Prophezeiung der Apokalypse 2008-2015

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IST DAS GEHEIMNIS DER HIMMELSSCHEIBE GELÜFTET?

Die „Himmelsscheibe“ als frühchristliche „Lehrscheibe“
Eine andersgeartete Interpretation der bronzenen Himmelsscheibe
durch Herbert Stollorz
Kalifornien, Oktober 2004

Die Internet-Gemeinde ist ein phantastisches Phänomen der Zivilisation des 21. Jahrhunderts. Es bringt Menschen der verschiedensten Kulturkreise und aller Entwicklungsstufen auf dieser Erde in Kontakt zueinander. Selbst das unscheinbarste Mitglied dieser Gemeinschaft kann seine Stimme erheben und eine Meinung verkünden - handele es sich nun um wissenschaftliche, kulturelle, religiöse oder politische Bemühungen.

Auf meiner letzten Reise nach Deutschland stieß ich auf etwas sehr Interessantes. Diese Entdeckung würde ich nun gerne mit meinen Freunden teilen. Um mir die Wartezeit auf dem Flughafen zu verkürzen, las ich ein wenig in der Ausgabe der „Frankfurter All-gemeinen Sonntagszeitung“ Nr.71 vom 10. Oktober. Dort stieß ich auf einen zwei Seiten langen Artikel von Ulf von Rauchhaupt über eine merkwürdige bronzene Metallplatte, die man in Deutschland, genauer: in Mittelburg bei Nebra (Erfurt), gefunden hatte und als Himmelsscheibe bezeichnete. Ich war ganz in der Nähe geboren, und so fand die Geschichte sofort mein größtes Interesse.

Bei ihrer Entdeckung war die Himmelsscheibe geradezu eine Sensation, da sie von einigen Fachleuten auf ein Alter von etwa 3.600 Jahren geschätzt wurde. Wissenschaftler aus ganz Europa spekulierten darüber, daß diese Scheibe, die von goldenen Symbolen bedeckt war, einen Kalender darstellte oder vielleicht mit religiösen Zeremonien im Zusammenhang stand. Viele haben darauf hingewiesen, daß die Anordnung der Sterne auf der Himmelsscheibe irgendwie nicht dem eigentlichen himmlischen Muster der Sterne und ihrer Konstellationen gleicht, wie es am Nachthimmel zu erkennen ist. Dieses bemerkenswerte Artefakt wird zur Zeit in Halle, Deutschland, im Landesmuseum für Vorgeschichte bis zum 24. April ausgestellt 2005. Als ich ein bißchen an meinem Computer spielte, entdeckte ich einen Internet-Pfad, dem Sie eine Abbildung und die zugehörige Geschichte aus fachkundiger Sicht entnehmen können: www.himmelsscheibe-online.de. Einfach eintreten, klicken und Ihre Sprache wählen. Ich bin jedoch sicher, daß es noch andere Web-Seiten gibt, auf denen Sie ebenfalls Informationen zum Thema erhalten können.

In besagtem Zeitungsartikel war zu lesen, daß zusammen mit der Scheibe noch weitere Gegenstände gefunden worden waren. Von besonderem Interesse ist hierbei ein zweischneidiges Bronzeschwert. Auf der beigefügten Abbildung erinnert das Schwert an ein römisches Kurzschwert; es schien jedoch ausschließlich schmückenden oder zeremoniellen Zwecken gedient zu haben. Das Metall des Bronzeschwerts entsprach in seiner Zusammensetzung der Legierung der bronzenen Metallscheibe.

Dies und bestärkt durch die Tatsache, daß sie beieinander gefunden wurden, weist darauf hin, daß das Schwert und die Himmelsscheibe demselben Gußvorgang entstammen und zusammengehören. Der Zeitungsartikel verlautbart, es seien auch noch einige andere Gegenstände gefunden worden. Ich wüßte zu gerne, worum es sich dabei handelte. Ich glaube, daß die Darstellung dieser Sammlung dazu beitragen wird, genauer deren Daseinszwecke zu bestimmen. Meine Geschichte interpretiert die Himmelsscheibe und das Schwert aus einem anderen Blickwinkel, der nahelegt, daß diese Gegenstände, einem seinerzeit tieferen Sinn entsprechend, zusammengehörten.

Bronzezeit-Datum

Eine Reihe von Altertumsforschern datierte die Entstehung dieser Objekte in die Bronzezeit um etwa 1.600 v. Chr., doch erschienen mir ihre unterschiedlichen Interpretationen der Scheibe zu bemüht, so als wolle man diese auf den vorgeschlagenen historischen Kontext abstimmen. Wenn die Altersbestimmung der Himmelsscheibe mit 3.600 Jahren einigermaßen korrekt ist, so erfolgte ihre Herstellung in biblischen Zeiten, als Joseph und die Israeliten sich in Ägypten aufhielten. Könnte der in diesem Kunstwerk dargestellte Kalender nebst den Deutungshinweisen das Werk der Hebräer sein, das sie im Zusammenhang mit der ägyptischen Zivilisation geschaffen haben?

Sie erinnern sich, daß Joseph vom Sklaven zum zweiten Herrscher Ägyptens aufstieg. Seine Vorväter - Jakob, Isaak und Abraham - waren gleichfalls die historischen Initiatoren dreier großer Religionen mit 70 Familienmitgliedern. Es wird vielfach angenommen, daß Abraham noch vor der Sintflut alte Dokumente von Seth empfangen hat. Jahrhunderte hindurch glaubten viele Gelehrte, daß die Epochen und Zeitalter des göttlichen Plans für die Menschheit von Anfang an in den Sternen des Himmels geschrieben standen. (Genesis 1:14).

Wir wissen, daß diese drei Kalendarien (hebräisch, aztekisch, chinesisch) die Sintflut überstanden haben. Seit jener Zeit sind sie kulturell eigenständig und geographisch getrennt voneinander. Der aztekische Kalender ist heute immer noch genauer als das unser moderner, computer-gesteuerter Kalender verdeutlicht. Wenn wir die Kalender untersuchen, dürfen wir nie vergessen, dem historischen Wandel Rechnung zu tragen, der erst zustande kam, als diese Kalendarien bereits eingesetzt waren. Als man sie ursprünglich berechnete, brauchte die Erde nur 360 Tage für ihre Reise um die Sonne. Im biblischen Bericht über die Sintflut heißt es jedoch, daß die Erde von einem Asteroiden getroffen wurde, wodurch es zu einem Zusammenbruch des atmosphärischen Himmelzelts kam, das von allem Anbeginn an unseren Planeten umhüllt hatte. Nach diesem Aufprall wurde der Umlauf der Erde um die Sonne um 5,24 Tage verlangsamt, demzufolge gründet sich unser gegenwärtiger, säkularer und solarer Kalender auf eine 365,24-Tage-Reise um die Sonne.

Der Aufprall des Asteroiden erschütterte die Ozeane in ihren Grundgefügen und verschob die Erdachse um 66½ Grad. Diese Verschiebung verzerrte die tektonischen Platten der Erdkruste und hob Gebirge empor, die vorher unter dem Meeresspiegel gelegen hatten, und löste umfangreiche vulkanische Eruptionen aus. Die Verknüpfung derartig verheerender geographischer Umwälzungen führte zu einer gigantischen Verwüstung und zur Auslöschung zahlreicher Lebensformen wie z.B. die der Dinosaurier. Sie formte nicht nur die Oberfläche der Erde um, wobei die heutigen Kontinente entstanden, sondern schuf auch die nötigen Voraussetzungen für ein jähes, allgemeines Gefrieren, gefolgt von einem lange währenden Zeitraum, den man geologisch gemeinhin als Eiszeit bezeichnet. Diese Eiszeit herrscht heute noch immer über den beiden Polen, weshalb sich am Grund der gefrorenen antarktischen Schichten aus dicken Eisplatten eine ehemals tropische Vegetation nachweisen läßt.

Indem ich der Spur des hebräisch-aztekischen Kalenders nachging, konnte ich eine Erklärung für diese Bronzescheibe finden. Ich bin der Ansicht, daß die 40 Löcher am Rand der Bronzescheibe definitiv mit den 40 quadratischen Feldern des inneren Kreises im aztekischen Kalender in Verbindung stehen. Auf diese Beobachtung folgt sodann, daß wir das Geheimnis der merkwürdigen Symbole lüften müssen, indem wir uns die in den Kalendern dargestellten möglichen religiösen Zwecke näher ansehen, denn in früheren Zeiten ließen sich Zeitmessung und religiöser Glaube nicht säuberlich voneinander trennen.

Aztec KalendarInsbesondere bin ich der Ansicht, daß der über 5000 Jahre alte aztekische Kalender in der Lage sein dürfte, uns einige Fingerzeige zu geben. Über ihn liegen uns mehr wissenschaftliche Erkenntnisse vor als über die frühesten hebräischen Kalender, und dennoch glaube ich, daß sich in beiden bedeutsame wissenschaftliche und historische Parallelen finden ließen, zumal bei der Ursprung in einer vorsintflutlichen Zivilisation gründet. Dieses alte Wissen (in Kalenderform - hebräisch und / oder aztekisch) könnte Abraham übermittelt worden sein und zwar durch Melchisedek, der König und Priester des Allerhöchsten Gottes zu Salem (Jerusalem) war, wo zu dieser Zeit die Gottheit El verehrt wurde. Bei der Geschichte von Abrahams Begegnung mit Melchisedek handelt es sich um das älteste schriftliche Zeugnis der jüdischen bzw. hebräischen Religion. Ich glaube, daß sie unmittelbar mit dem letzten der acht Überlebenden der Flut verbunden ist: dem ägyptischen (Gott) Seth - „dem alten hebräischen Seth“. Dieser Name bedeutet übersetzt „der von der anderen Seite“. In diesem Fall eignen dem Namen zwei Bedeutungen: Set(h) war ein Mensch von der „anderen Seite“ der Sintflut und repräsentierte Gott, der die „andere Seite“ oder „spirituelle Seite“ der Wirklichkeit ist. Die Priester des Altertums waren stets für einen Kalender zuständig. Darin bestand ihre Aufgabe, und bei Melchisedek, dem Priester, sollte das nicht anders sein. Obwohl mir die bronzene und goldene Himmelsscheibe lediglich von der Abbildung in der Frankfurter Allgemeinen her bekannt ist, möchte ich doch gerne zu einer anderen Erklärung für dieses seltene Artefakt und seine Begleitumstände anregen.

Ich benötigte etwa fünf Minuten dazu, bei der Ausrichtung und Zusammensetzung der Scheibenelemente eine Reihe von Mustern zu erkennen, um Parallelen zu einigen zentralen Prinzipien zu finden, wie sie in meinen beiden veröffentlichten Büchern „Die Prophezeiung der Apokalypse 2008 - 2015“ und „Das Geheimnis des 17. Tammus“ entwickelt wurden. Beide Werke stehen Ihnen zum kostenlosen Herunterladen und Lesen im Internet auf meiner Webseite www.apocalypse2008-2015.com zur Verfügung.

Ich habe die grundlegenden Prinzipien meiner Bücher in einem Diagramm/einer Tabelle, die ich als die Weltkuckucksuhr bezeichne, visuell verdichtet dargestellt. Meine Ausführung des Zifferblatts einer Uhr repräsentiert auf grafische Weise 7000 Jahre Menschheitsgeschichte, wie sie aus den biblischen Aufzeichnungen und dem alphabetischen Nummernsystem der Hebräer heraus zulesen ist. In meinen Büchern richtet sich der Blick auf die nächsten 1000 Jahre Menschheitsgeschichte, die uns gemäß Zahl reicher Prophezeiungen in der Bibel noch bevorstehen.

Der bronze-goldene Teller der Himmelsscheibe ähnelt in vielerlei Hin- sicht meiner grafischen Darstellung der Weltkuckucksuhr und ist meiner Meinung nach eindeutig zu verstehen, sofern man diese Darstellung in den Zusammenhang der judeo-christlichen religiösen Tradition stellt. Die Uhr markiert den Ursprung, das Fortschreiten und das Ziel unserer Zivilisation, wie es sich auch in den hebräischen Buchstaben ausdrückt. Die Letter „Daleth“ bezieht sich auf die Dimension „in dieser Welt - in dieser Zeit“ und verknüpft die materielle Ausdehnung mit der himmlischen oder spirituellen „He“ (die andere Seite)-Dimension.

Da der Schwerpunkt der biblischen Lehre zu Jesus darauf hinausläuft, wie Menschen die Materie transzendieren können, um im Geistigen geboren zu werden - mit anderen Worten: sich von „Daleth“ zu „He“ zu bewegen - muß ich konstatieren, daß eine nachweisbare Beziehung dieser Prinzipien zueinander auf die Zeit nach den Anfängen der Frühkirche datiert werden sollte. Da ich zwischen den Ergebnissen meines biblischen Forschens und des Studiums der Himmelsscheibe eine große allegorische Ähnlichkeit feststelle, müßten diese bemerkenswerten Bronzearbeiten auf eine Zeit nach der Entstehung des Christentums datiert werden. Aus diesem Grund spreche ich mich, statt die europäische Bronzezeit anzunehmen, für die viel jüngere Entstehungszeit von 200 - 300 n.Chr. aus.

Übersicht

Hier nun die Ergebnisse, zu denen ich gelange, wenn ich die Himmelsscheibe mit einigem, was ich in meinen beiden Büchern vorstelle, vergleiche. Ich will versuchen, mich in meiner analytischen Darstellung sehr kurz zu fassen; und so werden Sie, sofern Sie meine Bücher nicht gelesen haben, in vollem Umfang die zugrundeliegende Basis meines Denkens, so wie es hier zum Ausdruck kommt, erfassen, und ich verspreche Ihnen, daß sich dieses erheblich von dem der archäologischen Experten unterscheidet!

Vielleicht veranlaßt Sie dieser Erklärungsvorschlag zu weiteren eigenen Studien. In jedem Fall stellt er den eher akademisch akzeptierten Meinungen eine weitere Auffassung zur Seite. Ich hoffe, daß diese unseren Blick auf derartige Kunsterzeugnisse erweitern und etwas zur wissenschaftlichen Diskussion über die Himmelscheibe von Nebra beitragen wird.

Ehe ich Sie in die Theorie der Weltkuckucksuhr meines Buchs einführe, sollten wir uns der wesentlichen Züge der Himmelsscheibe bewußt werden. Die zentralen Bereiche der Scheibe sind mit Gold überzogen. Das erkennt man sofort. Diese ersten Objekte liefern uns einen Wegweiser dafür, wohin wir uns in unserer Analyse bewegen sollen. Ich glaube, daß der Bronzeteller wirklich ein Lehrmittel (eine Lehrscheibe) ist, das sich einigermaßen mit einer Uhr verglichen läßt, die ihrerseits gleichzeitig einen Kalender darstellt. Angesichts des Schadens, den einige Löcher an der Spitze der Scheibe aufweisen, erhält man den Hinweis darauf, daß die Scheibe mittels einer dünnen Schnur, die durch zwei Löcher geführt wurde, an einer Wand befestigt war, also ganz so, wie wir normalerweise auch unsere Bilder aufhängen. Das Bronzeblech ist recht dünn, und die Löcher haben sich unter der Beanspruchung des Hängens im Laufe der Zeit ausgeweitet. Die Metallermüdung führte dazu, daß die Scheibe aufgrund des gesamten Gewichts des Tellers, das sie zu tragen hatte, am Rand ausfranste.

Die goldene Scheibe ganz im Zentrum ist eine Sonne, positioniert wie das Zifferblatt einer Uhr, auf dem die beiden Zeiger montiert werden, damit sie die Zeit anzeigen. Beachten Sie bitte, daß das Sonnenzentrum auf dem Foto etwas von einem Nordpol hat und die Schraffurlinien von diesem Zentrum aus gezeichnet werden sollten und nicht auf den Achsenpunkten der Tag- und Nachtgleiche. Wie wir später erkennen werden, stellen diese schraffierten Haarlinien die Uhrzeiger dar, welche auf die Quadranten der Scheibe zeigen werden. Jeder Viertelkreis präsentiert eine Ansammlung verschiedener Gegenstände auf dem Zifferblatt, die einen Teil des chronologischen Geschehens erklären und lehren.

Auf der Abbildung zähle ich 40 Löcher rund um den Rand der Himmelsscheibe, was mich an die Anordnung der Stunden auf dem aztekischen Kalender erinnert. Die hebräische Bedeutung von Zahlen und Lettern wird Ihnen sofort erkennbar, sobald Sie sich einmal mit dem System vertraut gemacht haben. Meine bisher veröffentlichten Bücher versuchen, das zu leisten. Bis Sie so weit sind, üben Sie sich bitte in Geduld mit der unvertrauten Behandlung altertümlichen Wissens, wie es sich im hebräischen alphanumerischen Zahlensystem ausdrückt. Indem Sie beginnen, sich mit ihm bekannt zu machen, werden Sie hoffentlich von selbst die anwendbaren Assoziationen der bezeichnenden Einsichten erkennen, die aus dem grafischen Inhalt dieser Scheibe unter Anwendung seiner Methodik gewonnen werden.

Das goldene Zentrum ist die Sonne, und in der Metaphysik des Zahlensystems des hebräischen Alphabets wird die Sonne in eine Eins (1) übersetzt und vertritt so den Gott des Universums. Die Himmelsscheibe in der Illustration der Zeitung unterteilte die Bronzeplatte zu Recht in vier Quadranten; auf diese Weise wird der Inhalt der Scheibe zu einer Vier (4) im Zahlensystem des hebräischen Alphabets, die ich später so interpretieren werde, daß sie für 4 Zeitzyklen oder Zeitalter steht. Zu guter Letzt befinden sich auf der äußeren Peripherie vierzig Löcher, welche die Zahl 40 vertreten. Im Ganzen buchstabiert man diese Zahlenreihe1-4-40 im Zahlensystem des hebräischen Alphabets als „Aleph-Daleth-Mem“, und als Buchstabengruppe hat es die Bedeutung „man“, im Deutschen also von „Mensch“. Mithin wird die Bronzescheibe die Geschichte des Menschen in der Zeitdimension erzählen.

Der Buchstabe Aleph (1) bezeichnet den Schöpfergott des Alls. Er ist der Mittelpunkt des Universums, und alles, was ist, läßt sich um ihn herum finden und existiert, um Seinen eigenen Gründen und Zwecken zu dienen. Der nächste Buchstabe Daleth (4 Quadranten) besagt: „diese Welt - in dieser Zeit“. Auf solche Weise wird die Himmelsscheibe zur Lehrscheibe über das menschliche Dasein auf Erden, ein unscheinbarer kleiner Globus am Rand der Galaxis, unterhalb der Milchstraße, wie der aztekische Kalender anzeigt. Dann, zuletzt, ist der Buchstabe Mem (40) der metaphysische Ausdruck für eine unendliche Ausdehnung von Wasser, gleichsam inmitten des Ozeans, jedoch mit einem zusätzlichen Bestandteil und Zweck versehen. Mem entspricht unseren jeweiligen Lebenskämpfen, dem Schmerz und dem Tod, derweil wir in dieser materiellen Daleth-Dimension von Zeit und Raum zu Hause sind; und doch gibt es da noch ein zusätzliches Moment: der Zweck unserer Existenz.

Ich bin kein Fachmann für Antiquitäten, und ich möchte dem Gelehrten Glauben schenken, der für seine Interpretation eine Schraffur über das Bild der Bronzeplatte legte. Dieses haarfeine Kreuzmuster ermöglichte es mir, die Himmelsscheibe rasch von meiner eigenen Perspektive aus zu erkennen. Außerdem veranlaßte es mich, fast unmittelbar damit auch eine Verbindung zum aztekischen Kalender zu schaffen.

Der hebräische wie auch der aztekische Kalender existierten bereits vor der Sintflut 2288 v.Chr. Sie sind über 5.000 Jahre alt, und beiden ist eine Reihe von Phänomenen gemeinsam. Kürzlich wurde, eingemeißelt in einen Stein, ein aztekischer Kalender gefunden, der einen Durchmesser von rund 4 Metern hatte und ca. 20 Tonnen wog. In grafischer Darstellung zeigte er verschiedene Abschnitte mit 10, 20 und 40 Perioden oder Teilmengen. Später werden wir einige der Perioden erkennen, die sich mit dem hebräischen und auch mit unserem Kalender chronologisch decken bzw. ihm entsprechen. Dieses ganze Beziehungsgeflecht ist besser dargelegt in meinen internetseitigen Büchern, die Sie dort entweder unmittelbar lesen oder sich kostenlos herunterladen können.

Sehr wichtig. Als erstes fiel mir auf, daß die Scheibe in der Zeitungsabbildung nicht einwandfrei ausgerichtet ist. Sie sollte gedreht werden, damit die Halbmond-Position unten am Boden ist und auf diese Weise die fehlende Sonnenradsichel ganz oben steht. Ich habe das in meiner Abbildung der Scheibe am Anfang dieses Artikels entsprechend geändert. Links haben wir etwas, das aussieht wie eine offene Schüssel oder eine Sichel, und zur Rechten erblicken wir die Anordnung von sieben Sternen zu der Form eines Rades.

Als ich rasch den Inhalt der Sonnenscheibe zusammenfaßte, versuchte ich, mir darüber klar zu werden, warum jemand ein derartiges Objekt herstellen und ziemlich viel Geld dafür opfern würde. Gold ist schon immer teuer gewesen, und zur damaligen Zeit dürfte es - bloß Arbeit und Materialien gerechnet - schätzungsweise ein Vermögen gekostet haben: eine Summe, die nur eine reiche Person aufbringen konnte. Dann sah ich klarer: Die Scheibe war als ein Lehrutensil gedacht, als eine Art mobile Schultafel. Auf Deutsch würden wir sie wohl als „Lehrscheibe“ bezeichnet haben.

Ich versuchte, mir vorzustellen, weshalb jemand so viel Geld für ein derartiges Lehrgerät ausgeben würde. Dann kam mir ein Gedanke. Die Kosten und das Format ließen sich nur in einer ganz speziellen Zeit rechtfertigen, als das Wirken im Verborgenen eine Notwendigkeit war. Eine derartige Zeit präsentierte sich mir fast unmittelbar: Das Anbrechen der christlichen Ära, als die Christen von der römischen Regierung auf das Schlimmste verfolgt wurden. Wer damals im Besitz irgendwelcher biblischer Bücher angetroffen wurde, den klagte man sofort als Staatsfeind an, der eine verbotene Religion verbreitete. Man sah in den Frühchristen Leute, die das Römische Reich und seine Kultur korrumpierten oder unterhöhlten - ein Verbrechen, das nach Exekution verlangte. So war für die Verbreitung des Christentums ein hoher Preis zu zahlen.

Es mag auch andere Erklärungen geben, doch diese hier wollte mir besonders einleuchten. Aus der Geschichte wissen wir, daß der christliche Glaube von Missionaren verbreitet wurde, die, wie im Buch der Apostel beschrieben, von Jerusalem aus zu den verschiedensten Orten strebten. Sie gelangten nach Norddeutschland, England und sogar bis an die Enden der damaligen Welt - nach Indien und China. Ich glaube, daß ein schon früh reisender und bekehrender Missionar seine Bronzeplatte zusammen mit anderen bei ihm zu findenden Gegenständen mit sich führte. Er bediente sich ihrer, um den christlichen Glauben im Kontext der Geschichte der Menschheit bildlich darzustellen.

Doch man bediente sich bei der Präsentation der neuen Wahrheiten dergestalt präsentiert, indem man sich eines geheimen Symbolismus’ bediente, den die römischen Behörden lediglich als einen Kalender deuten konnten, als eine Art Himmelskarte oder sonst etwas Obskures, jedoch nicht unbedingt Verbotenes. Für den christlichen Missionar indessen war die Himmelsscheibe eine vorbereitete Schultafel, mit deren Hilfe er, neben anderen biblischen Wahrheiten, Gottes Plan für die Menschheit darlegen konnte.

Sie wurde wohl im Wald an einem Baum befestigt, verborgen vor neugierigen Blicken, und diente so als Hilfsmittel, um eine Geschichte zu erzählen. Die Bevölkerung besaß im allgemeinen nicht viele Bücher, wenn überhaupt welche. Sie war des Lesens nicht mächtig und lebte in einer heidnischen Kultur ohne biblisches Verständnis. Ein solches Hilfsmittel konnte sich in den Händen eines geübten Lehrers als sehr wirksam erweisen. Die verschiedenen Symbole sollten eine Zuhörerschaft, die sich vielleicht vom „Teller“ ihre eigenen Kopien fertigte, an ihren Glauben gemahnen. In der kulturellen Situation jener Tage bildete die Himmelsscheibe eine eindrucksvolle Demonstration neuen Wissens. Ich bin sicher, daß ihr Überbringer von jener alten Gesellschaft hoch in Ehren gehalten wurde.

Grundlegende Interpretationen der Bronzescheibe

Rings um den Rand der Scheibe herum verteilt finden sich 40 gebohrte Löcher. Ich glaube, daß sie mit Hilfe eines bestimmten eisernen Bohrers waren, der für die Römerzeit typisch war. Ich erkenne das Muster, wenn sich ein Bohrer durch dünnes Metallblech gefressen hat. Zur damaligen Zeit standen die 40 Löcher für die 40 Bücher des Alten Testaments der Bibel. Diese, addiert zu den 30 frei schwebenden goldenen Sternen, die das Neue Testament versinnbildlichen, ergibt die Zahl 70.

Zwei weitere Sterne sind in den goldenen Halbmond bzw. in die Mondsichel am Fuß der Scheibe eingefügt. Gemeinsam mit der wichtigen, wenn auch fehlenden Sichel repräsentieren sie die Zahl Zwei, als Buchstabe gelesen Beth - „Das Haus oder unsere heimische Welt“ - im Gegensatz zum Universum. Wir bedürfen der Hilfe des hebräischen alphanumerischen Systems, um die Bedeutung der verschiedenen Nummern zu erkennen, die beim Gestalten der Himmelsscheibe eine Rolle spielten, und so zitiere ich aus meinem Buch:

70 = Ayin
Ayin bedeutet „Augen“, aber auch „Wasserquelle“. Dieser Buchstabe ist, wie Aleph, stumm und läßt sich nur zusammen mit Vokalen aussprechen. Die Zahl Siebzig (70) ist Ausdruck der „Gesamtheit dieser Welt.“ Der alten hebräischen Tradition zufolge finden sich auf der Erde siebzig Nationen, siebzig Sprachen, siebzig Worte der Weisheit und siebzig Älteste, um die Menschen zu führen. Dies bezieht sich nicht wirklich auf eine Zahl, sondern hat die Nebenbedeutung von etwas Vollständigem. Das innere Auge sieht die Welt an ihrem rechten Ort. Wenn uns ein Problem einsichtig wird, sagen wir gern: „ich verstehe“ und wollen damit zu verstehen geben, daß unser inneres Auge erkennt, was ansonsten verborgen ist. Der Entwurf des göttlichen Plans für diese Erde läßt sich nur mit den Augen Ayin erkennen.

Wir stellen fest, daß bestimmte Korrekturen an der Bronzeplatte vermutlich erst in einer späteren Epoche vorgenommen wurden. Mir fiel auch auf, daß einige goldene Sterne anscheinend verändert wurden, um etwas aus einer anderen Zeit Stammendes zu berichtigen. Ich wage die Vermutung, daß es sich dabei um das Aussondern einiger Bücher handelte, die man ursprünglich für einen Teil des missionarischen Kanons gehalten hatte, später jedoch aus der Bibel verbannte. Das mag zeitlich mit dem Konzil von Nizäa, 325 n. Chr., unter dem wachsamen Auge Kaiser Konstantins zusammengefallen sein. Damals wurde beschlossen, den biblischen Kanon auf lediglich 39 Bücher des Alten Testaments (40 Löcher minus 1, doch können Löcher nicht verschwinden) und 27 Bücher des Neuen Testaments (30 Sterne minus 3) zu beschränken.

Auf diese Weise wurden aus den ursprünglich 70 Büchern der Bibel nun insgesamt 66, von denen die 39 des ursprünglichen Alten Testaments durch die 40 Bohrlöcher (jetzt 39) dargestellt werden. Das nun eingesetzte Neue Testament brachte es auf nur 27 Bücher (goldene Sterne). Die Zahl 66 wird in nur wenigen Jahren zur 666 werden und eine bedeutsame Rolle im Vorgang der Apokalypse spielen. Angesichts dieser Überlegungen datiere ich die bronzene Himmelsscheibe auf ungefähr 100 - 200 n.Chr.

Kehren wir zurück zur Bedeutung der vier Quadranten. Jeder Quadrant weist zehn Löcher auf, welche jeweils 10 Teile der 90 von 360 Grad der runden Weltuhr repräsentieren. Die Zahl Zehn (10) ist „Jod“ im Zahlensystem des hebräischen Alphabets. Es trägt die Bedeutung einer weiteren oder höheren Ebene historischer Entwicklung für die Menschheit und deckt sich mit der aztekischen Vorstellung von den vier Zeitaltern.

Der aztekische Kalender läßt sich auch isn der Gestaltungsskizze der Pyramide in Mexiko ausdrücken, die über vier Treppenaufgänge (erneut vier = Daleth) verfügt, und zwar über einen Aufgang an jeder Seite, mit je 100 Stufen, die hinauf zur Spitze führen und auf den hebräischen Buchstaben „Taw“, d.h. insgesamt 400 Stufen hindeuten. (Einige Gelehrte zählen 99 Stufen. Es hängt davon ab, wo man zu zählen beginnt). Nach mehr als 5125 Jahren neigt sich der aztekische Kalender seinem Ende zu. Die aztekische Weltgeschichte teilt sich in vier Zeitalter auf, und das letzte endet am nämlichen Tag mit einem Feuerball der Zerstörung. Die Azteken führten ihren Kalender über diesen Zeitpunkt hinaus nicht weiter, weil sie annahmen, daß danach nichts mehr existieren würde.

Des weiteren enthüllt der aztekische Kalender, daß am 21. Dezember 2012 eine Schlange vom Himmel auf die Erde herabkommen wird und am nämlichem Tag viele Sterbliche in der Lage sein werden, mittels einer mythischen Leiter in die Himmel zu gelangen. Das hebräische wie auch das christliche kulturelle Glaubenssystem berichten mehr oder weniger dieselbe Geschichte. Meine beiden Bücher erzählen die Geschichte des bevorstehenden Zusammenbruchs unserer gegenwärtigen Zivilisation und die des tausendjährigen gesegneten Zeitalters, das darauf folgen wird. Erstaunlicherweise erzählt die bronzene Himmelsscheibe genau dieselbe Geschichte. Das fasziniert mich.

Einige Gelehrte schrieben, die Analyse der aufgetragenen goldenen Symbole könnten wegen deren einander unähnlichen Verschmutzungen auf unterschiedliche Zeitalter ihrer Entstehung hindeuten. Als Erfinder, der in vielen Hochtechnologie-Labors tätig war, hatte ich zahlreiche Legierungen oder wertvolle Metalle wie Gold und Silber zum Schmelzen zu bringen; aus diesem Grund bin ich mit Metallegierungen hinreichend vertraut. Ich kann mir gut vorstellen, daß die ersten Silberschmiede des Altertums sehr kleine Tiegel oder winzige irdene Töpfe benutzten, um die höchst wertvollen Metalle in kleinsten Chargen zu schmelzen. Diese Tiegel wurden wiederholt benutzt - so wie wir das auch heute noch tun. Infolgedessen ist es durchaus denkbar, daß im Verlauf der einzelnen Schmelzvorgänge Verunreinigungen von einem vergoldeten Symbol zum nächsten übertragen wurden, was bedeutet, daß man von lediglich unterschiedlich gearteten Verschmutzungen her nicht auf verschiedene Entstehungszeitalter schließen sollte.

Der erste Quadrant der biblischen Menschheitsgeschichte

Die vier Viertelkreise geben, wie die zentralen vier Blöcke des aztekischen Kalenders, die Geschichte der Menschheit vom Anbeginn der Zeit bis zu ihrem Ende wieder. Die goldene Schale oder Sichel zur Linken des Bronzerads steht für den Anbeginn der Ewigkeit noch ehe die Menschheit diesen Planeten bevölkerte. Die offene Schale explodiert nach außen ins All hinein, wobei sieben Sterne gegen das Zentrum des Universums gerichtet sind, das von der goldenen Sonne besetzt ist. Indem wir vom Zahlensystem des hebräischen Alphabets lernen, werden wir begreifen, weshalb auf dem Ersten Quadranten auf der linken Seite sieben Sterne explodieren, wohingegen auf dem Dritten Quadranten sieben Sterne wie zu einem Rad zusammengequetscht erscheinen. Mein Buch Das Geheimnis des 17. Tammus wird die unglaublich große Bedeutung dieser bronzenen Metallscheibe gebührend hervorheben.

Ehe das Leben der Menschheit auf Erden begann, rebellierten, wie die Bibel enthüllt, Millionen engelhafter Wesen gegen die kosmische Weltordnung. Diese Rebellion wurde von Luzifer angeführt, der sich zu Satan, dem Feind Gottes, wandelte. Sie werden innerhalb der Abbildung der geschwungenen Sichel an der linken Seite im Gold der Schale zwei geschwungene Linien bemerken, die sich, durch ihre Achse parallel hindurch, vom einen Ende zum anderen erstrecken. Diese beiden Linien bezeichnen drei Abschnitte - einen dicken, einen kleineren und einen schmalen Abschnitt. Diese drei eingeteilte Bereiche oder Abschnitte könnten auf drei zukünftige Zeitabschnitte in der Ewigkeit von unterschiedlicher Dauer hinweisen oder auf drei Vollzugsbefehle Gottes, die Ordnung wieder herzustellen. Folglich können wir erwarten, daß drei weitere Quadranten uns die zukünftige Geschichte verdeutlichen.

Rund um die Peripherie des linken Halbmondsichel zählen wir auf der Außenseite etwa 130 federartige Markierungen und 120 Markierungen im Innern. Die Zahlen 12 und 13 kommen auf der höheren Ebene „Jod“ ins Spiel, was (10x12) oder (10x13) gleichkommt. „Zwölf“ (12) steht im hebräischen alphanumerischen System für die vollkommene Regierung und weist auf die vollkommene Nation im ehemaligen Status des Universums hin, und dreizehn (13) steht für Verderbtheit, Unordnung oder Rebellion, Zustände, die sich als ein Ergebnis der prähistorischen Rebellion der Engel ergaben, noch ehe der Mensch auf der irdischen Bildfläche erschien.

Jene Rebellion vor dem Morgengrauen breitete sich im ganzen Universum aus. Gottes Plan, die Ordnung im Kosmos wieder herzustellen, wird im nächsten Quadranten thematisiert. Es wird Gott gelingen, in seinem gesamten kosmischen Imperium die Harmonie zurückzugewinnen.. Die Innenseite der Mondsichel ist also mit 120 Markierungen geschmückt, um damit auf die zukünftige Wiederherstellung der vollkommenen Regentschaft Gottes hinzuweisen.

Der zweite Quadrant der biblischen Menschheitsgeschichte

Diese zweite Periode bezieht sich auf unsere gegenwärtige Zeit der Menschheitsgeschichte, von einer himmlischen Perspektive aus gesehen und mit vorherbestimmter Vergangenheit und Zukunft. Wir werden vier (4) Sterne, einen Halbmond und erneut eine offene Schale, ähnlich einem Eßteller, ähnlich einer Servierplatte wahrnehmen, die neun (9) Löcher enthält (kreuzweise schraffierte Linie - linke Seite), beginnend mit einem einzigen Loch außerhalb des goldenen Blattes, das den Quadranten in zehn Sektoren teilt.

Die Pyramidenspitze dieses Quadranten ist noch mit der Sonne verbunden, welche Gott inmitten Seiner Schöpfung darstellt. Es zeigen sich zwei wesentliche Charakteristika, von denen sich ein jedes über den ganzen Quadrantenzyklus erstreckt. Die Anzahl von Sternen - drei oben und einer seitlich unter dem Halbmond - verweist auf die Dimension oder Bühne, auf der dieses Schauspiel stattfindet, das aus vier Sternen besteht - die Daleth-Dimension mit der Bedeutung „diese Welt in dieser Zeit“. Der bezeichnete Quadrant hat seinen Ort auf der dunklen Seite dieses Universums.

In meinen Büchern bemühe ich den Vergleich mit der Schwangerschaft, bei der sich im Schoß sowohl eine Nachgeburt als auch ein Fötus befinden - die beide geboren werden. Der Fötus entwickelt sich zu dem ersehnten Baby - Frucht des göttlichen Plans der Wiederherstellung. Die Nachgeburt ist das Übel in dieser Welt, das sich den Taten des Teufels oder seines Einflusses auf unsere Gesellschaft verdankt. Es ist in diesem Quadranten durch einen Halbmond symbolisiert, um eine Nachtzeit anzuzeigen, während welcher sich in einer grafischen Darstellung des Zeitkontinuums ein Vollmond entwickelt. Dergestalt steht der Halbmond für die Plazenta im Mutterschoß, die mit dem wachsenden Kind verbunden ist. So, wie die Plazenta bei der Geburt beseitigt wird, so endet auch das Übel, sobald das Kind auf die Welt kommt. Wenn der neue Tag von Gottes wieder hergestellter Herrschaft anbricht, wird der Mond verblassen und sich jeglicher Sicht entziehen.

Das andere wesentliche Charakteristikum in diesem Quadranten bildet eine flache, doch offene Schüssel bzw. ein Eßteller, unterhalb des Halbmondes placiert. Erneut ist dieser eher mit der Peripherie der Scheibe verknüpft, als daß er im Raum des Innern der Scheibe schwebte. Diese Schüssel bildet den Hauptgrund für die Schöpfung, wohingegen die schwebenden Gegenstände nur zu deren Entwicklung beitragen. Diese Schüssel bildet im wesentlichen das Fundament der Himmelsscheibe, das über neun (9) Löcher mit dem Rand verbunden ist. Die übrigen Gestaltungselemente der Scheibe sind sekundäre Modifikatoren, um ihr „Gestalt“ zu verleihen. Diese offene Schüssel steht für das sich entwickelnde Kind, das schon bald in seiner bevorstehenden Geburt zu einem bestimmten zukünftigen Zeitpunkt Gestalt annehmen wird. Es repräsentiert die Menschheit, unsere gegenwärtige Zivilisation und jegliches menschliche Wesen, das jemals gelebt hat oder leben wird.

Aus unserer zeitlichen Perspektive betrachtet ist das Kind noch nicht vollständig entwickelt. Es ist nicht geboren worden, und das ist der Grund dafür, weshalb ein Halbmond benutzt wird. Um es erneut seiner immensen Bedeutung wegen zu paraphrasieren: diese Goldüberzüge stehen für die gesamte Menschheit vom einen Ende der Zeitdimension bis zum anderen, wie von Daleth über den ganzen Zweiten Quadranten hin ausgedrückt.

Die Geburt des Babies erfolgt bei der künftigen Auferstehung rechtschaffener menschlicher Wesen im Königreich Gottes. Dieses Ereignis von kosmischer Bedeutsamkeit wird symbolisch im Dritten Quadranten entwickelt. Das Hoffen auf Wiederauferstehung oder Wandlung bildet die königliche Hoffnung und den Höhepunkt des christlichen Glaubens, wie aus vielen Bibelversen hervorgeht. Die Placenta (Mondsichel) ist die Domäne Satans. Sie ist das mit dem Guten einhergehende Böse, das wir tagtäglich erfahren, und es wird sich erweitern zu einem Höhepunkt der Pein, die der Geburt des Kindes in der dunkelsten Stunde der Welt vorausgeht, nämlich während der Großen Drangsal, auch als Apokalypse bekannt.

Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, wie die Menschheitsgeschichte und ihre Zukunft aus biblischer Perspektive erscheinen, so rate ich Ihnen, meine beiden Bücher zu lesen. Das würde Ihnen wirklich helfen, diesen kurzen Abriß meiner Interpretation der bronzenen Himmelsscheibe besser zu verstehen. Ich bin sicher, daß meine Bücher jedermanns geistigen Horizont erweitern werden. Jedenfalls gilt es, viel mehr zu entdecken, als ich in diesem beschränkten Rahmen zu leisten vermag.

Um den Zweiten Quadranten zusammenzufassen: die vier (4) Sterne vertreten im hebräischen alpha-numerischen System die „Daleth“-Dimension, stehen jedoch auch für „Tür“ und tragen den Sinngehalt von „diese Welt in dieser Zeit“. Aus diesem Grund enthüllt dieser Quadrant die Menschheitsgeschichte bis zum heutigen Tag. Die neun (9) Löcher im unteren goldenen Blatt stehen für eine Zeitdimension, die aussagt, wie lange die Menschheit auf dieser Erde Bestand haben wird. Der Gebrauch der Zahl Neun entspricht dem hebräischen Buchstaben „Teth“ und bedeutet „neues Leben“ oder „ewiges Leben“.

Diese Erde wurde zu nämlichem Zweck erschaffen und wird schließlich enden wie die Abfolgen unserer Jahreszeiten. Nach Frühling, Sommer und Erntezeit kommt der Winter. Auch der Lebenszyklus des Menschen wiederholt sich, wie die Bibel lehrt, jedoch in einer anderen Dimension, auf einer anderen Ebene, welche wir „die andere Seite - Heh“ oder Himmel nennen. Dieser wiederum wird zum Subjekt des nächsten Quadranten. Das hebräisch-alphabetische Zahlensystem erklärt die Bibel in so schöner Weise - vor allem die Prophezeiungen in der Offenbarung, diesem großartigen geheimnisvollen Buch der Bibel.

Die neun Löcher im goldenen Blatt teilen Geschichte und Prophetie in drei Zeitalter auf: Zayin (7) 6.000 Jahre, Cheth (8) sieben Jahre, wobei es sich um die siebenjährige Apokalypse handelt, und Teth (9) mit 1.000 künftigen Jahren absoluten Friedens auf Erden. Auf diese Weise repräsentieren die neun (9) Löcher (7+1+1= 9) insgesamt 7.000 Jahre Menschheitsgeschichte auf dieser Welt in dieser Zeit - Daleth.

Viele weltlich denkende Professoren in unseren Universitäten, vertraut mit dem Humanismus, werden vermutlich diesem Erklärungsmuster widersprechen, weil unser Weltsystem innig mit der Plazenta verbunden ist - Satans Domäne. Das ist die schlichte Lehre der Bibel. Ich erkenne sie auch hier im Symbolismus der Bronzescheibe. Viele Leute werden eher Satans irreführendem wissenschaftlichem Materialismus Glauben schenken, der unser modernes akademisches Wahrnehmungsvermögen bei der Beurteilung der Weltgeschichte trübt und sie angesichts der Frage einengt, wie wir diese Relikte der Vergangenheit beurteilen sollen.

Sollte unser wissenschaftliches Datierungsverfahren auf falschen Voraussetzungen basieren, kann es auch nur zu falschen Schlußfolgerungen führen. Die falschen Schlüsse des neuzeitlichen Materialismus’ haben viele dazu verleitet, die Bibel pauschal abzulehnen. Alte schriftliche Zeugnisse sind unseren modernen Zeiten weit voraus, wenn es darum geht, unsere Welt in dieser Hinsicht spirituell richtig zu verstehen.

Moralische Entscheidungen müssen getroffen werden und sollten unsere Priorität finden, ehe wissenschaftliche Erkenntnisse auf diese komplexe Welt angewendet werden. Dies ist in zunehmendem Maße nicht der Fall. Die Motive der Wissenschaft und die Suche nach Wissen werden gelenkt von den erhofften Ergebnissen im Hinblick auf materiellen Gewinn. Wissenschaft, die ohne eine göttlich-spirituelle Dimension auszukommen glaubt, wird in einer globalen Apokalypse enden, und eben dies ist es, was der biblischen Prophezeiung zufolge auch geschehen wird. Wir sollten auf die Warnung hören, ehe es zu spät ist. Wenn die Zeit reif ist, werden unsere Einrichtungen höherer Bildung vielleicht erkennen, daß sie das Offensichtliche nicht sehen wollten, so wie es mit dem Eisberg vor der Titanic geschah. Doch dann kann es zu spät sein für zu viele.

Der dritte Quadrant der biblischen Menschheitsgeschichte

Die beherrschende Darstellung ist ein Rad aus sechs Sternen, die sich um eine Achse aus einem Stern herum bilden; zusammen sind das sieben Sterne. Dieses Sternenrad befindet sich direkt oberhalb einer schraffierten Linie, die da aufhört, wo das neunte Loch endet. Das Rad der sieben Sterne wird umkreist von fünf (5) Sternen, die einzeln im sie umgebenden Raum oder Himmel schweben. Diese fünf Sterne repräsentieren die „Heh“-(5)-Dimension, die „andere Seite“ oder Geistdimension.

Während dieses Zeitalters ist das Böse nicht länger mit dem Guten vermischt. Satan wurde überwunden, so wie die Plazenta nach der Geburt weggeworfen wird. Endlich hat sein Einfluß auf diese Welt zu Ende. Die biblische Geschichte fährt fort an dieser Stelle mit der Beschreibung einer solchermaßen gesegneten Zeit, wie sie die Menschheit seit Eden niemals wieder erlebt hat. Eine Welt ohne Kriege, ohne korrupte Regierungen und ohne im Irrtum verhaftete humanistische, politische, atheistische Institutionen, die falsche Theorien in die Welt setzen, um die Menschheit hinters Licht zu führen, so etwas können wir uns gar nicht vorstellen.

Die sieben Sterne stehen für eine Neue Weltordnung ohne Satan und seine unheiligen Engel. Die Scheibe symbolisiert deren früheres Ende am rechten Rand des Halbmonds. Sie werden nicht länger gebraucht. Die sechs-zu-eins-Sternenhaufen weisen auf ein gut organisiertes göttliches System zukünftiger Menschheitsgeschichte hin - ganz wie ein Rad, das auf seiner Achse tausend Jahre überdauert.

Historisch war die Menschheit etwa 6.000 Jahre lang im Bösen versunken und litt unter der Herrschaft Satans. Das ist, als sei man von tödlichen Bakterien oder Viren eingekreist. In unserem Falle ist die Krankheit spiritueller Natur und führt für viele zu ewiger Verdammnis und Tod (analog der an den Fötus gebundenen Plazenta). Der christliche Glaube beruht auf dem ewigen Leben. Jesus sagte zum religiösen Führer jener Tage: „Du mußt wiedergeboren werden“ und „Wer an mich glaubt, hat das ewige Leben.“ Diejenigen, welche auf Gottes Wort hören, werden vor der Daleth-Dimension errettet werden und von Jesus Christus das ewige Leben (He - fünf schwebende Sterne) erlangen durch ihren Glauben an Sein am Kreuz dargebrachtes Sühneopfer, was die Vergebung all unserer Verfehlungen gegen einen heiligen Gott möglich macht.

Es mag unglaublich klingen, doch die erretteten Gläubigen werden etwas aus dieser Welt mitnehmen und in die andere zukünftige Welt überführen. Sie sind nun immunisiert gegen das Übel als ein Ergebnis eines Lebens mit dem Übel und dessen Überwindung während der Dauer ihres irdischen Lebens - wie im Zweiten Quadranten dargestellt. Wir alle sind schon dem Bösen, Schmerz, Tränen, Krankheit, Korruption, Kriegen und ungezählten anderen Leiden mehr oder weniger heftig ausgeliefert gewesen. Die Diener Gottes wurden verfolgt und vielleicht sogar für ihren Glauben hingerichtet.

Wenn jedoch das gegenwärtige Zayin-Zeitalter zu Ende geht, werden sie die Wiederauferstehung erfahren, bei welcher ihnen ein unsterblicher Körper zuteil wird, der schneller als Licht das Universum durchstreifen kann. Diese geborenen Kinder Gottes werden in spiritueller Weise genetische Informationen über das Böse mit sich führen, die sich so verhält wie die erfolgreiche Immunisierung des Körpers gegen eine Krankheit. Auf diese Weise wird das Übel niemals wieder in einer künftigen Ewigkeit auf der anderen Seite (Heh) zum Ausbruch kommen können. Gott wird es nicht mit einer Rebellion zu tun bekommen, so wie es bei Satan und seinen aufsässigen Engeln der Fall war - ausgefochten in den trüben Nebeln der Vorzeit.

Tatsächlich hat Gott den Spieß umgewendet um diese Agenten des Bösen bei der menschlichen Rasse (der Zweite Quadrant) als Impfstoff einzusetzen. Doch sobald die Menschen einmal geimpft sind, werden die gefallenen Engel nicht mehr gebraucht, also wird ihrem Dasein ein Ende gesetzt. Der Plan Gottes für das Universum sieht vor, daß die wiederauferstandenen Heiligen menschlicher Herkunft gemeinsam mit Jesus Christus für alle Zeit herrschen. Sie werden die aufmüpfigen Engel ersetzen und die höchsten Positionen im Reiche Gottes einnehmen. Das Immunsystem, das eingebettet im Innern der Heiligen wirksam ist, wird das Ausbrechen einer weiteren potentiellen Rebellion verhindern.

Losgesprochen und befreit von der Sünde, werden irdische Sterbliche, welche das heimtückischste Übel ihres Daseins in der Daleth-Dimension erfahren haben, sodann während der Phase des Dritten Quadranten erhoben, weil ihre spirituelle Impfung den wiederauferstandenen Heiligen darauf vorbereitet hat, das Entstehen eines jeglichen künftigen Keims potentiellen Übels zu erkennen und sofort zu unterbinden. Sie werden die Garanten dafür werden, daß es innerhalb der Neuen Weltordnung für jegliche entweichenden Übel keine Möglichkeiten gibt, sich zu erhalten.

Demgemäß symbolisiert das siebensternige Rad im Dritten Quadranten die „Wiedergeborenen Söhne Gottes“, eine Wendung, welche die formal bekannten „Söhne Gottes“ oder Engel ersetzt. Letztere haben sich mit ihrer Rebellion (gekennzeichnet durch die explodierenden sieben Sterne des Ersten Quadranten) selbst völlig disqualifiziert und können nicht länger das Vertrauen der Regierung genießen. Der Dritte Quadrant endet mit einem neuen Himmel und einer neuen Erde, wie im Buch der Offenbarung 21:1 - verzeichnet.

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde,
denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen,
und das Meer ist nicht mehr. (Offenbarung 21:1EB)

Der vierte Quadrant der biblischen Menschheitsgeschichte

Beachten Sie hier wieder die fünf (5) Sterne unterhalb der peripheren Löcher, welche für die He-Dimension, „die andere Seite“, stehen. Ich glaube, daß sich ein nunmehr fehlender Eßteller aus Blattgold quer über die obere äußere Kante des Vierten Quadranten erstreckt haben mag. Nichtsdestoweniger ist klar, daß die Peripherie dieses Quadranten 10 Löcher enthielt. Zehn bedeutet im hebräischen alpha-numerischen System Jod, das Symbol für „Gesetz und Verantwortung“ oder für „eine höhere Daseinsebene“. An einer Stelle unterhalb der fehlenden goldenen Sichel befindet sich ein einzelner Stern, und unter diesem finden sich 4 Sterne, die alle horizontal angeordnet sind. Dieses Arrangement von Sternen gibt eine mathematische Formel des Universums wieder: 1 + 4 = 5 oder Alpha + Daleth = Heh.

Mein Buch beschreibt weiter ins Detail gehend die Bedeutsamkeit dieser Formel. Ich nenne sie den biblischen Rosettestein für die mathematische Struktur des Universums. Noch vor zwei Jahren hatte ich keine Ahnung davon, daß es sie gab. Obwohl über 70 Jahre alt, bin ich stets erstaunt darüber, was es über Gottes Schöpfung noch zu lernen gibt. Fortlaufend entdecke ich wertvolle Perlen des Verstehens, die mich faszinieren.

Im Gegensatz zur der obigen fehlenden 10 Löcher Goldsichel weist die untere Seite der Bronzescheibe ein Loch weniger auf; sie hat also nur neun (9) Löcher, die für Teth oder „Neues Leben“ stehen. Die Sonne steht im Einklang mit Gottes Anwesenheit; Er residiert über Seiner gesamten Schöpfung. Nichts gibt es, womit er Seine Höchste Heiligkeit teilen könnte. Und doch kommt gerade daher das Leben - alles für Millionen Geschöpfe erhaltend, seien es nun Engel oder losgesprochene Menschen. Die Bibel enthüllt, welcher Art Leben sein wird und viele weiteren Faktoren, die ihren vorbestimmten Rollen ausspielen werden.

Der Bronzeteller spielt, so Sie nun eingeführt sind, tatsächlich Ihre Geschichte 1-4-40. Die Symbole auf dem Teller erzählen die Geschichte einer Person wie Sie oder ich, die schließlich die ganze Menschheit umfaßt. Das Wort für Mann, ein geschaffenes Wesen (Adam) überlagert sich mit dem alten hebräischen Alphabet-Nummern-System und wird Aleph-Daleth-Mem geschrieben. Gemäß dem hebräischen alphanumerischen Zahlensystem läßt sich dies übersetzen als 1-4-40. Evas Attribute, als die feminine Seite der Schöpfung, in denen sich die Fähigkeit zur fleischlichen Hervorbringung ausdrücken, lassen sich ausdrücken mit Daleth-Mem-Taw (4-40-400). Das hebräische Konzept für Adam und Eva verbindet die beiden zu Aleph-Daleth-Mem-Taw, was numerisch ausgedrückt werden kann als 1-40-400. Dieser Zahlensatz ließe sich so in Sprache übersetzen: „das erste Paar wurde von Gott (1) geschaffen, um in „dieser Welt, in dieser Zeit“ (4) zu leben und zu sterben (40; sämtliches menschliche Leben erlischt am Ende dieser Welt (Taw = 400). Dieses Geheimnis wird ausführlicher in meinen Büchern im Internet erklärt.

Die frühen Christen standen der hebräischen Denkungsart und Philosophie viel näher, da die Bibel von Hebräern verfaßt worden war, doch blieben im Altertum Bibeln oder irgendwelche anderen Bücher Raritäten. Sie waren sehr teuer, und außerdem legten eine Bibel oder Kopien von irgendwelchen ihrer Bücher gegen jeden, der sie mit sich führte, offensichtlich Zeugnis ab. Die frühen Christen erlitten schwerste Verfolgung seitens der Römer, und die bronzene Himmelsscheibe erwies sich als eine geniale Erfindung, mit der die Evangelien heimlich verbreitet werden konnten. Vielleicht war ja dieser Bronzeteller die einmalige Schöpfung eines heidnischen germanischen Schmieds, der zum Christentum übergetreten war. Es wäre für ihn ganz natürlich gewesen, das, was ihn mündlich gelehrt wurde, auf eine metallene Lehrscheibe zu übertragen, die ihm half, sich an das ihm Gesagte zu erinnern und es an andere weiterzugeben. Oder aber hinter der Himmelsscheibe verbirgt sich eine Strategie, die es erlaubte, die Scheibe oftmals zu vervielfältigen. Wenn sich letztere Annahme als richtig erweisen sollte, dann dürfen wir darauf gefaßt sein, irgendwo noch mehr dieser Teller zu entdecken.

Vorschlag für eine Zweckbestimmung des Schwerts

Das Christentum zu lehren, ist in verschiedenen Kulturen und zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich schwer gewesen. Das ist es noch immer für zahlreiche Christen, die zum Beispiel in islamischen Ländern leben. Derartige Bedingungen rufen ingeniöse Methoden hervor, um die Biblische Geschichte erzählen zu können. Wir können uns nicht vorstellen, was den frühen Christen um 200 - 300 bevorstand. Befeuert von der Liebe Gottes, eine feindliche, in Verderbtheit versunkene Welt von Heiden zu bekehren, riskierten sie ihr Leben, um die Frohe Botschaft zu verkünden - indessen nicht unbedacht. Ein Leben zählte wenig im Römischen Reich, war weder respektiert noch geschützt. Die Lebensbedingungen waren oft rau für den größten Teil des Volks, das aus Sklaven ohne verbriefte Rechte bestand, und oftmals wurde die Menschen schlimmer als das Vieh behandelt. Nur die privilegierte Oberschicht war des Lesens mächtig. Daß die Bibel erhalten blieb, blühte und gedieh, ist eines der größten Wunder der Geschichte. Um eine ungebildete Zuhörerschaft über die biblische Wahrheit zu belehren, wurde Anschauungsunterricht erteilt, ähnlich in der Art, wie wir heutzutage die Schüler von Sonntagsschulen unterrichten. Lehrer benutzten oft Stofftafeln oder andere visuellen Hilfsmittel, um einen Sachverhalt zu verdeutlichen.

Ich glaube, daß das dekorative Bronzeschwert einem solchen Zweck diente. Im Verlauf seiner drei Jahre als Landprediger zitierte Jesus ohne Unterlaß aus der Bibel und bediente sich dazu vertrauter Sujets und Umstände, um seine Lektionen zu veranschaulichen. Ihm später nachfolgende Bibel-Lehrer versuchten natürlich, den Unterrichtsstil von Jesus nachzuahmen, indem sie vertraute Objekte als Lehrmittel heranzogen. Da die römischen Soldaten mit Waffen behängt auf den Straßen herumliefen, ließ sich ein Schwert in doppelter Hinsicht deuten: als die Umwandlung von etwas Lebensrettendem zu etwas Tragbarem, das auch dazu verwendet werden konnte, die christliche Geschichte zu erzählen. Ein neuer, nicht ganz mittelloser Konvertit, der unter Verfolgung geriet, mußte möglicherweise die Stadt eilig verlassen, nachdem er seinen ganzen Besitz verkauft hatte. Sinnvoller war es da, statt einen Sack mit Goldmünzen mit sich herumzutragen, seine Ersparnisse in ein nützliches Lehrinstrument zu verwandeln, das veräußert oder wieder eingeschmolzen werden konnte, je nachdem, was später erforderlich werden sollte.

Noch einmal: nur die privilegierte Elite war des Lesens mächtig. Bücher waren über alle Maßen teuer, da sie samt und sonders mit der Hand sorgfältig geschrieben bzw. abgeschrieben wurden. Die Briefe von Paulus und den anderen Aposteln wurden vermutlich von berufsmäßigen Schreibern verfaßt. Später fertigte man zuweilen vom einen oder anderen Text Nachschriften an, doch erfolgten in den meisten Fällen die Unterweisungen mündlich, wobei die biblischen Texte auswendig gelernt und aus dem Gedächtnis hergesagt wurden. Später faßte man diese Evangelien, Briefe und Monographien in einem einzigen Buch zusammen, aus dem das Neue Testament hervorging, das, wie ich glaube, von den insgesamt dreißig auf der Bronzescheibe dargestellten Sternen vertreten wird.

Nachfolgend eine Reihe von Beispielen für einige Bibelverse, die sich der bildlichen Erscheinung der römischen Rüstung und des Schwerts bedienen, um damit spirituelle Aspekte zu verdeutlichen:

Die geistliche Waffenrüstung

Zuletzt: Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. Deshalb ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten und alles überwinden und das Feld behalten könnt. So steht nun fest, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit und an den Beinen gestiefelt, bereit einzutreten für das Evangelium des Friedens. Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen, Nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.
(Epheser 6:10-18 EB)

Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens. Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen.
(Hebräer 4:12-13 EB)

Ich hoffe, daß meine Geschichte einiges Interesse daran geweckt hat, weiter zu forschen, um Antworten auf die wichtigsten Fragen zu finden: Warum sind wir hier auf dieser Erde, und wohin gehen wir nach dem Tod? Die weltlich orientierte humanistische Gesellschaft verspricht lediglich den Tod am Ende des Lebens, die Bibel jedoch verheißt ewiges Leben. Das Geschichtenerzählen geht weiter, nur die Methoden haben sich verändert. Anstelle einer bronzenen Lehrscheibe bedienen wir uns einer Reihe von Medien wie TV, Radio, Internet und Film, doch nach wie vor stehen wir heute vor derselben Wahl wie jene ersten Gläubigen, die seinerzeit Verfolgung und Martyrien auf sich nehmen mußten.

Ich glaube, daß die Tage, da Gott geduldig im Himmel darauf wartet, wie wir auf seine barmherzige Liebe reagieren, zu Ende gehen. Die Übel unserer modernen Zivilisation nehmen in exponentieller Weise zu, doch Er wird rechtzeitig einschreiten, ehe die Habgier unserer Zeit die natürliche Umwelt so sehr korrumpiert hat, daß nichts mehr davon übrig bleibt, um Seine Verheißungen einlösen zu können. Der Gott der Bibel hat versprochen, allen Übeln und Übeltätern ein Ende zu bereiten - sowohl den engelischen wie auch den menschlichen. Er wird Seine unmittelbare Herrschaft über die Erde errichten, um Sorge zu tragen für ein tausend Jahre währendes Zeitalter der Gerechtigkeit, des Friedens, der Liebe und materieller Segnungen für alle Nationen, beginnend mit Jerusalem und dem jüdischen Volk. Dies war die Geschichte von Gottes Plan, dargestellt auf der Himmelsscheibe und ferner vorgestellt auf meiner Internetseite unter www.apocalypse2008-2015.com.

1 The Wall Chart of World History, von Professor Edward Hull MA, LLD FRS, 1995, Barnes &Noble Publishing Inc., England

2 The Mystery of Tammus 17, © von Herbert R. Stollorz, www.apocalypse2008-2015.com

3 Biblical Mathematics, © 1998 von Dr. Ed F. Vallowe, The Olive Press, PO Box 280008, Columbia, SC 29228 USA

 

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