Prophezeiung der Apokalypse

Eine Expedition von dem Garten Eden zu dem Neuen Jerusalem:
Ein Gottes Wegweiser für die Menschheit

Kapitel 7:

Die Apokalypse

(Abschluss der 7. Weltzeit, 7 = Sajin, Schwert/Streit”)

 

Warum schickt uns ein liebender Gott Unheil und Tod?
Ist eine Apokalypse nicht genug? Weshalb gibt es zwei?
Und warum nimmt das alles seinen Anfang mit der Zerstörung
von New York City?

 

Abschnittsverweise für dieses Kapitel:

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Die 7. Weltzeit im Himmel = Krieg im Himmel

Die gewaltigste Apokalypse im Universum wird sich nicht auf der Erde ereignen! Da jedoch die Menschheit im Mittelpunkt des göttlichen Schöpfungsplans steht, sind wir auch mit jener Apokalypse verbunden. Ich will in diesem Kapitel nicht nur kurz erklären, warum die Apokalypse auf Erden gewiß kommen wird, sondern auch, in welcher Weise wir außerdem mit jener anderen, im Universum verlaufenden Apokalypse zu tun haben. In meinem zweiten Buch, Das Geheimnis des 17. Tammus, werden die Ereignisse des apokalyptischen Feuerwerks im Detail beschrieben, außerdem wird ausgeführt, wie ich die Zeitpunkte ihres Eintretens berechnet habe. Hier gebe ich nur die Identität der Akteure und deren Verhalten preis. Erkennen Sie selbst, weshalb Gott allen Grund hat, so zornig auf uns zu werden.

Im Himmel wird irgendwann in naher Zukunft allen aufsässigen Engeln der Krieg erklärt. Sie werden verurteilt und hinab auf die Erde geworfen. Satan wird die Möglichkeit erhalten, noch ein allerletztes Mal in körperlicher Gestalt auf Erden zu erscheinen, und damit selbst die ergebensten Atheisten davon überzeugen, daß das Universum noch von anderen Wesen bevölkert ist. Gott ist auf die Rolle Satans im apokalyptischen Geschehen angewiesen, ist jener doch Experte im Zerstören und somit wichtigster Erfüllungsgehilfe bei der Vollstreckung des Gottesurteils über die Welt. Als Gott der Daleth-Welt im Sajin-Zeitalter wird Satan, getrieben von zerstörerischem Widerstand gegen die Liebe und Güte Gottes, sein eigenes Reich zugrunde richten. Diese Zeit der Heimsuchung nennt man gemeinhin die Apokalypse. Sie wird sich zwischen dem 21. Dezember 2008 und dem 21. Dezember 2015 ereignen.

Kapitel und Zeitraume

Nach der Apokalypse wird Gott eine Ruhephase für das Universum einleiten. Dann werden alle Geschöpfe auf Erden und im Himmel eine neue Weltordnung bekunden: das Königreich Gottes. Gott wird sein Programm auf der Erde fortführen, jedoch unter neuer Leitung. Die Heiligen der ersten Auferstehung, die viel aus ihren irdischen Erfahrungen gelernt haben, werden wichtige Positionen einnehmen, um die Erde – und später das Universum – zu regieren.

Seit Anbeginn der Zeit ist die Welt der Kontrolle Satans und seiner gottlosen Philosophie unterworfen. Im Verlauf der siebenjährigen Apokalypse wird seine Machtsphäre jedoch vernichtet und mit dieser alle restlichen Spuren des Bösen auf Erden und im Himmel. Das gegenwärtige Weltgefüge wird sein Ende finden. Nach Jahrhunderten der Geschichte wird ein kosmisches Ereignis eintreten: die erste Auferstehung. Auf sie folgt eine Friedenszeit von 1000 Jahren, das sogenannte Millennium.

Am Ende des Jahrtausends wird Satan ein letztes Mal losgelassen, damit alle Spuren latenter Rebellion endgültig getilgt werden. Seine Niederlage trifft zusammen mit der Großen Letzten Auferstehung der ganzen Menschheit, die dann vor Gottes Großen Weißen Thron tritt. Zur gleichen Zeit wird über all jene, die sich gegen Gott auflehnen – auch Satan und seine unseligen Engel – das Urteil gesprochen, worauf sie in den brennenden See geworfen werden, dessen Feuer sie für immer verschlingt. Sie erleiden damit das, was die Bibel den zweiten Tod nennt.

Den Feigen aber und Ungläubigen und mit Greueln Befleckten und Mördern und Hurern und Zauberern und Götzendienern und allen Lügnern - ihr Teil ist in dem See, der mit Feuer und Schwefel brennt, welches der zweite Tod ist. (Offenbarung 21:8 UELB)

Ich schaute, bis Throne aufgestellt wurden und ein Alter an Tagen sich setzte: sein Gewand war weiß wie Schnee, und das Haar seines Hauptes wie reine Wolle; sein Thron Feuerflammen, dessen Räder ein loderndes Feuer. Ein Strom von Feuer floß und ging von ihm aus; tausend mal Tausende dienten ihm, und zehntausend mal Zehntausende standen vor ihm. Das Gericht setzte sich, und Bücher wurden aufgetan. (Daniel 7:9-10 UELB)

Und ich sprach: Wehe mir! denn ich bin verloren; denn ich bin ein Mann von unreinen Lippen, und inmitten eines Volkes von unreinen Lippen wohne ich; denn meine Augen haben den König, der HERR der Heerscharen, gesehen. (Jesaja 6:5 UELB)

Weshalb eine Apokalypse?

Wir sind nun bei dem Abschnitt des Buches angelangt, in welchem ich erklären muss, warum die Menschen auf Erden überhaupt eine derart schreckliche Zeit der Prüfung, eben die Apokalypse, durchstehen müssen. Wenn wir ein großes Haus begutachten, wollen wir seine architektonischen Grundzüge kennenlernen. Deshalb fragen wir wohl als erstes: „Was ist sein Verwendungszweck?“ Darauf erfahren wir, wozu das Haus dienen soll, und sehen den Bauplan ein, um das Gestaltungskonzept zu verstehen.

Der Titel des nächsten Kapitels ist dem hebräischen Buchstaben Cheth gewidmet, der die Bedeutung „Neuanfang“ oder „eingezäunt, umgeben“ enthalten kann. In diesem Kapital erfahren Sie etwas über die wesentlichen Ereignisse, die im Himmel stattfinden werden. Der Himmel ist der Mittelpunkt, von dem alle Planungen für das Universum ausgehen. Der Himmel ist es, wo die Vergangenheit der Ewigkeit und die Gegenwart der Ewigkeit aufeinanderprallen; das ähnelt unserer Bewußtheit vom gegenwärtigen Moment, der eigentlich nur in unserer Vorstellung existiert.

Die Zeit existiert ja nur im materiellen Universum. Der Begriff Gegenwart ist praktisch unermesslich und unfassbar. Das Jetzt ist schon nach Ablauf einer Sekunde unabänderliche Vergangenheit. Die nächste Sekunde liegt noch in der Zukunft. Sie enthält zwar alle Möglichkeiten der Welt, ist jedoch noch nicht in Reichweite für uns. Die Gegenwart ist also sehr kurz.

In ähnlicher Weise ist die Apokalypse ein sehr kurzer Zeitraum gemessen an Millionen von Jahren. Als Johannes aufgefordert wurde, „hier herauf zu kommen“ – wo auch immer dieses „herauf“ sein mag – wurde er in den Himmel versetzt (He, „die andere Seite“), weil Zeit nur im materiellen Universum existiert.

Johannes wurde befohlen: „Schreibe auf, was du siehst“, und das tat er. Doch was er erblickte, war auf der Erde noch nicht eingetreten. Dies ist das äußerste paradox der höchsten Ordnung. Zeigte Gott ihm einen Film, der reale Ereignisse aus der fernen Zukunft projizierten? Das glaube ich nicht. Ich denke, diese Vorkommnisse spielten sich im Himmel ab, wo, wie wir wissen, Zeit nicht existiert. Ich kann dieses Konzept nur mittels einer Geschichte verdeutlichen, die ich mir ausgedacht habe; sie lautet folgendermaßen:

Wenn im All ein Stern entsteht, dringt sein Licht nach außen in das endlose Universum vor. Nur kurze Zeit nach dieser Explosion stirbt der Stern. Es wird keine Energie mehr ausgesandt; vom kollabierten Stern strahlt kein Licht mehr aus. Das Licht ist ebenfalls kollabiert, und dieser Abschnitt des Weltalls ist fortan wieder dunkel.

Das Licht braucht auf seinem Weg zur Erde eine ganze Weile, und wenn dann ein Himmelgucker mit Fernrohr berichtet, man habe einen neuen Stern entdeckt, so ist dieser Stern bereits tot. Der Astronom glaubt, er habe einen neuen Stern entdeckt, doch in Wirklichkeit ist dieser Stern seit Jahrmillionen tot.

Von der anderen Seite (He) aus erscheinen Ereignisse als konkrete, festgefügte Erscheinungen, die sich nicht mehr verändern lassen, so wie diese eine Sekunde, die gerade vor einem Wimpernschlag verstrich. Wir leben in der Daleth-Dimension („diese Welt in dieser Zeit“). Doch He (die andere Seite) ist eine andere Dimension. Obgleich sich diese Dimensionen in ihrer Erscheinungsweise ähneln, sind sie nicht identisch.

Indem ich über die Apokalypse schreibe, möchte ich Ihnen Einblick in ein kosmisches Schauspiel geben, welches in den Geschichtsbüchern der Daleh-Dimension nicht erscheint, jedoch in der He-Dimension schon feststeht. Nicht weil ich sie ankündige, wird sich die Apokalypse ereignen, sondern weil dieses Ereignis niedergelegt ist in den uralten Schriften, die gläubige Menschen verfaßten, zu denen Gott sprach. Gott enthüllt uns die unwandelbaren Gesetze des Universums. Ich lade Sie ein, in diesem und dem nächsten Kapitel mehr über das Wie und Warum der Apokalypse zu erfahren.

Der Bauplan vom Hause Gottes

Wenn wir ein großes Haus besichtigen, möchten wir zunächst den Grundriß studieren, wie die Zimmer angeordnet sind. Vor allem wollen wir wissen, wo sich Bad/WC befinden. Dieser Ort ist zwar wichtig, und doch hat niemand vor, sich lange dort aufzuhalten.

Sollte der für die Menschheit entwickelte Plan Gottes einem großen Hause gleichen, so sind wir jetzt bis zum Bad/WC vorgedrungen: zur Apokalypse. Ich bin froh, daß sie lediglich sieben Jahre andauert und daß das Haus noch andere Räume besitzt, in denen es Interessanteres zu entdecken gibt.

Ich habe dieses Kapitel in zwei Hälften unterteilt. Im ersten Teil wird erklärt, warum es zur Apokalypse kommt, und im zweiten, was sich während der Apokalypse abspielen wird. Kapitel 8 legt dann den „Tag des Herrn“ ausführlich dar, ein Weltereignis, das die Apokalypse beschließen und das Tausendjährige Reich einläuten wird. Ich will versuchen, das Vorhaben Gottes zu enthüllen und mich dabei eigener Kommentare und Theorien zu enthalten.

Viele Menschen fragen sich, warum sich überhaupt eine Apokalypse zutragen muß. Um diese Frage zu beantworten, will ich Sie im besagten Haus herumführen und Ihnen die verschiedenen Räume zeigen. Nur aus diesem Blickwinkel lassen sich die Pläne Gottes mit der Menschheit schlüssig erkennen.

Für sich genommen, führt die Apokalypse leicht zur Verwirrung, da sie aus dem weiter gefaßten biblischen Zusammenhang des Schöpfungsplans herausgelöst betrachtet wird. Die Apokalypse ist kein schlichter Anbau, sondern ein fantasievoll ausgeschmückter Innenraum, welcher im Entwurf des Architekten für eine noble Villa eine wichtige Rolle spielt.

Indem wir mit dem Gebäude vertraut werden, erhalten wir einen perspektivisch besseren Blick für die Gesamtheit der auf die Sieben fußenden Daleth-Dimension. Bei alledem dürften Sie ein tieferes Verständnis und eine größere Anerkennung dafür aufbringen, was Gott veranlaßte, schon vor Tausenden von Jahren etwas schriftlich niederzulegen, was unser jetziges Zeitalter angeht.

In Kapitel 9 werden Sie dann durch die einzelnen Zimmer des Hauses geführt, welche die kommenden Ereignisse und das zukünftige Weltgefüge, das auf die Apokalypse folgt, bezeichnen. Nachdem Sie mit dem ganzen Haus vertraut geworden sind, können Sie dieses kleine Bad mit WC, eben die Apokalypse, sicher besser im Gesamtkontext aller Räume der Villa erkennen.

In meinem zweiten Buch, Das Geheimnis des 17. Tammus, werde ich im einzelnen auf die Terminierung der Apokalypse und die mit ihr einhergehenden Geschehnisse zurückkommen. Ich hoffe, dass die folgenden Erörterungen Sie davon überzeugen werden, daß die besagten prophezeiten Ereignisse so eintreten werden, wie sie sich dieser Uhrmacher vorstellt.

...indem ihr dies zuerst wisset, daß keine Weissagung der Schrift von eigener Auslegung ist. Denn die Weissagung wurde niemals durch den Willen des Menschen hervorgebracht, sondern heilige Männer Gottes redeten, getrieben vom Heiligen Geiste. (2. Petrus 1:20-21 UELB)

Zwei Apokalypsen: eine im Himmel und eine auf Erden

Die Apokalypse stellt eine siebenjährige Übergangsperiode dar, überschattet von heftigsten weltweiten Heimsuchungen und Drangsalen. Sie kennzeichnet den Übergang von unserer gegenwärtigen Zivilisation zu Gottes neuer Zivilisation des Friedens und Gedeihens zum Wohle Aller. Die Apokalypse macht die Endphase des göttlichen Plans sichtbar, eine Welt voller irregeleiteter Menschen mit Ihm zu versöhnen. Die Ereignisse der Apokalypse konzentrieren sich jedoch dank Seiner besonderen Verheißungen vor allem auf die Kinder Israels und ihr Land.

Wenn wir eine Textpassage der Heiligen Schrift studieren, müssen wir uns entscheiden, aus welcher spirituellen Perspektive die geschilderten Vorkommnisse betrachtet werden sollen: aus der ewigen, himmlischen oder der materiellen, irdischen und zeitlichen heraus. Sowohl Daniel als auch Johannes prophezeiten jeweils eine Apokalypse. Tatsächlich beschrieben sie jedoch zwei Apokalypsen: eine im Himmel und eine auf der Erde. Um die zahlreichen Bibelverse, die sich auf die Apokalypse beziehen, bewerten zu können, müssen wir unterscheiden zwischen Ereignissen, die auf der Erde, und solchen, die im Himmel geschehen.

Im hebräischen Zahlensystem hat Cheth zwei Bedeutungen, die scheinbar gegensätzliche Konzepte ausdrücken. Eine weist auf etwas „Eingezäuntes“ hin, was zum Beispiel auf Tiere zutrifft, die man in einem geschlossenen Pferch hält. Der andere Sinn steht für einen „Neubeginn“, was etwas nie zuvor Erfahrenes meint - etwas Ausgedehntes im Gegensatz zu etwas Eingesperrtem in einem engen Bereich.

Es wird sich eine Apokalypse auf Erden („eingezäunt“) und eine im Himmel („Neuanfang“) zutragen. Bestimmte Dinge werden auf Erden passieren, derweil sich gleichzeitig andere im Himmel abspielen. Die irdische Apokalypse wird sieben Jahre andauern – ein kurzer Zeitraum im Vergleich zur Menschheitsgeschichte. Jedoch vergehen im Laufe eines einzigen himmlischen Jahres möglicherweise Millionen von Erdenjahren.

New York und der wirklich „große Knall“

Die Apokalypse ist der Scheidepunkt in Gottes Plan für das Universum. Satans Sphäre bildete sich vor Tausenden von Jahren heraus, und es war ihr vorbestimmt, zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft – nämlich während der Apokalypse – ihr Ende zu finden. Unser jetziges Zeitalter wird Zeuge eines Schauspiels von immensen Ausmaßen, wenn zwei gewaltige Titanen im Universum ihren Streit ausfechten. Die verheerenden Folgen dieses endgültig letzten Konflikts werden die Erde tödlich verwunden.

Die Apokalypse wird sich mit einem großen Knall einstellen. Rund um die Welt werden Flutwellen der Angst und des Schreckens gewaltige Ereignisse in Bewegung setzen, die sich der Kontrolle der Menschen entziehen.

Nach dem Abgleichen vieler Bibelstellen mit dem hebräischen Zahlensystem komme ich zwangsläufig zu dem Schluß, daß die Apokalypse gegen Ende des Jahres 2008 oder möglicherweise anfangs 2009 mit der atomaren Zerstörung der Stadt New York ihren Anfang nehmen wird. Die aktuellen Weltnachrichten sagen uns, daß „die islamische Bombe“ Realität ist. Die Personen, welche die nuklearen Geheimnisse und Materialien weiterverkauft haben, sind bekannt. Terroristen werden nicht eher ruhen, bis sie ihre Aufgabe, mit der sie am 11. September 2001 in New York begannen, zu Ende geführt haben.

Die nukleare Auslöschung New Yorks wird ein schrecklicher Schlag gegen Amerika sein, welches sich davon nicht wieder erholt. Als das globale Nervenzentrum sämtlicher Bereiche von Amerikas wirtschaftlicher, finanzieller und militärischer Stärke nimmt New York die Stellung einer Weltmetropole ein. Sämtliche weltumspannenden Netzwerke über Internet- und Satellitenkommunikation passieren New Yorks unzählige und mannigfaltige elektronische Einrichtungen.

Der tödliche Hieb wird Amerika bis auf die Grundmauern unserer Zivilisation erschüttern. Die Amerikaner werden mit ungeheurem Zorn auf die islamischen und arabischen Länder reagieren. Um zu zeigen, daß Amerika gleichbedeutend mit aktivem Handeln ist und ein Anrecht darauf hat, ebenfalls auf dieser Welt zu sein, wird der amerikanische Präsident unter Einsatz nuklearer Waffen die Regierungen auslöschen, die mit dem Angriff in Verbindung zu bringen sind. Diese Aggressionen und die Gegenangriffe werden auf dem ganzen Erdball Angst und Schrecken verbreiten.

Eine Massenkonfusion wird der Ausmerzung New Yorks auf den Fuß folgen. Unter diesen gefährlichen und unsicheren sozialen, politischen und wirtschaftlichen Umständen wird Europa einen neuen Präsidenten wählen, der die Europäische Union leiten soll. Dieser brillante Mann wird auf allgemeinen Wunsch mit nie zuvor gekannten Machtbefugnissen für Notsituationen ausgestattet werden. Er wird ein Bündnis mit zehn arabischen Staaten eingehen, um sich gegen die Welle der globalen Vernichtung zu stemmen. Die Israelis und die Palästinenser wird man zwingen, ihre Differenzen in einem Drei-Achsen-Vertrag, mit der EU und der UN als Garantiemächte, beizulegen.

Als Teil des Friedensabkommens zwischen Israel und den Palästinensern wird nahe der Moschee, dem heutigen „Felsendom“ (oder darauf, falls er zuvor durch göttliches Eingreifen zerstört worden ist), der Dritte Tempel für die Juden errichtet werden. Gott wird jedoch dieses Gebäude nicht als Seine Residenz nutzen. Er wollte es damals schon nicht hinnehmen, Tür an Tür mit dem heidnischen Tempel zu wohnen (siehe Hesekiel 43:1-12).

...indem sie ihre Schwelle an meine Schwelle und ihre Türpfosten neben meine Türpfosten setzten, daß nur die Wand zwischen mir und ihnen war; und meinen heiligen Namen verunreinigten durch ihre Greuel, die sie verübten, so daß ich sie in meinem Zorne vernichtet habe. (Hesekiel 43:8 UELB)

Außerdem ist das gegenwärtige Grundstück viel zu klein, um darauf einen Tempel entsprechend den in Hesekiel Kapitel 40-48 gegebenen Vorgaben zu bauen.

Doch der auf sieben Jahre abgeschlossene Friedensvertrag wird nur etwa drei Jahre halten. Zu diesem Zeitpunkt (2012) wird der Präsident der EU einem Mordanschlag zum Opfer fallen, und vermutlich werden die Juden dafür verantwortlich gemacht. Dies wiederum wird ein Gemetzel gewaltiger Größenordnung am jüdischen Volk auslösen. Das Bedürfnis nach weltumspannender Sicherheit wird viele demokratische Regierungen dazu veranlassen, das Kriegsrecht auszurufen und mit Notverordnungen zu agieren, wodurch die Freiheit des Einzelnen der Vergangenheit angehören wird.

Um den gewalttätigen Ausschreitungen und massenhaften Morden an Israels Bürgern Einhalt zu gebieten, werden NATO-Streitkräfte Israel besetzen und dem Versuch des Landes, sich als demokratischer Staat zu behaupten, ein Ende bereiten. In den darauf folgenden drei Jahren brechen auf der ganzen Welt verheerende Hungersnöte aus, da das Geld seinen Wert verliert, kein Öl mehr fließt und die Nahrungsmittel knapp werden. Die Bibel berichtet von vier apokalyptischen Pferden, die in rascher Folge nacheinander erscheinen. Die apokalyptischen Reiter werden ein Viertel (25%) der Weltbevölkerung auslöschen.

Und ich sah: und siehe, ein fahles Pferd, und der darauf saß, sein Name war Tod; und der Hades folgte ihm. Und ihm wurde Gewalt gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit dem Schwerte und mit Hunger und mit Tod und durch die wilden Tiere der Erde. (Offenbarung 6:8)

Nachdem der ermordete Präsident drei Tage lang feierlich aufgebahrt lag, erhebt er sich wunderbarerweise von seinem Lager und ist wieder am Leben. Er verkündet, er selbst sei der verheißene auferstandene Messias. Er verstärkt seine Machtbasis und verkündet den Weltfrieden unter einer vereinigten Weltregierung. Menschen, die sich nicht täuschen lassen (solche, die biblische Prophezeiungen verstehen, vielleicht durch die Lektüre dieses Buchs!) werden erkennen, daß Satan in den Leichnam des getöteten Europalenkers eingedrungen ist und Besitz von ihm ergriffen hat.

Satan wird nun als der Antichrist auf Erden ein Regiment der Qualen errichten, das in der Geschichte der Menschheit Seinesgleichen sucht. Da die Menschen es ablehnten, sich dem Schöpfergott in Reue zu unterwerfen, bekommen sie es nun mit dem absolut Bösen in Person zu tun. Gott wird diese aufsässige Welt richten, indem er den Gebieter über Sünde und Tod ein paar Jahre lang sein Regime frei entfalten läßt, und niemandem wird es da noch gelingen, vor den Verwünschungen, dem Jammer und dem Tod durch die Apokalypse die Augen zu verschließen.

Die Apokalypse wird in einem fürchterlichen Bombardement mit Asteroiden enden, wodurch Erdbeben von ungeahnter Heftigkeit ausgelöst werden. Den Schlußakt der Apokalypse bildet eine gigantische kriegerische Auseinandersetzung mit 200 Millionen Soldaten, die für eine Schlacht an einem Ort mit Namen Armageddon zusammengezogen werden.

Schließlich wird der Schöpfer seine Schöpfung von der Zerstörung durch den Teufel erlösen. Armeen werden vernichtet und böse Geister in die dunkle Knechtschaft der Hölle verbannt, auf daß die Erde, unbeeinflußt von Satans Lügen, Gottes liebendes Walten erfahre.

Nach diesem ungeheuren Kampf werden wir das Goldene Zeitalter der Menschheit erleben, wo man nicht länger Krieg lehrt und keine Waffen mehr herstellt. Jesus Christ wird herrschen, und einigen wird es so erscheinen, als regiere er mit eiserner Faust. Selbst wenn Satan und seine Kohorten weggesperrt sind, wird die Menschheit immer noch darum kämpfen, die menschliche Natur zu überwinden, die ein naturgegebenes, ererbtes Gemisch aus Gut und Böse ist.

Warum eine siebenjährige Apokalypse auf Erden?

Aber gleichwie die Tage Noahs waren, also wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein. Denn gleichwie sie in den Tagen vor der Flut waren: sie aßen und tranken, sie heirateten und verheirateten, bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging, und sie es nicht erkannten, bis die Flut kam und alle wegraffte, also wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein. (Matthäus 24:37-39 UELB)

Die Schriften des Propheten Daniel sagen vorher, daß unser gegenwärtiges Weltgefüge in einer globalen Zerstörung untergehen wird. Warum sollte Gott der Menschheit ein Ende bereiten wollen? Ist es wegen all unserer Kriege? Ist unsere Gesellschaft so verderbt? Haben wir die Erde übervölkert? Gibt es zu viele korrupte Regierungen? Ist die Wissenschaft das Problem?

Die Wissenschaft hat eine Menge zum Segen der Menschheit bewirkt, und darunter sind viele Erfindungen, welche die menschliche Arbeitskraft schonen. Doch die Wissenschaft hat auch die Atombombe geschaffen und andere biologisch-chemische Methoden zur Massentötung ersonnen. Wer kann schon sagen, was als Nächstes auf dem Tapet wäre?

Die Menschheit hat immer wieder Gott, den Schöpfer allen Lebens, versucht. Wegen des sündhaften Stolzes des Menschen mußte Gott im Jahr 2288 v.Chr. die erste Zivilisation völlig verheeren, um die Erde zu retten. Kurze Zeit danach verwirrte Gott die menschlichen Sippen, indem er sie in vielen verschiedenen Sprachen sprechen ließ, um auf diese Weise die technische Entwicklung der Zivilisation zu verzögern

Und der HERR fuhr hernieder, die Stadt und den Turm zu sehen, welche die Menschenkinder bauten. Und der HERR sprach: Siehe, sie sind ein Volk und haben alle eine Sprache, und dies haben sie angefangen zu tun; und nun wird ihnen nichts verwehrt werden, was sie zu tun ersinnen. Wohlan, laßt uns herniederfahren und ihre Sprache daselbst verwirren, daß sie einer des anderen Sprache nicht verstehen! Und der HERR zerstreute sie von dannen über die ganze Erde; und sie hörten auf, die Stadt zu bauen. Darum gab man ihr den Namen Babel; denn daselbst verwirrte der HERR die Sprache der ganzen Erde, und von dannen zerstreute sie der HERR über die ganze Erde. (Genesis 11:5-9)

Ganz wie zu Zeiten Noahs befindet sich die Welt erneut in einem fast allumfassenden Konflikt mit Gott. Getrieben von Satans brennender Begierde, die Menschheit auszulöschen und Gottes gesamte Schöpfung zu vernichten, entweihen unsere modernen technologischen Fortschritte Gottes harmonische, in der Natur begründeten Prinzipien auf das Gröbste. Die menschliche Habgier und ihre vorsätzliche Auflehnung gegen Gottes Führung verbinden sich, um unsere gegenwärtige Wissensexplosion zu verderben und die Erde mit möglicherweise bleibenden Folgen zu verseuchen. Nur eine Apokalypse kann diesem Wahnsinn Einhalt gebieten.

Ohne die Aussicht auf Gottes Einschreiten, ohne eine Apokalypse ragt etwas skrupellos Böses hoch am Horizont auf und droht, alles irdisches Leben, wie wir es kennen, auszulöschen. Ich fordere Sie auf, ein beliebiges Wissenschaftsmagazin zur Hand zu nehmen und sich die „Fortschritte“ unserer Zeit aus Gottes Perspektive vor Augen zu führen. Auf einiges Nachdenken hin werden Sie anfangen zu begreifen, warum Gott selbst etwas Entscheidendes unternehmen muß, um diese Erde davor zu bewahren, ein toter Planet wie der Mond zu werden.

Ich gebe Ihnen nur ein Beispiel, um unseren fragwürdigen „Fortschritt“ zu belegen. Die Zeitschrift Popular Science veröffentlichte einen Artikel von Dan Ferber mit dem Titel „Something Funny Down on the Pharm.“ Darin stellt Ferber fest: „Der Streit über genetisch manipulierter Lebensmittel ist vorüber; Superernten sind die Gewinner. Präparierte Feldfrüchte, aus denen man neuartige Arzneien und Impfstoffe zu gewinnen hofft, sind auf dem besten Weg, in unsere Lebensmittelversorgung einzudringen. Niemand weiß, ob sie gesundheitsschädlich sind, und es scheint, daß jeder Beteiligte etwas zu verbergen hat.“

Ein paar Statistiken aus diesem Artikel werden Ihnen einen Eindruck davon vermitteln, wohin diese Welt steuert:

  1. In den USA enthalten inzwischen 70% der weiterverarbeiteten Lebensmittel, wie sie in den Regalen der Supermärkte stehen, genetisch manipulierte Inhaltsstoffe. Die FDA (Food and Drug Administration - die oberste Gesundheitsbehörde der USA; Anm.d.Ü.) hat bestimmt, daß keine entsprechenden Kennzeichnungen erforderlich sind.
  2. Wissenschaftler sind dabei, wirksame Pflanzen, genannt pharmazeutische Feldfrüchte (pharmaceutical crops, kurz „pharm crops“) zu entwickeln, die dazu geschaffen wurden, um im Großmaßstab Arzneimittel, Impfstoffe und Industriechemikalien zu produzieren.
  3. Im Jahr 2000 wurde eine nicht getestete, Insekten abtötende Variante von Mais, Starlink genannt, mit normalem Mais vermischt, was zu einem massiven Rückruf von Mais-Chips, Taco-Schalen und anderen Maisprodukten führte.
  4. Eine Firma namens ProdiGene stellte „pharm corn“ (etwa „Pharma-Mais“; A.d.Ü.) her, das einen Sojabohnen-Silo verseuchte. Tony Laos, leitender Mitarbeiter von ProdiGene, unterzeichnete eine außergerichtliche Vereinbarung, die zwischen seinem Unternehmen und dem USDA (Department of Agriculture, das US-Landwirtschaftsministerium; A.d.Ü.) getroffen wurde, und in der er sich bereiterklärte, das Unternehmen einer strengeren Aufsicht durch die Behörde zu unterwerfen, eine Strafe von $250.000 zu zahlen und von der Kooperative 500.000 Scheffel verseuchte Sojabohnen zurückzukaufen.
  5. In zehn Jahren, sagt Laos, wird auf „pharming“ (Kunstwort aus pharma + farming - Arzneimittel und Landwirtschaft; A.d.Ü.) etwa 20% der gesamten pharmazeutischen Produktion, entfallen, die zur Zeit eine ca. $364-Milliarden-Industrie ist.

Pharma-Feldfrüchte (pharm crops) werden erzeugt, indem man Gene von Menschen und Tieren in genießbare Pflanzen wie Mais, Erdnüsse und Sojabohnen einbaut und auf diese Weise komplizierte Arzneimittel auf biologischem Weg herstellt. Diese pharmakologischen Nahrungs- und Futterpflanzen sind nie auf ihre Unbedenklichkeit hin geprüft worden, weil sie niemals dafür vorgesehen waren, von Menschen verzehrt zu werden. Jedoch sind ausstreuende Fremdproteine von genetisch veränderten Pharma-Feldfrüchten bereits von „kontrollierten“ Anbauflächen entwichen und verseuchen das Tierfutter. Die Möglichkeit, daß diese gefährlichen Chemikalien durch Tierfleisch, das für den menschlichen Verzehr bestimmt ist, in die Nahrungskette gelangen, ist noch nicht ausgelotet, jedoch sehr real.

Viele Ernten stammen von Blumen und Blütenpflanzen. Blumen produzieren Pollen zur Befruchtung und Fortpflanzung. Nahrungsmittelpflanzen vermehren sich mittels Selbstbefruchtung und/oder mit Hilfe des Pollens anderer Pflanzen, der große Entfernungen zurücklegen kann. Pollen von Pharma-Feldfrüchten, die genetisch eingebrachte Pestizide, Pharmazeutika oder sogar Industriechemikalien enthalten können, sind kaum jemals in Schach zu halten. Winde, Vögel, Wild und Regenwasser, das in die Flüsse rinnt, vermögen diese verseuchten Saaten Hunderte von Kilometern weit wegzubefördern. Mit der Zeit werden sie jede Lebensmittelpflanze unter der Sonne verändern.

Und Gott sprach: Die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut, das Samen hervorbringe, Fruchtbäume, die Frucht tragen nach ihrer Art, in welcher ihr Same sei auf der Erde! Und es ward also. Und die Erde brachte Gras hervor, Kraut, das Samen hervorbringt nach seiner Art, und Bäume, die Frucht tragen, in welcher ihr Same ist nach ihrer Art. Und Gott sah, daß es gut war. Und es ward Abend und es ward Morgen: dritter Tag. (Genesis 1:11-13 UELB)

Kürzlich las ich in der Zeitschrift Discover einen Artikel mit dem Titel: „Terminator-Gene: noch ein Wunder-Schlamassel dank Biotechnologie.“

Die Delta and Pine Land Company ... arbeitet auf dem Gebiet der Landwirtschaft an einer wahren Zeitbombe – einem alles auslöschenden Terminator- Gen.

Pflanzen, die mit einem Terminator-Gen ausgestattet sind, wachsen genauso wie andere Pflanzen – mit einem entscheidenden Unterschied: die Landwirte können nichts mit dem Samen, den sie produzieren, anbauen. Dieses Meisterstück der Gentechnologie hat einen Aufruhr im Weltklasseformat ausgelöst... Das Terminator-Gen - seinen Herstellern eher als Technology Protection System (Technologie-Schutz-System; A.d.Ü.) geläufig, ist entweder eine großartige Vorsichtsmaßnahme gegen mögliche Gefahren, die in der tapferen neuen Welt der Biotechnologie lauern, oder aber es ist eine Bedrohung der Lebensmittelversorgung der Welt...

Das Ausmaß des Problems ist unvorstellbar groß: In den Entwicklungsländern hängt mehr als 1 Milliarde Menschen Jahr für Jahr von eingespartem Saatgut ab. Zwei Drittel des Teils der afrikanischen Bevölkerung, der in der Übergangszone zur Sahara lebt, bestreiten ihren Lebensunterhalt mittels kleiner Landwirtschaftsbetriebe, die geringe Erträge abwerfen. Kritiker behaupten, daß die Terminator-Technologie, wenn sie einmal Fuß gefaßt habe, mit jeder anderen Verbesserung der Pflanzenentwicklung verknüpft werde, so daß Landwirte, die nicht willens oder nicht in der Lage sind, neues Saatgut zu bezahlen, mit überholten, minderwertigen Sorten vorlieb nehmen müssen...

Pat Mooney ist leitender Direktor der ETC-Group, einer Fürsprecher-Organisation in Winnipeg, Manitoba. Er sagt, selbst wenn Käufe von Terminator-Saatgut subventioniert würden, könnte die Abhängigkeit davon verheerend werden. „Wenn die Wirtschaftshilfe versiegt, ziehen sich die Terminator-Firmen zurück und lassen kein Saatkorn zurück.“

Im Alten Testament war es dem Volk Gottes untersagt, Rinder mittels Kreuzung zu züchten, auf den Feldern verschiedene Arten von Samen auszusäen oder Gewänder zu tragen, die aus gemischten Geweben hergestellt waren (Levitikus 19:19). Manipulationen mit Genspleißung sind mindestens ebenso gesundheitsschädigend, wenn nicht sogar um ein Mehrfaches schädlicher.

Der Mensch verändert jedes ursprüngliche, nährende Saatkorn, das Gott wachsen ließ und für „gut“ befand. Genspaltende Veränderungen haben eine technologische Kettenreaktion ausgelöst, welche das von Natur her ausgewogene genetische Baumuster Tausender von Insektenarten sowie anderer Tiere und Pflanzen verändern könnte. Profitgier ohne soziales Verantwortungsbewußtsein ist das Kennzeichen der Philosophie Satans.

Unsere Erde steht am Scheideweg zum endgültigen biologischen Ruin. Das Weltgefüge ist auf unaufhaltsamem Kollisionskurs zur Selbstvernichtung hin. Zahlreiche Völker kämpfen ums Überleben, weil Nahrung und Öl für weite Teile der Weltbevölkerung unerreichbar werden. Viele dieser Überlebenskämpfe erweisen sich als religiöse Konflikte zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen.

Es scheint keine Möglichkeit zu geben, die zerstörerische Richtung, die unser Planet eingeschlagen hat, noch umzukehren. Die Apokalypse muß eintreten, um diesem Irrsinn Einhalt zu gebieten, ehe Gottes ursprüngliche Nährpflanzen genetisch verändert sind und von der Erde verschwinden.

Um Ihnen einen raschen Einblick in die ökologische Situation zu geben, in der sich unsere Erde befindet, möchte ich ein paar Statistiken aus einer kartographischen Darstellung, betitelt „A World Transformed“ (dtsch. etwa: „Eine umgeformte Welt“ A.d.Ü.), zitieren, die in der September 2002-Ausgabe der Zeitschrift National Geographic erschienen ist.

Ozeane in Gefahr
Nahezu 60% unserer Korallenriffe sind durch menschliche Eingriffe bedroht. Etwa 70% der wichtigsten kommerziell genutzten Fischgründe sind infolge Raubbaus erschöpft, überfischt oder über den maximal vertretbaren Ertrag hinaus ausgebeutet.

Die verwundbaren Böden der Erde
Zirka 15 bis 20 cm Ackerkrume sind alles, was zwischen Ernährtsein und Hungern steht. Jahr für Jahr geht jedoch ein riesiger Schwaden Ackerbauland durch Erosion, Salzansammlung und andere Formen der Bodenentwertung verloren. Seit dem 2. Weltkrieg (1945) sind durch die Entwertung von Böden die weltweit erzielten Lebensmittelerträge um 13% zurückgegangen.

Fehlende Wälder
Wälder sind die Lungen des Erdballs. Sie binden riesige Mengen an Kohlendioxid und geben dafür Sauerstoff ab. Die Wälder bewahren die Böden, halten das Wasser frisch und schützen obendrein bis zu 90% aller auf der Erde heimischen Arten. Die Hälfte der Wälder, wie sie noch vor 8000 Jahren die Erde bedeckten, sind inzwischen vernichtet.

Wasserknappheit
Jedes Lebewesen ist auf Wasser angewiesen. Es ist so nötig zum Leben wie die Luft. Dennoch lebt ein Drittel der Weltbevölkerung in Ländern, wo die Wasserversorgung oft unzureichend ist. Wieder aufbereitetes Wasser macht weniger als ein Promille des gesamten Wasserverbrauchs auf der Erde aus. Viele der großen Stromgebiete der Welt leiden nun unter Verseuchung, exzessiver Ausbeutung und politischen Konflikten.

Unsere Atemluft
Für Millionen Menschen auf der ganzen Welt ist schlicht schon das Atmen zu einer riskanten Angelegenheit geworden. Schätzungsweise drei Millionen Menschen sterben jedes Jahr an den Auswirkungen von Schadstoffen, die durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe entstehen. Kinder in den aufstrebenden Megastädten der Welt sind die Meistgeschädigten; sie atmen oftmals zwei- bis achtmal mehr krankmachende Substanzen ein, als von der Weltgesundheitsorganisation für unbedenklich erachtet wird.

Die Invasion von „Fremdlingen“
Die Erde wird in zunehmendem Maße und rasch von Hunderten aggressiver Pflanzenarten in Besitz genommen, die entweder wissentlich oder unabsichtlich von Menschenhand verbreitet werden. Derartige Eindringlinge kosten die USA nahezu $140 Milliarden pro Jahr an Verlusten in der Landwirtschaft, in der Forstwirtschaft und anderen Bereichen der Wirtschaft. Nach der Zerstörung des Lebensraums und angesichts der Vernichtungsrate bei Brennstoffen, die einhundert- bis eintausendmal größer sind als normal, werden diese Pflanzenarten inzwischen als die zweitgrößte Bedrohung für die einheimische Pflanzen- und Tierwelt angesehen. Ein Viertel sämtlicher Säugetiere und Fischarten ist jetzt ebenso gefährdet, wie es ein Fünftel der Reptilien und Amphibien und ein Zehntel aller Vögel sind.

Energie-Orgie
Eingangs des 21.Jahrhunderts funktioniert die Zivilisation noch immer auf Grundlage von Dünger, der in Form von fossilen Brennstoffen aus ferner Vergangenheit stammt. Durch das Verbrennen von Öl, Naturgas und Kohle werden 85% der kommerziell genutzten Energie erzeugt und 80% aller vom Menschen hervorgerufenen Emissionen an Kohlendioxid verursacht. Der Energiebedarf hat sich in den vergangenen drei Dekaden nahezu verdoppelt, und es steht zu erwarten, daß er bis zum Jahr 2020 um weitere 60% ansteigen wird.

Trotz aller ökumenischer Bewegungen auf der Welt und dem Verlangen der Menschen auf dem gesamten Globus nach Frieden, erzwingt das Zeitalter des Kapitalismus jetzt schon Veränderungen, auf die niemand vorbereitet ist. Dieser geschwinde, kettenreaktionsartig erfolgende wirtschaftliche Wandel verstärkt die Gegensätzlichkeit uralter Wertsysteme zugunsten eines totalen sozialen und ökonomischen Zusammenbruchs. Wir sind dabei, in eine nie dagewesene Phase des weltumspannenden politischen, wirtschaftlichen und spirituellen Chaos einzutreten. Keine Nation kann oder wird den daraus erwachsenden Konsequenzen entrinnen.

Die westliche Welt mit ihrer historisch-christlichen Kultur wird nun seitens der meisten anderen Völker als eine begriffen, die gänzlich von materiellen Werten bestimmt ist. Die meisten Amerikaner leben in einer Sphäre des Komforts, des übersteigerten Konsums, der hohen Einkommen und leicht verfügbaren Kredite. Die Menschen in Drittwelt-Ländern sehen in den Vereinigten Staaten häufig einen tyrannischen Militär- und Kommerzkoloss, der durch unbändige Habgier und moralischen Verfall gekennzeichnet ist.

Im Gegensatz dazu leidet die islamische Gesellschaft an verschlepptem ökonomischem Wachstum, niedrigem Lebensstandard und einem Bildungsrückstand, an dem sich seit Jahrhunderten nichts geändert hat. Neunzig Prozent der moslemischen Frauen und Mädchen sind ungebildet und werden in stummer Knechtschaft gehalten. Obgleich der Islam sich gegen das Anhäufen von Reichtümern ausspricht, liefert er doch auch wenig Anreiz dafür, wenigstens das Ausmaß der Armut, unter der die meisten Bürger islamischer Staaten leiden, zu verringern.

Die islamische Religion kollidiert nun außerhalb ihrer Grenzen mit fremden Weltanschauungen. Verursacht durch Internet, Fernsehen und weltweiten Tourismus werden die Muslime nicht länger gegen von außen kommende Einflüsse abgeschirmt. Millionen sind mittlerweile aus islamischen Ländern nach Europa und Amerika emigriert, weil sie wirtschaftliche Chancen und politische Freiheiten suchten, die sie in ihren Heimatländern nicht finden konnten.

Der wachsende Einfluss der westlichen Kultur hat zu einer militanten Reaktion innerhalb der arabischen Sphäre der dogmatisch-islamischen, fundamentalistischen Splittergruppen geführt. Angeheizt vom Haß gegen den Zionismus und Israel, führen diese radikalen Dschihad-Kämpfer Krieg gegen die westlich orientierte Form der Aufklärung eines weltumspannenden Kapitalismus.

Überall umgeben uns auch Warnsignale einer vom Zusammenbruch bedrohten amerikanischen Kultur. Unsere Verfassung ist von einer korrupten Rechtskultur neu interpretiert worden, um jeglichen Bezug zu unserem wahren religiösen Erbe auszulöschen. Die Väter der Verfassung mühten sich redlich, schriftlich komplizierte Rechtsgrundsätze zu formulieren, gemäß denen künftig das Volk regiert werden sollte. Inzwischen ist Amerika auf dem unseligen Weg, systematisch die Grundfeste der christlichen Werte, die unsere Gründerväter in der Verfassung verankert hatten, zu unterminieren. In den Hörsälen der öffentlichen Bildungsinstitute ist die Bibel nunmehr verfemt, wird die Flagge öffentlich verunglimpft und werden gerade große Bemühungen unternommen, jegliche grafische Wiedergaben der Losung „In God We Trust“ von den Geldscheinen und Münzen der US-Währung zu verbannen.

Im Jahr 1782 kam es zu einer Verknappung von Bibeln in den gerade unabhängig gewordenen amerikanischen Kolonien. Also faßte der Kongreß der Vereinigten Staaten den Beschluß, 20.000 Bibeln in englischer Sprache zu importieren. Als dieses Bemühen scheiterte, verabschiedete der Kongreß eine weitere Resolution, die dem amerikanischen Patrioten Robert Aitken die Erlaubnis erteilte, eine englischsprachige Bibel zu veröffentlichen. Der Kongreß lobte „das fromme und löbliche Unterfangen von Mr. Aitken“ sehr und empfahl diese Bibel allen Einwohnern der Vereinigten Staaten. Es wurden 10.000 Exemplare der Aitken-Bibel (auch bekannt als „Bibel der amerikanischen Revolution“) gedruckt. Heute existieren nur noch dreißig oder vierzig Stück davon, die Zeugnis dafür ablegen, daß die Gründer unserer Nation gottesfürchtige Menschen waren, die sich dem höheren Gesetz des Gottes von Israel unterwarfen.

In den ersten Monaten des Jahres 2003 stand in einer Gerichtsrotunde in Montgomery, Alabama, ein Monument aus Granit, in das die biblischen Zehn Gebote eingemeißelt waren. Die Rotunde ist ein öffentlicher Ort, den Rechtsanwälte, Richter und Gesetzgeber auf dem Weg zu ihren Rechtsgeschäften täglich passieren. Diese Skulptur diente als ständige Mahnung an die Gesetze, welche die westliche Zivilisation seit ihrem Anbeginn in Gang gehalten haben - Gesetze, die seit Tausenden von Jahren ihre Gültigkeit haben, wie z.B.: „Du sollst nicht falsches Zeugnis ablegen“, „Du sollst nicht stehlen“, „Du sollst nicht lügen“, „Du sollst nicht begehren“, „Du sollst nicht morden“. Diese Gesetze waren für die Formulierung der amerikanischen Verfassung von fundamentaler Bedeutung. Am 27. August 2003 jedoch wurde das Mahnmal durch richterlichen Beschluß entfernt.

Ein paar atheistischen Rechtsanwälten und Richtern ist es gelungen, die amerikanische Verfassung von dem Grundsatz „Wir, das Volk“ abzukoppeln und ihn durch Gesetze der Gier und der Verdorbenheit spezieller Interessen zu ersetzen. Doch die Amerikaner haben diesen destruktiven Philosophien gegenüber kaum Widerstand erkennen lassen.

Es ist noch keine hundert Jahre her, daß die Bolschewisten in Russland die atheistische Sowjetunion gründeten. Die Faschististen nahmen ihrerseits Italien ein, was dann Adolf Hitlers zum Aufstieg verhalf. Das Naziregime verübte in Gettos und Arbeitslagern die systematische Vernichtung von geschätzten 14 Millionen Menschen, einschließlich 6 Millionen Juden in Konzentrationslagern. Die Faschisten entfachten den 2. Weltkrieg, welcher einen Großteil von Europa und Asien in Schutt und Asche legte. Heute heißt Amerika ähnlich gottlose Gesetze willkommen und bemüht sich, den eklatanten moralischen Verfall unseres heutigen Zeitalters zu legalisieren.

Wir lassen die Tötung von Millionen unschuldiger Menschenkinder zu, einfach weil sie uns lästig fallen und sie mit dem Lebensstil von gewissen Leuten kollidieren. Dieser Mangel an Respekt gegenüber dem Leben, der sich in Angriffen auf schutzlose menschliche Babies äußert, stellt Hitler und Stalin noch in den Schatten. Amerika hat auf diese Weise bereits Millionen von potentiell zukünftigen Wissenschaftlern, Musikern und politischen Führern getötet. Wir haben Personen beseitigt, die möglicherweise mitgeholfen hätten, die kommenden Probleme Amerikas (wenn nicht sogar der Welt) zu lösen.

Während Christen abwartend dabeistehen und zusehen, werden in Abtreibungsfabriken menschliche Körperteile gewonnen, um sie für wissenschaftliche Experimente zu verwenden. Die große Ironie besteht darin, daß dieses Töten wehrloser Personen diejenigen Frauen, welche die Abtreibung vornehmen lassen, nichts kostet, wir jedoch zahlen Millionen Dollars an Rechtsanwaltshonoraren, um gefaßte Mörder vor dem Gefängnis zu bewahren. Unsere Filme, das organisierte Verbrechen und Kinderpornographie erzeugen weltweiten Haß. Millionen von Menschen nagen am Hungertuch, während amerikanische Bosse ihre Geschäftsbücher manipulieren, um sich obszöne Profite zu sichern.

Die Vereinigten Staaten sind immer noch der Welt größter Waffenhändler, und regelmäßig entsorgen sie ihr veraltetes militärisches Gerät in den ärmsten Ländern. Kriege zerstören die Infrastruktur (Wasser, Abwasser, Elektrizität und Brücken) der Drittwelt-Länder. Dann bauen Unternehmensgiganten die zerstörten Einrichtungen zu einem hohen Preis wieder auf, damit sie für die Nutzung derselben noch höhere Gebühren kassieren und so diese Staaten kontrollieren können. Die Weltbank stellt armen Ländern Darlehen zur Verfügung, weil sie es nicht anders bezahlen können. Im Endeffekt fallen die Schuldnerländer unter die Herrschaft der reichen Weltelite.

Gott muß jegliche Nation oder Gesellschaft nach den Maßstäben Seiner Heiligkeit behandeln, und da wird Amerika keine Ausnahme bilden. Er wird das Übel auf nationaler Ebene bestrafen. Auf individueller Basis jedoch ist Gott unendlich barmherzig. Er versorgt die Wunden derer, die verletzt wurden und macht uns wieder heil für ein zukünftiges Leben. Ich finde Trost in der Gewißheit, daß Gott in Seiner großen Gnade uns alle unsere Fehltritte vergibt und uns ein besseres Leben in der Zukunft verheißt.

Es ist Ihre persönliche Entscheidung, ob Sie Jesus Christus erlauben wollen, in Ihr Leben zu treten, damit Sie in Gottes Augen vervollkommnet werden können. Er lädt jeden ein, zu Ihm zu kommen, damit er geläutert und gestärkt werde, weil Jesus alle unsere Sünden am Kreuz auf sich nahm. Gott wird uns willkommen heißen, weil das Blut Seines Sohnes uns mit Gott versöhnt. Für diejenigen, die Gott lieben, gibt es keine Verdammnis mehr.

Also ist jetzt keine Verdammnis für die, welche in Christo Jesu sind. (Römer 8:1 UELB)

In Zukunft werden viele Christen zugrunde gehen; andere werden durchkommen. Wie zu Zeiten Noahs wird ein kleiner Rest die Saat sein für eine andere Zukunft auf Erden.

Die Schrift an der Wand

Daniel berichtet die Geschichte einer Handschrift an der Wand. Als der König von Babylon gerade ein Gelage feierte, erschien an der Wand ein mysteriöser Gottesspruch mit dem Wortlaut: MENE; TEKEL; UPHARSIN.

Der Sinn dieser aramäischen Worte ist wie folgt:

Laut dem biblischen Bericht erklärt Daniel dem König Belsazar die Bedeutung dieser Nachricht so:

Mene: Gott hat die Tage deiner Herrschaft gezählt und zu einem Ende gebracht. Tekel: Du bist gewogen und zu leicht befunden worden. Upharsin: Dein Königreich ist geteilt.“ (Daniel 5:26-28).

Diese Botschaft trifft auch auf unsere gegenwärtige Zeit noch zu. Das System der letzten Welt wird nach denselben Regeln beurteilt werden, die auch auf die erste Zivilisation zu Noahs Tagen zutrafen.

Seit Tausenden von Jahren lebt der Mensch unter Mißachtung der göttlichen Offenbarung und leugnet Gottes Existenz. Die Sonne schenkt uns kostenlos Energie, die Jahreszeiten kommen und gehen seit Urzeiten im Rhythmus, und die Erde liefert stets leistungsstark ihre Nahrung. Dennoch hat der Mensch immer nur das Seine im Sinn und versäumt es, dem Herrn für seine Gaben zu danken.

Unser liebender und langmütiger Gott hat eine Zeit vorherbestimmt, da er seinem Zorn freien Lauf lassen wird, um der Menschheit eine Lektion zu erteilen, die ungeheure Wirkung auf künftige Generationen haben wird. Er wird dem Menschen seinen göttlichen Schutz entziehen, ihn auf sich allein stellen und Satan erlauben, sieben Jahre lang unumschränkt auf der Erde zu herrschen. Im Erleben dieses schrecklichen Zusammenpralls wird die Menschheit schließlich das Übel erkennen, dem sie gedient und gehorcht hat, statt Gott die Ihm geschuldete Ehre zu erweisen.

Diese sieben qualvollen Jahre geben die Bühne ab für den ersten Reiter des Buchs der Offenbarung; es wird dies für alle Völker eine Zeit schwerer Leiden sein.

Im Verlauf der Apokalypse werden die drei wichtigsten Akteure die ihnen zugedachten Rollen spielen, so wie es der Schöpfer im vorhinein bestimmt hatte. Ein Reiter ist Satan, der zweite unser atheistisches politisches System, und der dritte ist das jüdische Volk, Israel, das den Funken bilden wird, welches das Pulverfaß zum Explodieren bringt. Um die Apokalypse zur Gänze zu verstehen, muß man diese Akteure ganz aus der Perspektive Gottes betrachten.

Satan: der erste Akteur

Lange bevor der Mensch die Bildfläche betrat, war im himmlischen Reich schon beschlossen, Satans Herrschaft ein Ende zu bereiten. Gottes Plan setzte mit Luzifers Ausschluß von der himmlischen Regentschaft, jedoch nicht von der himmlischen (fünften) Dimension, ein.

Nachdem dieser gefallene Engel aus dem höchsten Regierungsamt im himmlischen Reich entfernt worden war, schuf Gott die Erde. Er bevölkerte sie mit menschlichen Wesen und gab Satan die Verfügungsgewalt über sie, damit dieser die Vorstellungen und Philosophien umsetzen konnte, die er vormals keck in Gegenwart Gottes, des Allmächtigen, verkündet hatte.

Vollkommen warst du in deinen Wegen von dem Tage an, da du geschaffen worden, bis Unrecht an dir gefunden wurde. Durch die Größe deines Handels wurde dein Inneres mit Gewalttat erfüllt, und du sündigtest; und ich habe dich entweiht vom Berge Gottes hinweg und habe dich, du schirmender Cherub, vertilgt aus der Mitte der feurigen Steine. (Hesekiel 28:15-16 UELB)

Während der Apokalypse auf Erden bricht im Himmel ein Krieg aus. Das wird Satans letztes Gefecht sein. Erzengel Michael und seine Batallione werden alles Böse, alle unreinen Geister, Dämonen und gefallenen Engel aus dem Himmel vertreiben. Diese himmlische Apokalypse wird sich im Verlauf des 7. Abschnitts der irdischen Apokalypse zutragen (nach der Sieben-Jahre-Tabelle der Apokalypse).

Und es entstand ein Kampf in dem Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen. Und der Drache kämpfte und seine Engel; und sie siegten nicht ob, auch wurde ihre Stätte nicht mehr in dem Himmel gefunden. Und es wurde geworfen der große Drache, die alte Schlange, welcher Teufel und Satan genannt wird, der den ganzen Erdkreis verführt, geworfen wurde er auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen. (Offenbarung 12:7-9 UELB)

Der Himmel wird von allen bösen Einflüssen gesäubert; auf der Erde jedoch wird es Satan gestattet sein, seine Rebellion im Laufe der Apokalypse fast drei weitere Jahre fortzuführen.

Und ich sah einen Engel aus dem Himmel herniederkommen, welcher den Schlüssel des Abgrundes und eine große Kette in seiner Hand hatte. Und er griff den Drachen, die alte Schlange, welche der Teufel und der Satan ist; und er band ihn tausend Jahre, und warf ihn in den Abgrund und schloß zu und versiegelte über ihm, auf daß er nicht mehr die Nationen verführe, bis die tausend Jahre vollendet wären. Nach diesem muß er eine kleine Zeit gelöst werden. (Offenbarung 20:1-3 UELB)

Vor dem Ende des 12. Zeitabschnitts (17. September 2015) wird Satan in der Unterwelt tausend Jahre lang eingekerkert. Nach Ablauf dieser Zeit wird ihm erneut gestattet, die menschliche Rasse zu versuchen, und er wird Erfolg haben, da ein ahnungsloser Teil der menschlichen Rasse nicht gelernt haben wird, dem Teufel zu widerstehen. Gott jedoch wird dem Einfluß des Bösen auf die Menschen ein Ende bereiten, indem er alles Leben auf dieser Erde vernichtet. Es wird eine neue Erde geben und das Leben in einer anderen Dimension weitergehen.

Und der Teufel, der sie verführte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo sowohl das Tier ist als auch der falsche Prophet; und sie werden Tag und Nacht gepeinigt werden von Ewigkeit zu Ewigkeit. (Offenbarung 20:10 UELB)

Am Ende der Zeiten werden Satan und seine Engel in den Feuersee, ein schwarzes Loch im Universum, geworfen und auf immer vernichtet sein.

Das weltpolitische System: der zweite Akteur

König Nebukadnezar wird in alten Geschichtsbüchern als Herrscher über das erste große Imperium erwähnt. Der Bibel zufolge hatte der König einen Traum von solcher Bedeutungsschwere, daß er alle seine weisen Männer zu seiner Festungsresidenz kommen ließ: die gebildete Elite, die Zauberer, die herrschende Schicht der Chaldäer und die Astrologen.

Viele hatten dafür Hunderte von Kilometern zurückzulegen. Als alle versammelt waren, sahen sie sich einer unlösbaren Aufgabe ausgesetzt: den Traum des Königs zu deuten. Es war ihnen bewußt, daß Nebukadnezar mit einem einzigen Fingerschnippen befehlen konnte, jemandem den Kopf abzuschlagen oder ihn in den Löwenkäfig zu werfen, damit er von den hungrigen Bestien zerfleischt werde.

Zum Entsetzen eines jeden Anwesenden war niemand in der Lage, des Königs Traum zu interpretieren. Doch kurz bevor Nebukadnezar die Order gab, sie alle hinzurichten, erinnerte sich einer der am Hof Versammelten eines Mannes, der als Jüngling in Jerusalem gefangen genommen und nach Babylon gebracht worden war, wo man ihn in Nebukadnezars riesigem Reich für eine Verwaltungsaufgabe ausbildete. Da seine Zeitgenossen behaupteten, daß der Geist Gottes in ihm sei, wurde Daniel in Belsazar umbenannt, da so der Name des babylonischen Lieblingsgottes des Königs lautet. Daniel, inzwischen viel älter geworden, war ein hoch geachteter und fähiger Verwalter.

Jedermann am Hof schlug vor, Nebukadnezar solle Daniel/Belsazar auffordern, den „Geist der heiligen Götter“ anzurufen, um festzustellen, ob dieser dem König sagen könne, was er zu wissen begehre (bei dem Daniel innewohnenden „Geist“ handelt es sich offenbar um den denselben Heiligen Geist, der sich mehr als 500 Jahre später im Detail zu erkennen gibt und in der Apostelgeschichte als auch in den Episteln des Neuen Testaments beschrieben ist).

Daniel wurde zum König gerufen und erhielt die Anweisung, des Königs Traum zu hören und zu deuten. Nebukadnezar berichtete nun Daniel:

Was nun die Gesichte meines Hauptes auf meinem Lager betrifft, so sah ich:

Und siehe, ein Baum stand mitten auf der Erde, und seine Höhe war gewaltig. Der Baum wurde groß und stark, und seine Höhe reichte bis an den Himmel, und er wurde gesehen bis an das Ende der ganzen Erde; sein Laub war schön und seine Frucht zahlreich, und es war Nahrung an ihm für alle; die Tiere des Feldes fanden Schatten unter ihm, und die Vögel des Himmels wohnten in seinen Zweigen, und alles Fleisch nährte sich von ihm. Ich schaute in den Gesichten meines Hauptes auf meinem Lager, und siehe, ein Wächter und Heiliger stieg vom Himmel hernieder.

Er rief mit Macht und sprach also: Hauet den Baum um und schneidet seine Zweige weg; streifet sein Laub ab und streuet seine Frucht umher! die Tiere unter ihm sollen wegfliehen und die Vögel aus seinen Zweigen! Doch seinen Wurzelstock lasset in der Erde, und zwar in Fesseln von Eisen und Erz, im Grase des Feldes; und von dem Tau des Himmels werde er benetzt, und mit den Tieren habe er teil an dem Kraut der Erde. Sein menschliches Herz werde verwandelt und das Herz eines Tieres ihm gegeben; und sieben Zeiten sollen über ihm vergehen.

Was nun die Gesichte meines Hauptes auf meinem Lager betrifft, so sah ich: und siehe, ein Baum stand mitten auf der Erde, und seine Höhe war gewaltig.

Der Baum wurde groß und stark, und seine Höhe reichte bis an den Himmel, und er wurde gesehen bis an das Ende der ganzen Erde;

sein Laub war schön und seine Frucht zahlreich, und es war Nahrung an ihm für alle; die Tiere des Feldes fanden Schatten unter ihm, und die Vögel des Himmels wohnten in seinen Zweigen, und alles Fleisch nährte sich von ihm.

Ich schaute in den Gesichten meines Hauptes auf meinem Lager, und siehe, ein Wächter und Heiliger stieg vom Himmel hernieder.

Er rief mit Macht und sprach also: Hauet den Baum um und schneidet seine Zweige weg; streifet sein Laub ab und streuet seine Frucht umher! die Tiere unter ihm sollen wegfliehen und die Vögel aus seinen Zweigen!

Doch seinen Wurzelstock lasset in der Erde, und zwar in Fesseln von Eisen und Erz, im Grase des Feldes; und von dem Tau des Himmels werde er benetzt, und mit den Tieren habe er teil an dem Kraut der Erde.

Sein menschliches Herz werde verwandelt und das Herz eines Tieres ihm gegeben; und sieben Zeiten sollen über ihm vergehen.

Durch Beschluß der Wächter ist dieser Ausspruch, und ein Befehl der Heiligen ist diese Sache: auf daß die Lebenden erkennen, daß der Höchste über das Königtum der Menschen herrscht und es verleiht, wem er will, und den Niedrigsten der Menschen darüber bestellt.

Diesen Traum habe ich, der König Nebukadnezar, gesehen; und du, Beltsazar, sage seine Deutung, da alle Weisen meines Königreichs mir die Deutung nicht kundzutun vermögen; du aber vermagst es, weil der Geist der heiligen Götter in dir ist." (Daniel 4:1-18 UELB)

Obwohl zunächst bestürzt und nicht gewillt, dem König die schlechte Nachricht mitzuteilen, enthüllte Daniel ihm schließlich das Geheimnis doch. Der Gefahr für sein Leben nicht achtend, trug Daniel tapfer vor, was der Heilige Geist ihm geoffenbart hatte.

Daniel erklärte, der Traum enthalte die Weissagung, daß der König für die Dauer von sieben Jahren seinen Verstand verlieren und gleich einem Tier werde. Als solches werde er in seinem eigenen Palastgarten vor allen verborgen sein Leben fristen. Man werde den „großen Baum“ fällen und seinen Stumpf und seine Wurzeln mit Eisen und Bronze beschlagen – ein Sinnbild für die Bewahrung seiner Herrschaft. Dieses Ereignis sollte ein Zeichen setzen an alle, die der Himmel regiert, und seine Auslegung ist eindeutig. Sobald der König den Einen, der über Aufstieg und Untergang irdischer Königsreiche befindet, anerkennt, würde seine Gesundheit zurückkehren, und seine Ehre, Größe und Machtstellung wären wiederhergestellt.

Ein Jahr später erfüllte sich der erste Teil von Daniels Weissagung. Der König wurde irre und gebärdete sich sieben Jahre lang wie ein Tier. Doch nicht alles an Daniels Vision trug sich zu – weder tatsächlich noch symbolisch. Der „große Baum“ versinnbildlicht das Reich des Königs, das nicht unterging. Es bestand weiter. Das deutet darauf hin, daß der Baum-Teil der Prophezeiung weiterhin seiner Erfüllung harrt.

Die Februar 2004-Ausgabe der Zeitschrift Midnight Call enthielt einen interessanten Artikel von einem Fachmann für weltweites Portfolio-Management, Mr. Wilfred Hahn. Dieser Artikel bietet eine faszinierende Sichtweise der in Daniel 4:1-18 enthaltenen Weissagungen.

Der Autor, ein Experte auf dem Gebiet des Weltfinanzmarktes, zeigt, wie unser kapitalistisches Weltsystem, gleich dem großen Baum im Traum des Königs, seine Wurzeln im alten Babylonischen Reich hat. Er glaubt, Daniels Prophezeiung deute darauf hin, daß unser augenblickliches Finanzsystem in Zukunft völlig daniederliegen wird. „Finanzmärkte sind wahnsinnig und sprunghaft“, führt Hahn aus. „Die Wirtschafts- und Handelssysteme der Welt ächzen unter Unausgewogenheiten und hohen Risiken. Es ist nicht abwegig, zu dem Schluß zu kommen, daß es bis zum Jüngsten Gericht nicht mehr lange dauern kann.“

Hahn sieht den nicht erfüllten Teil von Nebukadnezars Traum im Licht der bevorstehenden siebenjährigen Apokalypse. Durch Abgleich mit dem Zahlensystem des hebräischen Alphabets interpretiere ich den Baum in dem Traum als Symbol für das Reich Satans, das niedergerissen wird. Die Wurzel des Baums, beschlagen mit Eisen und Bronze, repräsentiert die Finanzsysteme von der Bronzezeit (die Ära der Babylonier, die das Geld erfanden) bis in unsere moderne Eisenzeit hinein (Silikon-Chips, Flugzeuge und Raketen).

In den folgenden Versen der Offenbarung wird geweissagt, daß ein Engel mit einer Eisenkette vom Himmel herabkommen und Satan in der Unterwelt anketten wird:

Und ich sah einen Engel aus dem Himmel herniederkommen, welcher den Schlüssel des Abgrundes und eine große Kette in seiner Hand hatte. Und er griff den Drachen, die alte Schlange, welche der Teufel und der Satan ist; und er band ihn tausend Jahre und warf ihn in den Abgrund und schloß zu und versiegelte über ihm, auf daß er nicht mehr die Nationen verführe, bis die tausend Jahre vollendet wären. Nach diesem muß er eine kleine Zeit gelöst werden. (Offenbarung 20:1-3 UELB)

Satans kommerzielles Weltsystem wird dann noch immer im Boden verwurzelt sein, doch der aus jenem System gezogene Profit wird nie wieder nur ein paar Individuen oder Unternehmen zufließen.

Moderne multinationale Firmen sind mittlerweile mächtiger als viele Staaten. Wie der Baum, dessen Krone in das Himmelreich ragt, strecken sie ihre wirtschaftlichen Wurzeln aus, um auf der ganzen Welt die Arbeiter zu unterdrücken und zu versklaven. Im kommenden tausendjährigen Reich von Jesus Christus werden die „Baumwurzeln“ gefesselt bleiben, so daß sie sich niemals mehr zu einer Weltmacht auswachsen können, um die Erde zu verwüsten.

König Nebukadnezar steht für ein Weltsystem von Kommerz und Bildung der höchsten Kategorie – die Machtstruktur, die in unserer jetzigen Zivilisation existent ist – das völliger Entwertung anheimfallen wird und auf die Ebene eines Tiers in der Natur absinkt, bar jeglichen menschlichen Verstands oder Erbarmens, absolut unbeseelt. Und das wird sieben Jahre lang so bleiben - wie bei Nebukadnezar.

Die Bewohner der Erde, die so lange Gott leugneten und dem Schöpfer die Ehre verwehrten, die ihm zukommt, werden einem sieben Jahre dauernden, zutiefst erniedrigenden Leben entgegensehen, das dem von Tieren gleicht, die einander über faulendem Abfall zerfleischen. Millionäre und Gelehrte werden gleichermaßen um ein Glas Wasser betteln, doch man wird es ihnen verweigern.

Ich habe das Chaos des 2. Weltkriegs und seine Nachwirkungen miterlebt und mit eigenen Augen gesehen, wie schwer derartige Zeiten sein können. Aber dieses Mal wird es zehnmal so schrecklich werden.

Der folgende Textabschnitt, vor Tausenden von Jahren geschrieben, ist das Vorwort zur Apokalypse. Er beschreibt detailliert, was sich während dieser sieben Jahre zutragen wird. Beachten Sie die Parallele zum Beispiel des Baums, der seiner Blätter beraubt wird und dessen Früchte zerstreut werden (die Früchte stehen für die Menschen).

Siehe, der HERR leert das Land aus und verödet es; und er kehrt seine Oberfläche um und zerstreut seine Bewohner. Und wie dem Volke, so ergeht es dem Priester; wie dem Knechte, so seinem Herrn; wie der Magd, so ihrer Gebieterin; wie dem Käufer, so dem Verkäufer; wie dem Leiher, so dem Borger; wie dem Schuldner, so seinem Gläubiger. Das Land wird völlig ausgeleert und geplündert; denn der HERR hat dieses Wort geredet. Es trauert, es welkt hin das Land; es schmachtet, es welkt hin der Erdkreis; es schmachten hin die Hohen des Volkes im Lande.

Und die Erde ist entweiht worden unter ihren Bewohnern; denn sie haben die Gesetze übertreten, die Satzung überschritten, gebrochen den ewigen Bund. Darum hat der Fluch die Erde verzehrt, und es büßen ihre Bewohner; darum sind verbrannt der Erde Bewohner, und wenig Menschen bleiben übrig.

Es trauert der Most, es schmachtet der Weinstock; es seufzen alle, die fröhlichen Herzens waren; es feiert die Freude der Tamburine, aufgehört hat der Frohlockenden Getümmel, es feiert die Freude der Laute; man trinkt keinen Wein mehr unter Gesang, bitter schmeckt das starke Getränk denen, die es trinken. Zertrümmert ist die Stadt der Öde, verschlossen jedes Haus, so daß niemand hineingeht. Klaggeschrei ob des Weines ist auf den Straßen; untergegangen ist alle Freude, weggezogen die Wonne der Erde.

Von der Stadt ist nur eine Wüste übriggeblieben, und in Trümmer zerschlagen ward das Tor. Denn so wird es geschehen inmitten der Erde, in der Mitte der Völker: wie beim Abschlagen der Oliven, wie bei der Nachlese, wenn die Weinernte zu Ende ist. Jene werden ihre Stimme erheben, werden jubeln. Ob der Majestät des HERRN jauchzen sie vom Meere her:

Darum gebet dem HERRN Ehre im Osten, auf den Inseln des Meeres dem Namen des HERRN, des Gottes Israels! Vom Ende der Erde her hören wir Gesänge: "Herrlichkeit dem Gerechten!" - Da sprach ich: Ich vergehe, ich vergehe, wehe mir! Räuber rauben, und räuberisch raubend rauben sie. Grauen und Grube und Garn über dich, Bewohner der Erde!

Und es geschieht, wer vor der Stimme des Grauens flieht, fällt in die Grube; und wer aus der Grube heraufsteigt, wird im Garne gefangen. Denn die Fenster in der Höhe tun sich auf, und es erbeben die Grundfesten der Erde.

Die Erde klafft auseinander, die Erde zerberstet, die Erde schwankt hin und her; die Erde taumelt wie ein Trunkener und schaukelt wie eine Hängematte; und schwer lastet auf ihr ihre Übertretung: und sie fällt und steht nicht wieder auf.

Und es wird geschehen an jenem Tage (während der 7. Ära), da wird der HERR heimsuchen die Heerschar der Höhe in der Höhe (Satan und seine Engel), und die Könige der Erde auf der Erde (während der 12. Ära). Und sie werden in die Grube eingesperrt, wie man Gefangene einsperrt, und in den Kerker eingeschlossen; und nach vielen Tagen werden sie heimgesucht werden.

Und der Mond wird mit Scham bedeckt und die Sonne beschämt werden; denn der HERR der Heerscharen herrscht als König auf dem Berge Zion und in Jerusalem, und vor seinen Ältesten ist Herrlichkeit. (Jesaja 24:1-23, Text in Klammern vom Autor)

Der Prophet Jesaja schrieb unter Anleitung des Heiligen Geistes. Als Gott ihm offenbarte, daß Millionen von Menschen Tod und Zerstörung erleiden würden, muß er bitterlich geweint haben. Ich weiß nicht, ob ich in der Lage wäre, in Zukunft jemandem einen derartigen Brief zu schreiben, doch wenn Gott einem aufträgt, etwas zu tun, so tut man es.

Als Jesaja solches wider Israel prophezeite, gab er inmitten der Zerstörung auch der Hoffnung Raum. Er warnte und ermutigte die Israeliten gleichermaßen: „Geht heraus aus Babel“ (Jesaja 48:20) – und das war viele Jahre, ehe der Auszug stattfand (588 v.Chr.). Als die Israeliten, wie (538 v.Chr.) vorausgesagt, aus Babylon wiederkehrten, stützten die Schriften Jesajas den Glauben und die Hoffnung der zurückkommenden Exiljuden. Jedenfalls sind die in dieser Prophezeiung beschriebenen weltweiten Katastrophen noch nicht eingetreten. All das wurde für uns niedergeschrieben, weil das Gesagte auf unser gegenwärtiges Zeitalter gemünzt ist.

Jesaja schrieb 66 Kapitel, die mit den 66 Büchern der Bibel übereinstimmen. Sein Buch scheint wie eine Miniaturbibel aufgebaut. Wenn ich in den Himmel komme, kann ich es kaum erwarten, diesem außergewöhnlichen Mann zu begegnen. Ich möchte ihm die Hand schütteln und ihm berichten, daß alles, was er auf Erden vorhersagte, tausend Jahre später so eingetroffen ist.

Israel: der dritte Akteur

Die Bibel enthüllt, daß es zwischen Gott und Israel eine spezielle Bündnisbeziehung gibt. Gott trug den Israeliten auf, seine Weissagungen sorgfältig von einer Generation zur nächsten zu überliefern und für die Welt der Zeitmesser zu sein. Die Israeliten haben in zahlreichen Fällen versagt und immer wieder zwischen Segen und Fluch geschwankt, ganz gemäß dem Bund, den Gott mit ihnen geschlossen hatte. Der Prophet Jeremia schreibt über eines von vielen Abkommen, welches der Allmächtige mit Israel traf:

So spricht der HERR, der die Sonne gesetzt hat zum Lichte bei Tage, die Ordnungen des Mondes und der Sterne zum Lichte bei Nacht, der das Meer erregt, und seine Wogen brausen, der HERR der Heerscharen ist sein Name: Wenn diese Ordnungen vor meinem Angesicht weichen werden, spricht der HERR, so soll auch der Same Israels aufhören, eine Nation zu sein vor meinem Angesicht alle Tage. So spricht der HERR: Wenn die Himmel oben gemessen, und die Grundfesten der Erde unten erforscht werden können, so will ich auch den ganzen Samen Israels verwerfen wegen alles dessen, was sie getan haben, spricht der HERR. (Jeremia 31:35-37 UELB)

Der erste Abschnitt der 7000-Jahre-Tafel der Menschheitsgeschichte endet mit der Zerstörung des ersten Tempels in Jerusalem (588 v.Chr.). Damit die beiden Tabellen an dieser entscheidenden Nahtstelle einander entsprechen, hätte der erste Teil der 7-Jahre-Tabelle der Apokalypse ebenfalls mit der Zerstörung eines Tempels enden müssen. Es existiert jedoch gegenwärtig kein Tempel in Jerusalem.

Die Zerstörung des Tempels ist eine wichtige Zeitmarkierung für die biblischen Prophetie. Sie ist entscheidend zum Verständnis der Prophetie, weil wir ja versuchen, irdische Ereignisse aus einer himmlischen Perspektive zu betrachten. Da der Tempel die irdische Wohnung Gottes, des Allmächtigen, ist, stellt er den Dreh- und Angelpunkt von allem dar, was sich auf dieser Welt zuträgt. Gehen wir doch in der Geschichte zurück und sehen, was wir aus früheren Zeiten über die Rolle des Tempels erfahren können.

Im Verlauf des Auszugs der Israeliten aus Ägypten und ihrer anschließenden Wanderungen in der Wüste (1545 v.Chr.) besuchte Gott die Erde in Gestalt einer Feuersäule, die über dem Zelt des Bundes schwebte. Im Jahr 1004 v.Chr. errichtete Salomon in Jerusalem den Tempel des Gottes der Israeliten. Der Tempel war nicht nur ein Ort der Opferhandlung und der Anbetung, er war zugleich der Thron des Herrn auf Erden. Die Schechina-Herrlichkeit, die Gegenwart des lebendigen Gottes, erfüllte den Tempel.

Und als Salomo geendigt hatte zu beten, da fuhr das Feuer vom Himmel herab und verzehrte das Brandopfer und die Schlachtopfer; und die Herrlichkeit des HERRN erfüllte das Haus. Und die Priester konnten nicht in das Haus des HERRN hineingehen, denn die Herrlichkeit des HERRN erfüllte das Haus des HERRN. Und als alle Kinder Israel das Feuer herabfahren sahen und die Herrlichkeit des HERRN über dem Hause, da beugten sie sich, mit dem Antlitz zur Erde, auf das Pflaster und beteten an, und sie priesen den HERRN, weil er gütig ist, weil seine Güte ewiglich währt. Und der König und das ganze Volk opferten Schlachtopfer vor den HERRN. (2. Chronik 7:1-4 UELB)

Nachdem das Volk Israel immer wieder gesündigt und gegen Gott rebelliert hatte, verließ schließlich die Herrlichkeit Gottes den Tempel durch das Osttor und kehrte in den Himmel zurück. Gott schützte Israel nicht länger. Im Jahr 588 v.Chr. (zum Ende des siebten 490-Jahre-Zyklus der 7000-Jahre-Tabelle der Menschheitsgeschichte) eroberte Nebukadnezar die Stadt Jerusalem und zerstörte den Tempel. Der gewohnte Anbetungsdienst fand ein jähes Ende. Tausende von Israeliten wurden getötet und die meisten der Überlebenden in die Sklaverei verkauft.

Und der HERR, der Gott ihrer Väter, sandte zu ihnen durch seine Boten, früh sich aufmachend und sendend; denn er erbarmte sich seines Volkes und seiner Wohnung. Aber sie verspotteten die Boten Gottes und verachteten seine Worte und äfften seine Propheten, bis der Grimm des HERRN gegen sein Volk stieg, daß keine Heilung mehr war. Und er ließ den König der Chaldäer wider sie heraufkommen, und der erschlug ihre Jünglinge mit dem Schwerte im Hause ihres Heiligtums: er schonte nicht des Jünglings und der Jungfrau, des Alten und des Greises: alle gab er in seine Hand. Und alle Geräte des Hauses Gottes, die großen und die kleinen, und die Schätze des Hauses des HERRN, und die Schätze des Königs und seiner Obersten: alles brachte er nach Babel.

Und sie verbrannten das Haus Gottes und rissen die Mauer von Jerusalem nieder; und alle seine Paläste verbrannten sie mit Feuer, und alle seine kostbaren Geräte verderbten sie. Und die vom Schwerte Übriggebliebenen führte er nach Babel hinweg; und sie wurden ihm und seinen Söhnen zu Knechten, bis das Königreich der Perser zur Herrschaft kam; damit erfüllt würde das Wort des HERRN durch den Mund Jeremias, bis das Land seine Sabbathe genossen hätte. Alle die Tage seiner Verwüstung hatte es Ruhe, bis siebzig Jahre voll waren. (2. Chronik 36:15-21 UELB)

Gott hatte zahlreiche Warnungen und Boten nach Israel gesandt, ehe er in die Angelegenheiten des Menschen eingriff. Doch seine Ermahnungen waren ungehört verhallt.

Als die Israeliten aus der Gefangenschaft zurückkehrten, beteten sie Gott wieder an. Die Juden hatten ein neues Bewußtsein entwickelt für die Gesetze Gottes und ihren Bund mit ihm, und seither heiligen zumindest einige von ihnen den Sabbat.

Die Geschichte nahm ihren Lauf. Es kam die Zeit, da Jesus in Jerusalem einzog und die Stadtväter vor einem weiteren Strafgericht warnte. Er war erzürnt darüber, das Sein Haus, der Tempel, in einem Supermarkt umgewandelt geworden war, voll von korrupten Rechtsgelehrten und betrügerischen Geldwechslern. Er prophezeite, daß der Tempel niedergerissen würde. Vierzig Jahre später trat dieses ein.

Wenn ihr nun den Greuel der Verwüstung, von welchem durch Daniel, den Propheten, geredet ist, stehen sehet an heiligem Orte (wer es liest, der beachte es), daß als dann die in Judäa sind, auf die Berge fliehen. (Matthäus 24:15-16 UELB)

Denn alsdann wird große Drangsal sein, dergleichen von Anfang der Welt bis jetzthin nicht gewesen ist, noch je sein wird; und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden. (Matthäus 24:21-22 UELB)

Während der jüdischen Rebellion eroberten die Römer unter Titus die Stadt und brannten den Tempel nieder. Die Vorkommnisse, die zu dieser sich A.D. 70 erfüllenden Prophezeiung führten, waren lediglich ein historisches Vorgeplänkel zum noch bevorstehenden Hauptereignis.

Da Daniels „Greuel der Verwüstung“ noch nicht eingetreten ist, steht die ursprüngliche Erfüllung der biblischen Voraussagen Jesu weiter aus. Zur vorgesehenen Zeit wird die Apokalypse einem Muster ähnlich dem von A.D. 70 folgen, wobei aber sämtliche noch ausstehenden Prophetien Wort für Wort in Erfüllung gehen werden – und zwar ausnahmslos.

Ein mögliches Datum für die Zerstörung des Dritten Tempels

Die 12. Periode der Apokalypse (22. Mai 2015 bis 21. Dezember 2015) beinhaltet die Zerstörung des noch zu bauenden Dritten Tempels in Jerusalem. Nach diesem Ereignis wird die größte Armee, die jemals an einem einzigen Ort zusammengezogen wurde, dafür sorgen, daß Israel ausradiert wird, nur um durch den Glanz der Anwesenheit Jesu bei Seiner Rückkehr ihrerseits völlig vernichtet zu werden. Diese gegenwärtige (zweite) Weltzivilisation wird enden, nachdem die letzte (siebte) Trompete erscholl und Satan der Unterwelt zugewiesen wird.

Meines Erachtens ist es möglich, die genauen Daten zu ermitteln, an denen diese Ereignisse eintreten werden. Es folgt nun eine kurze Zusammenfassung. Um eine detailliertere Beschreibung meines Forschungsvorgehens zu erhalten, lesen Sie bitte mein zweites Buch: Das Geheimnis des 17. Tammus, Die Entdeckung und Datierung der biblischen Apokalypse.

Der fünfte Monat des jüdischen Festtagekalenders heißt Av. Er fällt auf den Zeitraum Juli-August unseres säkularen Kalenders. Alten assyrischen Inschriften zufolge haben sich im Laufe der Geschichte im Monat Av viele unheilvolle Geschehnisse zugetragen. Am neunten Tag dieses Monats findet in Israel ein nationaler Trauertag statt, genannt Tisch'a be-Av (d.h. „der 9. Av“).

Der erste Tempel wurde am 9. Av 588 v.Chr. zerstört. Der zweite Tempel wurde am 9. Av 70 n.Chr. zerstört. Ich glaube, das berechtigt uns zur Vorhersage, daß der dritte Tempel am 9. Av des Jahres 2015 unserer Zeitrechnung – was dem 25. Juli 2015 entspricht – zerstört werden wird. Dieses Datum stimmt mit der letzten (zwölften) Periode der Sieben-Jahre-Tabelle der Apokalypse überein.

7-Jahre Tabelle der Apokalypse

Die MIni-Apokalypse

Die Sieben-Jahre-Tabelle der Apokalypse bestimmt den 21. Dezember 2015 als das Ende der Apokalypse. Der 25. Juli (der 9. Av) ist fünf Monate früher. Könnte es sein, daß Gott den Zeitraum verkürzen wird? Matthäus 24:15-23 deutet darauf hin, daß Gott die Zeit abkürzen wird, um den Erwählten zu retten.

Wenn ihr nun den Greuel der Verwüstung, von welchem durch Daniel, den Propheten, geredet ist, stehen sehet an heiligem Orte (wer es liest, der beachte es), daß als dann die in Judäa sind, auf die Berge fliehen; wer auf dem Dache ist, nicht hinabsteige, um die Sachen aus seinem Hause zu holen; und wer auf dem Felde ist, nicht zurückkehre, um sein Kleid zu holen. Wehe aber den Schwangeren und den Säugenden in jenen Tagen!

Betet aber, daß eure Flucht nicht im Winter geschehe, noch am Sabbath; denn alsdann wird große Drangsal sein, dergleichen von Anfang der Welt bis jetzthin nicht gewesen ist, noch je sein wird; und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden. Alsdann, wenn jemand zu euch sagt: Siehe, hier ist der Christus, oder hier! so glaubet nicht. (Matthäus 24:15-23 UELB)

Die Juden sind gegenwärtig erneut mit einem Fluch belegt, den sie sich selbst zuzuschreiben haben. Bei der Kreuzigung ihres Messias schworen sie einen Eid:

„Sein Blut möge über uns kommen und über unsere Kinder!“ (Matthäus 27:25 UELB).

Da sich die Juden weigerten, gelten zu lassen, was die Propheten eindeutig vorausgesagt hatten, wies Gott sie von sich und ließ es zu, daß sie über Jahrhunderte verfolgt und unterdrückt wurden. Sie überhörten alle Warnungen; somit wird ihnen Gottes Segen nicht länger zuteil. Kein anderes Volk hat so sehr gelitten wie die Juden.

Die Heilige Schrift prophezeit, daß die Apokalypse für die Juden eine schreckliche Zeit sein wird. Sie werden sich entscheiden müssen: entweder sie setzen ihren Widerstand gegen den HERRN fort oder sie zeigen sich bußfertig und kehren in den Bund zurück.

Obwohl Israel eine Zeit furchtbarer Gemetzel und Landzerstörungen durchmachen wird, welche die prophezeiten 1260 Tage andauern, wird ein kleiner Rest Menschen überleben. Die Armeen, die zur Zerstörung Israels zusammengeströmt sind, werden besiegt und zerschlagen. Gott wird für Sein Volk kämpfen, und Israel wird Zeuge eines der größten Wunder werden, die je auf Erden gewirkt wurden. Die Israelis werden über ihre Ablehnung des Messias Reue zeigen und als Nation verwandelt werden, um wieder der Thora zu folgen. Aufgrund der an Abraham und viele treue Propheten und Heilige der Vergangenheit ergangenen Verheißungen wird Got selber den Überlebenden all seinen Segen, sein Erbarmen und seine Liebe schenken.

Nach der Apokalypse legt Israel das Fundament für das Gebäude eines vierten Tempels. Das Allerheiligste, die Schechina – Gottes Erscheinen bei den Menschen – wird diesen Tempel wieder in der Gestalt von Jesus Christus betreten, um vom Thron Seines menschlichen Ahns, König Davids, aus zu herrschen. Dieses neue Haus Gottes wird ganz genau so errichtet werden, wie es in den Hesekiel-Kapiteln 40 bis 43 dargestellt ist.

Entsprechend Daniels 2.300-Tage-Voraussage wird der vierte Tempel (4 = Daleth, „diese Welt in dieser Zeit“) im Jahre 2018 eingeweiht werden. Diese zukünftigen Ereignisse beschreiben wir im nächsten Kapitel, welches mit dem göttliche Plan abschließt. Danach sind wir so weit, die volle Wucht der Apokalypse zu erfassen, wie sie in meinem zweiten Buch, Das Geheimnis des 17. Tammus, im einzelnen zum Ausdruck kommt.

Nach dem Abschluß der Apokalypse wird eine neue Weltregierung eingesetzt. Das Volk der Israeliten wird erneut zum Wächter über die göttlichen Wahrsprüche bestellt, und es wird allen Engeln und der ganzen Menschheit vor Augen führen, daß Gottes Gesetze am Wirken sind.

Eine abschließende Überlegung dazu, warum es zu einer Apokalypse kommen muss

Ich habe eigentlich schon genug darüber geschrieben, weshalb es zu einer Apokalypse kommen muss. Wir müssen nun den letzten Raum in diesem Haus des göttlichen Plans für die Menschheit aufsuchen, der uns mit den biblischen Prophezeiungen für die künftige Endzeit auf Erden bekannt machen wird. Ich komme, wie oben erwähnt, in meinem zweiten Buch äußerst detailliert auf den zu erwartenden Ablauf der Apokalypse zurück. In ihm beschreibe ich die Zeitfolge aller Begebenheiten, die in vielen Bibelversen vorausgesagt sind, und zeige Ihnen Schritt für Schritt, wie ich die Daten für die Schlüsselereignisse der Apokalypse ermittelt habe. Diese Schlüsselereignisse sind ja unsere Orientierungspunkte für diese schweren Jahre und die Zeit danach.

Die Welt-Kuckucksuhr zeigt einen winzigen Zeitsplitter, eingebettet zwischen zwei großen Zeitblöcken: die ersten 6.000 Jahre der Menschheit (Sajin) und die letzten 1.000 Jahre (Teth). Die Bibel enthält zahlreiche Hinweise auf diese sieben Jahre, weil sie den Wendepunkt für dieses Universum darstellen. Im Mittelalter löschte die schwarze Pest den größten Teil der europäischen Bevölkerung aus, doch das Weltsystem blieb erhalten. Indessen werden die vor uns liegenden apokalyptischen Geschehnisse ganz anderer Art sein, da sie dem entsprechen, was in der spirituellen Dimension im Himmel vor sich geht – also in der fünften Dimension, wie im Abschnitt über den „Rosetta-Stein“ in meinem zweiten Buche beschrieben.

Seit bald zweitausend Jahren wird das Buch der Offenbarung von zahllosen Bibelforschern und Theologen eifrig diskutiert und abgehandelt. Sobald das Ereignis jedoch tatsächlich eintritt, wird niemand die neue Realität fassen können. Satans Herrschaft und sein böser Einfluß werden auf Erden ihr Ende finden. Es braucht allerdings Zeit, bis diese Vorstellung in unser Realitätsbewußtsein sinkt, denn sie widerspricht allem, was uns gelehrt worden ist. Das Gros der Menschheit ist nicht auf derartige weltweite Veränderungen vorbereitet und wird es auch niemals sein. Die Apokalypse bedeutet nicht nur 7 Jahre Unheil für die Welt und Läuterung für die Gläubigen; sie wird auch das Ende Satans im Himmel besiegeln – für alle Zeit. Über die kommenden apokalyptischen Ereignisse sind zahlreiche Bücher geschrieben worden, doch dieses hier ist anders. Passen Sie auf! Ich kann es gar oft genug betonen: Das Reich Satans findet mit der Apokalypse ihr Ende! Seine Herrschaft hört restlos auf, obwohl er am Schluß von Jesu tausendjähriger Regentschaft noch einmal kurz freigelassen wird. Warum? Weil diese nämlichen sieben Jahre auf Erden, die Apokalypse genannt, ebenfalls das absolute und vollständige Ende jeglicher Gegenwart Satans im Himmel bezeichnen!

Was der Welt bevorsteht, ist nicht lediglich ein kleines Strafgericht aufgrund der Verfehlungen der menschlichen Gesellschaft. Ich sage es noch einmal: weil es der sozialen und „wissenschaftlichen“ Erziehung von uns allen zuwiderläuft und es meines Wissens niemand zuvor je erklärt hat. Die Apokalypse ist nicht nur eine Zeitspanne von sieben Jahren voll Angst und Grauen für die Welt und eine spirituelle Reinigung für die Getreuen. Sie ist ebenso das unwiderrufliche und vollständige Ende jeglicher Präsenz Satans im Himmel, als auch das Erlöschen seiner Herrschaft über die Menschheit auf Erden!

Das angekündigte Himmelreich existiert heute noch nicht

Es wird seinen Ausgang nehmen, wenn das gesamte Universum von allem Übel gesäubert ist und alle gefallenen Engel, die zusammen mit Satan rebellierten, beseitigt sind. Dies war seit der Erschaffung des Himmels der Kern von Gottes Plan. Und dies ist der Punkt, von wo das Universum aus der Schattenseite heraus ins Licht schnellt. Sajin (die Periode von Streit und Schwert) wird besiegelt sein. Das Königreich, das auf die Erde kommt, wird eine völlig andere und unbekannte Art der Zivilisation mit sich bringen. Kein Mensch hat es je gesehen. Wir können uns nicht vorstellen, wie es sein wird, in einer Welt zu leben, in der Satan in die Angelegenheiten der Menschen nicht eingreifen kann. Das Böse, das sich so viele Jahrhunderte lang angehäuft hat, wird schließlich sein Ende finden. Die Prophezeiungen Jesu Christi sind im Begriff, unmittelbar vor unseren Augen in Erfüllung zu gehen. Soviel mir bekannt ist, hat niemand in der modernen Geschichte diese Wahrheit je verkündet. In der Bibel jedoch steht es klar zu lesen, und es ist beschämend, daß christliche Gelehrte (ehemalige und jetzige) keine Bücher über die dramatische und vollständige Verwandlung der Zivilisation geschrieben haben, zumal diese den Schwerpunkt von Gottes Plan für das Universum darstellt. Gottes Verheißungen werden während dieser Umformung unserer verdorbenen Schöpfung die alleinige Hoffnung sein, wenn Verzweiflung, Schmerz und Schrecken unerträglich geworden sind.

Wenngleich es mich einiges gekostet hat (und das nicht nur in Dollars), meine Mitmenschen zu ermahnen, achtsam zu sein, zuzuhören und neue Wege zu beschreiten, bin ich dankbar. Ich will jeden wissen lassen, daß dem Gott der Bibel vertraut werden kann. ER wird dafür sorgen, daß Sie auf Ihrer Reise heil durch den brennenden Tunnel gelangen. Nehmen wir doch den Blickwinkel eines Weltraumreisenden ein, der beobachtet, was sich auf Erden entfaltet, während die Geschichte durch den Tunnel der Apokalypse rast – hinein in eine wunderbare Zukunft, die alle Völker auf der anderen Seite erwartet.

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Kapitelübersicht:  Prophezeiung der Apokalypse

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