart Gottes vertrieben und in die irdische Sphäre hinabgeworfen. Im aztekischen Kalender ist das nämliche Datum als das „Ende der Welt“ vermerkt. Dadurch wird der aztekische Kalender sozusagen zum Prüfstein von außerhalb, indem er den 21. Dezember 2012 als das Eintrittsdatum dieses klimatischen Ereignisses nahe legt. Nach seiner Niederlage gegen Michael und die loyalen Engel wird Satan kein Zutritt mehr zu Gottes Thron im Himmel gewährt sein, was auch alle seine aufrührerischen Engel mit einschließt.

Satans Ausweisung aus dem Himmel ist das zentrale Ereignis der Apokalypse. Sie wurde bereits vor mehr als 6000 Jahren beschlossen. Aus dem Himmelsschoß ist das Kind (das Königreich Gottes) geboren, während gleichzeitig die Plazenta (Satans Herrschaftsanspruch) entfernt und hinaus in den irdischen Bereich der Daleth-Dimension geworfen wird. Die Daleth-Dimension ist wohlweislich endlich, so dass das Übel beseitigt werden kann, indem es zu einem dauerhaften Ende kommt – sinnbildlich durch den Buchstaben Tav (400) dargestellt, den letzten Buchstaben im Zahlensystem des hebräischen Alphabets.

Zum Ende von Gottes 7.000-Jahre-Plan für die Menschheit werden Satan und alle seine gefallenen Dämonen-Engel völlig aus dem Universum getilgt. Engel sind so beschaffen, dass sie nur einen Geburtstag haben; sie können niemals die Erlösung erlangen. Die Menschheit ist, wie im Gleichnis vom Schmetterling verdeutlicht, seit jeher dazu bestimmt, zwei Geburtstage zu haben: den ersten als Raupe und den zweiten als schöner Falter.

Gott wußte, dass alle Menschen sündigen würden, doch nur durch Reue und Glauben an den Messias, den Sohn Gottes, erben die Gläubigen die Hoffnung auf eine künftige spirituelle Verwandlung, der eine in Ewigkeit starke und schöne metaphysische Körperlichkeit besitzt, welche beim zweiten Geburtstag, auch bezeichnet als die erste Auferstehung oder die Wiedererweckung zum Leben, ererbt wird.

In bestimmter Hinsicht ist die gegenwärtige Daleth-Dimension Erde dazu ausersehen, zum Friedhof der göttlichen Schöpfung zu werden. Der Tod ist eine absolute und unabänderliche Erfahrung für jedes hier in der Daleth-Dimension existente Wesen. Die Gott treu ergebenen Heiligen leben in der berechtigten Erwartung ihrer Auferstehung zu einem Leben in Herrlichkeit; indessen gibt es für Engel, die gesündigt haben, keinerlei Zukunft außer der Flucht in das Vergessen angesichts der qualvollen Strafe, die ihrer schweren Sünden der frevelhaften Zerstörung wegen zu Recht über sie verhängt wurde. Gemeinsam mit der Daleth-Dimension werden sie untergehen.

  1. Der siebte Monat des jüdischen Kalenders, Tischri, korreliert mit dem Jahr 2015, dem letzten Jahr der Apokalypse, das nach dem chinesischen Kalender das Jahr des Schafs gleich ist. Hier haben wir einen weiteren Beleg dafür, wie astronomisch bestimmte Ausrichtungen zweier unterschiedlicher Kulturen vollkommen übereinstimmen. Das Schaf wird mit dem Lamm Gottes verglichen welcher am Ende the Apokalypse kommt aber jetzt mit einer unvorstellbaren Auferstehungs-Kraft für seine Heiligen. Das Lamm was im Himmel geboren war wird nach der Apokalypse sich in ein ausgewachsenes Schaf entwickeln wie es der Chinesische Kalender es ausdrückt.

Die übrigen fünf Monate des jüdischen Kalenders gewinnen an Bedeutung, wenn wir sie im Hinblick auf die Wiederherstellung der Nation Israel nach der Apokalypse (2016-2018) betrachten. Ein neues Königreich ersteht unter einem wieder auferstandenen König David, der unter Jesus, dem König aller Könige, eintausend Jahre lang über Israel herrschen wird.

Als wichtiger Aspekt der Wiedererstehung Israels wird Daniels 2.300 Tage-Prophezeiung mit dem 4. Januar 2012 einsetzen und zwar gemeinsam mit den anderen zehn Weissagungen in Daniel und in der Offenbarung, die ebenfalls von diesem Tag aus ihren Anfang nehmen. Wenn im Jahr 2018 die feierliche Grundsteinlegung des Tempel erfolgt, werden die 2.300 Tage zu Ende sein.

Und mein Knecht David wird König über sie sein, und sie werden allesamt einen Hirten haben; und sie werden in meinen Rechten wandeln, und meine Satzungen bewahren und sie tun.

Und sie werden wohnen in dem Lande, das ich meinem Knechte Jakob gegeben, worin eure Väter gewohnt haben; und sie werden darin wohnen, sie und ihre Kinder und ihre Kindeskinder, bis in Ewigkeit; und mein Knecht David wird ihr Fürst sein ewiglich.

Und ich werde einen Bund des Friedens mit ihnen machen, ein ewiger Bund wird es mit ihnen sein; und ich werde sie einsetzen und sie vermehren, und werde mein Heiligtum in ihre Mitte setzen ewiglich.

Und meine Wohnung wird über ihnen sein; und ich werde ihr Gott, und sie werden mein Volk sein.

Und die Nationen werden wissen, dass ich Jehova bin, der Israel heiligt, wenn mein Heiligtum in ihrer Mitte sein wird ewiglich. (Hesekiel 37:24-28 UELB).

Die Bedeutsamkeit hebräischer Kalendermonate

Die zur Datierung der Apokalypse eingesetzten strukturellen Muster finden sich in den Beziehungen der zwölf hebräischen Monate untereinander, wie sie sich in den historischen und prophetischen Ereignissen widerspiegeln, deren mit den biblischen Fast- und Festtagen des Judentums gedacht wird. Wir wollen nun die wichtigsten von ihnen, die zum Ermitteln der Daten der Apokalypse benutzt wurden, untersuchen.

Nissan, der erste Monat

Auf der nachstehenden Tabelle wird der erste Festtag, Pessach, im Nissan, dem ersten Monat des religiösen Jahrs, gefeiert. Dieses Fest erinnert an Israels Verschonung bei der Tötung der Erstgeborenen durch den Todesengel unmittelbar vor dem Auszug der Israeliten aus Ägypten. Gott strafte die Welt des Pharao, indem er ihm zehn Plagen schickte, bis der Pharao Israel schließlich in die Freiheit entließ. Gott wird auch unsere moderne Welt mit Plagen überziehen. Im alten Ägypten werden historisch die heutigen römisch-babylonischen Systeme unter dem Antichrist schon vorweggenommen (beide Male Satan). Zu den Plagen der Apokalypse werden auch Todesengel zählen – in der Tat vier (s. Kapitel 5, Offenbarung 9:13-14).

Der Name Pharao bedeutet im Ägyptischen so viel wie „großes Haus“ und bezeichnete im Altertum die königlichen Dynastien Ägyptens. Am Pessach-Fest wird des einsetzenden Auszugs der Juden aus Ägypten und des Beginns ihrer Reise ins Gelobte Land gedacht. Das Pessach-Fest ist seinem Wesen nach ein Vorbote der anstehenden Befreiung aus Satans Reich der Sklaverei, der Tränen und Schmerzen, während der Plan Gottes sich durch die Apokalypse und unter Jesus als König zu einem neuen Zeitalter des Friedens, der Gerechtigkeit, der Freude, des Gedeihens und der Liebe wandelt.

Hebraischer Kalender

Beim ursprünglichen Pessach-Fest hatte man ein Lamm zu opfern und zwar in einem Haus (2 = Beth) mit einer Tür (4 = Daleth). Das Lamm wurde geschlachtet und mit seinem Blut der äußere Türrahmen oben und an seinen beiden Seiten, jedoch nicht bei der Schwelle, bestrichen; so zeichnete man ein Kreuz (Tav). In jener Nacht wurde in Ägypten jedes Erstgeborene vom Todesengel niedergemetzelt. Nur diejenigen, die an Gott glaubten und ihre Haustüren mit dem Blut des Lamms beschmiert hatten, entgingen dem Verlust ihrer erstgeborenen Kinder.

Gerade so, wie Gott mit den Judenvolk in Ägypten verfuhr, hat er wieder eine Zeit des Urteils und der Strafe angekündigt; aber er hat uns auch einen Ausweg offengelassen. Das Blut auf den Türrahmen in der Nacht des ersten Pessachfests rettete all jene, die von ihm beschützt wurden. Dieser blutige Anstrich kündigt bereits Gottes Vorkehrung für sein eigenes Blutopfer an, das Tausende von Jahren später erfolgen sollte. Das Lamm Gottes, Jesus Christus nämlich, würde sein Blut am Kreuz verströmen, um für die Sünden der Menschheit zu büßen, damit der Todesengel bei den zukünftigen Urteilssprüchen Schonung walten lasse. Gott wird im Zuge der Apokalypse jegliche Handlung des Menschen ins Gericht bringen. Diejenigen, die ihm nicht gehorchen und sich nicht um das scheren, was Gott gesagt hat, werden in ihr Verderben rennen.

Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich eingeht, so wird er errettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden. (Johannes 10:9 UELB).

Daleth steht für “Tür” und ist mit der Zahl Vier (4) verknüpft. Doch das Blut des Pessach-Lamms wurde nur an drei Seiten aufgetragen: rechts, links und oben an der Stirnseite des Türrahmens. Der untere Teil zur Schwelle hin wurde ausgelassen. Weshalb?

Ich glaube, die Schwelle am unteren Ende der Tür stand symbolisch für den hölzernen Querbalken des Kreuzes, das vor zweitausend Jahren zur Kreuzigung des Messias benutzt wurde. Erst sein Blut vervollständigt Daleth, die Tür „in dieser Welt, in dieser Zeit“. Es besiegelte den Bund mit Gottes eigenem Blut und schuf das Sühneopfer Christi, ein vollendetes Werk, welches das historische Pessachfest aus sich heraus nie zu Wege gebracht hätte. Die Tür öffnet den Fluchtweg hinweg aus Finsternis und Tod im Daleth-Kerker und führt hin zu Freiheit und Licht in He, der anderen Seite.

Um für das Volk ein Sühneopfer darzubringen, mußte ein hoher Priester mit dem Blut eines unbefleckten Tieres die vier Altar-Eckhörner besprengen. Das Pessachfest war so lange nicht vollständig, bis auch die vierte Seite der Tür, die Schwelle (der Querbalken des Kreuzes) mit Christi Blut bestrichen war. Es ist das ewige Blut, vergossen in der Opferung Gottes, der in einem menschlichen Körper wohnte und der jedem das Heil zuteil werden läßt, der sich Gott im Vertrauen darauf unterwirft.

Bei der Kreuzigung wurde der hölzerne Querbalken auf einem fest in den Boden gerammten Pfahl angebracht, wodurch aus beiden zusammen ein Kreuz entstand. Ein anderes prophetisches Sinnbild parallel zu diesem ist die bronzene Schlange, welche man in der Anfangszeit der israelitischen Wanderungen im Sinai mit einem Stab vom Wüstenboden aufhob; die Schlange wurde dann zum Sinnbild für die Gesundung eines sündhaften Volkes (siehe hierzu Kapitel 3 von Prophezeiung der Apokalypse 2008 – 2015).

Tammus, der vierte Monat

Der Monat Tammus kommt in der 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse viermal vor und lässt Wichtiges ahnen. Tammus bezeichnet die Tage der nationalen Trauer und erinnert an die Einnahme Jerusalems durch fremde Armeen. Über die Jahre hin ereignete sich während dieses Monats eine Reihe tragischer Vorkommnisse wie zum Beispiel dasjenige, als Moses die Gesetzestafeln des Bundes zerschlug, nachdem er erkennen mußte, dass die Israeliten das goldene Kalb anbeteten. Die Israeliten hatten in ihrem Götzendienst die Übereinkunft mit Gott gebrochen, weshalb Moses die Steintafeln, die von Gottes Finger beschrieben worden waren, zerbrach, um ihnen vorzuführen, was sie angerichtet hatten. Dann mußte Moses, in Vorwegnahme von Jesus und des neuen Bundes, die von der He-Dimension herrührenden Gesetze auf einen zweiten Satz kleinerer Steintafeln einritzen lassen, welche aber jetzt aus der Daleth-Dimension stammten.

Während dieser Feierzeit verzichten die Trauernden drei Wochen lang auf das Essen von Fleisch, das Weintrinken und den Genuß von Musik. Drei Wochen lang wird aus den Propheten gelesen, Texte, die voller Warnungen vor der Verderbnis sind und das Volk ermahnen, abzulassen von Auflehnung und Sünde und zu bereuen.

„Tammus“ war ursprünglich ein heidnischer Gott und wurde im dritten Jahrtausend vor Christus in Mesopotamien überaus verehrt. In Aufzeichnungen sind zahlreiche Wehklagen erhalten, die den „Fernen“ betrauern, der verschollen ist – gefangen in der Unterwelt. In alten Schriften wird er als Gott der Pflanzenwelt beschrieben. In der Genesis wurde Kains Pflanzen-Opfer von Gott zurückgewiesen, eine Ablehnung, die dazu führte, dass Kain seinen Bruder Abel erschlug.

Hesekiel berichtet von Frauen, die angesichts des sterbenden Gottes Tammus wehklagten. Hesekiel erzürnte der Brauch, Frauen dafür zu bezahlen, dass sie einen Todgeweihten betrauerten, und die Bibel nennt es verabscheuenswürdig angesichts eines heiligen Orts (Ezekiel 8:14). Eine eingehendere Beschreibung dieses alten Gottes erfolgt später in diesem Kapitel unter der Überschrift „Das Geheimnis des 17. Tammus“.

Tischri, der siebte Monat

Tischri ist in meiner Babuschkapuppe-Analogie ein Mikro-Ei im Ei: Jegliche in diesem Monat enthaltene Information zeigt dasselbe chronologische Muster, das man auch bei den anderen „Eiern“ von längerer Zeitdauer vorfindet. In meiner Eigenschaft als Ingenieur fasziniert es mich, dass dieselbe Kette ungewöhnlicher Ereignisse, die sich in diesem Monat jüdischer religiöser Feiertage widerspiegelt, mit den Mustern von jedem größeren Ei übereinstimmt. Das war eine außergewöhnliche Entdeckung.

Tischri 5776

Eine derartig skalierbare Symmetrie demonstriert die logisch durchdachte Vorgehensweise eines überlegenen Geistes.

Mit Tischri fängt das säkulare hebräische Jahr an. Die Bezeichnung Tischri leitet sich vom arkadischen Ausdruck für den Talmud her und bedeutet „beginnen“. Der siebte Monat des sakralen Kalenders, der mit dem 1. Nissan beginnt (Tischri), umfaßt sieben Fasten und Feste.

  1. Rosh Ha-Schana: (Tag der Trompeten) Die Zeit der Drangsal beginnt mit Trompetenschall, während der Himmel ein Urteil ankündigt (siehe Offenbarung 8:6). Sie fällt zusammen mit dem Anfang der Apokalypse, wie beim größeren Ei-im-Ei (Nissan) zu sehen ist.
  2. Gedalja-Fasten: Dieses Fest symbolisiert das Ende von Satans Herrschaft auf Erden. Die Apokalypse wird eine schwere Zeit werden, und dazu müssen wir nüchtern sein. Fasten hilft uns, das Ziel zu erreichen. Dieses Fasten deckt sich mit dem größeren „Ei im Ei“ – dem Fasten im Tammus, das die Mitte der Apokalypse versinnbildlicht.
  3. Jom Kippur: (Versöhnungstag) Unsere Missetaten sind uns vergeben worden, was uns erlaubt, zu feiern. Dieses Fest geht mit dem Ende der Apokalypse im Monat Tischri einher.
  4. Laubhüttenfest: (Sukkot) Dieses Fest wird in Hütten, errichtet aus frisch geschnittenen Ästen, begangen. In einer solchen Laubhütte zu nächtigen, läßt an Camping denken. Durch das Blätterdach kann man nachts die Sterne sehen, die uns daran gemahnen, dass das Leben vergeht und wir der Gunst des Himmels anheim gegeben sind. In alttestamentlichen Tagen sagte Daniel voraus, dass die Apokalypse im Laufe des Monats Tischri zu Ende gehen werde. Es gibt eine weitere spezielle Prophezeiung über 2.300 Tage, die sich auf das Laubhüttenfest im Jahr 2018 bezieht.

    Die letzten drei Feste befassen sich mit den fünf erweiterten Zeitspannen nach Daniel. Sie entsprechen seinen fünf Weissagungen, wie sie in der Bemerkung Nr. 5 (He) des nächsten Kapitels beschrieben sind.
  5. Hoschana Rabba: die neuen Regenfälle
  6. Schemini Azeret: (Schlußfest) Der achte Tag der feierlichen Versammlung oder der Tag, an dem das Urteil vollstreckt wird.
  7. Simchat Thora: (Gesetzesfreude) Freude an der Thora, wenn der jährliche Lesezyklus der Synagoge mit den wöchentlichen Thora-Lesungen wieder aufgenommen wird.

Tischri, der siebte Monat, entspricht der 12. Periode der Apokalypse, wie in Kapitel 4 beschrieben. Tischri ist ferner der Monat, in dem alle fünfzig Jahre das Jubelfest verkündet wird – passenderweise am Versöhnungstag (Jom Kippur). 1967 kam in Jerusalem eine neue jüdische Regierung an die Macht. Ihre erste Jubelfeier nach Tausenden von Jahren wird fünfzig Jahre später, nämlich 2018, am zehnten Tischri-Tag, dem Versöhnungstag, stattfinden. Dieses Datum wird den Beginn von eintausend Jahren Frieden unter der Führung eines neuen, von Gott eingesetzten Monarchen bezeichnen.

Das Jubelfest wird noch eintausend Jahre lang gefeiert werden. Im hebräischen Zahlensystem ist diese Zahl als 20 x 50 ausgedrückt. Die Zahl Zwanzig (20) steht für „Handhalten“. Mit fünfzig (50) multipliziert, verbindet sie sich in den jüdischen Feiertagen mit dem Heiligen Geist und der ersten geernteten Frucht.

Teweth, der zehnte Monat

Chanukka, das Lichter- oder Tempelweihfest, beginnt am 25. Kislew und erinnert an die Wiedereinweihung des Zweiten Tempels 165 v.Chr., nachdem dieser 168 v.Chr. von Antiochos IV Epiphanes, König des seleukidischen Syrien, geschändet worden war. Diese acht Feiertage münden in den Monat Teweth. Im Jahr 2018 wird Israel das Fundament für den Vierten Tempel legen, in welchen Gott durch die glorreiche Anwesenheit (Schechina) seines Heiligen Geistes leibhaftig einziehen wird, so wie es 1004 v.Chr. auch beim Bau des Ersten Tempels geschah.

Noch einmal wird das jüdische Volk die Einweihung eines Tempels zu Ehren des Allmächtigen feiern dürfen. Es wird der größte Tempel sein, der je errichtet wurde; bis zu seiner Fertigstellung werden vermutlich 44 Jahre vergehen (siehe Kapitel 9, - 6.Feststellung). Sobald der Tempel fertig ist, wird der Herr, in seiner göttlichen Anwesenheit vertreten durch eine dichte, leuchtende Wolke (nach Hesekiel 43 im Hebräischen Schechina = „Wohnen“ genannt), in ihn Einzug halten und darin Wohnung nehmen:

Darum, so spricht GOTT der Herr:

Nun werde ich die Gefangenschaft Jakobs wenden und mich des ganzen Hauses Israel erbarmen, und werde eifern für meinen heiligen Namen.

Und sie werden ihre Schmach tragen und alle ihre Treulosigkeit, mit welcher sie treulos gegen mich gehandelt haben, wenn sie in ihrem Lande sicher wohnen und niemand sie aufschreckt, wenn ich sie aus den Völkern zurückgebracht und sie aus den Ländern ihrer Feinde gesammelt, und ich mich an ihnen geheiligt habe vor den Augen der vielen Nationen.

Und sie werden wissen, dass ich, der HERR, ihr Gott bin, indem ich sie zu den Nationen weggeführt habe und sie wieder in ihr Land sammle und keinen mehr von ihnen dort übriglasse.

Und ich werde mein Angesicht nicht mehr vor ihnen verbergen, wenn ich meinen Geist über das Haus Israel ausgegossen habe, spricht GOTT, der Herr. (Hesekiel 39:25-29 UELB)

Das Geheimnis des 17. Tammus

Das jüdische Jahr kennt zwölf überlieferte, offizielle Feiertage. Sieben davon sind unbeschwerte Festtage, die übrigen fünf Fasttage, in Würde und Demut zu begehen, welche an Prüfung, Schmerz, Kampf und Versuchung gemahnen (siehe die Tabelle Zwölf jüdische Feste und Fasten). Um im Daleth-Zeitalter bestehen zu können, brauchen wir das eine wie das andere. Die hebräischen Feiertage enthalten einen Lebenskodex, der Gottes erwähltes Volk begünstigt. Gott hat es dorthin gestellt; dieser Entschluß ist nicht irgendeiner Laune entsprungen. Das 7:5-Verhältnis (der himmlische „Binärcode“) enthält verschüttetes Wissen darüber; wir wollen es heben.

Dieses Buch nimmt für sich in Anspruch, die Geheimnisse gelüftet zu haben, damit der Ermittlung der Daten prophezeiter Ereignissen im Zuge der Apokalypse nichts mehr im Wege steht. Als gelernter Uhrmacher erkannte ich die Wichtigkeit der symmetrischen Muster, die sich paßgenau ineinander fügen, weil auch Uhren in dieser Weise funktionieren.

Inzwischen haben Sie erfahren, dass es eine Daleth-(4)-Dimension gibt, die man als „diese Welt in dieser Zeit“ bezeichnen könnte. Sie gleicht einem zweidimensionalen Spiegelbild. Auf der einen Seite des Spiegels befindet sich Ihr reales Ich, während Sie auf der anderen Seite spirituell in der He-Dimension existieren. Die ewig währende Realität liegt in He begründet, wohingegen das flüchtige temporäre Dasein als das unwirkliche (nicht dauerhafte, weil mit der Zeit vergehende) als reflektiertes Spiegelbild Ihres wahren Ichs der Daleth-Sphäre verhaftet bleibt.

Das Trügerische an all diesem ist, dass unseren fünf Sinnen das irreale und temporäre Bild realistischer erscheint, als es mit unserer spirituellen Gegenwart in He tatsächlich der Fall ist. So ist also das Leben in der Daleth-Dimension in gewissem Sinne nur eine ätherische, wenn auch materialisierte, Projektion von dem Eigentlichen, das im Geist existiert. Umgekehrt kann man sagen, dass eben gerade in unserem zeitgebundenen körperlichen Leben Entscheidungen gefällt werden in materieller Hinsicht, in Einstellungen und Handlungen, die ewige Konsequenzen nach sich ziehen.

Wir Menschen unterscheiden uns grundsätzlich von der übrigen Schöpfung darin, dass uns ein göttlicher Atem innewohnt. Dies ist es, was uns anders sein läßt als selbst die klügsten Tiere. Wenn Sie mir das nicht glauben wollen und vielleicht noch von der Evolution überzeugt sind, so schlage ich vor, dass Sie, falls Sie einmal eine Herzoperation benötigen sollten, sich einfach von einem Menschenaffen operieren lassen, der ja genetisch mit Menschen verwandt sein soll. Sie brauchen sich keine sorgen zu machen, wenn Sie sich bei ihm einer Herzverpflanzung unterziehen müssen. Wenn man unserem auch so überlegenen Wissenschaftssystem glauben darf, ist der Schimpanse doch kein gar so entfernter Verwandter von uns und mit fast identischem Erbmaterial ausgestattet. Also warum sollten wir uns dann ängstigen oder besorgt sein?

Die He-Dimension reflektiert die Hauptaspekte unserer Existenz aus dem Blickwinkel Gottes. Sie ist die Realität dessen, was vor dem Spiegel steht: Veränderungen auf der He-Seite haben Auswirkungen auf die Ewigkeit und auch auf die andere Seite, wo noch unser Körper ist! Wenn unsere He-Seite aktiv wird, dann bewegt sich unser Spiegelbild entsprechend in der Daleth Dimension. Diese Erkenntnis führt uns vor Augen, welche Seite die entscheidende ist.

Gottes universelles Gesetz regelt diese Beziehungen. Unser sterbliches Dasein in der Daleth-Dimension ist ein Spiegelbild dessen, der wir vor Gott in der primären He-Dimension sind. Die Verknüpfung mit He in der niedrigeren Sphäre (Daleth) gleicht einer zweidimensionalen Spiegel-Reflexion.

Unsere Existenz im Hier und Jetzt läßt sich erst dann wirklich verwandeln, wenn dieser Wandel von oben beschlossen ist und sich unsere authentische Seite dem Spiegel gegenübersieht. Dieses „von oben“ meint das Verhältnis zwischen unserer spirituellen Seele oder unserem Verstand (der Geist in uns, welcher der anderen Seite, He, angehört) und Gott, der uns nach seinem Ebenbilde erschuf. Sobald unsere Beziehung zu Ihm sich zum Positiven hin ändert, beeinflußt die wachsende Nähe zum Herrn die spirituelle, also die He-Seite des Spiegels und führt eine Veränderungen herbei, wie wir als Einzelne die auf der materiellen Seite unseres äußerlichen Leben in der Daleth-Dimension sich durchsetzt in ein reellen Abbild.

In diesem Leben können wir uns womöglich selbst hinters Licht führen und uns einreden, dass wir Gott wohlgefällig lebten. Aber nachdem wir von dieser Welt Abschied genommen haben, werden wir dem Richter begegnen, und der wird uns dann das eigentliche Wesen unserer spirituellen Realität und deren Zustand auf der maßgeblichen Seite unserer Existenz offenbar machen. Der Bibel zufolge muß ein Mensch wiedergeboren werden, damit er für alle Zeit auf der anderen Seite (He) weiterleben kann, denn dort muss das Handeln stattfinden, damit aus unserem irdischen Dasein ein ewiges, himmlisches werde.

Der Himmel kennt keine Uhr und keine Dimension der Zeit, weshalb wir Belege für eine Datierung der Apokalypse nur in der diesseitigen Daleth-Dimension finden können. Deshalb sollten wir bei unserer Suche logischerweise auf Zeitstrukturen achthaben, die den Zahnrädern einer Uhr ähneln – im Wissen darum, dass sie präzise ineinander passen müssen. Die apokalyptischen Ereignisse lassen sich in der Daleth-Dimension niemals verändern; auch ein gespiegeltes Abbild bewegt sich nur dann, wenn das Objekt vor dem Spiegel sich gleichfalls bewegt.

Bleibt der himmlische Endzweck unberücksichtigt, fallen sämtliche Theorien zur Apokalypse in sich zusammen, und übrig bleibt nichts als eine kurze gruselige Gute-Nacht-Geschichte. Man ist dann vor dem Einschlafen ein wenig beunruhigt, doch dann erwacht man in einen funkelnagelneuen Tag hinein, und nichts erinnert mehr an die gespenstige Gute-Nacht-Geschichte vom Vorabend. Sie ist für das reale Dasein ganz unerheblich: weder kann sie uns erschüttern, noch unser Leben ändern.

Kommt es indessen zur Apokalypse, damit Gottes ewiger Ratschluß, der von der anderen Seite, He, herrührt, erfüllt werde, dann gehe ich jede Wette ein, dass die Daleth-Dimension widerspiegelt, was Gott da in Bewegung setzt. Das ist lediglich eine Frage der Zeit – und der Zeitplanung.

Um die Ereignisdaten der Apokalypse bestimmen zu können, müssen wir die in der Daleth-Dimension vorfindlichen Informationen prüfen. Ja, das Spiegelbild von etwas Realem zu benutzen, ist zwar nur eine indirekte Untersuchungsmethode, jedoch die einzig verfügbare, um die biblische Prophetie in angemessener Form auszulegen. Beim Erforschen der Spiegelreflexion, die wir in der diesseitigen Daleth-Dimension vorfinden, hinterfragen wir den Sinn von Gottes Plan zum Nutzen der Menschheit. Sobald wir einmal den Gesamtplan erkannt haben, sind wir eher in der Lage, in unserer Untersuchung fortzufahren, weil wir dann eine viel bessere Vorstellung davon haben, wo nach Anhaltspunkten und Fakten zu suchen ist.

Mein Modell der Weltkuckucksuhr mit ihrer Anordnung von Rädern, welche die Beziehungen zwischen spirituell bedeutsamen Ereignissen repräsentieren, sollte eine nützliche Konstruktion zum Bestimmen der Apokalypse-Daten bilden. Der entscheidende Faktor dabei ist, dass die Räder so angeordnet sind, dass ihre Zähne ineinander greifen. Es gibt zwölf (12) jüdische Fest- und Fastenanlässe, in denen sich eine über 7.000 Jahre währende Menschheitsgeschichte widerspiegelt. Da uns die Apokalypse ängstigt, forschen wir verständlicherweise bei den traurig oder andächtig begangenen „Fasten“-Anlässen als den möglichen Schlüsseln auf unserer Suche nach bedeutsamen Zeitangaben. Wenn man fastet, ißt man nicht und läßt auch sonstige Wünsche oder körperlichen Bedürfnisse unbefriedigt. Diese Übung soll dazu dienen, uns bestimmte Lüste zu versagen, damit wir bescheiden werden und uns an Gott halten anstatt an uns selbst, wenn es darum geht, unsere Bedürfnisse zu stillen. Das Fasten gemahnt uns an das göttliche Strafgericht und unsere spirituelle Lebensreise.

Wir stellen fest, dass der jüdische Kalender über das Jahr hin fünf (5) Hauptfasttage verzeichnet (siehe hierzu die Tabelle Zwölf jüdische Fest- und Fasttage). Diese wichtigen Fasttage dienen alle der Rückbesinnung auf schlimme Ereignisse, die das jüdische Volk in seiner Geschichte erfahren mußte. Wir sollten prüfen, welches Fasten, vielleicht sogar das härteste von den fünfen, wir auswählen müssen. Da die Apokalypse die Menschheit über sieben Jahre hinweg dem Schlimmsten seit Menschengedenken aussetzen wird, ist es sinnvoll, nach einem Zusammenhang zwischen dem strengsten aller Fasten und der Datierung der apokalyptischen Ereignisse zu suchen.

Zu einem früheren Zeitpunkt erklärte ich eine Regel, die einfach folgendes besagt: Stehen sieben (7) Perioden zur Verfügung, dann halte man sich an die vierte (4.), und sind es 12 Perioden, dann sollte man die siebte (7.) wählen. Im einen wie im anderen Fall trifft man so dem Zahlensystem des hebräischen Alphabets zufolge die Mitte der jeweiligen Strecke.

Nach dem Ei-im-Ei-Prinzip muß sich das kleine Zahnrad in der Uhranalogie genau einpassen und mit dem größeren zusammenwirken. So wie das eine Ei dem anderen Ei proportional exakt entspricht, muß ein Rädchen in identischer Weise dem nächsten Rädchen gleichen, anderenfalls ist es kein Spielzeug-Ei!

Informationen sind angeordnet wie Gene auf einer DNA-Helix bzw. wie die Schienen eines Eisenbahngleises. Die beiden DNA-Stränge trennen sich voneinander, und es kommt zu einer fehlerlosen Reduplikation (identische Verdoppelung). Die Information von der einen Schienenseite verbindet sich genetisch mit der anderen Seite mittels DNA Bindegliedern, und das Ergebnis ist die exakte Entsprechung der ersteren. Indem wir diese natürlichen Vorgänge erkennen, haben wir allen Grund zu der Annahme, dass historische und prophetische Zeiträume, wenn auch in anderem Größenmaßstab, einander in vergleichbarer Weise entsprechen und sich einfügen. Das Ei-im-Ei erfüllt oftmals die Funktion eines Bindegliedes, weil es der gleichen Theorie entspricht, jedoch die eine Seite sich mit der anderen Site anpaßt, um so eine vollkommene Abbildungs-Übereinstimmung herbeizuführen.

Die Daten der funf hebraische Fasttage

Vergessen wir im übrigen die Daumen-und-Hand-Regel nicht. Denken Sie daran: der Daumen nimmt gegenüber den restlichen vier Fingern Ihrer Hand eine Sonderstellung ein. Daher meine hübsche Lieblingsgleichung: 1 + 4 = 5. Damit können wir gemeinsam problemlos den Zeitpunkt der Apokalypse ermitteln – vorausgesetzt, Sie akzeptieren meine Gleichung.

Angesichts der bekannten fünf Fasttage fällt meine Wahl auf den 17. Tammus; weshalb, das werde ich nächstens darlegen. Dieser Fastentag ist sehr rätselhaft. Meine Gleichung besagt, dass ich ein großes Ereignis stellvertretend für den Daumen und sodann weitere vier Ereignisse gleicher Art sozusagen anstelle der Finger auswählen muß; das ergibt zusammen fünf. Wenn uns diese Kombination gelingt, können wir sicher sein, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Welche Bewandtnis hat es mit dem 17. Tammus?

Das Verstehen des Fasttags vom 17. Tammus war in meiner Untersuchung entscheidend für das weitere Vorgehen. Es ist problematisch, die Daten der Apokalypse bestimmen zu wollen. Deshalb ein kurzer Rückblick auf die in Kapitel 3 eingeführten Prinzipien und darauf, wie ich diese bis zum gegenwärtigen Punkt unserer Diskussion in der richtigen Reihenfolge angewandt habe. Wenn Ihnen Kapitel 3 im Augenblick nicht gegenwärtig ist, sollten Sie Ihr Gedächtnis auffrischen, indem Sie es noch einmal nachschlagen, ehe Sie weiterlesen.

Funf markierungspfahle fur den 17 Tammus

Aleph: Der erste 17. Tammus (das große Ei im Ei) - 2288 v. Chr.

Unter Anwendung der jüdischen Handregel bei welcher der Daumen gesondert von den 4 Fingern gesehen wird, finden wir den „Daumen“ des ersten 17. Tammus in der 7.000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte verborgen. Der Daumen gehört zum 7000-Jahre-Zyklus, und die vier (4) weiteren Tammus-Finger finden sich innerhalb der siebenjährigen Apokalypse. Dem ersten in der Bibel erwähnten 17. Tammus wird in der 7.000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte Rechnung getragen. Ich habe ihn mit der Sintflut identifiziert, die im Jahre 2288 v. Chr. über die Welt hereinbrach. Dieses Ereignis steht somit gemäß unserem Hand-Finger-Bild für den Daumen.

Beth: Der zweite 17. Tammus (ein kleineres Ei) - 30. Juni 2018

Gerade eben erklärte ich, was es mit der 1 + 4 = 5 Handregel auf sich hat; also müssen wir in den sieben Jahren der Apokalypse vier weitere Eier-im-Ei oder übereinstimmende Zyklen finden. Ich werde den Gedankengang gründlicher ausführen, wenn ich das Zahlensystem des hebräischen Alphabets erkläre. Finden wir nun die weiteren vier Tammus-Finger.

Johannes berichtet im Buch der Offenbarung, dass die Große Apokalypse aus zwei Teilen besteht: Der erste Teil erwähnt zwei Tiere, wobei das erste aus der „Erde“ hervorkommt und das zweite dem „Meer“ entsteigt. Infolgedessen können wir damit rechnen, in der 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse auf zwei Ereignisse zu stoßen und in der Tabelle der Mini-Apokalypse, welche die zweite Hälfte der Apokalypse wiedergibt, auf zwei weitere Begebenheiten, welche sämtlich an 17. Tammus-Positionen stattfinden. Diese zweite Hälfte bzw. das „Tier vom Meer“ -Ereignispaar wird innerhalb des Sieben-Jahre-Zyklus zum gewaltigen Schmiedehammer des göttlichen Zorns.

Wie schon erwähnt, wird der Beginn der Großen Apokalypse ermittelt, indem man vom 17. Tammus 5778 (30. Juni 2018) 3.480 Tage zurückzählt und so beim 21. Dezember 2008 anlangt. Der Eintrittstermin für die Apokalypse gilt als erster der vier Finger, nach denen wir suchen. Unter Anwendung dieser Methode habe ich sowohl den Anfang als auch das Ende der Apokalypse berechnet.

Es gibt noch eine Menge zu sagen. Dabei verhält es sich nicht anders als bei Ihrem ersten Autokauf, um ein Beispiel zu nennen. Wie haben Sie vor Ihrer Liebsten davon geschwärmt! Es gab noch viel anderes zu erzählen, aber irgendwo mußten Sie ja mal anfangen. Durch die Lektüre meiner beiden Bücher wird Ihnen hoffentlich der erforderliche Durchblick gelingen.

In der 7.000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte gibt es beim Jahr 2018 eine Trennungslinie, welche die ersten sechstausend Jahre von den jüngsten eintausend Jahren scheidet. Wenn wir das Jahr 2018 mit der Liste der jüdischen Feiertage abgleichen, erkennen wir, dass der vierte 17. Tammus auf den 30. Juni 2018 fällt.

Da die Apokalypse erst in der Zukunft eintreten wird und von unserem Blickwinkel aus noch unsichtbar ist, bleibt uns keine andere Wahl, als von 2018 rückwärts zu zählen. Außerdem sagt auch die Bibel klar und deutlich, dass sich die Apokalypse vor dem tausendjährigen Friedensreich auf Erden zutragen wird. Der Plan Gottes ist nicht verschwommen – im Gegensatz zu den Ausführungen bestimmter Bibel-Gelehrter, denen ich im Fernsehen lauschen durfte. Wenn der Zug den Tunnel erst einmal passiert hat und in den Bahnhof eingelaufen ist, wird niemand mehr Fragen stellen. Dann wird jeder merken, was abläuft.

Gegen Ende dieses Buchs wird man mehr über das Räderwerk der Uhr erfahren. Für den Augenblick genügt es zu wissen, dass die Dauer der Apokalypse um den Faktor 1000 kürzer ist als die 7.000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte; aus diesem Grund müssen wir diese in Übereinstimmung mit der Bibel verkürzen. Im vorliegenden Fall werden 7.000 Jahre zu sieben (7) Tagen (eine Woche), da es in der Bibel heißt, dass tausend Jahre wie ein Tag seien (Psalm 90:4; 2.Petrus 3:8). Da man die Apokalypse mit Daniels Prophezeiung der 70. Woche identifizieren kann und an anderer Stelle besagte Woche als 7 Zeiten oder 7 Jahre bezeichnet wird, werden wir weiterhin mit den 7 Jahren der Apokalypse arbeiten, um die anderen 17. Tammus-Positionen zu ermitteln.

Gimel: Der dritte 17. Tammus (das nächstkleinere Ei) - 21. Dezember 2012

Im Abgleich der 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse mit der 7.000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte enthüllt sich uns das Ausgangsdatum der Apokalypse. Diese Daten sind äußerst wichtige Zahnräder im Uhrwerk; ohne sie verfügt man über nichts als über eine magere Theorie – da fehlt jegliches Fleisch auf den Knochen. Sobald man, ausgehend vom Anfang der Apokalypse, sieben Perioden weiterzählt (die Mitte der zwölf alle sieben Jahre umfassenden Perioden), gelangt man zur dritten 17. Tammus-Position, nämlich zum 21. Dezember 2012. Dieses Datum deckt sich wiederum mit einschlägigen Aussagen des aztekischen und des chinesischen Kalenders.

Daleth: Der vierte 17. Tammus (ein Mini-Ei) - 23. März 2012

Die letzten beiden 17. Tammus-Daten der Mini-Apokalypse sind in der 6. Periode (23. November 2011 bis 22. Juni 2012) und in der 12. Periode der Apokalypse (22. Mai 2015 bis 21. Dezember 2015) enthalten. Untersuchen wir das Jahr 2012, so stellen wir fest, dass es dort zwei Tammus-Positionen gibt. Da Daleth zwei Tür-Positionen hat, öffnet ein Tammus eine Tür in der Großen Apokalypse, und der andere schließt die Tür in der Mini-Apokalypse. Die Tammus-Position der 6. Periode fällt auf den 23. März 2012, ein Datum der Tag- und Nachtgleiche, während man die andere Position am ersten Tag der 7. Periode - 21. Dezember 2012, einem Tag der Sonnenwende, feststellen kann.

Diese beiden Daten lassen erkennen, dass es tatsächlich zu drei Apokalypsen kommen wird. Eine findet in der himmlischen Fünfer-Dimension statt, eine in der ätherischen Domäne Satans und seiner abgewichenen Engel (im atmosphärischen oder zweiten Himmel, der die Erde umgibt) und die dritte wird sich auf der Erde zutragen – zwischen den Völkern der Menschheit, innerhalb der materiellen Schöpfung der Siebner-Dimension.

Die Große Apokalypse, die sieben Jahre währt, trägt – bildhaft mit dem Ei im Ei verdeutlicht – in sich ein kleineres Ei, nämlich eine Mini-Apokalypse, die etwa 3½ Jahre anhält. Die Bibel spricht von zwei anderen 3½-Jahre-Zyklen und beschreibt sie als „Tiere“, von denen eines aus der Erde und das andere aus dem Meer hervortritt.

Es sollte einleuchten, dass es zu allen diesen Ereignissen entsprechende Wiederholungen gibt, die in einem uhrwerkähnlichen Gefüge einander entsprechen. Es ist nahezu unmöglich, diese Zusammenhänge zu übersehen. Diese zweifältigen Episoden finden sich selbst noch in der letzten Phase der Apokalypse, ganz am Ende, im Verlauf der 12. Periode. Hier treffen wir erneut auf ein 17. Tammus-Datum. Ich war erstaunt darüber, dass selbst diese letzte Tammus-Position sich perfekt einfügte, so wie die Zahnräder einer hochwertigen Uhr exakt ineinander greifen. Erneut stoße ich auf diesen eingebauten Nachweis, dass Gott schon von Beginn an seinen Plan für die Menschheit ausgearbeitet hat und dieser schon immer die Apokalypse vorsah.

Die zwölf Prophezeiungen von Daniel und Johannes beschreiben die Mühsal der Mini-Apokalypse und verknüpfen sich miteinander im Bestreben, einige maßgebliche Ereignisse der Apokalypse zu datieren. So verfuhr ich mit der Großen Apokalypse; ich zählte vom 17. Tammus 5775, der dem 4. Juli 2015 entspricht, aus rückwärts und kam zum 4. Dezember 2011, einem Datum, das die zeitliche Mitte der Apokalypse markiert.

Der 4. Dezember 2011 markiert ferner das Einsetzen der Mini-Apokalypse und fällt gleichzeitig in die 6. Periode der Großen Apokalypse. Das Rückwärtszählen ab dem 25. Juli 2015 der einmaligen Prophezeiung von 1.290 Tage aus Daniels Weissagung beginnt mit diesem Tag im ersten Monat der 6. Periode. Bei den nächsten acht (8) Weissagungen von 1.260-Tagen bei Daniel und in der Johannes-Offenbarung setzt das Zählen erst einen Monat später, nämlich im zweiten Monat ein, genau genommen am 4. Januar 2012. Alle 9 Weissagungen laufen schließlich an einem Tag, nämlich am 4. Juli 2015, zusammen, was der erste Fastentag der 12. Periode ist. Die gesamte Mini-Apokalypse spielt sich im Zeitraum der 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse ab. Sie beginnt in der 6. Periode, da sechs (6) die Zahl ist, die für ein strenges Urteil steht. Aus diesem Grund nenne ich sie auch den gewaltigen Hammer des göttlichen Zorns. Sie hat ihren Abschluss am 17. September 2015.

He: Der fünfte 17. Tammus (ein Mikro-Ei) - 4. Juli 2015

Der letzte 17. Tammus ist in der 12. Periode der siebenjährigen Apokalypse angesiedelt (22. Mai 2015 - 21. Dezember 2015). Er bringt alle fünf (5) Fasttage mit den wichtigsten Ereignissen der Apokalypse in Einklang und folgt damit meiner Handregel 1 + 4 = 5, wobei wir dieses Mal vorwärtszählen bis zum Ende der Mini-Apokalypse am 17. September 2015, der dem 4. Tischri 5776 entspricht – dem Tag nach dem Gedalja-Fasten. Das erinnert an das Crescendo einer Oper, wenn die Musik immer lauter wird und zum Finale führt. „Die Mikro-Apokalypse, Tabelle der 12. Periode“ weist die wichtigen Ereignisse aus, die sich während der letzten Phase der apokalyptischen Katastrophen zutragen werden.

 

Life on Scales. Simple mathematical relationships underpin much biology and ecology; by Erika Klareich. Science News, February 12, 2005, www.sciencenews.org (describing an Elephant-Mouse Biological Clock).

The Wall Chart of the World“, Barnes and Noble Books, Studio Editions Ltd. (London, England: Princess House, 1995)

Max Toth, Pyramid Prophecies (Rochester, VT: Destiny Books, Inner Traditions Intl. Ltd. 1988)

“Jewish Calendar,” Jewish Virtual Library (www.us-israel.org/jsource/Judaism/calendar.html.)

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Kapitelübersicht: Geheimnis von Tammus 17
Eine unentbehrliche Einfurung
Vorwort:
Warum zwei getrennte Bücher?

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