Geheimnis von Tammus 17

  Entdeckung und Datierung der biblischen Apokalypse 2008 - 2015

Kapitel 9

Zwölf abschließende Feststellungen und Beweise

 

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Dieses Kapitel präsentiert zwölf abschließende Feststellungen, die die Richtigkeit der Aussagen meiner Bücher nachweisen sollen. Sie liefern meines Erachtens einen gewichtigen Beweis für den geschilderten Ablauf der Ereignisse, die zusammen die Apokalypse darstellen. Elf dieser Feststellungen ergeben sich aus den Berechnungen, die aus der Perspektive der Siebener-Dimension im Einklang mit der Rosetta-Stein-Theorie angestellt wurden. Die zwölfte Feststellungen, der alle anderen zugrunde liegen, geht aus der auf der Fünf fußenden Dimension hervor; das bedeutet, dass es für sie eine kosmische Entsprechung gibt.

Im Zuge meiner Auswertung der elf anderen Beobachtungen machte ich die zwölfte und letzte Entdeckung. Sie war bereits in meinen Kapiteln enthalten, ohne dass ich mir darüber im Klaren gewesen wäre. Ich hatte geglaubt, das Buch sei nun so weit gediehen, dass es in Druck gehen könne. Doch diese zwölfte Entdeckung, die bereits – obgleich von mir unerwähnt – darin enthalten war, mußte ich unbedingt noch einfügen, selbst wenn dies zu Verzögerungen führen würde. Sie bestätigt meine Datierung der Apokalypse aus dem Blickwinkel der auf die Fünf gründenden He-Dimension, und darin erkannte ich einen Fingerzeig Gottes. Im Zahlensystem des hebräischen Alphabets steht die Zahl elf (11) für „Verderbtheit“ oder „Gericht“, wohingegen die Zahl zwölf (12) „Vollkommenheit der Herrschaft“ bedeutet.

Vergessen Sie nicht: ich bin kein Prophet. Ich bin nichts weiter als ein fehlbarer Mensch, dem dank der Gnade Gottes Einblick in diese wunderbaren biblischen Wahrheiten gewährt wurde. Abgesehen von meinem Hobby als Kuckucksuhrmacher bin ich Erfinder und erfahrener Hersteller von Präzisionsinstrumenten. Die völlig neuen Sichtweisen und praktischen Fertigkeiten, die ich daraus gewonnen habe, ermöglichten es mir, die Bibel aus einer einzigartigen Perspektive zu betrachten, und ich hoffe, dass es mir gelungen ist, Ihnen davon auf diesen Seiten ein klares Bild zu vermitteln. Ich glaube fest, dass ich die Botschaft Gottes hinlänglich verstanden habe, um mich den Risiken auszusetzen, die ich mit dem Verfassen dieser meiner Bücher eingehe. Glauben Sie mir, vom menschlichen Standpunkt her hätte ich viel lieber das einfache Ruhestandsdasein in meinem Weinberg genossen. Vielleicht werden auch Sie durch die Lektüre dieser Bücher dazu angeregt, ihre spirituellen Prioritäten neu zu setzen und ihre Lebensweise im Blick auf Gott zu ändern.

Da diese elf Beobachtungen – plus eine – mich in die Lage setzen, viele der Ereignisse und Daten der Apokalypse exakt zeitlich einzuordnen, habe ich die Kühnheit besessen, Anfang und Ende der sieben Jahre der Großen Apokalypse vorauszusagen:

21. Dezember 2008 und 21. Dezember 2015

24. Kislew 5769 und 9. Teweth 5776

Ich hoffe, dass Sie diese Datierung ernst nehmen. Ich hoffe auch, dass wir uns in der Ewigkeit begegnen, in der Gegenwart unseres Schöpfers, dessen einzige Absicht es ist, jeden Einzelnen von uns mit nichts als Güte und Liebe zu beschenken, solange wir nur bereit sind, Ihm in Glauben und Werken mit der Hilfe Jesu als unseres Erretters demütig zu folgen.

Feststellung 1 (Aleph): Überprüfung der Grundvoraussetzungen

Ich bin kein Historiker; was ich indessen herausgefunden habe, ist ein System, dessen Fehlerquote verhältnismäßig gering sein dürfte gemessen an der Vielzahl der Kalenderumstellungen und der häufig langen Dauer der betrachteten Zeiträume. Darüber hinaus habe ich, mehr oder weniger „zufällig“, zahlreiche Überprüfungsmöglichkeiten entdeckt, welche die Richtigkeit der von mir benutzten Methode bestätigen.

Als ich mit meinen Forschungen begann, wurde mir schnell klar, dass die Historiker sich über kaum ein Datum einig sind, das den Zusammenhang von Bibel und Geschichte betrifft. In der Tat ermöglichte mir die Entdeckung der Räder und Zyklen, die im Spiel sind, unter den verschiedenen von den Experten vorgeschlagenen Daten die richtige Auswahl zu treffen. Vielleicht können meine Tabellen dazu beitragen, einige der Debatten unter den Historikern zu beenden, so wie sie auch schon mich in die Lage gesetzt haben, etliche vorgeschlagene Geschichtsdatierungen zu bestätigen.

Beim Studium der biblischen Apokalypse entdeckte ich zwei Berechnungsweisen für die Voraussage ihres Anfangsdatums, die mir als Zeugen dienen. Meine Überlegungen gründen sich auf historische Tatsachen. Diese beiden Beweise bestätigen die von mir angewandte Methode auch bei der Interpretation weiterer Beobachtungen.

Anhand dieser ersten Beobachtung läßt sich angeben, wo sich die Kerbe in der Welt-Kuckucksuhr befindet, die den Kuckuck in Gang setzt, der den Beginn der Apokalypse verkündet. Sind die hierzu angestellten Berechnungen korrekt, dann können wir wohl annehmen, dass auch alle anderen richtig sind, da sie denselben mathematischen Gesetzen folgen.

Die 483-Jahres-Phase ist bei mehreren Berechnungen sowohl im auf der Sieben basierenden System als auch im Fünfersystem von Bedeutung. Um die Richtigkeit der auf ihr aufbauenden Theorien zu überprüfen, können wir sie an einigen bereits bekannten geschichtlichen Daten erproben. Auf solche Weise werden wir hinlängliche Gewißheit erlangen, dass diese Methode auch geeignet ist, bei der Vorhersage künftiger Ereignisse angewandt zu werden.

Mit anderen Worten heißt das, dass wir uns eines Bibelverses prophetischen Inhalts bedienen, dessen Weissagung sich aber inzwischen im Ablauf der Geschichte erfüllt hat. Bestätigt sich unsere Methode im Falle von bereits eingetretenen Weissagungen, dann sollte sie auch bei anderen, noch ihrer Erfüllung in unserer Daleth-Dimension dieser Erde und Zeit harrenden Prophezeiungen einsetzbar sein. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Zahnräder des Uhrwerks – und um solche handelt es sich bei den verschiedenen Phasen – ineinander greifen müssen, um bei der Bestimmung der prophezeiten Zeit wirksam einsetzbar zu sein.

Überprüfen wir nun die Theorie der Zahnräder:

Erste Probe

Daniel sagte, der Messias (Jesus Christus) werde neunundsechzig Wochen „von der Zeit an, als das Wort erging, Jerusalem werde wieder aufgebaut werden“ erscheinen (Daniel 9:25). Hier gibt uns die Bibel eine Zeitspanne von 69 Wochen an, die 69 x 7 = 483 Jahren entspricht. Einige Bibelgelehrte sehen in dem Jahr 454 v. Chr. das Datum, da der Wiederaufbau beschlossen wurde. Bei den heutigen Forschern der Bibelprophetie mögen vielleicht andere Daten größere Anerkennung finden; das besagte Jahr 454 v. Chr. paßt sich jedoch vollendet in das chronologische Rädersystem ein und erscheint aufgrund dessen als das wahrscheinlichste aller möglichen Geschichtsdaten.

In den Prophezeiungen der Bibel begegnen wir häufig Zeiteinheiten, die mehr als einen absoluten Zeitwert ausdrücken. Im vorliegenden Fall gehen wir – in Übereinstimmung mit der Mehrheit der Gelehrten – von Jahren als Einheit aus. Die biblische Grundlage für diesen Schluß ziehen wir aus dem 2. Chronikbuch, Kapitel 35:21. Dort handelt es sich um 70 tatsächliche Jahre des nicht eingehaltenen Landsabbats von den insgesamt 490 Jahren seit Bestehen des Tempels (Levitikus 25:2-7). Daher besteht weitgehend Einigkeit in der Auslegung, dass eine Woche in der Prophetie 7 Jahren in unserer Zeitrechnung gleich kommt.

Wir multiplizieren also 69 x 7 und erhalten damit eine Phase von 483 Jahren tatsächlichen Jahren. Wenn wir (wie aus der 7000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte ersichtlich) in unseren Berechnungen von 518 v. Chr. an, also dem Jahr, in dem die babylonische Gefangenschaft der Juden zu Ende ging, um eine 64-Jahre-Phase weitergehen, so gelangen wir wieder zu demselben Jahr, 454 v. Chr. Von diesem ausgehend bewegen wir uns nun um eine 483-Jahre-Phase in der Geschichte weiter, um das Jahr zu bestimmen, in dem der Messias erschienen ist:

454 v. Chr. + 483 Jahre = 29 n. Chr.

Die weltliche Geschichtsschreibung bestätigt, dass Jesu Amt auf Erden etwa zu dieser Zeit begann. Somit liefert unsere Verfahrensweise eine bewiesene Zeitkonstante von 483 Jahren. Wenden wir diese 483-Jahre-Phase in anderen Kombinationen auf andere historische Gegebenheiten an, so erhalten wir dort zusätzliche Bestätigung ihrer Gültigkeit. Das gibt uns die Gewißheit, dass wir sie auch verläßlich bei der Ermittlung noch in der Zukunft liegender Daten weiterer in der Bibel geweissagter Geschehnisse anwenden können.

Zweite Probe

Dieses Mal werden wir von dem auf der Fünf basierenden System ausgehen und die Regel 1 + 4 = 5 benutzen, um zum Ende der 70. Woche zu gelangen (dem vorausgesagten Zeitraum, der Jesu Christi irdisches Amt, seinen Tod und seine Wiederauferstehung umfaßt). Da dieses auf der Fünf fußende System auch Bestand hat, wenn man die Jahre von den Enddaten ausgehend rückwärts zählt, werden wir zurückrechnen ab dem Tag der Befreiung des alten Jerusalem und des Tempelbergs im Jahr 1968 n. Chr.

Bislang hat es noch niemand unternommen, von einem gegebenen Zeitpunkt aus rückwärts zu zählen, um prophetische Daten zu ermitteln, weil christliche Theologen nur ein System kennen, mit Hilfe dessen sie Berechnungen anstellen können – dasjenige, welches ich als das auf der Sieben basierende bezeichne. Dieses rechnet aber immer vom Altertum aus in Richtung auf unsere heutige Zeit. Da wir um eine Zeitphase in der Geschichte vorwärts weiterrechnend bei dem Erscheinen des Messias angelangt sind, müssen wir nun umgekehrt vier 483-Jahre-Phasen von 1968 n. Chr. aus in der Zeit zurück gehen:

1968 n. Chr. – 1932 (4 x 483-Jahre-Phasen) = 36 n. Chr.

Und auch diese Berechnung liefert uns den Nachweis für die Gültigkeit der ersten Probe. Zwischen 29 n. Chr. und 36 n. Chr. liegen sieben Jahre (eine „Woche“ von 7 Jahren), sie entspräche Daniels 70. Woche – folgte sie denn unmittelbar auf die 69. Woche. Jede dieser beiden Proben aufs Exempel bestätigt, als jeweils einer von zwei Zeugen, die Richtigkeit der angewandten Zeitphasen und Methoden.

Feststellung 2 (Beth): 2008 als Ausgangsjahr der Apokalypse

Man könnte versuchen die Daten der Apokalypse zu ermitteln, indem man sich entweder des auf die Fünf gegründeten oder des uns vertrauten Siebener-Systems bedient. Meines Erachtens ist es sinnvoller, sich auf das Fünfer-System zu stützen, weil die Apokalypse während der auf der Fünf basierenden, 50 Jahre dauernden Jubeljahr-Phase (Daniels 70. Woche in der Fünfer-Dimension) – zwischen 1968 und 2018 – stattfindet (lesen Sie hierzu in Kapitel 6 nach, und zwar den Teil, der mit dem Abschnitt Daniels auf der Fünfer-Dimension fußendes System der neunundsechzig Wochen beginnt). Im Übrigen habe ich auch den Endpunkt der 7000jährigen Menschheitsgeschichte auf der Grundlage des Fünfer-Systems ermittelt.

Um also einen annähernd genauen Zeitpunkt für das zweite Erscheinen des Messias angeben zu können, das wir nach Beendigung der Apokalypse erwarten können, zählte ich vom Jahr 3017 n. Chr., dem Ende des Teth-Zeitalters, um zwei 483-Jahre-Phasen zurück, die mit dem (zweiten) Erscheinen des Messias zusammenhängen. (Im Jahr 3018 fängt das Jod-Zeitalter an.) Der Zeitspanne, um die man zurückgehen muß, sind weitere fünfunddreißig (35) Jahre hinzuzufügen, weil die 7000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte von 518 v. Chr. an fünf (5) Zyklen von je 490 Jahren umfaßt. Diese gilt es in Jahre unserer Zeitmessung umzuwandeln, indem man ihnen pro Zyklus sieben (7) Jahre hinzufügt. Da der Umrechnungsfaktor in Gestalt von 35 Jahren an jeder beliebigen Stelle innerhalb der 3535 Jahre zwischen 518 v. Chr. und 3018 n. Chr. eingefügt werden kann, addieren wir sie hier, wenngleich wir es nur mit zwei (2) 483-Jahres-Phasen (Zahnrädern) zu tun haben.

In der Zeit rückwärts zu rechnen, erschwert das Ermitteln von Daten, denn geht man vom falschen Zeitpunkt in der Zukunft aus, wird auch jedwedes Ergebnis fehlerhaft. Die Zahnräder des Uhrwerks greifen dann nicht mehr ineinander. Die Berechnungen für das zweite Erscheinen Jesu als dem siegreichen König der Könige sehen folgendermaßen aus:

3017 n. Chr.– 966 (2 x 483-Jahre-Phasen) – 35 = 2016 n. Chr.

Jesus selbst erscheint irgendwann nach dem Ende der Apokalypse (siehe auch Kapitel 5, Die törichten Jungfrauen, und nachfolgende Abschnitte). Das von mir als Zeitpunkt der Ankunft des Messias errechnete Jahr 2016 bestätigt auch meine Datierung des Endes der Apokalypse: denn der 1. Januar 2016 liegt gerade nur 10 Tage nach dem 21. Dezember 2015. Gehen wir - 2016 beginnend - um sieben (7) Jahre zurück, ergibt sich für die Apokalypse ein grob geschätztes Anfangsdatum im Jahre 2009. Der in meiner Vorhersage angegebene Zeitpunkt ist der 21. Dezember 2008. Somit muß lediglich eine Abweichung oder Differenz von zehn Tagen ausgeglichen werden gegenüber dem tatsächlichen Beginn in den letzten Tagen des Jahres 2008.

Damit man die zehn (10) zwischen den 3.535 Jahreszyklen verschwundenen Tage wieder finden kann, bedarf der weltliche Sonnenkalender einer Korrektur in Gestalt je eines zusätzlichen Tages pro 400 Jahre. Dieser wird mit dem „Super-Schaltjahr“ eingefügt und schafft den Ausgleich für die Tatsache, dass die Erde nicht genau 365 und einen viertel Tag benötigt, um einmal die Sonne zu umkreisen. Teilt man 3.535 Jahre durch 400, so erhält man 8,84 Tage, die eingereiht werden müssen, damit der Kalender korrekt justiert ist.

Das vergrößert die Genauigkeit meiner Voraussage bis hin zu einer Abweichung von lediglich einem Tag und ein paar Stunden angesichts eines Gesamtzeitraums von immerhin 3.535 Jahren! Und es kommt noch besser. Zählt man vom 1. Januar 2016 ausgehend neun (8,84 = aufgerundet 9) Tage zurück, so befindet man sich beim 22. Dezember 2015, der sowohl ein Tag der Wintersonnenwende ist, als auch – über 3.500 Jahre in der Daniel-Prophezeiung hin – eine Abweichung von nur einem einzigen Tag aufweist.

Damit verfügen wir noch über einen weiteren Beweis dafür, dass die Apokalypse und die Geschichtstafel in Gestalt der 7000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte in höchster Übereinstimmung miteinander sind. Deshalb kann ich mit Bestimmtheit vorhersagen, dass die Apokalypse am 21. Dezember 2008 beginnt.

Vertrauen wir also der zu Tage tretenden prophetischen Uhr mit ihrem System von ineinander greifenden Zahnrädern? Oder bleiben wir skeptisch, verlassen uns auf unsere eigenen Gefühle und Vorstellungen von der Apokalypse? Ich bin auf zahlreiche christliche Bücher gestoßen, die uns eine Menge vager Spekulationen als „Beweise“ auftischen.

An der Bibel gibt es keinen Zweifel, wohl aber an unserer Auslegungsweise. Darum müssen wirin ihrnach zusätzlichen einander gegenseitig bestätigenden Beweisen suchen, die entweder unsere möglicherweise falschen Vorstellungen von der Apokalypse offenbaren, oder aber ihre Richtigkeit bestätigen. Genau dieses habe ich in meinen beiden Büchern mit aller Sorgfalt getan. Und dennoch hinterfrage ich immer noch, bei allem, was ich dazu lerne, meine Ideen ständig aufs Neue. Die Lektüre meiner Bücher bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre eigenen Vorstellungen mit der gleichen Objektivität zu überprüfen.

Feststellung 3 (Gimel): Der 21. Dezember 2008, Anfangstag der Apokalypse

Zwei Phasen von je 1715 Jahren erscheinen am Beginn der 7000 Jahre Menschheitsgeschichte: 4018 – 2303 v. Chr. und 2303 – 588 v. Chr. Diese beiden 1715-Jahres-Phasen decken sich mit den ersten sieben von insgesamt zwölf 490-Jahres-Zyklen, die nach dem Rosetta-Stein-Verhältnis von 7:5 den 7000 Jahren Menschheitsgeschichte entsprechen. Diese 1715 Jahre gilt es nun umzurechnen, damit man ein bestimmtes Datum voraussagen kann, das die Abgleichung dieser Zeitspanne mit der Sieben-Jahre-Tabelle der Apokalypse ermöglicht.

Genau gesagt bringen wir die sieben 490-Jahres-Zyklen der Menschheitsgeschichte mit den sieben Jahren der Apokalypse zur Deckung: pro Zyklus legen wir ein Jahr zugrunde. Es verhält sich so wie zwischen einem russischen Spielzeug-Ei und dem nächst kleineren. Da sie in ihrem Aufbau identisch sind, kann man logischerweise ihre jeweiligen Maßstäbe der Zeitmessung so aufeinander abstimmen, dass ein Vergleich möglich ist. Dazu muß man nur die Anzahl und Aufeinanderfolge der historischen und der prophezeiten Ereignisse zur Deckung bringen. Diese Methode enthüllt darüber hinaus auch noch Aspekte der internen Beziehungen zwischen den einzelnen prophezeiten Geschehnissen und den historischen Begebenheiten untereinander, die sich aus ihrem jeweiligen Kontext ergeben und die uns helfen, die Zukunft zu begreifen.

Durch ihren Hinweis, vor dem Herrn seien tausend Jahre wie ein Tag (2. Petrus 3:8), bestätigt uns die Bibel in dem Ansatz, die Zeit nach verschiedenen miteinander in Einklang stehenden Skalen zu messen. Setzt man ein Jahr mit einem Tag gleich, dann entsprechen zwei mal 1715 (Jahrtage) 3430 Tagen. Um diese Tage des hebräischen Kalenders in unsere Sonnentage umzurechnen, multipliziert man 3430 mit 1,0145 und erhält 3480 Tage.

Zählt man nun vom 30. Juni 2018 (17. Tammus 5778) ausgehend um diese 3480 Tage in der Zeit zurück, findet man sich beim Anfangsdatum der Apokalypse wieder, dem 21. Dezember 2008, der zudem identisch ist mit dem Vorabend von Chanukka, dem 24. Kislew 5769. Dieses Datum entspricht auch dem der ersten Sonnenwende in der Chronik der apokalyptischen Ereignisse. Die Wintersonnenwende ist die längste Nacht in der nördlichen Hemisphäre.

Der 17. Tammus wurde zum Ausgangspunkt, von dem ausgehend ich in der Zeit zurück rechne, und zwar unter Anwendung mehrerer Abgleichungsformen, welche die Berücksichtigung der zwölf wichtigsten Fest- und Fasttage gewährleisten. Was diesen 21. Dezember 2008 zu einem so bemerkenswerten Datum macht, ist die Tatsache, dass es sich um einen Tag der Sonnenwende handelt. Sonnwendtage oder auch Tagundnachtgleichen betreffen den ganzen Kosmos: es handelt sich bei ihnen nicht um Tage, die man nach Belieben verschieben kann, um sie mit einem bestimmten anderen Datum zusammenfallen zu lassen.

Feststellung 4 (Daleth): Eine weitere Bestätigung des 21. Dezembers 2008

Nach den Gesetzen meiner Methode müßte eine bestimmte spirituell bedeutsame Ähnlichkeit oder eine andere gewichtige Beziehung zwischen den Hauptereignissen dieser einander entsprechenden Perioden einerseits und den symbolischen Werten des Zahlensystems des hebräischen Alphabets andererseits bestehen. Die Reihenfolge der Ereignisse in der 9. oder Teth-Position muß notwendigerweise das ihnen gemeinsame Thema des „neuen Lebens“ zum Ausdruck bringen, um auch das Verfahren zur Datierung der Apokalypse zu bestätigen.

Um die Unterteilung der Großen Apokalypse in zwölf Perioden auf ihre Stichhaltigkeit hin zu überprüfen, brachte ich sie mit den zwölf Zyklen der 7000 Jahre der Menschheitsgeschichte zur Deckung. Es müßten sich im 9. Zyklus der 7000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte (28 v. Chr. bis 498 n. Chr.) und der 9. Periode der 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse (22. August 2013 bis 21. März 2014) Ereignisse von verwandter Bedeutung finden lassen. Und tatsächlich erkennen wir, wenn wir sie miteinander vergleichen, dass sie so genau zueinander passen, wie ein kleines Ei im Ei sich in das nächst größere einfügt.

Anhand des großen Eies (der Bibel) ist zu erkennen, dass die Geburt Jesu Christi (1 v. Chr.) zeitlich nach dem Beginn des neunten Zyklus der 7000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte lag. Die Zahl 9 entspricht dem Buchstaben Teth im Zahlensystems des hebräischen Alphabets. Sie weist auf „neues Leben“ hin. Jesus Christus hat verkündet, er sei das Leben: allein durch den Glauben an ihn werde jedermann, dank der Gnade, des ewigen Lebens teilhaftig. Man müsse nur bereit sein, darum zu bitten. Somit drückt dieser Zyklus den Beginn einer neuen spirituellen Wirklichkeit auf der Erde aus.

Um diesen 9. Zyklus der Menschheitsgeschichte mit der 9. Periode der Sieben-Jahre-Tabelle der Apokalypse zur Deckung zu bringen, zählen wir vom 21. Dezember 2008 um 1715 Tage weiter bis zum Donnerstag, dem 26. September 2013 oder22. Tischri 5774, dem achten (Cheth, „eingezäunt“ oder „neuer Anfang, neue Schöpfung“) oder letzten großen Tag der Zeit des Herbstfestes, der als die Achte Versammlung (Schemini Azeret) bezeichnet wird.

An diesem letzten Tag des Sukkoth-Festes stand Jesus im Tempel und erklärte den Leuten, er sei das Brot des Lebens, herabgekommen vom Himmel. Er eröffnete ihnen, er allein sei der Weg (8 = 2 x 4 Daleth, Tor), zu den Wassern des ewigen Lebens (der Neuen Schöpfung im Heiligen Geist). Er rief alle Gläubigen auf, zu ihm zu kommen, ohne Sorge, ihr Durst würde ungelöscht bleiben (Johannes 7:32-39). So erinnert also dieses Fest nach Jesu eigenen Worten die Gläubigen an seine Verheißung und Absicht, die Geburt neuen Lebens (9 = Teth oder „neues Leben“) in den Seelen einer sterbenden Welt zu ermöglichen.

Es ist mein Ziel, den Beweis dafür zu erbringen, dass zwischen diesen parallel verlaufenden Ereignisketten ein besonderer Einklang besteht. Anfangs- und Enddatum der Apokalypse decken sich mit denen der zwölf 490-Jahre-Zyklen der 7000-jährigen Menschheitsgeschichte. In maßstabsgerechter Verkleinerung auf sieben (7) Jahre habe ich die Apokalypse auf gleiche Weise strukturiert, indem ich sie in zwölf Perioden von je 213 Tagen oder sieben Monaten unterteilt habe. Die 1715-Jahres-Phase überschneidet sich eindeutig mit einem Geschehnis während der 9. Periode der Apokalypse, das auf „neues Leben“ hindeutet. Wird es uns, wenn wir es auf den 9. Zyklus der Menschheitsgeschichte anwenden, zu dem einen lebensschaffenden Ereignis in Gestalt von Jesu Geburt führen?

Obwohl für die Geburt Jesu Christi keine gesicherte Zeit feststeht, wäre nach dem Zahlensystem des hebräischen Alphabets das Jahr 1 v. Chr. wohl das am ehesten zutreffende Datum. Auf den ersten Blick erscheint es, als offenbare sich hier ein geringfügiger Widerspruch, handelt es sich doch um einen zu frühen Zeitpunkt für Jesu Geburt. Es sieht so aus, als klaffe zwischen dem Jahr 1 v. Chr. und dem Beginn des 9. Zyklus der Menschheitsgeschichte eine Lücke von 1704 Tagen. Wenn auch 1704 Tage acht Perioden von je 213 Tagen entsprechen, so fehlen doch immer noch 11 Tage an 1715. Dieser aber bedarf es, will man die Übereinstimmung der Position im Hinblick auf den jeweiligen Beginn der miteinander verglichenen Zeitabschnitte (9. Zyklus und 9. Periode) nachweisen. Unterziehen wir allerdings die 7000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte einer genaueren Betrachtung, so entdecken wir etliche zusätzliche Jahre am Anfang des 9. Zyklus.

Zwischen dem Jahr 28 v. Chr., dem Beginn des 9. Zyklus, und 1 v. Chr. liegen 27 Jahre, das heißt 5,5 Prozent von 490. Erinnern wir uns, 490 ist die Gesamtzahl von Jahren, aus denen ein Zyklus in der 7000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte in der Regel besteht. Wenden wir diese 5,5 Prozent auf die typische 213-Tages-Periode der 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse an, so erhalten wir ein Resultat von etwas mehr als elf (11) Tagen – exakt die Differenz zwischen 1704 und 1715 Tagen. Somit entsprechen der 9. Zyklus und die 9. Periode dieser beiden verschiedenen Tabellen einander genau.

Wir erwarteten „neues Leben“ in der Teth-Phase oder der 9. Zeitepoche zu finden, und wir entdecken es in beiden. Nicht nur, dass wir auf einander entsprechende, „neues Leben“ ankündigende Geschehnisse stoßen, es besteht auch Übereinstimmung in deren Abstand vom Beginn ihrer jeweiligen Epoche. Die offensich7-Jahre-Tabelle der Apokalypse tliche Parallelität der 7000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte und der ist uns ein weiterer Beleg dafür, dass wir mit unserer Datierung der Apokalypse richtig liegen.

Mit anderen Worten: wenn man die 1715-Tage-Phase mit dem 21. Dezember 2008 beginnen läßt, so endet sie am 26. September 2013 und bestätigt so die Dauer von jeweils 213 Tagen der Perioden der sieben Jahre währenden Apokalypse; denn die 9. Periode der Großen Apokalypse stimmt sowohl in ihrer zeitlichen Position als auch ihrer Bedeutung exakt mit dem 9. Zyklus der 7000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte überein. Wiederum haben wir zwei Zahnräder entdeckt, die perfekt ineinander greifen.

Bei näherer Betrachtung findet sich für das Datum des 26. September 2013 noch eine weitere Bestätigung in Gestalt einer Übereinstimmung. Drei Tage vorher, also am 23. September 2013, finden wir eine Tagundnachtgleiche. Ich habe mich über ihre zeitliche Platzierung gewundert und sie deshalb mit der 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse verglichen. Dabei stieß ich auf Folgendes.

Jesus Christus lag drei Tage und drei Nächte in seinem Grab, bevor er wieder daraus auferstand. Seine Auferstehung ist ein Beispiel „neuen Lebens“, das nicht Seinesgleichen hat. Wenn die Apokalypse am Wintersonnwendtag des 21. Dezember 2015 ihren Abschluß findet, müssen danach noch einmal drei Tage vergehen, bis der Vorabend seines traditionellen Geburtstags erreicht ist, der ebenfalls „fortdauerndes neues Leben“ bedeutet.

Somit ist die Apokalypse eingerahmt von Daten der Tagundnachtgleiche und der Sonnenwende, weil sie Teil des Cheth-Zeitalters ist (eingeschlossen, umgeben), was auf einen Zyklus der Gottesgerichte hinweist. Drei Tage später jedoch hebt das neue, das Teth-Zeitalter an – der Inbegriff neuen Lebens. Wo immer ich auch suche, ich stoße fortwährend auf neue Beispiele für den symbolischen Charakter des Zahlensystems des hebräischen Alphabets.

Feststellung 5 (He): Datierung der Mitte der Apokalypse

Die Tafel der Mini-Apokalypse leitet sich von zwölf (12) prophetischen Schriftstellen der Bibel ab. Sie fügt sich wie das kleinere Ei im Ei in die größere Tabelle der Zwölf Perioden der Großen Apokalypse ein. Von den zwölf Prophezeiungen der Mini-Apokalypse entstammen sieben (7) dem Buch Daniel und fünf (5) dem Buch der Offenbarung, das der Apostel Johannes erst fünfhundert Jahre später verfaßte.

Die Mini-Apokalypse

Man beachte auch hier das Verhältnis 7:5. Das Erscheinen des Verhältnisschlüssels des Bibel-Rosetta-Steins an dieser Stelle gibt uns einen Hinweis auf die Wichtigkeit dieser zwölf Prophezeiungen. Ich habe deshalb der Zeitspanne, die durch sie geprägt wird, einen eigenen Namen gegeben, die Mini-Apokalypse. Sie erinnern sich wohl: die Zahl sieben (7) deutet auf „himmlische Vollkommenheit“ hin, die Zahl fünf (5) auf He, „die andere Seite“.

7000 Jahre = 7 Jahre

Es ist nur mittels des prophetischen Teleskops der in der Bibel aufgezeichneten Visionen der Propheten möglich, die Prophezeiungen zu betrachten. Was in ihnen dargestellt ist, erscheint nicht in chronologischer Reihenfolge. Die Weissagungen Gottes kommen aus der He-Dimension, wo Zeit ohne Bedeutung ist; deshalb existiert für prophezeite Geschehnisse gewöhnlich mehr als ein zeitlicher Erfüllungsort. Meistens handelt es sich um ein in der nahen Zukunft liegendes Ereignis, das vielleicht inzwischen bereits eingetroffen ist, und eines in ferner Zukunft, das noch seiner Erfüllung harrt. An anderer Stelle habe ich dieses Phänomen durch das Bild von Berggipfeln veranschaulicht, die man am Horizont wahrnimmt, ohne die Weite der zwischen ihnen liegenden Zeittäler zu sehen oder zu kennen.

Die Position der Apokalypse mit ihrer noch relativ fernen Erfüllung befindet sich in der 13. Bahnstation der 7000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte. Auf dreizehn (13) zeitlich feststehende Geschehnisse der sieben Jahre währenden Großen Apokalypse gibt es Hinweise in der Bibel. Zwölf davon werden sich im Rahmen der Mini-Apokalypse ereignen, die Teil der Großen Apokalypse ist.

Die besagten dreizehn Prophezeiungen aus Daniel und Johannes konzentrieren sich auf das Schicksal des jüdischen Volkes und Israels im Verlauf der Großen Apokalypse. Sie decken sich im Übrigen mit der 7000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte, wie aus den fortlaufenden Zahlen zu ersehen ist, die sich in der linken Spalte der Tabelle neben den Daten befinden und die Perioden bezeichnen. Zur Datierung der apokalyptischen Ereignisse verbinden wir unsere Voraussagen seitlich mit dem Zeitplan Israels, denn die beiden sind aneinander gekoppelt wie die beiden Schienen des Bahngleises der Prophetie.

Da allein Daniel 9:24-27 drei verschiedene Geschehnisse voraussagt, beläuft sich die Gesamtzahl in der Bibel prophezeiter apokalyptischer Ereignisse auf vierzehn (14), wie der Tabelle der 12. Periode – ein Mikro-Ei, der 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse und der 7000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte zu entnehmen ist. Acht (8) von diesen insgesamt vierzehn (14) Hinweisen auf Prophezeiungen betreffen einen Zeitraum von jeweils drei und einem halben Jahr (auch als 1.260 Tage oder „drei Zeiten und eine halbe Zeit“ angegeben), womit wiederum das Schlüsselverhältnis 7:5 des Rosetta-Steins zum Zug kommt. Dieses Verhältnis findet sich auch in der Mini-Apokalypse wieder, auf die es insgesamt zwölf (12) Hinweise gibt, sieben (7) aus Daniel und fünf (5) aus der Offenbarung.

Kommen wir nun zur Liste der apokalyptischen Prophezeiungen zurück. Bei Daniel finden wir deren sieben (7) plus zwei (2), also eine Gesamtzahl von neun (9). Addiert man sie zu den fünf (5) Hinweisen aus Johannes, erhält man insgesamt vierzehn (14). Daniel erwähnt jedoch für den Zeitraum der Mini-Apokalypse fünf Zeitperioden, die sich jeweils über die Dauer von 1.260 Tagen erstrecken (1278 unserer Tage). Diese Weissagungen sind von ganz besonderer Wichtigkeit.

In der Mini-Apokalypse finden sich, beginnend mit dem 4. Januar 2012 (bzw. Mittwoch, 9. Teweth 5772), elf (11) Ereignisse nahe beieinander. Das jüdische Fasten des zehnten Monats erinnert an die furchtbaren Geschehnisse des 8., 9. und 10. Teweth. Auch hier decken sich Geschichte und Prophezeiung. Dieses Datum fällt in den zweiten Monat der 6. Periode der Großen Apokalypse, mit dem die Mini-Apokalypse einsetzt. Die Zahl elf deutet auf „Gericht“ bzw. „ Wirrnisse oder Aufruhr“ hin.

Daniel 12:11 erwähnt eine spezielle Periode von 1.290 Tagen, die in der 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse als Nummer 12 verzeichnet ist. Ich vermute, dass sie dreißig (30) Tage vor Beginn der 1.260-Tage-Perioden, also am 4. Dezember 2011, einsetzt, das heißt im ersten Monat der 6. Periode, in dem die Mini-Apokalypse ihren Anfang nimmt. Über diese Prophezeiungen vermittelt wohl die Tabelle der 12. Periode – ein Mikro-Ei die beste Übersicht.

Gott bewies, schon bevor dies den Menschen klar wurde, dass der gegenwärtige jüdische Kalender während der 6. Periode (2011) der siebenjährigen Großen Apokalypse eines Schaltmonats bedürfen würde, des Adar II. Um diese Lücke von 30 Tagen zu schließen, wurde Daniel für die 1. Prophezeiung eine Zeitdauer von 1.290 Tagen angegeben (Daniel 12:11).

Kann es sich dabei um reinen Zufall handeln? Überlegen Sie einmal: Schon vor über 2.500 Jahren erfuhr Daniel, dass zur Zeit des Beginns von Israels großer Drangsal ein Schaltmonat in das Jahr (2011) eingefügt würde! Konnte er – oder irgend jemand sonst, der zur Entstehungszeit der Bibel lebte – davon wissen? Nein! Gott jedoch wußte es seit Anbeginn der Zeit.

Was hat Gott außerdem noch von Anfang an vorherbestimmt? Was weiß dieser Schöpfer Israels über Sie? Werden Sie zulassen, dass Er Sie kennenlernt? Werden Sie aufhören, sich Ihm zu widersetzen? Wollen Sie von jetzt an Sein göttliches Leben empfangen und den Konflikt mit Ihm vermeiden?

Die Zahl elf (11), welche die Anzahl der Weissagungen angibt, deren Erfüllung mit dem 4. Januar 2012 (9.Teweth 5772) beginnt, übermittelt schon für sich gesehen die Botschaft von „Gericht und Aufruhr“. Diese elf Vorhersagen beziehen sich auf die Schändung und Zerstörung des Tempels oder stehen damit in Zusammenhang. Alle dreizehn (13) Prophezeiungen miteinander weisen auf den Aufstand in der himmlischen He-Dimension hin.

Neun (Teth = „neues Leben“) dieser prophezeiten Ereignisse enden am 17. Tammus 5775 (4. Juli 2015). Das bedeutet, dass mit diesem Tag die Periode ungehemmten Übels beendet ist. Zwar wird es zu diesem Zeitpunkt noch so scheinen, als triumphiere das Böse, aber in Wahrheit neigt sich die Mini-Apokalypse nach diesem Datum bereits stark ihrem Ende – dem 17. September 2015 – entgegen. Das geschieht deshalb so vorzeitig, damit ein zu „neuem Leben“ bestimmter Rest der Menschheit für das schon bald darauf einsetzende Zeitalter des Millenniums übrig bleibt.

Die fünf Hinweise des Johannes auf die 1.260-Tage-Phase ergeben zusammen mit den dreien Daniels acht (8) Prophezeiungen, die gleichzeitig beginnen und auch enden (3½ Jahre entsprechen 1.260 Tagen oder 42 Monaten oder „einer Zeit und zwei Zeiten und einer halben Zeit“). Somit verfügen wir über eine Gesamtzahl von acht (Cheth) Hinweisen auf die Periode von 3½ „Zeiten“ und fünf (He) Ankündigungen einer Zeitspanne von etwas mehr als 3½ „Zeiten“ oder biblischen Jahren (das heißt, dass sie entweder 75 Tage oder – in Sonnenjahre umgerechnet – 30 Tage länger ist).

Insgesamt gibt es in der Bibel 13 Hinweise auf „Rebellion“ und „Verderbtheit oder Zuchtlosigkeit“ in der Zeit der Apokalypse. Acht (8 = Cheth, „eingeschlossen“) von ihnen geben den Ausgangspunkt und die Dauer der vorherbestimmten begrenzten Periode von 1.260 Tagen an, welche die schlimmste Phase der Mini-Apokalypse darstellt. Fünf Prophezeiungen (5 = He, „die andere Seite“) deuten auf das Ende der Großen Drangsal hin und auf die ihr folgenden Segnungen, deren Sinn und Ziel der Himmel ist.

Diese vierzehn Prophezeiungen erscheinen auch in der Tabelle der zwölften Periode, und zwarin Gestalt der Linien, welche die Dauer der prophezeiten Zyklen angeben.

  Die prophezeiten Ereignisse der Apokalypse in Schlagzeilen

Ubersicht zu den Ereignissen de Mini-Apokalypse

  1. Offenbarung 12:14; Gott sagt, dass er sich „eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit“ der Frau (Israel) annehmen wird. Das Volk Israel hat die Gewißheit, dass es überlebt, obgleich die Wahrscheinlichkeit seiner Vernichtung 1.000 zu 1 gegen es steht. Gott will, dass wir verständig werden und bei der Auslegung Seines Versprechen an das vertraglich an Ihn gebundene Volk keinem Irrtum mehr erliegen; denn diese Verheißung harrt ihrer Erfüllung sowohl in naher als auch ferner Zukunft.
  2. Offenbarung 12:6; Hier handelt es sich um den zweiten Zeugen der göttlichen Verheißung an Abraham, dass Er seine Nachkommen beschützen werde. In Übereinstimmung mit Seinen Plänen für das Volk Israel wird Gott 1.260 Tage lang für „die Frau“ (Israel) Sorge tragen, um einen wesentlichen Teil Seines Volkes aus der gewaltigen Zerstörung im Nahen Osten zu erretten.
  3. Offenbarung 13:5; Das Tier (Zehn-Nationen–EU-System) lästert Gott zweiundvierzig (42) Monate lang. Die Zivilisation der Endzeit verkommt zur absoluten Diktatur einer gottlosen Tyrannei. Christliche Grundwerte und christliches Ethos werden zunichte gemacht, ja verschwinden gänzlich. Der Haß steigert sich und zerstört alles, was noch an familiären Banden verblieben ist. Unsere Zivilisation sinkt auf das denkbar niedrigste Niveau – gerade wie dereinst die Menschheit zur Zeit Noahs, von der es heißt, sie habe die Grenze der Bosheit weit überschritten.
  4. Offenbarung 11:2; Die Stadt Jerusalem wird zweiundvierzig (42) Monate (1.260 Tage) lang von fremden NATO-Militärstreitkräften niedergetrampelt werden.
  5. Offenbarung 11:3; Zwei Zeugen werden 1.260 Tage lang weissagen. Sie richten einen letzten Aufruf zur Umkehr an die verderbte Gesellschaft. Dank ihrem Wirken gelangen Tausende in das Königreich Gottes. Hunderttausende israelischer Bürger werden in einer der größten in der jüdischen Geschichte zu verzeichnenden Erweckung zum wahren Messias, Jesus Christus, bekehrt. Gottes Heiliger Geist wohnt in den Neubekehrten, die, obwohl sie mit schlimmster Verfolgung rechnen müssen, unerschrocken die Liebe Gottes verkünden. Keinerlei teuflische Macht vermag es, dieser Bewegung Einhalt zu gebieten oder sie zu ersticken.
  6. Daniel 7:25; Während der drei Jahre der Mini-Apokalypse werden die wahren Gläubigen in der christlichen Kirche und die Juden „eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit“ (3½ Jahre) oder 1.260 Tage lang aufs ärgste von der durch das Tier vertretenen europäischen Regierung drangsaliert. Die Prophezeiung endet damit, dass dem Antichrist die Herrschaft genommen und den Heiligen Gottes übergeben wird, die auf ewig über die Völker regieren werden.
  7. Daniel 9:27; Die aufs neue eingeführten täglichen Opfer beim Tempel werden mitten in der Apokalypse, am Sonntag, dem 4. Dezember 2011, infolge ungewöhnlicher Vorkommnisse rund um Jerusalem beendet. Dieser Vers ist durch den nächsten Absatz belegt. Am 21. März 2012 bricht der Antichrist das über sieben Jahre laufende Friedensabkommen, das er 2009 mit Israel geschlossenen hatte.
  8. Daniel 12:7; Die Zerschlagung des heiligen Volkes findet nach 1.260 Tagen ihr Ende. Fast drei und ein halbes Jahr lang waren die Israeliten Opfer von Verfolgung und Mord, aber ihre Versprengung ist nach „einer Zeit, zwei Zeiten und einer halben Zeit“ vorüber. Satan unternimmt einen letzten Versuch, die Juden und die Heiligen für immer auszulöschen, indem er am 25. Juli 2015 (9. Av 5775) den Jerusalemer Tempel zerstört. Dieser Tag fällt mit dem zweiten jüdischen Fasttag zusammen.

In der Siebener-Dimension bezieht sich diese Weissagung auf das Cheth-Zeitalter der Mini-Apokalypse. Das Wort „Versprengung des Heiligen Volkes“ bringt zum Ausdruck, dass die Bürger Israels in die Berg- und Wüstenregionen fliehen müssen, um dort mit den Überlebenden ihrer Streitkräfte auszuharren. Es wird eine Massenflucht vor einem wahnsinnig gewordenen islamischen Pöbel einsetzen. Die Schlacht wird furchtbar und von den Israelis nicht zu gewinnen sein.

Am 4. September 2015 wird sich Gottes Zorn erheben und Er wird eingreifen, indem Er zur Errettung Israels das mächtigste Erdbeben aller Zeiten auslöst. Dieses Geschehen wird zusammen mit der Sintflut als eines der größten Wunder aller Zeiten in die Geschichte eingehen.

  1. Daniel 7:12; („Zeit und Stunde“). Beachten Sie die Erklärung im Abschnitt Feststellung 10. Zwei Zeiträume begegnen uns hier: „Zeit“ und „Stunde“ oder eine Weile, ein kurzer Zeitabschnitt. Sie sind verschieden lang; deshalb hat Daniel sie sprachlich unterschieden. Darin liegt der Hinweis, dass das Ende der Ära des „Tieres“ 1.260 Tage nach der Ermordung des EU-Präsidenten kommen wird.
  2. Daniel 8:14; Am 4. Januar 2012 – 2.300 Jahre nach Beginn der Mini-Apokalypse - wird ein neues Allerheiligstes geweiht. Der Grundstein des Vierten Tempels wird ungefähr am 24. Mai 2018 gelegt. Vier Tage vorher wird ganz Israel das Wochenfest begehen (6. Siwan 5778), das auch als Erntefest bezeichnet wird. Dieses Fest wird künftig ganz sicher um einen neuen nationalen Feiertag verlängert. Der Abschnitt Feststellung 8 geht näher darauf ein.
  3. Daniel 12:12; Dieser Vers nimmt Bezug auf die Zeit der Gnade, deren all jene teilhaftig werden, welche die Apokalypse überleben. Offiziell wird sie am 21. Dezember 2015, dem 9. Teweth 5776 – dem Fasten des 10. Monats – beendet sein. Die Bibel berichtet indessen, dass die vorgesehene Zeit wegen der Heftigkeit der Verfolgungen abgekürzt wird, so dass mit dem Ende dieser 1.335 Tage – am 18. September 2015 – die Apokalypse eigentlich vorbei ist und die Überlebenden sich sammeln, um nach Hause zurückzukehren (s. Matthäus 24:22; Jesaja 11:11-16).

Diesem Geschehen wird ein anderes vorausgehen: Am 4. September 2015 (19. Elul 5775) schlagen die vier Todesengel zu und töten ein Drittel der verbliebenen Weltbevölkerung. Millionen der jährlich Israel überfliegenden Zugvögel, die sich gerade über dem Schauplatz des Geschehens befinden, landen, um die Leichen rund um Jerusalem zu vertilgen. Es handelt sich hierbei um die toten Soldaten der Armeen, die Israel und Jerusalem angegriffen haben. Die Vögel kommen „rein zufällig“ auf ihrer normalen alljährlichen Zugroute vorbei – gerade rechtzeitig, um die Prophezeiung zu erfüllen.

Freitag, der 18. September 2015 (5. Tischri 5776) folgt zwei Tage nach dem Gedalja-Fasten am 16. September 2015 (3. Tischri 5775). Fünf Tage später, am 23. September 2015 (10. Tischri) begeht man Jom Kippur – wahrscheinlich zum ersten Mal als Festtag statt als Tag des Fastens (Sacharja 8:19).

  1. Daniel 12:11; Gemäß der Sieben-Jahre-Tabelle der Apokalypse fällt der Anfang dieser prophezeiten 1.260 Tage auf den ersten Monat der 6. Periode (Sonntag, 4. Dezember 2011 oder 8. Kislev 5772). An jenem Tag setzt der Antichrist den täglichen Opferzeremonien im Tempel ein jähes Ende.

    Ein Jahr später fällt eben dieser Mann, der Präsident der EU, einem Anschlag zum Opfer. Nach drei Tagen aber erwacht er wieder zum Leben, denn Satan, der am 21. Dezember 2012 aus dem Himmel verbannt worden ist, zieht nun in den Körper des Antichrist ein und lässt ihn kraft seiner Gegenwart wieder aufleben. Um die Welt davon zu überzeugen, dass er der wiedererweckte Messias sei, läßt er im Tempel ein „Scheusal“ aufstellen, vermutlich eine Art Abbild von sich selbst. Damit beleidigt er das jüdische Volk auf das gröbste. Der Antichrist, dem Satan innewohnt, verlangt, als auferstandener Messias angebetet zu werden. Für dieses Ereignis finden sich auch im aztekischen und chinesischen Kalender bestätigende Parallelen.
  2. Daniel 9:27; Daniels 70. Woche im Siebener-System vermittelt uns den zeitlichen Rahmen von sieben Jahren für die gesamte Dauer der Großen Apokalypse. Um Genaueres über diese vorausgesagte, aber noch unbestimmte Woche von sieben Jahren zu erfahren, lesen Sie in Kapitel 6 den Abschnitt mit dem Titel: Daniels auf der Sieben fußendes System der neunundsechzig Wochen.
  3. Daniel 9:24; Dieser Vers könnte noch eine andere mögliche Anwendung finden, nämlich aus Sicht des Fünfer-Systems. Darin entspricht eine prophezeite Woche 50 Jahren, somit würde „eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit“ einen Zeitraum von 3.500 Jahren bezeichnen. Aus dem Blickwinkel der Fünfer-Dimension steht die Beendigung der babylonischen Gefangenschaft der Juden 518 v. Chr. in einer Reihe mit Satans letzter Auflehnung just vor dem Ende des Millenniums im Jahr 3018 n.Chr. Für Satan ist nun der vorbestimmte Zeitpunkt seiner endgültigen Vernichtung gekommen (s. Offenbarung 20:7-10). Lesen Sie hierzu auch im Kapitel 6 die Abschnitte Berücksichtigung der fünften Dimension und Eine andere Sichtweise von Daniel 9:24.

Das hier geweissagte, im selben Vers in einem Atemzug erwähnte Doppelereignis veranschaulicht aufs neue einen wichtigen Grundsatz bei der Auslegung der Bibelprophetie. Gleich Bergspitzen mit verborgen zwischen ihnen liegenden Tälern, sehen wir hier wieder zweifach die Erfüllung einer Weissagung Gottes: in Gestalt eines gemäß Seinem Plan in Kürze bevorstehenden und eines erst in ferner Zukunft eintretenden Ereignisses mit einer nicht erkennbaren Zeitspanne dazwischen. Das nahe bevorstehende Geschehnis wird sich während der Apokalypse abspielen, das noch weiter in der Zukunft liegende am Ende des Teth-Zeitalters.

Im Folgenden sind die traumatischen, die Erde erschütternden Ereignisse, so wie sie bei Daniel und Johannes vorhergesagt sind, zusammengefaßt:

  1. Am 21. Dezember 2012 wird Satan aus dem Himmel verbanntund seiner Herrschaft auf Erden ein Ende gesetzt, vermutlich während des Dritten, des Gedalja-Fasten am 16. September 2015, das mit der Reinigung der Erde durch die vier Todesengel zusammenfällt (Offenbarung 12:7).
  2. Der offizielle Zusammenbruch des verderbten, korrupten Wirtschafts-, Religions- und Regierungssystems ist am 21. Dezember 2015 fällig. Alle gottlosen Menschen und Engel werden bis dahin vernichtet sein. Für sie ist kein Platz in Gottes Königreich, da sie nur Unheil stiften würden. Im Verlauf der Trennung von Spreu und Weizen wird Gott entscheiden, wer durch den Tod vom Angesicht der Erde verschwinden soll.

Danach wird die Zeit der ersten Auferstehung der Toten kommen. Ich denke mir, dass dieses Ereignis am 24. Dezember 2015 eintreffen wird, aber „niemand kennt die Stunde“.

Jesus Christus wird zum König der Könige gekrönt. Meines Erachtens fällt dieser Akt in das jüdische Jubeljahr 2018. Anno 2018 wird eine neue Weltregierung eingesetzt.

Bei der zweiten Ankunft des Herrn wird die Ewige Stadt, das himmlische Jerusalem, auf eine Umlaufbahn um die Erde gebracht, wo sie dann, gleich einem zweiten Mond, über ihrem irdischen Gegenstück schwebt.

Israel wird – zum Lobpreis Gottes auf Erden – auf den Ehrenplatz unter den Völkern erhoben. Von ihrem Zentrum im Tempel zu Jerusalem aus werden die Israeliten rund um den Erdball Gottes Gesetze verkünden und die obligatorischen Fest- und Fasttage festlegen (2018-3018).

In nur wenigen Jahren wird Israel seinen letzten, auf Haß gegründeten Holocaust erleiden, der in der Bibel „Jakobs Drangsal“ genannt und im Volksmund und bei vielen Christen als „Weltuntergang“ kursiert (Jeremia 30:7). Danach, so hat Gott es versprochen, wird Er beschützen, was von Israel übrig ist, und die verbleibenden Kinder Jakobs aus allen Teilen der Erde zusammenholen.

Er hat auch zugesichert, einen Teil der Nichtjuden zu erhalten, wie er dies auch zur Zeit der Sintflut tat, damit Er die Erde wieder bevölkern könne. Nicht alles wird der Zerstörung anheim fallen, denn dieses Mal wird Gott gnädiger und nachsichtiger sein.

Rings um die Erde setzen sich viele Christen für soziale Gerechtigkeit und die Belange der Armen ein und tragen so zur Beseitigung von Not und Elend bei – sofern man sie nicht daran hindert. Immer waren die Christen die Ersten, wenn es darum ging, bei Katastrophen Hilfe zu leisten, und sie haben sich von ihrer Haltung auch nicht dadurch abbringen lassen, dass viele von ihnen Mordanschlägen von islamischen Fanatikern zum Opfer fielen. Sie sind das positive Element in einer korrupten Gesellschaft und ein Hoffnungsstrahl für Menschen in Not.

Die Apokalypse macht Schluß mit dem Haß der Moslems und ihrer Verblendung in Bezug auf den wahren Gott Abrahams, Isaaks und Ismaels. Das ist das unmittelbare Ergebnis der Einkerkerung Satans in ein gesondertes Verlies im Abgrund, wohin er bis nach dem Ende des Millenniums verbannt bleibt. Alle von ihm gestifteten falschen Religionen und weltlichen Philosophien sind dann null und nichtig – genau so, wie die Weissagungen Daniels und Johannes dies voraussagen. Wie aus dem oben Gesagten erkennbar, sind alle diese Prophezeiungen Belege für das Vorhandensein eines Rosetta-Stein-Verhältnisses von 7:5.

Feststellung 6 (Waw): Die Mitte der Apokalypse und die Rückkehr der Gegenwart Gottes (Schechina) in den Vierten Tempel

Der hebräische Buchstabe Waw enthält die Bedeutung „verbinden“. Mit Hilfe des Zahlensystems des hebräischen Alphabets habe ich eine sehr ungewöhnliche Beziehung zwischen der Apokalypse und den letzten Tagen des Herrn Jesus Christus auf Erden entdeckt. Mich meiner besonderen Forschungsmethoden bedienend, errechnete ich das Jahr 33 n. Chr. als das Jahr, in dem Jesus gekreuzigt wurde.

Am Morgen des Sonntags nach der Kreuzigung war er bereits wieder von den Toten auferstanden, denn die Heilige Schrift bekundet, er werde nur drei Tage und drei Nächte in der Unterwelt des Hades verbringen. Nach Ablauf von 40 Tagen, während derer er seinen Freunden und über 500 Zeugen erschien, stieg Jesus sichtbar für alle durch die Wolken zum Himmel auf. Zwei Engel erklärten den Jüngern, Jesus werde „so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen“ (Apostelgeschichte 1:9-11).

Wie man sich vorstellen kann, hatten die Jünger noch ein paar letzte Fragen an Jesus, bevor er von ihnen ging. Sie hatten ihn durch Mauern treten und nach Belieben verschwinden sehen. Sein Körper war in die unvergängliche Auferstehungs-Materie der He-Dimension verwandelt worden. Natürlich könnte er nun – wie von Daniel vorausgesagt – „mit den Wolken des Himmels kommen“. Würde es so geschehen, wie er es vor dem Hohenpriester angekündigt hatte (Daniel 7:13-14; Matthäus 26:64)?

Jesus indessen sagte, es sei nicht Sache der Jünger, „Zeit oder Stunde zu wissen, die der Vater in seiner Macht bestimmt hat“ (Apostelgeschichte 1:7). Statt dessen aber versprach er ihnen, dass sie durch die Kraft des Heiligen Geistes in die Lage versetzt würden, in aller Welt wahrhaftig Zeugnis vom Evangelium abzulegen.

Nachdem Jesus sie mit seinen letzten Worten nach Jerusalem gesandt hatte, mußten sie zehn Tage ausharren, denn Gott ist ein Meister der Zeitplanung. Jesus gab ihnen nicht einfach von oben her durch den Hauch seines Atems die notwendige Kraft, noch segnete er sie auf solche Weise bei seinem Aufstieg dorthin. Gott als der Dreieinige wartete den richtigen Augenblick am richtigen Tag ab, nämlich am jüdischen Wochen- oder Erntefest.

An jenem Tag goß Gott in einem ersten Schritt zur Einlösung Seines Versprechens, Sein Königreich auf Erden zu errichten, Seinen Heiligen Geist aus (s. Apostelgeschichte 2:1-13). Das Pfingst- oder Erntedankfest erinnert das jüdische Volk daran, dass Gott ihm auf dem Berg Sinai die Zehn Gebote gab; sie enthalten das Wort Gottes in Gestalt von Verhaltensmaßregeln für unser Leben. An jenem ereignisreichen Pfingstfest des Jahres 33 n. Chr. wurde den Gläubigen der Heilige Geist gegeben als Zeichen des lebendigen Wortes Gottes, welches Kraft zum Leben, ja ewiges Leben verschafft.

Der Heilige Geist ist eine vollkommene Kraft, die nur im Einklang mit dem Willen des Vaters und des Sohnes wirksam werden kann. Er kommt, um in dem zu wohnen, der den Weg zum Glauben gefunden hat. Seine Gegenwart ermöglicht es den Gläubigen, Gottes Wort zu folgen, solange sie in der Abwesenheit Jesu durch dieses Leben geleitet werden. Der ihm innewohnende Heilige Geist und der Gehorsam gegenüber der Bibel wirken zusammen, um den neuen Menschen in uns in ein Wesen zu verwandeln, das völlig von Christus erfüllt ist. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, sollten Sie in der Bibel nachlesen.

Sie nun, als sie zusammengekommen waren, fragten ihn und sagten: Herr, stellst du in dieser Zeit dem Israel das Reich wieder her? Er sprach aber zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, Zeiten oder Zeitpunkte zu wissen, die der Vater in seine eigene Gewalt gesetzt hat. (Apostelgeschichte 1:6-7)

Während ich die oben zitierten Verse lese, versuche ich herauszufinden, was hinter dieser schlichten Begebenheit wohl verborgen liegt. Ich blicke durch das Teleskop der biblischen Prophetie, um einen versteckten Sinn zu erkennen. Gewöhnlich erkenne ich mindestens zwei Bergspitzen.

Dieser Vers befasst sich mit zwei Themen:

  1. zunächst mit der Hoffnung auf die Wiederherstellung Israels in der Daleth-Dimension unter dem Messias
  2. und dann mit der Erwartung der Ankunft des die He-Dimension repräsentierenden Königreichs Gottes auf Erden.

Es ist klar, dass ich zwei Daten gefunden habe, die so eng miteinander verbunden sind wie die Schienen eines Bahngleises. Seit Tausenden von Jahren hofft Israel darauf, wieder zum Königreich zu werden mit einem eigenen König, wie es einst David war. Viele Weissagungen künden von einem solchen Königreich unter der Herrschaft eines Nachfahren König Davids, nämlich des Messias. Eine derartige messianische Vorstellung hegten auch die Jünger, als sie erfuhren, Jesus, der für sie die Erfüllung dieser alten Hoffnung verkörperte, werde sie bald verlassen.

Seine Wiederauferstehung nahm den Jüngern jeden Zweifel daran, dass Jesus der verheißene Messias und Sohn Gottes sei. Ihre Hoffnung war so lebendig wie eh und je. Ihre Vorstellung von dem kommenden Königreich hatte sich nicht verändert. Für sie war das Ganze nicht eine Frage des „ob“ oder „wie“, sondern höchstens des „wann“.

Als der Herr mit dieser Frage konfrontiert wurde, fiel es ihm nicht leicht, sie zu beantworten. Anhand dessen, was die Jünger über die künftige Wiederherstellung des Königreichs Israel wissen wollten, erkannte ich – durch die verschiedenen Linsen für nahe und ferne Ereignisse der Prophetie –, dass sowohl die Frage als auch die Antwort darauf mit dem Tempel in Zusammenhang (Waw) stehen müsse.

Das religiöse Leben in Israel kann nicht losgelöst werden von dem Ort der Anbetung, den Gott für Sein Volk auserwählt hat. Aus diesem Grund waren die Geschehnisse um den Tempel und auch die damit zusammenhängenden Daten stets bedeutsame zeitliche Marksteine in Gottes Plan für die Menschheit. Nichtjuden, d.h. den anderen Völkern, stellt sich dieses Problem nicht. Doch für das jüdische Volk verkörpert der Tempel den Ort, an dem sich das Spirituelle und Ewige der He-Dimension mit dem Stofflichen und Endlichen der Daleth-Dimension vereint.

Die Christen des ersten Jahrhunderts konnten den Zeitenplan Gottes nicht verstehen, weil die Bibel noch nicht vollendet war. Heute verfügen wir nicht nur über das Buch der Offenbarung, sondern auch über eine Perspektive, die uns die Möglichkeit eröffnet, auf die Geschichte zurück zu blicken, insbesondere auf Schlüsselereignisse wie die Rückkehr der Juden in ihr Land und die Befreiung Jerusalems im Jahr 1967.

Diese beiden der jüngsten Geschichte angehörenden Ereignisse liefern uns wichtige neue Tatsachen, die den Urchristen noch nicht zur Verfügung standen. Uns ermöglichen sie es indessen heute, uns ein Bild von Anfang und Ende der Apokalypse sowie den Daten aller anderen noch ausstehenden Ereignisse zu machen . Die Zahnräder der Kuckucksuhr sind in der Heiligen Schrift fest verankert; nur durch das Zusammenwirken von Zeiten und Zyklen und deren Ausrichtung ist es möglich, die für die Zukunft prophezeiten Geschehnisse, die im Rahmen der Apokalypse stattfinden sollen, mit einem hohen Maß von Treffsicherheit zu datieren.

Widmen wir uns zunächst der Identifizierung der beiden Berggipfel. Das Wort Zeiten in der Mehrzahl weist auf 2000 Jahre hin. Zählen wir von dem Datum des letzten Tages Jesu Christi auf Erden im Mai 33 n. Chr. (oder 33,366 n. Chr.) um zweitausend Jahre weiter, so befinden wir uns im Jahr 2033 (2.000 + 33,366 = 2.033,366). Multiplizieren wir nun diese Zahl 2.033,366 mit dem Umrechnungsfaktor 1,0145 (um hebräische Jahre von 360 Tagen in unsere Jahre von 365,24 Tagen umzuwandeln), so bringt uns dies ins Jahr 2062,849. Die Dezimalstellen hinter dem Komma (,849) entsprechen 310 Tagen beziehungsweise 10 Monaten 5 Tage. Um diese Zeitspanne ab Mai des Jahres 33 n.Chr. weiterzählend (2033.366), gelangt man zum 5. Oktober 2062.

Interessanterweise fällt der 1. Tischri 5823 (das Neujahrsfest, das Fest der Schofarhörner, der erste Tag des hebräischen bürgerlichen Kalenders) auf den 5. Oktober 2062. Nach meiner Erkenntnis handelt es sich hierbei womöglich um den Tag der Rückkehr der Schechina (der glorreichen Gegenwart Gottes) in den nun vollendeten Vierten Tempel. Das würde bedeuten, dass es 44 Jahre braucht, um die Tempelanlage fertig zu stellen (2062 – 2018 = 44 Jahre), damit sie dann die Millionen von Touristen aufnehmen kann, die aus aller Welt herbei reisen, um dem Laubhüttenfest beizuwohnen (s. Sacharja 14:16).

Die Anlage, die den Jerusalemer Tempel im Tausendjährigen Reich umgibt, wird wesentlich größer sein, als der Vatikan heute ist. Den Anreisenden von überall auf der Welt, die kommen, um J-H-W-H, den Gott des Universums anzubeten, wird sie sich als Stadt in der Stadt präsentieren. An Herodes’ Zweitem Tempel waren die Bauarbeiten bereits 46 Jahre im Gange, als Jesus sein irdisches Amt antrat, und dennoch war er immer noch nicht vollendet (s. Johannes 2:20). Es dauerte in der Tat über 80 Jahre, bis der Zweite Tempel fertig gebaut war. Das beweist, dass es nicht übertrieben ist, beim Vierten Tempel mit einer Bauzeit von 44 Jahren zu rechnen.

Wie aus der Tabelle der 12. Periode ersichtlich, beginnen die von Daniel prophezeiten 2.300 Tage am 4. Januar 2012 während der 6. Periode der siebenjährigen Großen Apokalypse. Diese 2.300 Tage sind im Mai 2018 zu Ende. Das ist meines Erachtens der Zeitpunkt der Grundsteinlegung für den Vierten Tempel. In unserer weltlichen Jahreszählung handelt es sich dabei um den Monat, in dem das Pfingstfest normalerweise gefeiert wird. So wie die Übergabe der Zehn Gebote an die Menschen und das Ausströmen des Heiligen Geistes Grundsteine des spirituellen Tempels sind, den Gott errichtet, ist es durchaus wahrscheinlich, dass auch der materielle Grundstein des Vierten Tempels an diesem Tag gelegt wird. Der letzte Stein zu diesem Tempel wird vor dem 5. Oktober 2062 gesetzt werden. Um mehr darüber zu erfahren, was geschieht, wenn die Schechina-Herrlichkeit Gottes in diesen neuen Tempel Einzug hält, lesen Sie das Kapitel 9 in Prophezeiung der Apokalypse.

Kehren wir zurück zum Berggipfel der nah bevorstehenden Erfüllung der Weissagung und stellen wir die Verbindung her zur Frage der Jünger: „Wirst Du jetzt das Königreich Israel wieder herstellen?“ Auch hier geht es um den Tempel betreffende Ereignisse, und solches ist stets im Zusammenhang mit anderen Daten zu sehen.

Vom 5. Oktober 2062, dem Tag der Vollendung des Vierten Tempels, gehen wir nun in der Geschichte um eine 50-jährige Jubeljahr- oder Restaurations-Phase zurück. Damit gelangen wir zum Oktober 2012 (Oktober 2062 – 50 = Oktober 2012). Er befindet sich in der 7. Periode der Großen Apokalypse und liegt zeitlich nach dem Anfang der Mini-Apokalypse und kurz vor dem 21. Dezember 2012, dem Tag der Verbannung Satans aus den himmlischen Regionen.

Da die Verfolgung, welcher Israelis und Gläubige während der Mini-Apokalypse ausgesetzt sind, von der 6. Periode an stetig zunimmt, werden viele Menschen dieselbe alles entscheidende Frage stellen, die einst auch die Jünger bewegte: “Wann endlich?“

Erinnern Sie sich jedoch: Der Bau des Dritten Tempels wird bei vielen frommen Juden hohe Erwartungen wecken. Der Antichrist indessen wird den vorgeschriebenen Opferritualen jäh ein Ende setzen. Und wieder einmal in der Geschichte werden die Hoffnungen der Juden zerschlagen, wenn nämlich der Dritte Tempel im Verlauf der 6. Periode der Apokalypse entweiht wird. Zehntausende von Juden werden dabei durch Kriege und den moslemischen Mob niedergemetzelt.

Einst beantwortete Jesus die Frage nach dem „Wann“ mit dem Hinweis, nur der Vater kenne die Zeit im Blick auf Ereignisse, die noch in ferner Zukunft lagen. Jedenfalls wird Gott das Königreich zu dem Zeitpunkt errichten, den Sein Plan vorsieht. Der Tag ist näher denn je. Nur gerade zwei Monate später, nämlich am 21. Dezember 2012 ist die Apokalypse bereits zur Hälfte vorüber. Das ist der Zeitpunkt im 7000-Jahres-Plan, da Gottes Königreich in der He-Dimension hervorbricht. Von diesem Tag an wird der Himmel von allen aufrührerischen Engeln befreit sein.

In meinem Bild von der Geburt stellt die Plazenta die Gegenwart Satans im Zweiten Himmel dar. Er wird von dort entfernt und auf die Erde geschleudert. Da es in der He-Dimension keine Uhren gibt, konnte Jesus auch nicht angeben, wann Gottes Königreich hervorbrechen werde. Auch hierin erkennen wir einen Grund, warum „nur der Vater es weiß“. Für mein „Bahnsystem“ besteht allerdings ein Zeitplan in der Daleth-Dimension, und deshalb können wir immerhin jene längst festgesetzten Zeiten voraussehen, zu denen sich die Ereignisse um das künftige Himmelreich mit der Zeitlinie unserer Daleth-Dimension schneiden. Von Anbeginn an war dieses Uhrwerk Bestandteil des kosmischen Kalenders, wie ja aus den Sonnwendtagen, den Tagundnachtgleichen und dem Zahlensystem des hebräischen Alphabets zu ersehen ist.

Feststellung 7 (Sajin): Vorhersage von zwei Apokalypsen (21. Dezember 2012)

Die Bibel lehrt uns, dass es eine Apokalypse im Himmel und eine weitere auf der Erde geben wird. Sie finden beide im Zeitraum vom 23. Juni 2012 bis zum 21. Januar 2013 statt, welcher in der 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse als 7. Periode in Erscheinung tritt .

Nach der Vorhersage der Bibel wird es eine Zeit geben, da im Himmel Krieg ist und Satan mit all den gefallenen Engeln, die einst seine Gefolgschaft bildeten, aus den himmlischen Gefilden verjagt wird. Solches wird während der 7. Periode der Apokalypse geschehen, welche die sieben Monate vom 23. Juni 2012 bis zum 21. Januar 2013 umfaßt (Offenbarung 12:7).

Der Krieg im Himmel steht in einer Reihe mit dem 7. Zyklus der 7000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte (588 v. Chr.), wo er der Zeit entspricht, in welcher der jüdische Tempel von den Babyloniern zerstört wurde. Dies liefert uns ein weiteres Beispiel der vollkommenen Deckungsgleichheit der beiden Tabellen. Gerade dieser Sonnwendtag erfährt auch noch zusätzliche Bestätigung durch Hinweise aus der aztekischen, der chinesischen und der hebräischen Kultur.

Hinweise aus der aztekischen Kultur

Der aztekische Kalender besteht seit etwa 5.125 Jahren – also seit der Zeit vor der Sintflut. Er endet an einem genau bezeichneten Datum in der Zukunft. Die alten Azteken sagten voraus, eine Schlange werde vom Himmel a uf die Erde kommen, und die Welt werde am 21. Dezember 2012 ihr Ende finden. Deshalb bestehe kein Grund, den Kalender über diesen Zeitpunkt hinaus weiter zu führen.

Der letzte Monat der 7. Periode in der Tabelle der Apokalypse (23. Juni 2012 bis 21. Januar 2013) umfaßt die Zeit vom 21. Dezember 2012 bis zum 21. Januar 2013. Am Beginn dieses Zeitraums , dem ersten Tag des siebenten Monats, stoßen wir auf ein ganz besonderes Datum, den 21. Dezember 2012: es entspricht genau dem Zeitpunkt, den der aztekische Kalender als Tag des Weltendes angibt. Ein Musterbeispiel von einem Bullauge! Lassen Sie es mich noch einmal wiederholen: der aztekische Kalender stimmt an einem einzigen Punkt in der Geschichte mit der Sieben-Jahre-Tabelle der Apokalypse überein – und zwar am ersten Tag des siebten Monats der Großen Apokalypse. Schon allein die Tatsache, dass mehrere voneinander unabhängige Berechnungen und Quellen sich in diesem Datum decken, beweist, dass hier himmlische, prophetische Kräfte am Werk sind, die sich unserer Vorstellungskraft und Kontrolle entziehen.

Hinweise aus der chinesischen Kultur

Die Chinesen glauben, dass Geburtstage einen Einfluß auf den Kosmos ausüben. Chinesische Zeittabellen reichen zurück bis etwa 2637 v. Chr., das heißt, bis in die Zeit vor der Sintflut. Der chinesische Tierkreis ist so alt wie die hebräischen Schriften, und diese Beiden weisen zahlreiche Übereinstimmungen auf. In beider Überlieferung gilt es als Tatsache, dass die Gesetze des Universums vorausbestimmt sind und ihnen eine bestimmte Struktur zu Grunde liegt. Die Geschichte folgt in ihrem Ablauf einem genau festgelegten Weg.

Der chinesischer Tierkreis

Der chinesische Tierkreis setzt sich aus zwölf Zyklen zusammen. Er beginnt mit dem Stier und ist daher mit dem Zahlensystem des hebräischen Alphabets vergleichbar, an dessen Anfang das Aleph steht, das „Stierkopf“ bedeutet. Das deutet darauf hin, dass die beiden Systeme zur gleichen Zeit und am selben Ort auf Erden entstanden sind. Aleph bedeutet außerdem auch „ein Gott, der Schöpfer der Welt“.

Als ich die chinesischen Tierjahre mit den Perioden der Apokalypse verglich, war ich verblüfft, in welchem Maße sie mit einander übereinstimmen.

Das „Jahr des Stiers“, 2009, entspricht der ersten Periode der Apokalypse. Im Zahlensystem des hebräischen Alphabets bedeutet die Zahl eins (1) Aleph, „Stierkopf“, und die beiden Perioden entsprechen dem Nissan, dem ersten Monat des jüdischen religiösen Jahres.

Die zwölf Tierkreiszeichen wiederholen sich fünf Mal im Laufe des Sechzig-Jahre-Zyklus des chinesischen Kalenders. In jedem dieser fünf 12-Jahres-Zyklen existiert jeweils im Übergang von Tierart zu Tierart eine bestimmte Rangordnung. So gibt es zum Beispiel fünf Arten von Drachen und nach ihnen bezeichnete Jahre:

  1. Erddrache (1868, 1928, 1988)
  2. Metalldrache (1880, 1940,2000)
  3. Wasserdrache (1892, 1952, 2012)
  4. Holzdrache (1904, 1964, 2024)
  5. Feuerdrache (1916, 1926, 2036)

Die Menschen stehen angeblich unter dem Einfluß der astrologischen Zeichen, unter denen sie geboren wurden. Die Zeichen des Drachen und der Schlange liefern eine perfekte Charakterisierung Satans und des Antichrist. Nach Tausenden von Jahren decken sich diese Zyklen „zufälligerweise“ exakt mit den in Verbindung mit der Apokalypse prophezeiten Ereignissen, so dass die Eigenschaften der chinesischen Tiere genau die Jahre der Apokalypse charakterisieren – ein Phänomen, das mich völlig überwältigt!

Chinesischen Kalender

2012, das Jahr des Drachen

Der chinesische Wasserdrache wird symbolisch als Kaiser mit übernatürlichen Kräften dargestellt. Er gilt als Wächter von Wohlstand und Macht. Er schüchtert diejenigen ein, die es wagen, ihn herauszufordern. Selten ist er bei seiner Ausdrucksweise zimperlich. Vielmehr verhält er sich rücksichtslos und ist leicht zu provozieren. Er verkündet seine Absichten, als handele es sich um kaiserliche Erlasse. Mag er auch vom hohen Wert der freien Rede und der Demokratie schwärmen, so dünkt er sich doch selbst über das Gesetz erhaben und hält sich demzufolge nicht an das, was er predigt.

Aus der Sieben-Jahre-Tabelle der Apokalypse ist ersichtlich, dass Satan im Jahr 2012 aus dem Himmel vertrieben wird und daraufhin auf der Erde erscheint. Gemäß dem chinesischen Kalender ist dieses Jahr 2012 (der siebte Zyklus der Apokalypse) ein Jahr des Wasserdrachens.

Auf jedes Drachenjahr folgt ein Jahr der Schlange. Wie wir der Heiligen Schrift entnehmen, wird Satan nach einem Krieg aus dem Himmel verbannt, und ihm folgt ein zweites Wesen, der auferstandene Antichrist (dem Drachen folgt die Schlange).

Die dargestellten Merkmale der chinesischen Kalendertiere stimmen vollkommen mit dem, was uns die Bibel bezüglich Satan und Antichrist lehrt, überein. Kein anderer Zeitzyklus käme in Frage. Somit liegt uns hier ein weiterer Beweis dafür vor, dass meine Datierung der bevorstehenden Apokalypse richtig ist.

2013, das Jahr der Schlange

Das chinesische Wort für Schlange ist Sche. Sie steht in der Rangordnung an sechster Stelle; das Element, das ihr entspricht, ist das Feuer.

Die chinesische Astrologie beschreibt die Schlange als ein Wesen, das, sobald sein Zorn entfacht ist, grenzenlosen Haß entwickelt. Ihre Feindschaft ist wie ein Tuscheln, sitzt aber tief; skrupellos zerschmettert sie ihre Feinde. Die Chinesen glauben, dass Katastrophen, die im Jahr des Drachen hereinbrechen, im Jahr der Schlange ihren Höhepunkt finden. Unglück im Jahr der Schlange ist häufig eine Folge von Ausschweifungen im Drachenjahr. Damit haben wir eine ziemlich treffende Darstellung des Antichrist zur Zeit der Apokalypse.

Die Schlange verfügt über eine starke Ausstrahlungskraft. Sie ist schlau, geschäftstüchtig und sucht ihren eigenen Vorteil. Neben hohen geistigen Fähigkeiten ist sie mit großer Konzentrationsfähigkeit ausgestattet. Sie besitzt die Geduld Hiobs, beißt aber wie eine Königskobra – eine tödliche Kombination.

Der Antichrist erscheint 2013 als Wiederauferstandener, also im Jahr der Schlange. Die Zahl Dreizehn (13) bedeutet „Verderbtheit“ oder „Rebellion“. Im Buch der Offenbarung wird der Drache dreizehn (13) Mal erwähnt: 12:3; 12:4; 12:7 [zwei Mal]; 12:9; 12:13; 12:16; 12:17; 13:2; 13:4; 13:11; 16:3; 20:2.

2015, das Jahr des Schafs

Die alten Chinesen glaubten, es sei nur durch Opferung eines unbefleckten Schafes möglich, Vergebung für die Sünden und damit Zugang zum Himmel zu erlangen. Ihre Opfergabe brachten die Chinesen dem gerechten Schöpfer, Shang Di, auf dem Berg Tai in der Provinz Shandong dar. Darstellungen der chinesischen Geschichte zufolge ließ ein Kaiser der Shi-Ji-Periode einen Altar errichten, auf dass das Opfer in regelmäßigen Abständen und in angemessener Weise dem guten Schöpfer, Shang Di, dargeboten werden könne.

Inmitten dieses herrlichen Himmelstempels erhob sich ein dreistufiger Himmelsaltar aus weißem Marmor. Dieser Altar war in konzentrischen Kreisen angelegt, deren Größe jeweils durch Vielfache von Neun bestimmt wurde. Der Durchmesser des Altars betrug 75 Meter. Jede seiner drei Ebenen war von einem weißen Marmorgeländer umgeben. In der Mitte der obersten Stufe befand sich ein einzelner kreisrunder Stein, der „Stein des himmlischen Herzens“ genannt wurde und als Altar für das Stier- oder Schafopfer diente.

Der Philosoph Konfuzius (551 bis 479 v. Chr.), der die Werke der chinesischen Klassik zusammentrug, stufte das Shang Di-Opfer als höchst bedeutsam ein, was sich im folgenden Zitat ausdrückt: Wer die Opferrituale von Himmel und Erde versteht..., dem wird die Herrschaft über ein Königreich nicht schwerer fallen als ein Blick in seine Handfläche.

Das Technical Journal , dem ich diese Aussage entnommen habe, gibt auch genaue Hinweise darauf, wo das Lamm Gottes in den alten chinesischen Schriftzeichen verborgen ist. Solche Entdeckungen wecken mein Interesse, weil sie mit der Apokalypse im Einklang stehen. Es verblüfft mich festzustellen, wie viele Parallelen zwischen den alten chinesischen Opfergepflogenheiten und den religiösen Praktiken der alten Hebräer bestehen.

Gegen Ende des Jahres 2015 wird Jesus Christus in all seiner Macht erscheinen, und viele Menschen erleben dann ihre Wiedergeburt. Jesus wird in der Bibel häufig als das Lamm Gottes bezeichnet. Es ist höchst bemerkenswert, dass das Lamm-Jahr des chinesischen Kalenders auf das Jahr 2015 fällt. Darüber hinaus besteht ein Zusammenhang zwischen der Tatsache, dass das Jahr des Stiers sich mit dem Beginn der Apokalypse deckt und das Jahr des Drachen/der Schlange mit der Mitte der Apokalypse im Jahr 2012 zusammenfällt. Als ich vor zwei Jahren mit meinen Forschungen begann, hatte ich keine Ahnung, dass der chinesische Kalender und die Apokalypse so starke Übereinstimmungen aufweisen. Ich hatte die Jahre 2008, 2012 und 2015 bereits unabhängig von dieser zusätzlichen Bestätigung durch eine nicht-biblische Quelle als die zentralen Daten der Apokalypse entdeckt.

Im Schaf sehen die Chinesen eine Gnade Gottes, weil es die Sünden der Menschen auf sich genommen und auf diese Weise Probleme gelöst hat. Sie verstanden die Vorstellung von „Sünde“ und sahen die Notwendigkeit, die sich unweigerlich daraus ergebende Trennung von Gott und Mensch zu überwinden. Indem die Menschen ein Schaf opferten, erkannten sie zugleich an, dass vor Gott Gerechtigkeit bestehen müsse und dass durch ihr Opfer der Weg zu einer Beziehung zwischen dem Sünder und dem Schöpfer bereitet würde. Die Chinesen bemerkten auch, dass das Lamm kniet, um Milch aus dem Euter seiner Mutter zu saugen. Dieser Akt des Niederkniens ist ein Zeichen der Demut und der Achtung – Haltungen, die in der chinesischen Kultur hoch angesehen sind. Somit verkörperte das Opferlamm in den Augen der Chinesen zahlreiche Tugenden wie Wahrhaftigkeit, Freundlichkeit, Versöhnlichkeit, Rechtschaffenheit und ewiges Leben. Diese Eigenschaften wurden gleichermaßen in der hebräischen Kultur hoch gehalten.

Hinweise aus dem hebräischen Kalender

Wie bereits erläutert, habe ich mich auf den jüdischen Kalender gestützt, als ich den 21. Dezember 2008 als Anfangsdatum der Apokalypse wählte: der aztekische und der chinesische Kalender bestätigen dieses spezielle Datum, und sie spielen zu keiner anderen Zeit in der Zukunft mehr eine Rolle.

hebraischer Kalender

Und es erschien ein anderes Zeichen in dem Himmel: und siehe, ein großer, feuerroter Drache, welcher sieben Köpfe und zehn Hörner hatte, und auf seinen Köpfen sieben Diademe; und sein Schwanz zieht den dritten Teil der Sterne des Himmels mit sich fort; und er warf sie auf die Erde.

Und der Drache stand vor dem Weibe, das im Begriff war zu gebären, auf dass er, wenn sie geboren hätte, ihr Kind verschlänge. (Offenbarung 12:3-4)

Und es entstand ein Kampf in dem Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen. Und der Drache kämpfte und seine Engel; und sie siegten nicht ob, auch wurde ihre Stätte nicht mehr in dem Himmel gefunden.

Und es wurde geworfen der große Drache, die alte Schlange, welcher Teufel und Satan genannt wird, der den ganzen Erdkreis verführt, geworfen wurde er auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen. (Offenbarung 12: 7-9)

Es ist schier unglaublich, dass diese drei Kalender so vollkommen mit den Prophezeiungen der Bibel übereinstimmen. Die Bibel sagt eindeutig, dass Satans Reich im Himmel beendet werde, und ich siedele dieses Ereignis in der 7. Periode der Apokalypse an (s. 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse). Zuerst datierten wir es auf das Jahr 2012, dann auf die siebte der zwölf Sieben-Monats-Perioden der Großen Apokalypse. Schließlich können wir es genau auf den Tag festlegen: auf den ersten Tag des siebten Monats (21. Dezember 2012 bis 21. Januar 2013) der 7. Periode, nämlich den 21. Dezember 2012 – wieder ein Tag der Sonnenwende, der unbeeinflußbar von jeglichem menschlichen Kalender festliegt!

Die 7. Periode und den ersten Tag des siebten Monats kann man auch wie folgt als Gleichung ausdrücken: 7 x 7 = 49, ein Ergebnis von numerischer Bedeutsamkeit. Mit der darauf folgenden Zahl, 50, beginnt ein weiterer Zyklus. In der Zahl Fünfzig findet das He, das uns einen Blick aus der himmlischen Perspektive erlaubt, einen besonders starken Ausdruck.

So setzt also mit Satans Vertreibung aus den himmlischen Gefilden ein neuer Zyklus heftiger apokalyptischer Vorgänge ein (Offenbarung 12:13). Da die 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse derart vollkommen mit der 7000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte, einschließlich des aztekischen und des chinesischen Kalenders, übereinstimmt, können die Schlüsselereignisse, die in diesen Tabellen dargestellt sind, nur zu den angegebenen Daten stattfinden. Die zentralen Geschehnisse des 21. Dezembers 2012 erscheinen beispielsweise in schier unglaublicher Übereinstimmung in allen drei Kalendern.

Dies wäre bei keinem anderen Datum der Fall.

Feststellung 8 (Cheth): Vorhersage der Weihung des Vierten Tempels

Gemäß meiner Auslegung der Prophezeiungen Daniels nimmt die Mini-Apokalypse in der Zeit vom 4. Dezember 2011 bis zum 17. September 2015 ihren Lauf. Während dieser Zeitspanne leiden Juden und Christen unter fürchterlichen Schikanen seitens des Antichrist. Die Weissagung in Daniel 8:14 betrifft jedoch einen Zeitraum von über 2.300 Tagen oder 6.3 Jahren, der sich vom 4. Januar 2012 bis etwa zum 24. Mai 2018 erstreckt, also über das Ende der Apokalypse hinaus geht.

Grosse und Mini-Apokalypse

Die Tabellen stimmen in der Voraussage überein, dass das größte Erdbeben, das sich je in der Geschichte ereignet hat, gegen Ende der Mini-Apokalypse, nämlich am 4. September 2015, die Erde erschüttern wird. Das Beben wird die Stadt Jerusalem mitsamt dem Dritten Tempel und den moslemischen Moscheen in der Umgebung zerstören. Die ganze Stadt wird samt all ihren Kulturdenkmälern und antiken Bauten, darunter viele alte Kirchen, in Trümmern versinken.

Lassen Sie es mich noch einmal sagen: keines der heute als „heilige Stätten“ betrachteten Gebäude bleibt stehen. Die berühmten Kirchen, Moscheen und Tempel werden samt und sonder entweiht und fallen in Schutt und Asche. Es bleibt auch nicht eine Spur dieser Bauwerke für spätere Generationen erhalten. Der Grund dafür ist nur allzu klar: Sie verkörpern die verdorbenen Religionen des Reiches Satans, welche die Menschen aller Länder mit Lügen und trügerischen Gotteslehren verblenden. Durch Wohlstand und politische Macht verführt, widersetzen sich die religiösen Gemeinschaften, die durch diese berühmten Bauten sich selbst feiern, der Wahrheit und verfälschen sie. Gott hat fest zugesagt, es werde auf Erden nie wieder die Greuel falscher Religionen geben.

Das Erdbeben ist auf der ganzen Erde zu spüren und führt überall zu beängstigenden Erdspaltungen, Eruptionen und allerlei Katastrophen. Seine Auswirkungen sind von solcher Gewalt, dass ein Drittel des Gebiets um Jerusalem zu einem hohen Berg empor gehoben wird. Auf diesem Berg entsteht – nach einer der Apokalypse folgenden zweijährigen Ruhephase, die der dringend erforderlichen Erholung und Rückkehr zur Normalität dient – alsdann ein vierter Tempel, direkt über frisch zutage getretenen Quellen. Diese schwellen an zu einem Strom, der sich in das Becken des Toten Meeres ergießt (s. Hesekiel 47:1-12). Ich habe dieses neue Zeitalter in meinen Tabellen als „dritte Zivilisation“ bezeichnet (die erste bestand vor der Sintflut, die zweite ist unsere gegenwärtige).

Am 18. September bricht eine Epoche großer Gnade an; denn es gibt auf der Erde keinerlei Kriege oder andere Auseinandersetzungen mehr. Zur Zeit Noahs genossen die Überlebenden ihre zurückgewonnene Freiheit, als die Tür der Arche sich wieder öffnete, worauf Noah einen Weinberg pflanzte zum Zeichen dafür, dass nun erneut normale Zeiten angebrochen seien. Gleichermaßen werden die Überlebenden der Mini-Apokalypse die Tage der Gnade erreicht haben, wenn sie endlich dazu übergehen können, wieder Gärten und Weinberge anzupflanzen als Zeichen dafür, dass der Prozess der Erneuerung und Wiederherstellung für die Schöpfung begonnen hat.

Das Fundament des Vierten Tempels wird gemäß dem Bauplan von Hesekiel 40 gelegt. In Daniel 8:14 ist nachzulesen, dass für das Heiligtum eine Bauphase von 2.300 Tagen vorgesehen ist, welche am 4. Januar 2012 beginnt, also nahe der Mitte der sieben Jahre dauernden Apokalypse und des Beginns der Mini-Apokalypse.

Die Einweihung des Vierten Tempels wird 2.300 Tage später, am 24. Mai 2018 erfolgen. Die Zeitspanne von 2.300 Tagen – sechs (6) Jahren, vier (4) Monaten und zwanzig (20) Tagen – endet am 10. Siwan 5778 (24. Mai 2018), also in der Woche, in der das frühe Erntefest der ersten Früchte begangen wird. Dieser jüdische Feiertag ist auch unter der Bezeichnung Schawuot (Wochenfest, entsprechend unserem Pfingstfest) bekannt. Er liegt vier Tage vor dem oben genannten Datum, das heißt am 6. Siwan.

Da der Siwan der dritte Monat des jüdischen Jahres ist, weist das Zahlensystem des hebräischen Alphabets natürlich aufeinen Zusammenhang mit „göttlicher Vollendung/Vollkommenheit“ hin. Im siebten Monat wird, so sagt es die Prophezeiung, der Grundstein zum Vierten Tempel gelegt, was zeitlich mit der Feier des ersten Jubelfestes zusammenfällt (1968 + 50 Jahre = 2018).

Und ich hörte einen Heiligen reden; und ein Heiliger sprach zu jenem, welcher redete: Bis wann geht das Gesicht von dem beständigen Opfer und von dem verwüstenden Frevel, dass sowohl das Heiligtum als auch das Heer zur Zertretung hingegeben ist?

Und er sprach zu mir: Bis zu 2300 Abenden und Morgen; dann wird das Heiligtum gerechtfertigt werden. (Daniel 8:13-14)

Feststellung 9 (Teth): Eintrittsdatum der Apokalypse aus dem Blickwinkel des hebräischen Kalenders

Gottes Wort ist mehrdimensional und enthält auf vielen verschiedenen Ebenen für uns wichtiges Wissen. Im Zahlensystem des hebräischen Alphabets sind Informationen verankert, die ich mit der menschlichen DNS vergleiche.

Jede menschliche Zelle trägt sechsundvierzig Chromosomen. Mittels Untersuchung der verschiedenen Chromosomen können Wissenschaftler feststellen, welche Zellen gesund sind und in den Kernen welcher Zellen beschädigte Gene schlummern, aus denen sich Krebs entwickeln könnte. In gewisser Weise können wir durch sorgfältiges Studium der Bibelprophetie und durch Vergleich mit dem Zahlensystem des hebräischen Alphabets wichtige Erkenntnisse gewinnen, die in der Anordnung der Zahlen verborgen sind.

Wir haben festgestellt, dass die Apokalypse am 21. Dezember 2008 ihren Anfang nimmt, der im jüdischen Kalender dem 24. Kislew 5769 entspricht, dem Tag vor Chanukka. Schauen wir uns dieses Datum genauer an, indem wir es zerlegen. Kislew ist der neunte Monat des hebräischen Kalenders. Das Jahr 5769 kann man als 9 x 641 schreiben. Die Zahl 641 wiederum läßt sich in (6 x 100) + 40 + 1 aufschlüsseln. Deshalb lässt sich das Datum auch wie folgt darstellen:

24. Kislew 5769

24 (Tag), 9 (der Monat Kislew), 9 x [(6 x 100) + 40 +1] (das Jahr 5769)

24 • 9 • 9 • 6 • 100 • 40 • 1

1 (Aleph) bedeutet "ewiger Gott," Jesus Christus (das Alpha und das Omega).

6 (Waw) bedeutet "verbinden."

9 (Teth) bedeutet "neues Leben."

40 (Mem) bedeutet "sinnerfülltes Leben in der Daleth Dimension."

24 bedeutet "Priesteramt."

100 ist Ausdruck für Aleph (den GottVater) auf der dritten Stufe.

Die Zahl Sechs (6) in der Mitte verbindet (6 = Waw = verbinden) zwei Gruppen von Zahlen: 24-9-9 und 100-40-1. Im Hebräischen liest man von rechts nach links. Deshalb betrachten wir nun zuerst die letzte Gruppe genauer

Sinndeutung von 100-40-1

100 – Gott existiert seit aller Zeit auf der höchsten Ebene, die durch die Zahl 100 dargestellt ist. Alles steht unter Seiner Kontrolle, was auch immer man tut. Er ist das Alpha (Eins), der Schöpfer des Universums (dreistellige Zahl).

40 – Mem Diese Zahl bedeutet „in dieser Zeit“ (4) Daleth mit „Sinn“. Sie ist mit einem Meer zu vergleichen, in dem man endlos schwimmt, bis ... und dieses „bis“ entscheidet man selbst. Gott wird Seinen Plan, der schon seit der Erschaffung dieser Welt besteht, umsetzen. Zwischen Seinem Entwurf und der Apokalypse besteht eine Verbindung (6) in Gestalt der vorgesehenen Zeit-Leben-Dimension (40).

1 – Die Zahl Eins (1) steht für das Alpha und Omega, Jesus Christus. Er ist der Anfang und das Ende der Zeit-Dimension (in der Welt-Kuckucksuhr nachzuprüfen). Er ist der Anfang und das Ende des gesamten Universums (He = „die andere Seite), und er hat versprochen, in Herrlichkeit auf die Erde zurück zu kommen.

Sinndeutung von 24-9-9

Die Zahl Neun (Teth) wird zwei Mal erwähnt (zum einen als der Monat, zum anderen als die erste Ziffer in der Gleichung, die das Jahr ausdrückt). Das weist darauf hin, dass die Botschaft von neuem Leben ungeheuer wichtig ist. Mag auch der Tod zur Zeit der Apokalypse mit größter Macht regieren, der Herr erinnert uns daran, dass es zu guter Letzt zwei Lebensebenen gibt und die Erde weiter besteht. Viele Menschen werden inmitten der großen Zerstörung auf der Erde des ewigen Lebens teilhaftig.

Die beiden Neunen weisen auf „Leben auf zwei Ebenen“ hin. Das himmlische Königreich, das zuerst im Himmel gegründet wurde, kommt auf die Erde. Diese Herkunft vom Himmel wird durch die erste Neun ausgedrückt. Zugleich werden alle bis dahin gestorbenen Heiligen wieder erweckt und erhalten ewige Körper (was in vielen christlichen Kreisen als die „Entrückung“ gilt). Sie werden für würdig befunden, ewig zu leben, und steigen in einer Wolke auf, um ihren Herrn zu treffen. Das ist das neue Leben (die zweite Neun), das seinen Ursprung auf der Erde hat. Beide Gruppen, die am „neuen Leben“ Teil haben, werden im neuen irdischen Königreich in Frieden weiterleben. Da sie in der göttlichen Weltordnung einen besonderen Kreis darstellen, werden sie mit Würden der Priesterschaft ausgestattet. Im Himmel werden sie Gott immerdar lobpreisen, während sie hier auf Erden die Umsetzung von Gottes Plan für die Erde leiten.

In ihrer Eigenschaft als Bindeglied (6 = Waw) zu GottVater (100) und dem Alpha und Omega (1), Jesus Christus, verleiht diese Priesterschaft (24) der Zeit-Dimension Sinn und Zweck (40).

Feststellung 10 (Jod): Vorhersage des Endes der Apokalypse (2016)

Dann schaute ich wegen der Stimme der großen Worte, welche das Horn redete: ich schaute, bis das Tier getötet, und sein Leib zerstört und dem Brande des Feuers übergeben wurde. –

Und was die übrigen Tiere betrifft: ihre Herrschaft wurde weggenommen, aber Verlängerung des Lebens ward ihnen gegeben bis auf Zeit und Stunde. (Daniel 7:11-12 UELB)

Daniel erwähnt den Ausdruck „Zeit und Stunde“, was jedoch besser als „eine kurze Weile“ übersetzt werden sollte. Der Antichrist wird vernichtet und sein Körper durch Feuer zerstört, Satans Leben indessen wird noch um eine Zeit und eine Weile nach der Apokalypse andauern (siehe Offenbarung 20:3; 7-10).

Diese 10. Beobachtung (10 = Jod) auf unserer Welt-Kuckucksuhr macht deutlich, dass jenseits der Apokalypse noch etwas besteht, das mit einer höheren Ebene verbunden ist. Als ich begann, meine Feststellungen aufzulisten, verwandte ich keine besondere Aufmerksamkeit auf deren Reihenfolge. Ich war jedoch verblüfft festzustellen, dass sie sich so vollkommen einfügen.

Unter „Zeit“ sind hier 1.000 Jahre zu verstehen. Von 3018 ausgehend gelangen wir somit, rückwärts zählend, zu dem Jahr 2018.

Das Wort „Kurze Weile [Stunde]“ weist auf eine kleinere Zeitspanne hin. Eine „Weile“ von etwas mehr als zwei Jahren taucht zwischen dem letzten Zyklus der Apokalypse (2016) und dem Beginn der tausend Jahre, die 2018 anbrechen, auf. Während der „Zeit“ (eintausend Jahre) und der „Weile“ (mehrere Monate), ist Satan eingekerkert.

Einige der moderneren Bibelübersetzungen geben „eine Zeit und eine Weile“ lediglich mit „Frist oder Zeitspanne“ wieder. Dem indessen, der das Zahlensystem des hebräischen Alphabets versteht, werden die Unstimmigkeiten in den freieren Übersetzungen sofort klar:

3017 – 1.000 = 2016 n. Chr. plus eine Weile

Feststellung 11 (Gericht/Chaos): 

Ausführungen zur Mitte der Apokalypse

In der aztekischen Kultur wird berichtet, dass eine Schlange vom Himmel kommt. Dieses Ereignis fällt mit der in der Offenbarung beschriebenen Vertreibung Satans am 21. Dezember 2012 zusammen. Das diesem Tag entsprechende hebräische Datum ist der 8. Teweth 5773, dessen die Juden ihrer Tradition gemäß am 10. Teweth durch Fasten gedenken, um an den Beginn der Belagerung Israels durch Nebukadnezar zu erinnern.

Teweth ist der zehnte Monat des hebräischen Kalenders. Die Jahreszahl 5773 läßt sich auch durch 251 (200 + 50 + 1) x 23 ausdrücken. Die Zahl dreiundzwanzig (23) kann man wiederum durch (13 + 10) oder (12 + 11) wiedergeben. Um das Datum zu analysieren, schreiben wir es folgendermaßen:

8. Teweth 5773 (21 Dezember 2012)

8 (Tag), 10 (der Monat Teweth), (200 + 50 + 1) x 23 (das Jahr 5773)

8 • 10 • 200 • 50 • 1 • (13 + 10) oder (12 + 11)

Nach dem Zahlensystem des hebräischen Alphabets können diese Zahlen folgende Bedeutung haben:

1 (Aleph) bedeutet "ewiger Gott" ("Ich bin das Alpha und das Omega," Offenbarung 21:6)

8 (Cheth) bedeutet "eingeschlossen."

10 (Jod) bedeutet "Gesetz/Verantwortung," "Hand," oder "eine höhere Ebene."

11 bedeutet "Gericht."

12 bedeutet "göttliche Autorität."

13 bedeutet "Aufstand" oder "Verderbtheit."

23 bedeutet "Tod."

50 (Nun) bedeutet "sinnerfülltes Leben."

200 (Resch) bedeutet " Übertretung, Unvollkommenheit."

8 • 10 • 200 • 50 • 1 • 23

Am 8. Teweth 5773 (21. September 2012) wird Satan festgenommen und eingesperrt (8 = Cheth). Seine Verurteilung erfolgt auf der Grundlage des ewigen Gesetzes (10 = Jod). Der vorsitzende Richter wird Gott der Schöpfer (1 = Aleph) sein. Das Gesetz enthält die Regeln für „sinnerfülltes Leben in der He-Dimension“ (50 = Nun). Diesem Gesetz zufolge wird Satan für „unzulänglich“ befunden (200 = Resch), und der Urteilsspruch lautet demzufolge auf „Tod“ (23). Die erste Stufe der Urteilsvollstreckung besteht in seiner Verbannung aus dem Himmel, die zweite in seiner Einkerkerung in der Hölle und die letzte schließlich in seiner Vernichtung im Feuersee (Offenbarung 12:7-10; 20:1-3 und 7-10).

Satans Todesurteil ist zweifacher Natur:

(He-Dimension) 13 + 10 stellt einen verwerflichen Aufstand (13) dar, der nach dem Gesetz verhandelt (10) und mit einem Schuldspruch geahndet wird. Der Frevel und das Gesetz verlangen nach dem Todesurteil (23).

(Daleth-Dimension) 12 + 11 weist darauf hin, dass es die göttliche Autorität (12) ist, die das Urteil (11) verhängt, welches den Tod (23) bedeutet.

Feststellung 12 (Vollkommenheit der Herrschaft): 

Ausführungen zum Abschlußdatum der Apokalypse

Auf meiner Welt-Kuckucksuhr erscheint die Zahl Zehn (10) unmittelbar unter der Fläche, die als Königreich des Lichts bezeichnet ist. Jod (10) bedeutet „die ruhende Hand“ und ist Teil einer höheren Ebene des Universums. Es wird ein neuer Weltzyklus beginnen, den wir als die Ewigkeit bezeichnen. Ein Wiederauferstehungs-Zyklus (9 = Teth) wird dem Jod vorangehen.

In den Tagen vor der ersten Veröffentlichung dieses Buches durchlebte ich eine Phase unerklärlicher Ruhelosigkeit. Ich fragte mich immer wieder, ob ich etwas übersehen hätte. Ich war bereit, das Buch zu verbrennen, sollte Gott mir einen entsprechenden Hinweis geben. Einen finanziellen Vorteil hatte ich mir nie davon versprochen, es im Internet zu publizieren. Und die Zeit, die ich damit verbracht hatte, es zu schreiben, spielte keine Rolle für mich; denn Zeit und Mühen dienten zu meinem eigenen Nutzen, zum Kennenlernen des Wortes Gottes. Im Gebet fragte ich Gott, ob es für die Veröffentlichung dieses Buch noch zusätzlicher Beweismittel bedürfe. Ich brauchte Seine uneingeschränkte Zustimmung, da Er ja der himmlische Uhrmacher ist, ich bin nichts weiter als ein Schüler, der von Ihm lernt.

Ich erkannte mit der Zeit, dass der Monat Tammus der Schlüssel zu meinen zeitlichen Vorhersagen war; somit wurde er nun zum Hauptgegenstand erneuter Überlegungen. Ich wollte einen zweiten Zeugen „von der anderen Seite“ vorweisen können, der meine Voraussage bestätigte. Alle Beweise, die ich bis zu jenem Augenblick zusammengetragen hatte, entstammten der Ebene der Daleth-Dimension. Es zeigte sich, dass die Zahlen paßten, und ich hegte die Hoffnung, zur Rettung vieler Menschen beitragen zu können – jener nämlich, die nach der Lektüre meiner Bücher beschließen würden, sich vor der Bedrohung durch einen unmittelbar bevorstehenden „Überraschungsangriff“ auf New York und durch die Zerstörung der Stadt in Sicherheit zu bringen.

Mein Buch könnte aber auch eine Menge Elend verursachen, sollten nämlich die von mir vorausgesagten Ereignisse verspätet eintreffen. Ein Unterschied von zwei Wochen mag vor dem Hintergrund von 7000 Jahren nur von geringer Bedeutung erscheinen, mein Anspruch aber war es, eine Zeituhr zu präsentieren, deren Räder exakt ineinander greifen.

Ich habe alles mehrfach nachgeprüft, und alles schien zu passen. Aber zutiefst ahnte ich, dass etwas fehlte. Obwohl die Tatsachen sich alle perfekt ineinander fügten, fühlte ich doch, dass irgendwo noch ein Schlüssel verborgen lag.

Gott lenkte meine Aufmerksamkeit auf den 17. Tammus (den vierten Monat des religiösen jüdischen Jahres). Wie anhand der Tabelle der zwölf jüdischen Fest- & Fasttage zu erkennen ist, handelt es sich bei dem 17. Tammus um einen Fasttag. Er soll die Menschen des Volkes Gottes daran gemahnen, eine Bestandsaufnahme von ihrem Leben zu machen, es an Gottes Maßstäben zu messen und, falls notwendig, Korrekturen vorzunehmen.

Ich folgte diesem Hinweis und begann, alles noch einmal nachzurechnen. Zu meiner Verblüffung paßte wieder alles wunderbar. Gott hatte mein Gebet erhört und meine Voraussage der Apokalypse bestätigt.

Die ersten elf Feststellungen bekräftigen mittels einfacher Mathematik zukünftige Daten, die mitunter durch den aztekischen, den chinesischen und den hebräischen Kalender erhärtet werden. Alle diese Beobachtungen habe ich, wie bereits in diesem Kapitel erwähnt, aus der Warte der Siebener-Dimension gemacht. Allein die Tatsache, dass Daten dieser drei tatsächlich benutzten Kalender einander entsprechen und miteinander übereinstimmen, ist an sich schon ein Wunder.

Dann aber ließ mich Gott kurz vor der Veröffentlichung dieses Buches das Datum noch in einem anderen Zusammenhang entdecken. Damit wurde die Genauigkeit der Datierung noch ein weiteres Mal erhärtet, so dass nun nicht mehr daran zu zweifeln ist; denn jetzt liegt auch ihre Bestätigung durch das Fünfer-System vor. Als ich das den himmlischen Rosetta-Stein bildende Binärsystem, welches auf dem Schlüsselverhältnis von 7:5 beruht, noch einmal überprüfte, entdeckte ich einen außergewöhnlichen zeitlichen Zusammenhang zwischen dem 17. Tammus und dem Sonnensystem. Diese Beobachtung ist von entscheidender Bedeutung, denn am Sonnensystem kann der Mensch nichts manipulieren. Wir können nur unsere Kalender an ihm orientieren in dem Versuch, sie so präzise wie möglich zu führen.

Nachdem ich begonnen hatte, mich am Fasten des 17. Tammus als Bezugspunkt zu orientieren, verschoben sich plötzlich viele der anderen wichtigen Daten innerhalb der verschiedenen Tabellen und fielen auf Sonnwendtage oder Tagundnachtgleichen. Derartige das Weltall betreffende Ereignisse lassen sich nicht manipulieren oder verändern, um in die eine oder andere Theorie oder Lehrmeinung hineinzupassen. Sie werden durch die Bewegung der Gestirne im Weltall bestimmt und nicht durch die willkürliche Festsetzung von Monats- oder Jahresanfängen durch den Menschen.

Autoren von Büchern über Bibelprophetie konnten bislang nicht zur Wahrheit durchdringen, weil sie von falschen Voraussetzungen ausgingen. Einige solche Mißerfolge sind dem zuzuschreiben, was ich als „Gummi-Kalender“ bezeichne – Kalender, die sich durch gelehrte Analysen dehnen und manipulieren lassen. Die fehlerbehafteten Theorien über das Wesen der Prophetie geben Meinungen wieder, die sich durch keinerlei literarische, biblische oder wissenschaftliche Zeugnisse belegen lassen. Ein Teil der Versuche scheiterte aufgrund ungeeigneter Forschungsmethoden, die auf zu geringes wissenschaftliches Verständnis und mangelnde Kenntnis der Vorgänge im Universum zurückzuführen sind.

So rechnen die meisten Bibelforscher zum Beispiel ihre Zeitangaben für historische und prophezeite Ereignisse unzulässigerweise um, indem sie aus prophetisch-biblischen oder babylonischen „Tagen“ neuzeitliche weltliche Sonnenjahre machen. Um Kalenderjahre in biblische Jahre umzuwandeln, stützen sie sich auf Berechnungen, die den umgekehrten Weg zu der in meinen Büchern vorgestellten Methode nehmen. Schon dieser Fehler macht es unmöglich, Aussagen zur zeitlichen Einordnung biblischer Prophezeiungen anhand unseres heutigen Kalenders auszudrücken. Das ist es, was so viele christliche Gelehrte verwirrt.

Auch meine eigene Ausbildung gründete sich auf dieses System, und meine früheren Manuskripte, die ich Freunden zu lesen gab, spiegeln just einige dieser falschen Voraussetzungen wider. Vergessen Sie nicht, ich bin gelernter Ingenieur, der logische Begründungen und Schlussfolgerungen braucht. Ich bin es gewohnt, Dinge herzustellen, die im täglichen Leben funktionieren müssen und nicht bloß als überzeugendes Argument herzuhalten haben. Schöne Worte nutzen da wenig. Ich benötige greifbare Beweise. Was ich seit Beginn meiner Schreibtätigkeit gelernt habe, hat mich jenseits allen Zweifels überzeugt, dass die zahlreichen Übereinstimmungen meiner Daten mit Sonnwendtagen und Tagundnachtgleichen einen stichhaltigen Beweis dafür liefern, dass meine Schlußfolgerungen zutreffen und nicht bloß auf Zufall beruhen. Die Übereinstimmungen über mehrere Ebenen hinweg haben mir deutlich gemacht, dass meine Grundannahmen verläßlich sind.

In der Tat finde ich, wann immer ich meine Bücher aufschlage, neue, meine Thesen erhärtende „zufällige“ Übereinstimmungen. Das rührt daher, dass das Zahlensystem des hebräischen Alphabets, auf das sie sich stützen, meinen Horizont übersteigt. Dergleichen kann unmöglich ein Mensch erfinden, und es birgt zu viele „Zufälle“, als dass ein Mensch es sich ausgedacht haben könnte. Sicher wird noch eine Weile vergehen, bis jemand es voll und ganz erfaßt. Diejenigen, die es verstehen wollen, sollten sich nicht entmutigen lassen, wenn sie meine Bücher zu diesem Zweck ein zweites Mal lesen müssen, ja einige Teile davon vielleicht sogar mehrmals.

Die Wahrscheinlichkeit einer korrekten Datierung der Apokalypse

Will man ein prophezeites Datum mit Hilfe modernen Methoden der Zeitrechnung bestimmen, mögen die Ergebnisse durchaus fragwürdig sein. Denn in biblisch-historischen Dokumenten vorhandene Zeitangaben werden häufig dahingehend abgewandelt, dass sie in unser neuzeitliches Sonnenjahr-System passen. Es bedurfte erst moderner Computer, um die vielfältigen auf der Welt existierenden Kalender zu berechnen und miteinander zu vergleichen.

Die Entdeckung des auf der Fünf basierenden Systems müßte eigentlich genügen, jeglichen noch bestehenden Zweifel auszuräumen. Beim Betrachten der zwölf Perioden der siebenjährigen Apokalypse stellen wir fest, dass es sich bei einer Reihe von Daten um solche des kosmisch-solaren Systems, das heißt um Sonnwenden oder Tagundnachtgleichen, handelt. Derartige Ereignisse stehen fest und können nicht durch unsere von Menschen erstellten Kalender verschoben werden. Ganz im Gegenteil, sie dienen zur Eichung unserer Kalender. Die Apokalypse läßt sich mit einer Abweichung von nur einem Tag als die vier Eckpunkte einer Raute darstellen, wie aus meiner Darstellung der Welt-Kuckucksuhr ersichtlich ist – und das, obwohl sie sich aus Geschehnissen zusammensetzt, die sich über Tausende von Kalenderjahren hin verteilen.

Den Skeptikern versichere ich, dass sie beruhigt sein können: ich besitze nicht die überragende Intelligenz, deren es bedürfte, um solch ein kompliziertes Gefüge zu erfinden wie das in meinen beiden Büchern dargestellte. Überdies unterliegt es einem Korrektursystem, mit Hilfe dessen es sich immer wieder selbst prüft und ausrichtet. Das läßt sich leicht aus all den einander entsprechenden Daten ersehen, die in rautenförmiger Anordnung die vier Ecken der Welt-Kuckucksuhr bilden, oder auch aus den Daten in der Tabelle der Zwölf Perioden der Apokalypse, ja sogar aus der 7.000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte, welche die Zeiträume und Ereignisse der Apokalypse mit der überlieferten Menschheitsgeschichte in Einklang bringt. All dies könnte nur ein Genie ersinnen, und das bin ich nicht. Fragen Sie nur meine Kinder; die sagen es immer wieder: “Daddy, du bist kein Genie, auf gar keinen Fall.“

Die Wahrscheinlichkeit, all dies so exakt hin zu bekommen, wie es ist, würde ein Mathematiker vermutlich mit

1 : 1.00000000000000000000 ... angeben. (Ich bin nicht in der Lage, das auszurechnen.)

Als ich begann, mich mit dem Schema der Welt-Kuckucksuhr zu befassen, legte ich ein auf der Spitze stehendes Quadrat über das Zifferblatt. Die Ecken zeigen, von links nach rechts betrachtet, das Ende der irdischen Zeit an. Die Zeit ist an jeder Ecke durch Jesus Christus, den Schöpfer dieser Erde, dargestellt. Darüber befindet sich das He („die andere Seite“) und in der unteren Ecke das Daleth, welches auf „diese Welt in dieser Zeit“ hinweist.

Dieses Viereck brachte ich dann mit der Tabelle der Zwölf Perioden der Apokalypse zur Deckung. Die Daleth-Dimension scheint an einem Tag der 4. Periode durch und fällt mit der Tagundnachtgleiche des 23. September 2010 zusammen. An der gegenüberliegenden Ecke des Viereckes befindet sich He (9 = „neues Leben“); hier zeigt sich am 21. März 2014 als Ende der 9. Periode eine weitere Tagundnachtgleiche. Das Alpha und das Omega, die Sonnwendtage, die Anfang und Ende darstellen, sind der 21. Dezember 2008 und der 21. Dezember 2015. Sie vervollständigen die Figur zu einem vollkommenen Quadrat bzw. einer Raute .

In der Mitte der Apokalypse, nach Ablauf der ersten Hälfte, erkannten wir im 21. Dezember 2012 das Datum, an dem der aztekische Kalender nach 5.125 Jahren endet. Es liegt in der 7. Periode, und zwar am ersten Tag ihres siebten Monats. Dabei handelt es sich um jenen Tag, an dem Satan aus dem Himmel vertrieben wird und das auf Betrug und Unterdrückung aufgebaute Regiment des Sajin-Zeitalters auf Erden zu Ende geht. Wie ein Ei im Ei fügt sich die Tabelle der Zwölf Perioden der Apokalypse exakt in die biblische Gesamtlehre (das große Ei) ein. Damit verfügen wir über 12 schlüssige Beobachtungen, womit die Abgleichung mit dem Zahlensystem des hebräischen Alphabets vervollständigt und bewiesen ist.

Die zwölf oben dargestellten Feststellungen belegen nachhaltig, dass die hier vorgelegte zeitliche Einordnung der Apokalypse mehr ist als religiöse Spekulation oder die Meinung eines einfachen Uhrmachers. Sie bestimmen vielmehr die Daten der Apokalypse mit verblüffender Genauigkeit. Nach dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit spricht alles dafür, dass die in diesem Buch vorgestellte Datierung der Apokalypse korrekt ist.

Noch ist es Zeit, diese Botschaft zurückzuweisen oder sich ihr gemäß zu verhalten. Geehrter Leser, geehrte Leserin, Ihr irdisches und ewiges Überleben steht auf dem Spiel! Ich hoffe, dass diese Reise in das unergründliche Zahlensystem des hebräischen Alphabets Sie hinlänglich anspornt, sich nun in Ihrem Handeln von den über tausend Bibelversen leiten zu lassen, die ich in meinen Büchern zitiert habe.

Ich bete darum, dass es mir gelungen ist, Sie davon zu überzeugen, dass die Zeit allmählich knapp wird und dass der Zeitpunkt nahe ist, an dem Gott die aus den Fugen geratene Welt hart züchtigen wird. Und ich hoffe, dass meine Mitchristen sich demütig und lernwillig mit dem hier Gesagten auseinandersetzen und nicht aufgrund gewohnter Vorurteile Gottes Willen zuwiderhandeln. Ein Weiser redet erst, wenn er gefragt wird. Und der Engel verkündete seinerzeit Daniel, dass die Verständigen (die Weisen) in jenen letzten Tagen verstehen werden.

Ich bekunde hier klipp und klar, dass ich vor drei Jahren von dem, was ich auf diesen Seiten niedergeschrieben habe, noch nichts wußte. Gott mag sich anderer Menschen bedienen, um das, was ich hier festgehalten habe, in der vor uns liegenden Zeit zu überprüfen. Und ich hoffe, dass diese anderen den Mut finden, die besagten Warnungen und auch die frohe Botschaft vom kommenden Reich Gottes bei ihnen, in ihrem Teil der Erde zu verkünden. Bis dahin sei es noch einmal gesagt:

Die Apokalypse beginnt am 21. Dezember 2008 und

endet am 21. Dezember 2015.

Viele Christen tun sich schwer mit Vorhersagen künftiger Ereignisse. Einige mögen dieses Buch in ihren Kreisen als übertrieben und gefährlich bezeichnen, weil es den Zeitpunkt des Endes voraussagt. Die siebenjährige Apokalypse ist jedoch Teil von Daniels Siebzig-Wochen-Prophezeiung (Daniel 9:1-27). Und daran lässt sich nichts ändern.

Immerhin ist es Bibelexperten gelungen, die ersten neunundsechzig Wochen (483 Jahre) zeitlich einzuordnen und auf den Todestag Jesu Christi im Jahr 33 n. Chr. genau zu berechnen. Somit leuchtet es wohl ein, dass auch die letzten sieben Jahre zeitlich festliegen und daher errechnet werden können. Die Methoden mögen voneinander abweichen, die Grundannahme bleibt indessen richtig. Die Apokalypse ist Teil eines im Voraus festgelegten Planes. Sie steht sowohl mit der hebräischen Zeittafel als auch mit Daniels Siebzig-Wochen-Prophezeiung im Einklang.

Daniels Weissagungen handeln vom Aufstieg und Fall von Imperien und Nationen, nirgends jedoch gibt er einen konkreten Anhaltspunkt zur Datierung der ersten Auferstehung (oder Entrückung) der Heiligen. Er beschließt das letzte Kapitel seines Buches mit der Schilderung jener Auferstehung, die nach der „Zeit der Not“ stattfindet – also nach dem Ende der Apokalypse (Daniel 12:1-3; Offenbarung 20:4 und 6).

Vielen Christen ist nicht wohl bei der Behauptung, man könne ein eindeutig feststehendes Datum für die Apokalypse angeben, erinnert sie das doch an manchen Propheten der jüngsten Vergangenheit, der die Apokalypse und die Wiederkunft des Herrn voraussagte und dessen Daten sich dann als falsch erwiesen. Sobald der Irrtum offenkundig wurde, standen jeweils Theologen mit Erklärungen bereit. Einige Theoretiker verkündeten zum Beispiel eine Lückentheorie, nach welcher Gott Seine Uhr ab einem unbestimmten Zeitpunkt etwa zweitausend Jahre lang anhält. Sie geben keinerlei Begründung an, beziehen sich aber auf Bibelverse laut denen „niemand die Stunde kennt“.

Auf der „anderen Seite“ (He, 5 = Himmel) gibt es tatsächlich keine Uhren, weil es dort auch keine Zeit gibt. Die Apokalypse findet jedoch hier auf Erden statt, und weil wir auf der Erde die Zeit messen, können wir sie auch zeitlich einordnen.

Gott Vater hat die Stunde der Verwandlung der Heiligen im Voraus festgesetzt, so dass sie Jesus bei seinem Erscheinen auf ihrem Weg nach oben begegnen werden. Er allein weiß um den zeitlichen Ablauf dieser Ereigniskette, und niemand kennt Gottes Gedanken. Wir müssen uns mit dem begnügen, was Er uns enthüllt hat.

Gottes Uhr ist jedenfalls nie stehen geblieben. Der Schöpfer hat einen gut durchdachten, folgerichtigen Plan entworfen, der ewige Gültigkeit besitzt. Gleich einem Architekten, der sich dazu seiner Blaupausen bedient, können wir das Gefüge von Gottes Plan erkennen und viel mehr daraus ermitteln, als die meisten von uns zuzugeben bereit sind.

Die Mehrheit der Bibelgelehrten ist sich darin einig, dass in der Heiligen Schrift das Ende des Weltsystems geweissagt wird. Analysiert man die biblischen Prophezeiungen und unterscheidet die Ereignisse, die bereits auf der Erde eingetreten sind, von jenen, die erst im Himmel stattfinden werden, sollte man eigentlich in der Lage sein, Voraussagen von großer Genauigkeit zu treffen.

Das Zahlensystem des hebräischen Alphabets ist lediglich ein Werkzeug zum Verständnis des apokalyptischen Fahrplans. Dieser entstand, bevor das System in Betrieb genommen wurde. Die Theorien von der Daleth- und der He-Dimension sind nichts weiter als die Beschreibung unserer sichtbaren stofflichen und der unsichtbaren metaphysischen Welt. Diese Bezeichnungen liefern uns das begriffliche Handwerkszeug, das uns hilft, die Funktionsweise der „Eisenbahn“ zu verstehen. Der historisch-prophetische Zug ist im Verlauf seiner fast 6.000-jährigen Reise bisher stets pünktlich und planmäßig in die jeweiligen Bahnhöfe eingelaufen. Die letzten beiden Stationen (die 13. und die 14.) sind bereits in Sicht. Der Zug wird auch bei Ihnen, ehe Sie sich's versehen, fahrplanmäßig ankommen, so wie es geschrieben steht. Als menschlicher Erfinder kann ich darin das Werk des großen Meisters erkennen. Deshalb vertraue ich darauf, dass der ewige und allmächtige Gestalter das zu Ende führen wird, was Er begonnen hat. Daran glaube ich fest.

 

The Lamb of God Hidden in the Chinese Characters, by Ku Shin Voo & Larry Hovee, Technical Journal, Volume 13 (No.1) 1999 ISSN 1030-2916, E-mail: tjeditors@AnswerinGenesin.com.

Popular Science Magazine, April 2004, volume 264 #4, page 39, News headline, A Contrarian View of Cancer (Peter Duesberg).

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Kapitelübersicht: Geheimnis von Tammus 17
Eine unentbehrliche Einfurung
Vorwort:
Warum zwei getrennte Bücher?

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